Frankreich-Wahl löst keine globalen Probleme – Goldpreis-Rücksetzer sollte nur temporär sein

Der erste Step der Präsidentenwahl, in dem Marine Le Pen nicht die absolute Mehrheit gewann, sondern nur fast gleich viele Stimmen wie der vermeintliche Wahlsieger hatte, hat zwar für einen Rücksetzer beim Goldpreis gesorgt, – kann aber nicht dafür sorgen, dass all die anderen Probleme der Welt beseitigt werden, – so auch die Meinung der Edelmetallexperten der Commerzbank.

Globale Risiken bestehen fort – negative Realzinsen

Die seit Jahren sehr lockere Geldpolitik mehrere Zentralbanken, die auch nach Zinserhöhungen noch sehr locker ist, sorgt auch weiterhin für negative Realzinsen. Die Inflationsrate ist in vielen Ländern höher als ein möglicher Zinsertrag auf Festgeldern oder Sparkonten. Dies dürfte auch weiterhin für Goldkäufe sorgen, die damit dann auch den Goldpreis antreiben. Mittel- und langfristig ist daher mit einer stabilen Goldnachfrage zu rechnen.

Institutionelle Anleger kaufen Gold – 1,5 Tonnen in den SPDR Trust

Der weltgrößte Gold-ETF, der SPDR-Trust verzeichnete alleine gestern Zuflüsse von 1,5 Tonnen Gold.

Goldpreis gegen Mittag bei 1165 Euro/oz

Der Goldpreis in Euro bewegte sich am Dienstag mittag um 1165 Euro/oz, respektive wurde Gold in US-Dollar um 1269$/oz gehandelt. Damit konnte die charttechnisch wichtige Linie von 1260$/oz gehalten werden, was Analysten zu der Annahme veranlasst, dass mit der Wahl in Frankreich nur die anderen globalen Probleme in den Hintergrund getreten sind, diese aber über kurz oder lang wieder in das Bewusstsein der Anleger rücken.

US-Schuldengrenze bald erreicht

Die USA schliddern nach wie vor an der Schuldenobergrenze, womit dann staatliche Angestellte kein Gehalt mehr bekommen würden und Projekte gestoppt werden müssten. Deswegen investieren Anleger weltweit aktuell nur verhalten in den US-Dollar. Werden die Zinsen in USA weiter erhöht, fällt es dem US-Staat noch schwerer, seine Schulden zu bezahlen und die Schuldenobergrenze nicht zu überschreiten. Anleger werden also eher in den Euro oder Gold investieren, was für steigende Goldpreise spricht.

Favoriten beim Onlinehandel in Deutschland

Stark gefragt waren 1-Unzen-Goldmünzen, Goldbarren bis 100 Gramm und der Silber-Krügerrand, der ab 2017 von der South African Mint als kleiner Bruder des goldenen Krügerrands herausgegeben wird. Der Erstjahrgang ist hier heiß begehrt, bei den Silber-Krügerrands wurden schon Zweitmarktpreise bis über 100 Euro für Stempelglanz-Qualitäten und mehrere hundert Euro für PP-Qualitäten bezahlt. Die südafrikanische Münzprägestätte hatte phasenweise Probleme mit Münzronden (Münzrohlingen) und Prägequalitäten, was sie zum Einzug von bereits ausgelieferter Ware und Neulieferung veranlasst hat. Vom Erstjahrgang des Silber-Krügerrands hat die South African Mint nur 1 Million Exemplare hergestellt und damit einen Bruchteil der Auflagen anderer Silber-Bullion-Münzen wie Maple Leaf oder Wiener Philharmoniker.

Silber Kruegerrand 2017 1 Unze
Erstjahrgang Silber Krügerrand besonders begehrt: 2017

Goldpreis setzt nach Führung von Macron in der ersten Wahlrunde zurück

Nach Bekanntwerden der Wahlergebnisse in Frankreich, nach denen zwar keiner der Kandidaten mehr als 25% hatte, aber der Kandidat Macron vor der rechtsnationalen Le Pen führt, gingen die Goldpreise im asiatischen Handel zurück. Diejenigen, die Angst davor hatten, dass Marine Le Pen die meisten Stimmen erhält, haben wieder Gold verkauft, was die Preise drückte.

Vorläufige Endergebnisse der Wahl in Frankreich:

  • Macron 23,75 %
  • Le Pen 21,53 %
  • Fillon 19,91 %
  • Melenchon 19,64 %

Zwischen den beiden Erstgenannten findet nun am 7. Mai eine Stichwahl statt. Bis dahin ist noch alles offen und eine Wahlvorhersage schwierig. Meinungsforscher wollen wissen, dass das Ergebnis einer Stichwahl 65:35 für Macron sein werde.  Niemand weiß, ob bis dahin nicht noch ein Anschlag stattfindet oder ein sonstiges Ereignis, was womöglich einem der beiden Kandidaten einen Vorsprung verschafft. Macron ist für eine Beibehaltung des Euros, Le Pen hatte sich für die Abschaffung des Euros ausgesprochen und steht auch der EU kritisch gegenüber. Im französischen Parlament verfügen beide nicht über die absolute Mehrheit, sondern sind auf Koalitionen und Stimmen der Gegenseite angewiesen.

Euro legt zu – Gold schwächer

In einer ersten Reaktion auf die Wahl legte der Euro zu und Gold tendierte schwächer. Möglicherweise ist einigen Marktteilnehmern nicht bewusst, dass dies nur eine erste Wahl in Frankreich war und die Stichwahl bei derart knappen Verhältnissen wie gestern noch nicht entschieden ist. Am Montag morgen notierte der Euro bei 1,0868 rund 1% besser als am Vortag. Der Goldpreis in Euro notierte bei 1169 Euro/oz, was rund 2% leichter als zum Ende der vergangenen Woche ist. In US-Dollar setzte der Goldpreis bis auf 1270 $/oz zurück.

Deutsche Anleger kaufen auf ermäßigtem Niveau Gold

Deutsche Anleger nutzten die leicht zurückgesetzten Kurse für Gold, um günstiger als noch zum letzten Wochenschluss Goldbarren und Goldmünzen zu kaufen. Der Maple Leaf in Gold und Krügerrand Goldmünzen führten die Absatzhitparade an.

Krügerrand Gold kaufen
Krügerrand Gold kaufen

Goldpreis charttechnisch

Gold muss nun unter Beweis stellen, dass es die charttechnische Marke von 1260$/oz nicht unterschreitet und kann dann einen neuen Anlauf nehmen, um die Marke von 1300$/oz zu durchbrechen.

Faktoren für steigenden Goldpreis

Unterstützend für den Goldpreis dürfte ein schwächelnder US-Dollar sein, der schwach gegenüber Euro, Pfund und Yen ist. Der Goldpreis könnte also nur einen Zwischenrücksetzer auf dem Weg nach oben gemacht haben. Nach starken Anstiegen wie in der letzten Woche sind Rücksetzer/Gewinnmitnahmen an der Tagesordnung. Sie bieten Anlegern wieder auf vergünstigter Basis die Möglichkeit zum Positionsaufbau. Charttechnisch wäre es allenfalls kritisch, wenn die Marke von 1245$/oz nach unten durchschritten werden würde. Danach sieht es aber im Moment nicht aus, – Gold notiert am Montagmorgen mit 1270$/oz deutlich darüber.

Fundamentale Probleme nicht gelöst

Langfristige Anleger sehen, dass die fundamentalen Probleme auf der Welt nicht gelöst sind, auch mit einer Wahl in Frankreich nicht. Es gibt immer noch eine Auseinanderdriften-Tendenz in der EU, schwache Euroländer wie z.B. Griechenland, die stark verschuldet sind, einen US-Präsidenten, den immer noch keiner richtig einschätzen kann, Nordkorea, die mit einem Angriff auf US-Flugzeugträger drohen, IS-Terror auf der ganzen Welt, eine durch Russland besetzte Krim und zahlreiche andere Krisenherde. Von einer USA, die wieder an der Schuldenobergrenze laviert, ganz zu schweigen. Mit Gold dürfte man auch in der Zukunft auf der sicheren Seite sein.

 

Credit Suisse sieht Goldpreis am Jahresende bei 1400$ – leichte Rücksetzer erleichtern Positionsaufbau

Die Schweizer Großbank Credit Suisse sieht den Goldpreis im vierten Quartal 2017 bei 1400$/oz – aktuell notiert dieser bei 1281$/oz, damit eine Steigerungsmöglichkeit von +10% für dieses Jahr. Die letzten Stunden ist der Goldpreis durch Gewinnmitnahmen wieder leicht unter die 1200-Euro-Grenze gefallen, notiert aktuell bei 1195 Euro pro Feinunze, was für Goldkäufer wieder die Möglichkeit zum Positionsaufbau bietet.

Gründe für weiter steigenden Goldpreis:

Credit Suisse sieht als Grund für weitere Goldpreis-Anstiege in 2017:

  • niedriges Realzinsniveau in USA
  • nach wie vor vorsichtige Geldpolitik der Zentralbanken in USA und Europa
  • schwacher US-Dollar
  • 10-Jahres-Zinsniveau in USA immer noch niedrig
  • grosser Anteil an Staatsanleihen im FED-Bestand

Credit Suisse hat auch die Silberpreis-Prognose von 18$ auf 18,46$ für 2017 angezogen, wobei man davon ausgeht, das im vierten Quartal auch 19$ erreicht werden würde.

Geopolitische Risiken führen zu weltweiten Goldkäufen

Die geopolitischen Risiken wie die anstehenden Wahlen in Frankreich, ein möglicher Konflikt mit Nordkorea führen weltweit zu sogenannten safe-haven-Käufen, bei denen Anleger Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen kaufen, weil sie das Investmentvehikel Gold als „sicheren Hafen“ für ihr Vermögen ansehen. Auch wenn Gold heute vormittag um 0,2% ggü. Vortag gefallen ist, ist die Einschätzung für Gold immer noch deutlich optimistisch. Der Markt betrachtet gelassen mögliche zukünftige FED-Sitzungen und glaubt nicht, dass so schnell weitere Zinserhöhungen in den USA kommen werden.  US-Vize-Präsident Mike Pence hat sich am Dienstag noch einmal mit Japan hinsichtlich der Atomwaffen in Nordkorea unterhalten und betonte, dass die USA – wie man in Syrien und Afghanistan gesehen hätte – gewillt sind, energisch einzugreifen, falls Nordkorea sich nicht an internationale Abkommen halte.

Investoren in Deutschland kaufen Anlagegold

Deutsche Geldanleger kaufen aktuell massiv Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen, wobei die klassischen Goldanlagemünzen (Bullionmünzen) im Focus des Interesses stehen: Krügerrand, Maple Leaf, Känguru und Wiener Philharmoniker sind die meist nachgefragten 1-Unzen Goldmünzen aktuell. Daneben Goldbarren vor allen Dingen bis zur 100-Gramm-Größe.

Daneben fragen Anleger zur Diversifikation auch nach Sonderausgaben zum 50-jährigen Krügerrand-Jubiläum oder silbernen 1-Unzen-Münzen der Perth Mint wie z.B. der limitierten 1oz Silbermünze Schwan.

Silbermünze Perth Mint 2017 Schwan 1oz Silber
Silbermünze Perth Mint 2017 Schwan 1oz Silber

 

 

 

 

Goldpreis konstant über 1200 Euro/oz – immer mehr Anleger steuern in den sicheren Hafen Gold

Der Goldpreis ist auch nach den Osterfeiertagen konstant über der wichtigen Marke von 1200 Euro/oz geblieben, zahlreiche Anleger kauften auch am Wochenende in Onlineshops Gold – die weltweite unsichere Lage und die schwache US-Konjunktur waren sicher mit ein Grund.

US-Konjunkturdaten enttäuschend – Gold stark

Die  US-Konjunkturdaten für März und April sind schlichtweg enttäuschend, Einzelhandelsumsätze enttäuschten, der Empire Manufacturing-Index enttäuschte ebenso wie die schwache Entwicklung der Anzahl der Baugenehmigungen in den USA, was als Ausblick für zukünftige Bautätigkeiten gesehen wird. Gold wurde massiv nach dem verbalen Schlagabtausch zwischen USA und Nordkorea gekauft sowie nach Bekanntwerden des Wahlausgangs in der Türkei, welches ein Verbleiben der Türkei in der Nato ebenso infrage stellt wie einen zukünftigen EU-Beitritt. Gold kletterte im Zuge dessen über 1300 US$/oz und konnte damit kurzfristig ein neues 5-Monatshoch setzen. Einsetzende Gewinnmitnahmen führten zu Goldpreisen von 1286$/oz (Dienstag nachmittag).

Goldpreis in Euro auf 8-Monatshoch

In Euro konnte zwischenzeitlich sogar ein 8-Monatshoch bei 1220 Euro/oz erreicht werden. Gewinnmitnahmen, bei denen Investoren Gewinne nach gestiegenem Goldpreis mitgenommen haben, reduzierten die Höchstkurse wieder auf ein Niveau von knapp über 1200 Euro pro Feinunze, was allerdings dann sofort wieder zu Käufen bei Anlegern führte.  Anleger kauften massiv Goldunzen wie den Krügerrand, Maple Leaf und das australische Känguru, – Goldbarren bis zu 250 Gramm die Umsatzrenner.

 

Silberpreis legte nur unterproportional zu

Der Silberpreis konnte im Vergleich zum Goldpreis nur unterproportional zulegen und gab nach einem Anstieg ähnlich wie Gold wieder Gewinne ab. Auch Terminspekulanten scheinen im Moment sehr positiv für Gold und Silber gestimmt zu sein, denn die CFTC-Statistik zeigt mit 133.000 Kontrakten bei den Netto-Long-Positionen ein neues 5-Monatshoch, – auch bei Silber konnten 98,6 Tsd. Kontrakte erreicht werden. Ein Überhang von Long-Positionen an den Terminbörsen zeigt regelmäßig vorherrschenden Optimismus für zukünftige Goldpreisentwicklungen. Unter einer Longposition versteht man an den Terminbörsen z.B. wenn ein Anleger, sich jetzt schon verpflichtet oder das Recht erworben hat,  in der Zukunft zu einem bestimmten Kurs Gold kaufen zu dürfen oder zu müssen. Solche Long-Positionen werden üblicherweise dann aufgebaut, wenn man davon ausgeht, dass bis zu dem Termin der tatsächliche Spot-Goldpreis stark gestiegen ist, sodass man die Long-Position mit Gewinn veräußern kann.

Inder kaufen wieder Gold wie verrückt

Gegenmaßnahmen der indischen Regierung hatten nur kurzfristigen Erfolg. Eine Einführung einer zusätzlichen Steuer wie auch die Außerkurssetzung großer Banknoten konnten zwar kurzfristig die Goldkäufe der indischen Bevölkerung eindämmen, – mittlerweile kaufen die Inder aber wieder so viel Gold wie schon seit 3 Jahren nicht mehr. Da Indien zusammen mit China weltweit zu den größten Goldabnehmern gehört, dürfte das den Goldpreis zukünftig wesentlich beeinflussen. Analysten gehen daher weiterhin von steigenden Goldpreisen aus.

Während Indien von April bis Oktober 264 Tonnen Gold importiert hat, wurden im halb so langen Zeitraum von Januar bis März 2017 bereits mehr als 230 Tonnen Gold importiert. Ein Wert, wie er seit 2013 nicht mehr erreicht worden ist.

Asiens reichster Milliardär kauft Gold

Auch Asiens reichster Milliardär setzt auf Gold. Wie in einem Interview mit dem SGT Report geäußert wurde, ist auch Li Ka-shing, der wohl größte Investor aus China, der auf 35 Milliarden Anlagevermögen geschätzt wird, ein Freund von Gold und setzt aktuell sowohl auf physisches Gold wie auch auf Goldminen-Beteiligungen. Li Ka-Shing gilt als Hong Kongs reichster Einwohner, seine Firmen beschäftigen mehr als 310.000 Menschen in 50 Ländern. Nachdem er mit 14 Jahren in einer Plastik-Handelsfirma gearbeitet hat, gründete er eine eigene Firma für Plastik-Spielzeug und Plastik-Blumen, was den Grundstein für seinen Reichtum legte. Mittlerweile besitzt er von Immobilien über Häfen und Telefongesellschaften ein weitgestreutes Imperium und gilt als der Tycoon Asiens. Li-Shing ist 88 Jahre alt.

 

 

Goldpreis steigt und steigt – Einsteigen nicht vergessen

Der Goldpreis steigt und steigt, – Anleger flüchten weltweit in den sicheren Hafen GOLD. Heute morgen ist Gold bereits Richtung 1290 US$/oz gestiegen. Als Grund wird auch gesehen, dass US-Präsident Trump noch einmal in einer Rede betont hat, dass der US-Dollar zu stark sei, – daraufhin wertete der US-Dollar ab und der Goldpreis stieg. Am Nachmittag war der Goldpreis im europäischen Handel immer noch auf 1209 Euro pro Feinunze Gold und damit abermals deutlich höher als am Vortag.

Indien: Gold wird wieder massiv gekauft

Jetzt gibt es auch offizielle Zahlen aus Indien zum Goldimport: Nach vorläufigen Berechnungen aus dem indischen Finanzministerium hat sich der Goldimport im März im Vergleich zum Vorjahr versiebenfacht, auf 120,8 Tonnen Gold. Berücksichtigt werden muss allerdings, dass der Vorjahresmonat durch einen damals aktiven Streik geschwächt war, – dennoch sind 120 Tonnen Gold pro Monat eine rekordverdächtige Zahl, liegt sie doch weit über dem Zwölftel üblicher Jahresimporte. Im Vorfeld der Hochzeitssaison und der Festivals (Ende April: Akshaya Tritiya) kaufen die Grossisten offensichtlich schon wieder stark Gold ein, nachdem man sich in den Vormonaten zurückgehalten hat. Im indischen Geschäftsjahr, welches am 31.3. endete, wurden insgesamt 716,4 Tonnen Gold importiert, was es leichter macht, den März mit 120 Tonnen einzusortieren.

Goldpreis bald über 1300$ / oz ?

Wenn die asiatische Goldnachfrage weiter anhält, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die 1300$-Marke bei Gold geknackt wird und der Weg des Goldpreises nach oben weiter freigemacht wird, meinten Goldhändler an der Londoner Börse. Auch in Shanghai war der März mit 192,25 Tonnen Gold an der Shanghai Gold Exchange sehr gut und liegt ca. 5% über dem Vorjahreswert. Eine anziehende asiatische Nachfrage dürfte den Goldpreis weiter nach oben bringen.

Gold Alltime-High ist noch in weiter Ferne

Das Alltime-High des Goldpreises vom 22.September 2011 liegt mit 1922 US$/oz noch in weiter Ferne, doch es zeigt dem Goldanleger, wo der Goldpreis schon einmal war und wo er wieder hin könnte. Bei der steigenden, stabilen physischen Nachfrage, den weltweit niedrigen Zinsen und den vielen, globalen Risiken und Unsicherheiten darf es als sicher gelten, dass auch weiterhin viele Anleger auf Gold als sicheren Hafen setzen. Damit hat der Goldpreis eine sehr gute Chance, weiter Richtung alter Hochs zu steigen. Wer dabei sein möchte, muss rechtzeitig Gold kaufen. Ob in Form von Goldmünzen oder Goldbarren ist dabei schon fast sekundär.  „Wenn ein Zug nach oben fährt, ist der Wagon, in den man einsteigt, unwichtig…Hauptsache man ist eingestiegen…“ sagte heute so schön ein Goldhändler in Frankfurt. Die Preise für Goldmünzen könnten schon bald viel höher sein. Gleiches gilt natürlich für die Goldbarren-Preise.

 

 

 

 

 

Gold kaufen als sicherer Hafen kommt wieder in Mode – Goldpreis springt über 1200€-Marke

Zahlreiche Investoren weltweit scheinen Gold als sicheren Hafen anzusehen: Sowohl am gestrigen Dienstag wie auch am heutigen Mittwoch kam es zu massiven Goldkäufen weltweit, die den Goldpreis haben ansteigen lassen. Am frühen europäischen Nachmittag notierte Gold bei 1202 Euro/oz, der Goldpreis in Dollar bewegte sich um 1275$/oz.

Gold kaufen wegen: Syrien, Nordkorea, IS, USA und Frankreich

USA schliddert schon wieder an der Schuldenobergrenze herum, in Nordkorea droht man mit Vergeltungschlägen gegen die USA, der Terroranschlag auf einen Dortmunder Fussballer-Bus ist in der Mitte Deutschlands angekommen und in Frankreich könnten rechtsnationale Politiker Macht nach den Wahlen gewinnen. All dies wird von Investoren als Grund angesehen, vorsichtshalber auf Gold als sicherere Anlage zu setzen.

Goldpreis schon 9% höher als zu Jahresbeginn

Mittlerweile ist Gold schon um 9% seit dem Jahreswechsel gestiegen und der Anstieg scheint noch kein Ende zu haben. Besitzer und Käufer von Goldbarren und Goldmünzen dürfte es freuen.

Goldnachfrage in Indien zieht drastisch an

Die Goldnachfrage in Indien zieht drastisch an. Nach indischen Medienberichten soll der Goldimport nach Indien im März auf 120,8 Tonnen angezogen haben, was eine Vervielfachung gegenüber Vorjahr wäre. Im Vorfeld des Festivals Akshaya Tritiya Ende April diesen Jahres zeichnen sich deutlich höhere Goldverkäufe in Indien ab. Während der Festival- und Hochzeitssaison wird in Indien traditionell sehr viel Gold gekauft, was Indien fast 1:1 importieren muss.

Neues Londoner Goldfixing funktioniert nicht

Nach dem traditionellen Londoner Goldfixing wurde ja das London Gold Benchmark-System eingeführt, was allerdings zuletzt nicht richtig funktionierte oder zumindestens fragwürdige Werte lieferte. Der Benchmark Price wurde 12$ unter dem vorherigen Spot-Preis für Gold festgelegt. Nach einem letzten Spot-Preis von 1265,75$/oz wurde der Benchmark-Preis auf 1252,90$/oz festgesetzt, was bei vielen Marktteilnehmern für Fragezeichen in den Gesichtern sorgte. Von den 14 akkreditierten Marktteilnehmern hatten nur fünf an dieser Preisfestsetzung am Dienstag teilgenommen. Die festsetzende Londoner Börse ICE sowie die LBMA Verantwortlichen wollten den Preissprung zunächst nicht kommentieren. Zuletzt hatten sich große Banken von der Goldpreisfestsetzung in London verabschiedet, was zu immer geringerer Liquidität bei der Preisfeststellung führte.

Deutsche kaufen Krügerrand, Maple Leaf und Goldbarren

In Deutschland nahmen den weit überwiegenden Teil der Goldkäufe heute die zwei Goldmünzen-Typen Krügerrand und Maple Leaf (Kanada) ein, sowie Goldbarren von 100 Gramm bis 1 kg. Auf ca 50 Käufer von Gold kam bei Anlagegold ein Verkäufer von Gold. Die Käufer waren also deutlich in der Überzahl.

Krügerrand Gold kaufen
Deutsche kaufen bevorzugt Krügerrand Goldmünzen

 

 

 

5 Gründe warum der Goldpreis weiter steigen wird

Fragt man 10 Gold-Analysten aktuell nach einer Einschätzung, wie der Goldpreis sich die nächsten 10 Jahre entwickeln wird, erhält man 10 x als Antwort „Er wird steigen“. Lediglich in der Dimension des Goldpreis-Anstiegs unterscheiden sich die Analysen. Wir haben einmal aus unterschiedlichen Analysen zusammengefasst, warum die Goldpreisentwicklung die nächsten Jahre positiv sein sollte. Entscheiden Sie danach selber, ob Sie Gold (z.B. in Form von Goldbarren oder Goldmünzen) kaufen sollten:

5 Gründe, Gold zu kaufen:

1. Physische Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen ist groß

Die jährliche Nachfrage nach Goldmünzen und Goldbarren hat sich die letzen Jahre verdoppelt. Ein Ende ist nicht abzusehen, da Anlagealternativen fehlen und viel frei verfügbares Vermögen in der Welt kursiert. Das World Gold Council hat in einer Auswertung einmal die Goldkäufe für Anlagegold in Form von Goldmünzen und Goldbarren in verschiedenen Zeiträumen verglichen:

Goldnachfrage-Goldbarren-Goldmünzen
Goldnachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen (Quelle: WGC)

 

2. Schmucknachfrage lässt Goldpreis steigen

Der wesentliche Teil der Goldnachfrage weltweit kommt aus dem Schmuckbereich: In 2015 beispielsweise war 57% der weltweiten Goldnachfrage schmuckinduziert, die restlichen 43% teilen sich auf Anlagegold, Elektronik etc. auf.

Goldpreis steigt durch Schmucknachfrage
Schmucknachfrage macht 57% der Goldnachfrage aus. (Quelle: WGC)

Wenn aber 57% der Goldnachfrage aus dem Schmuckbereich kommt und diese wiederum zum grössten Teil aus stark wachsenden Volkswirtschaften wie Indien und China, kann man sich an einer Hand ausrechnen, dass die Goldnachfrage alleine schon wegen der stark steigenden Einwohnerzahl in diesen Ländern stark steigen wird. Dies wird den Goldpreis nach menschlichem Ermessen steigen lassen. In 2015 z.B. war die Goldschmucknachfrage in Indien 5x so gross wie in USA und in China 6x so gross:

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China und Indien brauchen so viel Goldschmuck, dass der Goldpreis steigen wird (Quelle: WGC)

3. Zentralbanken kaufen tonnenweise Gold

Die Zentralbanken dieser Welt haben Anlagenotstand. Wegen der weltweiten Staats- und Schuldenkrise sind so manche Staatsanleihen nicht mehr sicher und es gibt auch kaum noch Zinsen für Geldanlagen in Festverzinslichen Wertpapieren, vom Ausfallrisiko einmal ganz abgesehen. Daher kaufen Zentralbanken dieser Welt tonnenweise Gold, in den letzten 6 Jahren jedes Jahr mehrere hundert Tonnen Gold. Im Jahr 2016 wurden beispielsweise 383 Tonnen Gold durch Zentralbanken gekauft, – allen voran China und Russland. Derart massive Käufe sind geeignet, den Goldpreis nach oben zu bringen.

 

Goldpreis geht durch Notenbankkäufe nach oben
Goldpreis geht durch Notenbankkäufe nach oben – Zentralbankkäufe in Tonnen/Jahr (Quelle: WGC)

 

4. Zinsen sind niedrig – Anleger kaufen Gold

Weil weltweit die Zinsen niedrig sind, auch für langlaufende Papiere, investieren die Anleger in Gold, weil sie die Wahrscheinlichkeit als groß ansehen, dass der Goldpreis stärker steigt als etwaige Einnahmen aus Zinsen überhaupt sein könnten. Die letzten Jahre haben sie damit auch Recht gehabt, Goldpreis-Steigerungen von 8 bis 11% p.a. waren deutlich höher als die Zinsen auf Sparbücher oder Anleihen. Selbst für 30-jährige Anleihen sind die Zinsen mit 0,2 bis 3% weltweit sehr niedrig. Investoren kaufen daher Gold. Dadurch, dass Sie Gold kaufen, tragen Sie selber zum Goldpreisanstieg bei.

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Niedrige Zinsen machen Gold als Investment interessant – Goldpreis steigt (Quelle: WGC)

 

5. Weltweite Unsicherheiten werden immer grösser

Gold wird zunehmend als sicherer Hafen in einer immer unsicherer werdenden Welt angesehen. In den letzten 10 Jahren gab es zahlreiche Entwicklungen, die vor 20 Jahren noch niemand für möglich gehalten hätte:

  • Millionen von Flüchtlingen aus Afrika fliehen nach Europa und kommen über das Meer oder die Landroute
  • Großbritannien tritt aus der EU aus
  • Griechenland als ein EU-Staat kann die Schulden nicht mehr bezahlen, trotz mehrerer Schuldenerlasse steht Griechenland immer noch mit dem Rücken an der Wand
  • Russland erobert kriegerisch ein Teil der Ukraine
  • IS-Terror nimmt ungeahnte Ausmaße an
  • Die Bevölkerung in Europa wendet sich rechtsnationalen Parteien zu – aus Angst vor Überfremdung
  • Banken in Europa (Griechenland und Zypern) beschränken temporär den Zugang zum eigenen Konto, schließen tage- oder wochenlang Bankfilialen
  • Indien erklärt große Banknoten für ungültig

Aus all diesen Gründen kaufen immer mehr Privatpersonen Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen. Diese Investmentnachfrage nach Gold wird den Goldpreis stützen. Bereits in 2016 konstatierte der Bankenverband, dass Gold eine der besten Geldanlagen des Jahres 2016 war, nur getoppt von einem Investment in deutsche Aktien, die von vielen aber als riskanter als Gold angesehen werden. Was im Jahre 2016 wieviel Zinsen oder Zugewinn aus 10.000 Anlagegeld erwirtschaftete, sehen Sie hier:

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Auch der Bankenverband bemerkt den Goldpreis-Anstieg wohlwollen. (Quelle:Bankenverband)

Jeder Anleger muss für sich selber entscheiden, ob er zu 0,xy% sein Geld bei einer Bank „anlegt“ oder lieber in Gold investiert, indem er

 

 

Silberpreis +11,7% Goldpreis + 8,9% in 2017 – worauf warten Sie?

Edelmetalle scheinen zum Outperformer dieses Jahr zu werden: Der Silberpreis ist alleine in diesem Jahr schon um 11,7% gestiegen, der Goldpreis um 8,9% und das in noch nicht einmal 3,5 Monaten. Damit haben Käufer von Goldbarren und Goldmünzen auf das richtige Pferd gesetzt: Gold statt Sparbuch. Während Spareinlagen häufig mit Zinssätzen von sogar unter 1% p.a. abgespeist werden, können sich Besitzer von Goldmünzen und Goldbarren über beständig steigende Goldpreise freuen. Seit 2014 befindet sich Gold wieder im Aufwärtstrend, wie die nachfolgende Übersicht über historische Krügerrand-Goldmünzen-Preise erkennen lässt:

Krügerrand Preis in Euro 2000 bis 2017
Krügerrand Preis in Euro 2000 bis 2017

Goldpreis steigt heute alleine um 1%

Der Goldpreis ist alleine am heutigen Dienstag um rund 1% gestiegen. Käufer gaben geopolitische Risiken als Grund für Goldkäufe an. Sei es Nordkorea, der mittlere Osten, die französische Wahl oder auch der IS-Terror. Die jüngsten Bombardements der USA auf Syrien wurden von Russland kritisiert, aktuell finden Gespräche zwischen Russland und USA statt.

Goldkäufe auch in ETFs

Auch der weltgrösste Gold-ETF verzeichnete Zuwächse: Von Freitag auf Montag änderte sich der Goldbestand des SPDR von 836,49 Tonnen auf 838,26 Tonnen, mithin fast  2 Tonnen Gold mehr

Goldpreis springt über 1190 Euro/oz

Der Goldpreis bewegt sich während des europäischen Nachmittags deutlich nach oben, überschritt zunächst die 1190 Euro-Grenze, steht aktuell sogar bei über 1196 Euro/oz. In Dollar notiert der Goldpreis am Nachmittag bei 1271 US$/oz. Gold ist damit über der magischen 200-Tage Linie.

Vermögensverwalter Bert Flossbach empfiehlt Gold

Auch Vermögensverwalter Bert Flossbach, Mitgründer der Vermögensverwaltung Flossbach von Storch rät zu Gold: Rund 10% seines Vermögens sollte man in Gold halten. Gold habe seit 1973 über einen Inflationsausgleich hinaus einen realen Wertzuwachs von 84% erzielt, während viele andere Anlagen gerade einmal die Inflation ausgeglichen haben. Die große Nachfrage aus Indien und China wirke sich positiv auf den Goldpreis aus. Im Jahr 2016 seien aus Indien und China zusammen 1589 Tonnen Gold gekauft worden – und das bei starken Restriktionen der indischen Regierung, die die Bevölkerung vom Gold kaufen abhalten will.

Jetzt Gold kaufen

Gold kaufen weiter populär – FED-Chefin Yellen will die Wirtschaft nicht abwürgen

Um 22 Uhr MEZ gestern Abend hielt FED-Chefin Janet Yellen eine Rede in Michigan, die Goldhändler in der ganzen Welt mit Aufmerksamkeit verfolgten. Die Chefin der US-Notenbank hat aber offensichtlich erkannt, dass weder die amerikanische Regierung noch die US-Wirtschaft über Zinserhöhungen erfreut wären und deshalb auch keine konkreten angekündigt.

Sie blieb nebulös und teilte nur mit, dass die US-Wirtschaft ziemlich gesund sei, aber man das Wirtschaftswachstum auch nicht durch Zinserhöhungen abwürgen dürfe. Allerdings könne die FED auch nicht allzu lange damit warten, die Geldpolitik wieder etwas straffer zu gestalten. Bis Ende 2017 wolle man mit dem Geldeinsammeln beginnen. Die FED plant, den hohen Bestand an Staatsanleihen abzubauen. FED-Chefin Yellen betonte die Sinnhaftigkeit der Unabhängigkeit der Zentralbank von der Regierung.

Goldpreis unbeeindruckt von Yellen

Die Rede der FED-Chefin hatte keinerlei nennenswerte Auswirkung auf den Goldpreis: Im europäischen Vormittagshandel notierte Gold nach der Rede der FED-Chefin mit Preisen um 1184 Euro/oz, respektive 1257 US$/oz fest, 0,2% höher als am Vortag. Signifikante Goldkäufe von Anlegern sorgen weiterhin für einen stabilen Goldpreis.

Saxo Bank empfiehlt GOLD KAUFEN

Die Saxo Bank sieht festere Goldpreise bis zum Jahresende. Ole Hansen, Chef-Stratege für Edelmetalle bei der Bank, sieht den Goldpreis Ende des Jahres bei 1325 $/oz, mithin eine Steigerung von 5,4% bis zum Jahresende. Damit würde die Wertsteigerung von Gold wieder einmal die Inflation bei weitem überschreiten.

Bei klassischer Sparanlage wie Sparbuch oder Festgeld ist dieses Jahr real eher mit Vermögensverlusten zu rechnen, da die Inflation mit Werten um 2% deutlich höher sein dürfte als der vereinnahmte Zins, was zu Netto-Vermögensverlusten führen würde.

Ole Hansen von der Saxo-Bank sieht überdies die Möglichkeit eines Silberpreis-Anstiegs auf 19$/oz. Am Dienstag notierte Silber noch bei 17,95 US$/oz.

(Papier-) Gold kaufen in Dubai und China leichter

Die Dubai Gold and Commodities Exchange (DGCX) als Edelmetallbörse in Dubai kündigte die Auflegung eines speziellen Gold-Kontrakts in der chinesischen Währung Yuan an, um internationalen Anlegern dollarunabhängig die Möglichkeit des Investments in Gold zu geben. Insbesondere hat man es auf die chinesischen Investoren abgesehen. Mit dem DGCX Shanghai Gold Futures (DSGC) kann man in Gold, basierend auf der Yuan-Notierung an der Shanghai Gold Exchange (SGE) investieren. Die Kontraktgröße beträgt 1 kg Gold, – der Kontraktpreis wird aber in Yuan pro Gramm Gold ausgewiesen. Man möchte damit vor allen Dingen institutionelle Anleger ansprechen, die das Gold dann in 55 zertifizierten Goldaufbewahrorten verwahren lassen können.  Die Shanghai Gold Exchange gilt mittlerweile als weltweit größter Goldmarkt in der Welt. Indien und China sind zusammen die größten Goldabnehmerländer weltweit.

RAK Bank sieht Goldpreis bei 1400$

Die in Dubai und im arabischen Raum präsente RAK Bank sieht die Goldpreisentwicklung noch positiver. Jeffrey Rhodes von der RAK Bank sieht Gold als best performende Anlage in diesem Jahrhundert. Er verwies auf den Goldpreisanstieg um 320% seit dem Sommer 2001. Anleger könnten mit einem Investment in Gold ihr Vermögen vor Verlusten schützen. 4 Jahre Unsicherheit unter Trump stünden vor den Anlegern. Gold könnte da leicht auch die 1400-Dollar-Preismarke überschreiten. Anleger seien gut beraten, Gold zu kaufen

Deutsche Anleger kaufen physisches Gold

Die Anleger in Deutschland setzten nach wie vor auf physisches Gold und kaufen Krügerrand Goldmünzen der unterschiedlichsten Jahrgänge und klassische Goldbarren LBMA zertifizierter Hersteller. Im Hinblick auf Ostern waren auch verstärkte Käufe kleinerer Goldbarren der Following Nature Serie von Heraeus zu verzeichnen.

Goldbarren Following Nature Serie - Gold kaufen
Gold kaufen für Ostern : Following Nature Goldbarren von Heraeus

 

 

Indische Goldimporte fallen um 24% – Gold dennoch fest

Im indischen Finanzjahr 2016/2017 sind die Goldimporte nach Indien um 24% gefallen, schenkt man den Daten aus dem indischen Handelsministerium Glauben. Indien hat im abgelaufenen Finanzjahr nur noch 560,32 Tonnen Gold importiert.

Indien gilt als einer der grössten Goldimporteure der Welt, die Goldnachfrage wird im Wesentlichen von der indischen Schmucknachfrage getrieben. Wegen neuer Abgaben auf allen nicht-silbernen Schmuck waren zuletzt in Indien über 300 Juweliere in einen Streik getreten, der von Anfang März bis zur 2.Aprilwoche andauerte.

Die Gesamtgoldnachfrage in Indien ist nach einer Statistik des World Gold Councils von 1002 Tonnen Gold im Jahr 2010 sieben Jahre in Folge auf 676 Tonnen im Jahr 2016 gesunken, – im Wesentlichen eine Folge immer neuer staatlicher Restriktionen gegen Gold.

China setzt auf Gold: 59 Millionen Unzen

Die Volksrepublik China setzt nach wie vor auf Gold, hat mittlerweile staatseigene 59,24 Millionen Goldunzen im Eigenbestand der Zentralbank. Seit 5 Monaten habe man allerdings ausweislich der Zentralbankbilanz weder Gold verkauft noch welches zugekauft. Der Wert des chinesischen Staatsgoldes beträgt mittlerweile über 70 Milliarden Euro. China will mit dem Aufbau eigener großer Goldbestände die eigene Währung stärken und gegenüber dem US-Dollar die chinesische Währung als Weltwährung etablieren. Hohe Währungsreserven in Gold sollen das Vertrauen internationaler Investoren in Chinas Währung stärken.

Goldpreis nach 5-Monatshoch immer noch fest

Der Goldpreis ist, nachdem er letzte Woche sein 5-Monatshoch (1270,47 US$/oz ) erreicht hat, auch diese Woche fest gestartet, aktuell notiert Gold bei 1183 €/oz und damit immer noch über der wichtigen 1180 Euro-Grenze. Die Anschläge am Wochenende in Ägypten und der kurz vorher verübten Terroranschlag in Schweden hatten weitere Goldkäufe von Anlegern ausgelöst. Gold gilt nach wie vor als sicherer Hafen, weswegen Anleger weltweit auf Goldbarren und Goldanlagemünzen setzen.

ETF mit 836 Tonnen Gold

Der SPDR Trust, der weltgrößte Gold-ETF (Exchange Traded Funds), hatte letzte Woche Freitag einen Goldbestand von 836,49 Tonnen Gold, was einen leichten Rückgang von 0,03% zum Vortag bedeutet. Große institutionelle Anleger setzen also weiterhin auf Gold, wenn auch zum Teil auf „Papiergold“, Gold in Zertifikatsform, bei dem die Anleger hoffen, dass es auch da ist und geliefert werden kann.  Deutsche Privatanleger setzten nach wie vor auf physisches Gold: Gold, welches an sie ausgeliefert wird, in Form von Goldbarren und Goldmünzen. Die Klassiker wie Krügerrand, Maple Leaf und Känguru führen die Umsatzhitparaden bei den Edelmetallhändlern an.

Goldpreis steigt – FED machtlos

Die US-Notenbank FED hatte zuletzt auch den Goldpreis steigen lassen: William Dudley, Leiter der Notenbank in New York hat angekündigt, dass die FED erstmal eine Pause mit Zinserhöhungen machen werden, man müsse ja auch die Bilanzsumme verringern, d.h. den Bestand an Staatsanleihen und Hypothekenanleihen reduzieren. Alte, auslaufende Anleihen sollen nicht mehr 1:1 durch neue ersetzt werden. Dieser Hinweis auf eine restriktivere Geldpolitik hat zwar zunächst den US-Dollar steigen lassen und zu steigenden Zinsen geführt, Gold blieb dennoch fest.

Notenbanken kaufen Goldbarren

Auch wenn Regierungen und Zentralbanken der eigenen Bevölkerung gerne Gold als Geldanlage ausreden wollen, um das eigene Papiergeldsystem nicht zu zerstören, setzen die Notenbanken dieser Welt weiter selber auf Gold als Geldanlage. So hat Russland zuletzt 10,3 Tonnen Gold den eigenen Reserven hinzugefügt, die nunmehr 1655,4 Tonnen betragen. Auch die Türkei hat 2 Tonnen Gold hinzugekauft und besitzt nun 413 Tonnen Gold.

Insgesamt besitzen die Notenbanken dieser Welt Goldreserven im Gewicht von 33.329,3 Tonnen und gehören seit Jahren zu den Netto-Goldkäufern, d.h. die Käufe von Gold durch Notenbanken überwiegen bei weitem die Verkäufe.

Notenbanken kaufen Goldbarren überlicherweise nicht in Größenordnungen von 1 Gramm bis 1 kg wie Privatanleger dies üblicherweise tun, sondern in sogenannten 400-Unzen-Goldbarren, also Goldbarren, die 12,44 Kilogramm Gold beinhalten, eine im Interbankenhandel übliche Einheit.