Dramatischer Verlust am Aktienmarkt und bei Bitcoins – Goldpreis steigt

Dow Jones Index crasht: Minus 1600 Punkte

Der amerikanische Börsenindex Dow Jones verlor im Laufe des Montags rund 1600 Punkte. Man muss in der Geschichte des Dow Jones Index mehr als 6 Jahre zurückgehen, um einen größeren Tagesverlust zu finden. Hintergrund der Verluste an den Aktienbörsen sind die Befürchtungen der Marktteilnehmer, dass die US Notenbank FED die Zinsen schneller anheben könnte, als es die Wirtschaft verträgt, was zum Abwürgen der Konjunktur führt. Einen Teil des Tagesverlustes konnte der DJ am Schluss wieder gutmachen, verlor aber auch zum Schluss noch 4,6% und notierte nur noch bei 24.345, was einem Minus von 1175 Punkten entsprach.

Auch Bitcoins fallen: Unter 7000 Dollar

Erst im Dezember hatte die Bitcoin-Notierung ein Rekordhoch von fast 20.000 Dollar, aber aktuell setzt so etwas wie ein freier Fall ein: Im Nachmittagshandel fiel der Bitcoin-Kurs auf unter 7000 US-Dollar, was ca. 15% MINUS zur Vortagesnotierung bedeutet. EZB-Präsident Draghi hatte am Montag die Kryptowährungen noch als hochriskant und gefährlich eingestuft. Mehrere Edelmetallhändler berichtet von Millionenumschichtungen aus Bitcoins in Gold.

Goldpreis in Euro steigt

Am Montagmorgen hatten wir noch dazu eingeladen, den im Verhältnis zum Goldkurs in Dollar noch zurückgebliebenen Goldpreis in Euro für Käufe zu nutzen, weil dort Aufholpotential lauere. Und schon am Nachmittag begannen am Montag die Märkte genau das zu tun: Der Goldpreis in Euro stieg auf über 1081 Euro/oz, der Preis in Dollar notierte zuletzt bei 1339$/oz.

Für 1 Euro erhält man aktuell 1,2382 US-Dollar, am Vortag war dies noch über 1,24$

Starke Goldmünzen-Nachfrage

Ab Montagmittag setzte eine verstärkte Goldnachfrage im Edelmetallhandel ein, besonders gefragt die Maple Leaf Goldmünzen aus Kanada und größere Goldbarren.

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Warum Kryptowährungen wie Bitcoin das GOLD nicht ersetzen können

Bitcoins sind in aller Munde, dabei sind es gar keine Münzen, wie der Wortausklang -coins vermuten lassen würde. Es ist einfach eine Recheneinheit. Die am Markt erhältlichen Bitcoin-Medaillen sind einfach ein Marketinggag, ein Souvenier ohne Wert, zumeist aus billigem Blech, manchmal hauchdünn für ein paar Cent vergoldet (wie z.B. das Exemplar auf dem Titelbild).

Warum Bitcoins Gold nie ersetzen werden:

Gold schwankt weit weniger. Betrachtet man sich den Chart der Kryptowährung Nr. 1, dem Bitcoin an, sieht man, dass die Bitcoin-Notiz am Jahresanfang 2017 noch bei knapp über 1000$ stand, am Jahresende beim Zehnfachen angekommen war. Sie stieg sogar von 10.000 bis auf knapp unter 20.000 Dollar, um dann wieder in sich zusammen zu fallen. Anleger hätten also gute Chancen gehabt, die letzten Monate Ihr Vermögen zu halbieren, ein Minus von 40% war jedenfalls leicht möglich:

(Bitcoin-Chart 2017/2018, WGC)

Gold-Nachfrage steht auf mehreren Füßen

Die Gold-Nachfrage steht auf mehreren Füßen: Goldnachfrage kommt aus dem Schmuckbereich, aus Investment-Nachfrage, aus dem Technologiebereich und auch von Zentralbanken. Selbst wenn ein Nachfragearm einmal schwächeln sollte, könnten die anderen Nachfragekanäle das ggf. ausgleichen oder aber auffangen. Bitcoins stehen nur auf einem Bein: Der Investmentnachfrage. Es gibt keine Elektroindustrie, die Bitcoins in integrierte Schaltungen einbaut. Es gibt keinen Schmuck aus Bitcoins und so gut wie keine Zentralbank der Welt kauft Bitcoins. Das macht Bitcoins anfällig für große Schwankungen und auch riskant.

So teilte sich die Goldnachfrage die letzten Jahre auf – auf stabilen vier Füßen

Gold funktioniert auch bei Stromausfall

Wenn Krieg ausbricht, ein Atomkraftwerk explodiert oder vom Tsunami getroffen wird oder auch nur bloß der Strom ausfällt, kann man mit Goldbarren oder Goldmünzen immer noch bezahlen,diese gegen Waren tauschen oder damit einkaufen gehen. Mit ihrem USB-Stick, wo der Zugang zu einem Bitcoin-Konto gespeichert ist, können Sie dann nichts anfangen. Absolut nichts. Wenn er zu heiß wird, ist auch noch der Code weg und damit der Zugang zum Bitcoin-Konto.

Ihren Goldbarren können Sie auch 1000 Grad Hitze aussetzen. Er mag irgendwann schmelzen, aber 31 Gramm Gold bleiben auch danach 31 Gramm Gold.

Krisenfall ist ihr USB-Stick oder ihr Handy mit dem Zugangscode für Ihr Bitcoin-Konto NICHTS wert. Nichts. Kommt Stick oder Handy weg, ist der Zugang zum Konto auch weg. Z.B. bei einem Brand.

Dauernd neue Kryptowährungen

Es werden ständig neue Kryptowährungen erfunden, was den Effekt hat, dass Investoren aus der einen Kryptowährung in die andere wechseln. Da sich der Kurs der Kryptowährung im Wesentlichen aus der Nachfrage bestimmt, kann dies zu dramatischen Preiseinbrüchen (und auch Kursanstiegen) führen. Nur keiner weiß, welche Kryptowährung in den nächsten 24 Monaten die beste ist. Aktuell werden schon über 700 Kryptowährungen an den größeren Internetbörsen für Kryptowährungen gehandelt. Existent sind mittlerweile über 1.400 verschiedene Kryptowährungen, Tendenz: steigend. Gold bleibt Gold. Es gibt auch nur ein Gold. Es erfindet auch niemand Gold2 oder Gold3. Gold ist und bleibt Gold. Seit tausenden Jahren.

(Die Anzahl der Kryptowährungen steigt ständig. Die, in die man investiert hat, könnte schon bald nicht mehr angesagt sein – Quelle: WGC)

Warum Kryptowährungen dennoch gut für Gold sind!

Es gibt immer wieder Anleger, die mit einem Teil ihres Geldes in Kryptowährungen investieren und dann entweder Verluste oder Gewinne machen. Diejenigen, die Verluste machen, machen dies häufig mit Geld, was vorher in Festgeldern oder auf Konten war. Dies tangiert den Goldpreis nicht. Diejenigen aber, die große Gewinne machen, realisieren häufig einen Teil der Gewinne und kaufen davon dann eine richtige Geldanlage: GOLD. Dadurch, dass mit solchen Gewinnen aus Kryptowährungen handfestes Gold wie z.B. ein Goldbarren oder ein Krügerrand gekauft wird, wird der Goldpreis gestützt und nach oben gefördert.

Charts/Grafiken: WGC

 

 

 

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Perth Mint plant eigene Kryptowährung auszugeben – besser als Bitcoin

Australiens größte Gold-Raffinerie und Münzprägestätte, die Perth Mint, plant die Ausgabe einer eigenen durch Gold gedeckten Kryptowährung, um noch mehr von den Kunden, die bislang in Bitcoins oder ähnliche künstliche Währungen investieren, zu partizipieren.

Perth Mint beobachtet massive Geldflüsse in Bitcoins

Richard Hayes von der Perth Mint beobachtet massive Mittelzuflüsse in existierende Kryptowährungen wie z.B. Bitcoins, – auch von Investoren, die sonst vielleicht in Gold investiert hätten.

Das Risiko von Kryptowährungen

Das Risiko von sogenannte Kryptowährungen ist, dass die Produktion an bestimmte Regeln gebunden und damit begrenzt ist, die Nachfrage aber elastisch ist. Bei stark steigender Nachfrage steigt dadurch automatisch der Preis. Sobald die Nachfrage aber sinkt oder staatliche Regularien neu eingeführt werden, sinkt der Kurs dramatisch,  – im Prinzip bis ins Bodenlose, da kein realer Sachwert hinter den Kryptowährungen steht.

Gold-gedeckte Kryptowährung durch die Perth Mint

Das möchte die Perth Mint ändern und eine gold-gedeckte Kryptowährung ausgeben, hinter der ein wahrer Sachwert, Gold, steht. Die Perth Mint geht davon aus, dass sogenannte goldgedeckte Cryptocurrency Tokens innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate an die Kunden angeboten werden können. Nicht zuletzt hofft man so, den ohnehin schon starken Goldabsatz der Perth Mint noch mehr zu steigern.

Einer der bisherigen Hauptumsatzträger der Perth Mint: Das Känguru in Gold, eine 1-oz-Anlagemünze, die steuerfrei in Deutschland erworben werden kann.

 

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BAFIN: Warnung – bei Bitcoins droht Totalverlust

Das Bundesaufsichtsamt für das Finanzwesen (BAFIN) hat in Sachen BITCOIN eine eindeutige Warnung ausgegeben: Kryptowährungen im Allgemeinen stehen bei der BAFIN unter besonderer Beobachtung. Die starken Kursschwankungen bei solchen Digitalwährungen werden von der Finanzmarktaufsicht mit Sorge betrachtet.

Kursschwankungen von 10% am Tag normal

Kursschwankungen von über 10% am Tag sind keine Seltenheit. Wenn allerdings die Beliebtheit einer solchen virtuellen Währung abnimmt, kann der Kurs massiv und dauerhaft einbrechen.

Totalverlust auch bei Bitcoins möglich

BaFin Pressesprecher Mario Kyriasoglou erklärte in einem Interview, dass dies bei Kryptowährungen auch zum Totalverlust führen kann. Die aktuelle Gesetzeslage bietet allerdings keine Grundlage für ein Verbot solch virtueller Währungen. Nachdem Bitcoins kürzlich mit fast 7000 Euro gehandelt wurden, werden per Handelstag 10.11.2017 beispielsweise regelmässig nur noch Kurse von um 5.900 Euro geboten, mithin ein Verlust von mehr als 15% in wenigen Tagen.

Ausdrückliche Warnung vor ICOs – Initinal Coin Offerings

Die BAFIN warnte ausdrücklich vor neuen Ausgaben sogenannter Initial Coin Offerings, sogenannten ICOs, – hier sei das Verlustrisiko außerordentlich hoch. Nichtsdestotrotz haben in 2017 diverse Ausgeber dreistellige Millionenbeträge mit solchen Neuausgaben im Bereich Kryptowährungen eingenommen:

Aufstellung von Statista

 

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Gold oder Bitcoins – 11 Gründe, warum ein Goldbarren besser ist

Ein Bitcoin hat in 2016 noch unter 600 Dollar gekostet, im Herbst 2017 gibt es schon Bitcoin-Notierungen von über 4000$ pro Bitcoin. Das lockt so manchen Anleger in Bitcoins. Jeder ist da seines eigenen Glückes Schmied. Wir sagen Ihnen, warum wir glauben, dass Gold das bessere Investment ist:

11 Gründe, warum Gold besser ist als Bitcoins:

  1. Gold ist seit mehr als 5000 Jahren bewährt und wertvoll. Bitcoins können noch nicht einmal auf 50 Jahre zurückblicken. Was 5000 Jahre wertvoll war, hat eine große Wahrscheinlichkeit, auch zukünftig wertvoll zu sein. Bei Bitcoins weiß keiner, ob es die in 5 Jahren überhaupt noch gibt.
  2. Goldbesitz kann man verbieten, nicht aber verhindern. Bei Bitcoins ist das anders. Wenn Sie Goldbarren oder Goldmünzen gekauft haben und haben diese im Keller gut versteckt, weiß dies im Zweifel niemand. Auch dann nicht, wenn ein Goldverbot kommen sollte. Bitcoins sind virtuelles Geld, welches nur auf Konten existiert. Da Bitcoins eine Konkurrenz zu herkömmlichen Geldsystemen darstellen, wäre ein staatliches Verbot leicht denkbar und auch durchsetzbar, weil die Bitcoin-Währung (so sie denn eine ist) nur in Buchungen und auf Konten existiert. Und alle Konten kann man sperren und einsehen. Wollen Sie das?
  3. Gold kann man nicht künstlich herstellen, Bitcoins schon. Gold ist eben deshalb wertvoll, weil man es nicht produzieren kann. Im Gegensatz dazu lassen sich Papiergeld und Bitcoins künstlich produzieren. Wissen Sie als Laie, wer wo wieviele Bitcoins erschaffen hat? Bitcoins sind zwar durch einen Algorithmus auf 21 Millionen Stück beschränkt, aber haben Sie den Überblick, wer wann wo welche Bitcoins herstellt und hat?
  4. Für Gold gibt es einen hochliquiden Markt: Gold kann man rund um den Globus überall verkaufen, praktisch Tag und Nacht. Es gibt einen hochliquiden und auch transparenten Markt. Goldpreise sind von allen Börsen weltweit abrufbar. Die Erfahrung lehrt: In allen Zeiten, ob Krise oder nicht Krise, war es stets einfach, Gold wieder zu verkaufen. Ob 1 Gramm, 10 Gramm oder 10 Kilogramm Gold: In jedem zivilisierten Land der Welt können Sie Gold schnell wieder zu Geld machen: Ob in USA, Japan, Australien, Kanada, Luxemburg, Österreich oder der Schweiz. Bei Bitcoins sind Sie auf Online-Börsen angewiesen, die auch schon mal zusammenbrechen, nicht ausreichend Käufer aufweisen, Opfer von Straftaten oder Unterschlagungen werden, etc. Wollen Sie das?
  5. Gold kann man auch anonym verkaufen. Bitcoins nicht, allenfalls pseudoanonym. In vielen Ländern der Welt, so auch in Deutschland können Sie mit einem 1oz Goldbarren oder Krügerrand zu einem Edelmetallhändler gehen und erhalten im Gegenzug Bargeld. Ohne Registrierung. Bitcoins sind zwar pseudoanonym, dennoch lassen sich für staatliche Ermittler Überwachungswege finden und wo es sie noch nicht gibt, können Sie noch beschlossen werden. Zahlreiche Darknet-Transaktionen mit Zahlung von Bitcoins sind auch schon Gegenstand von Strafverfahren.  Für Bitcoin-Konten braucht man einen 50 Zeichen langen Private Key als Schlüssel. Wer den hat, z.B. weil sie ja irgendwo notieren, hat Zugriff auf die Bitcoins und ggf. auf die Transaktionen.
  6. Gold können Sie auch als Schmuck tragen. Ihr Partner/Partnerin freut sich. Ein Bitcoin-Kontoauszug um den Finger gewickelt sieht weit weniger schön aus.
  7. Gold, welches Sie an einem sicheren Ort aufbewahren, kann nicht unterschlagen werden. An einigen Krypotwährungs-Tauschplätzen gab es schon Unterschlagungen und extreme Verluste für Anleger. Wollen Sie das?
  8. Gold wächst kontinuierlich, nicht blasenhaft. Es gab schon viele tolle Wertentwicklungen in der Vergangenheit – wie auch bei Bitcoins in den letzten 12 Monaten. Allen bisherigen wie z.B. japanischen Immobilien, Dot.com-Aktien, Neuen Markt-Aktien, Immobilien in Spanien ist eines gemeinsam: Die Märkte sind nach einem starken Anstieg zusammen gebrochen. Auf einen Bruchteil des ursprünglichen Wertes. Wollen Sie das?
  9. Das Gesetz der Reihe zählt nicht bei Bitcoins: Nur weil Bitcoins jetzt 12 Monate stark im Wert gestiegen sind, müssen sie nicht die nächsten 12 Monate weiter steigen. Wenn im Spielcasino 6x rot kommt, muss auch die siebte Kugel nicht auf rot fallen. Sie fällt auf rot, schwarz oder auf die Null. Der Bitcoin-Markt der Zukunft ist nur schwer vorhersehbar: Er kann steigen oder fallen.
  10. Niemand hat eine Glaskugel. Auch wir nicht. Auch wir können keine Zukunft vorhersagen. Wir wissen nicht, wo der Goldpreis in 10 Jahren ist. Wir wissen auch nicht, ob es in 10 Jahren überhaupt noch Bitcoins gibt. Was wir aber wissen ist, dass nach allen jetzt vorliegenden Erkenntnissen die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß ist, dass in 10 Jahren der Goldpreis höher ist als jetzt. Für Bitcoins können wir das nicht vorher sagen. Die Menschen, die Gold aus der Erde holen, werden in 10 Jahren deutlich mehr Geld verdienen als jetzt, was den Goldpreis tendenziell verteuern dürfte. Ob Bitcoins wegen fortschreitender Technik in 10 Jahren billiger produziert werden oder gar von Regierungen verboten worden sind, weiß heute niemand. Auch wir nicht.
  11. Mt.Gox-Zusammenbrüche sind bei Gold nicht möglich: Über Mt.Gox, eine der grössten Bitcoin-Börsen wurden teilweise 60% der Transaktionen abgewickelt. Die Plattform ist zusammengebrochen und musste Insolvenz anmelden. Viele User konnte nicht auf Vermögen zugreifen oder verloren es. Bei Gold undenkbar. Siehe: Mt.Gox auf Wikipedia

Wir wissen, dass sich ein Krügerrand oder ein Goldbarren in der Hand sehr angenehm anfühlt. Ein Gefühl, welches nur noch von mehreren Goldbarren oder mehreren Krügerrands getoppt werden kann. Probieren Sie es aus: Nehmen Sie einen 250 Gramm-Goldbarren und streicheln langsam darüber. Machen Sie dasselbe mit ihrem Bitcoin Kontoauszug: Sie werden zum Goldkäufer.

Wir wissen auch, was passiert, wenn Sie 1kg Gold in Ihrem Garten vergraben und in 30 Jahren Ihre Kinder das wieder ausgraben: Es ist immer noch 1kg Gold. Was nach 30 Jahren mit ihren Bitcoins und Ihrem Bitcoin-Kontoauszug im Garten passiert, wissen wir nicht. Möglicherweise gibt es das dann gar nicht mehr.

 

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