Pünktlich zum Sommerbeginn: Die Sommer-Goldbarren von Argor-Heraeus

Heiß ist es schon länger in Deutschland, aber heute ist auch kalendarisch der Sommerbeginn, die sogenannte Sommersonnenwende. Pünktlich zu diesem Termin gibt es auch die neuen Sommer-Goldbarren aus der Following-Nature-Serie von Argor Heraeus.

5 Goldbarren-Größen aus der Schweiz

Der Schweizer Goldbarren-Hersteller bietet den Sommer-Goldbarren in fünf verschiedenen Größen an:

Blister und Barren mit Wasser-Melone

Nicht nur die Verpackung (Blister) des Goldbarrens, sondern auch der Goldbarren selber trägt eine Melone (Wassermelone) als Sinnbild für den Sommer.  Goldbarren-Sammler, die bereits im Frühjahr die Frühlings-Edition mit der  Erdbeere gekauft haben, haben schon auf die Ausgabe des Sommer-Goldbarrens gewartet.

Sommer Goldbarren Following Nature 2018 Argor Heraeus
Sommer Goldbarren Following Nature 2018 Argor Heraeus, hier die Rückseite mit dem Melonen-Motiv auf dem Barren

Nur 9.999 Goldbarren in jeder Größe – auch vom Sommer

Auch den Somer-Goldbarren aus der Following-Nature-Serie mit der Melone wird es nur 9.999x in jeder Größe geben. Die Limitierung macht den Kauf für Sammler von Goldbarren interessant.

Wo finde ich die Following-Nature-Goldbarren?

Die Goldbarren aus der Following-Nature-Serie sind unter der

RUBRIK GOLDBARREN

im Onlineshop von Anlagegold24 einsortiert. Sie können sich dort bequem die passende Größe und Ausgabe aussuchen und ordern. Der Verkauf erfolgt naturgemäß nur solange der Vorrat reicht. Argor Heraeus stellt die Sommer-Goldbarren nur im Zeitraum vom 21.6.2018 bis 22.9.2018 zur Verfügung und auch nur, solange das Limit nicht erreicht ist.

Sommerbeginn 2018

Am 21.6.2018, der Sommersonnenwende, erreicht de Sonne auf der nördlichen Halbkugel der Erde ihren höchsten Stand über dem Horizont. Die Sonne steht an diesem Tag also in Deutschland am höchsten am Himmel. Damit ist dies auch der längste Tag im Jahr, gemessen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Ab morgen werden die Tage wieder jeden Tag ein wenig kürzer, bis dann nach 6 Monaten die Wintersonnenwende eintritt und die Tage wieder länger werden.

 

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Schweizer Rentenversicherung AHV investiert Millionen in Goldbarren / physisches Gold

Auch die offizielle Rentenversicherung der Schweiz, die AHV und der verbundene AVS-Fonds investiert einen Teil des Portfolios von 30 Milliarden Euro in physisches Gold. In einer Ausschreibung wurde ein Goldbarren-Lagerplatz gesucht, der Tender QN-2447 bei IPE-Quest.com ist entsprechend gefasst.

Statt Gold-Swaps nun physische Goldbarren

Bisher hatte die Rentenversicherung der Schweiz AHV/AVS in Gold-Swaps investiert, der Aufsichtsrat hat nun entschieden, dass in physisches Gold investiert wird, – der Rohstoffanteil solle sich im Portfolio von 1 auf 2% erhöhen. Mit Gold-Investments will man in bestimmten Situationen wie Inflation oder Rezession besser reagieren können. Daher wurde auch schon ein Lagerraum für  Goldbarren im Volumen von zunächst 700 Millionen Franken gesucht.

Investitionsausschuss bestätigte Entscheid zu physischem Gold

Bereits im März hatte der Investitionsausschuss die Entscheidung bestätigt, den Edelmetallhandel von Swaps auf physisches Gold umzustellen. Bis Ende 2018 soll das umgesetzt werden. Im März 2018 hielt der Fonds 682 Millionen Franken in Gold.

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Goldhändler, der zu 660 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, will seine Goldbarren zurück

In den USA hat ein Goldhändler, der zu 660 Jahren (!) Gefängnis verurteilt wurde, weil er Goldbarren im Rahmen von Geldwäsche für ein kolumbianisches Drogenkartell benutzt haben soll, die Rückgabe beschlagnahmter Goldbarren gefordert.

Die Goldbarren waren bereits vor 25 Jahren beschlagnahmt worden. Mehrere Zentner Gold wurden sichergestellt. Der Händler behauptet in einem aktuellen Gerichtsverfahren, dass nicht alle Goldbarren aus kriminellen Handlungen stammten, – die anderen hätte er gerne zurück.

Frau wurde 2004 entlassen

Die Frau des Händlers Stephen Saccoccia, Donna Saccoccia wurde bereits in 2004 entlassen und benötige nunmehr die Goldbarren, um die 136 Millionen Dollar zu entrichten, zu deren Bezahlung sie verurteilt sei. Der ehemalige Goldhändler ist nunmehr 60 Jahre alt, seine Entlassung ist für das Jahr 2567 vorgesehen.

In den USA wurde in zahlreichen Medien über den Fall berichtet, u.a. incl. Bildern und Video hier: Goldhändler Saccoccia

 

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2 Männer mit je 10 Goldbarren a 100 Gramm im Po am Flughafen gestoppt

In Sri Lanka gibt es seit dem 18.April eine Abgabe von 15%, wenn man Goldbarren aus dem Ausland einführt. Dies wollten sich offensichtlich zwei Fluggäste sparen, die wegen ihres merkwürdigen Ganges im Ankunftsterminal aufgefallen waren:

20 Goldbarren zu je 100 Gramm im Darm

Die beiden Männer aus Sri Lanka wurden von den Zollbeamten genauer kontrolliert: Einer kam aus Singapur, einer aus Indien am Flughafen in Colombo an: Beide zusammen hatten 20 Goldbarren a 100 Gramm im Allerwertesten versteckt, was allerdings auffiel. Beinahe jeden Tag geht den Behörden am Flughafen dort jemand ins Netz, der versucht, größere Mengen Gold ins Land zu schmuggeln, dabei werden von Schuhen bis Körperöffnungen die unterschiedlichsten Verstecke genutzt.

Steuer auf Gold wegen Indien

Man hatte im April in Sri Lanka eine Steuer auf Gold eingeführt, da zuvor Schmuggler die Steuerfreiheit von Gold in Sri Lanka ausgenutzt haben, um Gold in Sri Lanka steuerfrei zu kaufen und dann nach Indien zu schmuggeln, wo hohe Steuern auf Gold gelten.

Zwar habe man diesen Schmuggel eindämmen können, dafür habe man jetzt deutlich mehr Schmuggel von Gold ins Land hinein, häufig aus Singapur oder Dubai, teilt ein Sprecher des Zolls in Sri Lanka mit.

Steuer auf Gold in Deutschland vor Jahrzehnten abgeschafft

Vor Jahrzehnten gab es in Deutschland (in den 80er-Jahren) auch eine Steuer auf Gold, was aber im Wesentlichen nur zu Umgehungshandlungen führte: Große Banken verkauften Gold auf Konten ihrer Luxemburger oder Schweizer Tochtergesellschaften, Privatkunden kauften physisches Gold in Mengen im steuerfreien Ausland bei Ausflügen mit dem Auto ein und einige Händler beteiligten sich am Schwarzhandel, in dem sie Gold steuerfrei im Ausland kauften und ins Inland verbrachten, ohne Einfuhrabgaben zu zahlen. Schlussendlich hat man auf EU-Ebene die Steuer auf Anlagegold ganz abgeschafft. Seitdem kann in Deutschland Anlagegold wie Goldbarren oder Goldmünzen mehrwertsteuerfrei von Privatpersonen gekauft werden. Als Absatzrenner haben sich dabei Krügerrand Goldmünzen aus Südafrika und Maple Leaf Goldmünzen aus Kanada erwiesen.

Links:

 

 

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Goldpreis in Euro steigt – Goldkurs in Dollar sinkt – warum Gold weiter steigen könnte

Schaut man sich die Entwicklung der letzten Tage an, stellt man fest, dass der Goldpreis in Euro langsam steigt, der Goldkurs in US-Dollar jedoch leicht fällt. Am Mittwochabend notiert der Goldpreis in US$ bei 1304,50 $/oz, – der Goldpreis in  Euro liegt jedoch wieder etwas höher als am Vortag, nämlich bei 1092,26 €/oz.

Grund ist die Euro-Dollar-Parität: Für einen Euro bekommt man aktuell nur noch 1,1948 Dollar.

Was passiert, wenn die US-Notenbank die Zinsen erhöht?

Die US Notenbank FED hat angekündigt, dieses Jahr voraussichtlich zwei- bis dreimal die Zinsen nach oben anzupassen. Wenn es die US-Wirtschaft und die Lage an der Inflationsfront hergibt.

Vereinfacher argumentieren, dass der Goldpreis fallen müsse, wenn die Zinsen steigen. Als Grund wird angegeben, das der Goldbesitzer ja auf Zinsen verzichtet und bei steigendem Zinsniveau so auf höhere Zinsen verzichtet wird, was den einen oder anderen Anleger dazu bringen könnte, Gold zu verkaufen und Geld verzinslich bei Banken anzulegen. Dadurch könnte der Goldpreis fallen.

Höhere Zinsen können Wirtschaft abwürgen und Probleme verschärfen

Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass Zinserhöhungen:

  • die Stabilität des Wirtschafts- und Finanzsystems ins Wanken bringen können
  • die Preise für Aktien und Immobilien nach unten bringen könnten
  • zu Rückzahlungs- und Finanzierungsproblemen bei Verbrauchern und der Wirtschaft führen können
  • dazu führen können, dass bestimmte Staaten den Schuldendienst gar nicht mehr erbringen können
  • die Konjunktur dämpfen könnten

All dies führt zu Unsicherheiten und Krisen an den Märkten, die dann wieder zu Goldkäufen führen dürften, was den Goldpreis nach oben bewegen würde.

Sobald Zentralbanken merken, dass die Wirtschaft ernsthaft erlahmt, was z.B. auch durch vermehrte Handelszölle geschehen könnte, werden sie die Zinsen wieder auf Niedrigstniveau senken, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Im Ergebnis führt dieses Fluten der Märkte mit Geld im Prinzip zum gleichen Effekt wie massives Gelddrucken: Es entwertet die Währungen, was zu einer Aufwertung des nicht beliebig vermehrbaren Goldes führt.

Insoweit kann man die Zentralbanken dieser Welt verstehen, dass sie auch weiterhin auf GOLD als sicheren Hafen setzen und jeden Monat global per Saldo Gold hinzukaufen. Was für Zentralbanken richtig ist, kann für den Privatmann so falsch nicht sein.

Statt 12,5kg Goldbarren lieber kleinere Einheiten

Zentralbanken setzen in ihren Golddepots auf 400-Unzen-Goldbarren (ca. 12,5 Kilo), die tonnenweise gestapelt werden. Diese Größe ist für den Privatinvestor meist unhandlich und unpraktisch, weswegen die Goldbarren der folgenden Größen zu den meistgehandelten Barren in Deutschland gehören:

Auch der Privatinvestor sollte jedoch auf Goldbarren von LBMA-zertifizierten Herstellern achten. Bei Anlagegold24 ist dies der Standard. Auf weniger sollten Sie sich nicht einlassen.

 

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Putzmann findet sieben 1kg-Goldbarren im Müll und darf sie vermutlich behalten

Ein Mann aus dem Reinigungsteam am südkoreanischen Flughafen Incheon hat in einem Mülleimer am Flughafen sieben Goldbarren mit einem Gewicht von je 1 Kg gefunden.

7 Kilo Gold in Zeitung eingewickelt

Die Kilo-Goldbarren waren jeweils in Zeitungspapier eingewickelt und wurden vermutlich vom Besitzer aus Angst vor Entdeckung dort weggeworfen. Die koreanische Polizei ist sich eigentlich sicher, auch den eigentlichen Besitzer identifiziert zu haben, – dieser habe sich bislang aber nicht gemeldet.

Finders-Keep-Gesetz verschafft Eigentum

In Südkorea gilt das FINDERS KEEP – Gesetz, was dem Finder und damit dem Reinigungsmann aus dem Hausmeister-Team das Eigentum an den Goldbarren verschafft, wenn sich kein Eigentümer innerhalb von 6 Monaten mit einem Anspruch darauf meldet. Bisher sei dies nicht der Fall.

Selbst wenn der Eigentümer noch auftaucht, bekommt der Finder zwischen 5 und 20 % des Wertes als Finderlohn. Mit einer Ausnahme: Stammt das Gold aus einer kriminellen Handlung, wie z.B. einem Diebstahl, erhält der Finder nichts.

 

 

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Q1: Chinesen kaufen 8% mehr Goldmünzen, aber weniger Goldbarren

Der chinesische Goldverband (China Gold Association) hat die Absatzzahlen in Sachen Gold im ersten Quartal 2018 veröffentlicht. Demzufolge gab es in China im ersten Quartal 8% mehr Verkäufe von Goldmünzen. Das Gesamtvolumen betrug 2,7 Tonnen.

Weniger Lust auf Goldbarren

Die Chinesen haben zwar mehr Goldmünzen gekauft, aber sich bei Goldbarren zurückgehalten. Der Goldbarrenabsatz ging um 27,58% auf 73,28 Tonnen zurück. Da in China traditionell mehr Goldbarren als Goldmünzen verkauft werden, führt dies dazu, dass der gesamte Goldverbrauch im ersten Quartal in China um 5,44% auf 284,97 Tonnen gefallen ist.

Industrieller Verbrauch stieg ebenfalls

Auch der industrielle Verbrauch (z.B. Elektronik) von Gold stieg um 6,58% auf 28,49 Tonnen im ersten Quartal.

Goldschmuck gefragter als zuvor

Wesentlich hat sich auch die Nachfrage nach Goldschmuck verändert. Die Nachfrage stieg um 5,6% im Jahresvergleich auf 180,5 Tonnen.

Weniger Gold aus Goldminen

In Chinas Goldminen wurde im ersten Quartal weniger Gold als zuvor gefördert, die Förderung ging um 2,95% auf 98,22 Tonnen zurück, was die Abwärtstendenz bei der Goldförderung aus dem Vorjahr fortsetzt. Bereits im letzten Jahr (2017) war die Gesamt-Goldförderung in China um 6% auf 426 Tonnen gefallen. China ist damit aber immer noch weltweit größte Goldfördernation und das im elften Jahr in Folge.

China erhöht Umweltanforderungen an Goldförderung

Zukünftig wird man in China mit steigenden Kosten bei der Goldförderung rechnen müssen. China will den Weg fortsetzen, den man bereits in 2016 eingeschlagen hat: Immer strengere Anforderungen an die Goldminenunternehmen zu stellen, was Umweltschutz und Ökologie betrifft. Das führt zu Kostensteigerungen und Minenschliessungen, da einige Minen dann unrentabel werden. Insgesamt dürfte die Goldförderung in China auch in 2018 zurückgehen.

 

 

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206 Kilogramm Gold von Goldschmugglern konfisziert + 30 Monate Haft

In Japan gilt eine 8%ige Steuer auf Gold, was immer wieder zu Umgehungsversuchen durch Goldschmuggel führt: Jüngst wurde ein 43-jähriger Chinese, Lin Yashan zu 30 Monaten Haft verurteilt, weil er versucht hat, über ein Boot 206 Kilogramm Gold nach Japan zu verbringen – ohne die Einfuhrabgaben zu bezahlen. Das Gericht ordnete gleichfalls den Einzug der Goldbarren an, die u.a.  in Whisky-Kartons versteckt worden waren und in der Stadt Karatsu an Land gebracht werden sollten.

8 weitere Männer wegen Goldschmuggel verhaftet

8 weitere, am Schmuggel beteiligte Männer wurden ebenfalls verurteilt. Den Männern wurde vorgeworfen, Verbrauchs- und sonstige Steuern im Volumen von 74,4 Millionen Yen hinterzogen zu haben (ca. 571.000 Euro). Das Gold wurde aus China importiert und einmal auf dem ostchinesischen Meer zwischen Booten umgeladen.

8% Steuern auf Gold verführen

Die achtprozentige Steuer auf Gold verführt immer wieder Schmuggler dazu, Gold aus einem Drittland nach Japan zu schmuggeln, weil es dort um 8% teurer verkauft werden kann, als in Ländern, in den Gold steuerfrei ist. Die Zahl der Goldschmuggeleien ist in Japan stark angestiegen, seit im Jahr 2014 die Steuer auf Gold von 5 auf 8% erhöht worden ist. Die japanische Regierung plant nunmehr, die Steuer im Oktober 2019 sogar auf 10% zu erhöhen.

Goldschmuggel nimmt zu

Während die Zahl der jährlich erfassten Goldschmuggler Anfang der 2000er-Jahre noch bei rund 10 pro Jahr lag, wurden alleine in 2017 über 500 Goldschmuggler gefasst. Japan hat Ende des Jahres 2017 daraufhin beschlossen, den Einsatz von Metalldetektoren an allen Grenzen deutlich zu verstärken.

Steuersituation in Deutschland

Auch in Deutschland gab es einmal eine Steuer auf Gold. Die Mehrwertsteuer auf Gold hat aber im Wesentlichen dazu geführt, dass Banken Konstrukte mehrwertsteuerfreien Golderwerbs über Schweizer und Luxemburger Tochterunternehmen ermöglichten und deutsche Anleger physisches Gold steuerfrei in Nachbarländern einkaufen, – wohingegen der steuerpflichtige Goldhandel in Deutschland nahezu zum Erliegen kam. Daraufhin wurde die Besteuerung von Gold, welches Anlagezwecken dient, wieder abgeschafft. Aktuell sind Goldbarren und Anlage-Goldmünzen wie z.B. Krügerrand, Maple Leaf & Co. in Deutschland steuerfrei erwerbbar. Geregelt ist die Steuerfreiheit von Anlagegold in § 25c Umsatzsteuergesetz.

 

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Russland hat wieder Gold gekauft – jetzt mehr Gold als China im Bestand

Ob Putin eine Flasche Krim-Sekt geöffnet hat, ist nicht bekannt, aber Russland hat mit seinen im Januar erfolgten Goldkäufen mittlerweile China vom Platz 5 der weltweit grössten Goldbestandshalter verdrängt. Russland steht jetzt auf Platz 5 der größten Gold-Zentralbankbestände und China ist auf Platz 6 abgerutscht.

Wer hat die meisten Goldbarren?

Die Hitliste der größten Goldbestandshalter wird nach wie vor von den USA und Deutschland angeführt:

  1. USA mit 8.133,5 Tonnen Gold
  2. Deutschland mit 3.373,6 Tonnen Gold
  3. Italien mit 2.451,8 Tonnen Gold
  4. Frankreich mit 2.436,0 Tonnen Gold
  5. Russland mit 1.857,0 Tonnen Gold
  6. China mit 1.838,80 Tonnen Gold
  7. Schweiz mit 1.040,0 Tonnen Gold
  8. Japan mit 765,2 Tonnen Gold
  9. Niederlande mit 612,5 Tonnen Gold
  10. Türkei mit 564,8 Tonnen Gold

Einschränkungen zur Gold-Hitliste

  • Skeptiker äußern Zweifel, ob vor allen Dingen die US-Goldbestände überhaupt noch da sind. Diese sind seit Jahrzehnten nicht mehr voll aufgenommen worden, neutrale Kontrollen werden nicht zugelassen
  • Marktteilnehmer bezweifeln, ob Chinas Zahlen stimmen, möglicherweise hat der Staat heimlich größere Goldbestände aufgebaut und publiziert dies nicht, um noch weiter kaufen zu können, – ohne Kurse anzutreiben

Russland kaufte 19,7 Tonnen Gold im Januar

Russland hat seine Goldreserven im Januar um 19,7 Tonnen erhöht. China hingegen hat seit Oktober 2016 angeblich kein Gramm Gold den eigenen Staatsreserven hinzugefügt, was Marktteilnehmer bezweifeln. Da die Bank of Russia im Wesentlichen das Gold aus eigener heimischer Förderung kauft und den Staatsreserven zuführt, könnte es ein langer Weg für Russland werden, auch Frankreich, Italien oder gar Deutschland beim Besitz von Gold zu überrunden.

Gold gibt eigener Währung Stabilität und Unabhängigkeit

China hat es in der Vergangenheit offiziell erklärt: Man möchte Chinas Währung zu einer Weltwährung machen und sich von der Weltherrschaft des US-Dollars unabhängig machen, daher hat man auch große Mengen Gold gekauft, um die Glaubwürdigkeit der eigenen Währung zu erhöhen. Aus diplomatischen Kreisen in China ist zu hören, dass China sich entschlossen habe, den Goldbestand des Landes nur noch im Abstand von mehreren Jahren der Öffentlichkeit Preis zu geben, was die Nichtveröffentlichung von Zukäufen in den letzten 15 Monaten erklären würde.

 

 

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50 Kilo Gold eines Fluggastes der KLM beschlagnahmt – auf dem Weg in die Niederlande

Ein Fluggast aus Venezuela hatte sich seinen Flug in die Niederlande sicher anders vorgestellt. Wie jetzt bekannt wurde, hatte er bereits am 9.Februar 2018 versucht, über den Flughafen Aruba in die Niederlande zu fliegen. Die Steuerfahnder der Niederlande stoppten jedoch seine Ambitionen in Kooperation mit lokalen Behörden.

46 Goldbarren mit Gesamtgewicht von ca. 50 Kilogramm

In seinem Koffer fanden die Beamten 46 Goldbarren mit einem Gesamtgewicht von ca. 50 Kilogramm. Ein Marktwert von über 1,7 Million Euro, der bei der Ausreise nicht angegeben worden ist.

Gold beschlagnahmt – Fluggast in Haft

Das Gold wurde erst einmal beschlagnahmt, der Fluggast wurde festgenommen wegen des Verdachts der Unterschlagung, Urkundenfälschung und anderer Delikte.

Rechtslage

Mit Gold zu verreisen ist weder verboten noch strafbar. In fast allen Ländern der Welt ist das Mitführen von größeren Werten in Gold oder Bargeld jedoch beim Zoll angabepflichtig, wenn man die Landesgrenzen überschreitet. Die Nichtangabe kann zur (zumindest) vorläufigen Konfiszierung führen. Bei Ausreise aus Deutschland in ein Nicht-EU-Land liegt die Angabegrenze beispielsweise bei 10.000 Euro, siehe Zollbestimmungen.

Foto: Staatsanwaltschaft Curacao

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