Münzbarren in Gold und Silber der Perth Mint mit dem Drachen stark nachgefragt

Die Perth Mint hatte als Ergänzung ihres Anlagesortiments, welches im Wesentlichen durch die Känguru Gold- und Silbermünzen und die Lunarmünzen gekennzeichnet ist, eine eher überschaubare neue Ausgabe an Münzbarren in Gold und Silber zum Jahresbeginn auf den Markt gebracht, die sehr stark von den Anlegern nachgefragt wird:

Münzbarren in Silber 1oz Drache 2018

Auf starken Interesse stoßen vor allen Dingen die Silberbarren der Perth Mint, die gleichzeitig Münzen sind:

Auflage der Silber-Münzbarren nur 500.000 Stück

Im Gegensatz zu den Känguru Silbermünzen der Perth Mint, die unlimitiert ausgegeben werden, sind die Silber-Münzbarren auf nur 500.000 Stück für den Jahrgang 2018 limitiert. Die meisten Münzhändler rechnen mit einem Ausverkauf der Komplettmenge innerhalb Jahresfrist. Die Silber-Münzbarren bestehen aus 31,1 Gramm 999,9er Silber

Auflage der Drachen-Goldbarren nur 25.000

Die Auflage der Gold-Münzbarren mit dem Drachen-Motiv wurde auf nur 25.000 Stück festgelegt, auch hier dürfte es innerhalb Jahresfrist zu einem Komplett-Ausverkauf kommen. 999,9er Gold auf der rechteckicken Anlagemünze sorgt in Kombination mit einem Abgabepreis kurz über dem reinen Goldpreis für hohes Investoren-Interesse:

Rectangular Dragon – Münzbarren Drachen

Die Münzbarren mit dem Drachen-Motiv, die gleichzeitig Münze und Barren sind, werden von der Perth Mint selber als RECTANGULAR DRAGON – Ausgaben bezeichnet, eine neue eckige Anlagemünze, die an Barren erinnert.

 

 

 

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Winter Goldbarren von Heraeus orderbar – Following Nature Serie

Mit dem Winter-Goldbarren erscheint nunmehr der vierte Goldbarren aus der Anfang 2017 begonnenen Following Nature Serie von Argor Heraeus. Der renommierte Goldbarren-Hersteller hatte Goldbarren (und deren Verpackung) in einer limitierten Edition den Jahreszeiten angepasst.

Bereits die Frühjahr-, Sommer und Herbst-Ausgaben waren außerordentlich erfolgreich. Ab sofort sind auch die Winter Goldbarren orderbar – die Auslieferung wird ab der zweiten Januarwoche stattfinden. So können sich Goldfreunde jetzt schon die Preise sichern.

Winter Goldbarren – Following Nature in 5 Größen:

Die Goldbarren aus der Following Nature Serie erscheinen in fünf Größen:

Damit können sowohl Geschenke-Käufer wie auch Geldanleger die passende Größe im winterlichen Design ordern.

Sowohl der Goldbarren wie auch die Verpackung sind bei der Winter-Ausgabe winterlich gestaltet:

Goldbarren Winter Following Nature 2017 / 2018 Gold
Goldbarren Argor Heraeus Winter Edition 2017/2018 aus der Following Nature Serie

Feinheit 999,9 der Goldbarren

Die Goldbarren der Heraeus Following Nature Serie haben die Heraeus-übliche Goldbarren-Feinheit von 999,9/1000, bestehen also aus Feingold. Die Goldbarren aus der Serie sind jeweils auf 9.999 Exemplare pro Ausgabe limitiert.

Argor Heraeus LBMA-zertifiziert

Die Gold-Raffinerie Argor Heraeus in der Schweiz ist seit 1961 von der LBMA zertifiziert und unterwirft sich regelmässigen Überprüfungen und Audits. Geldanleger können sich also darauf verlassen, zertifiziertes Gold eines zertifizierten Unternehmens zu erwerben, welches weltweit anerkannt wird. Ein Audit-Bericht eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers zu Argor-Heraeus für LBMA-Zwecke findet sich z.B. hier: Audit Argor-Heraeus

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Auch Österreich holt Gold zurück nach Wien

Was die Bundesbank in Deutschland ist, ist die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in Österreich. Die OeNB als Zentralbank Österreichs hat die letzten Jahre auch Gold aus Zentralbankbeständen heim nach Wien geholt.

Österreich besitzt 280 Tonnen Gold

Österreichs Goldbestand ist seit dem Jahr 2007 unverändert 280 Tonnen, zumeist in Form von Goldbarren. Im Jahr 2015 hat man bereits 15 Tonnen Gold aus dem Ausland zurück nach Österreich befördert. Im Jahr 2017 hat man bis jetzt weitere 35 Tonnen Gold nach Österreich geholt. Damit hat man ein Zwischenziel von 65 zurückgeholten Tonnen erreicht.

In 2018 nochmal 25 Tonnen Gold

Bis Herbst 2018 will man weitere 25 Tonnen Gold aus dem Ausland zurückholen, sodass man dann insgesamt 90 Tonnen repatriiert hätte. Zusammen mit den 50 Tonnen Gold, die ohnehin schon in Wien gelagert waren, hätte man dann mit 140 Tonnen genau die Hälfte des österreichischen Goldes in Wien und die andere Hälfte im Ausland, vor allen Dingen an den großen Goldhandelsplätzen London und Zürich.

Ursprünglich war vorgesehen, die Hälfte des Goldes bis 2020 zurückzuholen. Bei einer Erreichung des Ziels in 2018 wäre man etwas schneller am Ziel. Von den 140 Tonnen Gold in Österreich sollen nach letzter Planung ca. 90 Tonnen in der Oesterreichischen Nationalbank und ca. 50 Tonnen in der Münze Österreich, der staatlichen Münzprägestätte lagern. Jeweils in Hochsicherheitstresoren.

Kein Gold in den USA

Österreich werde nach der Umlagerung kein Gold in den USA lagern. Nicht in Fort Knox und auch nicht in New York. Die Umverteilung von 2015 bis 2020, respektive 2018 war wie folgt geplant:

Goldbarren der Nationalbank Österreichs wandern zurück ins Land

Rechnungshof übte Kritik

In Österreich hat der Rechnungshof Kritik an einzelnen Bedingungen der Goldlagerung im Ausland geäußert, woraufhin sich die Notenbank zur Rückholung entschlossen habe. Ein Teil des Goldes der europäischen Zentralbanken bildet auch einen Teil der Währungsreserven des Eurosystems und soll der Stabilisierung des Euros dienen. Wörtlich monierte der Rechnungshof in Österreich:

Die OeNB lagerte Ende 2013 rd. 82 % ihrer physischen Goldbestände bei einer Lagerstelle in England und war somit einem hohen Konzentrationsrisiko ausgesetzt. Im aktuellen Lagerstellenkonzept fehlten angemessene Maßnahmen zur Verringerung dieses Risikos. Hinzu kam eine mangelhafte Ausgestaltung des Goldlagerstellen­vertrags mit der Lagerstelle in England sowie fehlende Revisionsmaßnahmen bei den im Ausland gelagerten Goldbeständen.

Offensiver Umgang mit Gold-Rückholung

Die OeNB hat bereits in 2015 ein kurzes Video zur Gold-Rückholung anfertigen lassen. Damals war man davon ausgegangen, dass es bis 2020 dauert, bis die Hälfte des Goldes in Wien ist:

Foto/Graphik: OeNB/Niesner

 

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18 Gründe, Gold zu kaufen

Wir haben hier einmal die 18 Argumente aufgeführt, die von Kunden, die Gold gekauft haben, hauptsächlich genannt wurden. Die Reihenfolge ist eher zufällig gewählt und stellt keine Abstufung dar:

18 Gründe, Gold zu kaufen

  1. Gold hat keinerlei Gegenpartei-Risiko.  Im Gegensatz zu Anleihen, Aktien oder Zertifikaten ist Gold nicht von dem Wohlergehen oder Wohlverhalten einer Gegenseite abhängig. Es ist nicht davon abhängig, dass ein Geschäftsführer oder Vorstand eines Unternehmens die richtigen Entscheidungen trifft. Das sogenannten Kontrahenten-Risiko fällt bei physisch gekauftem Gold komplett weg.
  2. Gold ist selten. Gold wächst nicht auf Bäumen, kann nicht künstlich hergestellt werden, dies haben Alchemisten über Jahrtausende probiert und es gelingt auch in der Neuzeit nicht. Es kann auch nicht durch Regierungen oder Zentralbanken gedruckt oder vermehrt werden. Im Gegensatz zu Papiergeld oder Währungen. Gold ist nur in begrenzter Form in Goldminen und Goldlagerstätten vorhanden. Die Vorräte sind sehr begrenzt und gehen in den nächsten Jahrzehnten vermutlich dem Ende zu.
  3. Gold kann nicht entwertet werden. Welch unglaublichen Vorteil dies hat, haben z.B. die Inder erfahren: Dort wurden schlichtweg über Nacht alle größeren Banknoten für ungültig erklärt. Mit Papiergeldwährungen kann man dies machen. Mit Gold geht dies nicht. Weil Gold eben kein Zahlungsversprechen einer Regierung ist. Für Gold gibt es immer einen Markt. Es muss gar nicht so weit kommen, wie in Indien, dass Geldscheine komplett für ungültig erklärt werden. Auch das Nullen-Streichen bei Währungen oder das Neueinführung von Währungen führt in der Regel zur Geldentwertung. Die Einführung des Euros anstatt der DM ist auch ein schönes Beispiel dafür, wie Geld wertloser werden kann. Trotz aller gegenteiliger Versprechen. Überlegen Sie, wie viel Pfennig Sie als Kind für eine Kugel Eis oder ein Brötchen bezahlt haben und was das heute kostet. Papiergeld kann man schleichend oder über Nacht entwerten, Gold nicht.
  4. Gold ist seit Jahrtausenden wertvoll. Gold hat seine Stabilität und seinen Wert über Jahrtausende bewiesen. Das Gold der alten Ägypter in den Pyramiden ist noch heute wertvoll. Im Gegensatz dazu gibt es keine Papiergeldwährung auf europäischem Boden, die auch nur über Jahrhunderte ihren Wert behalten hat. Auch nicht in Deutschland
  5. Gold ist mobil. Gold ist flexibel und mobil. Sie können Goldbarren und Goldmünzen im Konfliktfall einfach in die Tasche stecken und wegfahren. Es z.B. in einem Land deponieren oder gegen etwas umtauschen. Probieren Sie einmal Ihre Immobilie oder ihre Aktien unbemerkt und schnell in ein anderes Land zu transportieren.
  6. Gold wird weltweit anerkannt. Egal, ob Sie in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Dänemark, Japan, Australien oder den USA sind: Gold wird weltweit anerkannt. Eine Unze Gold ist auch in USA eine Unze Gold und nicht erklärungsbedürftig. Für Gold gibt es auch weltweit einen Markt. Es mag sein, dass auch 100 Flaschen Chateau Lafite wertvoll sind, aber u.U. wird es lange dauern, bis sie dafür in Canada, Schweden oder Sibirien einen Käufer finden. Für Gold werden Sie auf der ganzen Welt immer einen Käufer finden, der Ihnen innerhalb von 24h ihr Gold abkauft. Es ist weltweit anerkannt und gefragt.
  7. Gold ist kein Teil des Bankensystems. Die Lehman-Krise hat gelehrt: Auch das zuvor als sicher eingestufte Bankensystem kann zusammenfallen. Durch die internationale Vernetzung kann es auch global zusammenbrechen. Alle Banken bekommen dadurch Probleme. Gold jedoch ist KEIN Teil dieses Bankensystems. Auch bei einem Zusammenbrechen des Bankensystems ist Gold noch da. Ihre Bank kann schließen, pleite sein oder vom Staat zwangsgeschlossen werden: Ihr zuhause verwahrtes Gold ist unabhängig davon.
  8. Gold kann anonym verwahrt werden. Das von Ihnen gekaufte Gold in Form von Goldbarren oder Goldmünzen kann von Ihnen selber völlig anonym und außerhalb des Bankensystems verwahrt werden. Gold hat eine hohe Wertdichte und nimmt auch bei großen Werten wenig Platz weg. Es lässt sich damit auch gut in einem Durchschnittshaushalt verstecken. Keine Bank und kein Staat hat eine Übersicht, wer wieviel Gold zuhause hat. Das könnte wichtig werden, wenn z.B. ein Unrechtsregime an die Macht kommt oder eines, welches aus Ihrer Sicht ungerecht agiert.
  9. Gold ist unabhängig von Strom und Internet. Manche Errungenschaften der Menschheit wie z.B. Bitcoins funktionieren nur, wenn das Internet und Strom funktioniert. Ohne Strom und ohne Internet sind sie nicht verkaufbar. Ihre Goldunzen funktionieren auch dann. Sie brauchen weder WLAN, noch Internet, noch Strom, um diese zu Geld zu machen.
  10. Auch Zentralbanken setzen auf Gold. Auch wenn Zentralbanken sich teilweise kritisch zu Gold äußern, so halten sie es doch selber in großen Mengen. Damit offenbaren sie, dass Gold doch ein veritabler Wertspeicher ist.
  11. Gold ist leicht zu vererben. Wer Gold hat, kann dieses leicht durch Einigung und Übergabe verschenken oder vererben. Wer merkt, dass das eigene Leben zuende geht, kann seine Lieben zu sich bestellen und jedem das Gold übergeben, was er für richtig hält. Das geht von heute auf morgen. Ohne Notar. Ohne Papierkram. Ohne Internet. Ohne aufwändige Behördenformalitäten. Oftmals kann man so einen späteren Streit um ein etwaiges Erbe vermeiden. Man kann so sicher sein, dass ein wesentlicher Teil des Vermögens nach den eigenen Vorstellungen verteilt wurde.
  12. Goldgewinne sind steuerfrei. Wer physisches Gold hält und mindestens ein Jahr hält, darf etwaige Wertzuwächse einkommensteuerfrei vereinnahmen, wenn das Gold im Privatvermögen gehalten wird. (Stand 11/2017). Stand eine Unze Gold Anfang der 2000er-Jahre noch unter 300 Euro, so ist die Unze Gold bis zum Jahr 2017 auf ca. 1100 Euro gestiegen. Der gesamte Wertzuwachs war einkommensteuerfrei.
  13. Gold kann man notfalls auch schnell beleihen. Wer schnell vorrübergehend Geld braucht, kann Gold notfalls auch schnell beleihen. Bei der Bank oder im Pfandhaus oder auch privaten Geldgebern als Sicherheit für vorrübergehende Kredite. Dazu bedarf es nicht eines umständlichen Sachverständigengutachtens wie dies z.B. bei einer Immobilie der Fall wäre.
  14. Goldwert geht nach Gewicht. Der Wert von Gold ist ganz schnell und leicht nach Gewicht zu berechnen. Ist nicht wie z.B. eine Immobilie von zahlreichen Faktoren wie Lage, Energieffizienzklasse abhängig, – sondern sie können das Gold im Prinzip auf die Waage legen und dann leicht nach dem Feingoldgehalt und dem Gewicht den Goldwert ermitteln.
  15. Gold wird nicht entwertet, wenn bestimmte Nachbarn einziehen. Immobilienbesitzer haben schon die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht: Bei dem einen wird nebendran ein Saunaclub eröffnet, bei dem anderen wird ein Flüchtlings-Containerlager am Ende der Strasse gebaut, beim nächsten wird das benachbarte Naturgrundstück nach Jahrzehnten plötzlich doch bebaut…oder eine neue Ortsumgehungsstraße geht nun an ihrem vormals ruhigen Gartengrundstück vorbei…  und plötzlich sinkt der Wert des eigenen Grundstücks, ohne dass sie etwas dafür können oder dies ändern könnten. Von heute auf morgen werden Sie Ihre Immobilie nur noch schwer los. Ihr Goldbarren kann Nachbarn bekommen wie er will: Der Wert des Goldbarrens bleibt immer gleich.
  16. Gold ist weltweit beliebt. Egal in welcher Stadt Sie mit einer Frau durch die Fußgängerzone spazieren gehen: ob in Tokyo, New York, Sydney oder London: Vor der Goldauslage eines Juweliers bleibt sie stehen. Gold fasziniert auf der ganzen Welt. Weil es wertvoll ist und Wertschätzung ausdrückt.
  17. Gold hat alle Finanzkrisen überstanden. Egal ob große Inflation in Deutschland, Kriege, Aktienbörsen-Crash oder Lehman-Finanzkrise: Mit Gold ist man immer gut durch die großen Krisen gekommen und konnte sei Vermögen durch die Krise retten. Aktien, Papiergeld, Sparguthaben etc. haben oft deutlich an Wert verloren. Wer Gold hatte, hatte immer Geld und konnte sein Vermögen in die Zukunft transferieren.
  18. Gold kaufen macht Spaß. Nicht zuletzt macht das Bilden eines persönlichen Goldschatzes Spaß. Es macht einfach Freude, immer wieder einen Goldbarren oder unterschiedliche Goldmünzen dem Gold-Vermögen hinzuzufügen.  Natürlich sind 31,1 Gramm Gold 31,1 Gramm Gold. Eine Unze ist eine Unze. Und doch macht es Spaß, das Gold in immer wieder neuen Goldmünzen oder Goldbarren anzuhäufen. Das Auge isst mit… und so kann es Freude machen, neben einen goldenen Maple Leaf ein paar Krügerrand Goldmünzen zu legen, die neben dem Stapel mit den Goldbarren liegen. Probieren Sie es aus!

 

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WGC: Goldbarren- und Goldmünzen-Nachfrage in Q3 um 17% gestiegen

Das World Gold Council (WGC) hat die Absatzzahlen für das dritte Quartal (Q3) 2017 veröffentlicht. Demnach ist die weltweite Nachfrage nach Goldmünzen und Goldbarren um 17% gegenüber Vorjahr gestiegen. Bei der weltweiten Nachfrage spielten die starke Nachfrage in China (+57%) und eine zurückgehende Nachfrage in Indien (-23%) eine wesentliche Rolle.

Auch Gold ETFs konnten 18,9 Tonnen zulegen

In Q3 2017 flossen Gold-ETFs insgesamt 18,9 Tonnen mehr Gold zu, aber im Vergleich zum Vorjahr ist dies zwar ein Wachstum, aber eines, welches um 87% geringer ist als im Vorjahr.

Goldmünzen und Goldbarren für 9,1 Milliarden Dollar verkauft

Anleger kauften im abgelaufenen Quartal Goldbarren und Goldmünzen im Wert von 9,1 Milliarden Dollar. 222,3 Tonnen Gold wurden in Form von Goldbarren und Goldmünzen in Q3 verkauft. Davon wurden 64,3 Tonnen Gold in China abgesetzt, dem weltweit wichtigsten Markt. In China macht sich die Angst vor einer anziehenden Inflation breit, – die Anleger fliehen ins Krisenmetall Gold.

Indien hat unter der Außerverkehrsetzung der großen Banknoten und neuen Steuerregularien im Goldmarkt gelitten und konnte nur noch mit 31 Tonnen Goldbarren- und Goldmünzen-Nachfrage aufwarten. Illegale Importe und Schmuggelaktivitäten nach Indien werden überdies die offizielle Absatzstatistik beeinflusst haben.

Goldnachfrage in Deutschland + 45%

Goldbarren und Goldmünzen sind jedoch auch stark in Europa gefragt. Während die Gesamtnachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen in Europa um 36% auf 45,5 Tonnen in Q3 stieg, sind die Nachfragezahlen in Deutschland beachtlich:

25,1 Tonnen Gold in Deutschland verkauft

Die Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen in Deutschland stieg um sagenhafte 45% im dritten Quartal, insgesamt wurden 25.100 Kilogramm Gold in Deutschland in Form von Münzen und Barren verkauft, teilt das World Gold Council mit.

Goldbarren/Goldmünzen: Nachfrage Deutschland

Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen zieht in Deutschland deutlich an

Die Nachfrage nach Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen war in Q3 in Deutschland nicht nur höher als in Q2 2017, sondern auch höher als im Vorjahres-Vergleichsportal und nähert sich wieder dem 5-Jahres-Durchschnitt (gestrichelte Linie).

Goldnachfrage in USA schwächer

In den USA scheinen die Wähler auf Trump zu vertrauen, die Goldnachfrage war mit 7,3 Tonnen in Q3 deutlich schwächer als ein Jahr zuvor (Q3 2016: 17,7t), allerdings war 2016 auch ein Jahr mit Rekordnachfrage nach Gold in den USA. Amerikaner setzen mehr auf Aktien und die US-Börse und glauben daran, dass Präsident Trump die Wirtschaft deutlich beleben kann.

Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen in den USA geht zurück

Goldminen fördern weniger Gold

Das World Gold Council hat auch die Goldminen-Explorationen ausgewertet: Im dritten Quartal sank die Goldminenproduktion weltweit um 1% auf 841 Tonnen Gold, nach 851,8 Tonnen in Q3 2016.

Dies konnte auch nicht durch mehr Gold aus Recycling ausgeglichen werden, hier ging die Goldgewinnung sogar um 6% zurück (315,4 Tonnen nach 335t in Q3 2016).

In China als dem weltweit größten Goldförderland ging die Goldförderung im fünften Quartal nacheinander zurück.

Goldschmuck-Nachfrage sank weltweit

Während die Geldanleger massiv Investment-Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen kaufen, ging die Goldschmuck-Nachfrage weltweit zurück. Die weltweite Goldschmucknachfrage war in Q3 2017 fr 478,7 Tonnen Goldverbrauch verantwortlich, was 3% weniger als in Q3 2016 ist (495,3 Tonnen). Hierfür hauptverantwortlich ist eine zurückgehende Goldschmuck-Nachfrage in Indien, die aktuell auf einem 25% niedrigerem Niveau als im Vorjahr ist (Q3 2017: 114,9 Tonnen nach 152,7t in Q3 2016)

Als Grund werden neue Steueranordnungen und Schwierigkeiten bei der Umsetzung einer neuen Geldwäscherichtlinie genannt.

Goldschmuck-Nachfrage in USA zieht an

In den USA zog jedoch die Goldschmuck-Nachfrage deutlich an, die Nachfrage ist auf einem 7-Jahres-Höchststand, in den ersten drei Quartalen 2017 wurde Goldschmuck im Gewicht von 76,8 Tonnen gekauft.

Amerikaner kaufen Gold in Form von Goldschmuck statt Goldbarren oder Goldmünzen

Zentralbanken setzen weiter auf Gold

Die Notenbanken dieser Welt setzen offensichtlich weiter auf Gold. Die weltweiten Goldreserven von Zentralbanken wurden im dritten Quartal um 111 Tonnen Gold erhöht, wobei Russland, die Türkei und Kasachstan die Nachfrage dominierten. Die weltweite Goldnachfrage durch Notenbanken war im dritten Quartal mit 111 Tonnen um 25% höher als in Q3 2016, wo Notenbanken Gold im Gewicht von 88,8 Tonnen kauften.

Mehr Gold in Elektronik verbraucht

Auch der Goldgebrauch in Elektronik hat zugenommen. Im dritten Quartal wurden mit 67,3 Tonnen Gold 3% mehr als im Vorjahr in elektronischen Schaltungen etc. verbaut. Besonders ist der Goldgebrauch für Chips in hochwertigen Smartphones und bei LED-Elementen gestiegen.

Beliebteste Goldmünze in Deutschland

Bei deutschen Anlegern, die 45% mehr Anlagegold in Form von Goldmünzen und Goldbarren gekauft haben, ware im dritten Quartal wieder der Krügerrand als Goldbullionmünze am beliebtesten.

Bei deutschen Anlegern am beliebtesten: Goldmünze Krügerrand

Goldpreis in Euro zieht an

Am Donnerstag morgen bewegte sich der Goldpreis in Euro um 1107 €/oz herum und war damals abermals fester. Der Goldkurs in Dollar notierte am frühen Morgen im europäischen Handel bei 1284$/oz.

Grafiken/Zahlen: WGC

 

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Goldpreis in Euro steigt – nach EZB-Sitzung

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hatte sich noch weitgehendere Kürzungen bei der Geldüberschwemmung der Märkte durch die EZB gewünscht, – trotz intensiver Diskussionen hatte die EZB sich aber nur dazu durchringen können, auch weiterhin die Märkte mit Geld zu fluten, aber auf kleinerer Flamme: Statt 60 Milliarden Euro pro Monat will man zukünftig nur 30 Milliarden Euro pro Monat (!) in die Märkte pumpen.

Der Goldpreis in Euro steigt über 1090€/oz

Nach dem EZB-Votum für weitere Geldflutungen, welches nach Aussagen Mario Draghis, dem EZB-Präsidenten, nicht einstimmig erfolgte, sondern mit Gegenstimmen, stieg der Goldpreis um inzwischen fast 10 Euro pro Unze. Am Freitagmorgen notiert Gold in Europa auf einem Niveau von 1090€/oz und damit deutlich stärker als noch 1-2 Tage zuvor.

GFMS sieht 9% Goldpreis-Plus in 2018

Der Analysedient GFMS (vormals: Gold Fields Mineral Service) sieht für 2018 einen deutlich höheren Goldpreis, dieser werde im Schnitt 9% über den jetzigen Notierungen liegen. Weltweite Höchststände an den Aktienmärkten führen zu erheblichen Finanzmarktrisiken. GFMS sieht für 2018 daher einen durchschnittlichen Goldpreis von 1360$/oz und Ausschläge auch über 1400$/oz. Auf Basis heutiger Goldpreise von 1267$/oz, respektive 1090 Euro/oz wären dies höchst erfreuliche Kurssteigerungen für die Besitzer von Goldbarren oder Goldmünzen. Der Goldpreis in Euro dürfte damit nach Ansicht der GFMS auch über 100 Euro steigen im Folgejahr.

Umicore kündigt 100 Gramm Goldbarren gegossen an

Der Goldbarren-Hersteller Umicore, der 2005 das Goldbarrengeschäft der Degussa übernommen hat, kündigt an, in Kürze auch gegossene 100 Gramm Goldbarren zu vertreiben.

Goldbarren der Umicore 100 Gramm geprägt (wie bisher)
Alternativ zukünftig auch Goldbarren mit dem Gewicht von 100 Gramm in gegossener Form in UMICORE-Qualität

 

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Goldpreis auf 2-Wochen-Tief führt zu massiven Goldkäufen

Der Goldpreis ist aktuell auf dem niedrigsten Stand seit 2 Wochen, – der Dollarkurs kletterte auf einen 3-Monats-Höchststand gegenüber dem japanischen Yen. In Japan scheint eine ultra-lockere Geldpolitik auch für die Zukunft möglich zu sein, was Wahlen am Wochenende ergaben. Der japanische Ministerpräsident hatte mit seiner Koalition die Mehrheit von 312 Sitzen gewonnen.

Goldpreis in Euro bei 1085€/oz

Der Goldpreis in Euro bewegte sich am frühen Montagmorgen um ein Niveau von 1085/1086 Euro pro Feinunze Gold. In Dollar notierte der Goldkurs um 1275$/oz. Deutsche Anleger nutzten das niedrige Goldpreis-Niveau für zahlreiche Käufe von Anlagegold in Form von Goldbarren und Goldmünzen, wobei die 1-Unzen-Größen von Krügerrand und Maple Leaf die meisten Aufträge verursachte.

US-Mint Produkte wenig nachgefragt

Die Nachfrage nach Produkten der US-Mint, vor allen Dingen nach dem Goldeagle und dem Silber-Eagle ist massiv zurückgegangen, was sich auch in rückläufigen Absatzzahlen der Münzprägestätte wiederspiegelt: In den ersten drei Quartalen 2017 konnte man mit 15,9 Millionen Silbereagles zwar eine stattliche Anzahl an Silbermünzen absetzen, lag aber rund 48% unter dem Vorjahresabsatz. Mit 232.000 Goldeagles lag man sogar in diesem Jahr bis September 2017 ganze 66% unter Vorjahresniveau. Deutsche Anleger fokussieren sich bei der Gold-Anlagemünzen-Auswahl vor allen Dingen auf:

  • Krügerrand aus Südafrika
  • Maple Leaf aus Kanada
  • Wiener Philharmoniker aus Österreich
  • Känguru aus Australien
  • In Deutschland beliebter als die US-Münzen: Wiener Philharmoniker Goldmünze aus Österreich

    Trump konnte Steuerstreichungen durchsetzen

    US-Präsident Trump konnte letzte Woche im Senat einen ersten Ansatz seiner Steuerstreich-Liste für 2018 durchsetzen und Trump versucht, einen ihm genehmeren FED-Manager für die US-Zentralbank ab Februar 2018 einzusetzen. Nachdem dies bekannt wurde, fiel Gold auf das jetzige Niveau, weil einige Analysten meinten, Trump könnte die Wirtschaft im nächsten Jahr tatsächlich extrem ankurbeln. Mit 51 zu 49 Stimmen wurde der Haushalt 2018 im Senat durchgewunken. Trump will im Einzelnen:

    • Körperschaftsteuer von 35 auf 20% senken, das ist der Steuersatz, den Unternehmen für ihre Gewinne bezahlen müssen
    • Zahlreiche Abschreibungsmöglichkeiten im Einkommensteuerrecht streichen
    • Rückführung von im Ausland befindlichem Vermögen in die USA fördern

    Damit dürften vor allen Dingen reiche Amerikaner noch reicher werden, wird als Kritik im US-Senat laut.

    Professor Max Otte: Goldpreis bietet Chance zum Aufstocken

    Für von ihm verwaltete Investments erhöht er den Goldanteil. Er sieht die jetzigen Kurse womöglich als letzte Chance, so günstig einzusteigen. Gold als Krisenanlage sei in Krisenzeiten wie jetzt das richtige Investment.

    Deutsche haben 200 Tonnen Gold in 2016 gekauft

    Im Jahr 2016 haben die Deutschen rund 200 Tonnen Gold als Geldanlage gekauft. Max Otte rät zum physischen Kauf von Gold, also Goldmünzen und Goldbarren.

     

     

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Deutsche kaufen das meiste Gold

Die ganze Welt schaut bei der Goldpreisentwicklung immer nach Indien und China, weil dort die größten physischen Goldkäufe stattfinden. In Indien und China werden die meisten Goldbarren, Goldmünzen und Goldschmuck gekauft, wenn man die Zahlen kumuliert.

Bezieht man aber die Käufe von Papiergold wie Gold-ETFs mit ein, sind die Deutschen Weltmeister im Gold kaufen:

Deutsche kaufen für 8 Milliarden Gold in 2016

Summiert man die Käufe von Goldbarren, Goldmünzen und Gold-ETFs von deutschen Anlegern, kommt man für das Jahr 2016 auf ein Investment von 8 Milliarden Dollar, welches Deutsche in Gold investiert haben. Das ist ein neuer Rekord für Deutschland. Umgerechnet in Euro ergibt das ein Gesamt-Goldinvestment in Deutschland von 6,8 Milliarden Euro.

Neuer Rekord im Gold kaufen in Deutschland in 2016 (Quelle: WGC)

Deutsche kaufen seit 2008 massiv Gold

Mit Ausbruch der Lehman Krise begannen die Deutschen massiv Gold zu kaufen und haben es seitdem auf einem hohen Niveau unter leichten Schwankungen fortgesetzt. Die deutschen Anlegern machten sich nicht nur Gedanken über ausländische Banken, wo zahlreiche deutsche Anleger Geld verloren haben (vor allen Dingen in Island, Niederlanden und USA), sondern auch über deutsche und einige andere europäische Banken.

Nullzinsen führt zu Goldkäufen

Immer mehr Anleger fragen sich in Deutschland, warum sie einer Bank ihr Geld leihen sollten, wenn sie dafür Null Zinsen erhalten oder nur Minizinsen. So erklärt sich der starke Zufluss in physisches Gold wie Goldbarren und Goldmünzen, aber auch in Papiergold wie Gold-ETFs, die starken Zufluss verbuchen können.

Auch Zentralbanken setzen auf Gold

Auch die Notenbanken dieser Welt setzen zur Vermeidung von Währungsrisiken zunehmend nicht mehr auf das Papiergeld anderer Länder, sondern auf Gold. Die Zentralbank-Goldbestände dieser Welt wachsen seit 2007 kontinuierlich jedes Jahr an.

Zentralbank-Goldbestände in Tausend Tonnen Gold seit 2007 – jedes Jahr kaufen sie hinzu.(2017: Stand Juli) Quelle: WGC

Wenn das Kaufen von Goldbarren für Zentralbanken richtig ist, kann es für den privaten Investor nur billig sein, dies auch zu tun. Zentralbanken, Regierungen und so mancher Verbraucherschutzverein warnt vor dem Kauf von Gold, weil der Goldpreis in Euro schwanken könnte. Aber die Regierungen und Zentralbanken selber kaufen dieses Gold massiv in großen Mengen. So böse kann dieses Investment also gar nicht sein.

 

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Indien verdreifacht Gold-Importe

Der Goldhunger einer der weltgrößten Goldnachfrager-Nationen scheint weiter zu wachsen. Nach den Zahlen des indischen Handelsministeriums sind die Goldimporte Indiens in der Periode April bis August 2017 auf das dreifache Niveau des Vorjahres gestiegen. Für 15,24 Milliarden Dollar wurde Gold importiert.

Inder kaufen immer mehr Gold

Alleine im August haben die Inder Gold für 1,88 Milliarden US-Dollar importiert, im Vorjahresaugust (2016) waren es noch nur 1,11 Milliarden Dollar.

Weil die Inder Gold lieben, hat Indien ein Handelsbilanzdefizit

Der indischen Regierung sind die Goldkäufer seit Jahren ein Dorn im Auge, weil sie für ein Handelsbilanzdefizit sorgen. Mangels eigener Goldvorkommen, muss fast alles Gold importiert werden, was für ein Defizit in der Handelsbilanz sorgt. Im August betrug das Handelsbilanzdefizit 11,64 Milliarden Dollar – gegen 7,7 Milliarden Dollar im August 2016.

Ende September startet Festivalsaison und dann ist wieder Gold-Time

Die Festival-Saison, zu der traditionell besonders viel Gold gekauft wird, startet in Indien Ende dieses Monats. Erfahrungsgemäß wird im Vorfeld noch einmal besonders viel Gold vom indischen Großhandel eingekauft/importiert.

Indien hatte vor kurzem steuerverkürzenden Gold-Importen aus Südkorea einen Riegel vorgeschoben, kann aber die Goldimporte seit Jahren nicht stoppen, weil die Bevölkerung trotz aller Maßnahmen, auch steuerlicher Natur, dennoch Gold kaufen will.

Nachfrage in China auch weiter auf hohem Niveau

Die Goldnachfrage in China ist auch weiter auf hohem Niveau. In 2016 wurden dort alleine Goldbarren im Gewicht von 1970 Tonnen verkauft. In 2017 wurden bis Juli bereits 1129 Tonnen Gold dort nachgefragt, was 3% über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum liegt. China hat in 2017 bisher auch schon rund 400 Tonnen Gold über Hong Kong importiert. Im ganzen Zeitraum von 2004 is 2008 wurden über diesen Weg beispielsweise nur 339 Tonnen Gold importiert. China und Indien gelten weltweit als die größten Gold-Nachfragernationen, was auch zukünftig den Goldpreis maßgeblich mit beeinflussen dürfte.

Chinas Notenbank hat 185 Tonnen Gold gekauft

Die Peoples Bank of China hat die letzten Jahre ca. 185 Tonnen Gold für die staatlichen Bestände gekauft und weist nunmehr 1843 Tonnen Gold aus. Damit ist China mittlerweile weltweit der fünftgrößte Goldbestandshalter und hat noch mehr Goldbarren als die Bank of Russia (1729 Tonnen).

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Gold oder Bitcoins – 11 Gründe, warum ein Goldbarren besser ist

Ein Bitcoin hat in 2016 noch unter 600 Dollar gekostet, im Herbst 2017 gibt es schon Bitcoin-Notierungen von über 4000$ pro Bitcoin. Das lockt so manchen Anleger in Bitcoins. Jeder ist da seines eigenen Glückes Schmied. Wir sagen Ihnen, warum wir glauben, dass Gold das bessere Investment ist:

11 Gründe, warum Gold besser ist als Bitcoins:

  1. Gold ist seit mehr als 5000 Jahren bewährt und wertvoll. Bitcoins können noch nicht einmal auf 50 Jahre zurückblicken. Was 5000 Jahre wertvoll war, hat eine große Wahrscheinlichkeit, auch zukünftig wertvoll zu sein. Bei Bitcoins weiß keiner, ob es die in 5 Jahren überhaupt noch gibt.
  2. Goldbesitz kann man verbieten, nicht aber verhindern. Bei Bitcoins ist das anders. Wenn Sie Goldbarren oder Goldmünzen gekauft haben und haben diese im Keller gut versteckt, weiß dies im Zweifel niemand. Auch dann nicht, wenn ein Goldverbot kommen sollte. Bitcoins sind virtuelles Geld, welches nur auf Konten existiert. Da Bitcoins eine Konkurrenz zu herkömmlichen Geldsystemen darstellen, wäre ein staatliches Verbot leicht denkbar und auch durchsetzbar, weil die Bitcoin-Währung (so sie denn eine ist) nur in Buchungen und auf Konten existiert. Und alle Konten kann man sperren und einsehen. Wollen Sie das?
  3. Gold kann man nicht künstlich herstellen, Bitcoins schon. Gold ist eben deshalb wertvoll, weil man es nicht produzieren kann. Im Gegensatz dazu lassen sich Papiergeld und Bitcoins künstlich produzieren. Wissen Sie als Laie, wer wo wieviele Bitcoins erschaffen hat? Bitcoins sind zwar durch einen Algorithmus auf 21 Millionen Stück beschränkt, aber haben Sie den Überblick, wer wann wo welche Bitcoins herstellt und hat?
  4. Für Gold gibt es einen hochliquiden Markt: Gold kann man rund um den Globus überall verkaufen, praktisch Tag und Nacht. Es gibt einen hochliquiden und auch transparenten Markt. Goldpreise sind von allen Börsen weltweit abrufbar. Die Erfahrung lehrt: In allen Zeiten, ob Krise oder nicht Krise, war es stets einfach, Gold wieder zu verkaufen. Ob 1 Gramm, 10 Gramm oder 10 Kilogramm Gold: In jedem zivilisierten Land der Welt können Sie Gold schnell wieder zu Geld machen: Ob in USA, Japan, Australien, Kanada, Luxemburg, Österreich oder der Schweiz. Bei Bitcoins sind Sie auf Online-Börsen angewiesen, die auch schon mal zusammenbrechen, nicht ausreichend Käufer aufweisen, Opfer von Straftaten oder Unterschlagungen werden, etc. Wollen Sie das?
  5. Gold kann man auch anonym verkaufen. Bitcoins nicht, allenfalls pseudoanonym. In vielen Ländern der Welt, so auch in Deutschland können Sie mit einem 1oz Goldbarren oder Krügerrand zu einem Edelmetallhändler gehen und erhalten im Gegenzug Bargeld. Ohne Registrierung. Bitcoins sind zwar pseudoanonym, dennoch lassen sich für staatliche Ermittler Überwachungswege finden und wo es sie noch nicht gibt, können Sie noch beschlossen werden. Zahlreiche Darknet-Transaktionen mit Zahlung von Bitcoins sind auch schon Gegenstand von Strafverfahren.  Für Bitcoin-Konten braucht man einen 50 Zeichen langen Private Key als Schlüssel. Wer den hat, z.B. weil sie ja irgendwo notieren, hat Zugriff auf die Bitcoins und ggf. auf die Transaktionen.
  6. Gold können Sie auch als Schmuck tragen. Ihr Partner/Partnerin freut sich. Ein Bitcoin-Kontoauszug um den Finger gewickelt sieht weit weniger schön aus.
  7. Gold, welches Sie an einem sicheren Ort aufbewahren, kann nicht unterschlagen werden. An einigen Krypotwährungs-Tauschplätzen gab es schon Unterschlagungen und extreme Verluste für Anleger. Wollen Sie das?
  8. Gold wächst kontinuierlich, nicht blasenhaft. Es gab schon viele tolle Wertentwicklungen in der Vergangenheit – wie auch bei Bitcoins in den letzten 12 Monaten. Allen bisherigen wie z.B. japanischen Immobilien, Dot.com-Aktien, Neuen Markt-Aktien, Immobilien in Spanien ist eines gemeinsam: Die Märkte sind nach einem starken Anstieg zusammen gebrochen. Auf einen Bruchteil des ursprünglichen Wertes. Wollen Sie das?
  9. Das Gesetz der Reihe zählt nicht bei Bitcoins: Nur weil Bitcoins jetzt 12 Monate stark im Wert gestiegen sind, müssen sie nicht die nächsten 12 Monate weiter steigen. Wenn im Spielcasino 6x rot kommt, muss auch die siebte Kugel nicht auf rot fallen. Sie fällt auf rot, schwarz oder auf die Null. Der Bitcoin-Markt der Zukunft ist nur schwer vorhersehbar: Er kann steigen oder fallen.
  10. Niemand hat eine Glaskugel. Auch wir nicht. Auch wir können keine Zukunft vorhersagen. Wir wissen nicht, wo der Goldpreis in 10 Jahren ist. Wir wissen auch nicht, ob es in 10 Jahren überhaupt noch Bitcoins gibt. Was wir aber wissen ist, dass nach allen jetzt vorliegenden Erkenntnissen die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß ist, dass in 10 Jahren der Goldpreis höher ist als jetzt. Für Bitcoins können wir das nicht vorher sagen. Die Menschen, die Gold aus der Erde holen, werden in 10 Jahren deutlich mehr Geld verdienen als jetzt, was den Goldpreis tendenziell verteuern dürfte. Ob Bitcoins wegen fortschreitender Technik in 10 Jahren billiger produziert werden oder gar von Regierungen verboten worden sind, weiß heute niemand. Auch wir nicht.
  11. Mt.Gox-Zusammenbrüche sind bei Gold nicht möglich: Über Mt.Gox, eine der grössten Bitcoin-Börsen wurden teilweise 60% der Transaktionen abgewickelt. Die Plattform ist zusammengebrochen und musste Insolvenz anmelden. Viele User konnte nicht auf Vermögen zugreifen oder verloren es. Bei Gold undenkbar. Siehe: Mt.Gox auf Wikipedia

Wir wissen, dass sich ein Krügerrand oder ein Goldbarren in der Hand sehr angenehm anfühlt. Ein Gefühl, welches nur noch von mehreren Goldbarren oder mehreren Krügerrands getoppt werden kann. Probieren Sie es aus: Nehmen Sie einen 250 Gramm-Goldbarren und streicheln langsam darüber. Machen Sie dasselbe mit ihrem Bitcoin Kontoauszug: Sie werden zum Goldkäufer.

Wir wissen auch, was passiert, wenn Sie 1kg Gold in Ihrem Garten vergraben und in 30 Jahren Ihre Kinder das wieder ausgraben: Es ist immer noch 1kg Gold. Was nach 30 Jahren mit ihren Bitcoins und Ihrem Bitcoin-Kontoauszug im Garten passiert, wissen wir nicht. Möglicherweise gibt es das dann gar nicht mehr.

 

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