Goldpreis wird über 1400$ gehen – sagt ING Edelmetall Spezialist

Geht es nach dem ING Edelmetall-Spezialisten Oliver Nugent, ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann der Goldpreis die 1400$-Marke überschreitet. Nugent betont, dass die REAL-Zinsen auch dieses Jahr niedrig bleiben werden, inflationsbedingt. Das gelte auch dann, wenn die US-Notenbank dieses Jahr noch zweimal die Zinsen erhöhen würde, was sie angekündigt hat. Die Notenbank würde mit der Inflationsentwicklung zu kämpfen haben, was den Goldpreis nach oben treiben wird.

Goldpreis oszilliert um 1350$/oz

Der Goldpreis bewegt sich die letzten Tage rund um das Niveau von 1350$/oz, respektive 1090 €/oz, was der hohen Nachfrage nach Gold zu verdanken ist. In Indien ist aktuell das sogenannte Akshaya Tritiya – Festival, was vor allen Dingen von Hindus begangen wird und Glück im Frühling bringen soll. Traditionell wird dies auch mit Goldkäufen und Goldgeschenken begangen, was für einen Nachfrageschub in Indien sorgt.  Indische Medien berichten von 15% mehr Verkäufen: Economic Times Indien

Am heutigen Morgen notierte der Goldpreis in Euro bei 1088,69 €/oz, Silber notierte in London heute Vormittag bei 16,86 $/oz.

Chinesen fangen auch an, Gold-ETFs zu kaufen

In China fangen die Anleger auch an, Papiergold zu kaufen. Die Nachfrage nach physischem Gold in Form von Goldbarren ging zurück, dafür wurden tonnenweise Papiergold-Zertifikate gekauft. Alleine der Bosera Gold ETF hatte in China dieses Jahr Mittelzuflüsse im Volumen von über 550 Millionen US-Dollar, das ist der höchste Zufluss seit der Erstlistung in 2014.

Das weltweit mehr als 100x soviel Lieferansprüche auf Gold gehandelt werden, als überhaupt Gold existiert und es dadurch zu langen Gesichtern kommen könnte, wenn alle gleichzeitig ihren Lieferanspruch geltend machen würden, scheint auch chinesische Anleger nur begrenzt zu interessieren.

Gold-Charttechnik

Aufsetzend auf einer Unterstützunglinie bei 1301 $ stieg der Goldpreis dieses Jahr steil an, bis er bei 1355$ auf Widerstand stieß, was ihn wieder sinken ließ. Die Zwischenunterstützungslinie bei 1325$ sorgte wieder für einen Goldpreisanstieg. Mittlerweile hat sich der Preis für die Feinunze Gold oberhalb von 1341$ etabliert. Bleibt der Goldpreis über der Linie von 1325$, was aktuell so aussieht, wird es über kurz oder lang wieder zum Angriff auf die 1355$-Linie kommen, um nach deren Überschreiten Richtung 1366$ zu steigen. Hier dürften erst einmal wieder Verkäufe einsetzen. Dann allerdings ist bei nachhaltigem Überschreiten die Richtung klar: Zunächst auf 1385$ und dann auch Richtung 1415$. Dies aus charttechnischer Sicht. Bei einem unwahrscheinlichen Abrutschen unter 1325$ wäre eine Korrektur bis 1301$ denkbar, um dann wieder die Fahrt nach oben aufzunehmen.

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Goldpreis steigt nach Syrien-Konflikt-Verschärfung / FED sieht Risiken in Trumps Zoll-Politik

Die drohende Eskalation des Syrien-Konflikts führte gestern zu zahlreichen Goldkäufen, die den Goldpreis steigen ließen. In Euro stieg der Goldpreis wieder auf Niveau oberhalb von 1090€/oz. US-Präsident Trump hatte nach dem Aufstehen per Twitter Russland gedroht, Raketen Richtung Syrien abzufeuern. Auch wenn er am Nachmittag nicht mehr darauf Bezug nahm, waren Anleger in Sorge. In Grenznähe zu Syrien wurden Aufklärungsflüge verzeichnet, Trump sagte zudem eine am Wochenende geplante Reise nach Südamerika ab, was für zusätzliche Sorge verantwortlich war.

Goldpreis am Morgen

Am Donnerstagmorgen notierte der Goldpreis in Euro bei 1093 €/oz, respektive in Dollar bei 1351 $/oz und damit rund 1% höher als noch 2 Tage zuvor. Silber notierte mit 16,69 $/oz und 13,49 €/oz ebenfalls deutlich fester als noch zwei Tage zuvor. Zahlreiche Gold- und Silber-Kaufaufträge lagen und liegen im Markt. Anleger scheinen sich zu sorgen, dass die USA tatsächlich Raketen auf Syrien abfeuern, was Russland provozieren dürfte.

FED sieht Handelszölle mit Sorge

In den USA wurden gestern die sogenannten FED-Protokolle veröffentlicht, die bekannt machen, was innerhalb der US-Notenbank während der letzten Sitzung diskutiert und angedacht worden ist. Die FED macht sich zudem zunehmend Sorgen um die US-Handelspolitik, insbesondere um das gegenseitige Hochschaukeln von Handelszöllen. Eine solche Politik werde die Wirtschaft in USA schwächen und könne das Wirtschaftswachstum verringern, weil Vergeltungsaktionen anderer Länder den Absatz von US-Produkten schwächen könnten.

Die US-Notenbank hatte auf der letzten Sitzung den Zins für Banken auf die jetzige Spanne von 1,5 bis 1,75% angehoben und avisiert, dass man dies noch 2-3x dieses Jahr tun könne, wenn die Wirtschaft entsprechend wachse und stabil sei. Eben dies sieht man mit den avisierten Handelszöllen allerdings gefährdet.

In den USA hätte man aktuell nahezu Vollbeschäftigung erreicht und auch die Inflation befinde sich im Zielkorridor von zwei Prozent. Zuletzt verzeichneten die USA eine Preissteigerungsrate von 1,6%. Dies sei der FED aber zuwenig. Man möchte zwei Prozent Inflation, betonte Jerome Powell, der neue Chef der US Notenbank FED.

Nach Bekanntgabe der FED-Protokolle kam es am Markt zu verstärkten Bewegungen auf dem Goldmarkt, letztendlich bewegte sich der Goldpreis aber oberhalb der wichtigen Marke von 1350$/oz.

 

Charttest bei 1360$/oz

Charttechnisch muss der Goldpreis zunächst die Marke von 1360$/oz überschreiten, die seit 2014 nicht nachhaltig überschritten worden ist. Langfristig ist der Syrienkonflikt für den Goldpreis nicht ausschlaggebend, sondern dieser wird von der 21 Billionen-Dollar-Verschuldung der USA wesentlich beeinflusst werden. Eine solche Inflationierung der Staatsverschuldung wird langfristig zur Dollar-Entwertung und zur Gold-Aufwertung führen, ist die Meinung der meisten Edelmetallanalysten.

 

 

 

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Goldpreis dreht wieder ins Plus

Der Dollar ist schwach und die geopolitische Lage ist nicht besser geworden: Syrien, Russland und ein Zoll-Handelskrieg schweben über den Märkten der Welt. Als rettender Hafen wurde heute wieder verstärkt Gold gekauft, was den Goldpreis im Laufe des Tages nach oben klettern ließ.

Goldpreis bei 1339$/oz

Der Goldpreis bewegte sich im europäischen Nachmittagshandel bei 1339 $/oz, respektive bei 1083 €/oz. Juni-Futures an den Terminbörsen wurden bereits mit über 1340 $/oz gehandelt, – der Markt scheint also von steigenden Notierungen auszugehen.

FED und EZB vor der Tür

Einige Anleger scheinen auch bewusst vor FED- und EZB-Entscheidungen gekauft zu haben: Am Mittwochabend (morgen) soll das FED-Protokoll bekannt gegeben werden, am Donnerstagnachmittag das der Europäischen Zentralbank EZB. Eine konkrete Bekanntgabe von Zinshöhungen erwartet allerdings kaum ein Analyst. Vielmehr wird erwartet, dass die FED bekannt gibt, dass auch zukünftig die Zinsen gesenkt werden könnten und die EZB am bisherigen Kurs festhält, – dem der Flutung der Märkte mit Geld, – wenn auch auf niedrigerem Niveau als im letzten Jahr.

Mehrwertsteuer auf Gold kostet in Dubai Umsatz

In Dubai hat eine am 1.Januar eingeführte Mehrwertsteuer auf Gold den Umsatz im ersten Quartal um 50% gegenüber dem Vorjahr sinken lassen. Schon im Jahr 2017 hatte man in Dubai eine schwache Goldnachfrage verzeichnet (20-Jahres-Tief). Dubaier Goldhändler kämpfen aktuell mit der Regierung um einfachere Steuererstattungsmöglichkeiten bei Kauf und anschließender Ausfuhr des Goldes. Früher gab es auch in Deutschland Mehrwertsteuer auf Goldbarren und Anlage-Goldmünzen, was den Umsatz nur ins Ausland verlagerte. Der deutsche Bundesfinanzminister hat die Besteuerung dann in Absprache mit allen EU-Mitgliedern wieder abgeschafft, – seitdem können deutsche Anleger Krügerrand Goldmünzen und Goldbarren OHNE Mehrwertsteuer kaufen.

Commerzbank sieht starke Nachfrage nach Gold

Die Commerzbank sieht eine starke Nachfrage nach Gold, die auch dafür sorgen würde, dass der Goldpreis auch an schwachen Tagen kaum unter 1300 $/oz fallen dürfe, da dann soviel Nachfrage am Markt auftritt, dass der Preis wieder steigt. Das Risiko für Anleger, jetzt Gold zu kaufen, sei also überschaubar. In den letzten Monaten habe regelmäßig ein sehr grosses Kaufinteresse bei Gold eingesetzt, wenn die Preise auch nur etwas zurückgegangen seien.

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Was den Goldpreis und den Silberpreis dieser Tage beflügeln könnte…

Am Montagmittag notiert der Goldpreis im europäischen Handel mit 1333 US$, respektive 1082 €/oz nahezu unverändert. Allerdings könnten die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen den Goldpreis in Kürze weiter nach oben treiben:

Eskalierender Handelsstreit mit China

Die USA wollen offensichtlich den Handelskrieg mit dem Rest der Welt, vor allen Dingen China, eskalieren lassen. Das Weiße Haus hatte zunächst eine Liste von Artikeln veröffentlicht, auf welche man bei der Einfuhr Zölle erheben werde, die Liste beinhaltete ca. 1300 Einzelpositionen und umfasste ein Volumen von ca. 50 Milliarden US$. China reagierte mit einer Liste von 106 Artikeln, auf die 25% Zoll bei Einfuhr aus den USA erhoben werden solle. Die USA reagierten anschließend mit der Ankündigung, Zölle im Volumen weiterer 100 Milliarden Dollar auszuarbeiten.

Politischer Streit mit Russland

Ein politischer Streit mit Russland spaltet aktuell einen Großteil der Welt von Russland ab: Diplomaten werden abgezogen und gegenseitige Schuldvorwürfe rund um einen Anschlag mit Gift auf einen Exilrussen in Großbritannien werden laut. Nach der Ausweisung russischer Diplomaten weist nun auch Russland Diplomaten des Auslands aus. Zudem frieren einige Länder Bankkonten einer Reihe russischer Privatleute und Institutionen ein.

Aktienmärkte fallen

In den USA ist die letzten drei Wochen der NASDAQ-Index um über 7% gefallen, auch der Standard&Poors 500 fiel um über 5%. Hier könnte sich zukünftig die Tendenz weg von Aktien hin zu Rohstoffen/Gold verstärken.

Silber gewinnt in Solarindustrie an Bedeutung

Trotz aller Bemühungen, Silber im Solarzellen-Bau durch andere Metalle zu ersetzen, ist noch kein Stoff gefunden worden, der die technischen Eigenschaften von Silber (hohe elektrische Leitfähigkeit gepaart mit hoher Lichtreflektion) übertrifft. Auch bei neuen Solarprojekten ist so stets das Edelmetall Silber mit an Bord.

So auch in dem jüngsten Großprojekt: Eine 200 Gigawatt Solaranlage, die als Joint Venture zwischen Saudi Arabien und der SoftBank-Gruppe entwickelt wurde. Das Projekt ist größer als alles bisher dagewesene und würde, wenn es wie projektiert umgesetzt werden würde, doppelt so viel Solarstrom produzieren wie die bisher weltweit installierten Solaranlagen. Allerdings kostet das Projekt auch rund 200 Milliarden Dollar, bis es ganz fertig ist. In der letzten Märzwoche wurden die entsprechenden Vorverträge unterschrieben, – in den nächsten 3-4 Jahren sind bereits erste Investitionen von bis zu 25 Milliarden Dollar angesetzt. Sollte das Projekt tatsächlich umgesetzt werden oder sogar Nachahmer finden, wäre endlich ein Schritt unternommen worden, die gratis zur Verfügung stehende Sonnenenergie in den Wüstenländern effizient und in großem Ausmaß zu nutzen. Silber würde in großem Umfang für diese Anlagen gebraucht werden.

Kurzinformationen zum SoftBank-Solarprojekt (englisch):

Silberpreis fest um 13,30 €/oz

Der Silberpreis am Montagmittag ist fest mit Werten um 16,40 $/oz, respektive 13,30 €/oz. Analysten warten auf das Übersteigen der 16,60$-Marke, dann wäre der Weg charttechnisch bis 16,96$/oz frei.

Platinpreis abhängig von Diesellösung

Der zukünftige Platinpreis wird ganz wesentlich davon abhängig sein, wie die Politik in Deutschland die Dieselfahrzeuge zukünftig behandeln wird. Davon und von der Geschwindigkeit des E-Mobilität-Ausbaus wird abhängig sein, wieviel Platin und Palladium in Katalysatoren zur Abgasreinigung zukünftig gebraucht wird. Aktuell ist ein Fonds im Gespräch, aus dem Abgasreinigungssysteme finanziert werden sollen, gleichzeitig gibt es große Rückkaufprogramme z.B. von VW und BMW, die den Rückkauf älterer Dieselmodelle mit starken Kaufanreizen bei Neuwagen verbinden. Aktuell üben sich deutsche Autokäufer aber in starker Kaufzurückhaltung bei Dieselfahrzeugen: Der Absatz ging in Deutschland im ersten Quartal 2018 um 20% zurück, obwohl insgesamt (über alle Kraftstoffarten) die Zulassungen um 4% gestiegen sind. Der Platinpreis notiert am Montag bei 927 $/oz, respektive 762 €/oz.

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Weitere Zölle durch Trump angekündigt – führt dies zu mehr Goldkäufen?

US Präsident Trump hat gestern angekündigt, weitere Zölle im Volumen von 100 Milliarden US-Dollar gegen China einzuführen. Dies machte die Ängste zunächst größer, dass der Handelskrieg zwischen USA und dem Rest der Welt weiter eskaliert. Zölle und Gegenzölle würden sich dann abwechseln und letztendlich allen Handelsnationen schaden. Fast zeitgleich gab Trump bekannt, dass er den Grenzschutz zu Mexiko durch die Nationalgarde verstärken lassen wird.

Goldpreis ging kurz 0,4 Prozent nach oben

Im späten Handel gestern Abend ging der Goldpreis kurz 0,4% nach oben – auf 1330 US$/oz, was sich aber bis zum heutigen Freitagmorgen wieder beruhigte. Im europäischen Handel notierte die Feinunze Gold am frühen Freitag bei 1323 $/oz, respektive 1081 €/oz. Der Goldpreis in Euro bietet damit wieder günstige Einstiegsmöglichkeiten für die, denen ein Preis von über 1090 zu teuer zum Kaufen war.

Starke Krügerrand-Käufe

Gestern und heute wurden vermehrt größere Anlagekäufe von Krügerrand-Goldmünzen festgestellt, – Anleger nutzten den leichten Preisrücksetzer offensichtlich sofort für Nachdeckungen.

Indische Goldnachfrage geht nach oben

Vor den Festivalaktiväten rund um das indische Fest Akshaya Tritiya ging in Indien die Goldnachfrage deutlich nach oben, berichteten einhellig indische Goldhändler. Schmuckhersteller kauften für die Feiertage verstärkt Gold hinzu. In China hingegen ist diese Woche ein relativ ruhiger Goldhandel festzustellen, da wegen der bevorstehenden Qingming Feiertage der Handel einige Tage pausiert.

Numismatische Nachfragen

Die Münznachfragen aus dem Bereich der Numismatik waren diese Woche stark geprägt von Käufen der neuen 5 Euro Münze Subtropische Zone aus Deutschland (2018), die sich Anleger und Sammler in st und PP, vorzugsweise gleich satzweise (ADFGJ) sicherten. Wohl noch im Nachgang zu Ostern waren ebenfalls Euromünzen aus dem Vatikan in vielen Orders enthalten.

Goldpreis hat bereits 3x 1350$/oz überschritten

Der Goldpreis pro Feinunze hat dieses Jahr bereits dreimal die Marke von 1350 Dollar pro Unze überschritten, ging danach durch Gewinnmitnahmen jedes Mal wieder zurück. Mittelfristig ist allerdings davon auszugehen, dass bei einem der nächsten Anläufe die Marke auch nachhaltig überschritten werden kann, weil die Anzahl der Zauderer, die dann vorsichtshalber verkaufen, von Mal zu Mal kleiner werden dürfte. Das Goldjahr 2018 bleibt spannend.

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Goldman Sachs: Gold aus Goldminen reicht noch maximal 20 Jahre

Goldman Sachs hat jüngst noch einmal darauf aufmerksam gemacht, dass das Gold, was jährlich neu aus Goldminen gefördert wird, allenfalls noch 20 Jahre reicht. Gold wurde 4000 Jahre lang von den Menschen gefördert und als Maßstab für Wohlstand verwendet, – bereits die alten Ägypter hätten aber erkannt, dass Gold nicht nur schön glänzt, sondern auch selten ist. Durch die Knappheit der Ware entsteht der Preis. Der Höhepunkt der Goldförderung dürfte hinter uns liegen, die nächsten Jahre wird mit abnehmenden jährlichen Goldfördermengen gerechnet, – so die Analysten von Goldman Sachs.

U.S. Geological Survey sieht das ähnlich: Gold reicht 19,5 Jahre

Wenn eine Bank oder ein Goldhandelsunternehmen davon spricht, dass Gold knapp ist, muss man natürlich immer auch hinterfragen, ob die Äußerung vielleicht andere Interessen verfolgt, aber im vorliegenden Fall deckt sich die Meinung des Bankhauses Goldman Sachs mit den Erkenntnissen des U.S. Geological Survey, einem unabhängigen Geo-Institut aus den USA: Bereits in 2014 hatte man dort die weltweit noch vorhandenen Goldbestände in der Erde auf ca. 54.000 Tonnen geschätzt. Bei einer jährlichen Abbaumenge von 2.770 bis max. 3.100  Tonnen entspricht dies einer Restabbaudauer von max. 19,5 Jahren – beginnend in 2015.

Zusammenhang Goldfördermenge – Goldpreis

Je weniger Gold jährlich neu gefördert werden kann, desto höher dürfte der Goldpreis klettern. Der Chef der kanadischen  Goldcorp sieht auch den Gold Peak in der Vergangenheit, also den Zeitpunkt, ab dem die jährlichen Fördermengen sinken werden. Seit Jahren schon ist die jährliche Goldnachfrage am Weltmarkt größer als die Neuförderung aus Goldminen und wird nur durch Gold vom Zweitmarkt (z.B. Recycling) gedeckt. Sich also rechtzeitig vor dem Schließen von Goldminen mit Gold einzudecken, könnte sinnvoll sein. Dabei ist es sekundär, ob man Goldbarren oder Goldmünzen kauft, – Hauptsache Gold.

Goldcorp Chef sieht den Goldminen-Output die nächsten 10 Jahre dramatisch fallen

Der Chef eines der größten Goldminen-Unternehmen der Welt, der Goldcorps sieht den Goldminenausstoß die nächsten 10 Jahre dramatisch fallen, – alle Goldminengesellschaften seien bereits jetzt in einem Schrumpfungsprozess oder kurz davor. Er sieht einen großen Einfluss der sinkenden Goldfördermenge auf den Goldpreis. Goldcorps-Chairman Ian Telfer hat dies bereits in einem Interview Ende letzten Jahres geäußert, hier ein kurzes Video (Englisch):

 

 

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Perth Mint verkauft fast doppelt so viel Silber wie vor einem Jahr

Die australische Münzprägestätte Perth Mint hat im abgelaufenen Februar 2018 fast doppelt so viel Silber verkauft, wie ein Jahr zuvor: Im Februar wurden 992.954 Unzen Feinsilber durch die Perth Mint verkauft, was fast einer Verdoppelung der im Februar 2017 verkauften 502.353 Unzen Feinsilber entspricht.

Auch Goldverkäufe leicht über denen des Vorjahres

Auch die Goldverkäufe waren im Februar mit 26.473 Unzen Gold über denen des 2017er-Februars (25.257).

Känguru Silbermünzen und neue Rectangular Dragons erfolgreich

Besonders stark nachgefragt wurden im Februar vor allen Dingen die Känguru Silbermünzen 1oz und die neuen Rectangular Dragon Münzbarren: Münzen, die aussehen wie Silberbarren, wurden vor allen Dingen in USA und Europa stark abgesetzt.

Rectangular Dragon Münzbarren in Silber
Erfolgreich am Markt eingeschlagen: Silbermünzen, die aussehen wie Silberbarren: Rectangular Dragon (der Drachen ist auf der Rückseite)
Einer der Hauptumsatzträger der Perth Mint: Känguru Silbermünze 2018 1oz Silber
Nach wie vor einer der Hauptumsatzträger der Perth Mint: Känguru Silbermünze 2018 1 oz Silber

Goldpreis am Dienstag Morgen

Der Goldpreis zeigt sich am Dienstagmorgen stabil mit rund 1086 €/oz, respektive in US-Dollar 1348 $/oz. Nach der Ausweisung von rund 100 russischen Diplomaten aus zahlreichen Botschaften der Welt ist das Verhältnis der USA und Europas zu Russland Top-Thema an den Haupthandelsbörsen für Edelmetalle. Händler fühlen sich an die Tage des Kalten Krieges erinnert. Mit Interesse wird abzuwarten sein, wie Russland auf diese Maßnahmen reagiert.

Rare 5 oz Goldmünze Luftbrücke

Die französische Münzprägestätte Monnaie de Paris hat eine moderne Gold-Rarität ausgegeben, eine Goldmünze, die nur eine Auflage von 99 Exemplaren hat und an die Berliner Luftbrücke erinnert. Zu Zeiten der Berliner Blockade 1948/1949, bei der die Sowjetunion den Westen Berlins blockierte, wurde die Versorgung der Berliner Bevölkerung u.a. durch US-Flugzeuge vorgenommen, die Lebensmittelpakete abgeworfen haben. Dies ist Thema der französischen 155-Gramm Goldmünze, die nur in dieser Kleinauflage erschienen ist. Die Münze ist offizielles Zahlungsmittel in Frankreich.

5 oz Luftbrücke Frankreich 500 Euro 2018 Goldmünze
5 oz Luftbrücke Frankreich 500 Euro 2018 Goldmünze

 

 

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Gold als sicherer Hafen stark gefragt

Gold ist aktuell als sicherer Hafen bei Anlegern stark gefragt. Am heutigen Montag stieg Gold weiter auf 1355 $/oz, respektive auf 1089 €/oz. Insbesondere die europäische Nachfrage nach Goldmünzen und Goldbarren zog deutlich an.

Handelskrieg-Ängste treiben Goldpreis

Handelskrieg-Ängste zwischen USA und China und USA und Europa waren goldpreistreibend. Und dies, obwohl bei der letzten FED-Sitzung die Zinsen in den USA leicht erhöht worden sind. Schon letzte Woche Freitag wurde beim Goldpreis ein Monatshoch verzeichnet, weil die Goldkäufe deutlich anzogen. Auch wenn einige von Trump verhängten Zölle erst mit 30-tägiger Verzögerung eintreten, so beunruhigt alleine das von Trump unterzeichnete Memorandum die Märkte. Freitag letzter Woche ging Gold mit 1350$/oz ins Wochenende, um heute wieder 5$/oz zuzulegen. Am Freitag letzter Woche verweigerte Trump zeitweilen eine Unterschrift unter neue Regierungsausgaben mi Volumen von 1,3 Billionen Dollar. Dies unterzeichnete er nach Protesten später doch noch.

Neue Unruhen lösen Goldkäufe aus

In einer konzertierten Aktion weisen am Montag 14 EU-Staaten russische Diplomaten aus – verkündet als Konsequenz auf den Giftanschlag auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien. Auch Deutschland ist mit vier ausgewiesenen russischen Diplomaten dabei, hier die Erklärung der Bundesregierung im Wortlaut:

Der Angriff in Salisbury hat uns alle in der Europäischen Union erschüttert. Zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkriegs wurde mitten in Europa ein chemischer Kampfstoff eingesetzt.

Es ist klar, dass dieser Anschlag nicht ohne Folgen bleiben kann. Wir haben deshalb deutlich Stellung bezogen und uns in der Europäischen Union hinter Großbritannien gestellt.

Wir haben die Entscheidung zur Ausweisung der russischen Diplomaten nicht leichtfertig getroffen. Aber die Fakten und Indizien weisen nach Russland. Die russische Regierung hat bisher keine der offenen Fragen beantwortet und keine Bereitschaft gezeigt, eine konstruktive Rolle bei der Aufklärung des Anschlags spielen zu wollen.‎

Wir senden damit auch ein Signal der Solidarität mit Großbritannien. Russland bleibt aufgefordert, endlich seiner Verantwortung gerecht zu werden, eine konstruktive Rolle einzunehmen und seiner Aufklärungspflicht nachzukommen. Für uns gilt: Wir werden uns weiter eng mit unseren europäischen Partnern und innerhalb der NATO abstimmen. Wir sind weiterhin offen für einen konstruktiven Dialog mit Russland, der zu vielen internationalen Themen notwendig bleibt.

Goldman Sachs verbessert Goldpreis-Prognose

Goldman Sachs gab eine optimistischere Goldpreis-Entwicklungsprognose ab: Man sei zuversichtlicher als zuvor, dass der Goldpreis sich positiv entwickeln kann. Gold sei aktuell attraktiv. Bei Aktien könne eine Korrektur anstehen.

Heraeus Goldbarren Following Nature Frühling gut angekommen

Die von Heraeus Ende März neu aufgelegten Goldbarren aus der Following Nature Serie mit dem Frühling 2018 Motiv (Erdbeere) wurden von den Anlegern so stark nachgefragt, dass einzelne Größen zwischenzeitlich bei uns abverkauft waren. Wir legen so schnell wie möglich nach und bitten um Verständnis, wenn einzelne Größen vergriffen sein sollten. Sie finden diese in unserer Rubrik Goldbarren.

Goldbarren Following Nature Frühling 2018 Heraeus
Goldbarren Following Nature Frühling 2018 Heraeus

 

 

 

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Donald makes Gold great again – Goldpreis steigt im Umfeld des Handelskriegs

Weltweit haben die Anleger diese Woche verstärkt Gold gekauft, auch am heutigen Tag. US-Präsident Donald Trump macht mit seiner Einführung von Strafzöllen vielen Anlegern und Politikern Angst. Darüber tröstet auch nicht die Aussetzung von Strafzöllen gegen die EU, die nur temporär bis 1.5.2018 ausgesetzt wurden.

Alles fällt, Gold steigt

Aktienkurse, Anleiherenditen und auch der Kurs des Dollars fiel diese Woche, aber Gold steigt. Am Freitagnachmittag stieg der Goldpreis in Euro im deutschen Handel auf über 1092 €/oz, lag damit rund 10 Euro über den Vortagsnotierungen. Auch der Goldkurs in Dollar stiegt um 15,50$ auf 1348 $/oz.

Der Dax notierte mit 11.940 Punkten 159 Punkte oder 1,32% schwächer als am Vortag, der CAC40-Index in Paris notierte ebenfalls 1,07% schwächer, zuvor hatte am Morgen Tokyo mit dem Nikkei-Index 4,51% Verlust eingefahren (20.617 Zähler). Auch deutsche Anleihen fielen leicht. Selbst für zehnjährige Bundesanleihen liegt die Rendite mittlerweile nur bei 0,53%. Kein Wunder, dass sich immer mehr Anleger für Gold entscheiden. Der Euro wurde zuletzt mit 1,2346$ gehandelt, nachdem er am Morgen noch knapp über 1,2300 gelegen hatte. Der Dollar sackte ggü. fast allen anderen wichtigen Währungen ab.

Nicht einmal Zinserhöhungen konnten Goldpreis-Anstieg stoppen

Der Markt bewertet die Wirtschaftsprobleme durch den US-Handelskrieg offensichtlich schwerer als die FED-Entscheidung über gestiegene Zinsen. Die Zinserhöhung der US-Zentralbank konnte den Anstieg des Goldpreises nicht bremsen, so verunsichert sind die Anleger weltweit.

China hat Vergeltungsmaßnahmen angekündigt

Auf die Ankündigung von US-Strafzöllen gegen China und andere Länder hat China nunmehr reagiert und seinerseits Strafzölle im Volumen von rund 3 Milliarden Dollar angekündigt, u.a. auf US-Schweinefleisch (25%) und auf Stahlrohre, Früchte und Wein je 15%. 128 verschiedene Produktgruppen umfasste die Liste, die China in Aussicht gestellt hat, wenn die USA an der Einführung von Strafzöllen festhalten. Trump hatte Strafzölle im Volumen von 60 Milliarden Dollar gegen China angekündigt, seine Berater hätten 60 Tage Zeit, eine exakte Liste auszuarbeiten, verkündete das Weiße Haus.

EU bei Zöllen nur während Schonfrist ausgenommen

Ab diesem Freitag beginnt die Zollpflicht für bestimmte Produkte, die in die USA gebracht werden sollen. Nach Interventionen hat sich US-Präsident Trump breitschlagen lassen, die EU(28 Länder), Kanada, Mexiko, Australien, Argentinien und Südkorea bis zum 1.5.2018 vorrübergehend davon auszunehmen, um den betroffenen Ländern die Möglichkeit zu geben, eigene Zölle abzubauen oder Gegenleistungen zu erbringen. Eine Arbeitsgruppe aus EU- und US-Abgesandten soll bis 1.5.2018 eine Lösung erarbeiten.

China kauft so viel Gold wie lange nicht mehr aus der Schweiz

Offenbar setzen auch die chinesischen Anleger immer noch verstärkt auf Gold: Im Februar importierte China alleine aus der Schweiz 66 Tonnen Gold, dies ist fast die Hälfte aller Schweizer Goldexporte im Februar (146 Tonnen). Addiert man Hongkong und Indien zur chinesischen Goldnachfrage aus der Schweiz, kommt man auf 113 Tonen, die im Februar aus dem Alpenland Richtung Asien wanderten. Indien und China gelten weltweit als die größten Goldnachfragenationen.

US Staatsverschuldung größer als alle anderen Länder der Welt zusammen

Die Staatsverschuldung der USA ist auf rekordverdächtigen 21,03 Billionen (!) Dollar angekommen. Diese Zahl ist größer als alle anderen bekannten Staatsschulden der Länder dieser Welt. Die Schuldenobergrenze der USA, die eigentlich bei 19,84 Billionen Dollar lag, war im September 2017 vom Kongress ausgesetzt worden. Mehr als 1,1 Billionen Dollar sind seitdem hinzu gekommen. Die USA haben bereits angekündigt, dieses Jahr vermutlich eine weitere Billion neuer Schulden aufzunehmen. Bei diesen Zahlen wird klar, dass der US-Staat nur wenig Freude an höheren Zinsen in den USA haben wird, – was den Spielraum der FED einschränken dürfte, die Zinsen deutlich zu erhöhen.

Ähnlich wie beim Zusammenbruch der Lehman Brothers befürchten Anleger, dass ein solches schuldenfinanziertes System, bei dem die Neuverschuldung so stark steigt, irgendwann zusammenbricht.

Worauf setzten deutsche Anleger heute?

Edelmetallkäufer haben heute kräftig Anlagegold geordert, vor allen Dingen Maple Leaf und Krügerrand Goldmünzen

Gold wird als Krisenwährung, die nicht beliebig nachgedruckt werden kann, gesehen.

Goldmünze Maple Leaf
Statt auf bunt bedrucktes Papier (Papiergeld) setzen deutsche Edelmetallanleger vor allen Dingen auf Maple Leaf und Krügerrand Goldunzen.
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Auch am Donnerstag steigt der Goldpreis weiter

Auch am Tag nach der FED-Entscheidung über eine Mini-Zinserhöhung steigt der Goldpreis im deutschen Handel weiter an. Am Nachmittag erreichte der Goldpreis die Marke von 1080 €/oz, was mehr als 15 Euro höher als der Goldpreis von vor 2 Tagen ist. Der Goldkurs in US$ notierte am Nachmittag bei 1330 $/oz.

FED machtlos

Am Markt hatte man offensichtlich eine höhere Zinsanpassung befürchtet und die Vornahme dreier weiterer Zinsschritte. Nunmehr wurden aber nur zwei weitere angekündigt. Die US Notenbank FED will offensichtlich weder die Konjunktur abwürgen, noch es dem US-Präsidenten schwer machen, weitere Kredite aufzunehmen. Höhere Zinsen schlagen sich auch in einem höheren Aufwand im Staatshaushalt für den Schuldendienst nieder. Hier stehen die USA ohnehin schon mit dem Rücken an der Wand und haben die Schuldenobergrenze erreicht.

Bank of England macht nichts

Die Bank of England hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass man vorerst keine Zinsschritte vornehmen wolle.

Starke Goldimporte nach Indien

Die indische Schmuckindustrie hat alleine im Februar diesen Jahres Gold für rund 606 Millionen US-Dollar importiert, – dies ist mehr als sechsmal so viel wie im Vormonat (Januar: 98 Millionen USD). Offensichtlich zieht die Goldschmucknachfrage in Indien wieder an. Indien und China zählen weltweit zu den größten Goldnachfragern. Während in China vor allen Dingen Goldmünzen und Goldbarren gefragt sind, legt der Inder sein Geld lieber in Goldschmuck an.

Goldproduktion in Südafrika fällt

Die Goldproduktion in Südafrika ist weiter gefallen. Im Januar habe man nicht nur 13,6% weniger Platinmetalle aus der Erde gefördert, sondern auch 7,7% weniger Gold. Mit seinem Ausstoß von zuletzt nur noch 145 Tonnen Gold pro Jahr liegt Südafrika, das einst das größte Gold fördernde Land der Welt war, nur noch auf Platz 7 der Weltrangliste.  Größter Goldförderer der Welt ist auf Platz 1 China (ca. 440 Tonnen), gefolgt von Australien (ca. 300 Tonnen) und Russland (ca. 255 Tonnen).

 

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