Goldman Sachs: Gold klettert auf 1375$ – Silber besser als Gold

Die Edelmetall-Analysten des Bankhauses Goldman Sachs sind zwar verhalten für die kurzfristige Entwicklung des Goldpreises, glauben aber, dass Gold bis 2020 auf 1375$ steigt. Mittel- und langfristig sei Gold eine gute Anlage. Die Nachfrage aus den sogenannten Emerging Markets, den aufstrebenden Ländern wie China sei zu stark. Die Wirtschaft und das Vermögen in diesen Ländern wächst so stark, dass die wachsende Goldnachfrage aus diesen Ländern den Goldpreis nach oben befördern wird.

Kurzfristig könne es die nächsten Monate beim Goldpreis zu einer Seitwärts-Bewegung kommen, auch ein leichter Rückgang sei temporär möglich. Auf die nächsten Jahre jedoch werde der Goldpreis deutlich steigen, so das Bankhaus. Zinserhöhungen in den USA und eine erstarkende US-Wirtschaft können den Goldpreis allenfalls in 2018 bremsen, – auf lange Sicht werde Gold aber auf jeden Fall steigen, sodass Gold spätestens 2020 bei 1375$/oz stehe.

Silberpreis steigt stärker als Goldpreis

Die Analysten von Goldman Sachs sind überzeugt, dass der Silberpreis in den nächsten Jahren stärker steigt als der Goldpreis, weil die industrielle Nachfrage nach Silber aus der Elektronikindustrie so stark sei, vor allen Dingen aus der Photovoltaik.

Indiens Goldexporte steigen im November um 75%

Die indischen Goldexporte sind im November im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen: Alleine im November wurde Goldschmuck für 996 Millionen Dollar exportiert, – im Vorjahres-November waren es noch 567 Millionen Dollar. Auch der Export geschliffener Diamanten stieg im November um 50% auf 1,7 Milliarden Dollar. Zahlreiche europäische Diamantenhändler lassen ihre Rohdiamanten aus Kostengründen in Indien schleifen.

Russland meldet weitere Goldkäufe

Die russische Staatsbank vermeldet weitere Goldkäufe und dürfte damit das Jahr 2017 zum Rekordjahr machen, was den Zuwachs bei staatlichen Goldbeständen betrifft. Alleine im November diesen Jahres hat die Zentralbank Russlands 29 Tonnen Gold den staatlichen Reserven zugeführt, was im Gesamtjahr bereits über 200 Tonnen Zuwachs bedeutet. Russland hat nunmehr Goldreserven von über 1830 Tonnen und ist damit auf dem besten Weg, China mit seinen ausgewiesenen 1842 Tonnen Gold zu überrunden. Damit würde Russland von Platz 6 der weltweit grössten Goldbestandshalter auf Platz 5 vorrücken und China verdrängen.

Goldpreis über 1070€/oz

Der Goldpreis in Euro bewegte sich am frühen Freitagmorgen im europäischen Handel kurz über 1070 €/oz, was einem Goldkurs in Dollar von 1268 $/oz entspricht. Der Silberpreis notiert bei 13,68 €/oz, respektive 16,21 $/oz.

Starke Nachfrage nach Silber Maple Leaf

Besonders stark nachgefragt waren die Silbermünzen Maple Leaf, die bereits mit Jahrgang 2018 ausgeliefert werden. Auch der Gold Maple Leaf war neben den anderen klassischen 1 Unzen Goldmünzen stark nachgefragt.

Stark nachgefragt: Silber Maple Leaf 2018 1 oz

Chinesen kaufen wie wild Gold

China als Goldnachfragenation Nr. 1 der Welt wurde auch gestern wieder seinem Ruf gerecht: Alleine in Shanghai an der Goldbörse (Shanghai Gold Exchange) wurden am Dienstag über 39.000 Goldbarren der Gewichtsklasse 1 kg verkauft. 1kg Goldbarren werden in China häufig von Großanlegern bevorzugt. Damit wurde alleine in Shanghai gestern Gold im Wert von über 1,3 Milliarden Euro gekauft.

In USA verkauft man Papiergold

Die in den USA dagegen am gleichen Tag verkauften 7.000 Kilogramm Papiergold in Form von Gold-ETF-Anteilen am SPDR-Fonds wirken dagegen gleich verschwindend gering.

Goldman Sachs avisiert schwächeren Goldpreis

Das Bankhaus Goldman Sachs verkündete gestern, dass es für 2018 einen eher schwächeren Goldpreis sehe, der bis Mitte des Jahres 2018 auch auf 1200$ sinken könne. Die niederländische ABN-Amro sieht den Goldpreis in 2018 in einem Kanal zwischen 1200 und 1250$, weil die FED die Zinsen in 2018 zweimal erhöhen werde.

Kanadische BMO sieht Goldpreis bei 1280$

Die kanadische Investmentbank BMO veröffentlichte gestern ihre Prognose eines Goldpreises, der sich in 2018 bei durchschnittlich 1280$ bewegen werde. Für Silber sieht sie deutlicheres Aufholpotential. Das Verhältnis Silber zu Gold von 1:79 werde sich voraussichtlich durch einen höheren Silberpreis auf 1:72 ändern, weil die industrielle Nachfrage, vor allen Dingen aus der Photovoltaik-Industrie zunehmen werde, so BMO.

Goldpreis am Morgen bei 1068€/oz

Am frühen Mittwochmorgen bewegte sich der Goldpreis im europäischen Handel um 1068 Euro/oz, der Silberpreis bei 13,66€/oz.

Umgerechnet in US$ lag der Goldpreis in Dollar bei 1264$/oz, der Silberpreis bei 16,17$/oz.

Deutschland viertgrößte Goldnation

Gemäß World Gold Council (WGC) ist Deutschland mittlerweile die viertgrößte Goldnachfragernation weltweit. Vor 20 Jahren lag Deutschland noch auf Platz 20.

Neben den zahlreichen Käufern, die Gold anonym gegen Bargeld kaufen, legten auch gestern die Online-Orders wieder kräftig zu. Vor allen Dingen die australischen Känguru Goldmünzen und der kanadische Maple Leaf in Gold erfreuten sich großer Nachfrage.

10.000 Euro Bargeldgrenze soll angegriffen werden

In der EU laufen aktuell Bemühungen, auch Barbestände sowie Goldbesitz unter 10.000 Euro konfiszieren zu können, weil Terroristen häufig Terroraktionen mit Beträgen unterhalb von 10.000 Euro finanzieren würden. Deshalb sei es erforderlich, auch Beträge unterhalb der bisherigen Geldwäschegrenze zu kontrollieren und notfalls konfiszieren zu können, so Mady Delvaux, Mitglied des europäischen Parlaments (Luxemburg, Sozialdemokraten). Bei Grenzübertritten aus oder in die EU ist es bisher nur auf Nachfrage erforderlich, Beträge über 10.000 Euro anzugeben. Die Grenze von 10.000 soll im Gesetz stehen bleiben, aber die Beamten an der Grenze sollen zukünftig auch bei Beträgen darunter bei Verdacht Wertgegenstände konfiszieren, Verdachtsmeldungen schreiben und nach der Mittelherkunft und -verwendung fragen. Bisher war dies ab 10.000 Euro und für Barmittel und Vergleichbares geregelt.

Die aktuellen Bemühungen der EU wollen dies ausdehnen und z.B. auch getragenen Schmuck, der höherwertiger ist, dazu zählen. Ob jetzt zukünftig die Träger teurer Uhren an der Grenze immer vorher rechts rausfahren müssen, um das Mitführen eines höherwertigen Zeitmessers anzuzeigen, ist nicht bekannt.

 

Geht der Euro in 2018 runter und Goldpreis rauf?

Nachdem die US-Notenbank FED die Zinsen für den Dollarbereich erhöht hat und die EZB die Zinsen für den Eurobereich auf Null belassen hat, Geschäftsbanken sogar Negativzinsen abnimmt, wenn diese Gelder auf EZB-Konten stehen haben, könnten internationale Anlegergelder nächstes Jahr eher in den Dollar als in den Euro fließen. Das würde den Dollar stärken und den Euro schwächen.

Goldpreis steigt aufgrund Euro-Schwäche

Verliert der Euro jedoch an Kaufkraft, steigt in der Regel der Goldpreis in Euro an. Bleibt die EZB bei ihrer Geldflutungs-Welle, die für das nächste Jahr vorgesehen ist, dürfte der Euro noch weiter geschwächt werden: Die EZB hat beschlossen, im nächsten Jahr jeden Monat 30 Milliarden Euro in die Märkte zu pumpen, indem man z.B. Anleihen vom Markt nimmt.

3 x Zinserhöhung in USA in 2018

Für 2018 hat die US-Notenbank FED bereits drei Zinserhöhungen angekündigt, während die EZB nach ihrer letzten Äusserung voraussichtlich erst in 2019 oder 2020 die Zinsen erhöhen werde. Dies führt zu einer weiteren Erstarkung des US-Dollars, was zu einem Anstieg des Goldpreises in Euro führen könnte.

Was den Goldpreis in 2018 noch steigen lassen könnte:

Für 2018 werden gemäß World Gold Council vor allen Dingen folgende Faktoren möglicherweise auch einen steigenden Einfluss auf den Goldpreis haben:

  1. Aus überhitzten Aktienmärkten, die wegen der Geldflutung zu neuen Höchstständen aufgelaufen sind, dürfte Geld aus Gewinnmitnahmen in den Goldmarkt fließen
  2. Wachsende Goldnachfrage in China, Indien und auch Deutschland sollte den Goldpreis nach oben treiben

Steigt der Silberpreis stärker als der Goldpreis?

Geht es nach der CPM Group, die sich mit Edelmetallanalysen in der Vergangenheit einen Namen gemacht haben, sollte die Silbernachfrage im nächsten Jahr stärker steigen als die Goldnachfrage. So sieht CPM eine von 108 auf 128 Millionen Unzen steigende Silber-Investmentnachfrage im Jahr 2018, während sich die Gold-Investmentnachfrage nur von 27 auf 27,5 Millionen Unzen bewegen werde. CPM glaubt hingegen, dass die Silbernachfrage aus dem industriellen Bereich im nächsten Jahr fallen könnte, da sich die Industrie mit Silber bevorratet habe, vor allen Dingen die Solarmodulhersteller. Aus der Solarindustrie wurde diese Annahme jedoch nicht bestätigt.

Goldpreis auf 2-Wochen-Hoch

Der Goldpreis bewegte sich am frühen Morgen auf einem 2-Wochen-Hoch bei 1265$, touchierte die 1070 Euro/oz. An Dienstagnachmittag notierte der Goldpreis in Euro bei 1068,44 €/oz.

Platinpreis nach oben

Der Platinpreis machte gestern einen großen Sprung nach oben und gewann mehr als 20$ (2,3%), – am Dienstagmittag lag Platin bei 914 US$/oz, respektive notierte Platin in Euro bei 783 €/oz.

IFO-Index in Deutschland enttäuschte

Nachdem die IFO-Zahlen gestern veröffentlicht wurde, ein Industrie-Index in Deutschland, der mit 117,2 niedriger als die erwarteten 117,5 ausfiel, setzten aus Enttäuschung Goldkäufe ein, was den Goldkurs gestern kurz anziehen ließ.

1-Unzen-Goldmünzen gefragt

Nachgefragt wurden vor allen Dingen 1oz Gold Maple Leaf Münzen, aber auch Krügerrand Goldmünzen. Bei vermögenderen Sammlern stieß das Angebot der nur dieses Jahr erscheinenden 50-Unzen-Goldmünze Krügerrand auf Interesse, die nur in einer Kleinauflage von 50 Stück ausgegeben wurde.

Commerzbank sieht steigenden Goldpreis in 2018

Was gibt es Schöneres als die Aussicht auf einen steigenden Goldpreis gepaart mit aktuell niedrigen Einstiegskursen? Aktuell sind die Aussichten für eine positive Goldpreisentwicklung in 2018 gut und der Goldpreis lädt nach einem Rücksetzer mit niedrigen Kursen zum Kaufen ein.

Commerzbank sieht Goldpreis in 2018 steigen

Geht es nach der jüngsten Einschätzung der Commerzbank, so dürfte der Goldpreis im Jahr 2018 wieder deutlich steigen. Negative Zinsen und Niedrigzinsen gepaart mit bleibenden politischen Unsicherheiten in USA und Europa sollten für steigende Kurse sorgen.

Ausgehend vom aktuellen Goldpreis (1249$ am 11.12.2017) sieht die Commerzbank einen Durchschnittskurs von 1300$ in den ersten beiden Quartalen 2018. Der Goldpreis 2018 werde sich dann in der zweiten Jahreshälfte auf ein Durchschnittsniveau von 1350$/oz bewegen, was ca. 100$ pro Unze mehr wären als aktuell. Gold notiert in Dollar im aktuell rund 8% höher als zur Jahreswende.

Geldschwemme wird Goldpreis steigen lassen

Die Politik der Geldschwemme durch die EZB und FED, die nur in der Schwemm-Geschwindigkeit abnimmt, aber grundsätzlich immer noch die Märkte mit Liquidität flutet, wird nach Ansicht der Commerzbank für steigende Goldpreise in 2018 sorgen.

Silber könnte noch interessanter werden als Gold

Silber könnte nach Ansicht der Commerzbank wegen der starken industriellen Nachfrage die Kurssteigerungen von Gold im nächsten Jahr noch übertreffen. Für Silber sieht die Commerzbank im Jahr 2018 einen Durchschnittskurs von 17,25$/oz. (Stand 11.12.2017: 15,86$/oz).

Auch Goldpreis in Euro dürfte anziehen

Auch der Goldpreis in Euro dürfte entsprechend anziehen, sollte sich die Parität zum US-Dollar nicht wesentlich verändern.

Arbeitsmarktdaten in USA besser als erwartet

In den USA wurden bessere als erwartete Arbeitsmarktdaten verkündet: So wurden im November in den USA 228.000 neue Jobs geschaffen, was man nicht erwartet hatte. Für Mittwoch dieser Woche erwarten Marktteilnehmer eine kleine Zinsanpassung durch die FED, die im Goldpreis allerdings schon eingepreist sein dürfte. Diese Woche stehen zudem auch Sitzungen der EZB, der Bank of England und der Schweizer Nationalbank an, was den Goldpreis allerdings kaum beeinflussen sollte.

Starke Nachfrage nach 1 oz – Goldmünzen

Zu Wochenbeginn startete der Vormittag mit einer starken Nachfrage nach 1-Unzen-Goldmünzen und 100g Goldbarren. Käufer nutzen den Preisrücksetzer beim Goldpreis für Positionsaufstockungen und Neuinvestments. Wie schon seit Ende November werden vermehrt auch kleinere Goldbarren mit Weihnachtsmotiven gekauft (1 bis 5 Gramm), die wohl ihren Platz unter dem Weihnachtsbaum finden werden.

 

 

BMF legt Goldpreis für 2018 fest

Auch das Bundesfinanzministerium kennt natürlich noch nicht den Goldpreis für 2018, hat aber in einem entsprechenden BMF-Schreiben festgelegt, mit welchem Goldpreis Händler zur Vereinfachung in 2018 rechnen dürfen, wenn es darum geht, ob Goldmünzen steuerfrei verkauft werden dürfen. Dieser Kurs ist auch bei der Berechnung für Einfuhrumsatzsteuerzwecke entscheidend.

Goldpreis 2018 bei 34.658 Euro

Das Bundesfinanzministerium hat festgelegt, dass Goldhändler im ganzen Jahr 2018 (unabhängig vom tatsächlichen Goldpreis) bei der Berechnung, ob Goldmünzen steuerpflichtig sind oder nicht, als Rechnungsgrundlage einen Gold-Kilopreis von 34.658 Euro zugrunde legen können. Dieser Grenzwert ergibt umgerechnet auf verschiedene Größen:

  • 1 kg – 34.658,-€
  • 1 g – 34,658€
  • 1 oz – 1077,98€
  • 1/2 oz – 538,99€
  • 1/4 oz – 269,49€
  • 1/10 oz – 107,79€

Das entsprechende BMF-Schreiben zum Goldpreis 2018 findet sich hier:

BMF-Schreiben Goldpreis 2018

Diese Regelung kann im Jahr 2018 unabhängig vom tatsächlich vorliegenden Goldpreis in Euro angewandt werden.

Umsatzsteuergesetz § 25c UStG

Gem. §25c UStG ist u.a. Voraussetzung für den steuerfreien Verkauf von Goldmünzen, dass der Verkaufspreis 180% des Goldwertes nicht übersteigt. Unter Zugrundelegung obigen BMF-Goldpreises für 2018 würde dies beispielsweise bedeuten, dass Händler eine Unze Gold mehrwertsteuerfrei in 2018 verkaufen dürfen, wenn der Verkaufspreis von 1940,36 € nicht überschritten wird. (1077,98 x 180%). Dies hat z.B. eine Bedeutung bei der 200 Euro Goldmünze Währungsunion aus dem Jahr 2002.

Darf im Jahr 2018 bis zum Preis von 1940,36€ MwSt-frei verkauft werden: 200 Euro Goldmünze Währungsunion 2002

Goldpreisentwicklung 2018 geht bis 1340$/oz laut JP Morgan

Das Bankhaus JP Morgan hat seine Glaskugel befragt, bzw. die Analysten arbeiten lassen. Für den Goldpreis im Jahr 2018 kam man dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen:

Goldpreisentwicklung 2018 im Plus

Basierend auf dem aktuellen Goldpreis von 1275$/oz sieht man für das Jahr 2018 einen durchschnittlichen Goldpreis von 1295$ pro Unze, also leicht höher. In der Spitze werde der Goldpreis im Jahr 2018 aber bis auf 1340$/oz steigen. Dies sehe man eher in der zweiten Jahreshälfte 2018. Sollte die Wirtschaft in den USA anziehen, könnten die ersten beiden Quartale in 2018 für eine Seitwärtsbewegung/eher niedrige Goldpreise stehen, spätestens Mitte des Jahres werde allerdings der Goldpreis dann steigen, weil steigende Zinsen dann die US-Wirtschaft bremsen werden. JP Morgan geht von fünf Zinserhöhungsschritten der FED zwischen Dezember 2017 und Dezember 2018 aus. Bei gleichen Währunsparitäten dürfte dies auch einen Anstieg beim Goldpreis in Euro bedeuten.

Steigende US-Zinsen werden US-Haushalt belasten

Das tendenziell steigende US-Zinsniveau belastet zunehmend den US-Haushalt. Fünfjährige US-Staatsanleihen werfen mit leicht über zwei Prozent deutlich mehr Zinsen ab als deutsche Bundesanleihen, die aktuell bei fünf Jahren im Minusbereich (minus 0,33%) liegen. Durch die Steuerreform entstehen den USA Kosten in Höhe von über 1 Billion Dollar, die zum Teil über Anleihen finanziert werden müssen. In den USA werden dadurch voraussichtlich die Zinsen deutlich steigen, was zu inflationären Tendenzen führen könnte.

Schuldenobergrenze in USA reicht jetzt schon nicht

Wenn bis Freitag dieser Woche keine Änderung bei der Schuldenobergrenze in den USA beschlossen wird, können ab kommender Woche in den USA jetzt schon einige Gehälter von staatlichen Bediensteten nicht mehr bezahlt werden und öffentliche Einrichtungen müssten schließen. In der Vergangenheit hatten die USA die absolute Schuldenobergrenze einfach immer wieder nach oben verändert. Ob diese Methode der Einhaltung aber auf Dauer tragfähig ist, bezweifeln Ökonomen. Ökonomen bezweifeln auch die Selbstfinanzierung der Steuernachlässe, die Trumps Steuerpläne vorsehen.

Lunarmünzen Australien stark gefragt

Nach der AUSVERKAUFT-Meldung der Perth Mint, die bekannt gab, dass bei der Münzprägestätte die Lunarmünzen zum Jahr des Hundes in Gold und Silber (jeweils 1 oz) ausverkauft sind, setzten vermehrt Käufe im Handel zu diesen beiden Produkten ein. Bei den klassischen Anlagemünzen hatte der Krügerrand Gold und der Maple Leaf die Nase vorne. Jahreszeitlich bedingt kam es bei den Goldbarren vor allen Dingen zu Geschenkkäufen an Weihnachts-Goldbarren zu 5 Gramm und 1 Gramm.

Klassiker unter dem Weihnachtsbaum: Goldbarren

 

Australien Lunarmünzen 2018 Hund in Gold und Silber ausverkauft

Die Perth Mint Münzen HUND aus dem Jahr 2018 sind bei der Münzprägestätte in Australien bereits AUSVERKAUFT. Dies gilt für die 1-Unzen-Silbermünzen und die 1-Unzen-Goldmünzen mit dem Motiv Hund und dem Jahrgang 2018.

Hund Lunarmünzen 2018 erst im September ausgegeben

Die Hunde-Münzen kamen erst im September 2018 neu auf den Markt und sind bereits Ende November bei der Münzprägestätte restlos ausverkauft. Die Perth Mint hat damit 30.000 goldene 1-Unzen-Münzen und 300.000 silberne 1-Unzen-Münzen abverkauft.

Seit 2008 Lunarmünzen jedes Jahr ausverkauft

Die Lunarmünzen der aktuellen Serie sind damit in der 1-Unzen-Größe in jedem Jahr sei dem Jahr 2008 nach kurzer Zeit ausverkauft worden. Damit zählt die Lunarmünzenserie Australiens zu den weltweit gefragtesten Tiermotivserien überhaupt.

Bestand im Handel schmilzt ab

Einige Edelmetallhändler, die zu kleine Bestände geordert haben oder nur bei Abverkauf an Endkunden Ware eingedeckt haben, haben schon keine Bestände mehr. Der Bestand bei allen Händlern reduziert sich nach und nach, da diese nicht mehr bei der Münzprägestätte nachkaufen können. Die aktuellen Preise für die Lunarmünzen Hund sehen Sie hier (solange noch vorrätig):

Video der Lunarmünzen Australien 2018

Die Perth Mint hat zu den Silbermünzen und Goldmünzen der Lunarserie 2018 folgendes Video erstellt, welches die Schönheit der Münzen zur Geltung kommen lässt:

Ausgabeplan Deutsche Münzen 2018 – 100 Euro, 50 Euro u.a.

Das Bundesfinanzministerium hat den Ausgabeplan für deutsche Münzen, auch Goldmünzen 2018 bekannt gegeben. Demnach sind im kommenden Jahr 2018 die folgenden Münzausgaben geplant:

100 Euro Goldmünze 2018

Am 1.Oktober 2018 soll eine 100 Euro Goldmünze Deutschland erscheinen, die als Thema

Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl

hat. Dieser Goldeuro soll – wie üblich – zu gleichen Teilen von den fünf deutschen Prägestätten (A, D, F, G, J) hergestellt werden.

Deutsche 100 Euro Goldmünze: Augustusburg 2018

50 Euro Goldmünze 2018

Wie bereits berichtet, plant die Bundesregierung im zweiten Halbjahr 2018 die Ausgabe einer 50-Euro-Goldmünze mit dem Thema

Musikinstrumente: Kontrabass

Die 50-Euro-Goldmünze Kontrabass im Gewicht von 1/4 oz (7,78 g) ist allerdings bisher noch ohne fixes Ausgabedatum. Herstellung erfolgt auch zu gleichen Teilen in allen fünf deutschen Münzprägestätten.

50 Euro Kontrabass Goldmünze 2018 Deutschland

20 Euro Goldmünze 2018

In 2018 soll am 21.6.2018 die Serie HEIMISCHE VÖGEL fortgesetzt werden und zwar mit dem Motiv:

Uhu

Auch die Uhu-Goldmünze wird zu gleichen Teilen in allen fünf deutschen Münzprägestätten hergestellt.

Goldmünze 20 Euro Uhu Deutschland 2018

20 Euro Silbermünzen 2018

Gleich fünf verschiedene 20-Euro-Silbermünzen aus Sterlingsilber sind für das Jahr 2018 in Deutschland geplant. Der Ausgabeplan für diese Silbermünzen sieht wie folgt aus:

  • 25.1.2018: 20 Euro Froschkönig, hergestellt in Stuttgart (F)
  • 8.3.2018: 20 Euro 275 Jahre Gewandhausorchester, hergestelt in Karlsruhe (G)
  • 17.5.2018: 20 Euro 800 Jahre Hansestadt Rostock, hergestellt in Hamburg (J)
  • 13.9.2018: 20 Euro 150.Geburttag Peter Behrens, hergestellt in Berlin (A)
  • 11.10.2018: 20 Euro 100.Geburtstag Ernst Otto Fischer, hergestellt in München (D)

Die 18 Gramm Silbermünzen werden jeweils in Normalprägung (Stempelglanz) und in Sammlerqualität (Spiegelglanz, volkstümlich: PP) hergestellt.

20 Euro Silbermünze 2018: Peter Behrens

5 Euro mit Polymerring 2018

Nach dem großen Erfolg der 5-Euro-Münzen Tropische Zone und Planet Erde ist auch für 2018 die Ausgabe einer 5-Euro-Münze mit Polymerring geplant, der Ring wird in 2018 orange sein. Am 19.4.2018 soll die 5-Euro-Münze:

Subtropische Zone 

ausgegeben werden und zwar zu gleichen Teilen aus den fünf deutschen Münzprägestätten hergestellt. Die Auflage wird etwas über der 2017er-Auflage liegen. Geplant sind bisher 3 Millionen Exemplare in Stempelglanz (je 600.000 pro Prägestätte) und 400.000 in Spiegelglanz (je 80.000 pro Prägestätte)

5 Euro 2018 mit Polymerring: Subtropische Zone

2 Euro 2018

Auch 2-Euro-Münzen-Sammler kommen in 2018 nicht zu kurz: Am 30.1.2018 sind gleich zwei Motive geplant:

  • 100.Geburtstag Helmut Schmidt
  • Berlin: Motiv Schloss Charlottenburg (Bundesländerserie)
Helmut Schmidt 2 Euro Münze 2018 Deutschland

Bilder: BADV

Zentralbanken kaufen 25% mehr Gold

Die Notenbanken dieser Welt haben im letzten Quartal 25% mehr Gold gekauft. Insgesamt wurden netto 111 Tonnen Gold durch Zentralbanken im dritten Quartal 2017 gekauft. Besonders kräftig haben dabei übrigens die Zentralbanken aus Russland, der Türkei und Kasachstan zugelangt, stellte das World Gold Council (WGC) fest.

In 2017 bisher 289 Tonnen Gold gekauft

Die Notenbanken dieser Welt scheinen an Gold als Wertaufbewahrungsmittel zu glauben, sonst hätten sie dieses Jahr nicht schon insgesamt 289,6 Tonnen Gold gekauft (Jan.-Sept. 2017). Russland hat davon alleine im letzten Quartal 63 Tonnen zugesteuert, die Türkei 30,4 Tonnen.

Türken verkaufen Dollar und kaufen Gold

Die Türken folgen einem Aufruf ihres Präsidenten Erdogan, der die Türken aufgefordert hatte, US-Dollar zu verkaufen und sich dafür lieber Gold zuzulegen. Im Gesamtjahr 2017 haben die Türken bisher alleine 47 Tonnen Goldbarren und Goldmünzen gekauft, verglichen mit einem Vorjahreswert von 14,8 Tonnen eine erhebliche Steigerung.

US-Banken kaufen massiv Gold

Bemerkenswerterweise kaufen US-Banken massiv Gold für sich selber. In den USA müssen 6 Wochen nach Quartalsende die großen ETFs ihre größten Anteilseigner bekannt geben und bei der Gelegenheit wurde nunmehr öffentlich, wer z.B. beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares die meisten Anteile hält. Bemerkenswerterweise sind unter den zehn größten Anteilseignern dort gleich VIER US-Banken, die ihre Bestände deutlich aufgestockt haben:

  • Morgan Stanley (+ 73,4%)
  • Bank of America (+31,5%)
  • JP Morgan Chase (+28,5%)
  • Wells Fargo & Comp. (+8,4%)

Die amerikanischen Banken scheinen also selber nicht vollends von ihrem Papiergeldsystem überzeugt zu sein, sondern setzen auch auf GOLD.

Goldpreis geht seitwärts

Der Goldpreis bewegt sich die letzten Tage eher seitwärts, einige Marktteilnehmer erwarten aber eine kräftige Jahresendrallye. Das Unterstützungslevel von 1275$ hat auf jeden Fall gehalten, am Donnerstag nachmittag bewegten sich die Kurse in Dollar um 1280$/oz und der Goldpreis in Euro oszillierte um 1088€/oz.

Chinas Goldnachfrage ungebrochen

In China wird nach wie vor massiv Gold gekauft, im dritten Quartal haben sich die Zahlen wie folgt verändert:

  • Goldnachfrage allgemein in China: +15,49%
  • Goldbarren-Nachfrage in China: + 44,45%
  • Goldschmuck-Nachfrage in China +7,44%

Die Goldförderung in China fiel im gleichen Zeitrum um 10%.

China Goldpanda 2018 in Europa und China stark gefragt

Die Pandamünzen aus China mit der Jahreszahl 2018 wurden von der chinesischen Nationalbank bereits ausgegeben und sind in Deutschland, Europa und auch in China bereits stark gefragt. Die neuen 2018er Panda Goldmünzen und Silbermünzen tragen einen großen Pandakopf als Motiv.

Goldpanda 2018 China der Grösse 100 Yuan/8g

Deutsche Anleger kaufen massiv australisches Gold und Silber

Die australische Perth Mint hat Zahlen zu den Gold- und Silberverkäufen im letzten Geschäftsjahr bekannt gegeben: Danach waren Deutschland und China die Hauptabsatzländer außerhalb Australiens, wobei die deutschen Kunden  gar nicht so viel weniger  als die Chinesen gekauft haben, was angesichts der Größe und Nähe zu Australien bei China überrascht.

Gold und Silber für 487 Millionen Dollar

Nach Deutschland wurde von der Perth Mint in Australien Gold und Silber im Wert von 487 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr 2016/2017 exportiert. Dies entsprach einem Gewicht von 158 Tonnen Edelmetall, welches nach Deutschland exportiert wurde.

Dies wurde nur noch getoppt von China, wohin 230 Tonnen ex Perth Mint flossen. Die Perth Mint ist seit 2014 an der Shanghai Gold Exchange, der in China ansässigen Edelmetallbörse gelistet und war damit die erste ausländische Raffinerie, die dies erreicht hat.

Deutsche kaufen massiv Kängurus in Gold und Silber

Die deutschen Anleger kaufen massiv die Silbermünzen und Goldmünzen der Perth Mint. Hauptkassenschlager der australischen Münzprägestätte ist dabei das Känguru Motiv.

Jüngst hatte die Münzprägestätte damit begonnen, die Känguru Goldmünzen 2018 auszuliefern, die auch in den Vorjahren sehr beliebt waren. Die Känguru Silbermünzen 2018 stehen ebenfalls bereits vor dem Jahreswechsel zur Verfügung. Die Perth Mint hatte bereits Hunderttausende im Oktober produziert.

Silbermünzen Känguru der Perth Mint werden häufig gleich in 20er-Gebinden, sogenannten TUBES geordert

World Gold Council fragt deutsche Kunden nach Gold

Der Weltgoldverband, das World Gold Council (WGC) hat deutsche Anleger gefragt, warum sie Gold kaufen, das Video sieht man hier:

Warum Deutsche Gold kaufen

Aus Deutschland wurde im Jahr 2016 weltweit das meiste Anlagegold gekauft:

Gold-Nachfrage-Deutschland-2016