Goldpreis kennt kein Halten mehr – steigt und steigt

Der Goldpreis erreicht im europäischen Handel am Abend mit über 1182 Euro/Unze wieder einen neuen Höchststand. Der Goldpreis in Dollar ging bis auf 1251,80 $/oz hoch. Der Markt ist zum einen irritiert über die eher irritierenden Handlungen aus USA, zum anderen wurde bekannt, dass die Zentralbank Russlands im Januar wohl ihren Goldbestand um 1 Million Goldunzen erhöht hat.

Goldpreis auch von Anlegern getragen

Der Goldpreis wird auch stark von Anlegern getragen. Im Moment kaufen auch die deutschen Anleger wie verrückt Goldmünzen und Goldbarren. Nunmehr scheinen immer mehr Anleger zu begreifen, dass sie bei Null- oder Niedrigzinsen auf der Bank per Saldo Vermögen verlieren, wenn man die Inflation von vermutlich 2% oder höher abzieht.

Gold kaufen physisch und nicht physisch beliebt

Interessant ist, dass sowohl die physischen Käufe den Goldpreis treiben, also die Investments von den Anlegern, die sich Goldmünzen und Goldbarren tatsächlich ausliefern lassen. Aber auch die institutionellen Anleger kaufen Gold und zwar in ETF-Form, hier fanden teilweise Zugänge im Bereich von 30-40 Tonnen im Januar statt.

Goldpreis auf 3,5-Monats-Höchststand

Der Goldpreis befindet sich damit so hoch wie seit 3,5 Monaten nicht mehr und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Safe-Haven-Käufe von Anlegern, die einen sicheren Hafen für Ihr Geld suchen, schwellen nicht ab. Der US-Dollar wird schwächer, was US-Präsident Trump ja auch möchte und Anleger fliehen aus dem Dollar in das Edelmetall Gold.

US-Notenbank FED hat den Markt enttäuscht – der nunmehr Gold kauft

Anleger hatten sich von der US-Notenbank FED wohl mehr erhofft und kaufen nun aus Enttäuschung Gold. Und, weil man damit wohl mehr verdient als mit verzinslichen Anlagen. Während man im letzten Jahr mit verzinslichen Anlagen kaum 1% im Jahr verdient hat, konnte Gold mit der zehnfachen Goldpreisentwicklung punkten. Auch dieses Jahr hat Gold schon mehr als 5% zugelegt und der Goldpreis scheint weiter zu steigen.

Die US-Notenbank FED hatte in den veröffentlichten Protokollen die Möglichkeit einer Zinserhöhung vielleicht im März offen gelassen, – Experten rechnen aber erst mit einer Zinserhöhung im Mai oder Juni, – wenn überhaupt. Bis dahin kann die FED auch die Politik des neuen Präsidenten besser einschätzen. Aktuell ist das FED-Zinsniveau in USA seit Dezember auf einem Niveau zwischen 0,5% und 0,75%. Höhere Zinsen würden auch eine höhere Last für den amerikanischen Staat bedeuten, der dann mehr Zinsen für seine Staatsschulden bezahlen müsste. Das wird US-Präsident Trump kaum wollen.

Höhere Zinsen machen überdies den US-Dollar interessanter, was Trump auch nicht möchte. Trump strebt einen schwachen US-Dollar an, damit die US-Industrie besser exportieren kann.

US-Finanzminister glaubt nicht an schnellen Erfolg Trumps – Goldkurs geht hoch

Auch der Finanzminister der Vereinigten Staten glaubt wohl nicht an einen schnellen Erfolg Trumps und führte mit seinen Äusserungen zu einem starken Anstieg des Goldpreises. Der Minister bestätigte die Sorgen des US-Präsidenten über die hohen Staatsschulden der USA und machte darauf aufmerksam, dass sich politische Kursänderungen – seien sie auch noch so deutlich – in 2017 voraussichtlich nicht mehr so auswirken würden, dass eine merkliche Besserung eintritt. Nach dieser Äußerung brach der US-Dollar ein und der Goldpreis ging nach oben. Finanzminister  Steve Mnuchin sagte, dass eine Ankurbelung der US-Konjunktur möglicherweise nicht vor 2018 erfolgen würde.

Goldpreis profitiert

Der Goldpreis profitiert vom niedrigen Zinsniveau und vom schwachen US-Dollar. Anleger, die in Gold investiert sind, freuen sich über steigende Kurse. Und täglich kommen neue Goldanleger hinzu, da die Anlagealternativen rar sind: Der Aktienmarkt gilt als überhitzt, das Zinsniveau ist niedrig, der Dollar soll abgewertet werden, – wohin gehen dann die Anleger mit ihrem Geld? In Gold.

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Handwerker sollten Gold kaufen – Deutsche Handwerkszeitung

Handwerker gehören seit jeher zu den Stammkunden vieler Goldhändler, weil sie den Lohn des mit den Händen erarbeiteten Geldes oder Vermögens gerne auch mit den Händen anfassen. Nicht umsonst heißt es ja auch „Handwerk hat goldenen Boden“

Dirk Müller empfiehlt GOLD KAUFEN in Handwerks-Zeitung

In der aktuellen Ausgabe der Deutschen Handwerks Zeitung  empfiehlt er Anlegern, Gold zu kaufen. Wörtlich meint Dirk Müller:

Über Edelmetalle haben wir noch nicht gesprochen. Die gehören in jeden Haushalt. Investieren Sie zehn bis 20 Prozent in klassische Münzen oder Barren. Man schläft gut damit.

Recht hat er. Wobei so mancher Handwerker angesichts einer Nullzinspolitik der EZB einen höheren Anteil am freien Vermögen in Gold investiert. Die Europäische Zentralbank fährt ja nicht nur eine Nullzinsen- oder Niedrigzinsen-Politik, sondern Banken, die bei der EZB Geld auf dem Konto haben, müssen dafür sogar Strafzinsen (Negativ-Zinsen) in Kauf nehmen. Kein Wunder, dass nicht nur Handwerker in solchen Szenarien Gold kaufen wollen.

Handwerker bevorzugen beim Gold kaufen Krügerrand Goldmünzen  und Goldbarren

Befragt man Goldhändler, so bevorzugen Handwerker beim Goldkauf häufig Goldbarren und Krügerrand-Goldmünzen. Vermutlich, weil das schon vom Vater häufig so übernommen wurde, – gibt es die Krügerrand Goldmünzen doch seit 1967.

Handwerker kaufen Gold sowohl online wie in der Tafel

Während früher Handwerker häufig Gold als Tafelgeschäft erworben haben, d.h. das anonyme Gold kaufen  bar gegen Ware genutzt haben, wird heute auch zunehmend online im Versandhandel Gold gekauft.

Steuerfreie Zugewinne nach einem Jahr

Wird das gekaufte Gold (egal ob Goldbarren oder Goldmünzen) für mehr als 1 Jahr im Privatbesitz gehalten, ist ein etwaiger Gewinn in dieser Zeit einkommensteuerfrei für den Handwerker. Sicher ein Grund, warum Handwerker das Gold in den seltensten Fällen aus dem Betriebsvermögen erwerben, weil dort ein Zugewinn steuerpflichtig wird.  Wichtig für die Steuerfreiheit im Privatvermögen ist der Kauf physischen Goldes, d.h. Goldbarren oder Goldmünzen, die man sich auch ausliefern lässt. Bei anderen Papiergold-Konstrukten hat schon so mancher Anleger eine steuerliche Überraschung erlebt, die ihm beim konservativen Kauf von Goldmünzen oder Goldbarren erspart geblieben ist.

Bei Handwerkern sehr beliebt: Goldmünze Krügerrand:

Krügerrand Gold kaufen
( Krügerrand Gold kaufen )

 

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20 Euro Bremer Stadtmusikanten 2017 Silbermünze neu ausgegeben

Eine neue deutsche 20-Euro-Silbermünze hat im Februar das Licht der Welt erblickt: Die 20€-Münze „Bremer Stadtmusikanten“ aus Silber ist in der Serie „Grimms Märchen“ erschienen.

20 Euro Bremer Stadtmusikanten – offizielle deutsche Silbermünze 2017

Diese Münze ist offizielles Zahlungsmittel in Deutschland und besteht aus 18 Gramm Sterlingsilber (925/1000). Die Bundesrepublik Deutschland gibt diese Münze in zwei verschiedenen Qualitäten heraus:

  • Stempelglanz-Version: Abgabe im Regelfall zum Nennwert (20 Euro) oder kurz darüber
  • Spiegelglanz-Version, im Volksmund „PP“, Abgabe deutlich über dem aufgeprägtem Nennwert, da besonders aufwändig geprägt, besonders spiegelnde Oberfläche.

Beide Münzqualitäten enthalten aber dieselbe Menge Silber, sodass sich für den Silber-Investor die Stempelglanz-Version besser eignet. Sammler, die eine besonders hohe Prägequalität wollen, kaufen sich die Spiegelglanz-Version.

Technische Daten 20 Euro Bremer Stadtmusikanten:

  • Ausgabeland: Bundesrepublik Deutschland
  • Nennwert: 20 Euro
  • Material: Silber
  • Feinheit: 925/1000 (Sterlingsilber)
  • Durchmesser: 32,5mm
  • Entwurf: Elena Gerber
  • Erstausgabetag: 9.2.2017
  • Gewicht: 18 Gramm
  • Randschrift: ETWAS BESSERES ALS DEN TOD FINDEST DU ÜBERALL
  • Prägestätte: Hamburg (J)
  • Auflage: 1 Million in Stempelglanz, 200.000 in Spiegelglanz, gesamt: 1,2 Millionen
20 Euro Bremer Stadtmusikanten Silbermünze 2017
20 Euro Bremer Stadtmusikanten Silbermünze 2017 Motivseite
20Euro-Bremer-Stadtmusikanten-silbermuenze
20 Euro Bremer Stadtmusikanten Silbermuenze Nennwertseite

Vorgängermotive vor der 20 Euro Münze Bremer Stadtmusikanten:

In der Serie Grimms Märchen sind zuvor erschienen:

  • 2012: 10 Euro „200 Jahre Grimms Märchen“
  • 2013: 10 Euro „Schneewittchen“
  • 2014: 10 Euro „Hänsel und Gretel“
  • 2015: 10 Euro „Dornröschen“
  • 2016: 20 Euro „Rotkäppchen“

Mit der nun erschienenen 20-Euro-Münze „Bremer Stadtmusikanten“ ist die sechsteilige Serie abgeschlossen. Die früheren Ausgaben werden von Anlagegold24 – sofern noch lieferbar – unter den Münzen Deutschlands angeboten.

 

Mit deutschen 20 Euro-Silbermünzen risikolos auf Silber setzen

Wer deutsche 20-Euro-Silbermünzen zum Nennwert oder kurz darüber kauft, kann relativ risikolos auf das Edelmetall Silber setzen. Der Nennwert von 20 Euro ist staatlich garantiert. Steigt der Silberpreis auf ein Mehrfaches des jetzigen Silberpreises, kann man z.B. die Silbermünze „Bremer Stadtmusikanten“ zum Silberwert, der dann deutlich über 20 Euro liegt, wieder verkaufen. Bewegt sich der Silberpreis seitwärts, nur schwach aufwärts oder gar abwärts, bekommt man immer noch den aufgeprägten Nennwert von 20 Euro zurück. Eine Silber-Spekulation mit „Sicherheitsnetz“ sozusagen: Man immer die Sicherheit des aufgeprägten Nennwertes, aber zeitgleich die Chance, an steigenden Silberpreisen teilzuhaben. So macht Silbermünzen kaufen Spaß.

 

 

 

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Goldpreis: Grundstimmung zum Goldmünzen kaufen weiterhin positiv

Der Preis für Goldmünzen wie den Krügerrand geht seit Jahresbeginn kontinuierlich nach oben, weil der Goldpreis steigt und steigt. Auch gelegentliche Rücksetzer ändern daran nichts.

Goldpreis im Schatten der US-Konjunktur

Investoren weltweit schauen auf die US-Wirtschaftsmeldungen und darauf, ob Trump es schafft, die US-Konjunktur anzukurbeln. Um dies einschätzen zu können, ist es aber noch zu früh. Es gab in den USA zwar Meldungen über bessere Einzelhandelsumsätze, was wiederum den einen oder anderen Anleger hoffen lässt, dass dann die US-Notenbank FED die Zinsen erhöhen wird, -andere US-Wirtschaftsdaten wie z.B. die Industrieproduktion enttäuschten aber eher. Der Goldpreis hat sich in der vergangenen Woche auf ein Wochentief von 1217,50$/oz bewegt, um die Woche bei rund 1233$/oz abzuschließen. Die aktuelle Woche beginnt der Goldpreis bereits wieder mit rund 5 US-Dollar-Aufschlag mit einem Goldpreis von 1238 $/oz. Am Montagmittag notierte die Feinunze Gold im europäischen Handel bei 1164,67 Euro/oz deutlich fester. Über dem Goldpreis schwebt – wie seit Jahren – das Schwert einer möglichen Zinserhöhung durch US-Notenbank-Chefin Janet Yellen.

Goldmünzen kaufen bei Preisrücksetzern

Auch in der vergangenen Woche nutzen deutsche Anleger wieder kleinere Goldpreis-Rücksetzer zum Kauf von Goldmünzen: Sobald der Preis für eine Krügerrand Goldmünze ein paar Euro pro Unze schwächer wurde, setzten wieder massive Goldkäufe durch Privatanleger ein. Während früher ein „Gold kaufen“ erst einsetzte, wenn die Goldpreise gestiegen waren und Anleger dies in den Medien gelesen hatten, kaufen deutsche Anleger nunmehr eher klug bei kleineren Rücksetzern und bauen Positionen auf. Die Krügerrand-Münze hatte in der vergangenen Woche neben Maple Leaf und Känguru  Goldmünzen mit den grössten Anteil. Insoweit Anleger beim Kauf von Gold den Grund angaben, war die nicht kalkulierbare Politik des US-Präsidenten, die anstehenden Wahlen im Euroraum, die wirtschaftliche Instabilität Griechenlands und die marode Situation einiger italienischer Banken immer wieder kaufauslösendes Thema für die Investition in Gold.

Goldpreis und Charttechnik

Charttechnisch dürfte der Goldpreis erst bei 1248$ den nächsten Widerstand verspüren, was von dem jetzigen Niveau von 1238$/oz nicht mehr allzu weit entfernt ist. Danach dürfte der Weg für den Goldpreis frei sein – bis zunächst 1270 US$/oz.

Stimmung am Goldmarkt gut

Angesichts von Niedrigzinsen und realen Minus- bis Nullzinsen (nach Inflationsabzug) ist die Stimmung am Goldmarkt positiv, – die meisten Goldhändler in Deutschland sind positiv gestimmt und sehen wie die befragten LBMA-Goldhändler auch weiterhin steigende Preise für die Unze Gold, damit dürfte auch der Weg für die Goldmünzen Preise nach oben frei sein. Noch können Privatanleger Goldmünzen kaufen ohne viel mehr als 1200 Euro pro Unze auszugeben. Je nach Typ kosten Goldunzen kurz darunter oder kurz darüber. Obwohl der Krügerrand Preis für die 2017er-Goldmünzen etwas angezogen hat, ist diese Goldmünze aktuell mit am beliebtesten.

Silberpreis geht wegen Streiks nach oben

Der Preis für Silbermünzen ging in der abgelaufenen Woche leicht nach oben, weil der Silberpreis anzog. Dies wird u.a. darauf zurückgeführt, dass in großen Minen in Chile aktuell gestreikt wird. Da Silber häufig als Nebenprodukt in Kupferminen gewonnen wird, zogen beide Metalle in der vergangenen Woche an: Kupfer und Silber. Charttechnisch befindet sich Silber im Aufwärtstrend, – die Bodenbildung erfolgte bei 15,70$/oz im Dezember, aktuell notiert Silber bereits bei über 18 US$/oz. Die 200-Tage-Linie verläuft bei 17,90$, darunter gibt es auch eine massive Unterstützung bei 17,70$.

Silber ist wegen seiner starken Verwendung in der Elektroindustrie natürlich stark von Wirtschaftsdaten abhängig. Investoren in Deutschland kauften Silber jedoch überwiegend als Geldanlage zur Absicherung gegen schlechte Zeiten. Masterboxenweise werden Silbermünzen wie Känguru (Australien), Maple Leaf (Kanada) und Philharmoniker (Österreich) von Geldanlegern geordert.

Platin wieder bei 1000$/oz

Der Platinpreis ist weiter im Aufwärtstrend. Im Schatten des Goldpreises fiel in der vergangen Woche zwar auch kurzzeitig der Platinpreis unter die Marke von 1000$/oz, aber nur bis auf ein Niveau von 990$/oz, um zum Wochenstart diese Woche wieder über 1000$/oz zu notieren (aktuell bei 1007 US$/oz). Charttechnisch wird dies unterlegt durch eine Unterstützungslinie bei 987$. Einzelne Trades in der letzten Woche jagten die Platinpreis teilweise bis 1020$/oz hoch. Die ansteigenden Longpositionen an den Terminbörsen sorgten für steigende Platinpreise. Das Platin-Gold-Verhältnis konnte sich von 0,70 auf 0,80 erhöhen. Platin als Industriemetall, welches vor allen Dingen in der Automobilindustrie Verwendung findet, ist stark auch vom Konsumverhalten in großen Volkswirtschaften abhängig. Die Entwicklung in den USA dürfte daher für die zukünftige Platinpreis-Entwicklung von entscheidender Bedeutung sein. Ein starker südafrikanischer Rand hatte in den letzten Wochen ebenfalls Auswirkungen auf den Platinpreis, – hier muss man beobachten, ob das Platinangebot aus den Minen Südafrikas in der Zukunft geringer wird. Europäische Anleger setzten in der vergangenen Woche vermehrt auf Platin-Investments in Europas einziger Platinmünze in Euro, dem Platin-Philharmoniker, der mit Jahreszahl 2017 vor kurzem ausgegeben wurde.

 

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Elch Goldmünze 2017 aus der Call of the Wild Serie aus Kanada kommt – 1oz Gold

Die Royal Canadian Mint hat die vierte Goldmünze aus der CALL OF THE WILD-Serie herausgegeben: BULKING ELK bzw. auf deutsch: röhrender Elch.

Elch aus fünf-neuner-Gold

Der Elch ist wie seine drei Vorgängerausgaben aus sogenanntem Fünf-Neuner-Gold hergestellt, also aus Gold mit einer Feinheit von 999,99/1000 (statt wie üblich: 999,9/1000)

Elch oder Hirsch Goldmünze ?

Die Goldmünze, die in Canada ELK und damit Elch genannt wird, wird von einigen Goldhändlern auch als HIRSCH vermarktet, was so falsch gar nicht ist:

Im britischen Englisch versteht man unter ELK zwar den Elch, während man im amerikanischen Englisch unter ELK nicht den Elch, sondern eher den Hirsch versteht und mit MOOSE das Tier bezeichnet, was im deutschsprachigen Raum unter Elch verstanden wird. Das abgebildete Tier auf der Goldmünze ELK ist genau genommen ein Wapiti, der zu den Hirscharten gehört, ergo ein Wapiti-Hirsch. Wer also irgendwo 1oz Gold Canada Hirsch 2017 liest, weiß, dass es sich um die 1-Unzen-Goldmünze ELK / Elch handelt, die aus der Call-of-the-Wild-Serie ist. Unterschiedliche Bezeichnungen für ein und dieselbe Münze.

Call of the Wild Goldmünzen im Blister

Die Goldmünzen der Serie Call of the Wild werden allesamt einzeln in sogenannte Blisterkarten eingeschweisst, was die Wertigkeit dieser besonders reinen Goldmünzen unterstreicht:

Call-of-the-wild-Elch-2017
( Call-of-the-wild-Elch-2017 )

Erstauslieferung der Goldmünzen Elch  Ende Februar 2017

Die Royal Canadian Mint will die ersten Elch-Goldmünzen aus der Call of the Wild-Serie Ende Februar 2017 nach Deutschland ausliefern, sodass Sammler sich per Anfang März auf die Münze freuen dürfen. Anlagegold24 als Distributor der Royal Canadian Mint hat bereits ein Kontingent fest eingekauft, aus welchem geordert werden kann: Elch Goldmünze Call of the Wild kaufen

Technische Daten Elch Goldmünze 2017:

  • Nennwert: 200 Can$
  • Material: Gold
  • Feinheit: 999,99/1000
  • Verpackung: Blisterkarte
  • Durchmesser: 30mm
  • Feingewicht: 31,11g (1oz)
  • Künstler: Pierre Leduc
  • Land: Canada
  • Erhaltung: Stempelglanz
  • Erstausgabetag: 28.2.2017

Goldmünze Elch mit Sicherheitsfeature

Die Goldmünze Elch wird wie die Maple Leaf Goldmünze ein zusätzliches Sicherheitsfeature tragen: Unter dem Elch ist rechts auf der Goldmünze ein kleines Ahornblatt mit der Jahreszahl eingeprägt, welches über das Bullion DNA verfahren ausgelesen werden kann. Händler können so diese Goldmünzen auf Echtheit überprüfen.

Sicherheitsfeature Elch Goldmünze 2017
( Sicherheitsfeature Elch Goldmünze 2017 )

Call of the Wild Goldmünzenserie Canada

Bisher sind in der Call of the Wild – Goldmünzen-Serie damit die folgenden Münzen erschienen, die sich alle durch die hohe Feinheit auszeichnen:

  • 2014: Heulender Wolf (Howling wolf)
  • 2015: Puma (Cougar)
  • 2016: Röhrender Grizzly (Roaring Grizzly)
  • 2017: Röhrender Elch (Bulking Elk)

 

Sammlerwert für diese Goldmünzen aus Kanada

Da diese Goldmünzen zwar anfangs unlimitiert ausgegeben werden, aber i.d.R. bei Erscheinen der Folgeausgabe nicht mehr geprägt werden und die Münzen eine höhere Feinheit als der reguläre Maple Leaf in Gold haben, gehen Goldhändler davon aus, dass sich für diese Call-of-the-Wild-Goldmünzen am Markt mit der Zeit höhere Sammlerwerte herausbilden. Da die Münzen bei Erstausgabe nur unwesentlich mehr kosten als eine in Mengen hergestellte Bullionmünze (Maple Leaf, Krügerrand, Känguru, Philharmoniker u.a.), wird sicher der eine oder andere Anleger auch den Erwerb dieser gestalterisch gelungenen Goldmünzen in Erwägung ziehen.

 

Goldmünze Wolf aus der Call of the Wild Serie
Goldmünze Grizzly aus der Call of the Wild Serie

 

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Perth Mint verkauft deutlich mehr Goldmünzen und Goldbarren als im Jahr zuvor

Die australische Perth Mint als Hersteller der auch in Deutschland sehr beliebten Känguru Goldmünzen hat im Januar 2017 mit 72.745 deutlich mehr Goldunzen verkauft als im vergleichbaren Vorjahresmonat (47.759). Der Absatz im Januar konnte im Vergleich zum Vorjahres-Januar um 52,3% gesteigert werden.

Känguru Goldmünzen kaufen sehr populär

Das Kaufen von Känguru Goldmünzen ist vor allen Dingen in Deutschland sehr populär. In den Vorjahren teilte die Perth Mint einmal mit, dass mehr als 50% der Goldmünzen der Perth Mint in Deutschland abgesetzt wurden. Die Perth Mint stellt neben den beliebten Känguru-Goldmünzen auch Goldbarren in unterschiedlichen Größen her. Im Dezember 2016 lag der Gesamt-Goldabsatz noch bei 63.420 Unzen – incl. des Weihnachtsgeschäfts. Dies konnte man zu Jahresbeginn noch einmal toppen.

Gold Absatzstatistik Perth Mint 2016/2017

In nachstehender Tabelle wird der Goldabsatz der Perth Mint der letzten 13 Monate deutlich. Angegeben ist die Unzen-Anzahl (Goldbarren und Goldmünzen)

Goldunzen Verkauf Perth Mint Goldmünzen und Goldbarren 2016 2017
( Goldunzen Verkauf Perth Mint Goldmünzen und Goldbarren 2016 2017 )

Man sieht deutlich, dass nur im Oktober 2016 noch etwas mehr Goldunzen als im aktuellen Monat Januar verkauft wurden, nämlich 79.048 oz.

Warum kaufen Anleger die Goldmünzen Känguru?

Geldanleger, die die Goldmünzen Känguru der Perth Mint kaufen, geben häufig als Grund das jährlich wechselnde Motiv, die hohe Prägequalität und die Einzelverkapselung an. Während andere Goldanlagemünzen lose oder in 10er-Röhrchen verkauft werden, verpackt die Perth Mint seit Jahren die Känguru Goldmünzen jeweils einzeln in hochwertige Klarsicht-Münzkapseln, die die Goldmünze vor äußeren Einflüssen schützt.

Obige Gold-Verkaufsstatistik der Perth Mint beinhaltet nur die Goldverkäufe, die auch ex Perth Mint versandt worden sind, nicht aber die, die zur Verwahrung bei der Perth Mint in Australien gekauft worden sind.

Känguru Goldmünzen im Wettbewerb

Die Känguru Goldmünzen stehen in Deutschland im Wettbewerb zu den

  • Krügerrand Goldmünzen aus Südafrika
  • Maple Leaf Goldmünzen aus Kanada
  • Wiener Philharmoniker Goldmünzen aus Österreich
  • Britannia Goldmünzen aus Großbritannien
  • Eagle Goldmünzen aus USA

 

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Gold kaufen und verkaufen – ohne Einkommensteuer – Gesetzesvorstoß in USA

In Deutschland ist es relativ klar geregelt: Wer Gold kauft und dies innerhalb eines Jahres wieder verkauft, muss den Gewinn versteuern, – Freibeträge einmal außen vorgelassen. Der persönliche Einkommensteuersatz wird dann auf den Gewinn fällig. Das können 20, 25 oder auch 40% und mehr sein.  Hält man Goldbarren oder Goldmünzen länger als ein Jahr im Privatbesitz und verkauft dann, darf man den gesamten Zugewinn steuerfrei vereinnahmen.

In den USA fällt eine ähnliche Steuer an, die sogenannte „Capital gains tax“ (CGT). Wer für 10.000 US-Dollar Goldmünzen kauft und für 12.000 US-Dollar wieder verkauft, muss auf die 2000 Dollar Gewinn eine CGT zahlen.

Gold kaufen und verkaufen ohne Steuer

Aktuell ist in den USA (Arizona) aber ein Gesetz im Gesetzgebungsverfahren, was diese Steuer bei Goldmünzen eliminieren soll. Interessant ist die Begründung: Da durch die Bundespolitik das Papiergeld virtuell immer wertloser gemacht wird, haben die Gesetzesmacher in Arizona einen Vorschlag eingebracht, der es den Einwohnern erlaubt, in Goldmünzen zu investieren – ohne beim Verkauf die CGT zahlen zu müssen: Gold kaufen und verkaufen ohne Capital Gains Tax. Es muss dem US-Bürger möglich sein, sein Vermögen vor staatlich angeordnetem Wertverfall zu schützen, ohne dass der Staat auf diesen Werterhaltungsversuch auch noch Steuern als eine Art Strafe vereinnahmt.

Der Republikaner Mark Finchem argumentiert, dass man im Prinzip nur eine Art US-Währung gegen eine andere tauscht, wenn man Banknoten in US-Goldmünzen tauscht. Das sollte steuerfrei bleiben. Wenn man vier Quarter-Münzen gegen eine 1-Dollar-Banknote tauscht, sei dies ja auch steuerfrei.

Kritiker merken an, dass so manche Goldmünze deutlich über dem reinen Goldpreis verkauft wird, – dafür dürfe eine Steuerbefreiung nicht gelten, zudem einige mit den Goldmünzen spekulieren würden.

Goldmünzen kaufen – als Schutz vor Vermögensverlust

Finchem argumentiert aber, dass die Amerikaner überwiegend Gold in Form von Goldmünzen kaufen, weil sie sich einfach vor Vermögensverlust durch einen immer weicher werden US-Dollar schützen wollen und ihre Dollar-Banknoten oder Dollar-Bank-Kontoguthaben schlichtweg nur gegen Gold tauschen, weil dies wertstabiler sei. Wer seine Dollar hingegen im Portemonnaie mit sich herumtrage oder auf dem Bankkonto lasse, verliere jeden Tag Kaufkraft.

Gold für mehr Dollar zu verkaufen als es zu kaufen ist kein Gewinn

Wenn man seine Goldmünze nach einer gewissen Haltezeit für 100 Dollar mehr verkaufen könne, so ist das kein Gewinn, den es zu versteuern gelte, sondern ein Ausgleich für den Kaufkraftverlust des US-Dollars. Nicht das Gold sei wertvoller geworden, sondern der Dollar wertloser.

Republikaner Finchem hat vor zahlreichen Politikern Vorträge darüber gehalten und ihnen so Inflation erklärt. Eine breite Zustimmung in einer ersten Abstimmung war das Resultat.

 

1 US-Dollar von 1910 ist heute noch 3 cent wert

Vergleicht man die Kaufkraft eines US-Dollars von 1910 mit der Kaufkraft von heute, so hat der US-Dollar von damals heute nur noch eine Kaufkraft von 3 Cent. „Maximal“ betont Finchem.

 

 

Die Bedenkenträger gaben zu überlegen, dass durch eine Steuerfreistellung der US-Goldmünzen, die beantragt wurde, die staatliche US-Mint gegenüber anderen Goldmünzenherstellern bevorzugt würde.

Ein Umstand, den man in Großbritannien tatsächlich schon so handhabt: Britische Goldmünzen sind dort von der Capital Gains Tax ausgenommen: Anleger, die Gold in Form von Britannia Goldmünzen in UK kaufen, werden gegenüber denen, die andere, ausländische Goldmünzen kaufen, bevorzugt.

Man darf gespannt sein, wie sich das Gesetzesvorhaben in den USA weiter entwickelt.

 

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Gold kaufen – was diese Woche für den Goldpreis wichtig ist

Der Goldpreis startet mit 1226 US$/oz, respektive 1153 Euro/oz etwas schwächer in die neue Woche als er sich in der alten verabschiedet hat, Freitag zuvor fiel er auf 1234$/oz.

Goldpreis ging wegen phänomenalen Steuerplänen Trumps etwas runter

Trump hatte letzte Woche „phänomenale Steuersenkungspläne“ angekündigt, die die Welt in Erstaunen bringen werden. Er hat zwar weder angekündigt, was er genau plant, noch wie er das finanzieren möchte, aber er hat sie angekündigt. Gold ist daraufhin in der letzten Woche etwas gefallen, notiert aber immer noch deutlich höher als zu Jahresbeginn. Trump wolle die grösste Steuerreform seit der Reagan-Zeit durchführen, sagte sein Sprecher, was zu dem Goldpreis-Rückgang um rund 12$ (von 1246$ auf 1234$) führte.

Gold kaufen ist auch die Empfehlung der UBS

Auch die UBS scheint dem Goldpreis noch Potential einzuräumen, sie empfiehlt, Gold zu kaufen. UBS-Rohstoff-Chef Dominik Schnider sieht das Potential für den Goldpreis, der seit Jahresbeginn mehr als 6% gestiegen ist, bei 1300 US$, was beim jetzigen Niveau von knapp unter 1230US$/oz immer noch deutliches Potential nach oben bedeutet und Gold kaufen für Anleger interessant macht. Die UBS sieht zwar die Trump-Ankündigungen, aber weiß auch, dass Ausgabenprogramme oder Steuersparprogramme finanziert werden müssen und erst durch den Kongress müssen. Das müsse erst einmal passieren. Hier sei noch Potential für den Goldpreis nach oben. Die UBS empfiehlt daher: GOLD KAUFEN

Gold der Bundesbank rund zur Hälfte in Deutschland

Die Bundesbank vermeldete letzte Woche, dass das Gold-Rückführ-Programm schneller als erwartet abgelaufen sei. Im vergangenen Jahr seien 216 Tonnen Gold nach Deutschland gebracht worden, davon 111 Tonnen aus USA und 105 Tonnen aus Frankreich. Die nunmehr noch in Paris lagernden 91 Tonnen sollen noch dieses Jahr nach Deutschland verbracht werden. Die Gold-Rückholaktion geht zurück auf einen Bundesbank-Beschluss aus 2013, dass man bis zum Jahr 2021 rund die Hälfte der 3380 Tonnen Gold, die die deutschen Goldreserven ausmachen, nach Deutschland holen wolle. Allerdings verbleiben auch nach der jüngsten Rückholaktion immer noch gewaltige Mengen Gold in den USA. Kritiker fragen sich, ob dieses Gold der Bundesbank überhaupt noch in den USA sei und ob es unter Trump dort sicher sei.

Auch Papiergold-Freunde kaufen Gold:

Gold kaufen ist auch bei den Freunden des Papiergoldes aktuell: 157,9 Tonnen Gold sollen in den Tresoren der Börse Frankfurt lagern – für das Anlage-Vehikel XETRA-Gold. Dies ist erstaunlich, – lagerten dort doch zum Jahreswechsel nur 117,6 Tonnen Gold. Der Gegenwert dieses Xetra-Goldes beträgt damit aktuell rund 5,9 Milliarden Euro. Es gibt also immer noch Anleger, denen physisch tatsächlich selber greifbare Goldmünzen oder Goldbarren nicht wichtig sind, – sondern denen eine Bestätigung auf Papier reicht, dass sie theoretisch einen Auslieferungsanspruch auf Gold hätten.  Der grösste Gold-ETF, der SPDR-Gold-Trust konnte in der vergangenen Woche ebenso einen Zustrom von 22 Tonnen Gold verzeichnen. Mit 836,72 Tonnen Gold verzeichnete der ETF seinen höchsten Stand seit Mitte Dezember. Gold kaufen ist damit sowohl bei privaten wie institutionellen Anlegern in.

Krügerrand kaufen am populärsten

Auch in der vergangenen Woche war es wieder die Goldmünze Krügerrand, die am populärsten unter den Goldanlagemünzen im deutschen Goldhandel war. Gefolgt von Maple Leaf und australischem Känguru sowie dem österreichischem Philharmoniker. Bei den Goldbarren war der 100 Gramm Goldbarren am beliebtesten.

 

 

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Nachfrage nach Goldmünzen und Goldbarren in China auf 3-Jahres-Rekordniveau

Gold kaufen in China populär wie lange nicht mehr

Gold kaufen ist in China wieder so beliebt wie seit 2013 nicht mehr: In 2016 wurde wieder ein Rekordniveau erreicht:

Die Goldnachfrage alleine im vierten Quartal 2016 war 86% höher als im Vorjahr – was Goldmünzen und Goldbarren betrifft.

Chinesen kaufen 284 Tonnen Gold

Die Chinesen haben alleine im Jahr 2016 284,6 Tonnen Goldmünzen und Goldbarren gekauft, – dies ist der höchste Stand seit dem Jahr 2013 und ist immer noch höher als der 5-Jahresdurchschnitt, der bei rund 275 Tonnen liegt. Dies macht die Tendenz deutlich: nach oben!

Die chinesische Goldnachfrage steigt seit 3 Jahren bezüglich der Anlage-Goldmünzen und Goldbarren an, wobei in China die Goldpanda-Münzen neben den internationalen Goldmünzen wie Wiener Philharmoniker und Maple Leaf sehr begehrt sind.

Indische Goldnachfrage wurde künstlich gestoppt

Der indischen Regierung wurde das muntere Gold kaufen der Bevölkerung zu unheimlich: Nachdem in Indien auch das vierte Quartal positiv begonnen hatte und die Hochzeitssaison mit einem Nachfrageplus von 30% aufwarten konnte, hat die Außerkurssetzung der großen Banknoten in Indien, die die Regierung am 8.November vorgenommen hatte, die Neigung, auf offiziellen Wegen Gold zu kaufen, gestoppt. Die offizielle indische Goldnachfrage über registrierte Käufe fiel auf ein Level wie vor 10 Jahren. Allerdings sind Inder in der Beschaffung von Gold erfinderisch: Immer wieder werden Schmuggelrouten über Grenzen und Flughäfen entdeckt, weil sich viele Inder trotz staatlicher Reglementierungen nicht vom Goldkauf abhalten lassen.

Gold kaufen war auch in Deutschland sanktioniert

Ähnliche Erfahrungen gab es auch in der Bundesrepublik Deutschland: Vor Jahrzehnten gab es auch in Deutschland auf Goldmünzen wie den Krügerrand eine Mehrwertsteuerbelastung. Der deutsche Goldanleger hat jedoch dann zu Goldkauf die Autobahn nach Luxemburg oder in die Schweiz genutzt, wo das Gold ohne Steuerbelastung zu erwerben war. Schließlich haben sogar Banken in Deutschland Goldsparpläne für ihre Luxemburger Dependancen in Deutschland verkauft, sodass der deutsche Kunde mehrwertsteuerfrei dort sein Gold kaufen konnte. Im Ergebnis hat das deutsche Bundesfinanzministerium die Mehrwertsteuer auf Gold dann wieder abgeschafft, weil sie ohnehin in der Praxis für Anlagegold fast nie vereinnahmt werden konnte.

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Goldpreis: Trump und World Gold Council treiben ihn nach oben

Die Fans von Goldbarren und Goldmünzen haben im Moment einen besten Freund: Donald Trump. Der neue US-Präsident sorgt mit seiner Unberechenbarkeit weltweit für angstgetriebene Goldkäufe. Der Goldpreis erzielte am Dienstag morgen mit 1152 Euro den höchsten Preis seit 3 Monaten. Der Goldpreis in Dollar stieg bis auf 1235,80 $/oz.

Gold als Krisenmetall funktioniert

Gold hat damit wieder einmal seine Funktion als Krisenmetall unter Beweis gestellt: Donald Trump hat mehrfach geäußert, den US-Dollar schwächen zu wollen, damit die USA besser exportieren können. Als Konsequenz kaufen die Amerikaner aktuell vermehrt Gold gegen Dollar, was den Goldpreis nach oben steigen lässt. Die Europäer hingegen befürchten, die Wirtschaft könnte geschwächt werden, wenn Trump Importzölle erhebt und kaufen deswegen Gold.  Trump kann von den meisten Politikern noch nicht so richtig eingeschätzt werden. Mit seiner We make America great again-Politik scheint er einen Handelskrieg mit zahlreichen Nationen anfangen zu wollen. Weder Mexiko, noch Deutschland oder China können sicher sein, ob nicht doch Handelsbeschränkungen eingeführt werden. Argentinische Zitronenlieferanten mussten bereits erfahren, dass von Obama eingefädelte Exporte in die USA von Trump gestoppt wurden. Per Dekret vernichtet Trump über Nacht jahrelange Praxis oder vorher geschlossene Verträge.

Gold in der Gunst der Anleger – Goldpreis steigt

Gold steht daher in der Gunst der Anleger. Trump kann den Dollar schwächen, er kann Importe und Exporte beeinflussen, aber er kann Gold nicht beliebig vermehren oder herstellen. Auf die Idee, es zu verbieten, ist er bislang noch nicht gekommen, – in früheren Aussagen hat er sich sogar als Freund von Gold geoutet. Gold-ETFs in den USA haben massive Zuflüsse, der grösste Gold-ETF hat mit rund 818 Tonnen ca. 19 Tonnen Gold an Zufluss die letzten Tage erlebt. Geldanleger in den USA fliehen sowohl in den SPDR Gold Shares ETF als auch in physisches Gold in Form von Goldmünzen und Goldbarren.

Goldnachfrage auf 3-Jahres-Hoch

Das World Gold Council hat die Goldtrends des Jahres 2016 soeben veröffentlicht: Die Goldnachfrage ist auf einem 3-Jahres-Hoch: Mit 4309 Tonnen Gold-Nachfrage wurde die Vorjahresnachfrage deutlich übertroffen. Auch die ETFs, die von Freunden physischen Goldes gerne Papiergold genannt werden, hatten Zuflüsse ins Gold in einem Ausmaß wie seit 2009 nicht mehr.

Gold kaufen war in 2016 populär (WGC-Grafik)
Gold kaufen war in 2016 populär (WGC-Grafik)

LBMA-Analysten sehen Goldpreis positiv

Zum Jahresanfang befragt die Londoner Edelmetallhändlervereinigung LBMA ihre Experten, wo sie denn die Edelmetallkurse im Laufe des Jahres 2017 sehen. Fast einhellig lautet für dieses Jahr die Antwort: Deutlich höher.

Zum Zeitpunkt der Prognoseerstellung hatten die LBMA-Mitglieder im Durchschnitt einen Goldpreisanstieg in 2017 von +5,3% auf 1244$/oz prognostiziert mit Ausschlägen nach oben und unten. Die Prognose wurde allerdings in den ersten zwei Januarwochen abgefragt. Aktuell hat die Wirklichkeit die Prognose schon fast eingeholt: Der Goldpreis in Dollar hat sich schon bis auf 1235 $/oz an dieses Ziel herangerobbt. Die Analysten wussten auch zum Zeitpunkt der Prognose noch nicht, wie unberechenbar der US Präsident Trump ist und welchen Einfluss das auf den Goldpreis haben kann. Wohl haben die Analysten einhellig bedeutende Einflussmöglichkeiten wegen der Brexit-Verhandlungen und des US-Präsidenten vorhergesehen, – eine genaue Einschätzung war Ihnen Anfang des Jahres jedoch noch nicht möglich.

Wichtig ist die Essenz: Keiner der Analysten hat dramatische Goldpreis-Rückschritte (z.B. unter 1000 US$) vorhergesehen. In der Vergangenheit waren die Prognosen der LBMA-Mitglieder regelmäßig eher etwas zu vorsichtig und nicht übermäßig positiv. Insoweit könnte man davon ausgehen, dass der Goldpreis sich auch in 2017 noch deutlich über die durchschnittlichen Vorhersagen der LBMA-Experten bewegen wird.

Goldpreis steigt weiter (Tabelle der LBMA):

Goldpreis geht gem. LBMA weiter nach oben
Goldpreis geht gem. LBMA weiter nach oben

 

100 Tage Linie beim Goldpreis überschritten

Auch Chartisten haben Freude am Goldpreis, hat er doch soeben die 100-Tage-Linie überschritten, was als wichtige Voraussetzung für einen Anstieg nach oben gesehen wird.

Trump Trump und nochmals Trump

Ob der US-Präsident tatsächlich möchte, dass Apple seine Iphones nicht mehr in China fertigen lässt, sondern in USA und ob er möchte, dass die US-Automobilindustrie keine Teile mehr aus Deutschland importiert, die sie dringend zum Autobau benötigt, weil die Technik in den USA noch gar nicht vorhanden ist, bleibt abzuwarten. Apple baut derweil Fertigungskapazitäten in Indien auf, um bei einem China-Boykott nicht zu stark betroffen zu werden. 100 IT-Unternehmen in USA haben sich schon bei Trump beschwert, darunter Facebook, Google und Apple, weil nach dem Trump-Einreisedekret keine ausländischen Experten mehr ins Land dürften. Auch Google-Angestellte, die auf Auslandseinsatz waren, hätten nach dem Dekret nicht mehr zurück gedurft. Ein Richter hatte das Dekret zwischenzeitlich gestoppt. Es bleibt spannend in den USA mit ihrem neuen Präsidenten.  Gold kaufen ist für viele Anleger weltweit die Antwort.

Gold kaufen am besten physisch

Wer die Lektion noch nicht gelernt hat, dass Zertifikate nur einen theoretischen Lieferanspruch begründen, aber eben kein physisches Gold sind, kauft Gold-Zertifikate oder Gold-ETFs. In Deutschland kaufen die meisten Anleger jedoch lieber physisches Gold in Form von Goldmünzen und Goldbarren. In der aktuellen Woche sind Krügerrand Goldmünzen und Goldbarren bis 100 Gramm die Spitzenreiter bei der Nachfrage. Steigt der Goldpreis weiter – wonach es aussieht – dürften die Käufer dem US-Präsidenten (zumindestens in dieser Hinsicht) dankbar sein. Ein weiter steigender Goldpreis lässt auch den Wert der goldenen Münzen und Barren weiter steigen.

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