Chinesen kaufen mehr Goldmünzen und mehr Goldschmuck

Die China Gold Association hat die Goldzahlen für die ersten drei Quartale 2018 bekannt gegeben, demnach haben die Chinesen in den ersten neun Monaten des Jahres 5% mehr Gold gekauft, nämlich fast 850 Tonnen.

6% mehr Goldmünzen gekauft

Der Goldmünzen-Absatz hat in China um 6% zugelegt, auf 18 Tonnen in den ersten drei Quartalen. Viel bedeutender ist für China jedoch der Goldschmuck-Absatz, der um rund 7% über dem Vorjahr liegt. In 2018 wurden bis September 540 Tonnen Goldschmuck in China abgesetzt.

+25% beim Goldabsatz in der Elektronik

Aufgrund starken Absatzes an elektronischen Geräten stieg der Verbrauch von Gold in der Elektronik-Industrie um 25% auf 82 Tonnen in den ersten 3 Quartalen 2018 an.

Die Analysten gehen davon aus, dass in China auch im Gesamtjahr 2018 der Goldabsatz im Vergleich zum Vorjahr wieder steigen wird. In 2017 wurde im Gesamtjahr in China 1089 Tonnen Gold verkauft, das meiste in Schmuckform. Von 2016 auf 2017 war der Goldverbrauch Chinas schon um 9,41% gestiegen.

Bitcoins unter 4000 Dollar

Auch zum Wochenbeginn notieren Bitcoins auf einem Niedrigpreis, die meisten Bitcoin-Börsen gaben Notierungen von unter 4000 Dollar pro Bitcoin an, – weit entfernt von den Höchstständen im Vorjahr zwischen 10.000 und 20.000 Dollar. Hier dürften einige Anleger ihr Geld halbiert haben.

Goldpreisentwicklung 2019

Kurz vor Jahresende 2018 kommen die ersten Vorhersagen der Analysten für die Goldpreisentwicklung 2019 auf den Markt. Ungeachtet dessen, dass natürlich niemand exakt einen Goldpreis für die Zukunft vorhersagen kann, schwingt ein Tenor in den meisten Analysen mit:

  • Anfangs könnte ein starker US-Dollar bremsend für den Goldkurs wirken
  • spätestens im Laufe des Jahres 2019 sollte sich das ändern und der Goldkurs die 1300$-Marke knacken
  • charttechnisch werden signifikante Widerstände erst wieder bei 1350$/oz gesehen

Goldpreis zum Wochenstart

Zum Start in die neue Woche notiert der Goldpreis in Euro fest bei 1079 Euro/oz, der Goldkurs in Dollar lag am Morgen bei 1226 $/oz. Goldmünzen wie der südafrikanische Krügerrand oder der kanadische Maple Leaf konnten daher auf einem Preisniveau um die 1100 Euro geordert werden.

Tantiemezeit ist Diamantenzeit

Die Zeit Ende November/Anfang Dezember ist traditionell bei vielen Geschäftsleuten, die Tantiemen-Zahlungen in diesen Tagen erhalten, auch Zeit verstärkter Diamantkäufe. So verzeichneten wir vermehrt Käufe von Anlagediamanten oberhalb der 1-Karat-Klasse.

Diamant kaufen Karat 1
Sonderzahlungen in Form von Tantiemen werden gegen Jahresende häufig zum Diamanten kaufen genutzt

 

Nächster Millionen-Coup: Diamanten für 1,2 Millionen Euro aus Museum gestohlen (Diadem)

Nach dem Millionencoup in Berlin, bei dem aus dem Bode-Museum eine 100 Kilogramm schwere Maple Leaf Goldmünze gestohlen wurde, gibt es nunmehr den nächsten Millionen-Diebstahl:

Diadem mit Diamanten im Wert von 1,2 Millionen Euro in Karlsruhe aus Museum gestohlen

Aus dem Badischen Landesmuseum in Karlsruhe ist ein Diadem mit Diamanten im Wert von 1,2 Millionen Euro gestohlen worden. Bei dem Diadem handelt es sich um ein Schmuckstück der Großherzogin Hilda von Baden (1864-1952), welches aus den Anfängen des 20.Jahrhunderts stammt.

367 Diamanten aus Vitrine gestohlen

Das Diadem mit seinen 367 gefassten Diamanten wurde aus einer abgeschlossenen Vitrine im sogenannten Thronsaal gestohlen. Der Saal ist öffentlich zugänglich. Bemerkt wurde der Diebstahl bereits am 29.4.2017, aber erst jetzt bekannt gegeben. Wann genau das Diadem mit den Diamanten gestohlen worden ist, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.  Das Diadem besteht aus einem Rahmen aus Gold und Platin und den 367 gefassten Brillianten, die nur am Rand (ohne Bodenplatte) gefasst sind.

LKA ermittelt

Das Landeskriminalamt ermittelt und fragt: Wer hat im Landesmuseum vor dem 29.April verdächtige Beobachtungen gemacht, die mit dem Diebstahl in Zusammenhang stehen könnten? Wer kann Hinweise zum Verbleib geben? Wem sind ggf. Diadem oder Diamanten angeboten worden? Hinweise an das LKA unter Tel. 0711-5401-3333

Foto: Polizei (Badisches Landesmuseum, Th.Goldschmidt)

Pfarrer findet Diamanten mit über 700 Karat – ein Millionenstein

Das hatte sich der Pfarrer in seinen kühnsten Träumen nicht erhofft. Immer wieder hatte er in der Vergangenheit im westafrikanischen Sierra Leone nach Diamanten gegraben, – auch in einfachen Minen. Ein grösserer Fund blieb jedoch bislang aus. Stolze 706 Karat (141 Gramm) brachte allerdings das nunmehr von ihm gefundene Exemplar auf die Waage.

Einer der zehn grössten Diamanten

Damit dürfte Pfarrer Emmanuel Momoh wohl einen der zehn grössten jemals entdeckten Diamanten ausgebuddelt haben – und das in einer einfachen Mine, die er überwiegend mit einfachen Mitteln ausgrub. Der Pastor machte den Fund in der Region Kono, wo er auch in einer Kirche predigt. Viele arme Schürfer graben in dieser Region mit den Händen und mit Schaufeln nach Diamanten. Oft erfolglos.

Diamanten-Preis wohl über 3 Millionen Euro

 

Den exakten Wert eines solchen Diamanten kann man erst nach einer genauen Untersuchung von Reinheit und Färbung beziffern. Der Präsident des Landes, Ernest Bai Koroma will den Diamanten unter transparenten Bedingungen versteigern lassen und den Erlös zugunsten der Allgemeinheit verwenden. Er bedankte sich bei dem Pfarrer, dass er den Stein nicht heimlich außer Landes geschafft und verkauft habe.

Ein ähnlich großer Diamant wird aktuell in Hongkong versteigert, der dortige Diamant, der aus einem 726 Karat schweren Großdiamanten (Jonker) geschnitten wurde, wird auf 3,4 Millionen Euro geschätzt. Der bisher größte gefundene Diamant ist der in Südafrika aufgetauchte Cullinan: er wog 3106 Karat, wurde in kleinere Steine zerschnitten, u.a. für die britischen Kronjuwelen.

In Botwana wurde im Jahr 2015 ein 1111 Karat schwerer Diamant entdeckt – der grösste Fund seit mehr als 100 Jahren.

Diamanten-Gewinnung kompliziert

Auch in industriell betriebenen Diamanten-Minen, die mit schwerem Gerät professionell betrieben werden, sind solch große Funde sehr selten. In privaten „Schaufel-Minen“ ist es außerordentlich unwahrscheinlich, dass grössere Diamanten gefunden werden. Der Pfarrer hatte also außerordentliches Glück. Mehrere Tonnen Erz müssen für gewöhnlich industriell aus der Erde geholt und durchsucht werden, um überhaupt, kleinste Diamanten zu finden.

Sierre Leone reich an Diamanten

Das in Westafrika befindliche Sierre Leone ist relativ reich an Diamanten, die früher zum großen Teil illegal gewonnen und verkauft wurden. Teilweise wurden damit Bürgerkriege finanziert. Die Regierung hat nunmehr Strukturen eingezogen, die dies weitgehend verhindern sollen. Seriöse Diamantenhändler wie Anlagegold24 handeln nur mit Diamanten, deren einwandfreie Herkunft aus „unblutiger“ Quelle gesichert ist.

Diamanten kaufen zur Geldanlage

Deutsche Anleger kaufen in letzter Zeit auch vermehrt Diamanten zur Geldanlage, wobei auf lupenreine Qualität Wert gelegt wird. Häufigste Handelsgröße bei den zur Geldanlage gekauften Diamanten sind Gewichte um 1 Karat herum. Großanleger wählen aus dem Bereich 1 Karat bis 3 Karat, – Diamanten sind aber auch in kleineren Gewichtseinheiten für Anleger kaufbar. Ein Preisvergleich über Diamanten unterschiedlicher Gewichtsklassen finden Sie hier:

Preisvergleich Diamanten

Diamanten kaufen in Deutschland einfach möglich