Platinpreis 2017 – geht es im ersten Quartal wieder 10% hoch?

Die Analysten der BNP Paribas sehen für das erste Quartal 2017 eine mögliche Platin-Ralley. Dies sei auch in den Vorjahren so gewesen, ausgelöst von Nachfragen aus der Automobilindustrie.

Platinpreis 10% im Plus im ersten Quartal

In der vergangenen zehn Jahren – so die Analysten der BNP – sei der Platinpreis im ersten Quartal eines jeden Jahres im Schnitt um 10% gestiegen.

Auch dieses Jahr habe der Platinpreis eine Talfahrt pünktlich zum Jahreswechsel beendet, ein Abwärtstrend sei bei 920$/oz nach oben verlassen worden.Auch das Dezemberhoch von 952 US$ sei bereits überschritten worden. Aktuell steht Platin bei 967 US$/oz (19.1.2017)

1021$ sei das nächste Ziel für Platin

Das Novemberhoch von 1021$/oz sei das nächste Ziel des Platinpreises, auf dem Weg dahin muss noch die 200-Tage Linie (1007$) überschritten werden. Dann sei der Weg nach oben für Platin frei.

Platin-Philharmoniker und Platin-Krügerrand 2017

In 2017 haben sich bereits der Platin-Krügerrand (allerdings mit nur 1967 Exemplaren) und der Platin-Philharmoniker angekündigt. Der Platin-Philharmoniker 2017 soll bis Ende Januar an die Händler ausgeliefert werden.

Platin im Katalysatorbau unentbehrlich

Trotz aller Versuche, Platin durch andere, weniger teure Materialien im Katalysatorbau zu ersetzen, ist es der Automobilindustrie bislang nicht gelungen, ein ähnlich effektives Material wie Platin zu finden. Um Platin zu sparen, haben einige Konzerne „Pfuschsoftware“ entwickelt, die bei Tests sauberere Abgase vorgaukelt, diese aber nur auf dem Rollenprüfstand erreicht. Diese Strategie des Täuschens wird in den nächsten Jahren durch echte Abgasreinigung ersetzt werden müssen – gute Aussichten für Platin.

Platin für Investoren

Investoren, die sich – häufig als Ergänzung zu bestehenden Gold- und Silber-Investments – etwas Platin zulegen wollen, stehen Platinmünzen und Platinbarren zur Verfügung, Sammler und Investoren freuen sich bereits auf den Platin-Philharmoniker 2017:

Platin Philharmoniker 2017

Bei den rosigen Aussichten für das Edelmetall Platin sicher eine vernünftige Investition.

Goldpreis-Prognose von Sharps Pixley für 2017 positiv – auch Edelmetall Silber im Plus

Besitzer von Goldbarren und Goldmünzen interessieren sich traditionell kurz nach dem Jahreswechsel für die Goldpreis-Prognosen für das neue Jahr. Auch wenn nicht alle Prognosen immer eintreffen, so überrascht doch fast die Einheitlichkeit der Vorhersagen für den Goldpreis im Jahr 2017: alle sehen steigende Preise für Goldbarren und Goldmünzen, weil das Rohmaterial teurer wird.

Goldpreis könnte bis auf 1390 US$/oz steigen

Sharps Pixley, der alteingesessene britische Goldhändler, sieht für das Jahr 2017 eine mögliche Goldpreis-Steigerung bis auf 1390 US$/oz (18.1.2017: 1216 US$/oz), was einer Steigerung von mehr als 10% entspricht.

Im Durchschnitt sollte sich der Goldpreis im Jahr 2017 bei 1310$ bewegen, meint Sharps Pixley. Vorhersagen für das Jahr 2017 seien wegen der politischen Unwägbarkeiten zwar schwierig, aber die Hauptnachfragen aus Indien, China und seitens der Zentralbanken sorgen für eine bullishe Stimmung bei dem Londoner Edelmetallhändler. Inmitten der vielen Krisenherde (Wahlen in der Eurozone, geopolitische Spannungen im Mittleren Osten, Handelskriege zwischen USA und China steigt auch die Gefahr einer Inflation.

Sharps-Pixley-Vorhersage für Gold

Mögliches Goldpreis-Hoch 2017  :  $1390

Mögliches Goldpreis-Tief 2017:       $1148

Vermutlicher Goldpreis-Durchschnitt 2017: $1310

(Aktueller Goldpreis 18.1.2017: 1216 US$)

 

2017 könnte demnach das Jahr werden, in dem der Goldpreis-Aufwärtstrend so richtig beginnt. Für langfristige Investoren ist Gold also interessanter denn je, meint Sharps Pixley. Alleine die Käufe an physischem Gold könnten Gold um 15% nach oben bewegen. Goldbarren- und Goldmünzenkäufer würden sich somit ihren Goldpreisanstieg selber erkaufen.

Silberpreis soll auch steigen

Auch der Silberpreis könnte im Jahr 2017 steigen und den langfristigen Abwärtstrend, der charttechnisch seit 2011 vorliegt, aushebeln. Die Prognose für 2017 ist aber angesichts der Wahlen in Europa und der nur schwer einschätzbaren Politik der USA außerordentlich schwierig.  Die Entwicklung werde parallel zu Gold stattfinden. Es gibt einen starken Überhang bei ETFs und am Futures-Markt. Es könne Silberpreis-Anstiege und Mitnahme-Effekte geben, ebenso auch große Liquidations-Positionen, die den Preis beeinflussen.

Im Detail sieht Sharps-Pixley folgende Entwicklungen bei Silber als wahrscheinlich an:

Silberpreis-Hoch in 2017: 23 US$

Silberpreis-Tief in 2017: 15,95 US$

Silberpreis-Durchschnitt in 2017: 19,75$

(Silberpreis per 18.1.2017: 17,38$

 

Goldpreis auf 8-Wochen-Hoch durch Trump-Äußerung

Seit Jahresanfang ist der Goldpreis in Euro bereits um 3% gestiegen, dies ist eine Steigerung in 18 Tagen, die so mancher Sparbuch-Besitzer im ganzen Jahr nicht von seiner Bank erwarten darf.

Die jüngste Goldpreisentwicklung auf über 1136 Euro/oz, respektive 1217 US$/oz wird einer Äußerung des designierten US Präsidenten Trump zugeschrieben, der in wenigen Tagen ins Weiße Haus wechselt.

Goldpreis stieg, nachdem Trump den Dollar als zu fest bezeichnete

Der Goldpreis an den internationalen Börsen stieg und die Aktien fielen, als Trump den Greenback als zu fest bezeichnete. Ein weicherer Dollar wäre besser für die Exporte der USA.  Trump ist noch gar nicht im Amt und wirbelt schon die Finanzmärkte durcheinander.

Teilweise notierte Gold bei über 1218 US$/oz, was zuletzt im November letzten Jahres verzeichnet wurde. Das 8-Wochen-Hoch dürfte die Besitzer von Goldbarren und Goldmünzen besonders freuen, steigt doch auch deren Wert.

Trump hatte im Wall Street Journal die Festigkeit des US-Dollars im Vergleich zur chinesischen Währung kritisiert, dies würde „die USA noch umbringen“, so sein Zitat.

Brexit-Bedingungen noch unklar – Gold profitiert

Auch die Brexit-Bedingungen sind noch unklar. Die Briten haben zwar jetzt erklärt, wann Sie austreten wollen, aber nicht wie und zu welchen Bedingungen. Am liebsten würden sie alle Vorteile weiterhin in Anspruch nehmen, – ohne dafür angemessen zu bezahlen. Hier haben verschiedene Regierungen im Euroraum aber bereits einen Riegel vorgeschoben. Großbritannien war zuletzt (wie Deutschland auch) Netto-Zahler in der EU. Der Goldpreis als Krisenwährung profitiert von diesen unsicheren Zeiten. Niemand weiß genau, was Trump von seinen Wahlversprechen tatsächlich umsetzt und niemand weiß genau, wie der Brexit Großbritannies genau gestaltet wird und was er kostet. Anleger fliehen in das Edelmetall Gold und kaufen Goldbarren und Goldmünzen, sodass der Goldpreis seit Jahresbeginn schon um 3% gestiegen ist.

Jetzt Gold kaufen und 10% Profit beim Goldpreis einstreichen laut Credit Suisse

Inmitten der politischen Unwägbarkeiten veröffentlicht die Credit Suisse eine neue Einschätzung der Goldpreisentwicklung 2017. Jetzt Gold zu kaufen könnte sich lohnen, denn die Schweizer Bank sieht einen möglichen Goldpreisanstieg von ca. 10% im Jahr 2017. 1338 US$ könnte ein Gold-Durchschnittspreis für das Jahr 2017 sein, meinten die Analysten von Credit Suisse, mithin ein Anstieg von rund 10% beim Goldpreis.

50 Jahre Krügerrand-Goldmünze passend zur Nachfrage

Passend zur großen Nachfrage nach Goldmünzen zur Geldanlage ist das 50-jährige Jubiläum der Krügerrand Goldmünzen, die erstmals 1967 angeboten wurden. Zum Jubiläum gibt es eine ganze Reihe von Sonderausgaben „Krügerrand“, aber auch die klassische 1-Unzen Krügerrand Goldmünze. Geldanleger müssen also (noch) nicht befürchten, dass den Edelmetallhändlern das Gold ausgeht. Sollte Gold kaufen allerdings noch populärer werden, würden die Fertigungskapazitäten der Goldbarren-Hersteller und Goldmünzen-Hersteller voraussichtlich nicht mehr ausreichen. Ähnliches konnte man während der Lehman-Krise 2008 bereits beobachten, wo Münzprägestätten wochenlange Lieferzeiten aufwiesen – trotz 3-Schicht-Betrieb.

Krügerrand kaufen – 6 Gründe, warum das klug ist

In Deutschland gehört der Krügerrand oder die Krügerrand Goldmünze zu den meistgekauften Anlagemünzen überhaupt. Wir haben hier einmal die sechs Hauptgründe aufgeführt, warum Kunden Krügerrand Gold kaufen:

1.) Mit Krügerrand Gold kaufen nah am Goldpreis:

Wenn Sie die Krügerrand Goldmünze kaufen, werden Sie – vor allen Dingen bei der Größe 1oz feststellen, dass der Verkaufspreis nur einen kleinen einstelligen Prozentsatz über dem reinen Goldpreis liegt,  – Sie kaufen also sehr nahe am Goldpreis, weswegen Sie bei bei positiver Goldpreisentwicklung auch relativ schnell an Gewinnen partizipieren.

 

2.) Krügerrand Goldmünzen sind steuerfrei:

In vielen Ländern der Welt ist der Krügerrand als Goldmünze von der Mehrwertsteuer befreit. So zum Beispiel auch in Deutschland (§25c Umsatzsteuergesetz / UStG). Vor Jahrzehnten gab es einmal eine Mehrwertsteuer auf Goldmünzen wie den Krügerrand in Deutschland, dies ist aber schon lange abgeschafft.

 

3.) Krügerrand Münzen sind weltweit anerkannt:

Wer sich entschlossen hat, Krügerrand Goldmünzen zu kaufen, hat sich für einen der Weltmarktführer bei Anlagegoldmünzen (Bullionmünzen) entschieden. Der Krügerrand ist weltweit anerkannt. Man kann ihn auf der ganzen Welt wieder zu Geld machen: Ob in Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Dänemark, Japan oder Australien: Krügerrand Gold wird überall gerne genommen. Wenn Sie Krügerrand Gold online kaufen und dies kommt kurz nach Bestellung zu Ihnen, können Sie ab dann praktisch in jeder grösseren Stadt auf der Welt wieder zu Geld machen, – sofern dies nötig wäre.

 

4.) Kaufkraft erhalten durch Krügerrand kaufen:

Wer Gold in Form der klassischen Krügerrand-Goldmünzen kauft, dürfte eine gute Entscheidung in Sachen Kaufkrafterhalt getätigt haben. Vor 2000 Jahren gab es für eine Goldunze einen Maßanzug, vor 100 Jahren war dies so und heute bekommt man für eine Unze Krügerrand ebenfalls noch einen Maßanzug. Daran erkennen Sie, dass man mit Goldunzen wie dem Krügerrand in der Vergangenheit gut sein Vermögen in die Zukunft retten konnte. Dahingegen ist kaum eine Papierwährung bekannt, die länger als 100 Jahre gehalten hätte. Auch in Deutschland nicht: Weder Reichsmark, noch DM haben 100 Jahre gehalten. Und es sieht im Moment auch nicht so aus, als wenn der Euro 100 Jahre hält. Im Gegenteil. Daher ist Gold kaufen in Form von Krügerrand Goldmünzen auch so populär.

 

5.) 1oz Krügerrand fast immer verfügbar:

Egal, ob Sie Krügerrand Goldmünzen diverser Jahre oder prägefrische Krügerrands kaufen wollen, in der Regel sind diese immer verfügbar. Dies liegt an der großen bisher schon geprägten Menge und den hohen Fertigungskapazitäten der Münzprägestätte. Es mag Phasen geben, wo Krügerrands ggf. „im Zulauf“ sind, d.h. von der Münzprägestätte eingekauft, aber noch auf dem Weg zum Goldhändler, im Sicherheitstransport oder im Zoll, aber die grundsätzliche Verfügbarkeit von Krügerrand Goldmünzen gilt als sehr gut.

 

6.) Krügerrand Goldmünzen anfassen macht Spaß:

Es ist einfach ein nahezu sinnliches Vergnügen, sein GOLD in Form der Krügerrands auch wirklich berühren zu können. Wenn Sie die Goldmünzen kaufen und diese zuhause immer wieder anfassen können, wissen Sie auch wirklich, dass Ihr Vermögen noch da ist. Bei einem Kontoauszug oder Depotauszug haben Sie immer ein Schuldversprechen einer anderen Stelle in der Hand und müssen hoffen, dass zum Auflösungszeitpunkt der Partner noch da ist und das „Wertpapier“ noch „wertvoll“ ist. So manche Eigentümer von angeblich „todsicheren“ Fonds (z.B. Immobilienfonds) waren schon überrascht, als der Wert sank und man jahrelang von der Rückgabe „ausgesperrt“ wurde. Dies kann bei Krügerrand Gold nicht passieren: Sie können es jederzeit anfassen und wenn Sie an einem Sonntag beschließen, es an ihren Nachbarn oder Sohn zu verkaufen oder zu verschenken, dann machen Sie das einfach: Einigung und Übergabe.

 

Goldpreis 2017: Analysten rechnen mit Goldpreisanstieg

Soll man jetzt Gold kaufen?

Mitte 2016 war der Goldpreis schon bei 1360 US$, dann ging er wieder runter und seit Anfang Januar wieder rauf. Aktuell ist er bei rund 1200 US$/oz, respektive einem Goldkurs von 1123 Euro/oz. Soll man jetzt Gold kaufen? Was wird mit den Zinsen in USA und Europa passieren? Welchen Effekt hat Trump auf den Goldpreis und damit die Goldmünzen Preise?

Gold als Krisenwährung in 2017 kaufen

In 2017 stehen so viele politische Unsicherheiten an, wie es selten zuvor der Fall war: Ein neuer US-Präsident, der sich viel vorgenommen hat, aber womöglich von der Realität eingeholt wird, kommt an die Regierung und scheint vorher für unmöglich gehaltene Entscheidungen treffen zu wollen. Unkalkulierbare Risiken kommen auf die Weltwirtschaft zu: Von möglichen Zöllen über Einfuhrbeschränkungen oder gekippte Handelsabkommen. Die Brexit-Verhandlungen könnten ebenso den Goldpreis beeinflussen wie Finanzkrisen in Griechenland, Italien und anderen Staaten der Eurozone. Der IS-Terror könnte die AfD in Deutschland oder andere eher rechtspopulistisch orientierte Gruppierungen in Europa an die Macht bringen, z.B. auch in Frankreich mit Le Pen. Dies mag für den einen oder anderen eine schöne oder unschöne Vorstellung sein, für Gold als Krisenwährung und den Goldpreis dürfte es positiv sein.

Goldpreisprognosen für 2017 sehen den Goldpreis steigen

Die meisten bisher vorliegenden Goldpreisprognosen sehen einen steigenden Goldkurs in 2017 oder mindestens eine Wahrscheinlichkeit für deutliche Ausschläge nach oben. Zum Gold kaufen könnte es daher jetzt der richtige Zeitpunkt sein. Wobei es dann sekundär ist, ob Anleger Krügerrand Münzen kaufen oder Goldbarren erwerben, Hauptsache man kauft Gold. Die Goldmünzen Preise dürften nach einhelliger Meinung der Analysten im zweiten Halbjahr tendenziell höher sein als aktuell. Von Goldpreisentwicklungen im Rahmen von +10% und mehr sprechen Analysten. Die Hessische Landesbank (HELABA) und die LBBW (Landesbank Baden Würtemberg) sehen gar eine Goldpreisentwicklung bis auf 1450 US$/oz, die Credit Suisse hatte im letzten Jahr einen Goldpreis für 2017 von 1500 US$/oz für möglich gehalten, Heraeus sieht aktuell eine Steigerungsmöglichkeit von ca. +10%.

Trump-Effekt bei Aktien könnte Gold als Alternativanlage interessant machen

In den USA haben viele Investoren Aktien gekauft – im Hinblick auf das von Trump versprochene grösste Investitionsprogramm in der Geschichte der USA. Die Frage ist nur, ob er dieses so umsetzen kann, wie er es versprochen hat und wer das bezahlen soll. Vermutlich wird die Staatsverschuldung – wie seit 100 Jahren in USA üblich – weiter ausgedehnt, was einem steigenden Goldpreis eher zuträglich sein sollte. Ebenso wie ein möglicher Aktienkursrückgang aufgrund nicht erfüllter Wahlversprechen. Gold als Krisenwährung wird auch in 2017 ein guter Begleiter sein.

USA können sich gar keine deutlich höheren Zinsen erlauben

Die USA können sich gar keine deutlichen Zinsschritte nach oben erlauben: Der Staat müsste dann noch mehr Geld für den Schuldendienst aufbringen, was bei erhöhten Schulden, die Trump offensichtlich machen will, noch schwerer ins Gewicht fallen würde. Die Konjunktur würde wieder abgewürgt und US-Exporte würden reduziert. All das kann Trump und die FED eigentlich nicht wollen. Deswegen wird es voraussichtlich – wenn überhaupt – nur zu minimalen Zinsveränderungen nach oben kommen, die im Goldpreis schon eingepreist sein dürften.

 

 

Goldpreis-Prognose 2017 von Heraeus – Gold weiter attraktiv

Der renommierte Edelmetallverarbeiter Heraeus, der die weltweit beliebten Heraeus-Goldbarren herstellt, hat eine Edelmetallprognose für 2017 gewagt, – darin enthalten natürlich eine Einschätzung zur Goldpreisentwicklung in 2017:

Goldpreis – Potential in 2017: + 10%

Heraeus sieht für den Goldpreis in 2017 eine Steigerungsmöglichkeit auf bis zu 1300 US$/oz, ist ersten Halbjahr könne es u.U. zu einem Rückgang bis auf 1060 US$/oz kommen, dem Jahrestief von 2015.  Der Jahresbeginn werde geprägt sein von Unklarheiten über die Politik des neuen US-Präsidenten Trump, Rekordständen an den Aktienmärkten und politischen Unsicherheiten in der EU. Heraeus geht nicht von einer nachhaltigen Zinswende aus: Die US Notenbank werde sich schwer tun, in einem Niedrigzins-Umfeld die Zinsen radikal zu erhöhen, was den US-Dollar stärken würde und damit die Wirtschaft belastet. Zwar signalisierte die FED für 2017 drei mögliche Zinsschritte, doch die großen angekündigten Investitionsprogramme Trumps bergen ein gewisses Enttäuschungspotential, was zu Rückschlägen in der Wirtschaft führen könnte. Auf der physischen Seite haben Goldminen bereits damit begonnen, die Produktion zu drosseln und investierten auch weniger in neue Förderprojekte, – auch das Angebot an Altgold ist im vierten Quartal merklich zurück gegangen. Vor diesem Hintergrund ist die verhalten optimistische Goldpreisprognose mit einem möglichen Hoch von 1300 US$/oz (aktuell 1180 US$/oz) zu verstehen. Eine Steigerung des Goldpreises um rund 10% würde angesichts der niedrigen Zinsen im Euroraum bei vielen Investoren Begeisterung auslösen.

Silberpreis könnte in 2017 weiter steigen

Auch für Silber ist Heraeus optimistisch. Mit einer Jahresperfomance in 2016 von +14,7% war es bereits im Vorjahr eines der sich am interessantesten entwickelnden Edelmetalle. Die Gold-Silber-Ratio verbesserte sich von 76 auf unter 72. Spätestens im zweiten Halbjahr hält man einen Anstieg auf bis zu 23$/oz für möglich. Bei einem aktuellen Silberpreis von 16,55 US$/oz bedeutet dies ein mögliches Plus von 38% auf Jahressicht. Den Handelskorridor, in dem sich der Silberpreis in 2017 (2.Halbjahr) bewegen wird, sieht Heraeus zwischen 15 US$ und 23 US$.

Eine robuste Nachfrage dürfte auch weiterhin die Silberpreisentwicklung eher nach oben fördern: Der physische Markt war im vergangenen Markt zum vierten Mal in Folge im Defizit, dies wird voraussichtlich auch in 2017 so bleiben. Der Minen-Output verringerte sich erstmals seit 12 Jahren und wird sich aller Voraussicht nach noch weiter reduzieren. Die europäische Nachfrage erhöhte sich um +14%, während die globale Nachfrage nach Silberbarren, Silbermünzen und Silberschmuck sich verringerte. In 2016 erreichte auch die industrielle Nachfrage aus dem Bereich der Photovoltaik einen neuen Höchststand. Für 2017 ist dort wegen der weltweiten Bemühungen, erneuerbare Energien verstärkt einzusetzen, eher mit einem weiteren Nachfrageanstieg zu rechnen.

Nachfrage aus Indien, China und USA dürfte zudem den Silberpreis stützen.

Platinpreis 2017 kämpft mit Angebotsüberhang

Der Platinpreis im abgelaufenen Jahr bewegte sich zwischen 817$/oz und 1172$/oz. Platin wird im wesentlichen von der Fahrzeugindustrie für den Katalysatorbau benötigt. Im wichtigen europäischen Markt ist der Dieselanteil bei Neuzulassungen in 2016 bereits auf unter 50% gefallen, Tendenz weiter abnehmend. Im wichtigen Markt China ist die Platin-Schmucknachfrage um 20% gefallen, – konnte auch nicht durch wachsende Nachfrage aus Indien ausgeglichen werden. Das gegenwärtige Platinpreis-Niveau macht viele Minen in Südafrika nicht mehr profitabel, was trotz mehrjähriger Lohnverträge dort eine Ausweitung der Produktion unwahrscheinlich macht. Nicht durch Dieselfahrzeuge ersetzte Diesel-Fahrzeug-Ausmusterungen könnten jedoch die Recyclingmenge in Europa erhöhen, was dämpfend auf den Platinpreis wirken könnte.  Bei einem stabilen Angebot sieht Heraeus eine eher sinkende Nachfrage. In Abhängigkeit von US-Dollar und Goldpreis ist eine Platinpreisentwicklung zwischen 820US$ und 1050 US$ zu erwarten, bei einem Jahresschnitt von 950 US$/oz. Angesichts eines aktuellen Platinpreises von ca. 960 US$/oz eher eine Seitwärtsbewegung.

Fazit: Käufer von Goldbarren, Goldmünzen und Silber haben Grund, sich auf eine mögliche positve Goldpreis- und Silberpreisentwicklung in 2017 zu freuen

Hinweis: Die hier erwähnten Prognosedaten stellen eine Einschätzung eines Marktteilnehmers dar und geben keine Garantie für eine weitere Goldpreisentwicklung, die von zahlreichen exogenen Faktoren abhängig ist, die in ihrer gesamten Wirkungsbreite nicht vorherzusehen sind. Edelmetallpreise können sich nach oben und unten entwickeln. Dies gilt auch dann, wenn der Goldpreis sich in 2016 um mehr als 11% in Euro nach oben bewegt hat und der Silberpreis noch stärker gestiegen ist. Eine positive Goldpreisentwicklung in der Vergangenheit ist kein Garant für eine positive Entwicklung in der Zukunft. Prognosen zeigen lediglich Zusammenhänge auf, die eine bestimmte Wirkung erzielen könnten.

Focus Money vergibt im Goldhändler-Test 6x HERVORRAGEND für Anlagegold24

Die Zeitschrift Focus Money hat durch das Deutsche Finanz Service Institut(DFSI) 40 in Deutschland agierende Edelmetallhändler untersuchen lassen. Die die Marke Anlagegold24 betreibende GfM (Gesellschaft für Münzeditionen mbH) bekam dabei Bewertungen von sehr gut bis hervorragend. Von 18 getesteten Kategorien schnitt Anlagegold24 (GfM) als einziger am Test teilnehmender Händler 6x mit „hervorragend“ ab.

Hervorragender Goldmünzenhändler:

Anlagegold24 (GfM) wurde in den folgenden Kategorien als hervorragend eingestuft:

  • BESTER GOLDMÜNZENHÄNDLER ONLINE
  • BESTER GOLDMÜNZENHÄNDLER FILIALE
  • BESTER GOLDMÜNZENHÄNDLER Makler-Vertrieb
  • BESTER SERVICE ONLINE
  • BESTER SERVICE FILIALE
  • BESTER SERVICE MAKLERVERTRIEB

Neben diesen besonderen Auszeichnungen beim Vertrieb von Goldmünzen und Goldbarren über den Onlineshop und Filialen verblassen die sehr guten Bewertungen von Focus Money schon fast, die in anderen Kategorien vergeben wurden:

Anlagegold24 (GfM) wurde in den folgenden Kategorien als SEHR GUT eingestuft:

  • BESTER GOLDBARRENHÄNDLER ONLINE
  • BESTER GOLDBARRENHÄNDLER FILIALE
  • BESTER GOLDBARRENHÄNDLER MAKLERVERTRIEB
  • BESTER GOLDANKÄUFER ONLINE
  • BESTER GOLDANKÄUFER FILIALE
  • BESTER GOLDANKÄUFER MAKLERVERTRIEB

Daneben gibt es noch einige „gut“-Einstufungen, u.a. für die Beurteilung der Kunden-Einlagerungsmöglichkeiten.

Die getesteten Unternehmen schnitten von ausreichend über befriedigend bis gut, sehr gut und hervorragend ab. Auch andere Unternehmen schnitten in Teilbereichen sehr gut und hervorragend ab. Anlagegold24 nimmt es allerdings als besonderen Ansporn, dass Anlagegold24 als einziges Unternehmen 6x „hervorragend“ vereinnahmen konnte.

Der Dank gebührt allen Mitarbeitern/-innen von Anlagegold24, die jeden Tag aufs Neue alles geben, um möglichst viele Kunden in einem möglichst hohen Maße zufrieden zu stellen. Auch wenn wir wissen, dass es immer Einzelfälle geben wird, wo uns dies nicht gelingt, werden wir auch weiterhin alles tun, um unter dem Strich im Durchschnitt eine sehr gute Leistung zu erbringen.

Allen Kunden, die uns das Vertrauen dafür geschenkt haben: Vielen Dank! Wir wollen Sie auch in 2017 nicht enttäuschen.

Den kompletten Test können Sie in der Print-Ausgabe des Focus Money 3.2017 nachlesen, erhältlich ab 11.1.2017.

 

Goldbarren-Verlagerung zurück nach Österreich im Zeitplan

Die österreichische Zentralbank, die kurz OeNB genannt wird, ist mit der Rückholung der Goldbarren gut im Zeitplan und zuversichtlich, diesen – wie geplant – bis 2020 voll umsetzen zu können. Ebenso wie die Deutsche Bundesbank hat sich auch die Oesterreichische Nationalbank entschlossen, einen Großteil der eigenen Goldbestände zurück ins Heimatland zu holen.

Hälfte aller Goldbarren soll bis 2020 zurück in Österreich sein

Die Hälfte des Goldes will man bis zum Jahr 2020 zurück in Österreich haben, – bis dahin werden regelmäßig und unauffällig Transporte von Teilmengen in die Bundeshauptstadt stattfinden. Zu Beginn der Verlagerungen im Jahr 2015 lagerten nur 50 Tonnen Gold in Österreich, – schlußendlich sollen es dann 140 Tonnen Gold sein. 90 Tonnen werden dann in der OeNB lagern, 50 Tonnen in der OeNB-Tochter MÜNZE ÖSTERREICH, die auch die Gold-Anlagegmünze „Wiener Philharmoniker“ herstellt.

Der Transport des Goldes von London nach Wien wurde nach einem ersten Transport europaweit ausgeschrieben, was zu Verzögerungen führte. Man wollte sich nicht vorwerfen lassen, einen solchen Transport-Großauftrag „unter der Hand“ zu vergeben. Transporte finden aus praktischen und Versicherungsgründen in der Regel nur mit maximal 5 Tonnen pro Transport statt, was einem Wert von über 175 Millionen Euro entspricht. Im Jahr 2016 wurden 15 Tonnen Gold nach Wien bewegt, im Jahr 2017 will man das Volumen steigern.

Goldbarren werden auf Echtheit geprüft

Wie bei jedem Goldbarren-Händler, bei dem Kunden Gold kaufen können, wird auch bei der OeNb das eingehende Gold auf Echtheit getestet und zwar durch Wiegen, Messen, Ultraschall- und Röntgen-Technik. Im folgenden Gold-Video wird dies kurz skizziert:

(Bilder/Grafiken/Video: OeNB/Münze Österreich)

Goldmünze Eagle: 5-Jahres-Absatzhoch in 2016

Goldmünzen zu kaufen  war in den USA im abgelaufenen Jahr 2016 so beliebt wie seit 5 Jahren nicht mehr. Die staatliche amerikanische Münzprägestätte US MINT hat im abgelaufenen Jahr alleine von der 1-Unzen-Größe der Goldmünze Eagle 817.500 Stück verkauft. So viel wie seit 2011 nicht mehr.
In Amerika hat die Zentralbank FED eine ähnliche Niedrigzins-Politik geführt wie die EZB in Europa, was dazu führte, dass Anleger kaum Zinsen für Spareinlagen oder Festgelder erhielten. Überdies macht sich auch in den USA eine kritische Haltung gegenüber dem Finanzsystem breit, was zu vermehrtem Absatz der Goldmünzen führte. Auch die Münze Österreich berichtete von starken Goldmünzen-Verkäufen der Wiener Philharmoniker Münzen in USA.

US Eagle 1oz Gold Verkäufe der letzten Jahre:

  • 2016: 817.500 oz
  • 2015: 626.500 oz
  • 2014: 415.500 oz
  • 2013: 743.500 oz
  • 2012: 667.000 oz
  • 2011: 910.000 oz

Wenn Amerikaner Gold kaufen, kaufen sie in erster Linie Goldmünzen des Typs American Eagle, gefolgt von Maple Leaf (Kanada), Känguru (Australien) und Wiener Philharmoniker (Österreich).

 

Was man beim Goldmünzen kaufen beachten sollte: 5 Tipps

Goldmünzen-Kaufen: Tipps für Einsteiger

  1. Goldmünzen statt Goldmedaillen: Wem es darum geht, möglichst viel Gold für sein Geld zu bekommen, sollte beim Goldmünzen-Kauf vor allen Dingen darauf achten, auch tatsächlich Goldmünzen und keine Goldmedaillen zu kaufen. Eine Münze besitzt die Zahlungsmitteleigenschaft in einem Land, eine Goldmedaille tut dies nicht. Daher sind Goldmedaillen auch in Deutschland mit 19% Mehrwertsteuer belegt, was Anlage-Goldmünzen nicht sind. Diese sind nämlich steuerfrei. Goldmedaillen, die sich zur Geldanlage in Gold nicht eignen, werden häufig als „Goldausgaben“, „Gedenkprägung“ oder „Goldprägung“ bezeichnet.
  2. Große Goldmünzen kaufen ist günstiger als kleine: Je grösser die Goldmünze, desto günstige ist die Münze i.d.R. pro Gramm Gold. Das heißt: Man bezahlt für 10x 1/10 oz Gold mehr Geld als für 1x 1oz. Für Geldanleger, die grössere Beträge anlegen wollen, rentiert sich daher oft folgende Strategie: Für einen Großteil des Betrages werden 1-Unzen-Goldmünzen (z.B. Krügerrand, Maple Leaf, Wiener Philharmoniker, Känguru oder Britannia) gekauft, für einen kleineren Teil dann noch zusätzlich 1/10-Unzen. Damit ist der Großteil des Goldes außerordentlich günstig gekauft, man hat aber dennoch für den Krisenfall oder zum Verschenken kleinere Einheiten
  3. Auf die Wiederverkaufbarkeit des Goldes achten: Bei Anlagegoldmünzen sollte man sich auf die bekannten Angebote am Markt konzentrieren, weil diese einen leichten Wiederverkauf ermöglichen. Die bekanntesten Anlagegoldmünzen, die auch Bullionmünzen genannt werden, sind: Krügerrand (Südafrika), Maple Leaf (Canada), Känguru (Australien), Wiener Philharmoniker (Österreich), Britannia (Großbritannien), Eagle (USA), Panda (China). Wenn Sie Gold in Form dieser Münzen kaufen, können Sie sicher sein, dies auf der ganzen Welt wieder spielend leicht verkaufen zu können, da solche Bullionmünzen weltweit anerkannt sind.
  4. Goldmünzen mindestens 1 Jahr behalten: Wer Goldmünzen mehr als ein Jahr in seinem Privatvermögen hält, darf einen etwaigen Wertzuwachs einkommensteuerfrei vereinnahmen. In 2016 konnte man so mehr als 11% Gewinn steuerfrei vereinnahmen. (Stand 1/2017, gilt für Deutschland). Diese Regel sollte man im Hinterkopf haben, wenn man mit dem Gedanken spielt, Goldmünzen bei einem Goldpreis-Anstieg wieder zu verkaufen.
  5. Gold ist ein langfristiges Investment: Die meisten Anleger kaufen Gold und behalten es auf Lebenszeit. Als Schutz gegen schlechte Zeit und als Vehikel, etwaiges Vermögen in die Zukunft zu transferieren.  Natürlich kann man Gold jederzeit verkaufen, aber was macht man dann mit dem Geld? Gold war vor tausenden von Jahren wertvoll, war es vor hundert und ist es heute. Die Wahrscheinlichkeit dürfte sehr groß sein, dass es dies auch noch in hundert Jahren ist. Eine Aussage, die für Papiergeld, Aktien oder andere Anlageformen nur eingeschränkt gelten dürfte.