Erstausgabetag: 100 Euro Gold, 1/2 oz Magie des Goldes – Der Goldschatz der Inka 2021 in Polierte Platte

Die Inka verehrten die Sonne und waren angetan von Gold. Mehr noch, für die Inka entstammte Gold der Sonne. Was Sie auf dieser Goldmünze bewundern können, erinnert an die an Schätzen reiche Inka-Kultur. Sie versetzt Sie in der Zeit weit zurück: Vom 13. bis zum 16. Jahrhundert befahl dieses südamerikanische Herrschergeschlecht über ein riesiges Reich aus hunderten Anden-Stämmen. Jede dieser Gemeinschaften leitete ihre Herkunft von einem heiligen Ort, Stern oder Tier her. Zu jedem Ort gab es ein Gegenstück am Sternenhimmel.

Die Inka sahen sich als Söhne der Götter, und sie trieben einen Kult um die Sonne, errichteten überall Tempel, die sie ihr weihten. Der bekannteste ist die Coricancha. Er lag in Cusco im heutigen Peru, dem kulturellen und administrativen Zentrum der Inka. Der Tempel überstand die Zerstörungen während der spanischen Conquista nicht. Heute existieren noch einige Beschreibungen und Mauerreste, so weiß man, dass die Portale mit Goldplatten verkleidet waren und dass sich in ihrem Innern eine Sonnenscheibe aus Gold befand. Für diese urbane indigene Kultur hatte Gold ausschließlich spirituelle Bedeutung. Sein Glanz erinnerte sie an den Stern, der alles Leben auf der Erde bewirkt. Als wäre das magische Metall vom Himmel geregnet, erkannten die Inka darin die „Tränen der Sonne“.

Die Wertseite zeigt in ihrem Zentrum ein stilisiertes Lama. Es ist Opfergaben aus Gold nachempfunden. Dahinter befindet sich eine Wand mit offenem Tor und Ornamentik. Sie verweist auf die Coricancha, den „Goldene Tempel“. Rechts hinter dem Lama ist ein Sonnengott abgebildet, aus dessen Augen Tränen laufen. Links unten ist die Knotenschrift (Quipu) dargestellt, eine Schrift, die noch nicht gänzlich entziffert ist. Die andere Seite zeigt vor einem ornamentalen Hintergrund einen Oréjon, eine Votivgabe, die einen Inka-Adeligen vorstellt. In seinen Ohrläppchen klaffen Löcher, die von den Ohrpflöcken herrühren, die die Inka trugen.

© Münze Österreich

ZUM ANGEBOT

Erstausgabetag: 100 Euro Gold Säulen der Demokratie Recht 2021

Die dreiteilige 100-Euro-Goldmünzenserie „Säulen der Demokratie“ beschäftigt sich mit den Kernelementen der Verfassungsstaatlichkeit und würdigt die grundlegenden demokratischen Prinzipien der Bundesrepublik Deutschland. Den Auftakt machte im letzten Jahr die Münze „Einigkeit“. 2021 wird sie abgelöst von dem Motiv „Recht“.

Die Stadt Karlsruhe in Baden-Württemberg ist Standort der wichtigsten rechtsprechenden Institution Deutschlands: des Bundesverfassungsgerichts. Es ist die höchste unabhängige Instanz der Justiz und fungiert als Hüter der deutschen Verfassung. Seine Entscheidungen binden die Verfassungsorgane des Bundes und der Länder sowie aller Gerichte und Behörden. Jede deutsche Bürgerin und jeder deutsche Bürger hat die Möglichkeit, hier Verfassungsbeschwerden einzureichen. Die Richterinnen und Richter des Bundesverfassungsgerichts sind namhafte Persönlichkeiten, deren Amtszeit 12 Jahre beträgt. Unverkennbar sind sie an ihren ehrwürdigen scharlachroten Roben.

Das Münzmotiv Aufgrund der zentralen Bedeutung dieses Gerichts für die demokratische Verfasstheit Deutschlands ist es kaum verwunderlich, dass es als Motiv für die Münze „Recht“ gewählt wurde. Es bildet das Fundament der deutschen Rechtsstaatlichkeit und ist somit wahrlich eine „Säule der Demokratie“. Der Künstler Bastian Prillwitz, der alle drei Bildseiten der Serie gestaltete, bildet auf der Münze das Gerichtsgebäude mittig ab. Links daneben positionierte er einen Verfassungsrichter in seiner charakteristischen Robe. Die Richterinnen und Richter erwecken das Gebäude schließlich erst zum Leben, und verdienen daher ebenfalls, so Prillwitz, eine prominente Position auf der Münze. Das Leitmotiv „Recht“ wird in Versalien unter dem Bild verewigt.

(c) Münze Deutschland

ZUM ANGEBOT