Goldpreis startet niedrig in den März – zum Kaufen gut

Der Goldpreis startet niedrig in den März, – angesichts der närrischen Tage mag so manch einer seinen Augen nicht getraut haben, doch der Goldpreis rutschte heute unter der Grenze von 1300 $/oz durch die Charts und auch unter 1140 Euro/Unze. Am Montagabend notierte der Goldkurs in Dollar im europäischen Handel bei 1287$/oz und der Goldpreis in Euro oszillierte um ein Niveau von 1135 €/oz.

Output-Steigerung australischer Goldminen

Eine mögliche Ursache für den Goldpreisrücksetzer könnte eine Meldung über die Steigerung der australischen Goldminenförderung sein. Es kamen Meldungen auf den Markt, nachdem die 2018er-Förderung noch über der russischen Förderung von 314 Tonnen gelegen habe und sich bei rund 317 Tonnen Gold bewegen würde. Die als offiziell geltenden Zahlen des britischen GFMS-Instituts liegen allerdings noch nicht vor, – noch handelt es sich eher um Schätzungen. Diese könnten allerdings auch stimmen, da auch der Bodenschätze-Service der USA den australischen Goldoutput für 2018 auf rund 310 Tonnen schätzt.

ISIS besiegt und mit Nordkorea könne man auch wieder reden

Trotz des Gesprächsabbruchs der Verhandlungen zwischen Nordkorea und USA wird am Markt kolportiert, dass die von den USA berichteten Siege über den ISIS und Teileinigungen mit Nordkorea als positiv und friedensstiftend aufgenommen worden sind.

Gewinnmitnahmen bei Gold

Nachdem Gold seit Jahresbeginn stark gestiegen ist, haben einige kurzfristig orientierte Anleger eher Gold verkauft, um Gewinne mitzunehmen, weil vielleicht auch Unsicherheiten über die zukünftige FED-Politik bestehen.

Kaufgelegenheit für langfristige Anleger

Für Anleger, die eher langfristig orientiert sind, ergibt sich durch den Goldkurs-Rücksetzer eher wieder eine günstige Kaufgelegenheit, wo man die Unze Gold für ein paar Zehn-Euro-Scheine ‚billiger‘ bekommt – als noch vor ein paar Tagen. Langfristig sicher nicht entscheidend, aber ein schönes Gefühl beim Kauf.

Goldkurs-Charttechnik

Freunde der Charttechnik lächeln zufrieden, da der Goldpreis die wichtige Marke von 1280 $/oz nicht unterschritten hat, dann wären weitere Rückgänge möglich gewesen. Die Unterstützungszone hält allerdings bisher sehr gut. Charttechnisch sieht es bisher nicht so aus, als wenn der Goldpreis unter 1280 $/oz rutschen würde.

Die größten Goldförderstaaten der Welt

Glaubt man dem Geological Service der USA, die Daten über die Goldförderung auf der ganzen Welt zusammen getragen haben, so waren die größten Goldförderstaaten der Welt in 2018:

  1. China mit 400 Tonnen (minus 6,1%)
  2. Australien mit 310 Tonnen (+ 2,99%)
  3. Russland mit 295 Tonnen (+9,26%)
  4. USA mit 210 Tonnen (minus 11,39%)
  5. Kanada mit 185 Tonnen (+12,8%)
  6. Peru mit 145 Tonnen (minus 3,97%)
  7. Ghana mit 130 Tonnen (+1,56%)
  8. Mexico mit 125 Tonnen (minus 0,79%)
  9. Südafrika mit 120 Tonnen (minus 12,41%)

Auch wenn je nach auswertendem Institut die Zahlen leicht schwanken, so dürften die ungefähren Größenangaben und Veränderungen im realitätsnahen Korridor liegen. Erstaunlich ist, dass China trotz größter Anstrengungen den Goldabbau nicht ausbauen konnte und dass der Rückgang der Förderung in Südafrika anscheinend nicht mehr stoppbar ist.

Goldnachfrage in Deutschland

Deutsche Edelmetallanleger kauften zu Wochenbeginn vor allen Dingen Maple Leaf Goldmünzen aus Kanada und Goldbarren in allen Größen, um vom niedrigen Goldpreis zu profitieren. Stark gefragt waren auch Känguru Silbermünzen der Perth Mint.

Goldpreis nähert sich 1280$/oz

Zum Jahresende nähert sich der Goldpreis am Wochenende im europäischen Handel der 1280$-Linie, notiert am Vormittag um 1277 $/oz. Der Goldkurs in Euro ist weiterhin fest bei 1116 Euro pro Unze Feingold.

Trübe Konjunkturaussichten in USA

Der US-Dollar leidet aktuell unter weniger optimistischen Konjunkturaussichten, die auch die US-Notenbank FED kürzlich noch einmal unterstrichen hat, indem sie äußerte, dass das Wachstumstempo sich verlangsame. Auch ist noch nicht abzusehen, ob und wann der Handelsstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt, vor allen Dingen China und Europa beendet werde.

Shutdown bis ins neue Jahr

Der Shutdown in den USA wird wohl mindestens bis Anfang Januar 2019 dauern, weil man erst am 2.Januar wieder über den Haushalt beraten wolle. 800.000 Staatsbedienstete erhalten b.a.w. kein Gehalt, – ein Teil von Ihnen muss unbezahlten Zwangsurlaub nehmen, andere müssen ohne Bezahlung weiter arbeiten, weil sie unverzichtbar sind. Da ab 3.Januar die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus übernehmen, wird die Lage in den USA nicht einfacher.

Goldpreis in der Charttechnik

Diejenigen Analysten, die auf Charttechnik schwören, sehen beim Goldpreis die Zeichen auf Anstieg stehen: Der Goldpreis befinde sich in einem sekundären Aufwärtstrend, – nach Überschreiten der 1270$-Linie gebe es nun einen zweiten Ausbruchsversuch über die 1280$-Linie.

Können Asiaten Gold künstlich herstellen?

Die letzten Tage geisterten Meldungen durch die Presse, dass es Chinesen gelungen sei, Gold künstlich herzustellen. Was ist da dran? Nichts. Chinesischen Forschern ist es lediglich gelungen, bei Kupfer an der Oberfläche einige ähnliche Verhaltensweisen wie bei Gold zu erzeugen, wenn sie es unter Einsatz von Argon behandeln. Kupfer wird dadurch aber nicht zu Gold und erhält auch nicht die Dichte wie Gold. Auch nicht annähernd. Auch erreicht es nicht exakt die positiven Eigenschaften von Gold, sondern nähert sich in einigen Teilbereichen nur an. Seit Jahrtausenden versuchen Alchemisten, Gold künstlich herzustellen: es ist noch keinem gelungen. Auch heute noch nicht. Das größte Absatzgebiet für Gold ist der Schmuckbereich. Auch zukünftig werden Schmuckträger Goldschmuck tragen und nicht Kupferschmuck, der sich an der Oberfläche zu Elektronen ähnlich verhält wie Gold. Bei Tiffany & Co werden auch zukünftig Gold und Diamanten glänzen und nicht oberflächenbehandeltes Kupfer. Und wer High-End-Technik-Geräte erwirbt, bei denen Gold eingesetzt wird, z.B. eine Stereoanlage für 20.000 Euro, bei der die Lautsprecher-Stecker aus Gold sind, wird dort auch zukünftig auf den Einsatz von Gold treffen und nicht auf die zweitbeste Lösung. Insoweit für Physiker und Chemiker eine interessante Entdeckung, die aber die Bedeutung von Gold nicht nennenswert beeinflussen wird.

JP Morgan: Goldpreis könnte schon dieses statt nächstes Jahr auf 1700$/oz gehen

JP Morgan hält an seiner positiven Einstellung zum Goldpreis fest. Der Leiter der Edelmetallanalysten, Luis Oganes, teilte heute mit, dass er aufgrund der Wirtschaftslage in den USA und der zu erwartenden Dollar-Entwicklung außerordentlich positiv für die Goldpreisentwicklung gestimmt ist.
Er geht davon aus, dass der Goldpreis selbst dann steigt, wenn die USA in eine Rezession abgleiten.

Goldpreis schon dieses Jahr auf 1700 $/oz?

Eigentlich hatte er geglaubt, dass der Goldpreis sich nächstes Jahr bis auf 1700 $/oz hoch bewegen würde. Nunmehr sei er aber nicht mehr sicher, ob dies nicht schon dieses Jahr geschehen werde. Er sei sehr bullish, was den Goldpreis anbelangt. Die aktuelle Dollar-Stärke betrachte er als vorübergehend. Zukünftig werde sich die US-Währung abschwächen und damit auch den Goldpreis stützen.

Goldpreis am Freitag

Im Verlaufe des Freitags notierte Gold abermals fester: Der Goldpreis in Dollar bewegte sich am frühen europäischen Nachmittag bei 1307$, was fast 3 Dollar über dem Vortagsniveau ist. Der Goldkurs in Euro notierte mit 1119 €/oz schon knapp unter der Marke von 1120 Euro pro Unze. Besonders gefragt waren Goldunzen Krügerrand und die Maple Leaf Goldmünzen.

Goldmünze Maple Leaf
Bei Anlegern sehr beliebt: Goldmünze Maple Leaf aus Canada

Goldpreis in Euro steigt – Goldkurs in Dollar sinkt – warum Gold weiter steigen könnte

Schaut man sich die Entwicklung der letzten Tage an, stellt man fest, dass der Goldpreis in Euro langsam steigt, der Goldkurs in US-Dollar jedoch leicht fällt. Am Mittwochabend notiert der Goldpreis in US$ bei 1304,50 $/oz, – der Goldpreis in  Euro liegt jedoch wieder etwas höher als am Vortag, nämlich bei 1092,26 €/oz.

Grund ist die Euro-Dollar-Parität: Für einen Euro bekommt man aktuell nur noch 1,1948 Dollar.

Was passiert, wenn die US-Notenbank die Zinsen erhöht?

Die US Notenbank FED hat angekündigt, dieses Jahr voraussichtlich zwei- bis dreimal die Zinsen nach oben anzupassen. Wenn es die US-Wirtschaft und die Lage an der Inflationsfront hergibt.

Vereinfacher argumentieren, dass der Goldpreis fallen müsse, wenn die Zinsen steigen. Als Grund wird angegeben, das der Goldbesitzer ja auf Zinsen verzichtet und bei steigendem Zinsniveau so auf höhere Zinsen verzichtet wird, was den einen oder anderen Anleger dazu bringen könnte, Gold zu verkaufen und Geld verzinslich bei Banken anzulegen. Dadurch könnte der Goldpreis fallen.

Höhere Zinsen können Wirtschaft abwürgen und Probleme verschärfen

Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass Zinserhöhungen:

  • die Stabilität des Wirtschafts- und Finanzsystems ins Wanken bringen können
  • die Preise für Aktien und Immobilien nach unten bringen könnten
  • zu Rückzahlungs- und Finanzierungsproblemen bei Verbrauchern und der Wirtschaft führen können
  • dazu führen können, dass bestimmte Staaten den Schuldendienst gar nicht mehr erbringen können
  • die Konjunktur dämpfen könnten

All dies führt zu Unsicherheiten und Krisen an den Märkten, die dann wieder zu Goldkäufen führen dürften, was den Goldpreis nach oben bewegen würde.

Sobald Zentralbanken merken, dass die Wirtschaft ernsthaft erlahmt, was z.B. auch durch vermehrte Handelszölle geschehen könnte, werden sie die Zinsen wieder auf Niedrigstniveau senken, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Im Ergebnis führt dieses Fluten der Märkte mit Geld im Prinzip zum gleichen Effekt wie massives Gelddrucken: Es entwertet die Währungen, was zu einer Aufwertung des nicht beliebig vermehrbaren Goldes führt.

Insoweit kann man die Zentralbanken dieser Welt verstehen, dass sie auch weiterhin auf GOLD als sicheren Hafen setzen und jeden Monat global per Saldo Gold hinzukaufen. Was für Zentralbanken richtig ist, kann für den Privatmann so falsch nicht sein.

Statt 12,5kg Goldbarren lieber kleinere Einheiten

Zentralbanken setzen in ihren Golddepots auf 400-Unzen-Goldbarren (ca. 12,5 Kilo), die tonnenweise gestapelt werden. Diese Größe ist für den Privatinvestor meist unhandlich und unpraktisch, weswegen die Goldbarren der folgenden Größen zu den meistgehandelten Barren in Deutschland gehören:

Auch der Privatinvestor sollte jedoch auf Goldbarren von LBMA-zertifizierten Herstellern achten. Bei Anlagegold24 ist dies der Standard. Auf weniger sollten Sie sich nicht einlassen.

 

WGC sieht Goldpreis bei 1400$ – Nordkorea lässt Goldkurs steigen

Nach dem Säbelrasseln zwischen Nordkorea und USA ist der Goldpreis in Euro wieder über die 1100-Euro-Marke gestiegen, notiert am Dienstag Vormittag bei 1105€/oz. Der Goldkurs in US-Dollar konnte auch über 1300$ steigen, notiert aktuell bei 1305$/oz. Auslöser war die Mitteilung Nordkoreas, dass die USA den Krieg erklärt hätten. Nordkorea sei auch bereit, Kampfflugzeuge der USA abzuschießen, die außerhalb des Hoheitsgebiets, aber in der Nähe Nordkoreas flögen. Die USA haben eine Kriegserklärung dementiert, aber militärische Schläge nicht ausgeschlossen.

Zuvor hatten die USA Kampfbomber in der Nähe Nordkoreas aufsteigen lassen, was den Diktator wohl provoziert hat. Der Goldpreis quittierte dies mit einem prompten Anstieg.

World Gold Council sieht Goldpreis bei 1400$

Der Vorsitzende des World Gold Councils WGC sieht den Goldpreis die nächsten 12 Monate auf 1400$/oz steigen, – aus fundamentalen Gründen. Weltweite Unsicherheiten würden für eine steigende Nachfrage sorgen, die starke asiatische Nachfrage führe zu einer positiven Goldpreisentwicklung.  Basierend darauf sollte auch der Goldpreis in Euro auf ein Niveau von 1200€/oz steigen, was rund 100 Euro pro Unze mehr wären als die aktuelle Notierung.

Goldpreis-Entwicklung besser als Aktien-Chart

Betrachtet man die Entwicklung des Goldpreises seit dem Jahr 2000 im Vergleich zum Aktienindex SP 500, den größten US-Aktien, hat sich der Goldpreis deutlich besser entwickelt. Trotz aller Schwankungen, denen der Goldpreis oder die Aktiennotierungen unterliegen. Am langen Ende war das Goldinvestment das Bessere:

Goldpreis versus Aktienindex S&P 500 seit 2000, Quelle: WGC

Gold hat sich in diesem Zeitraum um 86% besser entwickelt als der Aktienindex, wie sich empirisch nachweisen lässt.

Eine Entwicklung in der Vergangenheit muss sich so nicht in der Zukunft wiederholen, aber aktuell sind viele Aktien-Indexe nahe am Höchststand und Gold ist deutlich unter den früheren Höchstständen, – insoweit sehen Analysten auch zukünftig für Gold gute Chancen, besser zu performen als Aktien.

Goldschmuck-Importe in die USA ziehen an

Eine weitere Entwicklung spricht für eine positive Entwicklung des Goldpreises in den nächsten Jahren: Nicht nur die Nachfrage nach Goldschmuck in Indien und China wächst, sondern seit mehreren Jahren wächst auch die Goldschmuck-Nachfrage in den USA, was jährlich steigende Importe zur Folge hat. In 2016 waren die USA weltweit schon der drittgrößte Goldschmuck-Markt der Welt mit einem Verbrauch von 118 Tonnen Gold, – dies ist ein Gegenwert von ca. 5 Milliarden US-Dollar. Die Gold-Exporte in die USA haben seit dem Jahr 2013 um ca. 30% zugenommen:

Goldexporte in die USA: +30% seit 2013 sollte eine positve Goldpreisentwicklung fördern (WGC)

Zentralbanken kaufen seit 2008 jedes Jahr Gold

Während früher Zentralbanken Goldverkäufer waren, kaufen Zentralbanken seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 massiv Gold. Jedes Jahr. Weil sie gemerkt haben, dass bunt bedrucktes Papier anderer Länder, was diese `Geld`nennen, im Zweifel wertlos ist. Die folgende Graphik zeigt eindrucksvoll, in welchem Volumen Zentralbanken seit 2008 Gold gekauft haben. Was für Zentralbanken gut ist, sollte auch für den privaten Anleger gut sein.

Zentralbanken kaufen seit 2008 massiv Gold. Quelle: WGC