guarulhos-flughafen-sao-paulo-raub-gold

750 Kilogramm Gold am Flughafen geraubt

Genauer gesagt: 750 Kilogramm Edelmetalle, vor allen Dingen Gold raubten 8 Männer gestern (25.7.2019) am Flughafen von Sao Paulo. Der Wert wird mit ca. 30 Millionen Dollar angegeben, was darauf schließen lässt, dass auch ein kleiner Teil Silber enthalten sein dürfte. Die acht maskierten Männer fuhren mit Autos vor, die als Polizeifahrzeuge beschriftet waren, die Männer trugen auch polizeiähnliche Uniformen. Das Gold wurde aus einer Lagerhalle am Flughafen geholt, zuvor hatten die Gangster den Leiter der Transportfirma, der auch die Lagerhalle benutzte gefangen genommen – genau wie einen weiteren Familienangehörigen.

Gold für 27 Millionen Euro sollte nach Zürich und New York

Das Gold im Wert von ca. 27 Millionen Euro sollte nach Zürich und New York geflogen werden. Die Täter, die bereits am Vorabend den Leiter der Logistikfirma gefangen nahmen, erpressten von diesem Details zum genauen Lagerort des Goldes, der am Flughafen Guarulhos gelegen war.

Polizei fahndet bisher erfolglos

Seit Donnerstag fahndet die Polizei nach den Tätern – bisher erfolglos. Es wird vermutet, dass Insiderwissen bei den Tätern über den Transport vorhanden war. Die Sendung bestand vor allen Dingen aus Goldbarren. Sao Paulo mit seinen rund 18 Millionen Einwohnern gilt als eine der größten Städte der Welt.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndung der Bundespolizei – auch mit Hubschraubern – bliebt die Suche nach den Goldräubern bisher ergebnislos.

Bewaffnete Männer gaben keinen einzigen Schuss ab

Auch als vier bewaffnete Männer den als Polizeiauto beklebten Pickup verließen und von Lagermitarbeitern die Gold-Fracht verlangten, fiel kein einziger Schuss aus den mitgeführten Gewehren. Die Pickups/Geländewagen hatten sie mit goldener Schrift “Policia Federal” beklebt, – wie es auch bei richtigen Polizeiautos der Bundespolizei in Brasilien üblich ist.

Goldene Schrift auf dunklem Geländewagen/Pickup wie hier auf dem Foto hat bei den Lagerarbeitern an der Cargohalle beim Flughafen wohl den Eindruck echter Polizisten erweckt