Nächster Millionen-Coup: Diamanten für 1,2 Millionen Euro aus Museum gestohlen (Diadem)

Nach dem Millionencoup in Berlin, bei dem aus dem Bode-Museum eine 100 Kilogramm schwere Maple Leaf Goldmünze gestohlen wurde, gibt es nunmehr den nächsten Millionen-Diebstahl:

Diadem mit Diamanten im Wert von 1,2 Millionen Euro in Karlsruhe aus Museum gestohlen

Aus dem Badischen Landesmuseum in Karlsruhe ist ein Diadem mit Diamanten im Wert von 1,2 Millionen Euro gestohlen worden. Bei dem Diadem handelt es sich um ein Schmuckstück der Großherzogin Hilda von Baden (1864-1952), welches aus den Anfängen des 20.Jahrhunderts stammt.

367 Diamanten aus Vitrine gestohlen

Das Diadem mit seinen 367 gefassten Diamanten wurde aus einer abgeschlossenen Vitrine im sogenannten Thronsaal gestohlen. Der Saal ist öffentlich zugänglich. Bemerkt wurde der Diebstahl bereits am 29.4.2017, aber erst jetzt bekannt gegeben. Wann genau das Diadem mit den Diamanten gestohlen worden ist, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.  Das Diadem besteht aus einem Rahmen aus Gold und Platin und den 367 gefassten Brillianten, die nur am Rand (ohne Bodenplatte) gefasst sind.

LKA ermittelt

Das Landeskriminalamt ermittelt und fragt: Wer hat im Landesmuseum vor dem 29.April verdächtige Beobachtungen gemacht, die mit dem Diebstahl in Zusammenhang stehen könnten? Wer kann Hinweise zum Verbleib geben? Wem sind ggf. Diadem oder Diamanten angeboten worden? Hinweise an das LKA unter Tel. 0711-5401-3333

Foto: Polizei (Badisches Landesmuseum, Th.Goldschmidt)

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Pfarrer findet Diamanten mit über 700 Karat – ein Millionenstein

Das hatte sich der Pfarrer in seinen kühnsten Träumen nicht erhofft. Immer wieder hatte er in der Vergangenheit im westafrikanischen Sierra Leone nach Diamanten gegraben, – auch in einfachen Minen. Ein grösserer Fund blieb jedoch bislang aus. Stolze 706 Karat (141 Gramm) brachte allerdings das nunmehr von ihm gefundene Exemplar auf die Waage.

Einer der zehn grössten Diamanten

Damit dürfte Pfarrer Emmanuel Momoh wohl einen der zehn grössten jemals entdeckten Diamanten ausgebuddelt haben – und das in einer einfachen Mine, die er überwiegend mit einfachen Mitteln ausgrub. Der Pastor machte den Fund in der Region Kono, wo er auch in einer Kirche predigt. Viele arme Schürfer graben in dieser Region mit den Händen und mit Schaufeln nach Diamanten. Oft erfolglos.

Diamanten-Preis wohl über 3 Millionen Euro

 

Den exakten Wert eines solchen Diamanten kann man erst nach einer genauen Untersuchung von Reinheit und Färbung beziffern. Der Präsident des Landes, Ernest Bai Koroma will den Diamanten unter transparenten Bedingungen versteigern lassen und den Erlös zugunsten der Allgemeinheit verwenden. Er bedankte sich bei dem Pfarrer, dass er den Stein nicht heimlich außer Landes geschafft und verkauft habe.

Ein ähnlich großer Diamant wird aktuell in Hongkong versteigert, der dortige Diamant, der aus einem 726 Karat schweren Großdiamanten (Jonker) geschnitten wurde, wird auf 3,4 Millionen Euro geschätzt. Der bisher größte gefundene Diamant ist der in Südafrika aufgetauchte Cullinan: er wog 3106 Karat, wurde in kleinere Steine zerschnitten, u.a. für die britischen Kronjuwelen.

In Botwana wurde im Jahr 2015 ein 1111 Karat schwerer Diamant entdeckt – der grösste Fund seit mehr als 100 Jahren.

Diamanten-Gewinnung kompliziert

Auch in industriell betriebenen Diamanten-Minen, die mit schwerem Gerät professionell betrieben werden, sind solch große Funde sehr selten. In privaten „Schaufel-Minen“ ist es außerordentlich unwahrscheinlich, dass grössere Diamanten gefunden werden. Der Pfarrer hatte also außerordentliches Glück. Mehrere Tonnen Erz müssen für gewöhnlich industriell aus der Erde geholt und durchsucht werden, um überhaupt, kleinste Diamanten zu finden.

Sierre Leone reich an Diamanten

Das in Westafrika befindliche Sierre Leone ist relativ reich an Diamanten, die früher zum großen Teil illegal gewonnen und verkauft wurden. Teilweise wurden damit Bürgerkriege finanziert. Die Regierung hat nunmehr Strukturen eingezogen, die dies weitgehend verhindern sollen. Seriöse Diamantenhändler wie Anlagegold24 handeln nur mit Diamanten, deren einwandfreie Herkunft aus „unblutiger“ Quelle gesichert ist.

Diamanten kaufen zur Geldanlage

Deutsche Anleger kaufen in letzter Zeit auch vermehrt Diamanten zur Geldanlage, wobei auf lupenreine Qualität Wert gelegt wird. Häufigste Handelsgröße bei den zur Geldanlage gekauften Diamanten sind Gewichte um 1 Karat herum. Großanleger wählen aus dem Bereich 1 Karat bis 3 Karat, – Diamanten sind aber auch in kleineren Gewichtseinheiten für Anleger kaufbar. Ein Preisvergleich über Diamanten unterschiedlicher Gewichtsklassen finden Sie hier:

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