TIPP: 1 oz Silber Maggie PP

Nach den sehr erfolgreichen ersten, zweiten und dritten Ausgabe von Homer, Bart, Marge und Lisa Simpson, gibt die staatliche australische Prägestätte Perth Mint heute die fünfte und letzte Ausgabe Maggie Simpson heraus. Im Jahr 2018 erreichte die Serie „Die Simpsons“ einen unglaublichen Meilenstein in der Fernsehgeschichte und wurde zur „am längsten laufenden Fernsehserie“ überhaupt, die zur Hauptsendezeit ausgestrahlt wird. Die Serie ist mittlerweile in 60 Ländern und 20 Sprachen zu sehen.

Die fünfte Ausgabe zeigt Maggie mit den Haustieren Knecht Ruprecht und Snowball II im Wohnzimmer der Simpsons. Darunter ist die Unterschrift von Matt Groening.

Die Wertseite zeigt das Portrait von Queen Elizabeth II., den Nennwert 1 DOLLAR, das Jahr 2019, das Gewicht und die Feinheit 1oz 9999 Ag. Die Maggie Simpson Münze wird in einem Acrylblock geliefert, sodass diese anschaulich aufgestellt werden kann. Ein Umkarton und ein nummeriertes Echtheitszertifikat runden diese besondere Ausgabe ab.

Die Münze wurde in der höchsten Prägequalität „Polierte Platte“ geprägt und ist auf lediglich 5.000 Exemplare weltweit limitiert.

Wir denken, dass das für alle Maggie Simpson Fans weltweit viel zu wenig ist. Die Limitierung ist bereits unter den Distributoren restlos ausverkauft.

Zum Onlineshop:
https://www.anlagegold24.de/1-oz-Silber-Maggie-Simpson-2019-PP.html

Bester Edelmetallhändler

Im großen Sonntagstest der €uro am Sonntag (Ausgabe 41/2019) konnten wir den ersten Platz erringen. Mit 90,2 Punkten und der Bewertung “sehr gut” führten wir die Liste der Edelmetallhändler an. Herausragend u.a. die Sicherheit und Transparenz.

100 Euro Gold 60 Jahre Asterix

Der erste Asterix-Comic (Astérix le Gaulois) wurde am 29. Oktober 1959 vom Schriftsteller René Goscinny und dem Karikaturisten Albert Uderzo erstellt. Nach 36 weltberühmten Asterix-Bänden, feiert der Hauptheld, der französische Lieblingsgallier, bereits seinen 60. Geburtstag!

Am 29. Oktober 2019 erschien der 38. Band der Asterix Saga. Diesmal ist die Titelheldin jung, weiblich und verlangt den Galliern einiges ab. Zum 60-jährigen Jubiläum hat die staatliche französische Münzprägestätte Monnaie de Paris eine 100 Euro Goldmünze heraus gebracht. Die Motivseite der 100 Euro Goldmünze repräsentiert die Figur Asterix von der Entstehung des Comics bis heute. Im Hintergrund sind viele kleine Sprechblasen zu erkennen, diese schlagen somit wieder eine Brücke zu den beliebten Comics.

Die Wertseite zeigt einen dynamischen Asterix. Er entflieht einer Explosion im Hintergrund und scheint aus dem Münzmotiv – dem Betrachter entgegen – zu laufen.

Diese außergewöhnliche Münze besteht aus ½ oz reinstem 999er Gold, hat einen Durchmesser von 31 mm und einen Nennwert von 100 Euro. Die hohe Reinheit und die sehr niedrige Auflage von weltweit nur 500 Exemplaren wertet diese besonders auf.

1/2 oz Gold 60 Jahre Asterix 2019 PP
https://www.anlagegold24.de/12-oz-Gold-60-Jahre-Asterix-2019-PP.html

Blackrock setzt auch auf Gold: 5 Gründe warum Gold weiter steigen sollte

Auch das milliardenschwere Investmentunternehmen Blackrock setzt auf Gold. Deren Fondsmanager E.Hambro nennt u.a. die folgenden fünf Gründe, warum Gold auch zukünftig voraussichtlich weiter steigen wird. Er managt den BGF-World Gold Funds.

5 Gründe, warum Gold weiter steigt

  1. Zinsen in den USA werden weiter sinken: Im aktuellen Jahr wurden bereits 3x die Zinsen gesenkt, es gibt Anzeichen aus den letzten FED-Sitzungen, dass die Zinsen auch weiterhin sinken werden. Das ist negativ für den US-Dollar, aber positiv für Gold.
  2. Auch die Realzinsen in den USA sind bald durchweg negativ: Für 10-jährige Staatsanleihen wurden zuletzt 0,26% gezahlt. Die Inflation ist höher, was negative Realzinsen bedeutet. Auch für 30-jährige Anleihen ist der Zins in den USA unter 2% gerutscht, auch hier sind bald negative Realzinsen in Sicht. Die Opportunitätskosten beim Halten von Edelmetallen sinken dadurch. Das ist positiv für den Goldpreis. Kurz: Es entgeht einem nichts, wenn man sein Geld nicht in Anleihen anlegt…
  3. Die Notenbanken kaufen Gold wie seit langem nicht mehr. Im letzten Jahr schon über 600 Tonnen, seit Jahresbeginn dieses Jahr auch deutlich über 200 Tonnen. Soviel wie seit 9 Jahren nicht mehr. Diese zusätzliche Nachfrage treibt auch den Goldpreis. Der US-Dollar als Reservewährung wird immer uninteressanter. Gold rückt bei den Zentralbanken immer mehr in den Focus. Es kann nicht beliebig nachgedruckt werden.
  4. Die Goldförderung wächst weniger stark als die Nachfrage in bestimmten Ländern. Der gesamte Goldabbau in 2018 konnte trotz großer Anstrengungen nur um 1,8% gegenüber 2017 gesteigert werden. Es ist nach wie vor schwer, Gold zu vernünftigen Preisen aus der Erde zu holen. Das Potential zahlreicher Minen ist erschöpft, bei anderen ist es nur kostspielig aus der Erde zu holen. Umweltauflagen werden immer höher. Bedeutende neue Lagerstätten wurden nicht entdeckt.
  5. Gold-ETF-Bestände sind noch lange nicht auf den Höchstständen aus 2013. Hier gibt es also noch ein großes Aufholpotential für weitere Investments in Gold durch Zukäufe von ETF-Anteilen. Auch das sollte den Goldpreis nach oben befördern.

Wer ist überhaupt Blackrock?

Blackrock gilt als der weltweit größte unabhängige Vermögensverwalter. Auch in Deutschland tätigt das Unternehmen zahlreiche Investments und gilt als größter Einzelaktionär an der Deutschen Börse. Die Blackrock-Tochtergesellschaft ishares besetzt mit ihren ETFs rund die Hälfte des gesamten Marktes. Der Börsenwert des Unternehmens beträgt rund 87 Milliarden USD (Stand Mitte 2018). Der Aufsichtsratsvorsitzende in Deutschland, Friedrich Merz ist als CDU-Politiker vielen bekannt. Auch der norwegische Staatsfonds hält rund 2% der Anteile an Blackrock. Blackrock hält in Deutschland z.B. über 8% am Wohnungsunternehmen Vonovia, über 7% an Bayer und 7% an der Deutschen Post.

Investmenteinschätzungen von Blackrock für die Zukunft müssen nicht zwangszweise richtig sein, – in der Vergangenheit hat Blackrock aber mit seinen Anlageentscheidungen häufig Entscheidungen getroffen, die sich im Nachhinein nicht als falsch herausgestellt haben.

Goldpreis am Donnerstag

Der Goldpreis startet in den heutigen Donnerstag (29.8.2019) mit kleinen Schritten nach oben, der Goldpreis in Euro notiert am Morgen bei 1395€/oz und steht daher kurz vor Überschreiten der 1400-Euro-Linie. Der Goldkurs in Dollar bewegt sich mit 1546 $/oz ebenfalls fest.

Deutsche Anleger orderten heute früh vor allen Dingen kräftig die Goldanlagemünzen Krügerrand und Maple Leaf – neben den klassischen Goldbarren.

Commerzbank: Gold wird weiter steigen

Der Goldpreis erreicht nahezu täglich neue Höhen, notiert am Mittwochmittag mit 1391 Euro pro Feinunze auf einem Niveau, welches der Goldpreis seit Jahren nicht mehr gesehen hat.

Commerzbank: Gutes Umfeld für Gold

Eugen Weinberg aus dem Hause der Commerzbank sieht die niedrigen Realzinsen als Grund für den steigenden Goldpreis und das massive Interesse am Edelmetall Gold. Die Commerzbank schätzt ein, dass die Zinsen auch noch weiterhin niedrig bleiben oder sogar fallen. Das wird Gold dann noch attraktiver als Anlage machen.

Goldkäufe aus Angst vor lahmender Konjunktur

Die Konjunktur ist in vielen Ländern der Welt im Bremsmodus, wird lahmer. Aus Angst vor einer erlahmenden Konjunktur wird Gold gekauft, so Weinberg von der Commerzbank. Auch zukünftig seien Konjunkturschwankungen zu erwarten, aber auch die niedrigen Realzinsen im Euro würden ausreichen, um das Interesse für Gold zu erstarken.

Peter Schiff: US-Zinsen sinken weiter, Gold steigt

Auch der US-Ökonom Peter Schiff bläst in dasselbe Horn: Die FED wird in den USA die Zinsen weiter senken müssen, was zu zunehmenden Goldkäufen führe. Das wird voraussichtlich dazu führen, dass alte Goldhöchststände in US-Dollar, von denen der aktuelle Goldkurs ohnehin nur noch rund 20% entfernt ist, überschritten werden. In einer Rezession in den USA komme die FED nicht umhin, die Zinsen weiter zu senken, um die Wirtschaft anzukurbeln. Um einen Aktiencrash zu vermeiden, werde die FED die Wirtschaft und die Banken wieder mit Liquidität fluten. Das würde den Goldpreis weiter nach oben treiben.

Neue deutsche Goldmünze Flügel – Hammerflügel – stark gefragt

Die neue deutsche Goldmünze ‘Hammerflügel‘ , die von der Bundesrepublik Deutschland Ende August 2019 ausgegeben worden ist, erfreut sich bei Sammlern und Anlegern größerer Beliebtheit und ist in vielen Goldbestellungen mit enthalten.

1/4 Unze Gold kurz über dem reinen Edelmetallpreis

Die Goldmünze mit dem Flügel-Motiv wiegt mit 7,78 Gramm soviel wie eine Viertelunze und wird zu Preisen kurz über dem reinen Edelmetallwert gehandelt. Damit ist sie für Goldkäufer und für Sammler interessant.

Hammerflügel in fünf Prägestätten hergestellt

Die Goldmünze mit dem aufgeprägtem Nennwert von 50 Euro (und dem tatsächlich viel höherem Goldwert) wurde in den folgenden fünf Münzprägestätten hergestellt, was sich an den kleinen Buchstaben auf der Münze ablesen lässt:

  • A für Flügel-Goldmünze aus Berlin
  • D für Flügel-Goldmünze aus München
  • F für Flügel-Goldmünze aus Stuttgart
  • G für Flügel-Goldmünze aus Karlsruhe
  • J für Flügel-Goldmünze aus Hamburg

In jeder der fünf deutschen Münzprägestätten sollen maximal je 30.000 Goldmünzen ‘Flügel’ produziert werden, sodass die Gesamtauflage maximal 150.000 Stück beträgt. Bei der staatlichen Ausgabestelle für Goldmünzen ist diese Münze bereits ausverkauft. Solange der Vorrat reicht, werden die Flügel-Goldmünzen von Anlagegold24 noch abgegeben:

Deutsche Goldeuros kaufen

Deutschland-Komplettsammler kaufen natürlich das komplette Set mit allen fünf Goldmünzen (aus jeder Prägestätte eine), Edelmetallinvestoren sind Prägebuchstaben häufig nicht so wichtig.

Flügel Goldmünzen Hammerflügel ADFGJ
Komplettset der neuen Flügel-Goldmünzen mit je einer Münze aus jeder der fünf deutschen Münzprägestätten

Flügel Goldmünze Teil einer Serie

Die Flügel-Goldmünze mit dem Hammerflügel in 2019 ist Teil einer fünfteiligen Goldmünzenserie, die von 2018 bis 2022 erscheint und sich ‘Musikinstrumente’ nennt. Im Rahmen dieser Goldserie erscheinen:

  • 2018: Kontrabass Goldmünze
  • 2019: Hammerflügel Goldmünze
  • 2020: Orchesterhorn Goldmünze
  • 2021: Pauke Goldmünze
  • 2022: Konzertgitarre Goldmünze

Alle werden jeweils 1/4 Unze Feingold 999,9/1000 enthalten und in der Prägequalität Stempelglanz erscheinen. In 2017 gab es übrigens auch schon eine 50 Euro Goldmünze – mit dem Motiv der Lutherrose.

Handelskrieg zwischen USA und China lässt Goldpreis weiter steigen

Ende letzter Woche haben sowohl die USA als auch China neue Zölle für Einfuhren aus dem jeweils anderen Land verkündet, – der Handelskrieg geht also in eine neue Dimension. China hat in eigenen Zeitungen sogar noch weitere Maßnahmen angekündigt.

G7: Keine Lösung des Handelskriegs

Auch auf dem G7-Gipfel gab es keine Lösung der Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA. Präsident Trump äußerte sogar zwischenzeitlich, dass die G7-Partner ihn nicht gedrängt hätten, etwas zurück zu nehmen. Seitens der anderen G7-Teilnehmer hieß es allerdings, dass man mitgeteilt habe, dass ein freier Welthandel anzustreben sei.

Brexit – keine Lösung

Auf für die Brexit-Frage zeichnet sich keine Lösung ab, der britische Premier Johnson strebt offensichtlich einen harten Brexit ohne Vertrag an und versucht bereits, Handelsabkommen zu schließen, so z.B. mit den USA.

Gold als Sicherheit in der Krise

Offensichtlich betrachten in diesem Umfeld zahlreiche Anleger weltweit Gold als Hort der Sicherheit und kaufen deshalb vermehrt Goldbarren und Goldmünzen. Durch das Anziehen der Nachfrage stieg der Goldpreis zu Wochenbeginn deutlich. Der Goldpreis in Euro legte rund 26 Euro pro Feinunze zu und notierte am Montagmittag bei 1378 Euro/oz. Auch der Goldkurs in US-Dollar notierte deutlich fester bei 1532 $/oz.

UBS sieht Goldpreis bei 1600 $/oz

Die UBS teilt mit, dass man sich den Goldpreis durchaus innerhalb der nächsten 3 Monate bei 1600 $/oz vorstellen könne, also noch deutlich höher als aktuell. Hintergrund sei die erneute Eskalation im Handelskrieg zwischen den USA und China. China hat mit neuen Zöllen auf Soja und Autoimporte die USA vermutlich empfindlich getroffen.

Trump Zoll China
Per Twitter kündigte US Präsident Trump neue Zolltarife gegen China an.

China kündigt den USA neue Zölle an – Goldpreis steigt deutlich

Kaum hat China den USA neue Zölle angekündigt, steigt auch schon wieder Goldpreis. Der Handelskrieg zwischen USA und China mit immer neuen Zöllen ist keineswegs beigelegt. Auch wenn US Präsident Trump einen Teil der groß angekündigten Zölle temporär ausgesetzt hat.

5000 Produkte im Volumen von 75 Milliarden Dollar betroffen

Chinas neue Zölle sollen rund 5000 verschiedene Produkte im Volumen von ca. 75 Milliarden US-Dollar betreffen und bereits am 1.September (1.Tranche) und 15.Dezember (2.Tranche) eingeführt werden. So werde man z.B. auf eines der Hauptexportgüter der USA, die Sojabohnen ab September 5% Zusatzzoll erheben. Ebenso auf Erdölimporte. Drastisch wird es dann im Dezember, wenn 25% Zoll auf Autoimporte nach China anfallen sollen.

China hatte noch diese Woche die USA zu einem Kompromiss im Handelsstreit aufgerufen, – es gab aber keine Einigung. Mit der nunmehr erfolgten Verkündigung der Zölle Chinas ist eine neue Eskalationsstufe erreicht und US-Präsident Trump dürfte klar werden, dass ein gegenseitiges Zoll-Wettrüsten auf Dauer auf beiden Seiten Verlierer erzeugt. Der gesamte Welthandel dürfte unter den Unsicherheiten leiden.

Massive Goldkäufe führen zum Goldpreisanstieg

Nach Bekanntwerden der Zölle setzten massive Goldkäufe an den Börsen international ein. Auch deutsche Edelmetallkäufer kauften massiv Goldbarren und Goldmünzen am Nachmittag. Vor allen Dingen Maple Leaf Goldmünzen und Krügerrands waren gefragt.

Goldpreis über 1370 €/oz

Der Goldpreis stieg am späten Nachmittag im deutschen Handel auf ein Niveau kurz über 1370 Euro pro Feinunze Gold. Auch der Goldkurs in Dollar stieg deutlich an und notierte bei 1525 $/oz.

Jerome Powell – FED Chef kündigt Reaktion auf Wirtschaftsprobleme an

Jerome Powell, der Präsident der US Notenbank FED, sprach bei einem Zentralbanker-Treffen in Jackson Hole am Fuße der Rocky Mountains zwar nicht explizit von weiteren Zinssenkungen, aber äußerte, dass er sich angemessen verhalten werde, um den Aufschwung zu stützen. Powell betonte, dass der US-Aufschwung langsamer werde und Unsicherheiten in der Handelspolitik eine Rolle spielten, womit er wohl auf den Zollstreit mit China anspielte. Analysten deuten die Rede so, dass die FED Mitte September die Zinsen in den USA senken werde, was traditionell in der Vergangenheit zu steigenden Goldpreisen führte.

Russland schafft Steuer auf Gold ab

Russlands Präsident Vladimir Putin hat die Mehrwertsteuer auf Gold und andere Edelmetalle abgeschafft, ein entsprechendes Gesetz wurde unterzeichnet. (Bundesgesetz Nr. 212-03 vom 26.7.2019)

20% Mehrwertsteuer auf Gold fallen weg

Durch das Gesetz fällt der bisherige Mehrwertsteuersatz von 20% auf Gold weg. Das Gesetz gilt für Edelmetalle und Edelmetallkonten, Goldmünzen sind jedoch ausdrücklich von der Steuerbefreiung ausgenommen.

Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Goldnachfrage nach der Steueränderung in Russland deutlich steigt, – die Zeitung Izvestia schätzt in einem Artikel, dass sich die Nachfrage nach Gold in den nächsten Jahren verzehnfachen könnte.

Russische Zentralbank sitzt auf Goldschatz

Russland fördert nicht nur selber Gold, sondern die russische Zentralbank hortet in den Währungsreserven auch 2218 Tonnen Gold, hatte im Juli noch rund 300.000 Unzen Gold hinzugekauft. Der Anteil des Goldes an den russischen Währungsreserven beträgt fast ein Fünftel (19,6%)

Mit der Steuerbefreiung geht Russland einen ersten Schritt, um der Bevölkerung Gold-Investments schmackhaft zu machen. Krügerrand und Co. werden aber wohl auch zukünftig zunächst steuerpflichtig bleiben.

Edelmetallhändler von J.P. Morgan bekennt sich der Goldpreis-Manipulation für schuldig

Ein weiterer Edelmetallhändler einer Großbank hat sich vor einem US-Gericht für schuldig bekannt. Diesmal trifft es einen 34 Jahre alten Händler des Hauses J.P.Morgan, der sich vor dem US-Gericht in Brooklyn für schuldig bekannte.

Spoofing zur Goldpreis-Manipulation

Mittels in den Markt gelegter Orders, für die es gar keinen Auftraggeber gab, sollten am Markt bestimmte Wirkungen erzielt werden: Durch das ‘In-den-Markt-Legen’ großer Verkaufsaufträge wurden z.B. Goldpreis-Senkungen erreicht. Kurz vor Ausführung wurden die Orders dann zurückgezogen. Dieses Vorgehen nennt sich Spoofing und ist verboten.

Tausende Vorfälle eingeräumt

Der Beschuldigte hat eingeräumt, zwischen Juli 2007 und August 2016 TAUSENDE von Aufträgen erteilt zu haben, die er gar im Bereich Gold, Silber, Platin und Palladium gar nicht ausführen wollte. Der Beschuldigte war zuletzt auch Executive Director bei J.P. Morgan. Dieses Amt hat er niedergelegt.

Justizministerium: Nur ein Rädchen

Aus dem US-Justizministerium ist zu hören, dass der Händler nur ein Rad im Gesamtsystem gewesen war, der sein Wissen hinsichtlich der Goldpreis-Verfälschungen von erfahreneren Händlern erlernt habe. Auch habe er dies nur mit Wissen seiner Vorgesetzten ausüben können.

16 Angeklagte wegen Goldpreis-Manipulation

Das US Justizministerium hat bisher alleine in den letzten 5 Jahren 12 Fälle und 16 Angeklagte bestätigt, für die die Bundesanwaltschaft bereits Anklagen eingereicht hat. Der jetzt betroffene Händler von J.P. Morgan sei bereits der zweite ehemalige J.P.Morgan-Händler, der gestanden hat. Die Händler kooperieren mit den Ermittlungsbehörden. Ein Urteilsspruch für den aktuellen Fall ist für den 19.Februar 2020 geplant.