Goldpreis setzt nach Führung von Macron in der ersten Wahlrunde zurück

Nach Bekanntwerden der Wahlergebnisse in Frankreich, nach denen zwar keiner der Kandidaten mehr als 25% hatte, aber der Kandidat Macron vor der rechtsnationalen Le Pen führt, gingen die Goldpreise im asiatischen Handel zurück. Diejenigen, die Angst davor hatten, dass Marine Le Pen die meisten Stimmen erhält, haben wieder Gold verkauft, was die Preise drückte.

Vorläufige Endergebnisse der Wahl in Frankreich:

  • Macron 23,75 %
  • Le Pen 21,53 %
  • Fillon 19,91 %
  • Melenchon 19,64 %

Zwischen den beiden Erstgenannten findet nun am 7. Mai eine Stichwahl statt. Bis dahin ist noch alles offen und eine Wahlvorhersage schwierig. Meinungsforscher wollen wissen, dass das Ergebnis einer Stichwahl 65:35 für Macron sein werde.  Niemand weiß, ob bis dahin nicht noch ein Anschlag stattfindet oder ein sonstiges Ereignis, was womöglich einem der beiden Kandidaten einen Vorsprung verschafft. Macron ist für eine Beibehaltung des Euros, Le Pen hatte sich für die Abschaffung des Euros ausgesprochen und steht auch der EU kritisch gegenüber. Im französischen Parlament verfügen beide nicht über die absolute Mehrheit, sondern sind auf Koalitionen und Stimmen der Gegenseite angewiesen.

Euro legt zu – Gold schwächer

In einer ersten Reaktion auf die Wahl legte der Euro zu und Gold tendierte schwächer. Möglicherweise ist einigen Marktteilnehmern nicht bewusst, dass dies nur eine erste Wahl in Frankreich war und die Stichwahl bei derart knappen Verhältnissen wie gestern noch nicht entschieden ist. Am Montag morgen notierte der Euro bei 1,0868 rund 1% besser als am Vortag. Der Goldpreis in Euro notierte bei 1169 Euro/oz, was rund 2% leichter als zum Ende der vergangenen Woche ist. In US-Dollar setzte der Goldpreis bis auf 1270 $/oz zurück.

Deutsche Anleger kaufen auf ermäßigtem Niveau Gold

Deutsche Anleger nutzten die leicht zurückgesetzten Kurse für Gold, um günstiger als noch zum letzten Wochenschluss Goldbarren und Goldmünzen zu kaufen. Der Maple Leaf in Gold und Krügerrand Goldmünzen führten die Absatzhitparade an.

Krügerrand Gold kaufen

Goldpreis charttechnisch

Gold muss nun unter Beweis stellen, dass es die charttechnische Marke von 1260$/oz nicht unterschreitet und kann dann einen neuen Anlauf nehmen, um die Marke von 1300$/oz zu durchbrechen.

Faktoren für steigenden Goldpreis

Unterstützend für den Goldpreis dürfte ein schwächelnder US-Dollar sein, der schwach gegenüber Euro, Pfund und Yen ist. Der Goldpreis könnte also nur einen Zwischenrücksetzer auf dem Weg nach oben gemacht haben. Nach starken Anstiegen wie in der letzten Woche sind Rücksetzer/Gewinnmitnahmen an der Tagesordnung. Sie bieten Anlegern wieder auf vergünstigter Basis die Möglichkeit zum Positionsaufbau. Charttechnisch wäre es allenfalls kritisch, wenn die Marke von 1245$/oz nach unten durchschritten werden würde. Danach sieht es aber im Moment nicht aus, – Gold notiert am Montagmorgen mit 1270$/oz deutlich darüber.

Fundamentale Probleme nicht gelöst

Langfristige Anleger sehen, dass die fundamentalen Probleme auf der Welt nicht gelöst sind, auch mit einer Wahl in Frankreich nicht. Es gibt immer noch eine Auseinanderdriften-Tendenz in der EU, schwache Euroländer wie z.B. Griechenland, die stark verschuldet sind, einen US-Präsidenten, den immer noch keiner richtig einschätzen kann, Nordkorea, die mit einem Angriff auf US-Flugzeugträger drohen, IS-Terror auf der ganzen Welt, eine durch Russland besetzte Krim und zahlreiche andere Krisenherde. Von einer USA, die wieder an der Schuldenobergrenze laviert, ganz zu schweigen. Mit Gold dürfte man auch in der Zukunft auf der sicheren Seite sein.

Klavierstimmer findet 913 Goldmünzen in Klavier

Ein Klavierstimmer im englischen Shropshire traute seinen Augen nicht, als er ein Klavier stimmen wollte. Nach Öffnen des Klaviers entdeckte er mehrere handvernähte Stofftaschen, in denen insgesamt 913 Goldmünzen enthalten waren.

6 kg Goldmünzen aus Großbritannien

Insgesamt kamen ca. 6 Kilogramm Gold in Form von Goldmünzen zum Vorschein, vor allen Dingen britische Goldmünzen (z.B. Sovereign-Goldmünzen aus dem 20. und 19. Jahrhundert). Das Klavier war zuvor vom Ehepaar Graham und Meg Hemmings, die es 33 Jahre lang besaßen, einer örtlichen Schule gespendet worden. Weder die Schule noch die Vorbesitzer können sich jedoch erklären, wo das Gold herkommt. Die meisten Goldmünzen stammen aus dem Zeitraum von 1847 bis 1915 und haben einen Sammlerwert, der über den reinen Goldwert hinausgeht.

Besitzer der Goldmünzen konnte nicht ermittelt werden

Da die Polizei keinen rechtmässigen Besitzer der Goldmünzen ermitteln konnte, dürfen sich nun wohl der Klavierstimmer Martin Backhouse und die Schule, der das Klavier gespendet worden ist, das Bishops Castle Community College über einen Geldsegen freuen, der für jeden von beiden im sechsstelligen Bereich liegen dürfte. Einige Goldmünzen stammten auch aus dem 18.Jahrhundert. Das Britische Museum hat Rechte angemeldet, muss dann aber den Klavierstimmer und die Schule entschädigen.

40 angebliche Besitzer haben sich gemeldet

40 Personen hätten sich zwischenzeitlich bei der Polizei gemeldet und angegeben, sie hätten das Gold dort versteckt… konnten aber alle keine ausreichenden Angaben machen, wo, wie und was versteckt worden ist, sodass die Polizei diesen Leuten keinen Glauben schenkte.

Fazit:

Goldmünzen und deren Wert überdauern Jahrhunderte. Goldmünzen gut im Haushalt zu verstecken, ist sicher sinnvoll. Aber man sollte einer Person seines Vertrauens mitteilen, wo versteckt worden ist. Spätestens im Testament sollten dazu Angaben enthalten sein.

 

Freya – Göttin der Fruchtbarkeit als Silbermünze in kleiner Auflage – nur 2000 Stück weltweit

Sie gilt als Göttin der Fruchtbarkeit und des Frühlings und wurde von der australischen Perth Mint als Motiv für eine besondere Münze gewählt.

Die aus der nordischen Mythologie stammende Göttin Freya gehört zu den Wanen, eines der beiden Göttergeschlechter gemäß nordischem Mythos.

Freya: Nur 2000 Silbermünzen in Antik Finish

Die kleine Auflage von weltweit nur 2000 Münzen macht diese Ausgabe so interessant: Die Göttin mit dem Schwert und einer Katze auf der Schulter kommt auf der großen, schweren Silbermünze besonders dreidimensional zur Geltung,- incl. Details wie das neben ihr befindliche Wildschwein. Zwei Unzen reines Silber (999,9/1000) geben der 40,6 mm großen Münze entsprechende Wirkung.

Silbermünze Freya ist die erste einer dreiteiligen Serie

Die Silbermünze Freya ist die erste Münze einer dreiteiligen Serie der Perth Mint, die mit „Norse Goddesses“ / nordische Gottheiten umschrieben ist. Die Münzen werden in einem edlen Echtholzetui ausgeliefert. Die Künstlerin Ing Ing Jong zeichnet für die künstlerische Hochreliefprägung verantwortlich. Die Münzen sind als Anschlußserie einer bereits vorher erfolgreich verausgabten Serie „Nordische Götter“ zu verstehen.

Perth Mint prägt – Tuvalu ist Ausgabeland

Die in Australien ansässige Perth Mint prägt die große Silbermünze, die in Tuvalu, einem Inselstaat im Pazifik, gesetzliches Zahlungsmittel ist. Durch die Gestaltung des Münzmotivs bis zum Rand lehnt man sich an historische Münzmotive an und erreicht in Kombination mit dem Antik-Finish-Design der Silbermünze den Eindruck, es würde sich um eine historische Münze für eine Göttin handeln. Die Silbermünze Freya ist international stark gefragt, wird in USA ebenso wie in Europa und Australien vertrieben. Die Auflage von 2000 Stück wird voraussichtlich schnell ausverkauft sein.

Technische Daten Freya 2 oz Silbermünze 2017

  • Material: Silber
  • Feinheit: 999.9/1000
  • Hersteller: Perth Mint
  • Nennwert: 2 Dollar (Tuvalu)
  • Gewicht: 62,2 Gramm – 2 oz
  • Durchmesser: 40,6 mm
  • Dicke: 6 mm (!)
  • Prägebesonderheit: Antik-Finish, High-Relief
  • Zertifikat: ja
  • Etui: ja
  • Jahr: 2017
  • Ausgabeland: Tuvalu

Folgemünzen nach Freya:

Nach der Silbermünze Freya sollen im Rahmen der Göttinnen-Serie noch die folgenden zwei Gottheiten auf Münzen ausgegeben werden:

  • FRIGG
  • HEL

Wo kann man die Silbermünze Freya 2 oz 2017 kaufen?

Der deutsche Distributor Anlagegold24 liefert diese Münze in Deutschland an Kunden aus, – solange der Vorrat reicht:

Freya Silbermünze 2017 – Verfügbarkeit prüfen

Citi Bank erhöht auch Goldpreisprognose für 2017

Die in New York ansässige Citi Bank hat sich nunmehr auch den Fakten gestellt und erhöht die Goldpreisprognose für 2017. Statt der bisherigen Aussicht, dass der Goldpreis dieses Jahr auf 1200$ steigen könnte, erhöht die Citi Bank die Prognose nunmehr auf 1220$/oz.

Am Mittwochnachmittag bewegte sich der Goldpreis nach leichten Rücksetzern im Vergleich zu gestern auf einem Niveau um 1280$/oz und somit bereits 60$ ÜBER der Prognose der Citi Bank.

Citi Bank sieht zwei Zinserhöhungen

Die Citi Bank sieht für dieses Jahr noch zwei Zinserhöhungen in USA und gegen Jahresende würde die FED vermutlich anfangen, Liquidität aus den Märkten zu nehmen, indem sie die Bilanzsumme deutlich verringert, d.h. weniger Anleihen am Markt aufkauft. In den nächsten 3 Monaten könnte der Goldpreis noch bis 1300$ steigen, würde dann aber auf 1200$/oz fallen. In der Vergangenheit ist die Citi Bank regelmäßig dadurch aufgefallen, dass die Goldpreisprognosen sich später in der Realität nicht erfüllten.  Andere Analysten sehen die möglichen zwei Zinserhöhungen der FED bereits im Goldpreis eingepreist und legen den Focus auf die weltweiten Unsicherheiten, die sich auch durch Zinserhöhungen nicht beseitigen lassen.

Goldnachfrage in China 7,7% höher als im Vorjahr

In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden an der Shanghai Gold Exchange 555,9 Tonnen Gold gehandelt, das sind 7,7% mehr als im vergleichbaren Vorjahresquartal.  Ein Anziehen der Goldnachfrage an der Börse in Shanghai entspricht dem gestiegenen Käuferinteresse chinesischer Anleger für Gold. In den Goldverkaufsläden in China stehen Anleger zumeist Schlange, um Geld in Gold zu tauschen. China und Indien gelten als die stärksten Goldnachfragenationen und dürften mittlerweile eine gewaltigen Einfluss auf den Goldpreis haben. Chinesen kaufen traditionell Goldbarren, Goldmedaillen und auch ihre eigenen Goldpanda-Münzen zur Geldanlage. Die chinesische Regierung kauft nicht nur selber massiv Gold für den eigenen Staatsfonds, sondern animiert auch in TV-Spots die Bevölkerung zum Goldkauf.

Goldpanda Münze China

Credit Suisse sieht Goldpreis am Jahresende bei 1400$ – leichte Rücksetzer erleichtern Positionsaufbau

Die Schweizer Großbank Credit Suisse sieht den Goldpreis im vierten Quartal 2017 bei 1400$/oz – aktuell notiert dieser bei 1281$/oz, damit eine Steigerungsmöglichkeit von +10% für dieses Jahr. Die letzten Stunden ist der Goldpreis durch Gewinnmitnahmen wieder leicht unter die 1200-Euro-Grenze gefallen, notiert aktuell bei 1195 Euro pro Feinunze, was für Goldkäufer wieder die Möglichkeit zum Positionsaufbau bietet.

Gründe für weiter steigenden Goldpreis:

Credit Suisse sieht als Grund für weitere Goldpreis-Anstiege in 2017:

  • niedriges Realzinsniveau in USA
  • nach wie vor vorsichtige Geldpolitik der Zentralbanken in USA und Europa
  • schwacher US-Dollar
  • 10-Jahres-Zinsniveau in USA immer noch niedrig
  • grosser Anteil an Staatsanleihen im FED-Bestand

Credit Suisse hat auch die Silberpreis-Prognose von 18$ auf 18,46$ für 2017 angezogen, wobei man davon ausgeht, das im vierten Quartal auch 19$ erreicht werden würde.

Geopolitische Risiken führen zu weltweiten Goldkäufen

Die geopolitischen Risiken wie die anstehenden Wahlen in Frankreich, ein möglicher Konflikt mit Nordkorea führen weltweit zu sogenannten safe-haven-Käufen, bei denen Anleger Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen kaufen, weil sie das Investmentvehikel Gold als „sicheren Hafen“ für ihr Vermögen ansehen. Auch wenn Gold heute vormittag um 0,2% ggü. Vortag gefallen ist, ist die Einschätzung für Gold immer noch deutlich optimistisch. Der Markt betrachtet gelassen mögliche zukünftige FED-Sitzungen und glaubt nicht, dass so schnell weitere Zinserhöhungen in den USA kommen werden.  US-Vize-Präsident Mike Pence hat sich am Dienstag noch einmal mit Japan hinsichtlich der Atomwaffen in Nordkorea unterhalten und betonte, dass die USA – wie man in Syrien und Afghanistan gesehen hätte – gewillt sind, energisch einzugreifen, falls Nordkorea sich nicht an internationale Abkommen halte.

Investoren in Deutschland kaufen Anlagegold

Deutsche Geldanleger kaufen aktuell massiv Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen, wobei die klassischen Goldanlagemünzen (Bullionmünzen) im Focus des Interesses stehen: Krügerrand, Maple Leaf, Känguru und Wiener Philharmoniker sind die meist nachgefragten 1-Unzen Goldmünzen aktuell. Daneben Goldbarren vor allen Dingen bis zur 100-Gramm-Größe.

Daneben fragen Anleger zur Diversifikation auch nach Sonderausgaben zum 50-jährigen Krügerrand-Jubiläum oder silbernen 1-Unzen-Münzen der Perth Mint wie z.B. der limitierten 1oz Silbermünze Schwan.

Silbermünze Perth Mint 2017 Schwan 1oz Silber

Goldpreis konstant über 1200 Euro/oz – immer mehr Anleger steuern in den sicheren Hafen Gold

Der Goldpreis ist auch nach den Osterfeiertagen konstant über der wichtigen Marke von 1200 Euro/oz geblieben, zahlreiche Anleger kauften auch am Wochenende in Onlineshops Gold – die weltweite unsichere Lage und die schwache US-Konjunktur waren sicher mit ein Grund.

US-Konjunkturdaten enttäuschend – Gold stark

Die  US-Konjunkturdaten für März und April sind schlichtweg enttäuschend, Einzelhandelsumsätze enttäuschten, der Empire Manufacturing-Index enttäuschte ebenso wie die schwache Entwicklung der Anzahl der Baugenehmigungen in den USA, was als Ausblick für zukünftige Bautätigkeiten gesehen wird. Gold wurde massiv nach dem verbalen Schlagabtausch zwischen USA und Nordkorea gekauft sowie nach Bekanntwerden des Wahlausgangs in der Türkei, welches ein Verbleiben der Türkei in der Nato ebenso infrage stellt wie einen zukünftigen EU-Beitritt. Gold kletterte im Zuge dessen über 1300 US$/oz und konnte damit kurzfristig ein neues 5-Monatshoch setzen. Einsetzende Gewinnmitnahmen führten zu Goldpreisen von 1286$/oz (Dienstag nachmittag).

Goldpreis in Euro auf 8-Monatshoch

In Euro konnte zwischenzeitlich sogar ein 8-Monatshoch bei 1220 Euro/oz erreicht werden. Gewinnmitnahmen, bei denen Investoren Gewinne nach gestiegenem Goldpreis mitgenommen haben, reduzierten die Höchstkurse wieder auf ein Niveau von knapp über 1200 Euro pro Feinunze, was allerdings dann sofort wieder zu Käufen bei Anlegern führte.  Anleger kauften massiv Goldunzen wie den Krügerrand, Maple Leaf und das australische Känguru, – Goldbarren bis zu 250 Gramm die Umsatzrenner.

 

Silberpreis legte nur unterproportional zu

Der Silberpreis konnte im Vergleich zum Goldpreis nur unterproportional zulegen und gab nach einem Anstieg ähnlich wie Gold wieder Gewinne ab. Auch Terminspekulanten scheinen im Moment sehr positiv für Gold und Silber gestimmt zu sein, denn die CFTC-Statistik zeigt mit 133.000 Kontrakten bei den Netto-Long-Positionen ein neues 5-Monatshoch, – auch bei Silber konnten 98,6 Tsd. Kontrakte erreicht werden. Ein Überhang von Long-Positionen an den Terminbörsen zeigt regelmäßig vorherrschenden Optimismus für zukünftige Goldpreisentwicklungen. Unter einer Longposition versteht man an den Terminbörsen z.B. wenn ein Anleger, sich jetzt schon verpflichtet oder das Recht erworben hat,  in der Zukunft zu einem bestimmten Kurs Gold kaufen zu dürfen oder zu müssen. Solche Long-Positionen werden üblicherweise dann aufgebaut, wenn man davon ausgeht, dass bis zu dem Termin der tatsächliche Spot-Goldpreis stark gestiegen ist, sodass man die Long-Position mit Gewinn veräußern kann.

Inder kaufen wieder Gold wie verrückt

Gegenmaßnahmen der indischen Regierung hatten nur kurzfristigen Erfolg. Eine Einführung einer zusätzlichen Steuer wie auch die Außerkurssetzung großer Banknoten konnten zwar kurzfristig die Goldkäufe der indischen Bevölkerung eindämmen, – mittlerweile kaufen die Inder aber wieder so viel Gold wie schon seit 3 Jahren nicht mehr. Da Indien zusammen mit China weltweit zu den größten Goldabnehmern gehört, dürfte das den Goldpreis zukünftig wesentlich beeinflussen. Analysten gehen daher weiterhin von steigenden Goldpreisen aus.

Während Indien von April bis Oktober 264 Tonnen Gold importiert hat, wurden im halb so langen Zeitraum von Januar bis März 2017 bereits mehr als 230 Tonnen Gold importiert. Ein Wert, wie er seit 2013 nicht mehr erreicht worden ist.

Asiens reichster Milliardär kauft Gold

Auch Asiens reichster Milliardär setzt auf Gold. Wie in einem Interview mit dem SGT Report geäußert wurde, ist auch Li Ka-shing, der wohl größte Investor aus China, der auf 35 Milliarden Anlagevermögen geschätzt wird, ein Freund von Gold und setzt aktuell sowohl auf physisches Gold wie auch auf Goldminen-Beteiligungen. Li Ka-Shing gilt als Hong Kongs reichster Einwohner, seine Firmen beschäftigen mehr als 310.000 Menschen in 50 Ländern. Nachdem er mit 14 Jahren in einer Plastik-Handelsfirma gearbeitet hat, gründete er eine eigene Firma für Plastik-Spielzeug und Plastik-Blumen, was den Grundstein für seinen Reichtum legte. Mittlerweile besitzt er von Immobilien über Häfen und Telefongesellschaften ein weitgestreutes Imperium und gilt als der Tycoon Asiens. Li-Shing ist 88 Jahre alt.

Goldpreis steigt und steigt – Einsteigen nicht vergessen

Der Goldpreis steigt und steigt, – Anleger flüchten weltweit in den sicheren Hafen GOLD. Heute morgen ist Gold bereits Richtung 1290 US$/oz gestiegen. Als Grund wird auch gesehen, dass US-Präsident Trump noch einmal in einer Rede betont hat, dass der US-Dollar zu stark sei, – daraufhin wertete der US-Dollar ab und der Goldpreis stieg. Am Nachmittag war der Goldpreis im europäischen Handel immer noch auf 1209 Euro pro Feinunze Gold und damit abermals deutlich höher als am Vortag.

Indien: Gold wird wieder massiv gekauft

Jetzt gibt es auch offizielle Zahlen aus Indien zum Goldimport: Nach vorläufigen Berechnungen aus dem indischen Finanzministerium hat sich der Goldimport im März im Vergleich zum Vorjahr versiebenfacht, auf 120,8 Tonnen Gold. Berücksichtigt werden muss allerdings, dass der Vorjahresmonat durch einen damals aktiven Streik geschwächt war, – dennoch sind 120 Tonnen Gold pro Monat eine rekordverdächtige Zahl, liegt sie doch weit über dem Zwölftel üblicher Jahresimporte. Im Vorfeld der Hochzeitssaison und der Festivals (Ende April: Akshaya Tritiya) kaufen die Grossisten offensichtlich schon wieder stark Gold ein, nachdem man sich in den Vormonaten zurückgehalten hat. Im indischen Geschäftsjahr, welches am 31.3. endete, wurden insgesamt 716,4 Tonnen Gold importiert, was es leichter macht, den März mit 120 Tonnen einzusortieren.

Goldpreis bald über 1300$ / oz ?

Wenn die asiatische Goldnachfrage weiter anhält, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die 1300$-Marke bei Gold geknackt wird und der Weg des Goldpreises nach oben weiter freigemacht wird, meinten Goldhändler an der Londoner Börse. Auch in Shanghai war der März mit 192,25 Tonnen Gold an der Shanghai Gold Exchange sehr gut und liegt ca. 5% über dem Vorjahreswert. Eine anziehende asiatische Nachfrage dürfte den Goldpreis weiter nach oben bringen.

Gold Alltime-High ist noch in weiter Ferne

Das Alltime-High des Goldpreises vom 22.September 2011 liegt mit 1922 US$/oz noch in weiter Ferne, doch es zeigt dem Goldanleger, wo der Goldpreis schon einmal war und wo er wieder hin könnte. Bei der steigenden, stabilen physischen Nachfrage, den weltweit niedrigen Zinsen und den vielen, globalen Risiken und Unsicherheiten darf es als sicher gelten, dass auch weiterhin viele Anleger auf Gold als sicheren Hafen setzen. Damit hat der Goldpreis eine sehr gute Chance, weiter Richtung alter Hochs zu steigen. Wer dabei sein möchte, muss rechtzeitig Gold kaufen. Ob in Form von Goldmünzen oder Goldbarren ist dabei schon fast sekundär.  „Wenn ein Zug nach oben fährt, ist der Wagon, in den man einsteigt, unwichtig…Hauptsache man ist eingestiegen…“ sagte heute so schön ein Goldhändler in Frankfurt. Die Preise für Goldmünzen könnten schon bald viel höher sein. Gleiches gilt natürlich für die Goldbarren-Preise.

Gold kaufen als sicherer Hafen kommt wieder in Mode – Goldpreis springt über 1200€-Marke

Zahlreiche Investoren weltweit scheinen Gold als sicheren Hafen anzusehen: Sowohl am gestrigen Dienstag wie auch am heutigen Mittwoch kam es zu massiven Goldkäufen weltweit, die den Goldpreis haben ansteigen lassen. Am frühen europäischen Nachmittag notierte Gold bei 1202 Euro/oz, der Goldpreis in Dollar bewegte sich um 1275$/oz.

Gold kaufen wegen: Syrien, Nordkorea, IS, USA und Frankreich

USA schliddert schon wieder an der Schuldenobergrenze herum, in Nordkorea droht man mit Vergeltungschlägen gegen die USA, der Terroranschlag auf einen Dortmunder Fussballer-Bus ist in der Mitte Deutschlands angekommen und in Frankreich könnten rechtsnationale Politiker Macht nach den Wahlen gewinnen. All dies wird von Investoren als Grund angesehen, vorsichtshalber auf Gold als sicherere Anlage zu setzen.

Goldpreis schon 9% höher als zu Jahresbeginn

Mittlerweile ist Gold schon um 9% seit dem Jahreswechsel gestiegen und der Anstieg scheint noch kein Ende zu haben. Besitzer und Käufer von Goldbarren und Goldmünzen dürfte es freuen.

Goldnachfrage in Indien zieht drastisch an

Die Goldnachfrage in Indien zieht drastisch an. Nach indischen Medienberichten soll der Goldimport nach Indien im März auf 120,8 Tonnen angezogen haben, was eine Vervielfachung gegenüber Vorjahr wäre. Im Vorfeld des Festivals Akshaya Tritiya Ende April diesen Jahres zeichnen sich deutlich höhere Goldverkäufe in Indien ab. Während der Festival- und Hochzeitssaison wird in Indien traditionell sehr viel Gold gekauft, was Indien fast 1:1 importieren muss.

Neues Londoner Goldfixing funktioniert nicht

Nach dem traditionellen Londoner Goldfixing wurde ja das London Gold Benchmark-System eingeführt, was allerdings zuletzt nicht richtig funktionierte oder zumindestens fragwürdige Werte lieferte. Der Benchmark Price wurde 12$ unter dem vorherigen Spot-Preis für Gold festgelegt. Nach einem letzten Spot-Preis von 1265,75$/oz wurde der Benchmark-Preis auf 1252,90$/oz festgesetzt, was bei vielen Marktteilnehmern für Fragezeichen in den Gesichtern sorgte. Von den 14 akkreditierten Marktteilnehmern hatten nur fünf an dieser Preisfestsetzung am Dienstag teilgenommen. Die festsetzende Londoner Börse ICE sowie die LBMA Verantwortlichen wollten den Preissprung zunächst nicht kommentieren. Zuletzt hatten sich große Banken von der Goldpreisfestsetzung in London verabschiedet, was zu immer geringerer Liquidität bei der Preisfeststellung führte.

Deutsche kaufen Krügerrand, Maple Leaf und Goldbarren

In Deutschland nahmen den weit überwiegenden Teil der Goldkäufe heute die zwei Goldmünzen-Typen Krügerrand und Maple Leaf (Kanada) ein, sowie Goldbarren von 100 Gramm bis 1 kg. Auf ca 50 Käufer von Gold kam bei Anlagegold ein Verkäufer von Gold. Die Käufer waren also deutlich in der Überzahl.

5 Gründe warum der Goldpreis weiter steigen wird

Fragt man 10 Gold-Analysten aktuell nach einer Einschätzung, wie der Goldpreis sich die nächsten 10 Jahre entwickeln wird, erhält man 10 x als Antwort „Er wird steigen“. Lediglich in der Dimension des Goldpreis-Anstiegs unterscheiden sich die Analysen. Wir haben einmal aus unterschiedlichen Analysen zusammengefasst, warum die Goldpreisentwicklung die nächsten Jahre positiv sein sollte. Entscheiden Sie danach selber, ob Sie Gold (z.B. in Form von Goldbarren oder Goldmünzen) kaufen sollten:

5 Gründe, Gold zu kaufen:

  1. Physische Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen ist groß

Die jährliche Nachfrage nach Goldmünzen und Goldbarren hat sich die letzen Jahre verdoppelt. Ein Ende ist nicht abzusehen, da Anlagealternativen fehlen und viel frei verfügbares Vermögen in der Welt kursiert. Das World Gold Council hat in einer Auswertung einmal die Goldkäufe für Anlagegold in Form von Goldmünzen und Goldbarren in verschiedenen Zeiträumen verglichen:

Goldnachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen (Quelle: WGC)
  1. Schmucknachfrage lässt Goldpreis steigen

Der wesentliche Teil der Goldnachfrage weltweit kommt aus dem Schmuckbereich: In 2015 beispielsweise war 57% der weltweiten Goldnachfrage schmuckinduziert, die restlichen 43% teilen sich auf Anlagegold, Elektronik etc. auf.

Schmucknachfrage macht 57% der Goldnachfrage aus. (Quelle: WGC)

Wenn aber 57% der Goldnachfrage aus dem Schmuckbereich kommt und diese wiederum zum grössten Teil aus stark wachsenden Volkswirtschaften wie Indien und China, kann man sich an einer Hand ausrechnen, dass die Goldnachfrage alleine schon wegen der stark steigenden Einwohnerzahl in diesen Ländern stark steigen wird. Dies wird den Goldpreis nach menschlichem Ermessen steigen lassen. In 2015 z.B. war die Goldschmucknachfrage in Indien 5x so gross wie in USA und in China 6x so gross:

China und Indien brauchen so viel Goldschmuck, dass der Goldpreis steigen wird (Quelle: WGC)
  1. Zentralbanken kaufen tonnenweise Gold

Die Zentralbanken dieser Welt haben Anlagenotstand. Wegen der weltweiten Staats- und Schuldenkrise sind so manche Staatsanleihen nicht mehr sicher und es gibt auch kaum noch Zinsen für Geldanlagen in Festverzinslichen Wertpapieren, vom Ausfallrisiko einmal ganz abgesehen. Daher kaufen Zentralbanken dieser Welt tonnenweise Gold, in den letzten 6 Jahren jedes Jahr mehrere hundert Tonnen Gold. Im Jahr 2016 wurden beispielsweise 383 Tonnen Gold durch Zentralbanken gekauft, – allen voran China und Russland. Derart massive Käufe sind geeignet, den Goldpreis nach oben zu bringen.

Goldpreis geht durch Notenbankkäufe nach oben – Zentralbankkäufe in Tonnen/Jahr (Quelle: WGC)
  1. Zinsen sind niedrig – Anleger kaufen Gold

Weil weltweit die Zinsen niedrig sind, auch für langlaufende Papiere, investieren die Anleger in Gold, weil sie die Wahrscheinlichkeit als groß ansehen, dass der Goldpreis stärker steigt als etwaige Einnahmen aus Zinsen überhaupt sein könnten. Die letzten Jahre haben sie damit auch Recht gehabt, Goldpreis-Steigerungen von 8 bis 11% p.a. waren deutlich höher als die Zinsen auf Sparbücher oder Anleihen. Selbst für 30-jährige Anleihen sind die Zinsen mit 0,2 bis 3% weltweit sehr niedrig. Investoren kaufen daher Gold. Dadurch, dass Sie Gold kaufen, tragen Sie selber zum Goldpreisanstieg bei.

Niedrige Zinsen machen Gold als Investment interessant – Goldpreis steigt (Quelle: WGC)
  1. Weltweite Unsicherheiten werden immer grösser

Gold wird zunehmend als sicherer Hafen in einer immer unsicherer werdenden Welt angesehen. In den letzten 10 Jahren gab es zahlreiche Entwicklungen, die vor 20 Jahren noch niemand für möglich gehalten hätte:

  • Millionen von Flüchtlingen aus Afrika fliehen nach Europa und kommen über das Meer oder die Landroute
  • Großbritannien tritt aus der EU aus
  • Griechenland als ein EU-Staat kann die Schulden nicht mehr bezahlen, trotz mehrerer Schuldenerlasse steht Griechenland immer noch mit dem Rücken an der Wand
  • Russland erobert kriegerisch ein Teil der Ukraine
  • IS-Terror nimmt ungeahnte Ausmaße an
  • Die Bevölkerung in Europa wendet sich rechtsnationalen Parteien zu – aus Angst vor Überfremdung
  • Banken in Europa (Griechenland und Zypern) beschränken temporär den Zugang zum eigenen Konto, schließen tage- oder wochenlang Bankfilialen
  • Indien erklärt große Banknoten für ungültig

Aus all diesen Gründen kaufen immer mehr Privatpersonen Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen. Diese Investmentnachfrage nach Gold wird den Goldpreis stützen. Bereits in 2016 konstatierte der Bankenverband, dass Gold eine der besten Geldanlagen des Jahres 2016 war, nur getoppt von einem Investment in deutsche Aktien, die von vielen aber als riskanter als Gold angesehen werden. Was im Jahre 2016 wieviel Zinsen oder Zugewinn aus 10.000 Anlagegeld erwirtschaftete, sehen Sie hier:

Auch der Bankenverband bemerkt den Goldpreis-Anstieg wohlwollen. (Quelle:Bankenverband)

Jeder Anleger muss für sich selber entscheiden, ob er zu 0,xy% sein Geld bei einer Bank „anlegt“ oder lieber in Gold investiert, indem er

 

 

Silberpreis +11,7% Goldpreis + 8,9% in 2017 – worauf warten Sie?

Edelmetalle scheinen zum Outperformer dieses Jahr zu werden: Der Silberpreis ist alleine in diesem Jahr schon um 11,7% gestiegen, der Goldpreis um 8,9% und das in noch nicht einmal 3,5 Monaten. Damit haben Käufer von Goldbarren und Goldmünzen auf das richtige Pferd gesetzt: Gold statt Sparbuch. Während Spareinlagen häufig mit Zinssätzen von sogar unter 1% p.a. abgespeist werden, können sich Besitzer von Goldmünzen und Goldbarren über beständig steigende Goldpreise freuen. Seit 2014 befindet sich Gold wieder im Aufwärtstrend, wie die nachfolgende Übersicht über historische Krügerrand-Goldmünzen-Preise erkennen lässt:

Krügerrand Preis in Euro 2000 bis 2017

Goldpreis steigt heute alleine um 1%

Der Goldpreis ist alleine am heutigen Dienstag um rund 1% gestiegen. Käufer gaben geopolitische Risiken als Grund für Goldkäufe an. Sei es Nordkorea, der mittlere Osten, die französische Wahl oder auch der IS-Terror. Die jüngsten Bombardements der USA auf Syrien wurden von Russland kritisiert, aktuell finden Gespräche zwischen Russland und USA statt.

Goldkäufe auch in ETFs

Auch der weltgrösste Gold-ETF verzeichnete Zuwächse: Von Freitag auf Montag änderte sich der Goldbestand des SPDR von 836,49 Tonnen auf 838,26 Tonnen, mithin fast  2 Tonnen Gold mehr

Goldpreis springt über 1190 Euro/oz

Der Goldpreis bewegt sich während des europäischen Nachmittags deutlich nach oben, überschritt zunächst die 1190 Euro-Grenze, steht aktuell sogar bei über 1196 Euro/oz. In Dollar notiert der Goldpreis am Nachmittag bei 1271 US$/oz. Gold ist damit über der magischen 200-Tage Linie.

Vermögensverwalter Bert Flossbach empfiehlt Gold

Auch Vermögensverwalter Bert Flossbach, Mitgründer der Vermögensverwaltung Flossbach von Storch rät zu Gold: Rund 10% seines Vermögens sollte man in Gold halten. Gold habe seit 1973 über einen Inflationsausgleich hinaus einen realen Wertzuwachs von 84% erzielt, während viele andere Anlagen gerade einmal die Inflation ausgeglichen haben. Die große Nachfrage aus Indien und China wirke sich positiv auf den Goldpreis aus. Im Jahr 2016 seien aus Indien und China zusammen 1589 Tonnen Gold gekauft worden – und das bei starken Restriktionen der indischen Regierung, die die Bevölkerung vom Gold kaufen abhalten will.

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