China kauft weiter Gold – auch im Februar

Die chinesische Zentralbank hat auch im abgelaufenen Monat Februar ihre Goldbestände weiter erhöht und setzt bei den Währungsreserven weiter auf Gold. Damit hat die Peoples Bank of China im dritten Monat in Folge Gold gekauft.

60,26 Millionen Unzen Gold im Bestand

Die chinesische Notenbank hat per Ende Februar somit 60,26 Millionen Unzen Gold im Bestand. Dies entspricht nach heutigem Goldkurs einem Gegenwert von ca. 69,5 Milliarden Euro. Im Februar hat man 320.000 Unzen Gold gekauft.

Zentralbanken kaufen in starkem Maße Gold

Die chinesische Zentralbank reiht sich damit in die Riege der Zentralbanken ein, die Goldbestände aufbauen. Im letzten Jahr haben Zentralbanken nach einer Studie des World Gold Councils 651,5 Tonnen Gold netto hinzugekauft. Bei einer weltweiten Gesamtgoldnachfrage von 4345,1 Tonnen ist dies schon ein beträchtlicher Anteil. De facto setzen damit die Notenbanken, die Papiergeld ausgeben, in großem Maße auf Gold als Geldanlage.

China kauft weiter Gold für den Staat

China setzt seine staatlichen Goldkäufe fort, die im Dezember 2018 nach langer Pause wieder aufgenommen worden waren.

59,94 Millionen Unzen Gold im Staatsbesitz

Die chinesische Notenbank hat zu Beginn dieser Woche die neuen staatlichen Bestände der Peoples Bank of China ausgewiesen: Demzufolge sind jetzt 59,94 Millionen Goldunzen im Besitz der Notenbank – im Dezember wurden noch 59,56 Millionen Unzen ausgewiesen. Damit hat man bereits im zweiten Monat in Folge die Goldbestände in China erhöht.

China liegt mit den Goldkäufen im Trend

Die Notenbank Chinas liegt mit den Goldkäufen im Trend: In den letzten Jahren haben die Notenbanken dieser Welt im Schnitt jedes Jahr mehr Gold gekauft als sie verkauft haben, d.h. Goldbestände wurden erhöht, um die jeweiligen Währungen zu stabilisieren. China hat auch erklärt, unabhängiger vom US-Dollar werden zu wollen. China hat dazu den Anteil von US-Staatsanleihen im Bestand reduziert – im Gegenzug Gold gekauft.

China hatte 2 Jahre kein Gold gekauft

Schenkt man den offiziellen Statistiken aus China Glauben, so wurde in der Volksrepublik China von Oktober 2016 bis November 2018 kein Gold für den Staatsbestand hinzugekauft. Die Bestände wurden in dieser Zeit mit konstant 59,24 Millionen Unzen Feingold ausgewiesen.

Problematisch für die USA

Für US Präsident Trump könnte Chinas neue Politik ein Problem werden: Bislang galt China als einer der größten Käufer von US-Staatsanleihen: Das von Trump immer wieder kritisierte China hat praktisch die USA finanziert. Kauft China nun zukünftig weniger US-Staatsanleihen und mehr Gold, könnte es schwieriger werden, den US-Staat weiter zu finanzieren. Ggf. nur zu höheren Zinsen, an denen Präsident Trump – wie mehrfach geäußert – kein Interesse hat, weil es die Staatsfinanzierung teurer macht und die Wirtschaft abwürgt. Sollte China seine staatlichen Goldkäufe weiter fortsetzen, dürfte dies mittelfristig auch Auswirkungen auf den Goldpreis haben – dieser wird dadurch massiv gestützt und könnte die steigende Tendenz weiter fortsetzen.

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China kauft wieder Gold für den Staat

Die chinesischen Goldreserven wurden seit mehr als einem Jahr Monat für Monat unverändert ausgewiesen und beliefen sich im Zeitraum Oktober 2016 bis November 2018 auf konstant 59.240.000 Unzen Feingold.

Goldreserven Chinas im Dezember aufgestockt

Für Dezember 2018 weist das Land nun erstmals wieder eine Erhöhung der staatlichen Goldreserven auf. Die Reserven seien im Dezember von 59,240 Mio oz auf 59.560.000 Unzen Feingold erhöht worden, teilt die Peoples Bank of China mit. Damit hat die Volksrepublik China den Goldbestand im Dezember um 320.000 Goldunzen oder 9,95 Tonnen erhöht. Aktuell weist China damit Goldreserven in Höhe von 1852,3 Tonnen auf.

Quelle: Peoples Bank of China – Official reserve assets