Goldnachfrage scheint auch 2018 in China groß zu sein

China hat im Jahr 2017 alleine schon Gold in Form von Goldschmuck im Gewicht von 646 Tonnen nachgefragt, was 3% mehr als im Jahr zuvor war. Auch die Goldbarren- und Goldmünzenkäufer in China kaufen massiv Gold: Alleine in 2017 waren es 306 Tonnen, was einem Plus zum Vorjahr von 8% entspricht.

China hat Indien um Längen überholt

Der Wohlstand in China hat dazu geführt, dass auch die Goldnachfrage Chinas weit größer als die in Indien ist, die lange Zeit als weltweit führend galt. In 2017 wurden aber in Indien nur 162 Tonnen Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen nachgefragt, annähernd halb so viel wie in China.

Chinas Goldhändler sind zuversichtlich – +6%

Befragt man die Goldhändler in China, so hört man allenorten, dass die Nachfrage dieses Jahr mindestens so groß sei wie letztes Jahr, wenn nicht mehr. Genaue Zahlen werden noch nicht nach außen gegeben, aber der Nachfragezug aus China scheint weiter zu fahren.  Die Zuversicht nehmen die Goldhändler auch daraus, dass Anlagealternativen in China fehlen: Die Regierung habe in zahlreichen chinesischen Städten den Immobilienkauf mittlerweile streng reglementiert, bzw. sogar eingeschränkt und der chinesische Aktienmarkt ist für viele Investoren mangels Kursanstiegen nicht so interessant, also wird Gold gekauft. Das Beratungsunternehmen Metals Focus erwartet in 2018 eine Steigerung der Goldnachfrage in China um 6%.

Ungarn holt auch Gold zurück

Ähnlich wie Österreich und Deutschland holt nun auch Ungarn Gold aus Staatsbeständen, welches im Ausland gelagert ist, ins Inland zurück. Ungarns Bestände sind allerdings deutlich übersichtlicher als die deutschen Goldreserven. Ungarn hat zunächst angekündigt, rund 3000 Kilogramm Gold aus Londoner Tresoren ins Land zurück zu holen. Zu Beginn der 70er Jahre hatte Ungarn noch Goldreserven im Volumen von 65-70 Tonnen, – Ende der 80er hatte man beschlossen, das Gold größtenteils zu verkaufen. Nunmehr hat man noch rund 3 Tonnen Gold in Londoner Tresoren und die holt man zurück.

Russland fördert etwas mehr Gold

Russlands Goldminen haben im letzten Jahr rund 271 Tonnen Gold gefördert. Insgesamt habe man Gold im Volumen von 317,7 Tonnen produziert, was aber das Gold-Recycling und die Goldgewinnung als Nebenprodukt aus anderen Minen mit einschließt, gab die Goldminenvereinigung bekannt. Stimmen die Zahlen, wären 271 Tonnen 7% mehr als ein Jahr zuvor. Dieses Jahr rechne man mit 285 Tonnen, was einem Plus von 5% entsprechen würde. Ein Großteil des in Russland geförderten Goldes wandert traditionell in die Staatsbestände der Bank of Russia. Der in den USA betriebene Dienst U.S. Geological Survey sieht die Goldförderung in Russland in 2017 eher niedriger bei nur 255 Tonnen Gold. Die Wahrheit liegt vermutlich zwischen diesen Zahlen.

Maplegram 2018 frisch eingetroffen

Aus Kanada kamen neben einigen Sammlermünzen auch wieder frische Maplegram – Sets 2018, die 25 einzelne 1-Gramm-Goldmünzen beinhalten. Das Gros der Goldmünzen-Nachfrage bezog sich heute auf Maple Leaf Gold und Gold-Kängurus.

Bei Sammlern und Investoren begehrt: Maplegram mit 25 einzelnen 1-Gramm-Goldmünzen

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