China kündigt den USA neue Zölle an – Goldpreis steigt deutlich

Kaum hat China den USA neue Zölle angekündigt, steigt auch schon wieder Goldpreis. Der Handelskrieg zwischen USA und China mit immer neuen Zöllen ist keineswegs beigelegt. Auch wenn US Präsident Trump einen Teil der groß angekündigten Zölle temporär ausgesetzt hat.

5000 Produkte im Volumen von 75 Milliarden Dollar betroffen

Chinas neue Zölle sollen rund 5000 verschiedene Produkte im Volumen von ca. 75 Milliarden US-Dollar betreffen und bereits am 1.September (1.Tranche) und 15.Dezember (2.Tranche) eingeführt werden. So werde man z.B. auf eines der Hauptexportgüter der USA, die Sojabohnen ab September 5% Zusatzzoll erheben. Ebenso auf Erdölimporte. Drastisch wird es dann im Dezember, wenn 25% Zoll auf Autoimporte nach China anfallen sollen.

China hatte noch diese Woche die USA zu einem Kompromiss im Handelsstreit aufgerufen, – es gab aber keine Einigung. Mit der nunmehr erfolgten Verkündigung der Zölle Chinas ist eine neue Eskalationsstufe erreicht und US-Präsident Trump dürfte klar werden, dass ein gegenseitiges Zoll-Wettrüsten auf Dauer auf beiden Seiten Verlierer erzeugt. Der gesamte Welthandel dürfte unter den Unsicherheiten leiden.

Massive Goldkäufe führen zum Goldpreisanstieg

Nach Bekanntwerden der Zölle setzten massive Goldkäufe an den Börsen international ein. Auch deutsche Edelmetallkäufer kauften massiv Goldbarren und Goldmünzen am Nachmittag. Vor allen Dingen Maple Leaf Goldmünzen und Krügerrands waren gefragt.

Goldpreis über 1370 €/oz

Der Goldpreis stieg am späten Nachmittag im deutschen Handel auf ein Niveau kurz über 1370 Euro pro Feinunze Gold. Auch der Goldkurs in Dollar stieg deutlich an und notierte bei 1525 $/oz.

Jerome Powell – FED Chef kündigt Reaktion auf Wirtschaftsprobleme an

Jerome Powell, der Präsident der US Notenbank FED, sprach bei einem Zentralbanker-Treffen in Jackson Hole am Fuße der Rocky Mountains zwar nicht explizit von weiteren Zinssenkungen, aber äußerte, dass er sich angemessen verhalten werde, um den Aufschwung zu stützen. Powell betonte, dass der US-Aufschwung langsamer werde und Unsicherheiten in der Handelspolitik eine Rolle spielten, womit er wohl auf den Zollstreit mit China anspielte. Analysten deuten die Rede so, dass die FED Mitte September die Zinsen in den USA senken werde, was traditionell in der Vergangenheit zu steigenden Goldpreisen führte.

Russland schafft Steuer auf Gold ab

Russlands Präsident Vladimir Putin hat die Mehrwertsteuer auf Gold und andere Edelmetalle abgeschafft, ein entsprechendes Gesetz wurde unterzeichnet. (Bundesgesetz Nr. 212-03 vom 26.7.2019)

20% Mehrwertsteuer auf Gold fallen weg

Durch das Gesetz fällt der bisherige Mehrwertsteuersatz von 20% auf Gold weg. Das Gesetz gilt für Edelmetalle und Edelmetallkonten, Goldmünzen sind jedoch ausdrücklich von der Steuerbefreiung ausgenommen.

Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Goldnachfrage nach der Steueränderung in Russland deutlich steigt, – die Zeitung Izvestia schätzt in einem Artikel, dass sich die Nachfrage nach Gold in den nächsten Jahren verzehnfachen könnte.

Russische Zentralbank sitzt auf Goldschatz

Russland fördert nicht nur selber Gold, sondern die russische Zentralbank hortet in den Währungsreserven auch 2218 Tonnen Gold, hatte im Juli noch rund 300.000 Unzen Gold hinzugekauft. Der Anteil des Goldes an den russischen Währungsreserven beträgt fast ein Fünftel (19,6%)

Mit der Steuerbefreiung geht Russland einen ersten Schritt, um der Bevölkerung Gold-Investments schmackhaft zu machen. Krügerrand und Co. werden aber wohl auch zukünftig zunächst steuerpflichtig bleiben.

Edelmetallhändler von J.P. Morgan bekennt sich der Goldpreis-Manipulation für schuldig

Ein weiterer Edelmetallhändler einer Großbank hat sich vor einem US-Gericht für schuldig bekannt. Diesmal trifft es einen 34 Jahre alten Händler des Hauses J.P.Morgan, der sich vor dem US-Gericht in Brooklyn für schuldig bekannte.

Spoofing zur Goldpreis-Manipulation

Mittels in den Markt gelegter Orders, für die es gar keinen Auftraggeber gab, sollten am Markt bestimmte Wirkungen erzielt werden: Durch das ‘In-den-Markt-Legen’ großer Verkaufsaufträge wurden z.B. Goldpreis-Senkungen erreicht. Kurz vor Ausführung wurden die Orders dann zurückgezogen. Dieses Vorgehen nennt sich Spoofing und ist verboten.

Tausende Vorfälle eingeräumt

Der Beschuldigte hat eingeräumt, zwischen Juli 2007 und August 2016 TAUSENDE von Aufträgen erteilt zu haben, die er gar im Bereich Gold, Silber, Platin und Palladium gar nicht ausführen wollte. Der Beschuldigte war zuletzt auch Executive Director bei J.P. Morgan. Dieses Amt hat er niedergelegt.

Justizministerium: Nur ein Rädchen

Aus dem US-Justizministerium ist zu hören, dass der Händler nur ein Rad im Gesamtsystem gewesen war, der sein Wissen hinsichtlich der Goldpreis-Verfälschungen von erfahreneren Händlern erlernt habe. Auch habe er dies nur mit Wissen seiner Vorgesetzten ausüben können.

16 Angeklagte wegen Goldpreis-Manipulation

Das US Justizministerium hat bisher alleine in den letzten 5 Jahren 12 Fälle und 16 Angeklagte bestätigt, für die die Bundesanwaltschaft bereits Anklagen eingereicht hat. Der jetzt betroffene Händler von J.P. Morgan sei bereits der zweite ehemalige J.P.Morgan-Händler, der gestanden hat. Die Händler kooperieren mit den Ermittlungsbehörden. Ein Urteilsspruch für den aktuellen Fall ist für den 19.Februar 2020 geplant.

Große Banken sehen Goldpreis bis 2000 $/oz steigen

Mittlerweile werden es immer mehr Marktteilnehmer und Banken, die für den Goldpreis die nächsten 12 Monate einen positiven Ausblick in den Analysen ihrer Edelmetallabteilungen stehen haben:

TD Securities sieht 2000 $/oz

Die Edelmetallanalysten bei TD Securities halten es für möglich, dass der Goldpreis die 2000 $/oz überschreitet, wenn das Umfeld der negativen Zinsen erhalten bleibt oder sich weiter ausbaut.

Bank of America: Gold könnte bis 2000 $ gehen

Auch die große Bank of America teilte in einem Rundschreiben an ihre Kunden mit, dass Gold für immer mehr Anleger interessant wird und dass im Bewusstsein einer bisherigen Goldpreisprognose von 1500$ ein zukünftiger Goldpreis von 2000$ für möglich gehalten wird, wenn das bisherige Umfeld und Szenario so bleibt.

Goldman Sachs sieht 1600 $

Das Bankhaus Goldman Sachs sieht die Möglichkeit eines Goldpreisanstiegs auf 1600 Dollar pro Feinunze Gold. Aber wenn die Wachstumssorgen sich weiter ausbreiten und der Handelskrieg sich ausweitet, könnte Gold auch deutlich höher steigen. Auch getrieben von einer starken Gold-ETF-Nachfrage, – so die Experten von Goldman Sachs.

Goldpreis in Euro

Der Goldpreis in Euro bewegte sich am heutigen Donnerstagnachmittag rund um die Marke von 1354 €/oz und blieb damit relativ fest. Gleiches gilt für den Goldkurs in US-Dollar, der sich stabil über 1500 $/oz halten konnte. Zuletzt notierte er am Nachmittag bei 1501 $/oz.

Kündigt Jerome Powell in Jackson Hole niedrigere Zinsen an?

Aus der Welt der Notenbanker kommen zahlreiche Delegierte diese Woche an den Fuß der Rocky Mountains, nach Jackson Hole. Von Donnerstag bis Samstag tagen dort die wichtigsten Zentralbanker der Welt, um über die zukünftige Geldpolitik zu debattieren. Doch die größte Spannung liegt auf dem Freitag. Dann wird der Präsident der amerikanischen Notenbank FED, Jerome Powell, eine Rede halten, die die Edelmetallhändler dieser Welt mit Spannung erwarten. In der Rede dürften Hinweise darauf enthalten sein, ob die FED im September die Zinsen senkt oder nicht.

Trump fordert Zinssenkung um 1 Prozent

Erst am Montag dieser Woche hatte US Präsident Trump von der FED lautstark eine Zinssenkung um einen Prozentpunkt gefordert. Eine kleine Zinssenkung Ende Juli hatte US Präsident Trump als Zeichen der Inkompetenz der FED-Führung gedeutet und fordert daher weitere Zinssenkungen. Ende Juli hatte die FED die Zinsen um einen Viertelpunkt auf ein Niveau von 2,0 bis 2,25% gesenkt. Das war Trump zuwenig.

Niedrige Zinsen = steigender Goldpreis

In der Vergangenheit lösten sinkende Zinsen häufig steigende Goldpreise aus, weil dann das Kapital, welches in Festverzinslichen Wertpapieren gebunden ist, häufig einen anderen Hafen sucht. Sinken die Zinsen gar auf Niveau gegen Null oder auch darunter, macht es für immer mehr Anleger immer weniger Sinn, Geld in Festverzinslichen Wertpapieren zu sparen und Gold wird als Alternative herangezogen. So die Erfahrung aus Europa und Japan. Der Europäischen Zentralbank EZB gehen allerdings bald die geldpolitischen Werkzeuge aus. Die Zinsen sind im Euroraum bereits bei Null und darunter. In Jackson Hole werden die Notenbanker sicher auch diskutieren, was man noch machen kann, wenn die Zinsen schon im Keller sind.

Für Sparer und Verbraucher sind Niedrigzinsen ein Horror

Für Sparer sind Minuszinsen ein Horror: Während die Inflation den Geldwert nach und nach reduziert, wächst angespartes Vermögen nicht mehr, sodass Sparer kalt enteignet werden. Daher fliehen viele Anleger in Sachwerte wie Gold, um dieser Enteignung zu entgehen. Mit einer Goldpreissteigerung die letzten Jahre saßen dabei viele Sparer bei Gold auch auf dem richtigen Pferd. Niemand kann garantieren, dass dies auch zukünftig so sein wird, aber die Wahrscheinlichkeit wird als groß angesehen. In den letzten Monaten ist Gold um ehr als 17% gestiegen. Sparer die auf Gold statt auf ein nicht verzinstes Sparbuch gesetzt haben, wurden so entschädigt. Gold bringt zwar keine Zinsen und man kann es nicht essen, aber in schlechten Zeit hat sich sein Gegenwert in der jeweiligen Währung häufig deutlich nach oben entwickelt. Damit haben Goldanleger der Inflation ein Schnippchen geschlagen.

Krügerrand und Goldbarren beliebt

Bei deutschen Anlegern sind nach wie vor Goldbarren und sogenannte Bullionmünzen (Barrenmünzen) wie der südafrikanische Krügerrand sehr beliebt. Kann man doch mit diesen Goldformen mehrwertsteuerfrei und mit nur geringem Aufgeld auf den reinen Goldpreis in das Anlagemedium Gold investieren.

Goldpreis am Mittwoch Morgen

im frühen europäischen Mittwochshandel notierte der Goldpreis in Euro auf einem Niveau von 1355 Euro/Unze, während der Goldkurs in US-Dollar bei 1504 $/oz lag.

Gold und Geld für mehr als 400.000 Euro von Sparkassenmitarbeiter unterschlagen?

Die Staatsanwaltschaft ist sich sicher, dass ein heute 42-jähriger Sparkassen-Angestellter aus dem Werra-Meißner Kreis Gold und Geld von Sparkassenkunden im Volumen von über 400.000 Euro unterschlagen hat. Entsprechende Klage wurde bei Gericht eingereicht.

29 Fälle rund um Gold und Geld

Die Staatsanwaltschaft Kassel hat lange ermittelt und ist sich sicher, dass der ehemalige Sparkassenangestellte das Vertrauen vor allen Dingen älterer Sparkassenkunden ausgenutzt habe. Er habe z.B. im Kundenauftrag bei der Hessischen Landesbank Goldmünzen und Goldbarren geordert, diese aber auf Kundenkosten für sich vereinnahmt. Auch soll er für mehrere 10.000 Euro Bargeld von Kundenkonten verfügt haben, die er selber verbraucht habe. Allein 13 Fälle betreffen eine über 80-jährige Kundin, der er Goldmünzen und Goldbarren unterschlagen haben soll. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Fall in der Gerichtsverhandlung abschließend darstellt.

Bank sah Schaden über 1 Mio Euro

Die Bank hatte sogar ursprünglich den Schaden mit über 1 Mio Euro beziffert. Die Staatsanwaltschaft hat nur das zur Anklage gebracht, was sie glaubt, auch beweisen zu können.

Anlagegold24 liefert Gold physisch aus

Anlagegold24 liefert bei Bestellung die Goldbarren und Goldmünzen auch physisch aus, so kann sich der Kunde selber vom Vorhandensein des Golds überzeugen. Auch Gold, welches auf ausdrücklichen Kundenwunsch verwahrt wird, kann jederzeit ausgeliefert werden. Durch strikte Einhaltung des Vieraugen-Prinzips und Kameraüberwachung bei Verpackung, Versand und Verwahrung ist selbst bei Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter ein Schaden zu Lasten von Kunden praktisch ausgeschlossen. Bei der betroffenen Sparkasse soll der Angestellte über mehrere Jahre unbemerkt Geld und Gold abgezwackt haben. Zwischen 2014 und 2019.

Hier kauft man Gold, welches man auch bekommt:

Wer Gold kaufen möchte, dass er auch erhält, kauft hier:

Goldbarren kaufen

Goldmünzen kaufen

Auch Deutsche Bank sieht Goldpreis in 2019 weiter steigen

Ende letzter Woche hat auch die Deutsche Bank ihre Goldpreisprognose nach oben angepasst. Die Analysten der Deutschen Bank sehen nun den Goldpreis in den nächsten sechs Quartalen auf mind. 1575 $/oz steigen. Im frühen europäischen Handel bewegte der sich der Kurs für die Feinunze Gold noch mit 1503 $/oz deutlich darunter. Der Goldpreis in Euro startete in den deutschen Montagmorgen mit rund 1355 Euro/Unze.

Deutsche Bank: Goldpreis könnte über 1700$ steigen

Die Deutsche sieht in bestimmten Macroszenarien den Goldpreis auch über 1700 Dollar die Unze steigen. Hier müsse die weitere Entwicklung abgewartet werden. Für die Goldpreisentwicklung 2019 seien vor allem die folgenden Punkte bisher wichtig:

  • Realzinsniveau
  • gebildete Risikoaufschläge an den Aktienmärkten
  • Zentralbank-Goldkäufe
  • US-Dollar-Kursentwicklung

2,6 Milliarden flossen in Gold ETFs

Im Monat Juli flossen alleine 2,6 Milliarden US-Dollar in Gold-ETFs, rechnete das World Gold Council aus. Damit haben diese Gold-ETFs einen rekordverdächtigen Stand von 2.600 Tonnen Gold aufgebaut. Ein Niveau, welches zuletzt im März 2013 erreicht wurde. Alleine der größte Gold-ETF der Welt, der SPDR Goldshares zog über 2 Milliarden US-Dollar neues Kapital an, welches in Gold investiert werden musste.

Goldpreis steigt um 17% in 3 Monaten

Alleine in den letzten 3 Monaten ist der Goldpreis um mehr als 17% gestiegen (in US$), was auf die große Nachfrage nach Gold zurückzuführen ist.

Hohe physische Goldnachfrage in Deutschland

In Deutschland ist auch aktuell eine hohe physische Nachfrage nach Gold zu verzeichnen. Neben Goldbarren werden vor allen Dingen die 1-Unzen Goldmünzen Krügerrand, Maple Leaf und australisches Känguru stark nachgefragt und von Anlegern häufig in 10er-Paketen oder einem Vielfachen davon geordert.

Rückgang der Renditen bei Festverzinslichen treibt Anleger ins Gold und den Goldpreis nach oben

In der Schweiz sind mittlerweile alle staatlichen Anleihen mit negativer Rendite versehen. Egal, ob man der Schweiz für 2, 5, 10 oder 20 Jahre Geld leiht: Man erhält weniger zurück, als man ‘angelegt’ hat. Für das Vorrecht, dem Staat Geld zu leihen, muss man also zahlen. Unter das Kopfkissen legen, wäre schonender für das Vermögen. Oder in Gold zu investieren.

Festverzinsliche in Yen und Euro im Minusbereich

Immer mehr Anleihen in Yen und Euro weisen auch Negativ-Renditen auf. Institutionelle Anleger wie z.B. Fonds oder Versicherungen tun sich schwer, solche Papiere zu kaufen, bei denen beim Kauf schon vorprogrammiert ist, dass man hinterher weniger zurückbekommt. Erste Versicherungen bauen schon Tresoranlagen, um Bargeld zu bunkern, weil dies billiger ist, als bei der Bank Negativzinsen auf Kontoguthaben zu zahlen.

Goldpreis in Euro bei 1370 €/oz

Der Goldpreis in Euro erreichte am Donnerstag Nachmittag (15.8.2019) bereits die 1370-Euro-Marke und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Auch in US-Dollar kletterten die Notierungen weiter. Mit 1521 $/oz wurden im europäischen Nachmittagshandel die Unzen Gold gehandelt.

Merrill Lynch sieht schon 2.300 Dollar/Unze

Das Bankhaus Merrill Lynch/Bank of America hält schon 2.300 Dollar pro Feinunze als Kursziel bei Gold für möglich. Nachdem Gold alleine vom 1. August bis 7. August um mehr als 100 Dollar pro Unze gestiegen ist, hält es das Bankhaus Wells Fargo auch für möglich, dass Gold die 1600$-Linie durchbricht. Zu der hohen Staatsverschuldung und den Negativzinsen sind ja weltweite Wachstumssorgen und Spannungsherde gekommen. Sobald noch ein neues Problemfeld hinzukommt, könne Gold weitere Sprünge machen.

Maple Leaf Goldmünze Umsatzspitzenreiter

Bei den Goldorders dominierte heute der Maple Leaf in Gold, der in zahlreichen Orders in zweistelligen Mengen enthalten war. Gleich danach folgten Krügerrand Gold und Goldbarren.

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Maple Leaf Goldmünze: Bei Anlegern eine der beliebtesten Goldunzen

Trump macht Rückzieher bei Zöllen – Aktien rauf – Gold runter

Nachdem US Präsident Trump gestern verkündet hat, dass man die für September angekündigten Zölle in Höhe von 10% auf Smartphones, Notebooks, Spielekonsolen und andere zunächst einmal auf den 15.Dezember verschieben werde, haben die Aktienmärkte Hoffnung geschöpft und drehten weltweit ins Plus. Bei Gold kam es zu Abgaben, Gold notiert mit 1502 $/oz, respektive 1343 Euro pro Feinunze aber immer noch fest, wenn auch fast 2% leichter als zu Spitzenkursen am gestrigen Tag.

Trump nennt Zoll-Ausnahmen

Der US-Präsident will wohl den Amerikanern das Weihnachtsgeschäft doch nicht vermiesen und nennt Mobiltelefone, Notebooks, Monitore, Spielekonsolen, bestimmte Schuhe und Textilien als Ausnahmen von der neuen Zollregelung für September. Für die genannten Produktgattungen soll die Zoll-Erhöhung um 10% erst ab 15.12.2019 greifen. Wenn es sich Präsident Trump bis dahin nicht noch anders überlegt. Die Apple-Aktie gewann über 4% nach der Nachricht.

Stärkere Inflation in USA der Grund?

In den USA waren neue Inflationsdaten bekannt geworden. Die Kerninflationsrate (ohne Nahrungsmittel und Energie) stieg im Jahresvergleich um 2,2%, gegenüber Vormonat um 0,3%. Eine so starke Verteuerung hatte es das ganze Jahr noch nicht gegeben. Möglicherweise wollte US Präsident Trump die Verteuerung durch zusätzliche Zölle nicht noch weiter antreiben.

USA verhandeln wieder mit China

Für den nächsten Monat sind wieder Verhandlungen zwischen China und USA rund um die Zölle angesetzt.

Deutsche Wirtschaft schwächelt – Rezession?

Die deutsche Volkswirtschaft schwächelt.Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte um 0,1% gegenüber dem Vorquartal gab das Statistische Bundesamt bekannt. Zum Jahresanfang konnten hier noch + 0,4% vermeldet werden. Der Abschwung sei überwiegend in der exportorientierten Industrie verwurzelt. Schleppender Strukturwandel in der Autoindustrie und eine sich abkühlende Weltwirtschaft wirken sich in Deutschland aus. Da nützt es auch nichts, wenn Verbraucher stark konsumieren, was seinen Grund in der Sinnlosigkeit des Sparens zu Null Prozent und einer relativ niedrigen Arbeitslosigkeit habe. Privater Konsum kann aber die Probleme der Wirtschaft nicht überdecken.

Merkel sieht schwierige Phase für Wirtschaft

Auch Bundeskanzlerin Merkel konstatierte nach ihrem Urlaub eine schwierige Phase für die deutsche Wirtschaft, will aber noch keine Konjunkturpakete starten. Nach einem Wachstum des BIPs im letzten Jahr um + 1,4% sehe man für dieses Jahr eher Gesamtjahreswerte von 0,5%.

Ökonomisch ist Deutschland damit Schlusslicht in der Eurozone.

Goldkäufe auf hohem Niveau

Nach wie vor kaufen zahlreiche deutsche Anleger Gold in Form von Goldbarren und Anlage-Goldmünzen wie Krügerrand oder Maple Leaf.

Manager Magazin sieht kein Ende beim Goldpreis-Höhenflug

Der Goldpreis hat letzte Woche erstmals die Marke von 1500 Dollar/Feinunze Gold (31,1 Gramm) überschritten. Das Manager Magazin titelte in der gestrigen Online-Ausgabe deshalb ‘Warum beim Gold-Höhenflug noch kein Ende in Sicht ist’.

Das Manager Magazin ist positiv für Gold gestimmt

Weitere Investoren könnten einsteigen

Im Artikel werden Goldmarkt-Experten zitiert, die als Grund für mögliche weitere Anstiege u.a. anführen, dass noch weitere Investoren in den Markt mit einsteigen werden. Die Unsicherheit zwischen USA und China sorge weiter für Unsicherheit an den Finanzmärkten, auch die Brexit-Frage ist noch nicht gelöst. All diese Punkte erhöhen die Attraktivität von Gold.

Heraeus positiv für Gold

Auch Heraeus ist positiv für Gold gestimmt, – nicht zuletzt wegen der Erwartung weiter sinkender Zinsen. Die Heraeus-Vorhersage, dass zunächst ein Anstieg bis 1530$/oz möglich sei, wurde am heutigen Dienstag (13.8.2019) allerdings schon fast erreicht. Gold stieg am Morgen um mehr als 13$ auf 1526 $/oz an, auch der Goldpreis in Euro schnellte am Dienstag abermals nach oben und bewegt sich gegen 10 Uhr im europäischen Handel auf einem Niveau von 1364 €/oz.

Massive Auftragseingänge im Edelmetallhandel

Deutsche Anleger kauften gestern und heute Vormittag massiv Gold ein, vor allen Dingen 100 Gramm Goldbarren, Krügerrand 1oz Gold und Maple Leaf Goldmünzen waren gefragt.

Goldman Sachs: 1575$ in 3 Monaten

Angesicht der Dynamik an den Edelmetallmärkten stellt sich der eine oder andere Marktteilnehmer die Frage, ob es wirktlich 3 Monate dauert, bis Gold auf 1575$ klettert. Das hatte das Bankhaus Goldman Sachs die letzten Tage als Erwartung in den Raum gestellt. Für den 6-Monats-Zeitraum sieht man sogar ein Gold-Kursziel von 1600 $/oz.

Harter Brexit könnte Goldpreis deutlich höher treiben

Kommt es allerdings im Herbst zu einem harten Brexit, was angesichts des britischen Prime Ministers gar nicht so unwahrscheinlich sein dürfte, könnte Gold noch deutlich höher steigen, äußerten britische Edelmetallhändler. Die Sorge auf der Insel unter Anleger ist mindestens teilweise sehr groß. Auch britische Anleger kaufen aktuell massiv Gold. US-Präsident Trump ließ es sich nicht nehmen, mitzuteilen, dass er Großbritannien nach einem harten Brexit gerne mit einem Handelsabkommen unterstütze. Boris Johnson hatte zuvor angekündigt, die EU auf jeden Fall spätestens zum 31.Oktober 2019 zu verlassen, – ob mit oder ohne Brexit-Abkommen. Ein von beiden Seiten (EU und UK) akzeptiertes Abkommen ist aktuell nicht in Sicht.