Perth Mint verkauft doppelt so viele Goldmünzen im Juli

Die australische Münzprägestätte Perth Mint merkt auch die vermehrten Käufe von Goldmünzen und Goldbarren, die aufgrund des Preisrücksetzers eingesetzt haben. Im Juli 2018 verkaufte man bei der Perth Mint mit 29.921 Unzen fast doppelt so viel Gold wie noch im Monat zuvor (Juni 2018: 16.847 Unzen).

Mehr Gold als im Vorjahr verkauft

Auch im Vergleich zum Juli 2017, wo man 23.675 Unzen Gold verkaufte, sind die aktuellen Verkaufszahlen deutlich höher. Besonders deutsche Edelmetallkäufer trieben die Verkaufszahlen der Perth Mint nach oben. Besonders beliebt bei den deutschen Käufern sind die Känguru Goldmünzen .

Silber-Absatz mehr als verdoppelt

Die Perth Mint konnte aber im Juli auch ihren Silber-Absatz mehr als verdoppeln: Während man im Juni 2018 nur 229.280 Unzen Silber verkauft hat, wurden im Juli 2018 mehr als doppelt so viele, nämlich 486.821 Unzen Silber verkauft.

Besonderen Anteil haben daran vor allen Dingen die Känguru Silbermünzen und die Dragon Münzbarren in Silber.

Einer der Hauptumsatzträger der Perth Mint: Känguru Silbermünze 2018 1oz Silber
Einer der Hauptumsatzträger der Perth Mint: Känguru Silbermünze 2018 1oz Silber

 

Goldmünzen American Eagle : Verkäufe +42% im Juli 2018

Die staatliche amerikanische Münzprägestätte US MINT vermeldet für Juli 2018 wieder anziehende Goldmünzen-Verkäufe. So konnten von der 1oz Goldmünzen AMERICAN EAGLE im Juli 31.500 Exemplare verkauft werden. Im Monat zuvor waren es nur 21.500 Stück, mithin ein Anstieg um über 42%.

Mehr als doppelt so viele Goldmünzen wie im Vorjahr

Vergleicht man es mit dem Jahr 2017, wo nur 13.500 Gold-Eagles im Juli verkauft worden sind, hat die Münzprägestätte ihren Gold-Umsatz hinsichtlich der Eagles sogar mehr als verdoppelt.

Niedriger Goldpreis lockt Käufer

Der niedrige Goldpreis – in Dollar aktuell nur rund 1223 $/oz lockt in den USA Käufer ins Gold. US-Händler berichten auch von anziehenden Goldbarren-Käufen und verstärkten Absätzen von Maple Leaf Goldmünzen in den USA.

Auch in Europa, wo der Goldkurs in Euro aktuell bei rund 1047 €/oz auch im Vergleich zu den letzten 12 Monaten sehr günstig liegt, greifen die letzten Wochen vermehrt Investoren zu und sichern sich Goldunzen zu niedrigen Preisen.

Krügerrand in Gold und Silber gefragt

Besonders gefragt sind aktuell Krügerrand Goldmünzen und – was neu ist – auch Krügerrand Silbermünzen, die ab August 2018 ebenfalls für Anleger zur Verfügung stehen. Vertreter aus Südafrika hatten gestern extra zu einer Pressekonferenz nach Frankfurt eingeladen, um auf die Markteinführung des Krügerrands in Silber hinzuweisen. Der Krügerrand in Silber gehört damit nun zu den klassischen Silber-Anlagemünzen wie Maple Leaf, Wiener Philharmoniker und das Känguru aus Australien.

Krügerrand Silber 2018 1oz Münze
Krügerrand Silber 2018 – neu am Markt und gleich erfolgreich!

Kontrabass Goldmünze 50 Euro 2018 im Anflug

Deutschland bekommt eine neue Goldmünze: Mit der 50-Euro-Goldmünze Kontrabass gibt die Bundesrepublik Deutschland am 10.August 2018 eine neue Goldmünze heraus.

50.000 Münzen Kontrabass pro Prägestätte

Jede der fünf deutschen Münzprägestätten soll maximal 50.000 dieser Goldmünzen herstellen dürfen, sodass die Gesamtauflage auf maximal 250.000 Stück limitiert ist. Wie immer wird man den Herstellort der Goldmünzen an den kleinen Buchstaben A, D, F, G oder J auf der Münze erkennen, wobei die Buchstaben für folgende Münzprägestätten stehen:

Kontrabass Goldmünze Mitte August verfügbar

Es gehen jetzt schon eine ganze Reihe Orders für die Goldmünze Kontrabass ein, – der Ausgabetermin wurde staatlicherseits auf den 10.8.2018 festgelegt, -im Regelfall werden in den 2 Wochen danach die Münzen im Großhandel zur Verfügung stehen, sodass Sammler und Geldanleger in der zweiten Augusthälfte mit den Münzen rechnen können. Besonders beliebt bei Sammlern ist natürlich der Komplettsatz Kontrabass ADFGJ mit allen fünf Münzen, d.h. aus jeder deutschen Prägestätte ein Exemplar.

Kontrabass Komplettsatz Goldmünzen 2018
Komplettsatz Kontrabass bei Sammlern besonders beliebt

50 Euro Goldmünzen-Serie Musikinstrumente

Der Kontrabass ist das Startmotiv einer fünfteiligen Goldmünzen-Serie MUSIKINSTRUMENTE, die von 2018 bis 2022 läuft. Die von Erich Ott gestaltete Kontrabass-Goldmünze wiegt 7,78 Gramm (1/4 Unze) und hat einen Durchmesser von 22 mm. Die aus 999,9er Feingold bestehende Münze weist einen geriffelten Rand auf und ist bei der staatlichen Ausgabestelle bereits ausverkauft. Im Rahmen der Serie sollen die folgenden Münzen erscheinen:

  1. Kontrabass (2018)
  2. Hammerflügel (2019)
  3. Orchesterhorn (2020)
  4. Pauke (2021)
  5. Konzertgitarre (2022)

Diese Musikinstrumente gelten als Botschafter deutscher Musikkultur im In- und Ausland.

goldmuenzen-musikinstrumente-badv-deutschland
Diese Goldmünzen-Motive in der Serie Musikinstrumente sollen ab 2019 dem Kontrabass folgen

Technische Daten der 50 Euro Goldmünze

  • Prägequalität: Stempelglanz
  • Gewicht: 7,78 Gramm (1/4 oz)
  • Metall: Gold
  • Feinheit: 999,9/1000
  • Jahrgang: 2018
  • Erstausgabe: 10.8.2018
  • Nennwert: 50 Euro
  • Land: Deutschland
  • Durchmesser: 22 mm
  • Verpackung: Kapsel u. Etui

Kontrabass Goldmünze steuerfrei

Da die Goldmünze 50 Euro Kontrabass die Kriterien für Anlagegold (§25 c UStG) erfüllt, darf die Goldmünze in Deutschland mehrwertsteuerfrei verkauft werden.

Genaue Auflage Kontrabass Goldmünze

Die genaue Auflage der Goldmünze Kontrabass steht noch nicht fest. Eine Maximalauflage von 250.000 Stück wurde festgelegt, also 50.000 pro deutscher Prägestätte. Wieviele Goldmünzen davon aber tatsächlich hergestellt werden, ist noch nicht veröffentlicht. Von der 50-Euro-Goldmünze LUTHERROSE wurden im Vorjahr vergleichsweise 150.000 Stück tatsächlich hergestellt, die 20-Euro-Pirol Goldmünze in 2017 wurde tatsächlich 168.000x hergestellt und die 100-Euro Goldmünze Luthergedenkstätten in 2017 wurde 158.000x produziert.

Insoweit könnte es durchaus sein, dass sich die tatsächliche Auflage der Kontrabass Goldmünze auch eher bei 150.000 Stück bewegt als bei 250.000 Stück. Dafür spricht, dass der Bund zunächst auch in einer Ausschreibung einen Hersteller für 150.000 Goldronden (Münzrohlinge) gesucht hat, der in der Lage ist, ggf. auch bis zu 250.000 Stück zu liefern.

Abbildungen: BADV, Fotograf: Hans-Jürgen Fuchs

 

 

EZB will Zinsen noch mind. 1 Jahr bei NULL Prozent lassen – soll man jetzt Goldbarren kaufen?

Die EZB hat durch Ihren Präsidenten, Mario Draghi erklärt, dass die Zinsen nicht nur aktuell, sondern noch mindestens ein weiteres Jahr bei Null Prozent belassen werden sollen. Banken, die bei der EZB Geld auf dem Konto haben, müssen dafür sogar weiterhin Strafzinsen zahlen, – in Höhe von 0,4%. Zwar wolle man das Anleihekaufprogramm, in dem man aktuell für 30 Milliarden Euro im Monat Wertpapiere von den Märkten kaufen, ab Oktober reduzieren und später nahezu einstellen, aber das Zinsniveau werde auch weiterhin bis mindestens Juli 2019 auf Null Prozent bleiben, ließ die EZB verkünden.

Inflation steigt im Euroraum

Die Volkswirte, die sich bei der EZB mit der Inflation beschäftigen, haben zwischenzeitlich ihre Prognosen angehoben: Statt wie noch im April 1,5% Inflation für dieses Jahr vorherzusagen, geht man jetzt für 2019 von 1,7% aus, – also von einem Anstieg der Inflation. Auch die Wachstumsprognosen nahm man zurück: Statt zuletzt für dieses Jahr 2,4% zu prognostizieren, geht man nun nur noch von 2,2% Wachstum für 2018 aus.

Resultat: Sparzinsen auch weiterhin bei Null oder mickrig

Für Banken folgert daraus, dass die Zinsen für Spareinlagen und Festgelder auch weiterhin bei Null Prozent oder absolut niedrig sein werden. Die EZB sprach davon, noch mindestens über den Sommer 2019 die Zinsen auf dem jetzigen Niveau (Null Prozent) zu belassen.

Goldbarren kaufen eine Alternative?

Auf dem jetzigen niedrigen Goldpreis-Niveau von 1220 US$/oz, respektive 1048 €/oz sind damit Goldbarren wie auch Goldmünzen eine Alternative. Bisher sehen nahezu alle Analysten für die nächsten 12 Monate einen Goldpreisanstieg für die Feinunze Gold. Zudem haben sowohl die USA wie auch China sinkende Goldförderungen aus den eigenen Minen vermeldet.Die Knappheit des Materials zusammen mit dem herumvagabundierenden Anlagekapital, welches eine Anlage jenseits der Nullzinsen sucht, könnte für steigende Goldpreise sorgen.

100 Gramm und 1 Unzen Goldbarren besonders gefragt

Nach der EZB-Verkündung über ein weiteres Jahr Nullzinsen waren dann auch 100 Gramm Goldbarren und 1-Unzen-Goldbarren besonders stark nachgefragt – typische Geldanleger-Größen. In den letzten Tagen setzten auch Vorbestellungen für die in Kürze erscheinende 50-Euro-Goldmünze Kontrabass aus Deutschland ein.

Kontrabass 50 Euro Goldmünze 2018 Deutschland
Goldmünze 50 Euro Kontrabass wird schon ordentlich bestellt

Goldpreis-Chart

Der Goldpreis-Chart zeigt, dass jetzt im Vergleich zu den letzten 30 Tagen eine günstige Gelegenheit zum Positionsaufbau ist, die Kurse sind aktuell relativ niedrig, was viele Kunden durch Orders zur Positionsverbilligung oder -verstärkung nutzen.

Goldpreis-2018-Juli-chart
Goldpreis-2018-Juli-chart

 

Auch Chinas Goldminen bringen immer weniger Gold hervor

Was Analysten die letzten Jahre schon gebetsmühlenartig vorhergesagt haben, wird nun Wirklichkeit: Die Goldminen dieser Erde produzieren immer weniger neues Gold. Es wird immer schwieriger, Gold aus der Erde zu holen. Nach stark zurückgehenden Förderungen in Südafrika vermelden jetzt auch die Goldminen Chinas zurückgehende Förderungen:

Goldproduktion im ersten Halbjahr 2018  MINUS 8%

China, ein Land, welches als weltgrösster Goldproduzent gilt, hat für das erste Halbjahr 2018 zurückgehende Gold-Explorationszahlen vermeldet. Im ersten Halbjahr hat man nur noch 190,28 Tonnen Gold produziert, gab die China Gold Association bekannt. Das dabei aus Goldminen geholte Gold ging sogar noch stärker zurück: Um 9,4% sank der Goldminen-Ausstoß auf nur noch 161,62 Tonnen Gold. Gold als Nebenprodukt bei der Verarbeitung anderer Metalle fiel in Höhe von 28,66 Tonnen an, was die Differenz zu 190 Tonnen Gesamt-Goldproduktion erklärt.

Viele Gründe für Rückgang der Goldförderung

Die Gründe für den Rückgang der Goldförderung sind vielfaltig:

  • Minen lassen sich nicht mehr wirtschaftlich ausbeuten, da man immer tiefer graben muss und immer weniger Gramm Gold pro Tonne Gestein vorkommt
  • Umweltauflagen wurden strenger kontrolliert. Unter Einhaltung von Umweltauflagen können einige Minen nicht mehr Gold unter den Weltmarktpreisen fördern, – Förderung unter Verstoß gegen Auflagen wird aber nicht mehr zugelassen
  • Wilder Abbau ohne Schürfrechte wurde eingeschränkt: Wer für Schürfrechte etwas bezahlen muss, kann nicht mehr kostendeckend Gold aus der Erde holen
  • Viele Goldminen sind schon weitgehend ausgebeutet, den Rest abzubauen lohnt sich erst bei deutlich höherem Goldpreis

Bereits im Jahr 2017 war Chinas Goldproduktion gefallen – auf 426 Tonnen im Gesamtjahr. Eine Zahl, die dieses Jahr nicht erreicht werden wird. Der Rückgang von 2016 auf 2017 hatte bereits 6% betragen.

Alleine für Goldschmuck in China 351 Tonnen verbraucht

Im ersten Halbjahr 2018 wurde in China alleine in der Schmuckherstellung schon Gold im Gewicht von 351,84 Tonnen gebraucht, ein Plus von 6,4% ggü. Vorjahr. Gold für industrielle Anwendungen wurde im ersten Halbjahr im Volumen von 51,67 Tonnen gebraucht (+13,8% ggü. Vorjahr), vor allen Dingen in der Elektronikindustrie.

Goldpreis geht wieder nach oben

Der Goldpreis in Euro ist am heutigen Mittwoch wieder deutlich gestiegen, bewegte sich im Mittagshandel um 1054 €/oz und damit wieder über der Grenze von 1050 Euro/Unze, unter der er gestern notierte. Auch in US-Dollar war der Goldkurs fester, notierte mit 1232 $/oz wieder über 1230.

Deutlich gesteigerte Nachfrage nach Goldmünzen und Silbermünzen

Sowohl gestern wie auch heute kam es zu einer deutlich gesteigerten Nachfrage nach Gold- und Silbermünzen. Bei den Silbermünzen hatte das australische Känguru die Nase vorn, gefolgt von den neuen Silber-Krügerrands. Mit Preisen unter 1100 Euro konnten Anleger auch bei den Goldmünzen zuschlagen, was vorzugsweise bei Krügerrand 1oz Gold und dem Maple Leaf aus Kanada geschah.

 

 

Gold war schon lange nicht mehr so preiswert – Russen kaufen tonnenweise Goldbarren

Der Goldpreis liegt im heutigen Mittagshandel bei rund 1048 Euro/Unze und damit so günstig wie seit langem nicht mehr. Der Goldkurs in US-Dollar bewegte sich um ein Niveau vom 1227 $/oz.

Russland kauft 15,5 Tonnen Gold

Glaubt man den Statistiken der russischen Zentralbank, so hat die Bank of Russia alleine im Juli Gold im Gewicht von 15,55 Tonnen dazu gekauft. Damit addieren sich die Käufe der Zentralbank Russlands dieses Jahr schon auf mehr als 105 Tonnen. Russland hält nun über seine Staatsbank 1943 Tonnen Gold.

US-Staatsanleihen abgestoßen – Gold gekauft?

Einen Teil des Goldes könnte die Bank of Russia mit dem Verkauf von US-Staatsanleihen finanziert haben, – Russland befindet sich aktuell nicht mehr unter den 30 größten Kreditgebern der USA, zu denen es lange Zeit gehörte. Zuletzt stand Russland noch auf Platz 22 der Liste. Größter Besitzer von US-Staatsanleihen ist weltweit China, die für ca. 1,2 Billionen US-Dollar Staatsanleihen besitzen. Durch massive Verkäufe könnte China so sowohl den Dollarkurs wie auch das Zinsniveau in den USA beeinflussen.

Im April verkaufte die Bank of Russia US-Staatsanleihen im Volumen von 47,5 Milliarden US$ ab, im Mai 33,8 für 33,8 Milliarden US-Dollar. Russland besitzt nunmehr nur noch US-Staatsanleihen im Volumen von 14,9 Milliarden US-Dollar – was der tiefste Stand seit 2007 ist.

Schweiz exportiert 400 Tonnen Gold nach China

Auch die Schweiz vermeldet für das erste Halbjahr Exporte von rund 400 Tonnen Gold nach China (274 Tonnen Festland, 126 Tonnen Hong Kong). Da China auch von anderen Ländern wie den USA, Australien oder Großbritannien Gold importiert, vermag man zu ermessen, wie groß der Goldhunger der chinesischen Bevölkerung ist. China hat mit seinen 400 Tonnen mehr als die Hälfte aller Schweizer Goldexporte (718 Tonnen) im ersten Halbjahr 2018 ausgemacht. Sieht man die Goldhandelsaktivitäten an der Shanghaier Goldbörse, wo 1kg Goldbarren gehandelt werden, stellt man fest, dass im ersten Halbjahr in China über 1000 Tonnen Gold gekauft worden sind. Nicht von der Staatsbank, sondern von der Bevölkerung oder institutionellen Anlegern.

Mongolei kauft auch Gold

Dagegen muten die 8,3 Tonnen Gold, die die Staatsbank der Mongolei als Zukauf vermeldet hat, gerade zu minimalistisch, zeigen aber, dass auch andere Zentralbanken auf Gold als Geldanlage setzen. Bei allen Schwankungen, denen der Goldpreis unterliegen kann.

Deutsche Anleger kaufen massiv Gold

Deutsche Anleger nutzen die niedrigen Goldkurs massiv zum Kauf, die Nachfrage ging von ohnehin schon starkem Niveau in einzelnen Gattungen teilweise mehr als 50% nach oben. Besonders gefragt waren Krügerrand Goldmünzen aus Südafrika und Känguru Goldmünzen aus Australien. Bei den Silbermünzen gingen massive Bestellungen für die neuen Krügerrand Silbermünzen 2018 ein, zudem massive Orders für das australische Silber-Känguru.

 

Schiff Dmitrii Donskoii mit 5500 Kisten Goldmünzen auf Meeresboden gefunden?

Ein Bergungsteam will vor Südkoreas Küste das russische Schiff Dmitrii Donskoii auf dem Meeresgrund gefunden haben. Um das Schiff ranken sich Gerüchte, dass sich dort Gold im heutigen Wert von über 130 Milliarden Dollar befinden soll. Gelagert in 5.500 Kisten. Das Schiff sei vom russischen Kapitän 1905 versenkt worden, nachdem es von der japanischen Flotte angegriffen worden war.

Doch kann dies überhaupt sein?

Faktencheck zum angeblichen Gold-Schiffswrack:

Ist das Schiff Dmitri Donskoi überhaupt dort gesunken? 

Das darf als wahrscheinlich gelten, es ist auch seit Jahrzehnten in Schiffswrack-Karten eingezeichnet, so z.B. auch hier: Schiffswrackkarte Asien – der aktuelle angebliche Fundort ist in der Nähe des vermuteten Sinkorts, der auch in japanischen Archiven zum Krieg damals angegeben ist. Das Wrack liegt vor der Küste Südkoreas, ca. 1,3 Kilometer vor der Insel Jeodong-ri (Ulleung), östlich vom eigentlichen Südkorea.

Die Schlacht von Tsushima, die zum Sinken des Schiffes geführt hat, ist an mehreren Stellen dokumentiert, auch in Japan. Im Internet findet sich eine Zusammenfassung z.B. auch hier: Schlacht von Tsushima

Der Panzerkreuzer Dimitri Donskoi wurde nach einheitlichen Schilderungen in der Schlacht am 27.5. und 28.5.1905 so schwer getroffen, dass er nach weiteren Treffern am 29.5.1905 zu der Insel fuhr und Besatzung und Verwundete an Land setzte (ausschiffte) und anschliessend die Selbstversenkung einleitete.

dimitri-donskoi-schiff-1897
Hier ein Bild der Dimitri Donskoi aus dem Jahr 1897 – bevor sie mit der baltischen Flotte 1904 dem bedrängten Port Arthur Hilfe bringen wollte, 1905 trifft sie auf dem Weg nach Wladiwostock in der Region von Korea/Japan auf die japanische Flotte unter Admiral Togo

Sind die Taucher sicher, dass es das richtige Schiff ist?

Ja, man habe auch die Beschriftung des Schiffes entziffern können, die auf Videoaufnahmen erstaunlich gut erhalten ist, – dafür, dass das Schiff schon hundert Jahre unter Wasser liegt. Dies erstaunt allerdings, hier das Video der Bergungscrew:

Wer hat das Wrack mit den Goldmünzen entdeckt?

Den Rumpf des Schiffswracks haben Taucher der südkoreanischen Firma Shinil Group entdeckt, die seit Jahren nach dem Wrack suchen. Bisher wurde das Schiff nur mit bemannten Mini-U-Booten inspiziert und scheint von der Form her mit dem vermissten und vermeintlich gesunkenen Schiff übereinzustimmen. Das Schiff liegt in ca. 400m Tiefe.

Ist der Wert der Goldmünzen plausibel?

Angegeben wird eine Ladung, die allerdings noch niemand gesehen hat, von 5.500 Kisten mit Gold, die 133,4 Milliarden Dollar wert wären. Per 18.7.2018 kostete eine Feinunze Gold 1224 US$, was einem Kilo-Goldpreis von 39.351 US-Dollar entspricht. Wenn das Gold im Schiff 133,4 Milliarden Dollar wert sein soll, müssten im Schiff 3,39 Millionen Kilo oder 3.390 Tonnen Gold gewesen sein. Bei 5500 Kisten im Schiff, wiegt jede Kiste dann mehr als 600 Kilogramm – nur der Inhalt wohlgemerkt. Man darf sich fragen, wer vor mehr als 100 Jahren 5.500 Kisten mit je über 600 Kilogramm Inhalt in den Schiffsrumpf verbracht hat? Und wofür das Gold gewesen sein soll. Angeblich zur Kriegsfinanzierung.

Obige Berechnung basiert darauf, dass das Gold zum Materialwert/Schmelzwert angesetzt wird. Sind im Schiff seltene Goldmünzen enthalten, für die ein deutliches Aufgeld auf den reinen Materialwert erzielt werden kann, reicht natürlich ein geringeres Goldgewicht, um den Gegenwert zu erzielen.

Die Tonnage des Schiffes wird mit 5.976 t in russischen Geschichtsbüchern angegeben, die Motoren hatten wohl um die 7000 PS, 5200 kW, was eine Goldbeförderung im genannten Volumen möglich macht. Allerdings dürfte das Schiff dann sehr tief gelegen haben.

Berichten auch lokale Medien von dem Fund?

Ja, auch mehrere koreanische Zeitungen berichten über den Fund, greifen dabei aber natürlich auf die von dem Bergungsunternehmen zur Verfügung gestellten Bilder und Informationen zurück, Berichte finden sich z.B. auch in der Koreatimes.

Wann wird das Schiff geborgen?

Die Shinil Group beabsichtigt, das Schiff im Zeitraum von Oktober bis November diesen Jahres zu bergen.

Wer bekommt das Gold aus dem Schiff?

Sofern im Schiff überhaupt Gold gefunden wird, so sei mit der russischen Regierung ein Übereinkommen getroffen worden, dass Russland die Hälfte des Goldes erhält, bzw. dessen Gegenwert. 10% des Goldes sei für Tourismusprojekte auf der Insel Ulleungdo vorgesehen, wo das Wrack gefunden worden ist. Unter anderem ist ein Museum geplant, welches dem Wrack und seiner Besatzung gewidmet wird. Einen Teil des Goldes wolle man auch in Projekte zur Förderung Nordostasiens stecken, wie eine Eisenbahnlinie, die Russland mit Südkorea verbindet. Den Rest des Geldes erhält das Explorationsunternehmen – so der Plan.

Gold auch nach 100 Jahren wertvoll

Unabhängig davon, ob und wieviel Gold man in dem Schiffswrack findet: Wenn Gold im Wrack ist, ist dies auch 113 Jahre nach dem Sinken des Schiffes noch wertvoll und werthaltig. Was man von allen Banknoten, die damals existierten ebenso wenig behaupten kann, wie von etwaigen Schuldverschreibungen oder Zertifikaten. Es bleibt abzuwarten, wieviel Goldmünzen und Goldbarren tatsächlich im Schiff gefunden werden.

USA haben 4,6 Millionen ausländische Goldmünzen im Bestand

Glaubt man jüngst veröffentlichten Berichten in den USA, die auf Inventuren in den staatlichen US-Tresoren zurückgehen sollen, so haben die USA insgesamt 4,6 Millionen Goldmünzen ausländischer Herkunft im Bestand.

Auch Goldmark aus dem Kaiserreich in den USA

Unter den Goldmünzen im US-Bestand sind neben Sovereigns, französischen 20-Francs-Stücken und anderen Goldmünzen auch 20-Mark-Goldmünzen aus dem Kaiserreich. Statt die Münzen zu schmelzen, hat man sie in den USA in Säcken aufbewahrt.

Kaiserreich Goldmünzen 20 Mark
Auch deutsche 20 Mark Kaiserreich Goldmünzen lagern zu Tausenden in den USA in der US Mint

Herkunft der Goldmünzen

Die Goldmünzen stammten u.a. aus dem Abfangen eines Schiffes, welches Richtung Polen unterwegs war. Die USA zahlten der Bank, für die das Gold bestimmt war, das Gold in Barren aus und behielten die Münzen. Überdies wurden Goldmünzen z.B. auch von Argentinien und Griechenland erworben.

Berichtet hatte als eines der ersten Medien in den USA das Magazin Motherboard.vice.com

Die Informationen basieren auf einer Anfrage nach dem neuen Informationsrecht in den USA, nachdem Behörden auf bestimmte Anfragen Auskunft geben müssen. Die komplette Antwort der US-Regierung/Finanzministerium findet sich zum Nachlesen hier:

Aufstellung Goldmünzen USA

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Auszug aus der Bestandsliste ausländischer Goldmünzen in staatlichen US-Beständen, Quelle: Governmenttattic

Wo lagern die Goldmünzen jetzt?

Die Goldmünzen sollen auch heute noch in der US Münzprägestätte US Mint in West Point lagern, dem sogenannten West Point Bullion Depository, wo auch die von Amerika produzierten Bullionmünzen wie American Eagle in Silber und American Eagle in Gold hergestellt und gelagert werden.

Gold im Garten vergraben? 9% der Deutschen würden dies tun

9% aller Deutschen würden Gold im Garten vergraben – statt es im Haus zu verstecken oder in einem Bankschließfach zu deponieren. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die Kantar Emnid im Auftrag der Deutschen Börse getätigt hat. Die Umfrage unter 1002 Personen soll repräsentativ sein für die deutsche Bevölkerung ab 25 Jahren.

53% deponieren Gold im Schließfach

Geht es nach der Umfrage, so würden 53% der Befragten das Gold im Bankschließfach deponieren, 22% zuhause im Safe oder Tresor und 8% würden es einfach irgendwo im Haus in Schubladen, Schränken etc. verstecken.

37% der Deutschen können sich vorstellen, Gold zu kaufen

Von den im Juli 2018 Befragten konnten sich 37% vorstellen, dass angesichts der aktuellen politischen Lage der Goldkauf eine gute Idee wäre.

Gold kaufen und lagern
(So würden die Befragten Gold lagern – 37% können sich einen Goldkauf vorstellen)

Wie sollte man Gold lagern?

Hier ist die typische Anwalts-Antwort richtig : Es kommt darauf an.

Wie man sein eigenes Gold am besten lagert, kommt auf die Umstände an und, was dem Goldbesitzer wichtig ist.

Verfügbarkeit eigener Goldbestände

Vielen Goldbesitzern ist wichtig, jederzeit an das Gold heranzukommen. Damit scheiden viele Gold-bei-der-Bank-Lagermodelle schon einmal aus, da man dort i.d.R. nur Montag bis Freitag während der Öffnungszeit herankommt. Was ist, wenn ein unpassendes Gesetz am Freitag Abend veröffentlicht wird und ich schnell an das Gold möchte? Was ist, wenn in die Bank eingebrochen wird und kein ausreichender Versicherungsschutz besteht? Dies sind Gründe, warum der eine oder andere Anleger, sein Gold lieber zuhause aufbewahrt.

Goldlagerung zu Hause

Ob es ratsam ist, sein Gold zuhause zu verwahren, hängt auch von den individuellen Umständen ab: Wer über ein ausreichend großes Einfamilienhaus verfügt, hat i.d.R. gute Unterbringungsmöglichkeiten für das Gold, die für einen Gelegenheitsdieb oder -einbrecher nicht auf Anhieb zu entdecken sind. Die Einlagerung von Gold im Schlafzimmer-Schrank unter der Wäsche oder in 39-Euro-Möbeltresoren, die der Einbrecher schnell öffnen oder auch in Gänze mitnehmen kann, ist da sicher wenig ratsam. Da ist das Versteck in der Tiefkühltruhe oder in den Gummistiefeln im Keller sicher cleverer. Ein Vorteil von Gold ist ja, dass es über eine sehr hohe Wertdichte verfügt: Auf kleinem Raum kann man große Werte unterbringen. In einem Haus sollte das im Keller oder Dachboden oder anderen Räumen durchaus möglich sein, dies gut zu verstecken.

Größter Schutz für das Gold

Der größte Schutz für das Gold zuhause ist, dass möglichst wenig Menschen davon wissen. Angeberei und Protzerei vor Nachbarn, Putzhilfen oder Freunden ist da häufig suboptimal. Der Kreis der Informierten sollte möglichst klein gewählt werden. Was niemand weiß, bringt auch niemand auf dumme Ideen.

Wenn Tresor, dann richtig

Wenn Gold im Tresor untergebracht wird, dann in einem richtigen Tresor. Optimalerweise wiegt ein solcher Tresor mindestens 300 Kilogramm und ist in Boden und Wand verankert. Moderne Tresore bieten überdies die Möglichkeit der stillen Alarmauslösung. Mit einem Zahlencode gehen sie auf und mit einem anderen gehen sie auf und es wird stiller Alarm bei einer Wach- und Schließgesellschaft ausgelöst, die dann z.b. sofort die Polizei alarmiert. Eine solche Aufschaltung ist häufig für unter 50 Euro im Monat zu installieren. Wer über große Vermögen in seinem Tresor verfügt, sollt darüber nachdenken.

Ein vernünftiger Tresor in dieser Gewichtsklasse ist i.d.R. für zwei- bis dreitausend Euro zu bekommen, gebraucht manchmal sogar etwas preiswerter. Dies ist i.d.R. gut investiertes Geld, welches man auch nur einmal im Leben ausgibt. Ein guter Tresor hält ein ganzes Leben.

Wo kauft man einen Tresor?

Einen Tresor sollte man nur bei alteingesessenen Tresorfirmen kaufen, die zuverlässig und vertrauenswürdig sind. Was nützt Ihnen ein preiswerter Tresor, der von einer Firma gebracht oder installiert wird, die gleich die Leute beschäftigt, die den Tresor später auch wieder nachts ungefragt demontieren?

Einen ersten Überblick, welche Tresore es gibt und in welchem Kostenrahmen sich Tresore bewegen, erhält man z.B. bei folgendem Anbieter, der bundesweit liefert: hdg Tresore

Gold im Garten vergraben

Man kann auch Gold im Garten vergraben, was aber mangels baulichem Schutz immer das Risiko trägt, dass ein Dritter es unbemerkt wieder ausgräbt. Gold rostet nicht und ist vor Korrosion geschützt, dennoch sollte man das Gold, wenn man es schon im Garten vergräbt, in entsprechenden Behältnissen mehrfach verpackt und luftdicht verschlossen eingraben. Ein Rundumschutz durch Steinplatten verhindert dabei, dass ein Maulwurf oder andere Tiere, die unterirdische Gänge anlegen, Freude an ihrem Gold hat. Das Wichtigste aber ist bei Verstecken im Garten (wie auch im Haus): Sprechen Sie mit einer Person Ihres Vertrauens darüber, damit jemand  im Falle des Ablebens Bescheid weiß und nicht Generationen später ein unbeteiligter Dritter bei Umbaumaßnahmen darauf stößt.

Gold einmauern

Einige Goldbesitzer bevorzugen es, Gold im Keller oder einer sonstigen Wand einzumauern. Auch das kann vernünftig sein. Hier sollte man dann die Nähe zu Wasserleitungen oder Stromleitungen suchen, damit jemand mit einem Metallsuchgerät nicht auf ihr Versteck kommt, sondern einen entsprechenden Ausschlag am Gerät für die Wasserleitung oder Stromleitung hält.

Regelfall: Gold im Haushalt gut verstecken

Ungeachtet der jüngsten Umfrage dürfe der Regelfall in Deutschland sein, dass Goldbesitzer ihr Gold einfach gut im Haushalt verstecken. Ein 1kg-Goldbarren nimmt weniger Platz weg als eine Tafel Schokolade und sollte in jedem Haushalt leicht zu verstecken sein.

 

Silber Krügerrand 2018 st / Bullion ab sofort orderbar

Die südafrikanische Münzprägestätte South African Mint und Südafrikas Scheideanstalt Rand Refinery wollten im Jahr 2017 mit der Ausgabe eines silbernen Krügerrands in limitierter Auflage eigentlich nur das Jubiläum der Gold Krügerrand Münze feiern, die 50 Jahre erfolgreich am Markt gehandelt wurde. Doch Anleger weltweit haben Unmengen dieser Münze nachgefragt, womit man gar nicht gerechnet hatte. Daher hat man sich in Südafrika entschlossen, ab 1.8.2018 die Krügerrand in Silber unlimitiert als Anlagemünze anzubieten.

Silber Krügerrand 2018 kurz überm Silberpreis

Der Krügerrand in Silber mit der Jahreszahl 2018 in der Bullion- (Anlagemünzen-) Variante wird in Masterboxen a 500 Münzen ausgeliefert. In jeder Masterbox sind 20 tubes (Röhrchen) mit je 25 Münzen enthalten.

Jeder einzelne Krügerrand Silber 2018 wird kurz über dem reinen Silberpreis angeboten – mit nur einem kleinen Aufschlag für Herstellung und Vertrieb. Die Münze tritt damit in Wettbewerb zu den Anlagemünzen-Klassikern wie:

  • Maple Leaf Silber
  • Wiener Philharmoniker Silber
  • Känguru Silber
  • American Eagle Silber

und wird sicher weltweit Freunde finden.

Preisvergleich Silber Krügerrand 2018

Wer die Preise für den Silber Krügerrand 2018 vergleichen möchte und den aktuellen Tagespreis für diese Anlagemünzen sehen möchte, kann tagesaktuell hier schauen:

Aber keine Angst: Auch wer 500x eine Einzelmünze Krügerrand Silber 2018 bestellt, erhält diese in einer Masterbox geliefert.

Verpackung Krügerrand 2018 Silber

Die schwarzen Masterboxen für jeweils 500 Krügerrand sehen edel aus:

Silber Krügerrand 2018 Masterbox
Silber Krügerrand 2018 Masterbox für 500 Münzen

Tubes für Krügerrand Silbermünzen 2018

Wer 25 oder ein Vielfaches an 1oz Silber Krügerrand-Münzen bestellt, erhält diese in den Original-tubes ausgeliefert, die jeweils 25 Münzen fassen:

krügerrand 2018 silber tube

Tube für 25 Silbermünzen Krügerrand Silber 2018

Krügerrand Silber offizielles Zahlungsmittel

Auch die neuen Silber Krügerrand 2018 Münzen sind in Südafrika offizielles Zahlungsmittel, weswegen neben der Angabe FINE SILVER auf der Münze auch R1 steht. Der Nennwert in Südafrika lautet 1 Rand, wofür R1 die Abkürzung ist.