Winter Goldbarren von Heraeus orderbar – Following Nature Serie

Mit dem Winter-Goldbarren erscheint nunmehr der vierte Goldbarren aus der Anfang 2017 begonnenen Following Nature Serie von Argor Heraeus. Der renommierte Goldbarren-Hersteller hatte Goldbarren (und deren Verpackung) in einer limitierten Edition den Jahreszeiten angepasst.

Bereits die Frühjahr-, Sommer und Herbst-Ausgaben waren außerordentlich erfolgreich. Ab sofort sind auch die Winter Goldbarren orderbar – die Auslieferung wird ab der zweiten Januarwoche stattfinden. So können sich Goldfreunde jetzt schon die Preise sichern.

Winter Goldbarren – Following Nature in 5 Größen:

Die Goldbarren aus der Following Nature Serie erscheinen in fünf Größen:

Damit können sowohl Geschenke-Käufer wie auch Geldanleger die passende Größe im winterlichen Design ordern.

Sowohl der Goldbarren wie auch die Verpackung sind bei der Winter-Ausgabe winterlich gestaltet:

Goldbarren Winter Following Nature 2017 / 2018 Gold
Goldbarren Argor Heraeus Winter Edition 2017/2018 aus der Following Nature Serie

Feinheit 999,9 der Goldbarren

Die Goldbarren der Heraeus Following Nature Serie haben die Heraeus-übliche Goldbarren-Feinheit von 999,9/1000, bestehen also aus Feingold. Die Goldbarren aus der Serie sind jeweils auf 9.999 Exemplare pro Ausgabe limitiert.

Argor Heraeus LBMA-zertifiziert

Die Gold-Raffinerie Argor Heraeus in der Schweiz ist seit 1961 von der LBMA zertifiziert und unterwirft sich regelmässigen Überprüfungen und Audits. Geldanleger können sich also darauf verlassen, zertifiziertes Gold eines zertifizierten Unternehmens zu erwerben, welches weltweit anerkannt wird. Ein Audit-Bericht eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers zu Argor-Heraeus für LBMA-Zwecke findet sich z.B. hier: Audit Argor-Heraeus

Gold in dünnem Handel auf 3-Wochen-Hoch – startet jetzt die Rallye zum Jahreswechsel?

Der Goldpreis notiert am Mittwochnachmittag bei 1286$/oz und hat den 3-Wochen-Höchststand erreicht. Der Goldpreis in Euro notiert bei 1081,88 €/oz und ist damit ebenfalls fester.

3 Gründe für positive Goldpreisentwicklung in 2018

Von Händlern in London werden drei Gründe genannt, warum der Goldpreis auch in 2018 steigen könnte:

  1. Weiter bestehende politische Unsicherheiten, z.B. rund um Nordkorea, die das Niveau des Säbelrasselns eskalierend verlassen könnten. Dazu noch ungelöster Brexit und Probleme im Euro-Raum
  2. Zu hohe Inflation, vor allen Dingen in den USA, hier rechnen Analysten mit Anstiegen auf 3% bis Mitte 2018
  3. Die FED könnte evtl. doch nicht 3 Zinserhöhungen in USA vornehmen, wie ursprünglich für 2018 erwartet und im Goldpreis eingepreist, da die USA sich höhere Zinsen schlichtweg nicht leisten können und die Wirtschaft sonst abgewürgt werden könnte

Charttechnik für Goldpreis

Der Goldpreis hat zunächst Luft bis 1294$/oz, hier wurden zuletzt einige bedeutende Zwischenhochs festgestellt. Spätestens nach dem Jahreswechsel spricht viel für ein Überschreiten der wichtigen 1300$-Linie, sodass Gold dann wieder relative Stärke gewinnen könnte. Das Jahreshoch aus September bei 1349$/oz könnte dann wieder angestrebt werden.

Negative Realzinsen in den USA sollten Goldpreis treiben

In den USA wird mit einem Anstieg des negativen Realzinses gerechnet, d.h. im ersten Halbjahr wird die Inflation dort voraussichtlich die Zinsen für Geldanlagen um ca. 0,5 oder 0,6% übersteigen. Als wahrscheinlich gilt nach Meinung einiger Analysten, dass die Verzinsung 10-jähriger Staatsanleihen sich in den USA zur Jahresmitte 2018 bei ca. 2,4% bewegen wird, während die Inflation dann eher bei 3% liegen dürfte. Besitzer von Papiergeld verzeichnen also negative Realzinsen, ihr Vermögen verliert an Wert, wenn es tatsächlich so kommt.

Ein weiteres Fluten der Märkte mit Milliarden von Dollars durch massive Anleihekäufe der FED plus die Aussicht auf Zinserhöhungen durch die Zentralbank machen das Szenario gar nicht so unwahrscheinlich.

Gold-Käufe als Schutz vor negativem Realzins

Um nicht per Saldo Vermögenswerte zu verlieren, könnte eine solche Entwicklung dazu führen, dass vermehrt in Gold investiert wird. Die Goldkäufe würden dann zu einem Goldpreisanstieg führen.

+10% beim Goldpreis in 8 von 10 Jahren

In den letzten 10 Jahren hat sich der Goldpreis in 8 von 10 Jahren im Vergleich zum vorausgegangenen Dezember jeweils immer um plus 10% innerhalb einer Periode von ca. 1/2 Jahr nach oben entwickelt, häufig getragen von Wertsteigerungen direkt im Januar. Dieser statistische Wert mag nicht für die Zukunft hochrechenbar sein, zeigt aber die Möglichkeiten auf, die bei einem jetzigen Goldkauf durchaus bestehen.

Goldpreis bereits in 2017 um 9% gestiegen

Der Goldpreis in US-Dollar ist im Jahr 2017 bereits um über 9% gestiegen, während die Gesamtjahresbetrachtung in Euro eher eine Seitwärtsbewegung wiedergibt. Daraus könnte eine Chance für Gold-Investments in Euro erwachsen.

Institutioneller Goldhandel schwach, physisch stark

Am Mittwoch war der institutionelle Goldhandel eher dünn, während physische Käufe von privat – auch über die auch zu Weihnachten geöffneten Onlineshops – angezogen haben. Besonders gefragt die klassischen Goldmünzen wie der kanadische Maple Leaf und der Krügerrand aus Südafrika.

 

Bitcoin stürzt dramatisch ab – Goldpreis steigt

Nachdem die Kryptowährung Bitcoin am letzten Wochenende bei annähernd 20.000 US-Dollar stand und zahlreiche Neuanleger auf diesem Niveau eingestiegen sind, stürzten die Bitcoins zum Wochenausklang auf diversen Handelsplattform dramatisch auf unter 13.000 USD ab. In einigen elektronischen Handelsbörsen notierte die Bitcoin-Währung im Laufe des Freitags bei 11.833 $. Nach Höchstständen von 20.078$ noch am 17.12.2017 ein Einbruch von über 40%.

Goldpreis legte hingegen zu

Besser erging es dem Goldpreis. Er legte zum Wochenschluss leicht zu, notierte zum Handelsschluss vor Weihnachten bei 1074,65 Euro/oz. Damit ist der Goldkurs in Euro wieder über der wichtigen Marke von 1070 €/oz. Auch in US-Dollar wurden feste Notierungen erreicht, Gold ging mit über 1274 $/oz in das Wochenende.

Negative Realzinsen dürften Goldpreis in 2018 beflügeln

Im ersten Halbjahr 2018 könnten negative Realzinsen den Goldpreis weiter beflügeln. Bei den niedrigen Zinsen, an denen die EZB festhält und  einer anziehenden Inflation werden traditionelle Kontensparer inflationsbereinigt an Kaufkraft verlieren, was sich positiv auf den Goldpreis auswirken könnte. Dabei könnten auch die Goldpreise aus 2016 übertroffen werden.

Commerzbank sieht Goldpreis bis auf 1500 US$ steigen

Die Commerzbank ist positiv für Gold gestimmt: Bis Ende 2019 sieht man dort Goldpreise von 1500 US$, schon Ende 2018 werde man wieder um 1350$/oz sehen. Die Commerzbank sieht gute Chancen für einen Goldpreisanstieg, da die Goldnachfrage im Westen steigen dürfte und politische Unsicherheiten in Europa und USA den Markt bestimmen werden.

Tritt China in 2018 wieder als Goldkäufer auf?

Die chinesische Zentralbank hatte zuletzt keine Bestandserhöhung des staatlichen Goldbestands mehr vermeldet, droht mittlerweile von Russland auf Platz 6 der weltweit größten staatlichen Goldbestände verdrängt zu werden. Experten vermuten, dass China im Jahr 2018 wieder mehr Gold für den Staatsschatz erwirbt. Chinesische Käufe hatten in der Vergangenheit den Goldpreis positiv beeinflusst. Auch die Türkei und Kasachstan zählen zu den Ländern, die voraussichtlich den Goldbestand der Zentralbank deutlich ausbauen werden.

In Russland wird privater Goldbesitz erschwert

In Russland könnte privater Golderwerb erschwert werden, da eine eingeführte Mehrwertsteuer von 18% den Absatz bremst. Die Bank of Russia hat hingegen in 2017 den staatlichen Goldbesitz um über 200 Tonnen erhöht.

Türken liefern nur wenig Gold ab

In der Türkei schätzt man, sitzt die türkische Bevölkerung auf ca. 2500 bis 5000 Tonnen Gold, die in heimischen Tresoren und Schränken verwahrt werden. Der Staat hatte Bemühungen an den Tag gelegt, an dieses Gold zu kommen, um Geld ins Finanzsystem zu pumpen. Man hatte Anleihen aufgelegt, dieses Gold einzusammeln und den Menschen dafür Geld zu geben. Entsprechende Anleihen wurden begeben, die aber nur auf mäßigen Erfolg stießen. Wie jetzt bekannt wurde, sammelte die Türkei damit lediglich 75 Tonnen Gold ein (2017), was angesichts der unteren Schätzung von 2200 Tonnen vorhandenen Goldes und der massiven Bewerbung in Print und TV durch den Staat eine eher zu vernachlässigende Größenordnung ist. Elf Banken hatten sich in der Türkei an der Aktion beteiligt. Die türkische Goldanleihe soll am Laufzeitende in Goldmünzen oder 1kg-Goldbarren der staatlichen türkischen Münzprägeanstalt zurückgezahlt werden.

Türkische Goldmünzen gehören im Gegensatz zu Krügerrand, Maple Leaf oder Känguru 1oz Gold nicht zu den weltweit anerkannten Goldanlagemünzen (Bullionmünzen).

 

Goldman Sachs: Gold klettert auf 1375$ – Silber besser als Gold

Die Edelmetall-Analysten des Bankhauses Goldman Sachs sind zwar verhalten für die kurzfristige Entwicklung des Goldpreises, glauben aber, dass Gold bis 2020 auf 1375$ steigt. Mittel- und langfristig sei Gold eine gute Anlage. Die Nachfrage aus den sogenannten Emerging Markets, den aufstrebenden Ländern wie China sei zu stark. Die Wirtschaft und das Vermögen in diesen Ländern wächst so stark, dass die wachsende Goldnachfrage aus diesen Ländern den Goldpreis nach oben befördern wird.

Kurzfristig könne es die nächsten Monate beim Goldpreis zu einer Seitwärts-Bewegung kommen, auch ein leichter Rückgang sei temporär möglich. Auf die nächsten Jahre jedoch werde der Goldpreis deutlich steigen, so das Bankhaus. Zinserhöhungen in den USA und eine erstarkende US-Wirtschaft können den Goldpreis allenfalls in 2018 bremsen, – auf lange Sicht werde Gold aber auf jeden Fall steigen, sodass Gold spätestens 2020 bei 1375$/oz stehe.

Silberpreis steigt stärker als Goldpreis

Die Analysten von Goldman Sachs sind überzeugt, dass der Silberpreis in den nächsten Jahren stärker steigt als der Goldpreis, weil die industrielle Nachfrage nach Silber aus der Elektronikindustrie so stark sei, vor allen Dingen aus der Photovoltaik.

Indiens Goldexporte steigen im November um 75%

Die indischen Goldexporte sind im November im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen: Alleine im November wurde Goldschmuck für 996 Millionen Dollar exportiert, – im Vorjahres-November waren es noch 567 Millionen Dollar. Auch der Export geschliffener Diamanten stieg im November um 50% auf 1,7 Milliarden Dollar. Zahlreiche europäische Diamantenhändler lassen ihre Rohdiamanten aus Kostengründen in Indien schleifen.

Russland meldet weitere Goldkäufe

Die russische Staatsbank vermeldet weitere Goldkäufe und dürfte damit das Jahr 2017 zum Rekordjahr machen, was den Zuwachs bei staatlichen Goldbeständen betrifft. Alleine im November diesen Jahres hat die Zentralbank Russlands 29 Tonnen Gold den staatlichen Reserven zugeführt, was im Gesamtjahr bereits über 200 Tonnen Zuwachs bedeutet. Russland hat nunmehr Goldreserven von über 1830 Tonnen und ist damit auf dem besten Weg, China mit seinen ausgewiesenen 1842 Tonnen Gold zu überrunden. Damit würde Russland von Platz 6 der weltweit grössten Goldbestandshalter auf Platz 5 vorrücken und China verdrängen.

Goldpreis über 1070€/oz

Der Goldpreis in Euro bewegte sich am frühen Freitagmorgen im europäischen Handel kurz über 1070 €/oz, was einem Goldkurs in Dollar von 1268 $/oz entspricht. Der Silberpreis notiert bei 13,68 €/oz, respektive 16,21 $/oz.

Starke Nachfrage nach Silber Maple Leaf

Besonders stark nachgefragt waren die Silbermünzen Maple Leaf, die bereits mit Jahrgang 2018 ausgeliefert werden. Auch der Gold Maple Leaf war neben den anderen klassischen 1 Unzen Goldmünzen stark nachgefragt.

Stark nachgefragt: Silber Maple Leaf 2018 1 oz

Chinesen kaufen wie wild Gold

China als Goldnachfragenation Nr. 1 der Welt wurde auch gestern wieder seinem Ruf gerecht: Alleine in Shanghai an der Goldbörse (Shanghai Gold Exchange) wurden am Dienstag über 39.000 Goldbarren der Gewichtsklasse 1 kg verkauft. 1kg Goldbarren werden in China häufig von Großanlegern bevorzugt. Damit wurde alleine in Shanghai gestern Gold im Wert von über 1,3 Milliarden Euro gekauft.

In USA verkauft man Papiergold

Die in den USA dagegen am gleichen Tag verkauften 7.000 Kilogramm Papiergold in Form von Gold-ETF-Anteilen am SPDR-Fonds wirken dagegen gleich verschwindend gering.

Goldman Sachs avisiert schwächeren Goldpreis

Das Bankhaus Goldman Sachs verkündete gestern, dass es für 2018 einen eher schwächeren Goldpreis sehe, der bis Mitte des Jahres 2018 auch auf 1200$ sinken könne. Die niederländische ABN-Amro sieht den Goldpreis in 2018 in einem Kanal zwischen 1200 und 1250$, weil die FED die Zinsen in 2018 zweimal erhöhen werde.

Kanadische BMO sieht Goldpreis bei 1280$

Die kanadische Investmentbank BMO veröffentlichte gestern ihre Prognose eines Goldpreises, der sich in 2018 bei durchschnittlich 1280$ bewegen werde. Für Silber sieht sie deutlicheres Aufholpotential. Das Verhältnis Silber zu Gold von 1:79 werde sich voraussichtlich durch einen höheren Silberpreis auf 1:72 ändern, weil die industrielle Nachfrage, vor allen Dingen aus der Photovoltaik-Industrie zunehmen werde, so BMO.

Goldpreis am Morgen bei 1068€/oz

Am frühen Mittwochmorgen bewegte sich der Goldpreis im europäischen Handel um 1068 Euro/oz, der Silberpreis bei 13,66€/oz.

Umgerechnet in US$ lag der Goldpreis in Dollar bei 1264$/oz, der Silberpreis bei 16,17$/oz.

Deutschland viertgrößte Goldnation

Gemäß World Gold Council (WGC) ist Deutschland mittlerweile die viertgrößte Goldnachfragernation weltweit. Vor 20 Jahren lag Deutschland noch auf Platz 20.

Neben den zahlreichen Käufern, die Gold anonym gegen Bargeld kaufen, legten auch gestern die Online-Orders wieder kräftig zu. Vor allen Dingen die australischen Känguru Goldmünzen und der kanadische Maple Leaf in Gold erfreuten sich großer Nachfrage.

10.000 Euro Bargeldgrenze soll angegriffen werden

In der EU laufen aktuell Bemühungen, auch Barbestände sowie Goldbesitz unter 10.000 Euro konfiszieren zu können, weil Terroristen häufig Terroraktionen mit Beträgen unterhalb von 10.000 Euro finanzieren würden. Deshalb sei es erforderlich, auch Beträge unterhalb der bisherigen Geldwäschegrenze zu kontrollieren und notfalls konfiszieren zu können, so Mady Delvaux, Mitglied des europäischen Parlaments (Luxemburg, Sozialdemokraten). Bei Grenzübertritten aus oder in die EU ist es bisher nur auf Nachfrage erforderlich, Beträge über 10.000 Euro anzugeben. Die Grenze von 10.000 soll im Gesetz stehen bleiben, aber die Beamten an der Grenze sollen zukünftig auch bei Beträgen darunter bei Verdacht Wertgegenstände konfiszieren, Verdachtsmeldungen schreiben und nach der Mittelherkunft und -verwendung fragen. Bisher war dies ab 10.000 Euro und für Barmittel und Vergleichbares geregelt.

Die aktuellen Bemühungen der EU wollen dies ausdehnen und z.B. auch getragenen Schmuck, der höherwertiger ist, dazu zählen. Ob jetzt zukünftig die Träger teurer Uhren an der Grenze immer vorher rechts rausfahren müssen, um das Mitführen eines höherwertigen Zeitmessers anzuzeigen, ist nicht bekannt.

 

Geht der Euro in 2018 runter und Goldpreis rauf?

Nachdem die US-Notenbank FED die Zinsen für den Dollarbereich erhöht hat und die EZB die Zinsen für den Eurobereich auf Null belassen hat, Geschäftsbanken sogar Negativzinsen abnimmt, wenn diese Gelder auf EZB-Konten stehen haben, könnten internationale Anlegergelder nächstes Jahr eher in den Dollar als in den Euro fließen. Das würde den Dollar stärken und den Euro schwächen.

Goldpreis steigt aufgrund Euro-Schwäche

Verliert der Euro jedoch an Kaufkraft, steigt in der Regel der Goldpreis in Euro an. Bleibt die EZB bei ihrer Geldflutungs-Welle, die für das nächste Jahr vorgesehen ist, dürfte der Euro noch weiter geschwächt werden: Die EZB hat beschlossen, im nächsten Jahr jeden Monat 30 Milliarden Euro in die Märkte zu pumpen, indem man z.B. Anleihen vom Markt nimmt.

3 x Zinserhöhung in USA in 2018

Für 2018 hat die US-Notenbank FED bereits drei Zinserhöhungen angekündigt, während die EZB nach ihrer letzten Äusserung voraussichtlich erst in 2019 oder 2020 die Zinsen erhöhen werde. Dies führt zu einer weiteren Erstarkung des US-Dollars, was zu einem Anstieg des Goldpreises in Euro führen könnte.

Was den Goldpreis in 2018 noch steigen lassen könnte:

Für 2018 werden gemäß World Gold Council vor allen Dingen folgende Faktoren möglicherweise auch einen steigenden Einfluss auf den Goldpreis haben:

  1. Aus überhitzten Aktienmärkten, die wegen der Geldflutung zu neuen Höchstständen aufgelaufen sind, dürfte Geld aus Gewinnmitnahmen in den Goldmarkt fließen
  2. Wachsende Goldnachfrage in China, Indien und auch Deutschland sollte den Goldpreis nach oben treiben

Steigt der Silberpreis stärker als der Goldpreis?

Geht es nach der CPM Group, die sich mit Edelmetallanalysen in der Vergangenheit einen Namen gemacht haben, sollte die Silbernachfrage im nächsten Jahr stärker steigen als die Goldnachfrage. So sieht CPM eine von 108 auf 128 Millionen Unzen steigende Silber-Investmentnachfrage im Jahr 2018, während sich die Gold-Investmentnachfrage nur von 27 auf 27,5 Millionen Unzen bewegen werde. CPM glaubt hingegen, dass die Silbernachfrage aus dem industriellen Bereich im nächsten Jahr fallen könnte, da sich die Industrie mit Silber bevorratet habe, vor allen Dingen die Solarmodulhersteller. Aus der Solarindustrie wurde diese Annahme jedoch nicht bestätigt.

Goldpreis auf 2-Wochen-Hoch

Der Goldpreis bewegte sich am frühen Morgen auf einem 2-Wochen-Hoch bei 1265$, touchierte die 1070 Euro/oz. An Dienstagnachmittag notierte der Goldpreis in Euro bei 1068,44 €/oz.

Platinpreis nach oben

Der Platinpreis machte gestern einen großen Sprung nach oben und gewann mehr als 20$ (2,3%), – am Dienstagmittag lag Platin bei 914 US$/oz, respektive notierte Platin in Euro bei 783 €/oz.

IFO-Index in Deutschland enttäuschte

Nachdem die IFO-Zahlen gestern veröffentlicht wurde, ein Industrie-Index in Deutschland, der mit 117,2 niedriger als die erwarteten 117,5 ausfiel, setzten aus Enttäuschung Goldkäufe ein, was den Goldkurs gestern kurz anziehen ließ.

1-Unzen-Goldmünzen gefragt

Nachgefragt wurden vor allen Dingen 1oz Gold Maple Leaf Münzen, aber auch Krügerrand Goldmünzen. Bei vermögenderen Sammlern stieß das Angebot der nur dieses Jahr erscheinenden 50-Unzen-Goldmünze Krügerrand auf Interesse, die nur in einer Kleinauflage von 50 Stück ausgegeben wurde.

Commerzbank sieht steigenden Goldpreis in 2018

Was gibt es Schöneres als die Aussicht auf einen steigenden Goldpreis gepaart mit aktuell niedrigen Einstiegskursen? Aktuell sind die Aussichten für eine positive Goldpreisentwicklung in 2018 gut und der Goldpreis lädt nach einem Rücksetzer mit niedrigen Kursen zum Kaufen ein.

Commerzbank sieht Goldpreis in 2018 steigen

Geht es nach der jüngsten Einschätzung der Commerzbank, so dürfte der Goldpreis im Jahr 2018 wieder deutlich steigen. Negative Zinsen und Niedrigzinsen gepaart mit bleibenden politischen Unsicherheiten in USA und Europa sollten für steigende Kurse sorgen.

Ausgehend vom aktuellen Goldpreis (1249$ am 11.12.2017) sieht die Commerzbank einen Durchschnittskurs von 1300$ in den ersten beiden Quartalen 2018. Der Goldpreis 2018 werde sich dann in der zweiten Jahreshälfte auf ein Durchschnittsniveau von 1350$/oz bewegen, was ca. 100$ pro Unze mehr wären als aktuell. Gold notiert in Dollar im aktuell rund 8% höher als zur Jahreswende.

Geldschwemme wird Goldpreis steigen lassen

Die Politik der Geldschwemme durch die EZB und FED, die nur in der Schwemm-Geschwindigkeit abnimmt, aber grundsätzlich immer noch die Märkte mit Liquidität flutet, wird nach Ansicht der Commerzbank für steigende Goldpreise in 2018 sorgen.

Silber könnte noch interessanter werden als Gold

Silber könnte nach Ansicht der Commerzbank wegen der starken industriellen Nachfrage die Kurssteigerungen von Gold im nächsten Jahr noch übertreffen. Für Silber sieht die Commerzbank im Jahr 2018 einen Durchschnittskurs von 17,25$/oz. (Stand 11.12.2017: 15,86$/oz).

Auch Goldpreis in Euro dürfte anziehen

Auch der Goldpreis in Euro dürfte entsprechend anziehen, sollte sich die Parität zum US-Dollar nicht wesentlich verändern.

Arbeitsmarktdaten in USA besser als erwartet

In den USA wurden bessere als erwartete Arbeitsmarktdaten verkündet: So wurden im November in den USA 228.000 neue Jobs geschaffen, was man nicht erwartet hatte. Für Mittwoch dieser Woche erwarten Marktteilnehmer eine kleine Zinsanpassung durch die FED, die im Goldpreis allerdings schon eingepreist sein dürfte. Diese Woche stehen zudem auch Sitzungen der EZB, der Bank of England und der Schweizer Nationalbank an, was den Goldpreis allerdings kaum beeinflussen sollte.

Starke Nachfrage nach 1 oz – Goldmünzen

Zu Wochenbeginn startete der Vormittag mit einer starken Nachfrage nach 1-Unzen-Goldmünzen und 100g Goldbarren. Käufer nutzen den Preisrücksetzer beim Goldpreis für Positionsaufstockungen und Neuinvestments. Wie schon seit Ende November werden vermehrt auch kleinere Goldbarren mit Weihnachtsmotiven gekauft (1 bis 5 Gramm), die wohl ihren Platz unter dem Weihnachtsbaum finden werden.

 

 

BMF legt Goldpreis für 2018 fest

Auch das Bundesfinanzministerium kennt natürlich noch nicht den Goldpreis für 2018, hat aber in einem entsprechenden BMF-Schreiben festgelegt, mit welchem Goldpreis Händler zur Vereinfachung in 2018 rechnen dürfen, wenn es darum geht, ob Goldmünzen steuerfrei verkauft werden dürfen. Dieser Kurs ist auch bei der Berechnung für Einfuhrumsatzsteuerzwecke entscheidend.

Goldpreis 2018 bei 34.658 Euro

Das Bundesfinanzministerium hat festgelegt, dass Goldhändler im ganzen Jahr 2018 (unabhängig vom tatsächlichen Goldpreis) bei der Berechnung, ob Goldmünzen steuerpflichtig sind oder nicht, als Rechnungsgrundlage einen Gold-Kilopreis von 34.658 Euro zugrunde legen können. Dieser Grenzwert ergibt umgerechnet auf verschiedene Größen:

  • 1 kg – 34.658,-€
  • 1 g – 34,658€
  • 1 oz – 1077,98€
  • 1/2 oz – 538,99€
  • 1/4 oz – 269,49€
  • 1/10 oz – 107,79€

Das entsprechende BMF-Schreiben zum Goldpreis 2018 findet sich hier:

BMF-Schreiben Goldpreis 2018

Diese Regelung kann im Jahr 2018 unabhängig vom tatsächlich vorliegenden Goldpreis in Euro angewandt werden.

Umsatzsteuergesetz § 25c UStG

Gem. §25c UStG ist u.a. Voraussetzung für den steuerfreien Verkauf von Goldmünzen, dass der Verkaufspreis 180% des Goldwertes nicht übersteigt. Unter Zugrundelegung obigen BMF-Goldpreises für 2018 würde dies beispielsweise bedeuten, dass Händler eine Unze Gold mehrwertsteuerfrei in 2018 verkaufen dürfen, wenn der Verkaufspreis von 1940,36 € nicht überschritten wird. (1077,98 x 180%). Dies hat z.B. eine Bedeutung bei der 200 Euro Goldmünze Währungsunion aus dem Jahr 2002.

Darf im Jahr 2018 bis zum Preis von 1940,36€ MwSt-frei verkauft werden: 200 Euro Goldmünze Währungsunion 2002

Goldpreisentwicklung 2018 geht bis 1340$/oz laut JP Morgan

Das Bankhaus JP Morgan hat seine Glaskugel befragt, bzw. die Analysten arbeiten lassen. Für den Goldpreis im Jahr 2018 kam man dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen:

Goldpreisentwicklung 2018 im Plus

Basierend auf dem aktuellen Goldpreis von 1275$/oz sieht man für das Jahr 2018 einen durchschnittlichen Goldpreis von 1295$ pro Unze, also leicht höher. In der Spitze werde der Goldpreis im Jahr 2018 aber bis auf 1340$/oz steigen. Dies sehe man eher in der zweiten Jahreshälfte 2018. Sollte die Wirtschaft in den USA anziehen, könnten die ersten beiden Quartale in 2018 für eine Seitwärtsbewegung/eher niedrige Goldpreise stehen, spätestens Mitte des Jahres werde allerdings der Goldpreis dann steigen, weil steigende Zinsen dann die US-Wirtschaft bremsen werden. JP Morgan geht von fünf Zinserhöhungsschritten der FED zwischen Dezember 2017 und Dezember 2018 aus. Bei gleichen Währunsparitäten dürfte dies auch einen Anstieg beim Goldpreis in Euro bedeuten.

Steigende US-Zinsen werden US-Haushalt belasten

Das tendenziell steigende US-Zinsniveau belastet zunehmend den US-Haushalt. Fünfjährige US-Staatsanleihen werfen mit leicht über zwei Prozent deutlich mehr Zinsen ab als deutsche Bundesanleihen, die aktuell bei fünf Jahren im Minusbereich (minus 0,33%) liegen. Durch die Steuerreform entstehen den USA Kosten in Höhe von über 1 Billion Dollar, die zum Teil über Anleihen finanziert werden müssen. In den USA werden dadurch voraussichtlich die Zinsen deutlich steigen, was zu inflationären Tendenzen führen könnte.

Schuldenobergrenze in USA reicht jetzt schon nicht

Wenn bis Freitag dieser Woche keine Änderung bei der Schuldenobergrenze in den USA beschlossen wird, können ab kommender Woche in den USA jetzt schon einige Gehälter von staatlichen Bediensteten nicht mehr bezahlt werden und öffentliche Einrichtungen müssten schließen. In der Vergangenheit hatten die USA die absolute Schuldenobergrenze einfach immer wieder nach oben verändert. Ob diese Methode der Einhaltung aber auf Dauer tragfähig ist, bezweifeln Ökonomen. Ökonomen bezweifeln auch die Selbstfinanzierung der Steuernachlässe, die Trumps Steuerpläne vorsehen.

Lunarmünzen Australien stark gefragt

Nach der AUSVERKAUFT-Meldung der Perth Mint, die bekannt gab, dass bei der Münzprägestätte die Lunarmünzen zum Jahr des Hundes in Gold und Silber (jeweils 1 oz) ausverkauft sind, setzten vermehrt Käufe im Handel zu diesen beiden Produkten ein. Bei den klassischen Anlagemünzen hatte der Krügerrand Gold und der Maple Leaf die Nase vorne. Jahreszeitlich bedingt kam es bei den Goldbarren vor allen Dingen zu Geschenkkäufen an Weihnachts-Goldbarren zu 5 Gramm und 1 Gramm.

Klassiker unter dem Weihnachtsbaum: Goldbarren

 

Australien Lunarmünzen 2018 Hund in Gold und Silber ausverkauft

Die Perth Mint Münzen HUND aus dem Jahr 2018 sind bei der Münzprägestätte in Australien bereits AUSVERKAUFT. Dies gilt für die 1-Unzen-Silbermünzen und die 1-Unzen-Goldmünzen mit dem Motiv Hund und dem Jahrgang 2018.

Hund Lunarmünzen 2018 erst im September ausgegeben

Die Hunde-Münzen kamen erst im September 2018 neu auf den Markt und sind bereits Ende November bei der Münzprägestätte restlos ausverkauft. Die Perth Mint hat damit 30.000 goldene 1-Unzen-Münzen und 300.000 silberne 1-Unzen-Münzen abverkauft.

Seit 2008 Lunarmünzen jedes Jahr ausverkauft

Die Lunarmünzen der aktuellen Serie sind damit in der 1-Unzen-Größe in jedem Jahr sei dem Jahr 2008 nach kurzer Zeit ausverkauft worden. Damit zählt die Lunarmünzenserie Australiens zu den weltweit gefragtesten Tiermotivserien überhaupt.

Bestand im Handel schmilzt ab

Einige Edelmetallhändler, die zu kleine Bestände geordert haben oder nur bei Abverkauf an Endkunden Ware eingedeckt haben, haben schon keine Bestände mehr. Der Bestand bei allen Händlern reduziert sich nach und nach, da diese nicht mehr bei der Münzprägestätte nachkaufen können. Die aktuellen Preise für die Lunarmünzen Hund sehen Sie hier (solange noch vorrätig):

Video der Lunarmünzen Australien 2018

Die Perth Mint hat zu den Silbermünzen und Goldmünzen der Lunarserie 2018 folgendes Video erstellt, welches die Schönheit der Münzen zur Geltung kommen lässt: