Gold kaufen weiter populär – FED-Chefin Yellen will die Wirtschaft nicht abwürgen

Um 22 Uhr MEZ gestern Abend hielt FED-Chefin Janet Yellen eine Rede in Michigan, die Goldhändler in der ganzen Welt mit Aufmerksamkeit verfolgten. Die Chefin der US-Notenbank hat aber offensichtlich erkannt, dass weder die amerikanische Regierung noch die US-Wirtschaft über Zinserhöhungen erfreut wären und deshalb auch keine konkreten angekündigt.

Sie blieb nebulös und teilte nur mit, dass die US-Wirtschaft ziemlich gesund sei, aber man das Wirtschaftswachstum auch nicht durch Zinserhöhungen abwürgen dürfe. Allerdings könne die FED auch nicht allzu lange damit warten, die Geldpolitik wieder etwas straffer zu gestalten. Bis Ende 2017 wolle man mit dem Geldeinsammeln beginnen. Die FED plant, den hohen Bestand an Staatsanleihen abzubauen. FED-Chefin Yellen betonte die Sinnhaftigkeit der Unabhängigkeit der Zentralbank von der Regierung.

Goldpreis unbeeindruckt von Yellen

Die Rede der FED-Chefin hatte keinerlei nennenswerte Auswirkung auf den Goldpreis: Im europäischen Vormittagshandel notierte Gold nach der Rede der FED-Chefin mit Preisen um 1184 Euro/oz, respektive 1257 US$/oz fest, 0,2% höher als am Vortag. Signifikante Goldkäufe von Anlegern sorgen weiterhin für einen stabilen Goldpreis.

Saxo Bank empfiehlt GOLD KAUFEN

Die Saxo Bank sieht festere Goldpreise bis zum Jahresende. Ole Hansen, Chef-Stratege für Edelmetalle bei der Bank, sieht den Goldpreis Ende des Jahres bei 1325 $/oz, mithin eine Steigerung von 5,4% bis zum Jahresende. Damit würde die Wertsteigerung von Gold wieder einmal die Inflation bei weitem überschreiten.

Bei klassischer Sparanlage wie Sparbuch oder Festgeld ist dieses Jahr real eher mit Vermögensverlusten zu rechnen, da die Inflation mit Werten um 2% deutlich höher sein dürfte als der vereinnahmte Zins, was zu Netto-Vermögensverlusten führen würde.

Ole Hansen von der Saxo-Bank sieht überdies die Möglichkeit eines Silberpreis-Anstiegs auf 19$/oz. Am Dienstag notierte Silber noch bei 17,95 US$/oz.

(Papier-) Gold kaufen in Dubai und China leichter

Die Dubai Gold and Commodities Exchange (DGCX) als Edelmetallbörse in Dubai kündigte die Auflegung eines speziellen Gold-Kontrakts in der chinesischen Währung Yuan an, um internationalen Anlegern dollarunabhängig die Möglichkeit des Investments in Gold zu geben. Insbesondere hat man es auf die chinesischen Investoren abgesehen. Mit dem DGCX Shanghai Gold Futures (DSGC) kann man in Gold, basierend auf der Yuan-Notierung an der Shanghai Gold Exchange (SGE) investieren. Die Kontraktgröße beträgt 1 kg Gold, – der Kontraktpreis wird aber in Yuan pro Gramm Gold ausgewiesen. Man möchte damit vor allen Dingen institutionelle Anleger ansprechen, die das Gold dann in 55 zertifizierten Goldaufbewahrorten verwahren lassen können.  Die Shanghai Gold Exchange gilt mittlerweile als weltweit größter Goldmarkt in der Welt. Indien und China sind zusammen die größten Goldabnehmerländer weltweit.

RAK Bank sieht Goldpreis bei 1400$

Die in Dubai und im arabischen Raum präsente RAK Bank sieht die Goldpreisentwicklung noch positiver. Jeffrey Rhodes von der RAK Bank sieht Gold als best performende Anlage in diesem Jahrhundert. Er verwies auf den Goldpreisanstieg um 320% seit dem Sommer 2001. Anleger könnten mit einem Investment in Gold ihr Vermögen vor Verlusten schützen. 4 Jahre Unsicherheit unter Trump stünden vor den Anlegern. Gold könnte da leicht auch die 1400-Dollar-Preismarke überschreiten. Anleger seien gut beraten, Gold zu kaufen

Deutsche Anleger kaufen physisches Gold

Die Anleger in Deutschland setzten nach wie vor auf physisches Gold und kaufen Krügerrand Goldmünzen der unterschiedlichsten Jahrgänge und klassische Goldbarren LBMA zertifizierter Hersteller. Im Hinblick auf Ostern waren auch verstärkte Käufe kleinerer Goldbarren der Following Nature Serie von Heraeus zu verzeichnen.

Gold kaufen für Ostern : Following Nature Goldbarren von Heraeus

Goldpreis weiter fest – FED bewirkt Goldkurs-Anstieg

Damit hatte die US-Notenbank FED wohl nicht gerechnet: Sie erhöhte die Leitzinsen und trotzdem stieg der Goldpreis. Gestern Abend notierte er bis zu 1150 Euro/Unze, heute morgen mit 1138 €/oz wieder etwas ruhiger, aber immer noch rund 20 Euro höher als vor der FED-Entscheidung letzte Woche.

Goldpreis geht trotz FED nach oben

Einige Anleger fanden diese Entwicklung ungewöhnlich, da sie bei steigenden Zinsen einen Goldpreisrückgang erwartet hatten. Aber hier muß man auch zwischen den Zeilen lesen. In den Kommentaren der FED war nicht herauszuhören, dass man weiterhin aggressiv die Zinsen erhöhen werde und auch nicht, dass dies kurzfristig erfolgen könnte. Wohl wurden zwei weitere Zinserhöhungen für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Aber das hatten die Investoren in den Goldpreis ohnehin schon eingepreist. Nur von den eingepreisten Erwartungen abweichende Ankündigungen hätten dem Goldpreis schaden können.

Inflation führt zu höheren Goldpreisen

Unabhängig vom Zinsniveau führt Inflation und auch nur die Angst vor Inflation zu Goldkäufen und damit zu höheren Goldpreisen. Anleger kaufen Goldmünzen und Goldbarren oder Gold-ETFs, um Vermögen vor inflationsbedingten Verlusten zu schützen. Wichtig ist nicht nur der FED-Zins, sondern der Realzins, den Anleger erzielen können: Also Zins von der Bank minus Inflationsrate. Aktuell ist dies NEGATIV, d.h. Anleger, die klassisch bei der Bank auf Sparbüchern oder Festgeldern Geld anlegen, verlieren jedes Jahr Vermögen. Daher fliegen viele in den sicheren Hafen Gold, indem Sie Goldbarren und Goldmünzen kaufen. Im letzten Jahr hatten diese Gold-Anleger damit 10% Wertsteigerung erzielt. Selbst bei einer Inflation bleibt noch eine Netto-Vermögenserhöhung von 8%.

In den USA liegt das Zinsniveau bei unter 1%, für Februar wurde aber schon 2,7% Inflation vermeldet. Hier werden also Anleger netto entreichert.

Gold beendete die letzte Woche mit 1228,4 $/oz, notiert heute im frühen Handel leicht darüber. Der US-Dollar notierte schwächer, die Renditen von US-Staatsanleihen ebenso.

Deutsche kaufen Gold – aus Angst vor Inflation

Die Edelmetallhändler in Deutschland berichten fast einhellig von stärkeren Goldkäufen. Deutsche Anleger kaufen nach der FED-Entscheidung letzte Woche wieder vermehrt Goldmünzen und Goldbarren. Einzelne Bundesländer hatten auf den massiven Anstieg der Inflation in Deutschland aufmerksam gemacht, die Entwicklung deutlich nach oben wird in folgender Tabelle des Statistikamtes in Baden-Württemberg besonders deutlich:

Inflation in Deutschland lässt Goldpreis steigen

Auch Silber wird teurer – parallel zu Gold

Auch die Besitzer von Silbermünzen und Silberbarren dürfen sich freuen: Nach der FED-Bekanntgabe letzte Woche stieg auch der Silberpreis wieder. Letzte Woche Donnerstag sprang Silber wieder über 17$/oz und konnte in der Gesamtwoche ein Plus von 1,7% aufweisen. So viel wie manch Sparer im ganzen Jahr nicht von seiner Bank bekommt.

ETF-Käufer kauften alleine in der letzten Woche ca. 50 Tonnen Silber. Silber bewegte sich nahezu parallel zu Gold, behielt auch eine Gold-Silber-Ration von knapp über 70:1 bei. Da sich das Silberangebot einiger Minengesellschaften verknappt, könnte dies zukünftig den Silberpreis – unabhängig von der Goldpreisentwicklung – positiv entwickeln. Der Photovoltaikbedarf an Silber scheint weiter stetig zu steigen, was ein weiteres positives Signal für den Silberpreis wäre.

Die 200-Tage-Chartlinie liegt bei 17,14 $/oz, Silber notiert am frühen Dienstagmorgen mit 17,44 $/oz deutlich darüber. Der Silberpreis in Euro am Dienstag liegt bei 16,06 €/oz.

Deutsche Investoren kaufen Silbermünzen

Deutsche Silber-Anleger setzen traditionell weiter auf die bekannten Silber-Anlagemünzen wie Maple Leaf, Känguru und Wiener Philharmoniker und nutzen die differenzbesteuerten Angebote der Edelmetallhändler

 

Platinpreis auf Einkaufs-Niveau?

Der Platinpreis erreichte ein 11-Wochen-Tief. Nach Verlusten in den letzten Wochen wurde das Tief bei 932 $/oz erreicht, Platin konnte sich danach auf 940$ beruhigen. Im europäischen Dienstagshandel notiert Platin wieder mit 960 $/oz deutlich fester. Nach der FED-Entscheidung letzte Woche stieg Platin sogar kurzfristig bis auf 971$/oz.

Charttechnisch muss nun der Widerstand bei 985$ durchbrochen werden, um die 1000$-Grenze zu erreichen.

Das World Platinum Investment Council meint einen Angebotsüberhang von Platin feststellen zu können, was die Kurse wohl gedrückt hatte. In Südafrika konnte die Exploration von Platinmetallen zuletzt um 3% gesteigert werden, hier muss abgewartet werden, ob die Automobilindustrie nicht eine noch stärkere Nachfrage auslöst. Noch immer gibt es kein ernsthaft konkurrenzfähiges Substitut für Platin im Katalysatorbau.

 

Goldpreis geht nach oben – nachdem FED die Zinsen um 0,25% erhöht hat

Tagelang starrten die Goldhändler auf den Goldpreis und beobachteten wie er sich wohl verändert – im Hinblick auf die FED-Zinsentscheidung am heutigen Tag.  Bereits seit dem heutigen europäischen Vormittag kam es zu verstärkten Goldkäufen in Deutschland – vor allen Dingen von privaten Anlegern.

Im Goldpreis eingepreist: Analysten hatten Zinsanhebung vorhergesagt

Nunmehr hat die FED die Zinsanhebung heute tatsächlich bekannt gegeben: Der Zentralbankzins steigt in den USA um 0,25% auf 0,75 bis 1% p.a.

Exakt diesen Anstieg hatten Analysten vorhergesagt. Im Vorfeld der FED-Sitzung war es am Markt zu Gewinnmitnahmen und damit leichten Kursrückgängen bei Gold gekommen. Direkt nach der Bekanntgabe der FED-Erhöhung stieg der Goldpreis gleich um mehrere Dollar auf 1215,90 US$/oz, respektive 1136 Euro/oz.

Goldkauf-Orders in den Onlineshops deutscher Händler nehmen zu

Die Online-Kaufaufträge für Goldmünzen und Goldbarren haben bereits den ganzen Tag ein höheres Niveau als das der Vortage erreicht, am Nachmittag berichteten einige Händler über massiven Ordereingang.

Wie ist die FED-Entscheidung zu deuten ?

Die FED hat nunmehr das zweite Mal in drei Monaten den Zentralbank-Zins um einen Viertel-Prozentpunkt (0,25%) erhöht und damit Vertrauen in die US-Wirtschaft signalisiert. Offensichtlich hält die FED die US-Wirtschaft für robust.

Höhe und Zeitpunkt der Erwartung entsprechen exakt den Vorhersagen der Mehrheit der Analysten und waren im Goldpreis bereits enthalten. Der neue Zins für Übernacht-Geldleihen in Höhe von 0,75 bis 1 % befindet sich in der Vorhersage-Bandbreite fast aller Analysten.

Am Markt sanken als Folge zunächst die Renditen für Staatsanleihen und Aktien gingen leicht nach oben.

Einige Marktteilnehmer hatten wohl befürchtet, dass schlimmere Zinserhöhungen kommen könnten und waren nunmehr beruhigt.

FED kündigt weitere Zinserhöhungen an

Die FED hatte bereits im Dezember angekündigt, dass es in 2017 zu bis zu 3 Zinserhöhungen kommen können. Analysten erwarten daher für das Jahre 2017 noch zwei weitere – ebenfalls in Höhe von jeweils 0,25%.

Wirtschaftswachstum in den USA rund 2,1%

Die Wirtschaftsexperten der Trump-Regierung sehen ein Wirtschaftswachstum in 2017 von 2,1% und für 2018 nochmal denselben Satz (2,1%), der sich dann aber später auf 1,8% reduzieren werde. Da Trump aber noch überhaupt keine wesentlichen, postiven Wirtschaftsimpulse gesetzt hat, sondern diese bislang nur avisiert hat, ist die Vorhersage des US-Wirtschaftswachstums auf die Nachkommastelle genau nahezu unmöglich. Eine protektionistische Politik, der die US-Industrie zwingt, alles in USA einzukaufen und nicht am preiswerteren Weltmarkt, macht Produkte amerikanischer Firmen erst einmal teurer und damit schwerer absetzbar. Eine denkbar schlechte Voraussetzung für ein Wachstum.

Zinsen selbst am Jahresende noch niedrig – Gold bleibt interessant

Selbst wenn die US-Notenbank die Zinsen noch zweimal bis zum Jahresende erhöht, bleibt das Gesamtzinsniveau niedrig und die Inflationsgefahr ist nicht gebannt. Daher wird Gold auch weiterhin für viele Anleger interessant bleiben und auch in Form von Goldbarren und Goldmünzen gekauft werden. Der Goldpreis dürfte also – wie es die Bank of America kürzlich auch prognostiziert hat – weiter steigen.

Alan Greenspan: Jetzt Gold kaufen – Ex-FED-Chef rät zum Edelmetall

Ausgerechnet der ehemalige Notenbankchef der USA, Alan Greenspan rät dazu, jetzt Gold zu kaufen. In einem Interview sagte er jüngst, dass die signifikante Erhöhung der Inflation auch den Goldpreis signifikant erhöhen werde.

Gold kaufen, weil Inflation Goldpreis erhöht

Alan Greenspan (geb. 1926 in New York) sollte es wissen: Er ist nicht nur amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, sondern hat von 1987 bis zum Jahr 2006 die US-Notenbank FED geleitet (als Vorsitzender des United States Federal Reserve Board).

Greenspan wiederholte auch seine bereits früher einmal geäußerte Ansicht zu Gold:

I view gold as the primary global currency. It is the only currency, along with silver, that does not require a counterparty signature. Gold, however, has always been far more valuable per ounce than silver. No one refuses gold as payment to discharge an obligation. Credit instruments and fiat currency depend on the credit worthiness of a counterparty. Gold, along with silver, is one of the only currencies that has an intrinsic value. It has always been that way. No one questions its value, and it has always been a valuable commodity, first coined in Asia Minor in 600 BC.

Gold seit tausenden Jahren wertvoll

Er sieht Gold als wichtigste Welt-Währung. Gold sei die einzige Währung, zusammen mit Silber, die nicht von einem Gegenpart abhängig ist, nicht von einem Versprechen eines anderen. Gold war immer schon weit wertvoller als Silber. Niemand würde Gold als Bezahlung für eine Verpflichtung ablehnen. Alle Kreditinstrumente und Papiergeld sind abhängig von der Kreditwürdigkeit eines Gegenparts. Gold nicht. Gold hat – genau wie Silber – als eine von wenigen Währungen einen inneren Wert in sich. Unabhängig vom Versprechen eines anderen. Und dies war schon immer so. Niemand hat den Wert in Frage gestellt. Es war und ist wertvoll. Auch schon in Asien, als die ersten Münzen dort um 600 vor Christus daraus hergestellt wurden.

Gold kaufen, weil die EZB grössere Probleme als die FED hat

Alan Greenspan ist überdies überzeugt, dass die Europäische Zentralbank EZB grössere Probleme als die FED hat. Der EZB-Bestand an aufgekauften Schuldverschreibungen wird immer größer, seit Mario Draghi versprochen hat, alles zu tun, um den Euro zu stabilisieren. Greenspan ist in großer Sorge um den Euro: Nordeuropa finanziere im Moment Südeuropa und das könne auf Dauer nicht gut gehen. Die Eurozone funktioniere nicht und die Brexit-Fragen seien noch nicht gelöst. Noch immer wisse niemand, wie schnell und wie hart Großbritannien aus der EU ausscheide und was das letztendlich für den Euro und ggf. für Nachahmerstaaten für Konsequenzen habe. Auch China und Japan haben Probleme. Eine harte Zeit für Zentralbanken. Es erinnere ihn auch an die 70er-Jahre unter FED-Präsident Paul Volcker, der die FED-Zinsrate auf 20% erhöhen musste, um ein instabiles Geldsystem wieder zu stabilisieren. Greenspan hoffe, dass diese Zeiten nie wieder kommen.

Greenspan wiederholte seine Ansicht, dass es ohne Gold kaum eine Möglichkeit gäbe, seine Ersparnisse vor dem Wertverlust durch Inflation zu schützen.

Dabei dürfte es sekundär sein, ob man kleine oder große Goldbarren kauft oder sich zum Goldmünzen kaufen entschließt. Entscheidend ist, dass man überhaupt Gold kauft, um sich gegen die Inflation und Geldentwertung zu schützen.

 

 

FED lässt Zinsen niedrig – Goldpreis weiter fest

Der Goldpreis hat mit einem leichten Anstieg auf die FED-Entscheidung reagiert, die Zinsen unverändert niedrig zu lassen.

Gold notierte am Abend in Europa mit 1122 Euro/oz.

Die US-Notenbank FED lässt die Zinsen weiter auf niedrigem Niveau (zwischen 0,5 und 0,75%).

Die FED sprach nach ihrer ersten Sitzung nach der Einsetzung des neuen Präsidenten Trump zwar davon, dass die US-Konjunktur positiv sei, sendete aber keinerlei Signale, dass sie Zinsen anheben wolle.

Im Dezember  hatte die FED einen Schlüsselzins zur Geldleihe an Banken leicht angehoben und es für möglich gehalten, in 2017 dreimal die Zinsen anheben zu können.

Präsident Trump kann zwar nicht direkt auf die FED einwirken, er hat aber ein Vorschlagsrecht, wenn die jetzige FED-Chefin Yellen in einem Jahr Platz für einen Nachfolger macht.

Gut für Gold: Trump will niedrige Zinsen

Nach allem, was Trump bisher geäußert hat, ist er an einem schwachen US-Dollar interessiert, den es nur mit niedrigen Zinsen gibt. Dies würde es den USA erlauben, mehr zu exportieren und eine positive Handelsbilanz zu erreichen. Niedrige Zinsen allerdings führen zu vermehrten Investments in Gold, was den Goldpreis beflügeln dürfte. Bei niedrigen Zinsen kaufen Anleger mangels Anlage-Alternative vermehrt Goldmünzen und Goldbarren.

Da diesmal noch nicht mal mögliche Zinserhöhungen in der Zukunft erwähnt worden sind, gehen Experten davon aus, dass in naher Zukunft kein Zinsschritt nach oben erfolgt. Die FED erwähnte, dass das Schaffen von Arbeitsstellen in den USA Fortschritte mache und die Inflation wohl unerwünscht niedrig sei, aber ein Ziel von 2% zu erreichen sei.

Notenbank-Chefin Janet Yellen hatte in der Vergangenheit mehrfach angekündigt, eine sich überhitzende Konjunktur in den USA durch höhere Zinsen bremsen zu wollen. Allerdings ist eine sich überhitzende Konjunktur in den USA noch nicht mal in Sicht. US-Präsident Trump hat eine brummende Konjunktur durch sein AMERICA FIRST – Programm angekündigt, aber ob dies auch faktisch umgesetzt werden kann, bleibt abzuwarten.

Amerikaner kauen massiv Gold und Silber

Die Amerikaner scheinen die Lage auch als unsicher zu empfinden, US-Anleger kaufen massiv Gold und Silber, – so vermeldete die US-Mint für Januar einen 11-Monats-Absatzrekord an Silbermünzen: Über 5 Millionen Silber-Anlagemünzen US-Eagle wurden alleine im Januar verkauft