Känguru Goldmünzen der Perth Mint: 38.904 x im August verkauft – neues Hoch

Die australische Münzprägestätte hat im August Känguru Goldmünzen so erfolgreich wie schon lange nicht mehr verkauft: 38.904 Unzen Gold gingen über den Tresen in Australien und wurden in alle Welt verkauft. Zu den verkauften Goldunzen gehören natürlich auch Goldbarren und andere Goldmünzen, – das Schwergewicht liegt jedoch auf den Goldmünzen Känguru.

Känguru Goldmünze auch in Deutschland erfolgreich

Die Känguru Goldmünze ist auch in Deutschland erfolgreich, so war auch eine starke Nachfrage beim Goldverkauf Wiesbaden und in der Anlagegold24-Geschäftsstelle Braunschweig zu verzeichnen. Bei der Online-Nachfrage in Deutschland haben sowohl die Goldmünzen Krügerrand, Maple Leaf wie auch das Gold-Känguru nachfrageseits angezogen. Die Nachfrage nach Anlagegoldmünzen in Deutschland ist aber ohnehin auf einem hohen Niveau. Bei Preisrücksetzern zieht sie noch einmal zusätzlich an.

Um Rost und Korrosion zu verhindern, wird die Konstruktion des Frame Pool Set serienmäßig pulverbeschichtet. Die Kanten sind abgerundet, um Verletzungsgefahren für Kinder vorzubeugen.
Einer der bisherigen Hauptumsatzträger der Perth Mint: Das Känguru in Gold, eine 1-oz-Anlagemünze, die steuerfrei in Deutschland erworben werden kann.

Perth Mint steigert Goldabsatz um 30%

Die Perth Mint steigerte damit im August den Goldabsatz um 30%. Gegenüber dem Vorjahres-August (2017) liegt man sogar um 68% darüber. Die Perth Mint führt den gestiegenen Absatz auf den Goldpreis-Rücksetzer zurück. Viele Kunden haben bei niedrigeren Goldpreisen verstärkt zugegriffen und die günstigen Einkaufspreise ausgenutzt.

Über 500.000 Silberunzen verkauft

Die Perth Mint konnte aber nicht nur mehr Goldmünzen verkaufen, sondern auch mehr Silbermünzen: Im August 2018 wurden 520.245 Silberunzen durch die Perth Mint verkauft, das ist 7% mehr als im Vormonat und 32% mehr als im Vorjahresaugust (2017). Einen starken Anteil haben die Silber-Kängurus der Perth Mint, die häufig gleich masterboxenweise von den Kunden gekauft werden.

Einer der Hauptumsatzträger der Perth Mint: Känguru Silbermünze 2018 1oz Silber
Einer der Hauptumsatzträger der Perth Mint: Känguru Silbermünze 2018 1oz Silber

 

Hat die Bank of England 166 Millionen Goldunzen?

So manch Rentner in Deutschland wäre froh, wenn er eine Unze Gold im Besitz hätte und die Bank of England soll 166 Millionen Goldunzen im Besitz haben? Stimmt das überhaupt? Und wenn ja, wem gehören die?

Wer ist die Bank of England überhaupt?

Die Bank of England geht auf eine Gründung im Jahr 1694 zurück und schon im Jahr 1697 wurde es für die Bank of England notwendig, große Gold-Lagerplätze anzulegen, weil damals viele Schiffe der East India Company mit Edelmetallen aus Brasilien in Großbritannien ankamen und das sichere Lagern von Gold damit eine Notwendigkeit wurde. London wurde kurz danach zu einem der wichtigsten Goldhandelsplätze der Welt und Produzenten aus Kalifornien, Australien und Süd Afrika trafen sich dort. Lange Zeit wurde die Mehrheit des nach Großbritannien importieren Goldes und Silbers in die Bank of England nach London verbracht.

Gold-Raffinerien in der Nähe der Bank of England

In der Nähe der Bank of England, die selber die St.Luke´s refinery besaß, siedelten sich goldverarbeitende Betriebe an, sodass es einfach praktisch war, über die Bank of England zu handeln.

Good Delivery Liste ab 1750

Bereits im Jahr 1750 stellte man eine London Good Delivery List auf, die Gold-Raffinerien auflistete, die einen bestimmten Standard an Goldbarren produzierten. Wer auf der Liste stand, dessen Barren durften in London gehandelt werden. Diese Liste ist noch heute Standard im weltweiten Goldhandel. Auf der liste zu stehen, gilt bei Goldbarrenherstellern weltweit als Adelung.

Immer mehr Goldhändler ab 1850

Spätestens mit dem Goldrausch in Kalifornien und Australien in den 1850er-Jahren entstanden in London immer mehr Goldhändler und Broker, die Gold unabhängig von der Bank of England lagerten und handelten.

Goldstandard in 1914 beendet

Bis 1914 verpflichtete sich die Bank of England auch, gegen die britischen Banknoten eine bestimmte Menge Goldmünzen auszugeben, doch diese Golddeckung wurde 1914 aufgegeben. Dennoch kaufte der englische Staat weiter Gold, um seine Währung zu stärken. Insbesondere das Gold aus Südafrikas Goldproduktion wanderte in die britischen Reserven.

Goldfixing in 1919 etabliert

Die Bank of England wurde auch im Jahr 1919, in dem das britische Gold Fixing installiert wurde, der Agent für die Zentralbank Südafrikas (South African Reserve Bank), um deren Gold zu vermarkten. Über das Londoner Gold-Fixing vermarktete die Bank of England das südafrikanische Gold bis zum Jahr 1968 nahezu exklusiv.

LBMA-Gründung in 1987

Die Bank of England als staatliche Bank merkte in den 1980er-Jahren, dass es opportun wäre, die Regulierung der London Good Delivery List in unabhängige Hände zu geben, was im Jahr 1987 durch die Übergabe dieser Funktion an die London Bullion Market Association erfolgte. Bis dahin hatte die Bank of England diese Liste geführt.

Bank of England einer der größten Goldbesitzer der Welt

Auch heute noch ist die Bank of England einer der größten Goldbesitzer der Welt, aber das Gold steht nicht alles im Eigentum der Bank of England. Natürlich bewahrt die Bank of England auch heute noch die britischen Gold-Reserven auf, aber ein Großteil des Goldes in der Bank of England wird für andere Staaten dort verwahrt, z.B. für andere Zentralbanken, aber auch für LBMA-Mitgliedsfirmen.

Goldverwahrung allocated

Die Goldverwahrung für fremde Eigentümer erfolgt ‚allocated‘, d.h. das Gold erscheint nicht in der Bilanz der Bank of England und die Bank kann genau nachweisen, welcher einzelne Barren in der Bank of England wem gehört.

Der Bank of England gehören nur zwei Goldbarren

Der Bank of England selber gehören nur zwei Goldbarren und diese zwei London good delivery Barren sind im Bankmuseum ausgestellt. Die anderen britischen Goldbarren gehören der britischen Regierung und diese ist Kunde der Bank of England.

400.000 Goldbarren in der Bank of England

Aktuell (9.2018) gibt die Bank of England an, über 400.000 Goldbarren für diverse Eigentümer zu verwahren, zumeist 400-Unzen-Barren (ca. 12,4 Kilogramm).

166 Millionen Goldunzen in 2018

Die Bank of England weist in ihrer Statistik für Mitte 2018 einen Bestand von 166,6 Millionen Goldunzen aus. In 2016 betrug der Bestand noch 150,8 Millionen Goldunzen:

Bank-of-england-goldunzen-2018
Goldunzen in der Bank of England (Quelle: BoE)

Goldmarktregulierung abgegeben

Auch die Goldmarktregulierung wurde von der Bank of England abgegeben. Seit dem Jahr 2000 macht dies in Großbritannien eine eigene Behörde, die Financial Services Authority und die Financial Concuct Authority.

Einblick in den Goldkeller der Bank of England

Aus Sicherheitsgründen gewährt die Bank of England dem Publikum für gewöhnlich keinen Einblick in die Gold-Tresore. Hier gibt es jedoch in einer Broschüre der LBMA einen Einblick in einen der Gold-Lagerräume:

Goldlagerung in der Bank of England (Seite 3)

Kann man die Bank of England besichtigen?

Nein, die Bank of England nicht, aber das Museum direkt daneben ja. Es befindet sich direkt in der City of London.

Gold-Britannia lagert in der British Royal Mint

Die Britannia Goldmünzen, die die Royal Mint in Großbritannien herstellelt, lagern in einer der Produktionsstätten der Münzprägestätte, die dafür eigens große gesicherte Spezialtresore hat.

Papiergold-Besitzer stoßen ETF-Anteile ab – Nachfrage nach physischem Gold in Deutschland stabil

Nicht jeder Goldanleger kauft Gold direkt in physischer Form, z.B. in Form von Goldmünzen oder Goldbarren. Einige Investoren bevorzugen sogenannte Gold-ETFs, sogenanntes Papiergold. Man erwirbt damit einen Anteilsschein an einem Finanzkonstrukt und glaubt, dass dieses Konstrukt auch tatsächlich mit physischem Gold hinterlegt ist.

ETF-Goldbestände fallen um 45 Tonnen im August

Wie die Commerzbank in einer jüngsten Analyse konstatiert, wurden die Goldbestände in ETFs alleine im August um gut 45 Tonnen reduziert, die ETF-Bestände in Silber blieben stabil und bei Platin und Palladium gab es sogar Zuflüsse.

Deutsche kaufen Goldbarren und Goldmünzen

In Deutschland bleibt die Nachfrage nach direktem Goldbesitz in Form von Goldbarren und Goldmünzen jedoch stabil. Sowohl online als auch bei Tafelgeschäften vor Ort ist eine stabile Goldnachfrage auf hohem Niveau zu verzeichnen, sowohl nach Gold in Barrenform als auch nach Goldmünzen, vor allen Dingen Krügerrand Gold.

US Präsident Trump will auch keine Abschaffung der Zölle

Die EU hat US-Präsident Trump die Abschaffung der Autozölle angeboten: Die EU ist bereit, alle Zölle auf die Einfuhr von US-Fahrzeugen auf 0% zu setzen, also abzuschaffen. Die Antwort von US-Präsident Trump kam sofort: Dies reiche ihm nicht, die Europäer würden immer noch nicht genug US-Autos kaufen, sondern ihre nach USA importieren. Der Handelskrieg mit den USA geht also weiter.

BNP Paribas sieht Rückgang Aktien und Anleihen

Die BNP Paribas sieht in den nächsten 12 Monaten einen Rückgang der Aktien- und Anleihe-Notierungen, – dagegen könne man sich mit dem Kauf von Gold wappnen. Er bezeichnet dies Hedge. Zu sehen ganz am Ende des Videobeitrags bei bloomberg (englisch).

Gold-Erdogan in Wiesbaden abgebaut

Der ‚goldene‘ Erdogan, eine Statue, die in Wiesbaden im Rahmen einer Kunstaktion aufgestellt worden war, wurde wieder abgebaut. In Wiesbaden, wo Anlagegold24 auch einen Goldverkauf/Goldankauf betreibt, hat das Aufstellen der Figur für Kritik gesorgt.

Deutsche Bank zahlt 30 Millionen Dollar wegen Goldpreis-Manipulation

Die Deutsche Bank wurde in den USA zur Zahlung einer Strafe in Höhe von 30 Millionen Dollar herangezogen, da es als sicher gilt, dass deren Händler (genauer die der Deutsche Bank Securities Inc. (DBSI)) in der Vergangenheit den Goldpreis manipuliert haben.

Manipulation und Spoofing rund um die Unze Gold

Mindestens im Zeitraum von Februar 2008 bis September 2014 haben Händler der Deutschen Bank den Goldpreis manipuliert. Den Preis für die Unze Gold habe man z.B. durch Spoofing beeinflusst. So seien z.B. künstlich große Orders, die eigentlich gar nicht existiert haben, in den Markt gelegt worden, um eine bestimmte Reaktion zu erreichen. Als diese dann eingetreten sei und der Markt reagiert habe, habe man die Order wieder zurückgezogen, um den eingetretenen Effekt für sich auszunutzen. Diese Technik sei z.B. auch an der New Yorker COMEX, einer der größten Edelmetallbörsen der Welt angewandt worden.

2 Goldhändler aufgefallen

Besonders seien der Finanzaufsicht zwei Händler der Deutschen Bank aufgefallen, die den Goldpreis dadurch beeinflusst haben, dass abgesprochen künstlich große Orders kurz vor der Ausführung zurückgezogen wurden.

Die großen künstlichen Orders wurden nur am Markt platziert, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Ein entsprechendes Eigengeschäft der Bank oder ein Kundenauftrag dazu existierte gar nicht.

Die Deutsche Bank wurde auch deshalb zur Strafe herangezogen, weil die interne Aufsicht versagte. Selbst als elektronische Warnsysteme anschlugen, sei man dem nicht hinreichend nachgegangen.

Strafe wegen Kooperation so gering

Die Strafe in Höhe von 30 Millionen Dollar ist im Verhältnis zu sonstigen Strafen in den USA so gering, weil die Deutsche Bank bei der Aufklärung vollumfänglich kooperierte und die Vorwürfe nicht bestritt. Zudem habe man Schritte eingeleitet, damit sich das Verhalten in der Zukunft tunlichst nicht wiederholt.

Zwischen 2009 und 2012 hat man auch ähnliche Verhaltensweise im Hause der Deutschen Bank für den Marktplatz Singapur feststellen können.

Die Schweine kommen: Großbritannien gibt 1oz Silbermünze Schwein aus – Lunarserie 2019

Großbritannien ist mit der Ausgabe der jüngsten Lunarmünze des Jahres 2019 seiner Zeit deutlich voraus: Bereits im September 2018 können Anleger die 2019er-Ausgabe aus der Lunarserie kaufen.

Schwein mit Ferkeln auf der Silbermünze 2019

Auf der Lunarmünzen-Silbermünze des Jahres 2019 haben die Briten ein Schwein / eine Sau mit fünf Ferkeln, die gesäugt werden, abgebildet. Dem chinesischen Tierkreiszeichenkalender hat man mit der frühen Ausgabe etwas vorgegriffen, – wechseln das neue Jahr auch nach chinesischer Zeitrechnung erst in 2019.

Großbritannien gibt nur 138.888 Schwein Silbermünzen aus

Die Auflage der Schweine-Silbermünze 2019 hat Großbritannien auf (nur) 138.888 Exemplare beschränkt. Insoweit könnte es auch durchaus passieren, dass die Münze ausverkauft ist, noch bevor das Jahr des Schweines überhaupt richtig angefangen hat.

Die Münze mit dem Schwein reiht sich ein in die Lunarausgaben der Vorjahre:

  • 2015: Ziege
  • 2016: Affe
  • 2017: Hahn
  • 2018: Hund
  • 2019: Schwein
Lunar Schwein 2019 Silber Großbritannien
Auch die Lunar-Schweine Großbritanniens wandern meist zu mehreren in Sammler-Tresore und -Kisten

Wer ist im Jahr des Schweins geboren?

Nimmt man unseren – europäischen – Kalender, so Menschen aus den folgenden Geburtsjahrgängen im Jahr des Schweins geboren:

  • 1935
  • 1947
  • 1959
  • 1971
  • 1983
  • 1995
  • 2007
  • 2019

Alle 12 Jahre wiederholen sich die Tierkreiszeichen.

Technische Daten Schwein 1 oz Silber 2019

  • Land: Großbritannien
  • Jahr: 2019
  • Serie: Lunar
  • Material: Silber
  • Feinheit: 999/1000
  • Durchmesser: 38,61 mm
  • Gewicht: 31,11g
  • Hersteller: (British) Royal Mint

Großbritannien Schwein vom Distributor kaufen

Als Deutschland-Distributor der British Royal Mint bietet Anlagegold24 auch die Lunarmünzen Schwein an Endverbraucher an:

1 oz Schwein Lunar 2019 kaufen

Lunarmünze Schwein Großbritannien 2019
Die Queen lächelt von der Lunarmünze Schwein 1 oz Silber 2019

 

Lunar Schwein UK auch in Gold

Das Lunarmotiv 2019 erscheint natürlich auch in Gold in der Größe eine Unze, die 1oz Schwein-Münze des Jahres 2019 sieht so aus:

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Schwein als Goldmünze 2019

Die Auflage der 1-Unzen Münze Schwein aus Großbritannien wird auf nur 8.888 Exemplare beschränkt sein. Sammler, die auf überschaubare Auflagen wert legen, werden ihre Freude haben.

 

 

Commerzbank sieht Goldpreis am Jahresende wieder bei 1300$/oz

Die Commerzbank sieht in einer jüngst veröffentlichten Ausarbeitung gute Chancen, dass der Goldpreis bis zum Jahresende 2018 wieder auf 1300$/oz steigt. Im morgendlichen Handel am Dienstag (28.8.2018) notierte er zuletzt bei 1213 $/oz. Der Goldpreis in Euro bewegte sich im Vormittagshandel um ein Niveau von 1038 Euro/Unze.

Goldpreis auch bei Finanzkrise 2008 erst gefallen, dann gestiegen

Die Analysten der Commerzbank verwiesen darauf, dass der Goldpreis auch in der Finanzkrise von 2008 zunächst anfänglich mehr als 200 Dollar pro Unze verlor und bei steigendem US-Dollar auf 700$/oz fiel. Bis Dezember 2009 sei es dann jedoch deutlich auf 1200 $/Oz gestiegen, Ende 2010 sogar auf 1400 $/oz. Einen solchen Anstieg hält die Commerzbank auch vom aktuellen Niveau für möglich.

Goldpreis-Rücksetzer wegen erstarktem Dollar

Auch aktuell sei der Goldpreis-Rücksetzer auf einen starken US-Dollar, einen sehr lebhaften US-Aktienmarkt und eher schwächere Schwellenländer zurückzuführen, dazu kommen spekulative Verkäufe.

Rekord-Short-Positionen müssten bei Gold eingedeckt werden

Bei Gold müssten an den Märkten noch rekordverdächtig hohe Short-Positionen eingedeckt werden, was zu einem Anstieg des Goldpreises führen dürfte.

Kleiner Auslöser könnte große Wirkung beim Goldpreis auslösen

Die Commerzbank ist der Auffassung, dass bereits ein kleiner Auslöser als Katalysator für höhere Goldpreise dienen könnte. Wenn z.B. eine Korrektur der US-Aktienmärkte einsetzt oder die Dollar-Stärke abbröckele, könne schnell eine Goldpreis-Rally einsetzen. Der Dollar habe sich auf ein 1-Jahres-Hoch bewegt, wobei sich Gold in solchen Situationen häufig in die andere Richtung bewege. Dies könne bei schwächelndem Dollar schnell positiv für Gold sein.

Spätestens 2019 dürfte der Dollar zurückfallen

Auch wenn bis Ende 2018 der Goldpreis nicht stark ansteigen sollte, dürfte der US-Dollar spätestens in 2019 zurückfallen, was dann zu Goldpreis-Steigerungen führen würde, meinen die Commerzbank-Analysten. Die US-Notenbank FED nähere sich langsam dem Ende eines Zinserhöhungszyklus und die EZB werde im kommenden Jahr die lockere Geldpolitik beenden. Dies dürfte zu einem Erstarken des Euros im Verhältnis zum US-Dollar führen und damit zu höheren Goldpreisen.

Goldpreis in 2019: 1500$

Für das Jahr 2019 sieht die Commerzbank sogar noch höhere Goldpreise: Basierend auf dem jetzigen Goldpreis von 1213 $/oz sieht die Commerzbank den Preis für die Feinunze Gold im Jahr 2019 auf 1500 $/oz steigen. Die Besitzer von Goldmünzen und Goldbarren dürften sich dann freuen.

Massive Goldnachfrage in Deutschland

Deutsche Anleger nutzten auch in den vergangenen Tagen massiv die niedrigen Preise zum Positionsaufbau bei physischem Gold. Gerade die Goldmünze Krügerrand und der kanadische Maple Leaf in Gold wurden stark nachgefragt. Bei den Silbermünzen ist immer noch eine starke Nachfrage nach dem neuen Krügerrand in Silber (2018) zu verzeichnen.

Foto: (c) Commerzbank AG

St.Helena überrascht mit neuer Silberunze Spade Guinea Shield 2018

Die Inselgruppe Saint Helena überrascht mit einer neuen Silbermünze, die nahe am Silberpreis ausgegeben wird:

Saint Helena Spade Guinea Shield 2018

Die Münze weist auf Vorder- und Rückseite ein traditionelles Muster auf, wie es auch die East India Company seinerzeit benutzt hat. Bemerkenswert an der Silbermünze ist das abgebildete Wappen, in dem Spade-Guinea-Design finden sich vier Wappenelemente wieder:

  1. United Kingdom: Die Vereinigung Englands mit Schottland wird symbolisiert, wobei der eine stehende Löwe für Schottland steht und die drei Löwen für die Gebiete England, Normandie und Aquitanien.
  2. Frankreich: Die drei Goldlilien, die sonst auch auf blauem Grund abgebildet werden, stehen für einen göttlichen Anspruch auf die Herrschaftsrechte des Königs. Frankreich lieferte bis 1801 auch Waffen ans Königreich
  3. Irland: Wird symbolisiert durch die Harfe, geht zurück auf den König von Irland aus dem 13.Jahrhundert
  4. Hannover: Hier wird der Einfluss von Georg von Hannover (1714 wurde Georg I. auf den Thron berufen) wird hier deutlich. Im Wappen stehen zwei Löwen für England, ein Löwe für Schottland und das springende Pferd für Hannover
St.Helena Spade Guinea Shield Silber 2018
Die Queen lacht von der Silbermünze St.Helena Spade Guinea Shield Silber 2018

Silbermünze St.Helena Spade Guinea Shield: Tubes und Masterboxen

Die neue Silbermünze ist einzeln zu erwerben, es gibt sie aber auch in Röhrchen (tubes) und Masterboxen. Ab Münzprägestätte ist sie verpackt in tubes mit je 20 Münzen und Masterboxen mit 20 tubes = 400 Münzen. Wer also die entsprechende Anzahl der Saint Helena Spade Guinea Münzen bestellt, darf davon ausgehen, dass diese dann entsprechend auch in tubes und Masterboxen geliefert wird.

Technische Eigenschaften St.Helena Spade Guinea 2018

  • Land: St.Helena
  • Jahr: 2018
  • Nennwert: 1 Pound
  • Material: Silber
  • Feinheit: 999/1000
  • Gewicht: 1 oz
  • Durchmesser: 39 mm
  • Qualität: BU (Brilliant Uncirculated) (st)

Guinee – Guinea

Die neue Silbermünze erinnert an die historische Guinee-Münze. Dies waren britische Goldmünzen, die von 1663 bis 1816 im Umlauf waren und zu den ersten maschinell hergestellten Goldmünzen zählen. Die Münzen wurden nach der goldreichen Region Guinea benannt, aus der auch ein großer Teil des verwendeten Goldes stammte. Heute nennt man die Region Westafrika.

Ursprünglich war 1 Guinee der Gegenwert von 20 britischen Schilling, somit ein Pfund Sterling. An Gold waren ca. 8,4 Gramm enthalten. Der Wert schwankte später zwischen 27 und 21 Schilling. Die letzten Guinee-Münzen wurden 1814 hergestellt, – die Münze wurde dann wieder vom Sovereign abgelöst, der bereits im 15. und 16.Jahrhundert hergestellt worden war.

Moderne Silberunze zum niedrigen Preis

Anlehnend an die historischen Guinea-Münzen bietet die Silbermünze aus St.Helena mit dem historischen Münzdesign heute die Möglichkeit mit nur einem kleinem Aufgeld auf den reinen Silberwert Silbermünzen als Geldanlage im Edelmetall Silber zu erwerben und gleichzeitig Sammlerfreude am Motiv zu haben. Die exakte Auflage ist noch nicht bekannt. Bleibt die Auflage klein, hat ein etwaiger Käufer die Aussicht auf die Bildung eines numismatischen Aufgelds im Laufe der Zeit.

Wo liegt Saint Helena?

Saint Helena oder St.Helena, wie es häufig abgekürzt wird, ist eine Inselgruppe im Süd-Atlantik, ca. 4000 Kilometer östlich von Rio de Janeiro, es gehört zu den britischen Überseeterritorien. St. Helena wurde 1502 von den Portugiesen endeckt, – bekannt wurde es dadurch, dass man Napoleon dort ins Exil verbrachte. Nach den Bermuda-Inseln ist St.Helena das zweitälteste britische Übersee-Territorium

 

 

 

 

Wann geht der Goldpreis wieder über 1200 Dollar / Unze?

Der 13.August 2018 war der letzte Tag in diesem Jahr, an dem der Goldpreis über 1200 $/oz notierte, danach rauschte er – nach Ankündigungen von US-Präsident Trump zu neuen Zöllen im Verhältnis zur Türkei bis in die Region von 1170 $/oz.

Mittlerweile hat sich der Goldpreis schon wieder auf ein Niveau von 1186$/oz am heutigen Montag erholt, der Goldpreis in Euro war kurzfristig auch unter 1030 €/oz gerutscht, notiert am Montag Mittag aber schon wieder fester mit 1038 Euro pro Unze. Für den Krügerrand-Preis heißt dies aber immer noch, dass Anleger aktuell Krügerrand-Goldmünzen für unter 1100 Euro einkaufen können.

Geht der Goldpreis wieder über 1200$/oz ?

Innerhalb von nur einer Woche wird dies vermutlich ein zu großer Kurssprung nach oben sein, aber mittelfristig erwarten Analysten wieder ein Überschreiten der 1200er-Marke beim Goldpreis (in Dollar). Charttechnisch müsste der Goldpreis, der aktuell bei 1186$/oz liegt, auf unter 1171$ fallen, um weiter nach unten Richtung 1160$ zu marschieren, – dies sehen die Analysten aktuell aber eher nicht. Im Gegenteil: Das Überschreiten der Marke von 1180$ wird als sicheres Zeichen dafür angesehen, dass auch die 1200er-Marke wieder überschritten wird.

Physische Gold-Nachfrage zieht an

Fast einheitlich berichten deutsche Edelmetallhändler über eine anziehende physische Nachfrage nach Gold. Geldanleger kaufen in Deutschland massiv Goldbarren und Goldmünzen.

ABN Amro erwartet Stabilisierung Goldpreis

Die ABN Amro erwartet für die nächsten Wochen eine Stabilisierung von US-Dollar und Yuan, der im Handelsstreit mit den USA auch in Bewegung geraten war und auch eine Stabilisierung des Goldpreises.

Gold-Short-Positionen nehmen zu

Die zunehmenden Gold-Short-Positionen an der COMEX-Börse haben zugenommen, von 42.528 Kontrakten in der Vorwoche auf 66.116 Kontrakte in der aktuellen Woche. Das sind alles Händler, die Gold – ohne es zu besitzen – auf Termin verkauft haben, weil sie hoffen, es später billiger einzukaufen. Die Auswirkung ist jedoch, dass alle diese Händler das Gold irgendwann EINKAUFEN müssen (zumindestens auf dem Papier), was dann den Goldpreis nach oben bringen dürfte. Je mehr Händler also ’short‘ gehen, desto mehr Gold muss später eingedeckt werden, was die Preise für gewöhnlich anziehen lässt. Daraus zieht der eine oder andere Analyst die Vorhersage steigender Goldpreise.

Mehr als doppelt so viel Goldhandel in der Türkei

In der Türkei, die von einer Lira-Krise geschüttelt wird, boomt der Goldhandel: Statt wie sonst üblich, wurde nicht 17.000 Kontrakte im Tagesschnitt an der Istanbuler Goldbörse gehandelt, sondern 40.000. In Türkischen Lira gemessen ist der Goldpreis von März bis August um 30% gestiegen, was allerdings nur die Abwertung der türkischen Währung wiederspiegelt.

Erdogan selber hat zum Goldkauf aufgefordert

Erdogan selber hatte in 2016 die Bevölkerung aufgefordert, ihr Geld in Lira und Gold anzulegen und nicht in Dollar. Aktuell bemüht man sich in der Türkei, dass die Bevölkerung das Gold den Banken bringt, damit diese es benutzen können, um Lira zu kaufen. Davon macht die Bevölkerung aber nur in kleinem Rahmen Gebrauch. In der Türkei hat Gold eine große Tradition – war es doch das Königreich Lydien, wo im 7.Jahrhundert vor Christus die ersten Goldmünzen hergestellt worden sein sollen. Lydien befand sich dort, wo heute die Türkei liegt (Izmir/Mittelmeerküste/Kleinasien).

König Krösus war reich und erfand die Goldmünze

Glaubt man den Geschichtsforschern war der letzte König Lydiens, König Krösus (griechisch: Kroisos), sagenumworben reich. In den Städten Kleinasiens florierte der Tauschhandel. Kleinasien war rohstoffreich und man kassierte Tributzahlungen der griechischen Städte Ioniens. Im 7.Jahrhundert vor Christus ‚erfand‘ man dann dort die Goldmünzen, indem man auf kleine Gold-Klumpen (eine natürliche Mischung aus Gold und Silber) ein Siegelbild aufschlug und sie somit zu Münzen machte, die ein bestimmtes Gewicht und einen bestimmten Edelmetallgehalt garantierten.

König Krösus war der Erste, der Münzen in purem Gold schlagen ließ und nannte sie nach seinem Namen: ‚Kroiseios‘. In seinem Währungssystem gab es u.a. schwere Goldstater (10,6g) und leichte Goldstater (8,1g).

 

Türkische Anleger vervierfachen mit Gold ihr Vermögen – der Türkei gehen die Dollar aus

Die Türkei ist in einer der schwersten Krisen der letzten Jahre: Die türkische Währung hat dieses Jahr schon zweistellig an Wert verloren, Präsident Erdogan rät den Bürgern alle Dollars, die sie haben, zu verkaufen und in Lire zu tauschen. Auch sollten die Türken eigenen Goldschmuck an Banken verkaufen, damit die Banken für die Dollars, die sie dafür bekommen, türkische Lira am Weltmarkt kaufen können, um diese zu stützen.

Türkische Anleger haben mit Gold gutes Geschäft gemacht

Wer in der Türkei gegen türkische Lira vor 3 Jahren Gold gekauft hat, bekommt heute ca. 4x soviel Lira zurück, wenn er es wieder verkauft. Tatsächlich verkaufen auf dem für Türken hohen Niveau einige Anleger ihr Gold in der Türkei. Auch gibt es Gold-Sammel-Aktionen von Vereinen, die Erdogan unterstützen wollen. So berichtete die Stuttgarter Zeitung von einem Verein AHID, der am Wochenende 65 Goldketten, 195 Goldmünzen, 2500 Euro und 3000 Euro einsammeln konnte, um damit Lira zu kaufen.

Lange Schlangen bei Banken und Wechselstuben

Viel größer ist aber die Bewegung von Anlegern, die Angst um ihr Vermögen haben und lieber Dollar und Gold kaufen wollen, aber in der Türkei werden die Dollars langsam knapp: Am Freitag vermeldeten bereits zahlreiche Banken und Wechselstuben, dass sie keine Dollar-Banknoten mehr haben: AUSVERKAUFT

Noch gibt es Gold in der Türkei

Gold gibt es aber noch in der Türkei und es darf auch noch verkauft werden, psychologisch erscheint es allerdings für viele Türken jetzt als teuer, einige Juweliere in Instanbul und Ankara stöhnen schon, dass die Käufe zurückgehen. Auch Lebensmittelpreise und Preise für andere Gegenstände des täglichen Gebrauchs werden in der Türkei deutlich teurer, die Inflationsrate wird dieses Jahr mit 15 bis 16% angegeben.

Erdogan steuert gegen

Präsident Erdogan und sein Schwiegersohn, der Finanzminister der Türkei ist, steuern gegen. Man beeilte sich, mitzuteilen, dass einige Milliarden Dollar und Gold zur Verfügung gestellt wurden, um damit Lira zu kaufen. Als wahrscheinlich darf gelten, dass die Türkei, die in den letzten Jahren als Goldkäufer am Markt auftrat, aktuell große Mengen Gold VERKAUFT hat, um am Markt türkische Lira dafür zu kaufen. Das würde den deutlichen Kursrücksetzer bei Gold die letzten Tage in Euro und Dollar erklären. In der Türkei verlieren einige Goldhändler bereits das Vertrauen in die Regierung, berichtet die Schweizer Zeitung NZZ

Erdogan – Chance für europäische Gold-Käufer?

Des Einen Leid, des Anderen Freud: Für in Euro denkende Anleger könnte die Not der Türkei und deren vermutete Gold-Verkäufe eine Chance sein, nochmal preiswert an Gold zu kommen. Zu niedrigem Niveau macht es in Euro zahlenden Käufern natürlich doppelt so viel Freude, Gold zu kaufen.

Goldpreis in Euro günstig wie lange nicht

Der Goldpreis in Euro notierte zum Wochenausklang mit Preisen um 1030 €/oz so günstig wie schon lange nicht mehr. Auch der Goldkurs in Dollar mit 1185 $/oz befand sich auf niedrigem Niveau.

Deutsche Anleger kaufen massiv Gold

Deutsche Anleger nutzten auf jeden Fall zum Wochenausklang die niedrigen Preise massiv zum Gold kaufen, besonders gefragt waren die Goldmünzen Maple Leaf und der Krügerrand in Gold. Offensichtlich denken viele deutsche Investoren, dass mit den jetzigen Preisen das Ende eines Preisrücksetzers erreicht ist. Es ist noch gar nicht so lange her, da mussten Anleger 100 Euro mehr pro Goldunze für eine solche Goldanlagemünze zahlen. Das niedrige Preisniveau reizt daher zum Kauf. Auch beliebt am Freitag bei Goldmünzen-Käufern: Die neue deutsche Goldmünze KONTRABASS, die die Bundesregierung am 10.8.2018 ausgegeben hat.

Krügerrand Goldpreis 2018
Deutsche Anleger kaufen in der Türkei-Krise massiv Krügerrand-Goldmünzen, weil der Kurs in Euro günstiger geworden ist.

In der Türkei laufen dieses Jahr Kredite für 230 Milliarden Euro aus

In der Türkei laufen dieses Jahr Staatskredite und Kredite privater Gläubiger im Volumen von 230 Milliarden Euro aus, die entweder bezahlt oder umfinanziert werden müssen. Der deutsche Finanzminister Scholz möchte den Kollegen in der Türkei die Zuhilfenahme des Internationalen Währungsfonds IWF anraten, was man in der Türkei bislang kategorisch abgelehnt hat. Der IWF hatte allerdings nur 30 bis 70 Milliarden angeboten – und auch nur, wenn die Türkei in der Bevölkerung unpopuläre Haushaltskürzungen vornimmt. Die Türkei hat signalisiert, dass sie sich lieber Geld in Russland oder den Golfstaaten leihen würde. Erste Zusagen aus den Golfstaaten seien bereits erfolgt.

Bekommt die Türkei die Umfinanzierung gestemmt, dürfte der Goldpreis wieder deutlich anziehen. Präsident Erdogan dürfte alles daran setzen.

In den letzten drei Monaten hat sich der Wert der Währung fast halbiert:

Infografik: Der Verfall der türkischen Lira | Statista (Infografik von Statista)

Goldpreis macht Rücksetzer – Schnäppchenjäger greifen zu

US-Anleger kaufen zur Zeit massiv Dollar und Dollar-Anleihen, vertrauen offensichtlich auf die Stärke der US-Wirtschaft und den US-Präsidenten, gleichzeitig gibt der türkische Präsident Erdogan bekannt, dass er Gold für ca. 3 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt hat, um die Krise in der Türkei zu überwinden. Gemeint ist damit vermutlich ,dass er das Gold verkaufen könne, um damit am Markt türkische Lira zu erwerben, die er stärken möchte.

Goldpreis geht unter charttechnisch wichtige Marke von 1180$/oz

Der Goldpreis bewegt sich aktuell (16.8.2018) kurz unter der charttechnisch wichtigen Marke von 1180$/oz, was bei einem Euro-/Dollar-Kurs von 1,1362 bedeutet, dass der Goldkurs in Euro bei ca. 1037 Euro/Unze liegt. Basierend auf diesen niedrigen Goldpreisen konnten Anleger heute Goldunzen teilweise deutlich unter 1100 Euro kaufen.

Krügerrand und Maple Leaf besonders gefragt

Die Goldmünzen Krügerand und Maple Leaf waren bei Anlegern gestern und heute besonders gefragt. Auf reduzierter Kursbasis kam es zu massiven Einkäufen deutscher Anleger, die die niedrigen Preise für einen Einkauf nutzten. Neben zahlreichen Online-Goldkäufen waren besonders in der Filiale Wiesbaden Goldmünzen und Goldbarren stark gefragt (Goldankauf-Wiesbaden).

 

Chinesische Währung fällt, türkische Lira fällt

Nicht nur die türkische Währung fiel massiv, zuletzt litt auch die chinesische Währung Renminbi, die gegenüber dem US-Dollar weiter abwertete. Nunmehr will eine chinesische Delegation in die USA reisen, um dort bei US-Präsident Trump auszuloten, wie man die verhängten Handelszölle wieder beseitigen könne.

Milliardär Ray Dalio setzt mit seinem Hedgefonds Bridgewater weiter auf Gold

Der US Milliardär Ray Dalio setzt – trotz gesunkener Kurse mit seinem Hedgefonds Bridgewater weiterhin auf das Edelmetall Gold. Als Vermögensverwalter, der über 100 Millionen US-Dollar Anlegergeld verwaltet, ist er in den USA rechenschaftspflichtig und muss berichten, wo er welche Anteile hält: Hier stellte sich raus, dass er zuletzt 3,9 Millionen Anteile am SPDR Gold-Fonds und 11,3 Millionen Anteile am iShares Gold Trust ETF besitzt. Die beiden Kontruktionen gelten als die beiden größten Gold-ETFs der Welt.

Während mach kleinerer Anleger sich von Gold getrennt hat, sammelt der Milliardär offensichtlich auf niedrigem Niveau Gold ein und hält sein Gold.

Erdogan kann sein Gold nur einmal verkaufen

Am Markt wird gebetsmühlenartig die alte Weisheit wiederholt: Gold kann man nur einmal verkaufen. Das gilt auch für den türkischen Präsident Erdogan. Er könne zwar das türkische Gold gesamthaft auf den Markt werfen, um Liquidität zu gewinnen. Das würde auch den Goldpreis für ein paar Wochen nach unten drücken, aber dann ist sein Gold weg und er könne nichts mehr hinterher werfen. Der Goldpreis fange dann durch die natürliche Nachfrage wieder an zu steigen. Insoweit raten auch erste Banken wieder auf jetzigem Niveau zu Goldkäufen, da man das niedrige Goldpreis-Niveau gut für Einkäufe nutzen könne.

Alan Greenspan: Gold wichtigste Währung

Einige Anleger erinnern sich an die Aussage des früheren Notenbankchefs der USA, Alan Greenspan, der gesagt hat ‚Gold ist die wichtigste Währung der Welt, an die keine andere Währung herankommt – inclusive des Dollars“. Die aufgeblähte Bilanzsumme der US-Notenbank FED nannte er ‚einen Haufen Brennholz‘ und dies aus dem Munde eines Zentralbankchefs.