Gold kaufen: 8 Dinge, die Sie vorher wissen sollten

Wenn Sie sich das erste Mal mit dem Thema GOLD KAUFEN beschäftigen, sollten Sie die folgenden 8 Dinge zum Thema Gold wissen:

(1) Gold kauft man aus Sicherheitsgründen

Die meisten Leute, die Gold kaufen, kaufen dies, weil sie Gold als sicheren Hafen betrachten. Ein Anker, der Vermögen sicher in die Zukunft transferiert. Ein Wertspeicher, der den Wert auch dann behält, wenn Regierungen Währungen für ungültig erklären oder Unternehmen oder Staaten Anleihen nicht mehr zurückzahlen wollen. Gold ist nicht vom Versprechen eines anderen abhängig. Es ist in sich selber wertvoll, weil es selten ist und nicht künstlich hergestellt werden kann.

(2) Nach dem Goldkauf kann der Goldpreis schwanken

Auch wenn sich der Goldpreis die letzten 15 Jahre mehr als verdreifacht hat: Der Goldpreis unterliegt Schwankungen. Gold ist ein langfristiges Investment. Es kann sein, Sie kaufen eine Unze Gold für 1200 Euro und 3 Tage später ist sie 10 oder 20 Euro billiger. Davon sollten sie sich nicht abschrecken lassen. Langfristig betrachtet war Gold immer noch ein gutes Investment. Kurzfristig kann es zu Schwankungen kommen. Kluge Investoren kaufen bei solchen Rücksetzern sogar noch etwas nach. So haben sich z.B. die Preise für Goldmünzen des Typs Krügerrand die letzten 17 Jahre entwickelt:

Krügerrand Preis in Euro 2000 bis 2017

(3) Man kann kein Gold „zum Spot“ kaufen

Man kann als Privatanleger kein Gold „zum Spot“ kaufen, also zum Preis, der in der Zeitung steht. Dieser Goldpreis bezieht sich auf den Interbankenhandel und betrifft den Handel von Goldbarren, die über 12 Kilogramm schwer sind und damit im Bereich von mehreren hunderttausend Euro liegen. Sie können auch im Edeka keinen Kaffee zum Kaffeepreis an den internationalen Kaffeebörsen kaufen. Aus dem Rohgold oder eine globigen Interbanken-Goldbarren muss erst ein Produkt gefertigt werden. Es muss von A nach B versichert transportiert werden. Sie werden in der Regel bei 1-Unzen-Goldprodukten ein kleines Aufgeld auf den reinen Goldspot-Preis zahlen, der im einstelligen Prozentbereich liegt.

(4) Goldbarren oder Goldmünzen kaufen

Sie haben die Wahl bei physischem Gold: Goldbarren oder Goldmünzen zu kaufen. Goldmünzen sind fälschungssicherer, weil sie aufwändiger hergestellt werden und werden international anerkannt. Goldbarren sind (besonders bei großen Größen) pro Gramm Gold häufig etwas preiswerter, dafür ist man dann aber unflexibel: Von einem 1 kg-Goldbarren kann man schlecht etwas abbeißen. Wer also statt eines Kilo-Goldbarrens lieber 32 x eine 1-Unzen-Goldmünze kauft, ist etwas flexibler, zahlt aber etwas mehr. Sie kaufen ja auch kein 40-Kilo-Brot, nur weil das billiger ist.

(5) Gekauftes Gold muss irgendwo hin

Sie müssen das Gold aufbewahren, wenn Sie es gekauft haben. Manche Leute lagern es in Bankschließfächern ein, andere verstecken es im Haushalt. Mit Gold kann man große Werte auf ganz kleinem Raum unterbringen. Gold in der Grösse einer Zigarettenschachtel ist bereits mehrere zehntausend Euro wert. Eine Zigarettenschachtel sollte jeder im Haushalt verstecken können. Bitte nicht im Schlafzimmerschrank und nicht in der Zuckerdose in der Küche. Da schaut der Einbrecher als erstes. Dann lieber in den Gummistiefel im Keller oder auf den Speicher in Opas alten Wintermantel. Oder in die Kühltruhe in den Spinat. Gold rostet nicht. Es ist ein Edelmetall. Sie könnten es sogar im Garten vergraben. Der beste Schutz ist, wenn es möglichst wenig Leute wissen. Bei großen Gold-Vermögen (z.B. über 1 Million) kann es u.U. Sinn machen, darüber nachzudenken, ob sie nicht einen Teil bei Fremdverwahrern im In- und Ausland verwahren lassen wollen. Das Team von Anlagegold24 hilft dabei gerne.

(6) Kaufen Sie kein Papiergold

Unter Papiergold verstehen Skeptiker ein Versprechen, Ihnen Gold zu liefern, aber eben kein Gold. Das können Zertifikate, Optionsscheine, Fonds, ETFs oder sonstige Konstruktionen sein. Allen ist eins gemeinsam: Man verspricht Ihnen, ggf. später Gold zu liefern. Wenn es dann noch oder überhaupt da ist. Weltweit wird auf dem Papier x-mal mehr Gold verkauft, als überhaupt existiert. Was passiert wohl, wenn sich das alle ausliefern lassen wollen? Wir glauben, es ist besser, wenn man physisches Gold kauft, was auch wirklich da ist: Goldbarren oder Goldmünzen

(7) Kaufen Sie keine Goldfälschungen

Es gibt in Asien und anderen Kontinenten zahlreiche Fälscher, die Goldbarren und Goldmünzen nachmachen. Profis erkennen das meist sofort. Manch Laie aber nicht. Kaufen Sie Gold daher nur aus zuverlässiger Quelle. Anlagegold24 mit jahrezehntelange Erfahrung und Historie ist ein Partner, auf den Sie sich verlassen können. Nicht umsonst wurde Anlagegold24 zum besten Goldhändler Deutschlands ausgezeichnet (Focus-Money 3.2017). Dort erhalten Sie mit Sicherheit keine Fälschungen, sondern Originale.

(8) Kaufen Sie Gold von einem vertrauenswürdigem Goldhändler

Gold kauft man von einem vertrauenswürdigen, erfahrenen Goldhändler, der es einem notfalls z.B. auch wieder abkaufen würde. Anlagegold24.de ist ein solcher Händler. Er verkauft Gold und kauft es auch wieder zurück. Anlagegold24 gab es auch schon vor 5 und vor 10 Jahren, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Sie dort auch in 5 oder in 10 Jahren kaufen und verkaufen können. Machen Sie keine Experimente. Kaufen Sie Goldmünzen dort, wo man sie direkt von Münzprägestätten für Sie einkauft:

 

Dieser Trick mit Goldmünzen geht leider nicht…

Gold ist beliebt. Beliebt auch bei Gesellschafter-Geschäftsführern von GmbHs. Allzu viel Kreativität bei der Verbuchung beim Goldmünzen kaufen und Verbuchen lässt das Finanzamt aber nicht zu. In einem Fall, wo ein GmbH-Gesellschafter mit Goldmünzen tricksen wollte, schob das Finanzamt und nunmehr auch die letzte Gerichtsinstanz einen Riegel vor.

Was geht mit Goldmünzen nicht?

Die GmbH hatte Goldmünzen des Typs BRD 100 Euro Gold eingekauft. Diese Goldmünzen wiegen eine halbe Unze (15,55 Gramm), haben einen aufgeprägten Nennwert von 100 Euro, kosten aber ein Vielfaches, das das enthaltene Gold deutlich mehr kostet als der aufgeprägte Nominalwert. Die GmbH hat das Gold zum vollen Kaufpreis erworben und in das Betriebsvermögen verbucht. Später wurden die 100-Euro-Goldmünzen an den GmbH-Geschäftsführer als Bezahlung ausgeschüttet, dabei aber nicht mit dem Buchwert, Materialwert, Zeitwert oder Anschaffungspreis angesetzt, sondern mit dem viel niedrigeren Nennwert von je 100 Euro. Im Ergebnis hätte dann die GmbH einen Aufwand gehabt und der Geschäftsführer einen Zufluss, den er nur zu einem Bruchteil des Marktwertes versteuern müsste.

Zwar Zahlungsmitteleigenschaft aber Goldwert geht vor

Die GmbH-Gesellschafter argumentierten, dass es sich bei den Münzen um ein gesetzliches Zahlungsmittel handele, welches nach dem Gesetz zum Nennwert angesetzt werden müsse. Das Finanzamt und nunmehr auch die letzte Gerichtsinstanz sahen dies allerdings anders: Für den Zufluss beim GmbH-Geschäftsführer sei der höhere Zeitwert oder Buchwert anzusetzen, – mit dem viel niedrigeren Nennwert der Münzen wird der Buchungsvorgang nicht treffend wieder gegeben, was zu einer versteckten Gewinnausschüttung führen könne. Der Bundesfinanzhof (BFH) befand in seinem Urteil ( BFH, 07.06.2016 – I B 6/15 ) zugunsten des Finanzamts.

Im strittigen Verfahren hatte die GmbH über 400 Goldmünzen der Gattung Deutschland 100 Euro in das GmbH-Vermögen gekauft, was zulässig ist. Bei der Ausschüttung an einen Gesellschafter, Geschäftsführer oder Angestellten können diese jedoch nicht nur mit dem Nennwert angesetzt werden, urteilte das Gericht. Gleiches dürfte dann für Goldmark der Deutschen Bundesbank gelten. Bereits in den vergangenen Jahren hatten scheinbar findige Schmuggler versucht, grössere Geldbeträge unangemeldet über Ländergrenzen zu bringen, indem Sie den Betrag auf Wiener Philharmoniker Silbermünzen aufteilten, die zwar nur einen Nennwert von je 1,5 Euro aufweisen, aber einen vielfachen Materialwert (Silber) haben. Auch hier hat der Zoll einen Strich durch die Rechnung gemacht und darauf hingewiesen, dass der höhere Materialwert beim Grenzübertritt anzusetzen ist und nicht der niedrigere aufgeprägte Nennwert.

Welche Goldmünzen sind weltweit anerkannt?

Goldmünzen gibt es Tausende auf der Welt, aber welche Goldmünzen sind weltweit anerkannt? Dies ist eine der häufigsten Fragen, die Edelmetallhändler von Neukunden gestellt bekommen.

Weltweit anerkannte Goldmünzen:

Anfänger, die noch keinen Goldschatz ihr eigen nennen dürfen, sollten sich vor allen Dingen mit folgenden Anlagegoldmünzen befassen, die allesamt mit einem Goldmünzen Preis zu kaufen sind, der kurz über dem reinen Goldpreis liegen dürfte:

  1. Krügerrand aus Südafrika
  2. Maple Leaf auf Kanada
  3. Känguru aus Australien
  4. Wiener Philharmoniker aus Österreich
  5. Britannia aus Großbritannien
  6. Eagle aus USA
  7. Panda aus China

sind die weltweit anerkanntesten Goldmünzen, wenn es um die 1-Unzen-Klasse geht, um Goldmünzen, die 31,1 Gramm Feingold enthalten (wobei der Goldpanda aus China seit kurzem auf 30 Gramm umgestellt wurde).

Daneben gibt es aber eine Reihe von Goldmünzen, die weltweit ebenso anerkannt sind, z.B.

  • Lunarmünzen aus Australien
  • Lunarmünzen aus Großbritannien
  • Dukaten
  • Vreneli
  • andere Handelsgoldmünzen (Goldmünzen, die in vorvergangenen Generationen tatsächlich zum Bezahlen genutzt worden sind, z.B. Anfang des 20.Jahrhunderts)

Anlagegold24.de als einer der führenden Edelmetallhändler in Deutschland hat in der Regel eine Vielzahl oben aufgeführter Goldmünzen zur Auswahl.

Weitere Goldmünzen für erfahrene Anleger

Erfahrenere Anleger greifen auch zu weiteren Goldmünzen, z.B. zu sogenannten Face-Value-Münzen, das sind Münzen, die man zumindestens kurz nach Ausgabe zum reinen Nennwert kaufen kann, z.B. 1000-Euro-Goldmünzen für 1000 Euro. Diese Münzen haben den Charme einer relativ hohen Kaufpreisabsicherung durch den hohen Nennwert. Selbst wenn also der Goldpreis einmal fallen sollte, hat man als Sicherheit den hohen Nennwert der Münze, den man ausgezahlt bekommen kann.

Warum ist der Krügerrand rot?

Viele Gold-Neukunden fragen sich, warum die Krügerrand Goldmünze etwas rötlich erscheint, während die Goldmünze Maple Leaf aus Canada eher gelblich erscheint. Beide beinhalten aber 31,1 Gramm reines Gold, welches eher gelblich ist. Die Antwort ist ganz einfach: Der Krügerrand Goldmünze wird zusätzlich zu der einen Unze Gold noch etwas Kupfer beigefügt, um das Material kratzunempfindlicher zu machen. Die Krügerrand-Goldmünze wiegt daher 33,93 Gramm, wovon 31,1 Gramm Feingold sind, – der Rest Kupfer.

Krügerrand Gold kaufen

Perth Mint verkauft deutlich mehr Goldmünzen und Goldbarren als im Jahr zuvor

Die australische Perth Mint als Hersteller der auch in Deutschland sehr beliebten Känguru Goldmünzen hat im Januar 2017 mit 72.745 deutlich mehr Goldunzen verkauft als im vergleichbaren Vorjahresmonat (47.759). Der Absatz im Januar konnte im Vergleich zum Vorjahres-Januar um 52,3% gesteigert werden.

Känguru Goldmünzen kaufen sehr populär

Das Kaufen von Känguru Goldmünzen ist vor allen Dingen in Deutschland sehr populär. In den Vorjahren teilte die Perth Mint einmal mit, dass mehr als 50% der Goldmünzen der Perth Mint in Deutschland abgesetzt wurden. Die Perth Mint stellt neben den beliebten Känguru-Goldmünzen auch Goldbarren in unterschiedlichen Größen her. Im Dezember 2016 lag der Gesamt-Goldabsatz noch bei 63.420 Unzen – incl. des Weihnachtsgeschäfts. Dies konnte man zu Jahresbeginn noch einmal toppen.

Gold Absatzstatistik Perth Mint 2016/2017

In nachstehender Tabelle wird der Goldabsatz der Perth Mint der letzten 13 Monate deutlich. Angegeben ist die Unzen-Anzahl (Goldbarren und Goldmünzen)

( Goldunzen Verkauf Perth Mint Goldmünzen und Goldbarren 2016 2017 )

Man sieht deutlich, dass nur im Oktober 2016 noch etwas mehr Goldunzen als im aktuellen Monat Januar verkauft wurden, nämlich 79.048 oz.

Warum kaufen Anleger die Goldmünzen Känguru?

Geldanleger, die die Goldmünzen Känguru der Perth Mint kaufen, geben häufig als Grund das jährlich wechselnde Motiv, die hohe Prägequalität und die Einzelverkapselung an. Während andere Goldanlagemünzen lose oder in 10er-Röhrchen verkauft werden, verpackt die Perth Mint seit Jahren die Känguru Goldmünzen jeweils einzeln in hochwertige Klarsicht-Münzkapseln, die die Goldmünze vor äußeren Einflüssen schützt.

Obige Gold-Verkaufsstatistik der Perth Mint beinhaltet nur die Goldverkäufe, die auch ex Perth Mint versandt worden sind, nicht aber die, die zur Verwahrung bei der Perth Mint in Australien gekauft worden sind.

Känguru Goldmünzen im Wettbewerb

Die Känguru Goldmünzen stehen in Deutschland im Wettbewerb zu den

  • Krügerrand Goldmünzen aus Südafrika
  • Maple Leaf Goldmünzen aus Kanada
  • Wiener Philharmoniker Goldmünzen aus Österreich
  • Britannia Goldmünzen aus Großbritannien
  • Eagle Goldmünzen aus USA

 

 

Goldmünzen Britannia der Royal Mint erfolgreich am Markt

Die British Royal Mint, die im Nordwesten von Cardiff in Wales eine große Münzprägestätte betreibt, blickt nicht nur auf 1100 Jahre Münzprägestätten-Geschichte zurück, sondern auch auf ein erfolgreiches letztes Jahr, was den Bullionmünzen-Vertrieb (Britannia) betrifft.

50% mehr Goldmünzen und Goldbarren in 2016 verkauft

In 2016 hat man 50% mehr Goldbarren und Goldmünzen verkauft als noch ein Jahr zuvor. Die Britannia-Goldmünzen haben sich erfolgreich im Königreich (UK) und auch in Kontinentaleuropa verkauft, vor allen Dingen in Deutschland.

Paletten statten Boxen mit Silbermünzen Britannia

Während Bullionmanager Nick Bowkett früher froh war, wenn jemand ein paar Boxen mit Britannia Silbermünzen gekauft hat, werden diese heute palettenweise an Weiterverkäufer verkauft. Unter Bowkett wurden einige Dinge rund um die Britannia-Münzen marktgerechter gestaltet, – bis hin zur Verpackung.

British Royal Mint im Vergleich

Die British Royal Mint kann mit den im letzten Jahr abgesetzten 237.000 Goldunzen natürlich nicht mit den 1,2 Millionen Goldunzen der US Mint (Eagle und Büffel) mithalten und auch die Österreicher liegen mit 534.000 Goldunzen vor den Briten, aber man hat sich die letzten Jahre langsam von unten nach oben gerobbt. Auch die Perth Mint liegt mit 520.000 verkauften Goldunzen noch vor der British Royal Mint.

70% Großhandel, Schwerpunkt USA und Deutschland

Die British Royal Mint verkauft 70% der Bullionmünzen in den Großhandel, vor allen Dingen Britannia und Sovereigns: Deutschland und USA gehören dort zu den Kernmärkten. In Großbritannien kaufen viele Sammler einzelne Münzen direkt ab Münzprägestätte ein. Für den deutschen Markt arbeitet man mit ausgesuchten Distributoren der Royal Mint zusammen, die wiederum dann an Endkunden verkaufen. Dies hat für den Kunden Geschwindigkeits- und Logistikkosten-Vorteile.

Umsatz in Deutschland mit Goldmünzen und Silbermünzen verdoppelt

Die Verkäufe an Gold- und Silbermünzen nach Deutschland haben sich im Jahr 2016 verdoppelt, teilt die Royal Mint mit. Maßgeblicher Grund sind starke Verkäufe an Britannia-Goldmünzen und den Britannia-Silbermünzen, auch Sonderausgaben wie Lunarmünzen und Queens Beast-Münzen. Auf grosses Interesse stoßen in Deutschland auch die 1/10 oz Goldmünzen der Britannia Serie.

Brexit sorgte für vermehrte Nachfrage nach Goldmünzen

Nach der Brexit-Entscheidung gab es sowohl in Großbritannien wie auch in Deutschland einen Nachfrageschub nach britischen Goldmünze.

Gold kaufen – was muss man beachten ?

Wer sich mit dem Thema GOLD KAUFEN beschäftigt hat, dem gehen eine Vielzahl von Dinge durch den Kopf. Was muss man beachten, wenn es um das Thema Gold als Geldanlage geht?

Gold kaufen – in Abhängigkeit vom Goldpreis

Wenn Sie Gold kaufen wollen, kommen Sie nicht umhin, sich mit dem Goldpreis zu beschäftigen. Der Goldpreis wird im Finanzwesen im Allgemeinen immer als Goldpreis pro Unze genannt. Dabei ist mit einer Unze eine sogenannte Troy Unze gemeint, was ca. 31,1 Gramm entspricht.

Goldpreis in Euro oder in US$

Der Goldpreis pro Unze wird manchmal in US-Dollar und manchmal in Euro genannt. Da die Währungen nicht 1:1 getauscht werden, ist das schon wesentlich. Beispielsweise gab es am 31.1.2017 die folgenden Notierungen:

Goldpreis in Euro: 1119,86 €/oz

Goldpreis in US$: 1204,60 $/oz

 

Gold kaufen ZUM Goldpreis nicht möglich

Allerdings kann man als Privatkunde Gold nicht ZUM Goldpreis kaufen. Der üblicherweise angegebene Goldpreis bezieht sich auf den Handel zwischen Banken, wenn diese sogenannte 400-Unzen-Barren handeln und wird dann auf eine Unze runtergerechnet. Ein 400-Unzen-Barren mit einem Wert von deutlich über 400.000 Euro wird allerdings von den wenigsten Kunden gekauft und ist auch ein recht unhandlicher Klotz, der für Laien nur bedingt auf Echtheit zu testen ist. Im Regelfall wird also ein Anleger, der Gold kaufen möchte, auf kleinere Goldbarren oder Goldmünzen zurückgreifen, was dann ein kleines Aufgeld auf den in der Presse veröffentlichten Goldpreis bedingt.

Goldbarren oder Goldmünzen kaufen – aber welche?

Wer Gold kaufen möchte und sich mit dem Gedanken trägt, Goldbarren zu kaufen oder Goldmünzen zu kaufen, wird sich fragen welche. Ein Weg könnte darüber gehen, die Goldmünzen Preise und den Preis für Goldbarren zu vergleichen. Grundsätzlich sollte man bei Goldbarren nur Barren kaufen, die von einem LBMA-zertifizierten Hersteller stammen. Das sind Goldbarren-Hersteller, die sich bei der Herstellung der 400-Unzen-Goldbarren einem gewissen Mindeststandard unterworfen haben und sich gleichfalls verpflichten, diesen Standard auch unabhängig überprüfen zu lassen. Damit hat man die Gewähr, dass man Goldbarren gekauft hat, die man auch leicht wieder verkaufen kann. Und man kann sich sicher sein, dass die angegebene Feinheit auf dem Barren auch der tatsächlichen entspricht.

Bei dem Thema Goldmünzen kaufen sollten Geldanleger darauf achten, dass sie mehrwertsteuerfreie Anlage-Goldmünzen kaufen, sogenannte Bullionmünzen. Krügerrand Münzen sind ein Beispiel dafür, aber es können z.B. auch Maple Leaf Goldmünzen (Canada) , Wiener Philharmoniker Münzen (Österreich) oder Känguru Goldmünzen aus Australien sein. Auch Britannia (UK) und Eagle (USA) gehören zur Gattung dieser sogenannten Bullionmünzen. Wer Gold online kaufen will, kann eine dieser Goldmünzen kaufen. Die Goldmünzen Preise für eine Unze Gold notieren in der Regel nur einen überschaubaren einprozentigen Aufschlag über dem reinen Goldpreis für einen (relativ ungehobelten) 400-Unzen-Goldbarren, der im Interbankenhandel gehandelt wird.

Was beeinflusst den Goldpreis?

Grundsätzlich gilt für den Goldpreis, dass dieser von Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Gibt es mehr Nachfrage als Angebot, steigt der Goldpreis. Wollen also mehr Leute Gold kaufen als es welche gibt, die es verkaufen wollen, so steigt der Preis. Die Anleger weltweit kaufen dann immer vermehrt Gold, wenn Alternativanlagen uninteressant erscheinen.  Z.B. dann, wenn das Zinsniveau für Staatsanleihen sehr niedrig ist, wird traditionell viel Gold gekauft. Bekommt man aber für vermeintlich sichere festverzinsliche Wertpapiere einen hohen Zinssatz, kaufen vor allen Dingen institutionelle Anleger mehr dieser Papiere als Gold, weil sie glauben relativ risikolos einen hohen Zinssatz vereinnahmen zu können.

Auch die Förderkapazitäten spielen eine Rolle: Wenn es immer teurer wird, das Gold aus der Erde zu holen und aus immer weniger Goldminen Gold gefördert wird, steigt traditionell der Preis.

Unsichere Zeiten lassen den Goldpreis ebenso steigen: Sind Anleger unsicher oder wissen nicht, wie sie eine Situation einschätzen sollen, fliehen sie oft in den sicheren Hafen Gold.

Wie hat der Goldpreis sich in den letzten Jahrtausenden entwickelt?

Gold zu kaufen war immer schon eine vernünftige Entscheidung. Mit Gold konnte man regelmäßig sein Vermögen in die Zukunft transferieren. Gold ist kein Zahlungsversprechen, sondern ein Sachwert an sich. Regierungen können Gold (im Gegensatz zu Papiergeld) nicht nach Belieben vermehren oder einfach drucken. Sie können es auch nicht außer Kurs setzen. Der Goldwert selber ist relativ konstant. Was fällt, ist der Wert von Papiergeld oder den anderen Währungen im Verhältnis zu Gold. Dadurch erscheint es so, dass Gold immer teurer wird oder der Goldpreis steigt. Tatsächlich ist der Goldpreis die letzten 15 Jahre in Euro gerechnet auf mehr als Dreifache gestiegen. Wer im Jahr 2000 für 300 Euro eine Unze Gold gekauft hat, bekommt im Jahr 2017 1100 Euro dafür: Mehr als Dreifache. Die Frage ist allerdings, ob Gold dabei wertvoller geworden ist oder der Euro wertloser.

Man hat für eine Unze Gold (31,1 Gramm) vor 2000 Jahren in Rom einen Maßanzug für einen Herrn bekommen, gleiches war für eine Unze vor 100 Jahren möglich und auch noch heute. Für eine Unze Gold im Wert von ca. 1100 Euro (Ende Januar 2017) erhält man auch heute noch einen Maßanzug beim Herrenschneider. Gold hilft also Vermögen zu erhalten. Vor allen Dingen die Kaufkraft. Wer im Jahr 2000 drei 100-Euro-Scheine im Wert von 300 Euro im Garten vergraben hat und diese im Jahr 2017 wieder ausgräbt, hat dann immer noch 300 Euro, für die er sich aber nicht mehr so viel kaufen kann wie im Jahr 2000. Wer hingegen Gold im Jahr 2000 gekauft hat, kann dies im Jahr 2017 wieder in Euro umtauschen und vermutlich mindestens exakt das einkaufen, was er auch im Jahr 2000 für die 300 Euro bekommen hat, – eher etwas mehr.

Gold kaufen dient also dem Vermögenserhalt!

Was ist besser? Goldbarren oder Goldmünzen?

Ob Sie Goldmünzen oder Goldbarren kaufen ist fast schon Geschmacksache: Goldbarren sind häufig pro Gramm Gold einen Deut billiger als Goldmünzen, dafür aber fälschungsanfälliger: Es ist wesentlich einfacher, einen falschen Goldbarren herzustellen, als eine Goldmünze zu fälschen. Dies liegt schon daran, dass Goldmünzen detailreich zweiseitig geprägt sind und Goldbarren häufig nur einseitig geprägt oder gegossen sind. Zwar kann der Investor, wenn er Gold kauft, durch die Auswahl des Verkäufers sicherstellen, dass er echte Goldbarren bekommt, aber so manch Goldkäufer denkt schon weiter: Was ist im Krisenfall? Was ist, wenn im Falle eines Krieges oder Atomkatastrophe das Bargeldzahlungssystem ausfällt und man mit Gold bezahlen muss? Wird dann ein privater Gegenpart, der einen Goldbarren nur schwer auf Echtheit prüfen kann, diesen auch ohne Weiteres akzeptieren oder eine schwer zu fälschende Goldmünze bei der Annahme vorziehen? Da Letzteres der Fall sein dürfte, tendieren viele Kunden, die Gold kaufen wollen, – auch die, die Gold online kaufen, zum Goldmünzen kaufen statt Goldbarren kaufen.

Gold kaufen in Form von Goldschmuck?

Gold in Form von Goldschmuck zu kaufen, ist meist aus Anlagegesichtspunkten nicht so sinnvoll, da man i.d.R. ein hohes Aufgeld auf den reinen Goldpreis dafür zahlt, dass der Juwelier oder Schmuckhersteller etwas Künstlerisches geschaffen hat. Dieses Aufgeld bekommt man bei einem etwaigen Wiederverkauf i.d.R. nicht annähernd wieder. Es mag Länder oder Anbieter geben, wo man vermeintlich besonders billig Goldschmuck kaufen kann. Dies sind allerdings auch oft die Anbieter, wo man sich nicht sicher sein kann, dass der verkaufte Schmuck auch durchgängig die versprochene Feinheit hat. Für Gold-Investments lohnt sich daher eher das Goldmünzen kaufen oder die Anschaffung von Goldbarren.

Wo kann ich Gold kaufen?

Im 21.Jahrhundert kann man bei seriösen Anbietern ganz beruhigt Gold online kaufen. Achten Sie z.B. darauf, dass der Goldverkäufer Mitglied im Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels ist und z.B. langjährige Erfahrung hat und/oder ein Vertrauenssiegel wie z.B. dies von Trusted Shops. Anlagegold24 in Gifhorn ist ein solcher Anbieter.

Fällt Steuer beim Gold kaufen an?

Der Kauf von Anlagegold ist in Deutschland und Österreich – wie in den meisten Ländern dieser Welt – von der Mehrwertsteuer befreit. Unter Anlagegold versteht man Goldbarren und Goldmünzen wie z.B. Krügerrand Goldmünze, Maple Leaf Gold, Wiener Philharmoniker Goldmünzen, Känguru, Britannia und andere. Der Gesetzgeber hat dies in Deutschland z.B. im Umsatzsteuergesetz (§25c UStG) geregelt. (Stand 31.1.2017). In Deutschland ist z.B. auch ein etwaiger Gewinn aus einem Goldpreisanstieg im Privatvermögen einkommensteuerfrei, wenn man das Gold mehr als ein Jahr im Bestand hatte. Wer also Goldmünzen kauft, diese mehr als ein Jahr in seinem Privatvermögen hält und erst dann mit Gewinn verkauft, darf diesen Gewinn einkommensteuerfrei vereinnahmen. Ganz legal. (Stand 31.1.2017)

Wann sollte man kein Gold kaufen?

Wer kein Vermögen und kein Geld hat, dem stellt sich erst gar nicht die Frage, ob er Gold kaufen soll. Man sollte auch dann kein Gold kaufen, wenn man absehen kann, dass man kurzfristig mit dem entsprechenden Geld andere Ausgaben tätigen muss. Gold ist nichts für kurzfristige Spekulationen. Wer 200.000 Euro als einziges Geld auf dem Festgoldkonto auf der Bank hat und weiß, dass er dies in 3 Wochen als Eigenkapital zum Kauf einer Immobilie benötigt, sollte damit weder chinesische Tiger-Aktienfonds noch Gold kaufen, weil man in beiden Fällen eine kurzfristige Entwicklung nicht vorhersagen kann. Es mag sich beides mittel- oder langfristig positiv entwickeln, kann aber kurzfristig zu Schwankungen kommen.

Wieviel Gold sollte man kaufen?

Das hängt vom persönlichen Risikoempfinden ab. Es gibt Kunden, die kaufen mit einem Großteil ihres Vermögens Gold und fühlen sich so vor Krisen sicher. Andere wandeln nur 5 bis 20% ihres Vermögens in Gold um und beschließen dafür Gold zu kaufen. Man sollte auf jeden Fall eine Barreserve für die Eventualitäten des Lebens haben, wenn z.B. die Waschmaschine kaputt geht oder das Auto eine Inspektion oder Reparatur braucht.  Ansonsten muss jeder selber entscheiden, wieviel Goldmünzen oder Goldbarren er kaufen möchte. Im Nachhinein wäre es richtig gewesen, im Jahr 2000 soviel Gold wie möglich zu kaufen oder auf jeden Fall vor Ausbruch der Lehman-Krise. Daraus könnte man schließen, dass dies vor Ausbruch einer etwaigen nächsten Krise auch wieder vernünftig wäre. Aber niemand weiß im Voraus, wann welche Krise kommt.

Gold kaufen in 2017?

Angesichts der zahlreichen Unsicherheiten an den Märkten, der immer noch nicht gelösten Griechenlandkrise, der Eurokrise, der nicht vorherzusehenden Ausgestaltung der US-Präsidentschaft und den zahlreichen anderen Krisenherden in der Welt setzen auch in 2017 immer mehr Anleger auf GOLD KAUFEN als die richtige Investment-Entscheidung.

 

 

Rumänen schmeißen Goldmünzen aus fahrendem Auto – Rosenheim

Die Polizei in Rosenheim staunte in der Nacht zu Montag nicht schlecht:

Bei Irschenberg stoppten Schleierfahnder einen Opel Zafira, der mit drei Rumänen (24 bis 32) besetzt war, die sich nach eigenen Angaben auf der Rückfahrt von der Schweiz nach Rumänien befanden.

Bei einer ersten Überprüfung fanden die Polizisten zunächst ein I-Phone beim Fahrer, welches vor einigen Monaten in Niedersachsen als gestohlen gemeldet worden ist. Auf Nachfrage teilte der Fahrer mit, er habe dies im Internet günstig erworben.

Die Schleierfahnder lotsten den Opel anschließend zur Dienststelle in Raubling, um das Fahrzeug dort bei Licht genauer zu untersuchen. Eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei Rosenheim hatte zwischenzeitlich beobachtet, wie die Autoinsassen Gegenstände aus dem Auto geworfen hatten und zwar kurz vor Erreichen der Dienststelle.

Socken mit Goldmünzen

Die Polizisten sammelten die aus dem Fenster geworfenen Socken wieder auf, um festzustellen, dass diese prall gefüllt mit Goldmünzen und Goldschmuck waren.

Die mit dem Vorwurf konfrontierten Rumänen wollten die Socken mit dem Schmuck aber nicht aus dem Auto geworfen haben und konnten auch nicht erklären, wie ein weiterer Beutel im Auto mit 200 Schweizer Münzen in das Fahrzeug kam.

Die Polizei stellte den gesamten Fund sicher, die drei Fahrzeuginsassen wurden wegen des Verdachts der Bandenhehlerei angezeigt, die Kriminalpolizei Rosenheim übernahm die weiteren Ermittlungen. Die Polizei vermutet, dass die Goldmünzen aus Wohnungseinbrüchen in der Schweiz stammt.

 

 

Goldpreis-Prognose von Sharps Pixley für 2017 positiv – auch Edelmetall Silber im Plus

Besitzer von Goldbarren und Goldmünzen interessieren sich traditionell kurz nach dem Jahreswechsel für die Goldpreis-Prognosen für das neue Jahr. Auch wenn nicht alle Prognosen immer eintreffen, so überrascht doch fast die Einheitlichkeit der Vorhersagen für den Goldpreis im Jahr 2017: alle sehen steigende Preise für Goldbarren und Goldmünzen, weil das Rohmaterial teurer wird.

Goldpreis könnte bis auf 1390 US$/oz steigen

Sharps Pixley, der alteingesessene britische Goldhändler, sieht für das Jahr 2017 eine mögliche Goldpreis-Steigerung bis auf 1390 US$/oz (18.1.2017: 1216 US$/oz), was einer Steigerung von mehr als 10% entspricht.

Im Durchschnitt sollte sich der Goldpreis im Jahr 2017 bei 1310$ bewegen, meint Sharps Pixley. Vorhersagen für das Jahr 2017 seien wegen der politischen Unwägbarkeiten zwar schwierig, aber die Hauptnachfragen aus Indien, China und seitens der Zentralbanken sorgen für eine bullishe Stimmung bei dem Londoner Edelmetallhändler. Inmitten der vielen Krisenherde (Wahlen in der Eurozone, geopolitische Spannungen im Mittleren Osten, Handelskriege zwischen USA und China steigt auch die Gefahr einer Inflation.

Sharps-Pixley-Vorhersage für Gold

Mögliches Goldpreis-Hoch 2017  :  $1390

Mögliches Goldpreis-Tief 2017:       $1148

Vermutlicher Goldpreis-Durchschnitt 2017: $1310

(Aktueller Goldpreis 18.1.2017: 1216 US$)

 

2017 könnte demnach das Jahr werden, in dem der Goldpreis-Aufwärtstrend so richtig beginnt. Für langfristige Investoren ist Gold also interessanter denn je, meint Sharps Pixley. Alleine die Käufe an physischem Gold könnten Gold um 15% nach oben bewegen. Goldbarren- und Goldmünzenkäufer würden sich somit ihren Goldpreisanstieg selber erkaufen.

Silberpreis soll auch steigen

Auch der Silberpreis könnte im Jahr 2017 steigen und den langfristigen Abwärtstrend, der charttechnisch seit 2011 vorliegt, aushebeln. Die Prognose für 2017 ist aber angesichts der Wahlen in Europa und der nur schwer einschätzbaren Politik der USA außerordentlich schwierig.  Die Entwicklung werde parallel zu Gold stattfinden. Es gibt einen starken Überhang bei ETFs und am Futures-Markt. Es könne Silberpreis-Anstiege und Mitnahme-Effekte geben, ebenso auch große Liquidations-Positionen, die den Preis beeinflussen.

Im Detail sieht Sharps-Pixley folgende Entwicklungen bei Silber als wahrscheinlich an:

Silberpreis-Hoch in 2017: 23 US$

Silberpreis-Tief in 2017: 15,95 US$

Silberpreis-Durchschnitt in 2017: 19,75$

(Silberpreis per 18.1.2017: 17,38$

 

Krügerrand kaufen – 6 Gründe, warum das klug ist

In Deutschland gehört der Krügerrand oder die Krügerrand Goldmünze zu den meistgekauften Anlagemünzen überhaupt. Wir haben hier einmal die sechs Hauptgründe aufgeführt, warum Kunden Krügerrand Gold kaufen:

1.) Mit Krügerrand Gold kaufen nah am Goldpreis:

Wenn Sie die Krügerrand Goldmünze kaufen, werden Sie – vor allen Dingen bei der Größe 1oz feststellen, dass der Verkaufspreis nur einen kleinen einstelligen Prozentsatz über dem reinen Goldpreis liegt,  – Sie kaufen also sehr nahe am Goldpreis, weswegen Sie bei bei positiver Goldpreisentwicklung auch relativ schnell an Gewinnen partizipieren.

 

2.) Krügerrand Goldmünzen sind steuerfrei:

In vielen Ländern der Welt ist der Krügerrand als Goldmünze von der Mehrwertsteuer befreit. So zum Beispiel auch in Deutschland (§25c Umsatzsteuergesetz / UStG). Vor Jahrzehnten gab es einmal eine Mehrwertsteuer auf Goldmünzen wie den Krügerrand in Deutschland, dies ist aber schon lange abgeschafft.

 

3.) Krügerrand Münzen sind weltweit anerkannt:

Wer sich entschlossen hat, Krügerrand Goldmünzen zu kaufen, hat sich für einen der Weltmarktführer bei Anlagegoldmünzen (Bullionmünzen) entschieden. Der Krügerrand ist weltweit anerkannt. Man kann ihn auf der ganzen Welt wieder zu Geld machen: Ob in Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Dänemark, Japan oder Australien: Krügerrand Gold wird überall gerne genommen. Wenn Sie Krügerrand Gold online kaufen und dies kommt kurz nach Bestellung zu Ihnen, können Sie ab dann praktisch in jeder grösseren Stadt auf der Welt wieder zu Geld machen, – sofern dies nötig wäre.

 

4.) Kaufkraft erhalten durch Krügerrand kaufen:

Wer Gold in Form der klassischen Krügerrand-Goldmünzen kauft, dürfte eine gute Entscheidung in Sachen Kaufkrafterhalt getätigt haben. Vor 2000 Jahren gab es für eine Goldunze einen Maßanzug, vor 100 Jahren war dies so und heute bekommt man für eine Unze Krügerrand ebenfalls noch einen Maßanzug. Daran erkennen Sie, dass man mit Goldunzen wie dem Krügerrand in der Vergangenheit gut sein Vermögen in die Zukunft retten konnte. Dahingegen ist kaum eine Papierwährung bekannt, die länger als 100 Jahre gehalten hätte. Auch in Deutschland nicht: Weder Reichsmark, noch DM haben 100 Jahre gehalten. Und es sieht im Moment auch nicht so aus, als wenn der Euro 100 Jahre hält. Im Gegenteil. Daher ist Gold kaufen in Form von Krügerrand Goldmünzen auch so populär.

 

5.) 1oz Krügerrand fast immer verfügbar:

Egal, ob Sie Krügerrand Goldmünzen diverser Jahre oder prägefrische Krügerrands kaufen wollen, in der Regel sind diese immer verfügbar. Dies liegt an der großen bisher schon geprägten Menge und den hohen Fertigungskapazitäten der Münzprägestätte. Es mag Phasen geben, wo Krügerrands ggf. „im Zulauf“ sind, d.h. von der Münzprägestätte eingekauft, aber noch auf dem Weg zum Goldhändler, im Sicherheitstransport oder im Zoll, aber die grundsätzliche Verfügbarkeit von Krügerrand Goldmünzen gilt als sehr gut.

 

6.) Krügerrand Goldmünzen anfassen macht Spaß:

Es ist einfach ein nahezu sinnliches Vergnügen, sein GOLD in Form der Krügerrands auch wirklich berühren zu können. Wenn Sie die Goldmünzen kaufen und diese zuhause immer wieder anfassen können, wissen Sie auch wirklich, dass Ihr Vermögen noch da ist. Bei einem Kontoauszug oder Depotauszug haben Sie immer ein Schuldversprechen einer anderen Stelle in der Hand und müssen hoffen, dass zum Auflösungszeitpunkt der Partner noch da ist und das „Wertpapier“ noch „wertvoll“ ist. So manche Eigentümer von angeblich „todsicheren“ Fonds (z.B. Immobilienfonds) waren schon überrascht, als der Wert sank und man jahrelang von der Rückgabe „ausgesperrt“ wurde. Dies kann bei Krügerrand Gold nicht passieren: Sie können es jederzeit anfassen und wenn Sie an einem Sonntag beschließen, es an ihren Nachbarn oder Sohn zu verkaufen oder zu verschenken, dann machen Sie das einfach: Einigung und Übergabe.

 

Goldpreis-Prognose 2017 von Heraeus – Gold weiter attraktiv

Der renommierte Edelmetallverarbeiter Heraeus, der die weltweit beliebten Heraeus-Goldbarren herstellt, hat eine Edelmetallprognose für 2017 gewagt, – darin enthalten natürlich eine Einschätzung zur Goldpreisentwicklung in 2017:

Goldpreis – Potential in 2017: + 10%

Heraeus sieht für den Goldpreis in 2017 eine Steigerungsmöglichkeit auf bis zu 1300 US$/oz, ist ersten Halbjahr könne es u.U. zu einem Rückgang bis auf 1060 US$/oz kommen, dem Jahrestief von 2015.  Der Jahresbeginn werde geprägt sein von Unklarheiten über die Politik des neuen US-Präsidenten Trump, Rekordständen an den Aktienmärkten und politischen Unsicherheiten in der EU. Heraeus geht nicht von einer nachhaltigen Zinswende aus: Die US Notenbank werde sich schwer tun, in einem Niedrigzins-Umfeld die Zinsen radikal zu erhöhen, was den US-Dollar stärken würde und damit die Wirtschaft belastet. Zwar signalisierte die FED für 2017 drei mögliche Zinsschritte, doch die großen angekündigten Investitionsprogramme Trumps bergen ein gewisses Enttäuschungspotential, was zu Rückschlägen in der Wirtschaft führen könnte. Auf der physischen Seite haben Goldminen bereits damit begonnen, die Produktion zu drosseln und investierten auch weniger in neue Förderprojekte, – auch das Angebot an Altgold ist im vierten Quartal merklich zurück gegangen. Vor diesem Hintergrund ist die verhalten optimistische Goldpreisprognose mit einem möglichen Hoch von 1300 US$/oz (aktuell 1180 US$/oz) zu verstehen. Eine Steigerung des Goldpreises um rund 10% würde angesichts der niedrigen Zinsen im Euroraum bei vielen Investoren Begeisterung auslösen.

Silberpreis könnte in 2017 weiter steigen

Auch für Silber ist Heraeus optimistisch. Mit einer Jahresperfomance in 2016 von +14,7% war es bereits im Vorjahr eines der sich am interessantesten entwickelnden Edelmetalle. Die Gold-Silber-Ratio verbesserte sich von 76 auf unter 72. Spätestens im zweiten Halbjahr hält man einen Anstieg auf bis zu 23$/oz für möglich. Bei einem aktuellen Silberpreis von 16,55 US$/oz bedeutet dies ein mögliches Plus von 38% auf Jahressicht. Den Handelskorridor, in dem sich der Silberpreis in 2017 (2.Halbjahr) bewegen wird, sieht Heraeus zwischen 15 US$ und 23 US$.

Eine robuste Nachfrage dürfte auch weiterhin die Silberpreisentwicklung eher nach oben fördern: Der physische Markt war im vergangenen Markt zum vierten Mal in Folge im Defizit, dies wird voraussichtlich auch in 2017 so bleiben. Der Minen-Output verringerte sich erstmals seit 12 Jahren und wird sich aller Voraussicht nach noch weiter reduzieren. Die europäische Nachfrage erhöhte sich um +14%, während die globale Nachfrage nach Silberbarren, Silbermünzen und Silberschmuck sich verringerte. In 2016 erreichte auch die industrielle Nachfrage aus dem Bereich der Photovoltaik einen neuen Höchststand. Für 2017 ist dort wegen der weltweiten Bemühungen, erneuerbare Energien verstärkt einzusetzen, eher mit einem weiteren Nachfrageanstieg zu rechnen.

Nachfrage aus Indien, China und USA dürfte zudem den Silberpreis stützen.

Platinpreis 2017 kämpft mit Angebotsüberhang

Der Platinpreis im abgelaufenen Jahr bewegte sich zwischen 817$/oz und 1172$/oz. Platin wird im wesentlichen von der Fahrzeugindustrie für den Katalysatorbau benötigt. Im wichtigen europäischen Markt ist der Dieselanteil bei Neuzulassungen in 2016 bereits auf unter 50% gefallen, Tendenz weiter abnehmend. Im wichtigen Markt China ist die Platin-Schmucknachfrage um 20% gefallen, – konnte auch nicht durch wachsende Nachfrage aus Indien ausgeglichen werden. Das gegenwärtige Platinpreis-Niveau macht viele Minen in Südafrika nicht mehr profitabel, was trotz mehrjähriger Lohnverträge dort eine Ausweitung der Produktion unwahrscheinlich macht. Nicht durch Dieselfahrzeuge ersetzte Diesel-Fahrzeug-Ausmusterungen könnten jedoch die Recyclingmenge in Europa erhöhen, was dämpfend auf den Platinpreis wirken könnte.  Bei einem stabilen Angebot sieht Heraeus eine eher sinkende Nachfrage. In Abhängigkeit von US-Dollar und Goldpreis ist eine Platinpreisentwicklung zwischen 820US$ und 1050 US$ zu erwarten, bei einem Jahresschnitt von 950 US$/oz. Angesichts eines aktuellen Platinpreises von ca. 960 US$/oz eher eine Seitwärtsbewegung.

Fazit: Käufer von Goldbarren, Goldmünzen und Silber haben Grund, sich auf eine mögliche positve Goldpreis- und Silberpreisentwicklung in 2017 zu freuen

Hinweis: Die hier erwähnten Prognosedaten stellen eine Einschätzung eines Marktteilnehmers dar und geben keine Garantie für eine weitere Goldpreisentwicklung, die von zahlreichen exogenen Faktoren abhängig ist, die in ihrer gesamten Wirkungsbreite nicht vorherzusehen sind. Edelmetallpreise können sich nach oben und unten entwickeln. Dies gilt auch dann, wenn der Goldpreis sich in 2016 um mehr als 11% in Euro nach oben bewegt hat und der Silberpreis noch stärker gestiegen ist. Eine positive Goldpreisentwicklung in der Vergangenheit ist kein Garant für eine positive Entwicklung in der Zukunft. Prognosen zeigen lediglich Zusammenhänge auf, die eine bestimmte Wirkung erzielen könnten.