Schweiz exportiert über 1000 Tonnen Gold nach Asien

Schaut man sich die Handelsbilanz der Schweiz an und die Aufschlüsselung der Exporte und Importe, fallen für das Jahr 2018 die großen Goldexporte in bestimmte Länder auf:

729 Tonnen nach China exportiert

Im Jahr 2018 exportierten die Schweizer insgesamt 729 Tonnen Gold nach China, davon 453,2 Tonnen nach China direkt, 275,8 Tonnen über die Sonderverwaltungszone Hong Kong.

278 Tonnen Gold gingen nach Indien

Die Schweizer exportieren darüber hinaus 278,1 Tonnen Gold nach Indien, insgesamt summieren sich damit die Exporte nach Asien auf über 1007 Tonnen Gold, wobei kleine Exportziele wie Malaysia (39,7 Tonnen), Thailand (69,5 Tonnen) oder Taiwan (8,2 Tonnen) noch gar nicht mitgerechnet sind.

Asiaten werden zukünftig den Goldpreis bestimmen

Daraus wird auch deutlich, dass die Entwicklung der Goldnachfrage in Asien zukünftig über den Goldpreis bestimmen wird. Wächst die Bevölkerung in Asien und wächst der Wohlstand dort, wächst auch die Goldnachfrage in China und Indien und damit dürfte der Goldpreis weiter steigen.

China ist größter Goldnachfrager und größter Goldproduzent

Dazu passt die Auswertung der China Gold Association, dass die chinesische Goldnachfrage im Jahr 2018 um 5,7% gestiegen ist und bei 1151 Tonnen lag. Die Goldproduktion in China ist nach Aussage der Vereinigung im letzten Jahr um 6% gesunken: Aus Chinas Goldminen kamen nur noch 401 Tonnen Gold an das Tageslicht, was die Konsequenz strengerer Umweltauflagen ist. Überdies wurden einige Goldminen in China geschlossen, weil Gold dort nicht mehr wirtschaftlich zu fördern ist, – die Ausbeute ist schlicht zu gering.

Der tatsächliche Goldverbrauch in China dürfte noch höher liegen, weil Gold auch über nicht statistisch erfasste Kanäle im Land verkauft wird.

Bevölkerungswachstum Chinas sorgt für zusätzliche Nachfrage

China weist aktuell eine Bevölkerung von ca. 1,4 Milliarden Menschen auf und wächst jedes Jahr um ca. 7 Millionen Menschen (durch Geburtenüberschuss und Zuwanderung). Noch im Jahr 1982 hatte die Bevölkerung Chinas unter der 1-Milliarden-Grenze gelegen (998 Millionen Einwohner). Seit mehreren Jahren ist die Wachstumsrate konstant bei ca. 0,52% p.a.

Münzen zum Jahr des Schweins

In China beginnt dieser Tage ein neues Jahr, das Jahr des Schweins. Viele Chinesen haben arbeitsfrei und feiern dies über mehrere Tage, häufig werden dabei auch Goldgeschenke, z.B. Goldbarren, Goldmedaillen oder Goldmünzen mit Motiven zum Jahr des Schweins gekauft. Chinas Goldhändler haben im Vorfeld und nach dem Jahreswechsel traditionell starke Umsätze. Kein Wunder, dass nicht nur die Münzprägestätte in China, sondern auch die Münzprägestätten in Australien und Kanada mit Sonderprägungen zum Jahr des Schweins am Markt auftreten. Die Goldmünzen zum Jahr des Schweins der australischen Perth Mint sind aktuell bei der Münzprägestätte bereits ausverkauft – so groß war die Nachfrage danach.

Schwein Goldmünze Australien 2019
Schwein Goldmünze Australien 2019 ist bereits zum Beginn des Jahr des Schweins ausverkauft

Goldnachfrage und Goldpreis steigt

Die globale Goldnachfrage ist in 2018 um 4% auf 4345 Tonnen gestiegen, hat das World Gold Council (WGC) ermittelt. Ein Jahr zuvor betrug die Nachfrage ’nur‘ 4159 Tonnen Gold.

1090 Tonnen Goldbarren und Goldmünzen

In den 4345 Tonnen Gold, die im Jahr 2018 weltweit gekauft worden sind, waren 1090 Tonnen in Form von Goldbarren und Goldmünzen als Investment enthalten, eine Steigerung um 4%. Anleger haben also im vergangenen Jahr mehr Gold als Geldanlage gekauft als zuvor. Dies deckt sich mit den Erfahrungen deutscher Edelmetallhändler, die in 2018 eine deutliche Nachfrageausweitung feststellen konnten. In Deutschland waren besonders die Goldmünzen-Typen Krügerrand, Maple Leaf und Känguru sowie die Wiener Philharmoniker in Gold bei den Anlegern beliebt – sowie die Goldbarren von LBMA-zertifizierten Herstellern wie z.B. Heraeus und Umicore. Aber auch Goldbarren der Perth Mint waren in Deutschland stark nachgefragt.

Zentralbanken kaufen selbst massiv Gold

Zentralbanken dieser Welt, die eigentlich für die Stabilität des Papiergeldsystems verantwortlich sein sollen, kaufen selber massiv Gold. In 2018 beispielsweise haben die Zentralbanken dieser Welt 651 Tonnen Gold netto hinzugekauft, der zweithöchste jährliche Zugang, der jemals bei den Zentralbanken dieser Welt verzeichnet wurde. Offensichtlich halten auch Notenbanken Gold für ein gutes Investment.

Goldpreis steigt und steigt

Der Goldpreis befindet ich am Freitag Morgen im deutschen Handel auf einem Niveau um 1152 Euro/Unze und ist damit sehr fest. Auch Dollar-Notierungen für Gold Gold sind sehr fest und oszillieren um 1319$/oz.

Goldman Sachs sieht Goldpreis weiter steigen

Goldman Sachs sieht für das Jahr 2019 eine weiter positive Entwicklung für den Goldpreis und prognostiziert das Erreichen eines 6-Jahres-Höchststandes in 2019. Der Goldpreis werde 1425 bis 1450 $/oz erreichen, gespeist auf starker physischer Nachfrage in mehreren Märkten. Zuletzt hatte der Godpreis im September 2013 die Marke von 1400 $/oz überschritten.

FED Chef Powell lässt Zinsen niedrig – Goldpreis steigt

Einige Anleger scheinen es geahnt zu haben: Die Fed hat gestern abend bekannt gegeben, dass die Zinsen in den USA erst einmal niedrig bleiben. Kein Zinssatz wurde erhöht und noch viel wichtiger: Im Gegensatz zu früheren Äußerungen wurde noch nicht einmal in Aussicht genommen, dass die Zinsen zukünftig erhöht.

Beobachter schließen daraus, dass es sogar fragwürdig ist, ob die FED die Zinsen überhaupt dieses Jahr 2x erhöht, wie sie es in Abkehr von einer dreimaligen Aussicht Ende letzten Jahres noch avisiert hat.

‚Für weitere Zinserhöhungen kein Anlass‘

Wörtlich sagte Powell auf der Pressekonferenz, dass es für weitere Zinserhöhungen vorerst kein Anlass bestehe und auf Nachfrage schloss er sogar Zinssenkungen zukünftig nicht kategorisch aus. Nach diesen Äußerungen schossen die Aktienmärkte erst einmal nach oben und auch der Goldpreis wurde gestützt. Citibank-Analyst Ebrahim Rahbari kam für sein Institut zum Schluss, dass die FED die Zinsen möglicherweise diese Jahr gar nicht mehr erhöhen werde.

Goldpreis auf 8-Monatshoch

Der Goldpreis zeigte sich nach der Pressekonferenz stabil, der Goldkurs in Dollar steht am Donnerstag Morgen auf 1321$/oz, der Goldpreis in Euro notiert fest mit um die 1148 Euro pro Feinunze Gold. Diese Stände markieren ein 8-Monatshoch und es gehen weiter Kaufaufträge an den Märkten ein, sodass Edelmetallhändler ein weiteres Potential nach oben sehen. Der Dow Jones stieg in der Spitze um über 500 Punkte, der Euro wurde gegenüber dem Dollar stärke und notierte bei 1,15 Dollar.

Goldbarren- und Goldmünzen-Nachfrage um 4% gestiegen

Dazu passend die Mitteilung des World Gold Councils, dass nach deren weltweiter Erfassung die Goldmünzen- und Goldbarrennachfrage zuletzt (2018) um 4% gegenüber Vorjahr gestiegen ist. In Deutschland verzeichnen Edelmetallhändler sogar Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich, was aus dem Markt zu hören.

Goldpreis steigt und soll weiter steigen

Anleger, die in den letzten Monaten auf Goldbarren und Goldmünzen als Geldanlage gesetzt haben, freuen sich zur Zeit besonders, denn der Goldpreis steigt und damit der Wert des eigenen Goldbesitzes. Lag der Goldpreis in Euro zum Jahresende 2018 noch bei rund 1116 Euro pro Unze, notiert der Goldkurs am Montagmorgen aktuell bei 1141 €/oz.

Goldpreis: 2% Wertsteigerung in 1 Monat

Damit ist der Goldpreis um 2,2% in nur einem Monat gestiegen, – eine Verzinsung, auf die Sparbuch-Sparer aktuell im ganzen Jahr nicht kommen. Der Goldpreis in US-Dollar notiert aktuell bei 1300$/oz.

Societe Generale sieht weiter steigenden Goldpreis

Das französische Bankhaus Societe Generale sieht für 2019 weiter steigende Goldpreise und ist positiv für den Goldkurs gestimmt. Basierend auf dem aktuellen Goldpreis von 1300$/oz sieht man binnen Jahresfrist eine Steigerung auf 1375$/oz. Als Hauptursache dafür macht man Umschichtungen aus anderen Anlageformen wie z.B. Aktien in Gold aus. Aus riskanteren Anlageformen wie Aktien sieht man Mittelzuflüsse in das ‚Sichere-Hafen-Investment‘ Gold. Da die Schürfkosten, Gold aus den Goldminen zu befördern, kurz unter den aktuellen Goldpreisnotierungen liegen, ist das Abwärtsrisiko aus Sicht der Societe Generale-Analysten begrenzt.

FED will nur 2x Zinsen erhöhen

Die US-Notenbank FED habe zudem angekündigt, bei den Zinserhöhungen langsamer vorzugehen, als ursprünglich avisiert. So soll es dieses Jahr nur zwei statt drei Zinserhöhungen geben. Die Societe Generale-Analysten sehen darin eine weitere Unterstützung für steigende Goldpreise. Die FED wird sich im sogenannten ‚Federal Open Market Committee‘ zwischen dem 29. und 30. Januar wieder mit den wachsenden Risiken der US-Wirtschaft und der angemessenen Reaktion der US-Zentralbank darauf beschäftigen. Als wahrscheinlich gilt, dass die US Notenbank langsam macht mit Zinserhöhungen, da die US-Wirtschaft durch Handelszölle und die Dollarkursentwicklung belastet ist. Der US-Shutdown wurde auch nur für 3 Wochen zur Seite gelegt, das grundsätzliche Haushaltsproblem der USA ist nicht gelöst.

EZB-Chef Draghi lässt Zinsen niedrig

Auch der EZB-Chef Mario Draghi hat Ende vergangener Woche noch einmal deutlich gemacht, dass die Zinsen im Euroraum erst einmal niedrig bleiben. Weil es Zeichen gäbe, die darauf hindeuten, dass die Wirtschaft im Euroraum langsamer wachse, könne die Zeit der Null-Zinsen auch noch verlängert werden. Bereits früher hatte Draghi erwähnt, dass die Nullzinsen mindestens bis Sommer diesen Jahres (2019) bestehen bleiben. In Zeiten niedriger Zinsen waren in der Vergangenheit häufig steigende Goldpreise zu beobachten, da Gold als Inflationsschutz gekauft würde: Sparer erhalten auf herkömmlichen Sparbüchern keine oder nur sehr geringe Zinsen, leiden aber dennoch unter dem Wertverlust durch Inflation. Davor wollen sich Anleger durch den Kauf von Gold schützen, – in der Hoffnung, dass der steigende Goldpreis den Inflationsverlust ausgleicht. Eine Rechnung, die in der Vergangenheit zumindest oft aufging.

Krügerrand Goldmünzen stark nachgefragt

Am physischen Anlagemarkt waren neben den klassischen Goldbarren wieder die Krügerrand Goldmünzen stark nachgefragt. Wie bei den Goldmünzen war auch bei den Goldbarren die 1-Unzen-Größe am gefragtesten.

Krügerrand 2019 : Auch mehr als 50 Jahre nach Einführung immer noch stark nachfragt von Anlegern – ein Goldmünzen-Klassiker

Brexit-Chaos löst weitere Goldkäufe aus – Goldpreis steigt

Kaum machte die Nachricht über das Scheitern der Brexit-Abstimmung im britischen Parlament die Runde, setzten in Deutschland vermehrt Edelmetallkäufe, vor allen Dingen im Bereich Gold ein. Um 20:39 Uhr europäischer Zeit war es klar: Mit 432 Nein-Stimmen gegen nur 202 Ja-Stimmen war Theresa May deutlich im Parlament gescheitert. Nach dem jetzigen Stand gibt es Ende März einen Ausstieg Großbritanniens aus der EU, aber vertraglich geregelt ist er nicht, da der Vertrag zum Ausstieg abgelehnt wurde.

Eigene Partei verweigerte May die Zustimmung

Bemerkenswert: Rund 100 Abgeordnete aus der eigenen Partei verweigerten Theresa May die Zustimmung, damit droht nun Ende März ein ungeregelter Brexit.

Supermärkte und Apotheken horten

Da nicht geregelt ist, wie nach Ende März der Warenverkehr zwischen der EU und Großbritannien stattfinden soll, horten Lebensmittelketten und Pharmaunternehmen jetzt schon Lebensmittel und Medikamente, um soweit wie möglich auf Engpässe vorbereitet zu sein. Auch umgekehrt könnte es Probleme geben: Ohne Brexit-Vertrag dürften Medikamente in der ganzen EU nicht mehr vertrieben werden, die bislang z.B. auch in Deutschland verkauft wurden, weil sie in Großbritannien eine Zulassung hatten.

Graf Lambsdorff fordert EU-Sondergipfel

Alexander Graf Lambsdorff fordert einen EU-Sondergipfel, es seien nur noch 72 Tage bis zum harten Brexit und man müsse nun handeln, weil sonst bei einem ungeordneten Brexit dramatische Konsequenzen für alle möglichen Berufsgruppen und Branchen drohen.

Asiatische Börsen fielen, Gold stieg

Der Nikkei Index fiel um rund 100 Punkte nach der Brexit-Entscheidung in Großbritannien, der Goldpreis in Euro notiert am Morgen danach im deutschen Handel mit 1132 Euro pro Feinunze Gold fester als am Tag zuvor.

Misstrauensvotum heute Abend

Voraussichtlich heute Abend gegen 20 Uhr kommt es in Großbritannien zum Misstrauensvotum, welches die oppositionelle Labour-Partei beantragt hatte. Die Abgeordneten müssen dann entscheiden, ob sie der konservativen Regierung das Vertrauen entziehen, woraufhin innerhalb von 14 Tagen eine neue Regierung gebildet werden müsste. Kein ganz einfaches Unterfangen.

Warum der Goldpreis jetzt weiter steigen könnte

Zu Wochenbeginn legt der Goldpreis gleich wieder deutlich zu: Der Goldpreis in Euro notiert am Montagvormittag bei 1131 €/oz, der Goldkurs in Dollar ist mit 1295 $/oz kurz unter der charttechnisch wichtigen Marke von 1300 $/oz.

Gründe für einen möglichen weiteren Goldpreis-Anstieg:

Der Goldpreis, der bereits jetzt deutlich über den Vorjahresnotierungen liegt, könnte in 2019 noch deutlich weiter nach oben klettern, wie es auch Goldman Sachs vorhergesagt hat.

Hier die möglichen Gründe für eine weitere positive Goldpreisentwicklung in 2019:

Haushaltsstreit in Italien

Italien möchte seinen Haushalt anders finanzieren als es die EU für die Euroentwicklung für zuträglich hält. Auch bei geschlossenen Kompromissen ist eine negative Auswirkung auf die Euro-Kaufkraft zu befürchten, was zur Flucht in Gold verleiten könnte.

Dollarschwäche führt zu Goldaufschwung

Eine weitere Dollarschwäche könnte zum Alternativ-Investment in Gold führen. Trump schwächt einen Teil seiner Wirtschaft durch die Einführung von Zöllen und Störung von Lieferketten. Selbst das US-Vorzeigeunternehmen Tesla hat kürzlich den Grundstein einer neuen Automobilfabrik in China und nicht in USA gelegt, um die Handelszölle der USA und China zu umgehen. Damit entstehen Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in China und nicht in den USA. Dadurch, dass US Präsident Trump den Klimawandel leugnet, könnten die USA den Anschluss an wichtige Techniken verlieren, was den Dollar weiter schwächt. Auch die US-Notenbank FED hat angekündigt, Zinserhöhungen zukünftig ggf. langsamer als erwartet vorzunehmen, was den Dollar auch nicht stärker macht.

Anziehende US-Konjunktur könnte Inflation nach oben treiben

Zieht die US-Konjunktur jedoch an, was man aus zurückgehenden Arbeitslosenraten und anziehenden Löhnen in den USA schließen könnte, wäre eine höhere Inflation dort zu erwarten. Erste Analysten sehen schon Inflationsraten von 3,5% in den USA. Das dürfte dann zu einem Goldinvestment als Inflationsschutz führen.

Überhitzte Aktienmärkte

Dow Jones und Dax haben in den letzten Wochen erste Warnschüsse vor den Bug bekommen und es kam schon zu Tagen mit deutlichen Kursrückgängen. Bei hoch verschuldeten Staaten und Unternehmen stellen hoch notierende Aktienkurse ein Risiko dar, wovor sich der eine oder andere Investor durch Goldinvestments absichert. Dies ist auch an Zuflüssen in Gold-ETFs abzulesen: In den ersten Januartagen flossen mehr als 17 Tonnen Gold neu in solche ETFs.

Goldminenförderung wird nicht einfacher

Das Fördern neuen Goldes aus den Minen wird nicht billiger. Schon in den letzten Jahren haben Minengesellschaft nur noch wenig in den Ausbau oder die Neuerschließung von Goldminen investiert, weil es sich schlichtweg auf dem jetzigen Goldpreisniveau nicht rentiert. Erst bei deutlich höheren Goldpreises ist an eine Reaktivierung zu denken. Bei konstanter oder steigender Nachfrage wird also nur ein gleiches oder gar sinkendes Angebot auf dem Goldmarkt zur Verfügung stehen. Das könnte für steigende Notierungen sorgen.

Zentralbanken sind weiter Goldkäufer

Die Zentralbanken dieser Welt stehen weiter auf der Käuferseite. Seit mehreren Jahren kaufen Zentralbanken netto mehr Gold als sie verkaufen. Nicht nur Russland tritt dort als Käufer auch, sondern auch zahlreiche andere Zentralbanken dieser Welt. Zuletzt hat auch China wieder Zentralbank-Goldkäufe veröffentlicht. So wie vor Jahrzehnten Zentralbank-Goldverkäufe für sinkende Goldpreise gesorgt haben, sorgen die Käufe nunmehr für eine positive Goldpreisentwicklung.

Niedrigzins-Umfeld lässt Gold als Alternative interessant werden

EZB Präsident Mario Draghi hat angekündigt, mindestens bis zum Sommer diesen Jahres die Zinsen niedrig zu lassen, sogar bei Null Prozent. Dieses Niedrigzinsumfeld treibt Anleger ins Gold, da man ansonsten bei Null Zinsen und 2% Inflation jedes Jahr tatsächlich an Kaufkraft verliert.

Deutsche Anleger kaufen Gold

Deutsche Anleger kaufen daher wie im Vorjahr weiterhin massiv Gold ein, in Form von physischen Goldbarren und Goldmünzen, einige auch in Form von Papiergold, also Zertifikaten auf Gold. Bei den physischen Käufen sind die Klassiker nach wie vor die 1-Unzen– und 100 Gramm Goldbarren sowie der Krügerrand als Goldmünze.

Goldman Sachs hebt Goldpreisprognose für 2019 an

Die Banker von Goldman Sachs haben ihre Prognosen für die Goldpreisentwicklung 2019 angehoben. Die Edelmetallanalysten haben unter Einbeziehung der jüngsten Entwicklung an den Börsen und den USA die folgenden Prognosen zur Entwicklung des Goldpreises aufgestellt:

  • 3 Monats-Goldpreis-Prognose: 1325$ (bisher 1250$)
  • 6 Monats-Goldpreis-Prognose: 1375$ (bisher 1300$)
  • 12 Monats-Goldpreis-Prognose: 1425$ (bisher 1350$)

Damit hat man insbesondere die Entwicklung rund um die Anleihezinsentwicklung in den USA und die zunehmenden Zentralbank-Goldkäufe in die neuerliche Prognose zur vermutlichen Goldpreisentwicklung mit einbezogen.

Goldpreis zum Wochenausklang leicht fester

Zum Wochenausklang am Freitag notierten die Goldpreise gegen Mittag in Europa leicht fester: Der Goldpreis in Euro lag bei 1122€/oz und damit rund 2 Euro fester als am Vortag. Der Goldkurs in Dollar lag bei 1294$/oz und damit wieder kurz unter der psychologischen Marke von 1300$/oz.

Goldbarren und Goldmünzen statt Nullzinsen

In den ersten Januartagen haben viele Bundesbürger ihre Sparzinsen bei Banken und Sparkassen nachtragen lassen und häufig eine Buchung von 0,00 Euro oder geringfügig darüber für die Zinsen erhalten. Treten die von Goldman Sachs in der Analyse erwähnten Goldpreisentwicklungen in 2019 ein, so dürften sich einige Anleger mit dem Kauf von Goldbarren und Goldmünzen besser stehen als mit einem Minizins- oder Nullzins-Sparbuch.

ETFs kaufen auch in 2019 Gold

Seit Jahresbeginn haben die großen ETFs alleine bereits 18,6 Tonnen Gold gekauft, – wenn man den veröffentlichten Berichten Glauben schenken darf – und das auf einem Goldpreis-Niveau, welches deutlich höher als noch vor ein paar Monaten ist. Schwache Aktienmärkte in den USA haben maßgeblich dazu beigetragen, ist die Auffassung der Commerzbank-Analysten. Dies habe auch dazu geführt, dass Gold zwischenzeitlich einen 6-Monats-Höchststand erreicht habe.

Goldpreis am Dienstag etwas leichter

Am frühen Dienstagmorgen ist der Goldpreis etwas leichter, notiert in Euro bei rund 1121€/oz und in Dollar bei 1284$/oz. Doch auf dem rund 9 Euro preiswerteren Niveau (gegenüber Vortag) kommen bereits wieder zahlreiche Kaufaufträge in den Markt. Händler rechnen mit einer wiederholten Annäherung an die 1130 Euro-Linie.

Indische Goldimporte gingen in 2018 zurück

Während Chinas Notenbank im Dezember mehrere Tonnen Gold kaufte und damit nach mehr als einem Jahr Null-Bewegung bei den staatlichen Goldreserven wieder auf die Käuferseite wechselte, scheinen die Goldimporte in Indien im vergangenen Jahr 2018 zurückgegangen zu sein. Indische Medien berichten von einem Rückgang der Goldimporte um 20% auf ein Niveau von 762 Tonnen. In 2017 hat Indien noch 951 Tonnen importiert. 2016 sein mit 558 importieren Tonnen Gold auch ein sehr schwaches Jahr gewesen. Die niedrig stehende Rupie und die hohen Steuern und Zölle auf Gold haben im Jahr 2018 für zurückgehende offizielle Importe nach Indien gesorgt. Da die Rupie schwächer geworden ist, ist im letzten Jahr in Indien der Goldpreis in Rupien um rund 8% gestiegen, was Gold für Inder optisch teuer macht.

Krügerrand 2019 in Gold stark gefragt

Obwohl der Goldgehalt eines Krügerrands der vergangenen Jahr exakt identisch mit dem des aktuellen Jahrgangs ist, wurden gestern und heute auffallend viele Krügerrand 2019 Goldmünzen geordert, die die südafrikanischen Produzenten dieses Jahr bereits im Januar zur Verfügung stellen. Auch die neuen Krügerrand 2019 Silbermünzen waren in zahlreichen Online-Warenkörben vorhanden.

Gold steigt nach neuen US-Daten auf 1290$ und über 1130€/oz

Gold bewegte sich gestern im amerikanischen Handel zunächst auf einem Niveau von 1284 $/oz, kletterte im Verlaufe des US-Handels jedoch auf einen Goldpreis von über 1290$/oz.

US-Renditen rückläufig – Goldpreis steigt

Die amerikanischen Renditen der Staatsanleihen und Unternehmensanleihen sind an den US-Börsen gesunken, da man sich offenbar doch Sorgen um die Konjunktur macht. Der Goldpreis erreichte deshalb ein neues Monatshoch mit Werten um 1292 $/oz. Im frühen Freitagshandel in Europa wurde die Feinunze Gold auch wieder mit Werten um 1291 $/oz gehandelt, bleibt also hoch – bei starker Nachfrage. Es waren bereits Ausschläge bis 1296,80$ zu verzeichnen, – die 1300$-Marke wird also getestet. Auch der Goldpreis in Euro ist mit 1132 €/oz am Freitagvormittag fest.

US-Aktienkurse fallen

Auch die US-Aktienkurse fielen gestern um 1,5% bis 2% nach unten, – auch der Dollar notierte schwächer. Das Gerangel um den US-Haushalt und die Finanzierung der Mauer zu Mexiko hält weiter an. Die Abgeordneten haben bislang nur neuen Zwischenhaushalten bis Anfang Februar zugestimmt, die KEINE Milliarden für den Mauerbau beinhalten. Damit scheint sich die Haushaltssperre in den USA noch länger hinzuziehen, was zu weiteren Goldkäufen führen könnte. China und USA wollen nächste Woche erneut wegen gegenseitiger Zölle verhandeln.

Konjunktur in der EU kühlt sich ab

Auch in Europa scheint die Konjunktur abzukühlen, der Sammelindex für die Produktion der Privatwirtschaft der Eurozone (Industrie & Dienstleistungen) fiel von 52,7 Zählern im Vormonat auf nur noch 51,1, wie das IHS Markit Institut berichtete. Das ist der niedrigste Stand seit 4 Jahren. In einem solchen Umfeld wird die EZB nur schwerlich Zinsen anheben können, sodass noch weiter mit Niedrig- bzw. Nullzinsen zu rechnen sein dürfte. EZB-Präsident Draghi hat die Niedrigzinsen bis mindestens Sommer 2019 angekündigt.

USA mit 22 Trillion Dollars verschuldet

Während des Wahlkampfs hatte Donald Trump versprochen, die US-Verschuldung zurückzuführen. Wie ein jüngst veröffentlichter Bericht zeigt, hat er allerdings die US-Staatsverschuldung um rund 10% erhöht, aktuell weist die Schuldenbilanz 21,974 Billionen Dollar auf, was in den USA mit 21.974 trillion dollars bezeichnet wird. Die USA weisen die Zahlen offiziell auf TreasuryDirect aus. Die Staatsverschuldung der USA hat sich damit seit George W.Bushs Zeiten (2009) glatt verdoppelt.

Krügerrand in Gold und Silber gefragt

In den ersten Handelstagen des neuen Jahres waren im Edelmetallbereich besonders die Krügerrand Gold- und Silbermünzen gefragt. Die neu eingeführten Silber-Krügerrand 2019 erfreuten sich einer besonders hohen Nachfrage. Die südafrikanische South African Mint will sie Mitte Januar ausliefern.

Goldpreis nähert sich 1280$/oz

Zum Jahresende nähert sich der Goldpreis am Wochenende im europäischen Handel der 1280$-Linie, notiert am Vormittag um 1277 $/oz. Der Goldkurs in Euro ist weiterhin fest bei 1116 Euro pro Unze Feingold.

Trübe Konjunkturaussichten in USA

Der US-Dollar leidet aktuell unter weniger optimistischen Konjunkturaussichten, die auch die US-Notenbank FED kürzlich noch einmal unterstrichen hat, indem sie äußerte, dass das Wachstumstempo sich verlangsame. Auch ist noch nicht abzusehen, ob und wann der Handelsstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt, vor allen Dingen China und Europa beendet werde.

Shutdown bis ins neue Jahr

Der Shutdown in den USA wird wohl mindestens bis Anfang Januar 2019 dauern, weil man erst am 2.Januar wieder über den Haushalt beraten wolle. 800.000 Staatsbedienstete erhalten b.a.w. kein Gehalt, – ein Teil von Ihnen muss unbezahlten Zwangsurlaub nehmen, andere müssen ohne Bezahlung weiter arbeiten, weil sie unverzichtbar sind. Da ab 3.Januar die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus übernehmen, wird die Lage in den USA nicht einfacher.

Goldpreis in der Charttechnik

Diejenigen Analysten, die auf Charttechnik schwören, sehen beim Goldpreis die Zeichen auf Anstieg stehen: Der Goldpreis befinde sich in einem sekundären Aufwärtstrend, – nach Überschreiten der 1270$-Linie gebe es nun einen zweiten Ausbruchsversuch über die 1280$-Linie.

Können Asiaten Gold künstlich herstellen?

Die letzten Tage geisterten Meldungen durch die Presse, dass es Chinesen gelungen sei, Gold künstlich herzustellen. Was ist da dran? Nichts. Chinesischen Forschern ist es lediglich gelungen, bei Kupfer an der Oberfläche einige ähnliche Verhaltensweisen wie bei Gold zu erzeugen, wenn sie es unter Einsatz von Argon behandeln. Kupfer wird dadurch aber nicht zu Gold und erhält auch nicht die Dichte wie Gold. Auch nicht annähernd. Auch erreicht es nicht exakt die positiven Eigenschaften von Gold, sondern nähert sich in einigen Teilbereichen nur an. Seit Jahrtausenden versuchen Alchemisten, Gold künstlich herzustellen: es ist noch keinem gelungen. Auch heute noch nicht. Das größte Absatzgebiet für Gold ist der Schmuckbereich. Auch zukünftig werden Schmuckträger Goldschmuck tragen und nicht Kupferschmuck, der sich an der Oberfläche zu Elektronen ähnlich verhält wie Gold. Bei Tiffany & Co werden auch zukünftig Gold und Diamanten glänzen und nicht oberflächenbehandeltes Kupfer. Und wer High-End-Technik-Geräte erwirbt, bei denen Gold eingesetzt wird, z.B. eine Stereoanlage für 20.000 Euro, bei der die Lautsprecher-Stecker aus Gold sind, wird dort auch zukünftig auf den Einsatz von Gold treffen und nicht auf die zweitbeste Lösung. Insoweit für Physiker und Chemiker eine interessante Entdeckung, die aber die Bedeutung von Gold nicht nennenswert beeinflussen wird.