Chinesen kaufen 50% mehr Gold – Goldpreis steigt

Die Chinesen sind nicht mehr nur preiswerte Produzenten für Konsumgüter des „westlichen“ Auslands, sondern mittlerweile weltweit auch eine Nachfragemacht, die man nicht unterschätzen sollte. Mitterweile kaufen auch die chinesischen Geldanleger soviel Gold, dass die eigene Goldproduktion in China nicht mehr ausreicht, sondern immer  mehr Gold importiert werden muss, was sich als Goldnachfrage auf dem Weltmarkt goldpreis-treibend auswirkt.

Goldimporte Chinas aus Hongkong + 50%

Die Chinesen kaufen soviel Gold, dass die Goldimporte Chinas aus Hongkong in diesem Jahr beispielsweise schon rund 50% über dem Vorjahresniveau liegen. Waren im letzten Jahr noch 657 Tonnen Gold über Hongkong nach China geflossen, darf man in 2017 mit mehr als 1000 Tonnen Gold rechnen. Das Hong Kong Census and Statistics Department bestätigte die Zahlen. Sind im Januar 2017 noch „nur“ rund 30 Tonnen Gold nach China exportiert worden, waren es im April bereits mehr als doppelt soviel!

Goldbarren + 60%

Die Nachfrage nach Goldbarren ist im ersten Quartal in China um über 60% gestiegen, was die um nur 1,4% gestiegene Nachfrage nach Goldschmuck regelrecht in den Schatten stellt. Die chinesischen Geldanleger scheinen mittlerweile auch dem Aktien- und Anleihemarkt zu misstrauen und kaufen lieber Gold.

Goldimporte auch aus der Schweiz signifikant höher

Die höheren Goldimporte aus Hongkong sind aber nicht das Ergebnis einer Einkaufsquellenverlagerung, sondern entsprechen dem Bild gestiegener Goldimporte auch aus anderen Ländern. Wirft man einen Blick in die Schweizer Außenhandelsstatistik, stellt man auch dort gestiegene Goldexporte nach China fest. Im Jahr 2016 wurden mit 442 Tonnen deutlich mehr Goldverkäufe nach China durchgeführt als ein Jahr zuvor (288 Tonnen), Tendenz steigend. Alleine im Dezember 2016 exportierte die Schweiz 158 Tonnen Gold nach China.

Kein Wunder, dass der Goldpreis steigt

Bei solch massiven Goldkäufen ist es natürlich – bei allen Schwankungen – kein Wunder, dass der Goldpreis steigt. Auch die letzten Tage hat der Goldpreis wieder kräftig angezogen. Aktuell notiert der Goldpreis in Euro bei 1147 Euro/oz. In US-Dollar notiert der Goldpreis kurz vor der 1300-Dollar-Schwelle auf einem Niveau von 1294$/oz.

Goldpreis seit Jahresanfang schon um 4% gestiegen

Im Vergleich zum Jahresanfang (1100,75 Euro) notiert der Goldpreis in Euro nunmehr bereits rund 4,2% höher. Eine Verzinsung, von der Sparbuchinhaber nur träumen können. Die meisten Sparbuch- und Festgeldinhaber dürften aktuell in Deutschland Zinsen von 0,xy % p.a. erhalten. Immer mehr deutsche Anleger setzen daher auf Goldbarren und Goldmünzen zur Geldanlage. Hierbei wird der Krügerrand in Gold ebenso favorisiert wie der Kauf von Goldbarren. Gold kaufen statt Gelder zu Null-Zinsen auf Sparbüchern zu blockieren lautet bei viele Anlegern die Devise.

Goldpreis bricht nach oben aus – darauf haben Anleger gewartet

Die einen Anleger kaufen, wenn der Goldpreis fällt oder vermeintlich unten ist, die anderen kaufen dann, wenn der Goldpreis anfängt zu steigen oder lange gestiegen ist. Viele deutsche Anleger folgen dem Herdentrieb: Erst warten sie, bis der Goldpreis fällt. Ist er dann gefallen, sind sie nicht sicher, ob er nicht weiter fällt und warten mit Kaufen ab. Steigt er dann, haben sie Angst, dass er auch wieder fallen könnte. Steigt er nachhaltig, kaufen sie auch Gold, weil sie glauben, dass der Goldpreis jetzt weiter nach oben geht. Da ist viel Psychologie dahinter, aber in der Tat stellen Edelmetallhändler einen klaren Zusammenhang zwischen Kaufaktivität der Goldkäufer und Bewegungen beim Goldpreis fest.

Massive Goldkäufe, weil der Goldpreis das Tief verlassen hat

Aktuell setzen wieder massive Goldkäufe physischer Goldkäufer in Deutschland ein, weil der Goldpreis das „Preis-Tal“ von unter 1120 Euro/oz verlassen hat und der Goldpreis in Euro pro Unze wieder über 1130 €/oz notiert.

Betrachtet man den Goldpreis seit Anfang Mai, stellt man fest, dass sich der Preis pro Feinunze – nach einer kleinen Korrektur – bereist seit Anfang Mai erholt. Am Freitag letzter Woche wurde nunmehr auch der Widerstand bei 1265 $/oz gebrochen, sodass jetzt der Weg frei ist bis zur 1295$-Marke.

Goldpreis in Euro heute 1133/1134 €/oz

Am heutigen Nachmittag wurde Gold relativ stabil um ein Niveau von 1133-1134 €/oz gehandelt. Meist verkaufte Goldmünzen waren heute der kanadische Maple Leaf (1oz) und das australische Gold-Känguru, dicht gefolgt vom Krügerrand und der neuen deutschen 50-Euro-Goldmünze Lutherrose, die Sammler gleich häufig von allen fünf deutschen Münzprägestätten kauften (A, D, F, G und J). Bei den Goldbarren war der 1-Unzen-Goldbarren die meistverkaufte Größe.

Goldförderung in Australien geht leicht zurück

Das Fördern von Gold aus der Erde wird immer schwieriger und auch teurer, weil man immer tiefer graben muss, um noch Gold zu finden und immer grössere Tonnagen von Gestein zermalmen muss, um ein Gramm Gold zu finden. Die grössten Goldförderer der Welt sind China mit rund 463 Tonnen in 2016 und Australien mit 298 Tonnen. Im ersten Quartal 2017 hat man in Australien jedoch nur noch 71,5 Tonnen Gold fördern können, was einen Rückgang von 8% gegenüber dem letzten Quartal (77,5 Tonnen) bedeutet. Hier muss man allerdings das nächste Quartal abwarten, um auszuschließen, ob der Rückgang nicht etwa nur Klimagründe (viel Regen) hatte.

Goldräuber in Berlin vor Gericht

In Berlin standen heute die Goldräuber vor Gericht, die einen Goldhändler in Berlin in der Budapester Straße überfallen hatten. Ein Bulgare und ein Syrer räumten die Taten gleich zu Beginn der Verhandlung ein. Im Oktober 2016 hatten sie einen Händler überfallen und sich dazu zunächst als tatteriger Rentner mit Krückstock und Schnurrbart verkleidet. Die Polizei kam den Tätern jedoch schnell auf die Schliche und konnte diese festnehmen. Da half es auch nicht, dass die Maske für den Überfall in Brasilien bestellt wurde. Die Täter wechselten auch SIM-Karte und das Handy und dennoch dauerte es nur knapp 2 Monate, bis die Polizei die Täter festnehmen konnte.

Flossbach von Storch setzt auch auf Gold kaufen

Auch die Fondsmanager der Vermögensverwaltung von Flossbach von Storch setzten weiter auf das Kaufen von Gold. Edelmetalle sind mit rund 11% im Portfolio dort gewichtet, die Profis von Flossbach von Storch setzen neben Aktien klar auf GOLD zur Geldanlage.

Inder kaufen Gold in der Schweiz

Die Schweiz hat im April ihre Goldexporte nach Indien ggü. Vorjahr fast verdoppeln können: Insgesamt konnten die Eidgenossen alleine im April 48 Tonnen Gold nach Indien exportieren.

Inder kaufen 168 Tonnen Gold

Insgesamt hat Indien damit dieses Jahr bereits 168 Tonnen Gold in der Schweiz gekauft. Im Vorjahresapril betrug der Export nur 22 Tonnen, damit weniger als die Hälfte des aktuellen Niveaus. Die Inder stellen somit die grösste Abnehmergruppe für Gold in der Schweiz, dicht gefolgt von China, welches 40 Tonnen Gold aus der Schweiz importierte (April 2017), ebenfalls rund doppelt so viel wie im Vorjahr (19 Tonnen).  Seriöserweise sollte man zu den chinesischen Importen auch die Schweizer Exporte nach Hong Kong zählen, die 13 Tonnen betrugen.

Großbritannien nicht mehr größter Goldkäufer

Im Vorjahr waren die Briten wegen der großen Investmentnachfrage auf der Insel noch die größten Goldkäufer in der Schweiz, doch diese Position haben nunmehr Indien und China inne.

Goldpreis im Vorfeld einer FED-Äußerung etwas schwächer

Für heute nachmittag wird die Veröffentlichung sogenannter FED-minutes erwartet, eine Bekanntgabe, was inhaltlich bei der letzten Sitzung der Zentralbank besprochen worden ist. Einige institutionelle Marktteilnehmer haben im Vorfeld der erwarteten Bekanntgabe Gold verkauft, was den Goldpreis leicht auf 1252 $/oz, respektive 1119 €/oz drückte.

Deutsche Anleger kaufen Silber und Gold

Deutsche Anleger lassen sich davon jedoch nicht abhalten und kaufen weiter massiv Edelmetalle. Beim Silber kaufen wurden heute neben den Klassikern wie Maple Leaf, Philharmoniker und Känguru auch wieder die Darth Vader Silberunzen aus der STAR WARS Serie gekauft, – bei den Goldmünzen war der Krügerrand neben der Goldmünze Maple Leaf der Anführer der Umsatzhitliste. Nach wie vor dominieren Goldkäufer den deutschen Markt: Auf 99 Anleger, die Gold kaufen, kommt maximal ein Anleger, der Gold wieder verkaufen möchte.

Tropische Zone Münzen in PP beliebt

Neben den klassischen Edelmetallkäufern hat die öffentliche Berichterstattung über die neue 5 Euro Münze Tropische Zone zahlreiche Sammler für diese neue deutsche Münze mit dem roten Polymerring begeistern können. Umsatzspitzenreiter waren dabei Komplettsätze aller fünf deutschen Münzprägestätten in Spiegelglanz (ugs.: PP). Bei nahezu allen Banken und Sparkassen sind die 5-Euro Münzen Tropische Zone mittlerweile ausverkauft, die Zweitmarktpreise beginnen bereits zu steigen.

Tropische Zone Komplettsatz ADFGJ in PP

Tropische Zone Komplettsatz ADFGJ in st

Tropische Zone 5 Euro Münze PP
Tropische Zone 5 Euro Münze Spiegelglanz (ugs.: PP)

Draghi lässt die Zinsen unten, Trump plaudert und der Goldpreis steigt

EZB-Präsident Mario Dragi hat kürzlich in einer Rede vor dem niederländischen Parlament geäußert, dass es noch zu früh sei, die Zinsen wieder anzuheben. Die ultralockere Geldpolitik der europäischen Zentralbank dürfte also noch eine Weile anhalten. Damit auch die niedrigen Zinsen für Geldanleger, die für Spareinlagen und Festgelder keine Zinsen oder nur sehr sehr niedrige bekommen. Einzelne Banken haben ja auch in Deutschland bereits begonnen, für große Guthaben bereits Strafzinsen zu berechnen: Wer seiner Bank Geld leiht (und nichts anderes ist eine Anlage auf einem Sparbuch ja), der muss dafür Strafe zahlen. Verkehrte Welt, die noch eine Weile anhalten soll – so derjenige, der es in der Hand hat: EZB-Präsident Draghi.

Deutsche kaufen 13% mehr Gold

Kein Wunder, dass immer mehr Deutsche von Ihrem Geld auf nahezu zinslosen Konten Gold kaufen. Die Umsätze der Anleger, die Goldmünzen kaufen oder Goldbarren kaufen, haben in Deutschland gemäß einer Auswertung des World Gold Councils um einen zweistelligen Prozentsatz zugelegt. Die Deutschen kaufen mit +13% überdurchschnittlich viel Gold. Die europäische Goldnachfrage im ersten Quartal hat um 9% gegenüber Vorjahr zugelegt. Insgesamt wurden im ersten Quartal 2017 in Europa 60,8 Tonnen von Anlegern in Form von Goldbarren und Goldmünzen gekauft. Hersteller von Barren und Münzen freuen sich. Auch aktuell im Mai ist die Nachfrage wieder sehr hoch, da günstige Kurse zum Positionsaufbau einladen.

EZB flutet weiter mit Geld – gut für Gold

Die EZB hatte erst auf letzten Sitzung Ende April daran festgehalten, die Märkte auch weiterhin mit Geld zu fluten. Früher hätte man gesagt „Sie drucken einfach Geld“. Heute wird das Geld noch nicht einmal gedruckt. Es wird über Nacht auf Knopfdruck auf Konten geschaffen und Banken zu 0 % zur Verfügung gestellt. Bundesfinanzminister Schäuble hatte – auch wenn sein Haushalt von geringerem Zinsaufwand für Staatsschulden profitiert – die Niedrigzinsen moniert, – diese würden der Finanzbranche „außergewöhnliche Probleme“ bescheren. Die Geldentwertung durch immer mehr Geld sollte sich mittelfristig erhöhend auf den Goldpreis auswirken, der dann die Geldentwertung wiederspiegelt.

US-Präsident Trump unter Beschuss

US-Präsident Trump steht in den USA unter Beschuss, was zu einer Dollarschwäche/Eurostärke geführt hat und zu steigenden Goldpreisen.

Trump hatte offensichtlich nicht nur versucht, FBI-Ermittlungen zu bremsen, die ihn belasten könnten, sondern auch sicherheitsrelevante Informationen an seine russischen Gesprächspartner weiter gegeben, – insbesondere wohl israelische Quellen geoutet, was Israels Geheimdienst als suboptimal empfinden dürfte. Trump hat die Weitergabe der Informationen mittlerweile eingeräumt. Nach Bekanntwerden der Zusammenhänge sank die US-Dollar-Parität und der Euro erstarkte. Für einen Euro erhält man nun statt 1,06$ wie noch vor wenigen Tagen 1,11 US$. Der Goldpreis stieg auf 1245 US$/oz, was wegen des erstarkten Euros aktuell „nur“  einen Goldpreis in Euro von 1120 €/oz ausmacht.  Die Nachfrage nach Gold war im frühen europäischen Handel sehr groß.

US-Banken kaufen Gold

Nunmehr wurde bekannt, dass nicht nur US-Hedgefonds stark auf Gold setzen, sondern auch US-Banken Gold kaufen: Morgan Stanley erweiterte seine Goldpositionen im ersten Quartal um 20%, der weltweit größte Vermögensverwalter Black Rock hat alleine 16,8 Millionen Gold-ETF-Anteile im ersten Quartal gekauft und JP Morgen Chase verdoppelte sein Gold-Investment. Damit signalisieren diese institutionellen Investoren ein nur geringes Vertrauen in die Politik von US-Präsident Trump und setzen offenbar selber lieber auf Gold. Ein Investment, welches Banker sonst gerne den eigenen Kunden ausreden, aber für sich selber offensichtlich ganz gerne tätigen.

Charttechnik spricht für steigende Goldpreise

Am 3.Mai fiel der Goldpreis rund 30 US$ nach unten und durchbrach auch die charttechnisch wichtige 200-Tage-Linie. Eine Abwärtstrendlinie bei 1240$ wurde jedoch mit den jetzigen Kursen um die 1245$/oz nach oben durchbrochen und könnte für steigende Preise sprechen. Die 200-Tage-Linie scheint wieder nach oben durchbrochen zu werden. Solange Gold nicht dauerhaft wieder unter 1238$ fällt, ist der Weg über die 1255$-Grenze und dann nach oben frei.

Goldpreis-Explosion ante portas?

Die Lage rund um Niedrigzinsen, politische Schwierigkeiten und Goldnachfrage erinnert an den Zeitraum 1978/1979, bevor sich der Goldpreis innerhalb anderthalb Jahre mehr als versiebenfacht hat. Eine solche Explosion wird in der Dimension von den meisten Experten für unwahrscheinlich gehalten, aber den jährlichen Kaufkraftverlust, den es durch die Nullzinspolitik real gibt, hat die Bevölkerung schon wahrgenommen. Mittlerweile wird er auch von den konservativen Politikern nicht mehr bestritten. Man darf gespannt sein, wie sich der Sachwert Gold weiter entwickelt. Wie die Zahlen des World Gold Councils weltweit bestätigen, fließt bereits mehr Geld in Gold als zuvor. Viele Anleger haben aber den Ernst der Lage noch nicht erkannt und nehmen Nullzinsen auf der Bank und damit eine reale Vermögensminderung in Kauf.

Gold kaufen – was Sie über die Nachfrage in Indien wissen sollten

Viele Anleger glauben, dass es für die Entwicklung des Goldpreises von wesentlicher Bedeutung wäre, wieviele Anleger in USA oder Deutschland Goldbarren oder Goldmünzen kaufen. Diejenigen, die Gold in USA oder Europa kaufen, sind jedoch für die Goldpreisentwicklung gar nicht so ausschlaggebend, da das meiste Gold weltweit in Indien (und China) gekauft wird. In Indien vor allen Dingen für Schmuckzwecke.

Indiens Regierung will nicht, dass die Inder Gold kaufen

Seit Jahren schon versucht die Regierung in Indien, die Goldkauf-Gelüste der Bevölkerung zu bremsen: Durch immer neue Steuern und Abgaben  und Behinderungen des Goldhandels. Im letzten Jahr hat man große Geldscheine quasi über Nacht für ungültig erklärt, weil mit diesen immer wieder Gold gegen bar gekauft worden ist. Alle diese Maßnahmen konnten zwar temporär den Goldhunger bremsen, aber eine über Jahrzehnte gewachsene Neigung des indischen Volkes lässt sich so natürlich nicht ablegen. Gerade zu Festivalzeiten und zu Hochzeiten wird massiv Gold in Indien gekauft.

UBS schätzt, dass die Inder 700 bis 900 Tonnen Gold kaufen

Die UBS schätzt, dass die indische Goldnachfrage sich auf 700 bis 900 Tonnen pro Jahr einpendeln werde.

Die gesamte weltweite Goldnachfrage beläuft sich nach Angaben des World Gold Councils auf 4309 Tonnen im Jahr 2016. Alleine aus Indien käme somit ca. 20% der Weltgoldnachfrage.

Gold kaufen in 2016: Weltgoldnachfrage
Gold kaufen in 2016: Weltgoldnachfrage bei 4.309 Tonnen (Quelle: WGC)

Indien hat aktuell eine Gold-Import-Steuer von 10%, dazu kommen noch 1% Mehrwertsteuer und eine weitere Steuer in Höhe von 1%, sodass indische Goldimporte vor dem Verkauf schon mit 12% Abgaben belastet sind. Dagegen hatten Goldhändler und Juweliere mehrfach in Indien gestreikt.  Die UBS hält es für möglich, dass einzelne Steuern auch gesenkt werden können, weil die Regierung dem Druck aus der Bevölkerung nicht standhält.

Goldimporte nach Indien haben sich vervierfacht

Wie sehr die Inder Gold kaufen, hat sich im April gezeigt: Die Goldimporte nach Indien haben sich ggü. Vorjahr vervierfacht. Rund 98 Tonnen Gold wurde alleine im April von Indien importiert, im Vorjahr waren es noch 22,2 Tonnen.

ABN Amro sieht Goldpreis bis auf 1400$/oz steigen

Geht es nach der ABN Amro Bank, sollte man jetzt Gold kaufen. Denn bis 2018 soll der Goldpreis gemäß der Bank auf 1400$ pro Unze steigen, von aktuell 1223$/oz. Dies wäre ein kräftiger Anstieg. Die politischen Unsicherheit in der Welt werden die Goldpreis kräftig steigen lassen, ist sich die ABN Amro Bank relativ sicher.

Chinas Goldnachfrage pro Jahr könnte 2000 Tonnen erreichen

Addiert man die offiziellen Goldimporte nach China, deren eigene Goldförderung und Gold aus Recycling in China, könnt es durchaus sein, dass China alleine im Jahr 2017 rund 2000 Tonnen Gold verbrauchen wird. Addiert man die von der UBS geschätzten 700 bis 900 Tonnen indische Goldnachfrage dazu, wird schnell klar, dass alleine China und Indien zusammen mehr als 3/4 der weltweiten Goldnachfrage stellen. Der Goldpreis wird also zukünftig von zwei Faktoren abhängen:

  • Wieviele Inder und Chinesen gibt es?
  • Wieviele von diesen wachsen in Wohlstandsschichten hinein?

Auch wenn das Bevölkerungswachstum in Indien und China langsamer vonstatten geht als noch vor 2 Jahrzehnten, so wächst die Bevölkerung dennoch anzahlmässig stark und – und das ist noch viel wichtiger – immer mehr Inder und Chinesen wachsen in westliche Wohlstandslevel hinein, können sich damit Gold und Silber und teure Auslandsreisen leisten.

Dies und der Fakt, dass auch die Goldförderung teurer wird, lässt die meisten Analysten davon ausgehen, dass der Goldpreis mittelfristig und langfristig deutlich steigen wird. Auch wenn es immer wieder einmal zu Rücksetzern kommen kann. Diese können langfristig orientierte Anleger für Goldkäufe nutzen:

Dabei ist es eigentlich sekundär, ob Anleger einen Krügerrand kaufen, einen Maple Leaf oder einen Barren aus Gold. Viel wichtiger als die Entscheidung, was man kauft, dürfte die Entscheidung sein, dass  man Gold kauft.

Gold kaufen - Kruegerrand 1oz
Gold kaufen – Krügerrand 1 oz

 

Gold kaufen und in rare Münze investieren: Britannia 30 Jahre Jubiliäumsausgabe

Heute zeigen wir, wie Sie Gold kaufen und dabei in eine moderne Rarität investieren, die später vielleicht noch wertvoller wird:

Goldmünze Britannia bis 2012 noch in 916/1000 Gold

Die Britannia Goldmünze gehört ebenso wie die klassischen Bullionmünzen Krügerrand, Maple Leaf oder Wiener Philharmoniker zu den weltweit gehandelten Anlagemünzen, die in Japan ebenso akzeptiert werden wie in USA, Australien oder Deutschland. Bis 2012 führte die Britannia Goldmünze allerdings eher ein Stiefmütterchen-Dasein: Die bis 2012 bei der Münze verwendete Goldfeinheit von 916,7/1000 war nicht geeignet, in Deutschland viele Freunde zu finden.

Gold kaufen für Clevere: Britannia Jubiliäumsausgabe 2017

Danach stellte man auf die Feinheit 999,9/1000 um, was den Absatz deutlich belebte. Im Jahr 2017 gibt es sogar noch eine Besonderheit: Neben der normalen Britannia Goldmünze 1 oz gibt es eine Sonderausgabe zum 30-jährigen Jubiläum der Münze, die nur 7.030 x hergestellt wird. Eine moderne Rarität praktisch. Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt und nur unwesentlich teurer als reguläre Britannia-Goldmünzen könnte sich ein Kauf wegen der kleinen Auflage lohnen, da für gewöhnlich solche Goldmünzen mit so einer niedrigen Auflage später häufig mit deutlichen Aufgeldern gehandelt werden.

Worin unterscheidet sich der Goldkauf normale Britannia versus Jubiläums-Britannia?

Wer Gold in Form der Britannia Goldmünze 2017 kaufen will, muss auf ein winziges Detail achten: Neben dem „B“ in „Britannia“ auf der Münze befindet sich auf der seltenen Jubiläums-Britannia ein kleiner Dreizack mit einer „30“. Dieses Zusatzzeichen wird nur bei 7030 Goldmünzen Britannia 1 Unze angebracht. Die reguläre 2017er-Ausgabe der goldenen Britannia hat dieses Zeichen nicht.

gold kaufen - 2017-britannia-jubilaeum-1-unze-mint
Gold kaufen für Clevere: Britannia mit kleinem Dreizack incl. „30“ links unten neben dem „B“
Wer Britannia Gold kaufen will sollte auf dieses Zeichen achten
Wer Britannia Gold kaufen will, sollte auf dieses Zeichen achten

Technische Daten Jubiläums-Britannia Goldmünze:

 

Gewicht 31.21 g
Goldgehalt 1 Troy oz
Feinheit 999.9
Durchmesser 32.69 mm
Karat  24 carat gold
Reverse Designer Philip Nathan
Obverse Designer Jody Clark
Nennwert £100
Ausgabeland Großbritannien

 

30 Jahre Gold kaufen mit Britannias

Seit 30 Jahren können Investoren nunmehr schon die Britannia Goldmünzen kaufen: 1987 wurde sie erstmals ausgegeben. Mit dem Wechsel der Feinheit in 2012/2013 auf 999.9/1000 hat der Absatz der Goldmünzen einen deutlichen Schub bekommen. Eine Britannia-Abbildung findet sich schon auf alten römischen Münzen unter Hadrian (119 nach Christus), auch unter Charles II. 1672 finden sich Münzen mit einem Britannia-Abbild. Solche Münzen haben also im Königreich Tradition.

Steuerfrei Gold kaufen möglich

Da der Nennwert 100 Pfund auf der EU-Liste der steuerfrei verkaufbaren Goldmünzen steht, kann man die Britannia-Goldmünze, die ja den  Nennwert von 100 Britischen Pfund aufweist, in Europa mehrwertsteuerfrei kaufen.

Wo kann man Britannia Gold kaufen?

Die Royal Mint in Großbritannien (früher: British Royal Mint) hat in Deutschland mit Anlagegold24 einen Distributor, der den deutschen Kunden den Bezug direkt ab Distributor anbietet. Aktuelle Preise für Britannia Goldmünzen kann man z.B. hier sehen:

Queen auf der Goldmünze

Wie bei allen britischen Münzen findet sich die Queen auf einer Seite der Münze:

Queen auf Britannia Goldmuenze 2017
Queen auf Britannia Goldmuenze 2017

 

Goldmünze Britannia 2017 1oz regulär (keine Sonderprägung)

Die reguläre Gold-Britannia 2017 weist neben dem „B“ von Britannia KEINEN Dreizack auf und wird unlimitiert nach Nachfrage produziert, man rechnet mit einer mindestens sechsstelligen Auflage für 2017. Damit ist die Jubiläumsprägung mit dem Dreizack jetzt schon selten, da nur 7030 x hergestellt. Die normale Goldmünze ohne Dreizack sieht dann so aus:

2017-gold-kaufen-britannia-regulaer-1-unze-mint
Goldmünze Britannia 2017 Standardausgabe – ohne Dreizack neben dem „B“

Erste Britannia-Goldmünze aus 1987 noch rötlich

Bei den ersten Britannia Goldmünzen (bis 1989) wurde zusätzlich zu dem Gold noch Kupfer beigemischt, was den Münzen eine leicht rötliche Farbe verlieh. Bis 2012 wurde dann eine Legierung aus Silber und Kupfer dem Gold beigemischt, was für ein eher gelbliches Aussehen sorgte. Ab 2013 wurde dann wie o.a. auf 999.9/1000 Gold, d.h. pures Gold umgestellt. Aus diesem puren Gold besteht auch die Britannia Jubiläums-Goldmünze zum 30.Geburtstag.

Wer sich also zum GOLD KAUFEN entschieden hat, setzt mit der Jubiläums-Britannia nicht nur auf reinstes Gold, sondern auch auf eine nur beschränkt erhältliche Rarität, die die Chance hat, später deutlich wertvoller zu werden.

Goldpreis-Rutscher: ABN-AMRO: Kein Grund zur Sorge, weil…

Georgette Boele, Senior Edelmetallanalystin bei der ABN AMRO Bank hat es richtig zusammen gefasst: Der Goldpreis ist zurück gegangen, aber das ist kein Grund zur Sorge: Er geht auch wieder hoch.

Frau Boele hat eine lesenswerte Studie zum aktuellen Goldmarkt verfasst, die die Ausgangslage und den Ausblick umfassend analysiert. Wir erlauben uns, hier auszugsweise wiederzugeben:

Goldpreis: Ausgangslage:

Der Goldpreis hat am 11.April die 200-Tage-Linie nach oben durchbrochen, – am 17.April kam es sogar zu einem Höchststand von 1295$/oz. Allerdings sind danach die Notierungen für Gold um rund 5% gefallen – bis auf 1235$/oz (aktuell sogar 1228$), dies sind rund 5% Preisrückgang in US-Dollar pro Unze. Damit sind die Preise auch unter der aktuellen 200-Tage-Linie von 1256$/oz.

Zu Beginn des Jahres haben niedrige US Realzinsen und ein schwacher US-Dollar den Goldpreis gestützt, – ebenso wie Unsicherheiten hinsichtlich der Wahl in Frankreich und geopolitische Unsicherheiten z.B. in Nord-Korea.

Ein jüngst erfolgter leichter Anstieg der US-Realzinsen hat ebenso wie der US-Dollar Druck auf den Goldpreis ausgeübt. Anleger gehen überdies davon aus, dass am nächsten Sonntag in Frankreich ein EU-freundlicher Präsident gewählt wird. Daraus folgernd haben sie ihre Sicherer-Hafen-Investments vor allen Dingen in Yen und Gold reduziert, was zu sinkenden Goldpreis geführt hat.

Goldpreisentwicklung in 2017 kurzfristig und danach

Kurzfristig rechnet die ABN AMRO mit einer Seitwärtsbewegung und einem Oszillieren um den jetztigen Goldpreis herum , aber mit Goldpreis-Steigerungen bis Jahresende. US-Realzinsen werden in der Zukunft nur leicht steigen. Ein Ausverkauf bei Gold wird es die nächsten Monate nicht geben. Im Gegenteil: Es ist davon auszugehen, dass Anleger, die auf einen steigenden US-Dollar gesetzt haben, bei einer ersten Dollar-Ralley aus dem Dollar aussteigen und auf Gold umswitchen. Anleger nutzen Gold-Rücksetzer in der Regel für Käufe aus. Insbesondere institutionelle Anleger. Die möglichen FED-Zinserhöhungen dürften im aktuellen Goldpreis bereits bis 2018 eingepreist sein. Spätestens in 2018 dürfte der US-Realzins sinken und der Dollar schwächer werden (was Trump auch möchte, um den Export anzukurbeln). Dies wird den Goldpreis positiv beeinflussen. Die ABN AMRO gibt daher folgende Goldpreispreisprognosen ab:

  • Goldpreisprognose 2017 (Ende): 1300 US$/oz
  • Goldpreisprognose 2018 (Ende): 1400 US$/oz

Ausgehend von einem aktuellen Goldpreis in Dollar von 1227$/oz ergeben sich damit für Anleger interessante Perspektiven, die jetzt einsteigen und Gold kaufen. Aktuell steht Gold in Euro bei rund 1121 Euro/oz.

Gold kaufen auf niedrigem Niveau

Wer Gold auf diesem niedrigen Niveau kaufen möchte, findet hier eine Auswahl an:

Die ABN AMRO hat ihre Goldpreisprognosen sogar auf die Quartale heruntergebrochen und lässt sich daran messen. Ausgehend von einem aktuellen Goldpreis von 1227$/oz prognostiziert die Bank folgende Goldpreis für die nächsten Quartale:

  1. Q2 2017: 1.250$/oz
  2. Q3 2017: 1.263$/oz
  3. Q4 2017: 1.288$/oz
  4. Q1 2018: 1.313$/oz
  5. Q2 2018: 1.338$/oz
  6. Q3 2018: 1.363$/oz
  7. Q4 2018: 1.388$/oz
Gold jetzt kaufen könnte sich lohnen - meint die ABN AMRO
Gold jetzt kaufen könnte sich lohnen – meint die ABN AMRO Bank

 

 

Goldkäufer schauen auf die Wahl in Frankreich – Goldpreis niedrig

Obwohl die letzten Tage massive Käufe von Goldkäufern in Deutschland zu verzeichnen waren, die auf zurückgesetztem Goldpreis-Niveau Goldbarren und Goldmünzen kauften, notieren die Edelmetallkurse kurz vor der Wahl in Frankreich niedriger.

Goldpreis bei 1149 Euro/oz

Der Goldpreis in Euro lag am frühen Mittwochmorgen in Europa bei 1149 €/oz, respektive in US$ bei 1254 $/oz. Damit kam es zu einem klaren Bruch der 1264$ und 1260$-Linie nach unten. Chartisten gehen davon aus, dass Gold ausgehend von 1241 US$ die Rally nach oben wieder aufnehmen könnte. 1241$ dürfte eine wichtige Unterstützungslinie nach unten sein, – aktuell sieht es aber nicht danach aus, dass diese auch nur tangiert wird. Nach oben muss nun zunächst der Intraday-Widerstand bei 1264$/oz gebrochen werden.

Goldhandel institutionell auf kleiner Flamme

Die institutionellen Anleger handelten die letzten Tage Gold nur auf kleiner Flamme, grössere Transaktionen blieben aus. Ein Marktteilnehmer sagte, dass man bis Montag nach der Wahl in Frankreich abwarten wolle. Am Sonntag findet die Stichwahl zwischen Emmanuel Macon und Marine Le Pen statt. Macon gilt als Favorit. Le Pen hat als Ziel den Euro abzuschaffen und könnte sich eine EU ohne Frankreich vorstellen. Macon fehlen zur Durchsetzung seiner Politik selbst bei einem Wahlsieg möglicherweise Mehrheiten im Parlament.

Der Abwärtstrend bei Edelmetallen gilt als beschränkt, es wird erwartet, dass die Edelmetalle in den nächsten Tagen innerhalb enger Handelsspannen notieren und es erst nach der Wahl in Frankreich zu einer Belebung des institutionellen Handelsvolumens kommt.

Nächster US-Zinsentscheid bereits eingepreist

Der nächste US-Zinsentscheid der FED wird erst im Juni stattfinden. Experten gehen jedoch davon aus, dass eine etwaige Erhöhung der US-Leitzinsen, die ohnehin nur moderat stattfinden dürfte (wenn überhaupt) bereits im Goldkurs eingepreist ist und signifikante Änderungen nach unten nicht zu erwarten sind.

Goldpreis-Aufwärtstrend mit hoher physischer Nachfrage

Der charttechnisch seit Dezember vorliegende Gold-Aufwärtstrend wird durch eine anhaltend hohe Goldnachfrage von Privatanlegern weltweit getragen. Hohe Goldimporte nach Indien und China belegen dies. Geopolitische Spannungen dürften zudem den Goldpreis auch zukünftig nach oben bewegen, womit ein Goldpreis-Niveau von 1300$ für dieses Jahr wieder als erreichbar gilt (aktuell 1254$).

Starke Silber-Nachfrage nach Magnificent Maple Leaf

Silber setzte im Geleit des Goldpreises auch etwas zurück, was für deutsche Anleger den Kauf von Silbermünzen und Silberbarren wieder preiswerter machte. Eine erstaunlich starke Nachfrage war nach den neuen 10-Unzen-Silbermünzen Maple Leaf aus Kanada zu verzeichnen. Der unter Magnificent Maple vermarktete Maple Leaf mit 311 Gramm Feinsilber wurde gleich masterboxenweise (25 Stück) geordert.

Goldanleger kaufen Krügerrand

Bei den Goldanlegern war traditionell die Krügerrand Goldmünze Favorit, gefolgt vom kanadischen Maple Leaf in Gold.

Krügerrand Gold kaufen
Krügerrand Gold kaufen populär

Russland kauft 800.000 Unzen Gold

Die russische Zentralbank hat alleine im März rund 800.000 Unzen Gold für ihre staatlichen Bestände hinzugekauft. Dies entspricht einer Menge von über 24 Tonnen Gold. Ausweislich der Angaben der Bank of Russia hat die russische Zentralbank nunmehr einen Goldschatz von 54 Millionen Unzen Gold oder 1679 Tonnen. Gold nimmt an Russlands Währungsreserven mittlerweile knapp 17% ein. Seit 1.1.2017 hat Russland somit bereits 65,3 Tonnen Gold zu den Währungsreserven hinzugekauft.

Russland und China kaufen Gold

Wie die Grafik des World Gold Councils deutlich macht, kaufen vor allen Dingen Russland und China die letzten Jahre massiv Gold für ihre Zentralbank, um die Währung fester zu machen. Die obere Linie zeigt übrigens den relativ konstanten Goldbestand der Deutschen Bundesbank (wenn er denn noch komplett vorhanden ist).

Goldreserven-russland-zentralbank-china-deutschland
Russland baut wie China die letzten Jahre massiv Goldreserven auf

Russland könnte China vom Platz 5 verjagen

Wenn Russland so weiter Gold kauft, könnte es bald China vom Platz 5 der grössten Goldbestandshalter verjagen. Aktuell gelten die USA, Deutschland und Italien als die drei grössten staatlichen Goldbesitzer, gefolgt von Frankreich und China.

Hier eine Aufstellung, wer Anfang März auf der Welt wieviel Gold in seinen Währungsreserven vorhält (die Märzkäufe der russischen Zentralbank sind dort noch nicht berücksichtigt):

Statistik: Länder mit den größten Goldreserven (in Tonnen; Stand: März 2017) | Statista
Gold-Statistik zur Verfügung gestellt von Statista

 

Warum kaufen Zentralbanken Gold?

Zentralbanken wie die Bank of Russia kaufen Gold, um die eigene Währung zu stärken. Die Währung eines Landes, welches über große Goldreserven in der Zentralbank verfügt, gilt als stabil. Man kann das Gold notfalls wieder gegen die eigene Währung verkaufen. China beispielsweise häuft Gold massiv an, damit die Staatengemeinschaft vermehrt auch international in Yuan handelt und nicht in US-Dollar. Aktuell werden die meisten internationalen Verträge noch in US-Dollar oder Euro verhandelt, – dies möchte China ändern. Wer in China einkauft, soll zukünftig einen Preis in Yuan vereinbaren und in Yuan bezahlen. Der eigenen Währung möchte man durch einen großen Goldvorrat Glauben und Stabilität verleihen.

Vielleicht haben Zentralbanken aber einfach nur die Lektion gelernt, dass ihre Währungsreserven, die sie in fremden Währung vorgehalten haben, immer wertloser geworden sind und Gold hingegen stabil war, bzw. zur eigenen Währung sogar gestiegen ist.

Zentralbanken kaufen Gold in der Regel in sogenannten 400-Unzen-Goldbarren, Goldbarren mit einem Wert von über 400.000 Euro. Für den Privatanleger kommen in der Regel kleinere Goldbarren bis 1kg in Frage – oder aber Goldmünzen, die in der Regel im 1-Unzen-Bereich (31,1 Gramm) angesiedelt sein dürften.

 

Gold kaufen: 4 Gründe, warum Sie es jetzt tun sollten

Vielleicht haben Sie sich  schon einmal damit beschäftigt, ob Sie jetzt erstmalig oder als Ergänzung Ihres Portfolios Gold kaufen sollten. Wir nennen Ihnen 4 Gründe, warum wir glauben, dass Sie dies jetzt tun sollten:

  1. FED
  2. TRUMP
  3. EU/Euro
  4. Goldpreis

1. Gold kaufen, weil die FED die Realzinsen negativ macht

Die US Notenbank FED hält seit Jahren die Zinsen niedrig, die EZB in Europa macht dasselbe. Die Zinsen sind bei NULL Prozent oder kurz darüber. Auch nach viel diskutierten Zinserhöhungen in USA und auch denen, die noch kommen können, sind die Zinsen niedrig. So niedrig, dass nach Abzug der Inflationsrate eine NEGATIV-Verzinsung übrig bleibt. Der Realzins ist negativ. Die Menschen werden also kalt enteignet, indem ihr Geld immer wertloser wird. Wer da nicht in Sachwerte, wie z.B. Gold investiert, läuft Gefahr, sein Realvermögen zu vermindern.

2. Gold kaufen, weil TRUMP unberechenbar ist

Eine der scheinbar mächtigsten Nationen der Welt mit einem Verteidigungshaushalt der grösser ist als der von zig anderen Ländern zusammen, hat einen Präsidenten, der unberechenbar ist und dem Entscheidungen vorschweben, die vorher kein US-Präsident getroffen hat. Er will Krankenversicherungen abschaffen, Zäune und Mauern bauern, droht Korea mit Krieg, lässt Bomben in Syrien abwerfen und droht der deutschen Industrie, keine Aufträge mehr zu erteilen: AMERICA FIRST

Hier ist schlichtweg nicht kalkulierbar, ob er irgendwann nicht doch auf ein Knöpfchen drückt und kriegerische Auseinandersetzungen einläutet, die sich dann unvorhersehbar entwickeln. Niemand weiß, ob er nicht doch Handelszölle die EU oder Deutschland betreffend einführt. Auch wenn es ihm letztendlich selber schaden würde, schadet er zunächst einmal auch der deutschen oder europäischen Industrie, wenn er so etwas tut. Er hat vor der Wahl viel versprochen und steht unter dem Druck, davon auch einiges umsetzen zu müssen, um nicht das Gesicht zu verlieren.

3. Gold kaufen, weil der Euro und EU an Stabilität verlieren

Das 50 Euro nicht mehr so viel wert sind wie früher 100 DM, hat sicher auch der letzte bemerkt. Aber mittlerweile droht auch das Konstrukt EU und der Euro auseinander zu fliegen. Nicht nur, dass sich in vielen Ländern schon Parteien zum Austritt aus dem Euro gebildet haben und zweistellige Wahlergebnisse erzielen: Mit Großbritannien gibt es das erste große EU-Mitgliedsland, was aus der EU austritt. Niemand weiß, wie lange es dauert, bis Nachahmerländer einen ähnlichen Weg gehen. Die Griechenlandfrage ist auch noch nicht gelöst: Man hat Schulden erlassen, Schuldentilgungen gestreckt, neue Kredite bewilligt und die Probleme sind immer noch da. Wenn man aber nicht sicher sein kann, ob der Euro in 5 Jahren noch Bestand hat, sollte man sich durch Sachwerte absichern. Hier ist der Kauf von Gold wegen seiner Fungibilität empfehlenswert: Gold ist jederzeit auf der ganzen Welt wieder zu Geld zu machen. Wenn Sie eine Krügerrand Goldmünze wieder zu Geld machen wollen, gelingt Ihnen das in jedem Land der Erde innerhalb von 24 Stunden. Versuchen Sie das einmal mit einer Immobilie, einem Oldtimer oder eine Sammlung alter Weine. Vom Transportproblem ganz abgesehen.

4. Der Goldpreis ist aktuell günstig: Gold jetzt kaufen könnte klug sein

Niemand kann den Goldpreis für 1 Jahr vorhersagen. Noch nicht einmal für eine Woche. Auch wir nicht. Wir können jedoch schauen, was war in der Vergangenheit und welche Entwicklungen dürfen als wahrscheinlich gelten. Der Goldpreis ist im Vorfeld der Wahl in Frankreich auf über 1200 Euro/Unze gestiegen, befindet sich aktuell nach der Wahl wieder bei 1158€/oz und bietet damit eine deutlich tiefere Einstiegsmöglichkeit für Investoren. Die grundsätzlichen Probleme in der Welt haben sich nicht geändert. Diese Woche Mittwoch ist auch COMEX-Termin, wo Goldoptionen auslaufen. Kurz vor solchen Terminen kommt es häufig zu Ausschlägen nach oben oder unten, die sich danach wieder umgekehrt bewegen. Den aktuellen Ausschlag nach unten kann man ggf. für Käufe nutzen.

Warum wir auch glauben, dass der Goldpreis mittel- bis langfristig weiter steigt?

  • Gold wird vor allen Dingen aus Minen tief unter der Erde in Südafrika oder China gefördert. Das wurde früher zu Hungerlöhnen von einfachen Arbeitern gemacht – unter Missachtung von Umweltvorschriften. Hier ist man heute schon einen Schritt weiter, aber immer noch nicht auf westlichem Standard. Ein chinesischer Arbeiter wird in 5 Jahren nicht mehr einen Monat unter Tage für 200 Euro im Monat arbeiten. Durch die Steigerung der Lohnkosten werden die Preise für das geförderte Edelmetall steigen
  • Gold wird langsam knapp: Die Ausbeute aus den Goldminen wird immer knapper: Man muss immer tiefer graben, um an Gold zu kommen. In China eröffnet man jetzt die ersten Goldminen im Meer, unter der Wasseroberfläche, um sicherzustellen, dass man auch zukünftig noch Gold fördern kann
  • Die Goldnachfrage wird weltweit im Wesentlichen aus Indien und China bestimmt. Ein Großteil des weltweiten Goldes wird von dort konsumiert. Die Bevölkerungswachstumsraten sind dort immer noch enorm und noch viel wichtiger: Immer grössere Teile der existierenden Bevölkerung dort wachsen in Wohlstandsschichten hinein, die auch Gold als Schmuck oder Investment kaufen
  • US-Dollar und Euro gelten nicht mehr als sicher: Die Zentralbanken dieser Welt gehen daher seit Jahren dazu über, ihr Geld zur Sicherheit in GOLD anzulegen und sind seit mehr als 10 Jahren jedes Jahr NETTO-KÄUFER von Gold, kaufen tonnenweise Gold

Welches Investment in Gold ist zu empfehlen?

Wir empfehlen, folgendes Gold zu kaufen:

Diese Goldmünzen und Goldbarren können Sie jederzeit auf der ganzen Welt wieder zu Geld machen, weil sie weltweit anerkannt sind. Gleichzeitig haben Sie Stückelungen, die klein genug sind, wenn Sie flexibel irgendwann etwas zurückgeben wollen.

Goldbarren kaufen 100 Gramm
Goldbarren, z.B. von Heraeus zur Vermögensabsicherung