Russland hat wieder Gold gekauft – jetzt mehr Gold als China im Bestand

Ob Putin eine Flasche Krim-Sekt geöffnet hat, ist nicht bekannt, aber Russland hat mit seinen im Januar erfolgten Goldkäufen mittlerweile China vom Platz 5 der weltweit grössten Goldbestandshalter verdrängt. Russland steht jetzt auf Platz 5 der größten Gold-Zentralbankbestände und China ist auf Platz 6 abgerutscht.

Wer hat die meisten Goldbarren?

Die Hitliste der größten Goldbestandshalter wird nach wie vor von den USA und Deutschland angeführt:

  1. USA mit 8.133,5 Tonnen Gold
  2. Deutschland mit 3.373,6 Tonnen Gold
  3. Italien mit 2.451,8 Tonnen Gold
  4. Frankreich mit 2.436,0 Tonnen Gold
  5. Russland mit 1.857,0 Tonnen Gold
  6. China mit 1.838,80 Tonnen Gold
  7. Schweiz mit 1.040,0 Tonnen Gold
  8. Japan mit 765,2 Tonnen Gold
  9. Niederlande mit 612,5 Tonnen Gold
  10. Türkei mit 564,8 Tonnen Gold

Einschränkungen zur Gold-Hitliste

  • Skeptiker äußern Zweifel, ob vor allen Dingen die US-Goldbestände überhaupt noch da sind. Diese sind seit Jahrzehnten nicht mehr voll aufgenommen worden, neutrale Kontrollen werden nicht zugelassen
  • Marktteilnehmer bezweifeln, ob Chinas Zahlen stimmen, möglicherweise hat der Staat heimlich größere Goldbestände aufgebaut und publiziert dies nicht, um noch weiter kaufen zu können, – ohne Kurse anzutreiben

Russland kaufte 19,7 Tonnen Gold im Januar

Russland hat seine Goldreserven im Januar um 19,7 Tonnen erhöht. China hingegen hat seit Oktober 2016 angeblich kein Gramm Gold den eigenen Staatsreserven hinzugefügt, was Marktteilnehmer bezweifeln. Da die Bank of Russia im Wesentlichen das Gold aus eigener heimischer Förderung kauft und den Staatsreserven zuführt, könnte es ein langer Weg für Russland werden, auch Frankreich, Italien oder gar Deutschland beim Besitz von Gold zu überrunden.

Gold gibt eigener Währung Stabilität und Unabhängigkeit

China hat es in der Vergangenheit offiziell erklärt: Man möchte Chinas Währung zu einer Weltwährung machen und sich von der Weltherrschaft des US-Dollars unabhängig machen, daher hat man auch große Mengen Gold gekauft, um die Glaubwürdigkeit der eigenen Währung zu erhöhen. Aus diplomatischen Kreisen in China ist zu hören, dass China sich entschlossen habe, den Goldbestand des Landes nur noch im Abstand von mehreren Jahren der Öffentlichkeit Preis zu geben, was die Nichtveröffentlichung von Zukäufen in den letzten 15 Monaten erklären würde.

 

Folgen Sie uns:

50 Kilo Gold eines Fluggastes der KLM beschlagnahmt – auf dem Weg in die Niederlande

Ein Fluggast aus Venezuela hatte sich seinen Flug in die Niederlande sicher anders vorgestellt. Wie jetzt bekannt wurde, hatte er bereits am 9.Februar 2018 versucht, über den Flughafen Aruba in die Niederlande zu fliegen. Die Steuerfahnder der Niederlande stoppten jedoch seine Ambitionen in Kooperation mit lokalen Behörden.

46 Goldbarren mit Gesamtgewicht von ca. 50 Kilogramm

In seinem Koffer fanden die Beamten 46 Goldbarren mit einem Gesamtgewicht von ca. 50 Kilogramm. Ein Marktwert von über 1,7 Million Euro, der bei der Ausreise nicht angegeben worden ist.

Gold beschlagnahmt – Fluggast in Haft

Das Gold wurde erst einmal beschlagnahmt, der Fluggast wurde festgenommen wegen des Verdachts der Unterschlagung, Urkundenfälschung und anderer Delikte.

Rechtslage

Mit Gold zu verreisen ist weder verboten noch strafbar. In fast allen Ländern der Welt ist das Mitführen von größeren Werten in Gold oder Bargeld jedoch beim Zoll angabepflichtig, wenn man die Landesgrenzen überschreitet. Die Nichtangabe kann zur (zumindest) vorläufigen Konfiszierung führen. Bei Ausreise aus Deutschland in ein Nicht-EU-Land liegt die Angabegrenze beispielsweise bei 10.000 Euro, siehe Zollbestimmungen.

Foto: Staatsanwaltschaft Curacao

Folgen Sie uns:

Indien vervierfacht Goldbarren-Importe im Januar 2018

Stimmen die Zahlen  der indischen Edelstein- und Schmuck-Agentur GJEPC, so hat Indien im Monat Januar rund 4x soviel Goldbarren importiert als noch im Vorjahresjanuar. Zumindestens auf Dollarbasis.

Goldimporte vervierfacht

Während im Januar 2018 Goldbarren im Wert von 456,8 Millionen US-Dollar importiert wurden, waren es im Januar 2017 nur Goldbarren im Wert von 101,38 Millionen US$. Rund 10% dieses Anstiegs mag auf einen Goldpreisanstieg zurück zu führen sein, ansonsten wurde schlichtweg einfach mehr importiert.

Goldschmuck-Importe nur um 5% gestiegen

Die Importe an fertigem Goldschmuck nach Indien sind im Januar nur um 5% gestiegen, von 13,37 Millionen USD in 2017  auf 14,96 Millionen USD in 2018. Dies zeigt eindrucksvoll, dass die Inder wenig Goldschmuck fertig importieren, sondern diesen aus importiertem Barrengold selber herstellen.

Europäische Großbank verbucht Milliardenverlust

Die italienische Großbank Monte dei Paschi di Siena hat nunmehr den Gesamtverlust für 2017 ausgewiesen: 3,5 Milliarden Euro, was nochmals 300 Millionen höher als im Jahr zuvor ist. Auch im letzten Quartal 2017 wurde noch ein Verlust von 502 Millionen Euro ausgewiesen. Der italienische Staat hatte in 2017 bereits 5,6 Milliarden Euro in das marode Bankhaus gepumpt. Ein Rekordwert, der offensichtlich immer noch ausreichte, um in die Gewinnzone zu kommen. Die Bank hat rund 2000 Filialen in Italien, über 400 wurden seit Beginn 2017 bereits geschlossen, was aber den Milliardenverlust nicht verhindern konnte.

Vermögensverwalter Zulauf rechnet mit Goldpreisanstieg

Der Vermögensverwalter Fexis Zulauf rechnet mit einem Goldpreisanstieg gegen Ende des Jahres 2018 oder Anfang 2019, – kurzfristig rechne er mit Goldhöchstständen bis 1350$/oz. An der Wallstreet sind nach einer Umfrage in der letzten Woche 50% der Marktteilnehmer optimistisch hinsichtlich einer positiven kurzfristigen Goldpreisentwicklung, nur 30% sind eher vorsichtig, 20% neutral.

Goldpreis tatsächlich zu Wochenbeginn

Zum Wochenstart am Montagnachmittag notierte Gold im europäischen Handel bei 1087 €/oz und damit fest. Auch die US$-Notierung für eine Feinunze Gold von 1347 $/oz deutet auf einen robusten Goldpreis hin.

Starke physische Nachfrage nach Gold in Deutschland

Es herrschte eine starke Nachfrage nach 1-Unzen-Goldmünzen. Spitzenreiter der Nachfrage-Hitliste war heute der 1-Unzen Gold Maple Leaf, gefolgt vom südafrikanischen Krügerrand. Bei den Silbermünzen war heute die stärkste Nachfrage bei den 1-Unzen-Känguru-Münzen zu verzeichnen, die i.d.R. masterboxenweise (250 Stück) geordert wurden.

Goldpreis 2018 Maple Leaf
Meistgefragte Goldmünze heute: Maple Leaf 1 oz Gold aus Kanada

Rückgaben an Gold und Silber gegen Null

Die Rückgaben von Kunden in Sachen Gold und Silber tendierten heute gegen Null, weniger als 1% aller Handelsgeschäfte waren Rücknahmen. Fast alle Kunden waren auf der Käuferseite.

 

 

Folgen Sie uns:

Goldpreis geht nach oben – US-Dollar schwach

Ein weiter schwacher US-Dollar unterstützt den Goldpreisanstieg. Am Freitagmorgen stieg der Goldpreis im europäischen Handel nunmehr am fünften Tag in Folge. Am Vormittag notierte er bei 1360,30$/oz, respektive bei 1086 €/oz. Für einen Euro erhielt man am Vormittag 1,2532 US$, damit ist der Dollar weiter abgesackt.

Dollar auf 3-Jahrestief – Gold auf 3-Wochen-Hoch

Der US-Dollar bewegt sich damit auf einem 3-Jahres-Tiefstand, der häufig in US-Dollar gehandelte Rohstoff Gold profitierte davon und erfreute sich großer Nachfrage, was den Goldpreis nach oben beförderte. Gold wird zunehmend als Schutz für die zu erwartende Inflation in USA gekauft, der Inflationsdruck nimmt zu. Gold bewegt sich mit der Notierung über 1360$/oz nunmehr auf einem 3-Wochen-Hoch. Am Nachmittag werden noch einige US-Wirtschaftsdaten veröffentlicht wie z.B. Immobilienmarktdaten und Angaben zum Verbrauchervertrauen, was noch einmal einen Einfluss auf den Goldpreis haben könnte.

Goldpreis charttechnisch nach oben offen

Sieht man sich den jüngsten Goldpreis-Chart an, ist ein Widerstand bei 1366$ zu erwarten, was der Höchststand aus Januar war, danach ist aber eine Aufwärtsbewegung mindestens bis in die Zone von 1374-1375$/oz wahrscheinlich. Eine Unterstützung dürfte der Goldchart bei Bewegungen nach unten bei 1350/1352$/oz erfahren.

Golden Week in China

Vom 15.2. bis 22.2. ist in China die goldene Woche, in der zwar die Börsen für Finanzmarktinstrumente in China geschlossen haben, – die Verkaufsläden für physisches Gold in Form von Goldbarren, Goldmünzen oder Goldschmuck machen in dieser Woche, in der fast ganz China Urlaub hat, regelmässig Rekordumsätze, da man sich zu Beginn der Golden Week regelmässig Geldgeschenke macht, die dann in Gold umgesetzt werden. Eigentlich wird die Woche in China „Frühlingsfest“ (Spring Festival) genannt, wegen der zahlreichen Goldkäufe in dieser Zeit nennen Goldhändler sie jedoch GOLDEN WEEK, parallel zu der eigentlich im Herbst gelegenen goldenen Woche.

Gold-ETFs haben im Januar kräftig Gold gekauft

Wie eine Statistik des World Gold Councils verrät, haben auch im Januar sogenannte Gold-Fonds, die Gold-ETFs kräftig Gold gekauft, nämlich 27,6 Tonnen, was den Gesamtbestand des von ETFs gehaltenen Goldes auf 2396 Tonnen anwachsen lässt.  Das meiste Gold in Form von ETFs haben im Januar übrigens amerikanische Fonds gekauft: 21,5 Tonnen gehen auf ETFs aus USA zurück. Europäische ETFs haben Gold im Volumen von 7,6 Tonnen im Januar dazu gekauft.

Indien plant Goldhandelsausbau

In Indien bahnen sich neue Schritte an, die zukünftig den Goldhandel in Indien weiter beleben könnten. Indien gehört bereits jetzt zu den weltweit größten Goldnachfragernationen.

Liest man sich die Verlautbarungen des indischen Finanzministeriums zum Haushalt des Jahres 2018 durch, sind zwei Punkte für den Goldmarkt interessant:

  1. Indien plant einen eigene Goldbörse mit Spot-Preisen. Trotz der Größe des Landes und des gewaltigen Schmucksektors, der auch die Edelsteinverarbeitung umfasst, ist die Goldpreis-Findung in Indien noch nicht nicht nachvollziehbaren Bahnen. Selbst in großen Städten und Metropolregionen beziehen sich Goldhändler häufig auf abweichende angebliche Referenzkurse für Gold. Dies will man durch eine einheitlich Gold-Spot-Börse nachvollziehbarer gestalten.
  2. Gold und vor allen Dingen Goldbarren sollen als Anlageklasse zur Geldanlage entwickelt werden. Indien ist zwar eine der größten Goldhandelsnationen, aber der Goldbarrenmarkt ist bislang sehr intransparent und vielfach von Schmuggel geprägt. Hier will man klarere Strukturen schaffen.

Insgesamt dürfte beides zu einer ansteigenden Goldnachfrage in Indien führen.

Goldbarren-Nachfrage zieht an

Im heutigen Vormittagshandel kam es zu vermehrten Käufen von Goldbarren, die neben den starken Krügerrand-Absätzen einen wesentlichen Teil der Goldkäufe ausmachten. Die Rückgaben von Gold haben – wie in den letzten Wochen auch – deutlich weniger als 1% der Verkäufe ausgemacht. Im Sammlerbereich gingen zahlreiche Einzelbestellungen für die 20-Euro-Silbermünze Froschkönig aus Deutschland ein, die aktuell ohne Aufgeld auf den reinen Nennwert abgegeben wird.

20 euro froschkoenig silbermuenze 2018
20 Euro Silbermünzen aus Deutschland – bei Sammlern beliebt

 

 

Folgen Sie uns:

Morgen gibt es die roten Umschläge in China – Neujahrsfest und Goldkäufe

In China wird das Neujahrsfest nicht am 1.Januar gefeiert, sondern die Chinesen richten sich nach dem Mondkalender, demzufolge das Neujahrsfest an dem Tag liegt, den wir als den 16.Februar bezeichnen. Damit fängt in China das Jahr des Hundes an. Heute (15.Februar 2018) ist damit in China der letzte Tag des alten Jahres. Doch warum ist dies so bedeutend?

Haupt-Geschenkesaison in China

Mit dem Neujahrstag beginnt in China die Haupt-Geschenkesaison. Häufig wird Geld in roten Umschlägen verschenkt, selbst in Smartphone-Apps haben virtuelle rote Umschläge mit virtuellem Geld Hochkonjunktur, Millionen von Umschlägen wechseln per We-Chat den Besitzer, dem chinesische Pendant zu Whatsapp, was in China verboten wurde.

1/5 der Weltbevölkerung feiert das Neujahr

Ca. ein Fünftel der Weltbevölkerung feiert das – zumeist mit Geschenken, nicht nur in China, sondern auch in Indonesien, Philippinen, Vietnam, Korea, Brunei , Singapur oder Malaysia. Das chinesische Neujahrsfest ist das wichtigste traditionelle Fest und Feiertag in China, welches auch als Frühlingsfest bekannt ist. Es endet mit dem Laternenfest am 15.Tag. Die Chinesen haben zum Frühlingsfest nahezu einheitlich 7 Tage frei und geben in dieser Zeit das Geld, welches sie geschenkt bekommen, aus. Viele Chinesen kaufen davon Gold.

Haupt-Goldkauf-Saison in China

Das häufig in roten Umschlägen geschenkte Geld zu diesem Fest (von Verwandten, aber auch von Arbeitgebern) geben viele Chinesen für Reisen aus, mehr als 200 Millionen Chinesen verreisen in dieser Zeit, – aber eben auch für Goldkäufe.  Gold gilt in China traditionell als gute Geldanlage. Die Chinesen kaufen Goldmünzen, Goldmedaillen und Goldbarren, häufig auch mit Motiven zum neuen Jahr, aktuell dem Jahr des Hundes. Die Goldkäufe rund um das Frühlingsfest machen einen Großteil der chinesischen Goldnachfrage im Gesamtjahr aus.

Golden Week in China

Während des Frühlingsfest ist in China die GOLDEN WEEK, die von starker physischer Goldnachfrage geprägt ist, häufig steigt in der Zeit auch der Goldpreis. In 9 der letzten 10 Jahre ist der Goldpreis in der Golden Week gestiegen, häufig um 1 bis 3%. Insoweit ist statistisch gesehen ein Kauf vor den Neujahrsfest in China nicht unklug – und das, obwohl der Börsenhandel in China in dieser Zeit zumeist wegen der Feiertage ausgesetzt wird.

2018-hund-perth-mint-goldmuenzen
Das Jahr des Hundes beginnt in China am 16.2.2018 unserer Zeitrechnung. 

Goldpreis vor Neujahr in China auf 1084 Euro/oz

Am letzten Tag des alten Jahres in China, – nach europäischer Zeitrechnung am 15.Februar 2018 – ist am Vormittag der Goldpreis in Euro im europäischen Handel bei rund 1084 Euro/Unze, was einem Goldkurs in Dollar von 1354 $/oz entspricht. Wer einen Krügerrand kaufen wollte, musste an diesem Vormittag mit Preisen kurz über 1100 Euro rechnen. Die Goldmünze aus Südafrika gehörte am Vormittag zu den meistbestellten Goldmünzen unter den Bullionmünzen.

Bei den Sammlermünzen machten viele Kunden Gebrauch von der Bestellung der Helmut-Schmidt-2-Euro-Münzen, die in einer Sonderaktion zum Nennwert (2 Euro für 2 Euro) abgegeben wurden.

Helmut Schmidt 2 Euro Münze 2018
Bei Münzsammlern beliebt: 2 Euro Helmut Schmidt

Goldchart in der Kurzanalyse

Schaut man sich den Goldpreis-Chart an, so stellt man fest, dass nach einem Rücksetzer an die 1301$-Marke die Goldkäufer erfolgreich die Oberseite einer Flaggenformation tangierten und dabei gestern bereits die 1345$-Marke durchbrachen. Sollte es dem Goldpreis gelingen, auch die Marke bei 1355$/oz nachhaltig zu durchbrechen, ist aus charttechnischer Sicht eine Preisralley bis 1385$ im ersten Schritt möglich.

goldpreis-7-tage-chart-2018-Februar15
Wird 1355$/oz  nachhaltig gehalten, ist der Weg nach oben weiter frei im Goldchart

 

 

Folgen Sie uns:

Goldpreis steigt weiter – in Euro und US-Dollar – viele Gründe

Der Goldpreis in US$ ist heute um rund 20 Dollar pro Unze gestiegen, notierte am Mittwochabend in Europa bei 1348,70 $/oz. Händler führen den Anstieg gleich auf mehrere Gründe zurück:

Volatile Aktienbörsen lassen Goldpreis steigen

Die stark volatilen Aktienbörsen, vor allen Dingen in USA lassen die Safe-Haven-Goldkäufe steigen. Anleger suchen einen sicheren Hafen, befürchten, weitere Aktienkursrückgänge. Der Dow Jones Industrial 30 Index notiert aktuell mit 24.683 Zählern rund 2000 Punkte unter dem Jahreshöchststand, das macht Anlegern Angst.

Verbraucherpreisindex stärker als erwartet gestiegen

In den USA ist der Verbraucherpreisindex (CPI) stärker als erwartet gestiegen. Erwartet wurden 0,2, – vermeldet wurden 0,5. Das könnte die FED dazu veranlassen, früher als erwartet, die Zinsen anzuheben, was die US-Wirtschaft bremsen würde. Die Aktienkurse würden dann vermutlich sinken. Investoren setzen zur Sicherheit auf Gold.

Größter Hedgefonds der Welt setzt stärker auf Gold

Der weltweit größte Hedgefonds, Ray Dalio´s Bridgewater Associates, setzt offensichtlich stärker auf Gold. Wie jetzt ausgewiesen werden musste, hat der Hedgefonds sowohl sein Investment in SPDR Gold Shares und iShares Gold Trust signifikant erhöht. Wie Ray Dalio mitteilte, hält Bridgewater (per 31.12.2017) 3,91 Millionen Anteile am SPDR Gold ETF und 11,3 Millionen Anteile am iShares Gold Funds.

Rezession droht – laut Ray Dalio

Noch entscheidender für den heutigen Goldhandel war jedoch eine Bemerkung des Managers Ray Dalio, das das Risiko für eine Rezession in den USA in den nächsten 18 bis 24 deutlich steigt. Dalio empfiehlt ausdrücklich das Investment in Gold. Er sieht auch die Aktienmärkte in USA und Europa zusammenbrechen – es wäre nur eine Frage der Zeit.

Känguru und Maple Leaf Goldmünzen stark gefragt

Stark nachgefragt waren heute vor allen Dingen 1-Unzen-Goldmünzen Känguru und Maple Leaf. Gleiches galt für die Silbermünzen, wo die Nachfrage im Wesentlichen auf die Känguru Silberunzen aus Australien fokussiert war, – auf Platz 2 und 3 der Nachfrage lagen die Maple Leaf Silbermünzen 2018 und die Drachen-Münzbarren aus Australien in Silber. Die Einführung der Mintshield-Technik gegen die Entstehung von Milchflecken auf Silbermünzen hat zu vermehrten Nachfragen nach den Silbermaples geführt: Alle 2018er-Silbermaples sind bereits mit dieser Technik produziert.

Gold Känguru 2018 Perth Mint Münze
Stark nachgefragt: Gold-Kängurus aus Australien, hier die 1oz Münze 2018

Goldpreis in Euro deutlich höher

Der Goldpreis in Euro ist am Mittwoch nachmittag auch deutlich gestiegen. Der Goldkurs lag zuletzt bei 1087 Euro pro Feinunze Gold, – für einen Euro erhielt man 1,2419 US$.

 

 

Folgen Sie uns:

Ende der Milchflecken: Kanada führt MINTSHIELD-Technik ein – Start mit Maple Leaf 2018

Geht es nach der Royal Canadian Mint, der staatlichen Münzprägestätte Kanadas, sollen kleine weiße Flecken auf Silbermünzen, sogenannte Milchflecken (milky spots) der Vergangenheit angehören.

In der Vergangenheit hatten sich auf Silbermünzen, vor allen Dingen Silber-Anlagemünzen aller möglichen Münzprägestätten nach einiger Zeit immer wieder kleine weiße Punkte gebildet, die wie Milchflecken aussahen. Dies tat zwar dem Edelmetallgehalt einer Silberanlagemünze keinen Abbruch, – 31,1 Gramm Silber blieben auch mit einem kleinen weißen Fleck 31,1 Gramm Silber, aber der eine oder andere Sammler, Investor oder auch Händler hat sich darüber geärgert.

Mintshield Surface Protection – Schutz vor Milchflecken

Die kanadische Münzprägestätte hat nunmehr federführend auf der Welt ein Verfahren entwickelt, was solche Flecken in der Zukunft ausschließen oder mindestens deutlich unwahrscheinlicher machen soll: Die Mintshield Surface Protection– Technik.

Die Kanadier beginnen mit den aktuellen Auslieferungen von Maple Leaf Silbermünzen 2018 mit dieser Technik. Die neuen Silbermaples sind bereits mit dieser Technik geschützt.

Dem Milchflecken auf der Spur

Das Team der Royal Canadian Mint ist den Milchflecken auf Silbermünzen, die auf Silbermünzen zahlreicher Hersteller und eben auch den Maple Leaf Silbermünzen auftraten, in jahrelanger Forschungsarbeit auf die Spur gegangen.

Wie Dr.Xianyao Li, Cheftechniker der Royal Canadian Mint erläuterte, sind Milchflecken nicht auf einen einzelnen Grund zurückzuführen, sondern verschiedene, zusammenspielende Faktoren legen die Ursache für Milchflecken.

Dabei spielt eine wesentliche Rolle, wie Silber im Produktionsprozess mit anderen Materialien, die z.B. in der Luft oder an Maschinen sind, reagiert. Die Münzprägestätte hatte Münzen in verschiedenen Produktions- und Alterungsstadien mit Röntgentechnik und morphologischen Untersuchungen unter die Lupe genommen.

Als Ergebnis hat die Royal Canadian Mint eine Technik entwickelt, die die Lösung zur deutlichen Reduzierung der Entstehungswahrscheinlichkeit von Milchflecken zu sein schien. Erste Tests in kleinen Mengen verliefen positiv. Die neue Technik konnte nachhaltig das Entstehen von Milchflecken verhindern. Auch in der Massenproduktion unter Realbedingungen wurden sehr gute Ergebnisse erzielt.

Die Aufgabenstellung, die neue Technik in den Produktionsprozess großer Mengen Silbermünzen zu integrieren, die auf schnell laufenden Maschinen hergestellt werden, war die besondere Herausforderung für Dr. Li.

Mit der MINTSHIELD-Technik ist es gelungen, dies zu gewährleisten. Die Münzprägestätte wendet das Verfahren auf alle Silber Maple Leaf Bullionmünzen ab Produktionsdatum 2018 an und konnte damit die Milchfleckenauftrittswahrscheinlichkeit drastisch reduzieren.

Dabei wird die Zusammensetzung des Materials der Silbermünze 999,9er Silber in keinster Weise verändert.

Wie genau die neue Mintshield-Technik umgesetzt wurde, verrät die Münzprägestätte nicht, um sich einen Wettbewerbsvorteil vor anderen Münzprägestätten zu behalten. Nach der Einführung der Bullion DNA-Technik, den radialen Sicherheitslinien auf den Münzen wurde mit der MINTSHIELD-Technik nunmehr ein weiterer technischer Meilenstein durch die Royal Canadian Mint gelegt.

Weiterführende Informationen:

Mintshield-Technik der Royal Canadian Mint

Silbermünzen Maple Leaf mit MINTSHIELD-Technik

Folgen Sie uns:

Münzbarren in Gold und Silber der Perth Mint mit dem Drachen stark nachgefragt

Die Perth Mint hatte als Ergänzung ihres Anlagesortiments, welches im Wesentlichen durch die Känguru Gold- und Silbermünzen und die Lunarmünzen gekennzeichnet ist, eine eher überschaubare neue Ausgabe an Münzbarren in Gold und Silber zum Jahresbeginn auf den Markt gebracht, die sehr stark von den Anlegern nachgefragt wird:

Münzbarren in Silber 1oz Drache 2018

Auf starken Interesse stoßen vor allen Dingen die Silberbarren der Perth Mint, die gleichzeitig Münzen sind:

Münzbarren Australien Perth Mint 1oz Silber 2018
Münzbarren Australien Perth Mint 1oz Silber 2018
Münzbarren 1oz Silber Drachen 2018 Australien
Münzbarren 1oz Silber Drachen 2018 Australien

Auflage der Silber-Münzbarren nur 500.000 Stück

Im Gegensatz zu den Känguru Silbermünzen der Perth Mint, die unlimitiert ausgegeben werden, sind die Silber-Münzbarren auf nur 500.000 Stück für den Jahrgang 2018 limitiert. Die meisten Münzhändler rechnen mit einem Ausverkauf der Komplettmenge innerhalb Jahresfrist. Die Silber-Münzbarren bestehen aus 31,1 Gramm 999,9er Silber

Auflage der Drachen-Goldbarren nur 25.000

Die Auflage der Gold-Münzbarren mit dem Drachen-Motiv wurde auf nur 25.000 Stück festgelegt, auch hier dürfte es innerhalb Jahresfrist zu einem Komplett-Ausverkauf kommen. 999,9er Gold auf der rechteckicken Anlagemünze sorgt in Kombination mit einem Abgabepreis kurz über dem reinen Goldpreis für hohes Investoren-Interesse:

Goldbarren Perth Mint mit Drachen-Motiv 2018
Goldbarren Perth Mint  2018: Münze und Barren zugleich
Münze in Goldbarren-Form der Perth Mint mit Drachen-Motiv 2018
Münze in Goldbarren-Form der Perth Mint mit Drachen-Motiv 2018

Die Münzbarren sind offizielle Zahlungsmittel in Australien. Durch die kleinen Auflagen sowohl bei Gold als auch Silber ziehen die Barren in Gold und Silber sowohl Investoren wie auch Sammler an. Der Drache auf den Münzbarren gilt in Asien als Symbol für Stärke und Wohlstand.

Rectangular Dragon – Münzbarren Drachen

Die Münzbarren mit dem Drachen-Motiv, die gleichzeitig Münze und Barren sind, werden von der Perth Mint selber als RECTANGULAR DRAGON – Ausgaben bezeichnet, eine neue eckige Anlagemünze, die an Barren erinnert.

Folgen Sie uns:

Goldman Sachs zieht Goldpreis-Prognose nach oben: 1450$/oz

Die Banker von Goldman Sachs haben in einer jüngsten Analyse die Einschätzung zum Goldpreis nach oben korrigiert. Das US-Bankhaus sieht den Goldpreis nun wie folgt:

  • Goldpreis in 3 Monaten: 1350$/oz
  • Goldpreis in 6 Monaten: 1375$/oz
  • Goldpreis in 12 Monaten: 1450$/oz

Grund für positive Goldpreisentwicklung

Goldman Sachs gibt als Grund für die positivere Goldpreisentwicklung in 2018 an, dass das Wachstum in den Schwellenländern stärker ausfallen würde, der US-Dollar werde schwächer werden und die Investoren hätten damit eine zunehmende Bereitschaft, sich mit einem Investment in Gold gegen Risiken abzusichern. Auch höhere Inflationsraten aufgrund steigender Ölpreise werden dazu beitragen, den Goldpreis anzukurbeln.

Goldpreis in US-Dollar schwächer, in Euro stabil

Die US-Dollar-Notierung für Gold schwächelte die letzten zwei Wochen. Im frühen Freitagshandel notierte die Feinunze Gold bei 1314$/oz und damit deutlich unter den Höchstständen, die dieses Jahr bei über 1360$/oz lagen. In Euro notierte der Goldpreis am Freitagmorgen bei 1071€/oz relativ fest. Für einen Euro bekam man 1,2280 US$, der Dollar ist damit relativ schwach.

Chinesen kaufen 45,8 Tonnen Gold – am Tag

Von der Shanghai Gold Exchange (SGE), an der 1-Kilo-Goldbarren gehandelt werden, wird ein rekordverdächtiger Umsatz gemeldet: Alleine an einem Tag wurden dort 45.800 Kilogramm Gold verkauft, 45,8 Tonnen. Das ist fast 50% mehr als an gewöhnlichen Tagen. Die SGE dient als wichtige Börse für Chinas Edelmetallanleger. Im Gegensatz zu vielen anderen Börsen der Welt werden dort nicht 400-Unzen-Goldbarren, sondern 1kg-Goldbarren als Grundlage für jeden Handel vereinbart. Weltweit gibt es aktuell Bestrebungen, den internationalen Goldhandel auf diese Kilo-Maße umzustellen.

Goldschmucknachfrage zog in 2017 an

Gemäß einer Statistik des World Gold Councils (WGC) zog die Goldnachfrage aus der Schmuckindustrie in 2017 erstmals sei 2013 wieder an. Setzt sich die Tendenz fort, könnte dies positiv für den Goldpreis auswirken:

goldnachfrage-schmuck-2017-wgc
Goldschmuck-Nachfrage zog in 2017 erstmals wieder an. (Quelle/Grafik: WGC)

ETFs kaufen immer noch tonnenweise Gold, aber weniger

Die großen Papiergold-Fonds, ETFs haben auch in 2017 tonnenweise Gold gekauft, nach einer Statistik des WGC 203 Tonnen. Dies addierte sich zu den bereits in 2016 gekauften 547 Tonnen Gold.

etf-goldkauf-2017-wgc
ETFs kauften in 2017 nicht mehr so viel Gold wie in 2016, aber immerhin noch 203 Tonnen dazu

Goldnachfrage im Wesentlichen nur bei ETFs gesunken

Nach der Statistik des World Gold Councils ist die Gesamtgoldnachfrage im Jahr 2017 rund 7% niedriger als in 2016, was im Wesentlichen auf die zurückgehenden Neu-Investments bei Gold-ETFs zurückzuführen sei. Die direkte physisches Nachfrage nach Goldmünzen, Goldbarren, Goldschmuck und von Zentralbanken ist stabil:

goldnachfrage-2017-2016-wgc
Nur ETF-Goldkäufe haben wesentlich abgenommen – (Goldnachfrage-Grafik: WGC)

Insgesamt wurde im Jahr 2017 Gold im Volumen von 4.071,7 Tonnen nachgefragt, wovon Zentralbanken alleine schon 371,4 Tonnen gekauft haben

Goldbarren und Goldmünzen: 1029,2 Tonnen verkauft

Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen wurde im Jahr 2017 im Gesamtgewicht von 1029,2 Tonnen verkauft. Bemerkenswert dabei vor allen Dingen China mit 306,4 Tonnen (+8%) und Indien mit 164,2 Tonnen (+2%).

Amerikaner glauben an Trump

Bemerkenswert sind stark zurückgehende Goldbarren- und Goldmünzenabsätze in den USA: Die Amerikaner glauben offensichtlich mehrheitlich an Trump und seine Politik und kauften nur noch 39,4 Tonnen Gold in Form von Goldmünzen und Goldbarren – statt 93 Tonnen im Jahr zuvor. Darunter litten auch die Absatzzahlen der amerikanischen Münzprägestätte US Mint, die mit dem US Eagle in Gold und Silber deutlich weniger verkauften als in Jahren zuvor.

Deutschland kauft mehr Gold als USA

Die deutschen Anleger kauften in 2017 mehr Goldmünzen und Goldbarren als alle Amerikaner zusammen. Während in den USA 39,4 Tonnen Gold verkauft wurden, kauften deutsche Anleger Goldbarren und Goldmünzen im Volumen von 106,3 Tonnen – und das, obwohl der DAX von Rekord zu Rekord hüpfte. Gold ist den deutschen Anlegern offensichtlich wichtig im Anlageportfolio.

Krügerrand 2018 1oz Gold
Meistverkaufte Goldmünze in Deutschland: Der Krügerrand
Folgen Sie uns:

Erste Bilder Krügerrand 2018 Silber

Während der Gold-Krügerrand 2018 schon seit Wochen von Anlegern geordert werden kann und geordert wird, ist der Silber-Krügerrand 2018 noch in der Produktion.

Silber Krügerrand 2018 erst im Sommer

Eine Versorgung mit ausreichend großen Mengen an Silber Krügerrand 2018 wird voraussichtlich erst Mitte des Jahres stattfinden, bislang gibt es nur eine überschaubare Anzahl von Ansichtsexemplaren, die für eine Münzmesse in Berlin angefertigt wurden. Da bei der South African Mint das reguläre Krügerrand Gold 2018 Programm für eine hohe Auslastung der Kapazitäten sorgt und auch noch 2017er-Artikel bis zum Ende des Finanzjahrs (31.3.2018) geordert werden können, wird für eine ausreichend dimensionierte Versorgung mit Silber Krügerrand erst anschliessend Kapazität in der Münzprägestätte frei sein.

Bilder des Krügerrand 2018 Silber

Wir haben den uns vorliegenden Krügerrand 2018 Silber gerne einmal fotografiert, um einen Eindruck von der Prägequalität zu vermitteln, die die Südafrikaner als Bullion einstufen. (Copyright Bilder: AG24)

Wie man auf dem oberen Bild sieht, enthält die Seite mit der Antilope NICHT den 50-Jahre-Jubiläums-Aufdruck, den die limitierte 2017er-Ausgabe trägt. Der Silber-Krügerrand 2017 wird daher mit seiner Maximalauflage von 1 Million Exemplaren eine Besonderheit für Sammler bleiben.

Die Prägequalität auch der Bullionausgabe schätzen wir für eine Anlagemünze als hoch ein, wie man auch auf der Rückseite mit Paul Kruger sieht:

krügerrand-2018-silber-kopf-ag24-800px
Gute Prägequalität: Krügerrand 2018 in Silber

Geheimtipp: Krügerrand Silber 2017

Da die Maximalauflage des Krügerrand 2017 noch nicht ausgeschöpft ist, könnte sich der Erstjahrgang des Silber-Krügerrands zu einem besonderen Schatz in einer Münzsammlung entwickeln: Erstjahrgang PLUS niedrige Auflage ergibt häufig besonders interessante Wertentwicklungen.

Folgen Sie uns: