Gold besser als Credit Suisse Prognose für 2018

Die Credit Suisse hat in ihrem Jahresausblick für 2018 eine Prognose für den Ölpreis und für den Goldpreis abgegeben. Die Realität in 2018 liegt jedoch bereits an Tag 5 des neuen Jahres woanders.

Faktencheck Credit Suisse Ölpreis-Prognose

Die Credit Suisse sieht auf Seite 47 Ihrer Einschätzung für das Jahr 2018 den Ölpreis im Bereich zwischen 40 und 60 Dollar je Barrel (ca. 159 Liter). Tatsächlich liegt am 5.1.2018 der Ölpreis für die Sorte Brent mit 67$ deutlich darüber und selbst die Notierung für WTI-Öl liegt mit 61,37$ bereits am Tag 5 des neuen Jahres über der Prognosebandbreite. Die Prognose für den Ölpreis war also etwas zu vorsichtig.

Goldpreis deutlich höher als Prognose

Die Credit Suisse sieht in gleichem Investment-Outlook für das Jahr 2018 den Goldpreis Ende 2018 bei 1250 $/oz. Eine solche Entwicklung wäre natürlich theoretisch bis Jahresende noch möglich. Aktuell an Tag 5 des neuen Jahres ist Gold jedoch deutlich höher und die ersten Tage des Jahres 2018 nur gestiegen. Der Goldpreis am 5.1.2018 bewegt sich im europäischen Vormittagshandel bei 1317 $/oz, was deutlich höher als die Prognose von 1250 $/oz ist. Der Goldpreis in Euro bewegt sich auch über der 1090 €/oz – Linie und oszilliert am Vormittag um die Marke von 1093 Euro/oz.

Nationalbank in der Schweiz macht mit Gold 2 Milliarden Gewinn

Die Nationalbank in der Schweiz (SNB) lässt sich offensichtlich von Credit Suisse-Prognosen nicht beeindrucken: Der Gewinn aus dem Goldbestand der SNB hat bereits bis 30.9. des letzten Jahres die Schwelle von 2 Milliarden Franken (!) überschritten. Und das in einer Zeit, in der es in der Schweiz Negativzinsen gibt. Am 9.1.2018 will die SNB die Zahlen auch für das vierte Quartal 2017 bekannt geben.

Bei solchen Gewinnen mit Gold ist es kein Wunder, dass das Schweizer Gold-Vreneli sowohl in der Schweiz wie auch weltweit beliebt ist…

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Indiens Goldimporte sind um 67% gestiegen

Die offiziellen Goldimporte nach Indien sind in 2017 um 67% gestiegen – auf ein Niveau von 855 Tonnen im Jahr.

Indien nach China zweitgrößter Goldkäufer

Nach China ist aktuell Indien der weltweit zweitgrößte Käufer von Gold. Während in China Gold häufig in Form von Goldbarren, Goldmünzen und Goldmedaillen gekauft wird, überwiegt in Indien der Goldkauf in Form von Goldschmuck, welcher in Indien aber traditionell kurz über dem reinen Goldpreis verkauft wird.

Goldpreis in Indischen Rupien plus 13%

Auch in der Währung Indiens ist der Goldpreis im Jahr 2017 um 13% gestiegen (in US$ um 14%), was für die indischen Käufer ein Grund sein könnte, weiter massiv Gold zu kaufen.

Banknoten-Außerkurssetzung hatte nur kurzen Effekt

Die im letzten Quartal 2016 außer Kurs gesetzten Banknoten von 500 und 1000 Rupien, die quasi über Nacht für ungültig erklärt wurden, hatten in Indien einen Schock ausgelöst. Die beiden größten Banknoten waren plötzlich nichts mehr wert und konnten nur umständlich gegen Registrierung unter bestimmten Auflagen gegen kleinere umgetauscht werden. Kurz danach hat man größere Bargeschäfte anonymer Art in Indien verboten, auch für Gold. Hier musste man allerdings nach Protesten aus der Bevölkerung zurückrudern.

Täglich illegale Importe von Gold

Zu den um 67% gestiegenen legalen Goldimporten Indiens dürften sich noch gewaltige Mengen illegaler Importe von Gold gesellen, die die Inder tätigen, um eine im Land geltende Steuer zu umgehen. Quasi täglich werden kiloweise illegale Goldimporte in den indischen Zeitungen vermeldet: Sowohl über Flughäfen als auch über offizielle Straßengrenzen, hier eine Auswahl:

…wobei die entdeckten illegalen Importe sicher nur die Spitze eines Eisbergs sind.

Gold in Deutschland steuerfrei kaufen

Derartige Schmuggelmethoden sind in Deutschland nicht notwendig: In Deutschland kann man aktuell Anlagegold wie Bullionmünzen oder Goldbarren mehrwertsteuerfrei kaufen. Auch der anonyme Kauf von Gold ist in Deutschland bis 9999,99 Euro pro Person noch möglich.

Goldpreis weiter fest

Der Goldkurs ist auch am Donnerstag noch weiter fest, der Goldpreis in Euro notiert um 1092 €/oz, der Silberpreis um 14,28 €/oz. In Dollar entspricht dies am Donnerstag-Nachmittag: 1318 $/oz für Gold und 17,23 $/oz für Silber.

Krügerrand 2018 besonders gefragt

Besonders gefragt waren im Onlinehandel heute die neuen Krügerrand 2018 Goldmünzen, die die South African Mint aufgrund der großen Nachfrage nach Anlagegold bereits produziert hat. Stark nachgefragt im Silberbereich waren vor allen Dingen Maple Leaf Münzen und die Känguru Silberunzen 2018 der Perth Mint.

 

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Institutionelle Anleger kauften 2017 auch massiv Gold

Wie die Deutsche Börse Commodities GmbH heute mitteilte, gab es in 2017 auch massive Safe-Haven-Käufe institutioneller Anleger in Sachen Gold. Der Goldpreis, der in US-Dollar in 2017 um 14% gestiegen ist, dürfte davon profitiert haben.

XETRA Gold Nachfrage fast um 50% gestiegen

Hatten die Anleger per Ende 2016 über das Vehikel XETRA-Gold das in das Edelmetall im Gewicht von 117,6 Tonnen investiert, so waren es gegen Ende 2017 bereits rund 175 Tonnen, mithin fast 50% mehr.

6,1 Milliarden Euro in Papiergold

Das über Xetra Gold gehaltene Edelmetall hat damit einen Wert von ca. 6,1 Milliarden Euro. Die hohe Nachfrage sei vor allen Dingen durch institutionelle Anleger zustande gekommen.

FED Minutes keine Überraschung für Goldpreis

Die heute veröffentlichten, sogenannten FED-minutes, also die Zusammenfassung der Gedanken aus der letzten Sitzung der Zentralbank im Dezember, haben nichts wirklich Unerwartetes ergeben:

  • Die meisten Teilnehmer der FED-Zusammenkunft sind der Auffassung, dass die Änderungen in der US-Steuerpolitik das Wirtschaftswachstum in den USA erhöhen könnte. Das Wachstum des Bruttosozialprodukts sieht man eher bei 2,5% als bei 2,1%.
  • Im Dezember hatte die FED den Referenzzins von 1,25% auf 1,5% erhöht, was von der Sorge getragen war, dass die Inflation länger als erwartet zu niedrig
  • Die FED erwartet, dass durch etwaige Steuersenkungen durchaus der Konsum angetrieben werden kann. Innerhalb der FED ist man sich aber uneins, wie sich das genau auswirken wird
  • In der FED-Sitzung hat man auch festgestellt, dass die Amerikaner zuversichtlicher zu sein scheinen, weil die Urlaubsausgaben erhöht worden waren
  • Einen Aktienkursanstieg an den US-Börsen führt man auf die Erwartung zurück, dass die Steuerreform Trumps die Wirtschaft ankurbele.
  • Die FED konstatiert, dass sie es bisher noch nicht geschafft, für noch mehr Preiserhöhungen zu sorgen (mind. 2%), dies aber erreichen wollen
  • Innerhalb der FED wurden Stimmen laut, dass es aufgrund der Geldschwemme zu Blasenbildung an den Märkten (Immobilien, Aktien) kommen könne, was zu Problemen der Finanzstabilität führen könnte.

Krügerrand 2018 stark nachgefragt

Auch nach 51 Jahren ist der Krügerrand in Deutschland sehr beliebt, dies zeigt der Ordereingang für die neuen Krügerrand Goldmünzen aus 2018, die im Onlineshop stark geordert wurden. Die South African Mint / Rand Refinery, die die Münzen auf den Weg nach Europa gebracht haben, ist selber erstaunt über die starke Nachfrage aus Deutschland. Deutschland gehört mittlerweile zu 3 wichtigsten Absatzländern der südafrikanischen Krügerrand-Hersteller. Immer noch stark nachgefragt ist auch der Silber-Krügerrand, den es bisher nur mit Jahrgang 2017 gibt. Die stärkste Nachfrage nach Silbermünzen herrschte allerdings heute nach den Silber-Kängurus 2018 aus Australien.

Krügerrand 2018 Goldmünze 1oz
Krügerrand 2018 Goldmünze 1oz stark nachgefragt

Edelmetall-Käufe in Erwartung weiter steigender Preise

Viele Kunden scheinen in Erwartung weiter steigender Preise Einkäufe getätigt zu haben, weil sie befürchten, dass die Preise im ersten Quartal weiter steigen. Immerhin waren die letzten 8 Tage von stetigem Preisanstieg geprägt.

Goldpreis über 1090 Euro/oz

Der Goldpreis in Euro notiert am Abend fest über 1090 €, nämlich bei 1094 €/oz. Der Goldkurs in Dollar hält sich stabil über 1310 $, bewegte sich zuletzt bei 1314 $/oz.

 

 

Foto: Oegussa

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Guter Jahresstart 2018: Gold und Silber steigen direkt am ersten Handelstag

Nachdem der Goldpreis noch Ende des alten Jahres über 1300 $/oz geklettert war, übersteigt er am ersten Handelstag im neuen Jahr auch gleich die 1310$-Linie. Gegen Mittag (2.1.2018) notiert er bei 1312,64$/oz. Der Goldkurs in Euro ist ebenfalls gestiegen, befindet sich gegen Mittag bei 1088 Euro/oz.

Silberpreis über 17$

Auch der Silberpreis hat gleich am ersten Handelstag angezogen, stieg bis Mittag auf 17,06 $/oz, der Silberkurs in Euro bewegt sich bei 14,13 €/oz. Damit setzen Gold und Silber den Höhenflug vom Jahresende fort. Es bleibt abzuwarten, wie sich das weiter entwickelt, wenn die US-Händler am Nachmittag dazu stoßen.

Royal Bank of Canada sieht Gold weiter steigen

Für Freude bei den Goldhändlern hatte die jüngste Einschätzung der Royal Bank of Canada (RBC) gesorgt, die den Goldpreis Ende 2018 bei 1400 $/oz sieht und damit fast 100 Dollar höher als aktuell.

Goldpreis-Prognosen bis 1950$/oz

Fragt man fünf verschiedene Analysten, hört man auch fünf verschiedene Meinungen zum Gold. Das International Precious Metals Institute IPMI hatte Mitte 2017 verschiedene Marktteilnehmer gefragt, wohin sich der Goldpreis denn entwickeln würde. Die höchste Vorhersage lag bei 1950$/oz, das Mittel der Vorhersagen lag zwischen 1315$ und 1325$ zum Jahreswechsel 2017/2018. Damit lagen die Prognosen im Mittel fast punktgenau auf den tatsächlich erreichten Preisen.

Inflation wird Goldpreis antreiben

Die meisten Analysten gehen davon aus, dass anziehende Inflationsraten den Goldpreis in 2018 antreiben werden. Eine sich abzeichnende negative Realverzinsung in den USA könnte den Goldpreis in der Tat deutlich nach oben befördern. Schon im zweiten Quartal 2018 könnte Gold dann Anlauf nehmen, die 2016er-Marke von 1400$ zu nehmen.

Goldpreis 8 Tage nacheinander im Plus

Geht der heutige Tag wieder mit einem Plus beim Goldkurs zuende, wäre dies der achte Handelstag in Folge, an dem der Goldpreis zulegt. Das gab es zuletzt Mitte 2011. Charttechnisch hat Gold die beiden Widerstandslinien bei 1296$ und 1306$ deutlich überwunden, sodass der Weg nach oben frei ist.

American Eagle Gold Verkäufe ziehen stark an

Die US Mint gibt bekannt, dass sich die Verkäufe der American Eagle Goldmünzen im Dezember ggü. Vormonat vervierfacht haben: Wurden im November nur 9.500 Eagle Goldmünzen der Grösse eine Unze verkauft, so waren es im Dezember 4x so viel, nämlich 38.000 Stück.

Gold Eagle USA 1 Unzen Münzen - Millionenfach verkauft
Verkaufsschlager in den USA: American Eagle Goldmünze

 

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Goldpreis in 2017 um 14% gestiegen – wie wird die Goldpreisentwicklung in 2018?

Der Goldpreis ist in 2017 um 14% gestiegen, vergleicht man die Jahresendkurse in US$ von 2016 auf 2017. Der Goldpreis am Jahresende 2016 betrug 1141,25$/oz, – zum Jahresende 2017 notierte Gold bei 1302,80 $/oz, eine Steigerung von ca. 14%.

Goldpreis in Euro stabil

Bedingt durch die Paritätenverschiebung Euro/Dollar blieb der Goldpreis in Euro im Jahr 2017 stabil: Von der Jahresendnotiz 2016 in Höhe von 1084,32 €/oz bewegte sich Gold im Laufe des Jahres zwar kräftig nach oben, notierte aber zum Jahresende 2017 mit 1085,21 €/oz nur 1 Euro fester als zu Jahresbeginn. Gold in Euro war also stabil. Damit hat es seine Versicherungsfunktion erfüllt. Goldanleger in Euro hatten über das Jahr ihr Vermögen gegen Krisen geschützt und dennoch in Euro am Jahresende einen annähernd gleichen Eurowert.

Wie wird die Goldpreisentwicklung in 2018 sein?

Hier hat niemand eine Glaskugel, es gibt die unterschiedlichsten Prognosen für den Goldpreis. Angekündigt hat die US-Notenbank FED drei Zinserhöhungen für das Jahr 2018, – der Handel mit Gold-Futures lässt aber darauf schließen, dass viele Händler davon ausgehen, dass die Notenbank in den USA die Zinsen gar nicht so schnell und stark anheben kann, wie Pessimisten das erwarten.

Der Staat USA kann sonst auch gar nicht mehr seine Schulden bezahlen, weil bei einem höheren Zinssatz auch höhere Zinsen für Staatsanleihen aufgebracht werden müssen.

Geldflutung geht weiter

Die Flutung der Märkte mit Geld geht auch in 2018 weiter. Wohl haben EZB und FED angekündigt, die Märkte mit weniger Geld zu überschwemmen, aber sie werden auch weiterhin Milliardenbeträge in die Märkte pumpen, – dies haben beide Zentralbanken angekündigt. Eine Flutung mit Geld kommt in der Konsequenz einfach dem Drucken von Geld nahe und dieses entwertet das bereits im Umlauf befindliche Geld.

Gegen Geldenwertung war und ist Gold ein probates Mittel, das hat über Jahrzehnte funktioniert, – deshalb ist davon auszugehen, dass auch in 2018 viel Gold gekauft werden wird.

Asiaten werden vermögender und kaufen Gold

In Asien wächst die Schicht der Reichen und Vermögenden besonders in China stark an, dies führt zu starken Goldkäufen, die auch schon in 2017 in China zu verzeichnen waren. China als Goldnachfrageland Nr. 1 wird in 2018 voraussichtlich den Anteil noch einmal ausbauen und dürfte damit zu einem stabilen bis steigenden Goldpreis beitragen.

Krisen nicht gelöst

Zahlreiche Krisen auf der Welt sind noch nicht gelöst und sorgen damit weiter für Goldkäufe:

  • Krisenherd Nordkorea, Konflikt mit USA
  • Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien
  • Uneinigkeit in Europa bezüglich Flüchtlingsfragen
  • Noch keine, bzw. später ggf. unstabile Regierung in Deutschland
  • Schwache Länder in der Eurozone wie Griechenland
  • Problematik des Verhältnisses EU zur Türkei

RBC Wealth Management sieht Goldpreis bei 1400$

Zuletzt wagte sich der in den USA anerkannte George Gero von RBC Wealth Management mit einer Prognose zum Goldpreis aus der Deckung: Bis zum Ende des Jahres 2018 werde es eine Goldpreisentwicklung auf 1400 US$/oz geben.

Die meisten Goldanleger kaufen Gold ja gar nicht, um kurzfristig große Gewinne zu erwirtschaften, sondern, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein und, um sich unabhängig von Papiergeld zu machen. Eine überdurchschnittliche Wertentwicklung ist da eher positiver Nebeneffekt.

Online-Ordereingang am Neujahrestag

Die meisten Online-Orders für Edelmetalle gingen am Neujahrstag für 1-Unzen-Goldmünzen der Sorten Krügerrand und Maple Leaf ein, –  stark nachgefragt waren zudem die Silberunzen Maple Leaf 2018.

 

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Blitzmeldung: 1300$-Preismarke bei Gold überstiegen

Blitzmeldung: Im europäischen Goldhandel wurde soeben der Goldpreis von 1300$/oz überstiegen, die letzten Notierungen lagen bei 1303$/oz. Der Goldpreis in Euro zog ebenfalls an, auf 1086 €/oz. Dies könnte bereits der Beginn der Jahresanfangs-Preisrallye bei Gold sein, die viele Marktteilnehmer bei Gold erwarten.

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Goldpreis wird in 2018 auch nach ICBC Standard Bank-Einschätzung steigen

Marcus Garvey, der Analyst der ICBC Standard Bank, sieht den Goldpreis im nächsten Jahr eher höher als niedriger: Die US-Notenbank FED werde die Zinsen nur marginal anheben können, wenn sie die Wirtschaft in den USA nicht abwürgen will. Der Goldpreis werde deshalb weiter steigen.

Goldpreis im Schnitt bei 1312,50 $/oz

Auch bei einer vorsichtigen Einschätzung dürfte der Goldpreis damit im nächsten Jahr nach Meinung des Analysten höher liegen und zwar im Jahresschnitt bei 1312,50 $/oz, aber während des Jahres auch einmal deutlich höher. Garvey betont, dass er weiterhin bullish für Gold ist und von steigenden Kursen ausgeht.

Man müsse abwarten, ob die neue Steuergesetzgebung, die US-Präsident Trump vorschwebt, im Detail auch so umgesetzt wird und ob sie bei Umsetzung auch die versprochenen Auswirkungen zeigt. Auf jeden Fall ist mit der Steuergesetzgebung eine massive weitere Verschuldung der USA verbunden.

Erstes Quartal ist oft das Goldpreis-Anstiegs-Quartal

Der Goldpreis ist in den letzten Jahren häufig im ersten Quartal besonders stark gestiegen, was viele Investoren zum Jahresbeginn in das Gold locken könnte, hier die Anstiege der letzten Jahre in Prozent (Anstieg in Prozent beim Goldpreis in US$):

  • Q1 2017: + 8,6%
  • Q1 2016: + 16,6%
  • Q1 2015: – 1,5%
  • Q1 2014: + 7,24%
  • Q1 2013: – 3,57%
  • Q1 2012: + 8,59%

ABC Bullion sieht Gold bei 1400$ in 2018

Die Analysten von ABC Bullion sehen den Goldpreis im Jahr 2018 zwischen 1375$ und 1425$, teilt der Chefanalyst Jordan Eliseo mit. Dort sieht man die US-Notenbank FED im nächsten Jahr eher vorsichtig agieren und auch aus der Relation Dollar/Euro sieht man Chancen für eine positive Goldpreisentwicklung in 2018.

Goldpreis kratzt an 1300$/oz

Am Freitagmittag kratzt der Goldpreis in Dollar von unten an der 1300$-Marke, notiert zuletzt bei 1299,15$/oz. Der Goldpreis in Euro hält sich konstant über 1080€/oz und notierte zuletzt bei 1082,89 Euro/oz. Zum Jahresausklang zog die Nachfrage nach Goldbarren der Größe 1 Unze wieder an, besonders gefragt waren dort die Following-Nature Goldbarren der Heraeus,die jüngst die Winter-Edition ausgegeben haben. Ansonsten wurden häufig 1oz Goldmaples und Krügerrand Goldmünzen verkauft. Die 2018er-Maple Leaf Silbermünzen wurden gleichfalls in grösseren Mengen nachgefragt.

2018 Maple Leaf Silber 1 oz
2018er Maple Leaf Silbermünzen auch stark nachgefragt.

 

 

 

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Winter Goldbarren von Heraeus orderbar – Following Nature Serie

Mit dem Winter-Goldbarren erscheint nunmehr der vierte Goldbarren aus der Anfang 2017 begonnenen Following Nature Serie von Argor Heraeus. Der renommierte Goldbarren-Hersteller hatte Goldbarren (und deren Verpackung) in einer limitierten Edition den Jahreszeiten angepasst.

Bereits die Frühjahr-, Sommer und Herbst-Ausgaben waren außerordentlich erfolgreich. Ab sofort sind auch die Winter Goldbarren orderbar – die Auslieferung wird ab der zweiten Januarwoche stattfinden. So können sich Goldfreunde jetzt schon die Preise sichern.

Winter Goldbarren – Following Nature in 5 Größen:

Die Goldbarren aus der Following Nature Serie erscheinen in fünf Größen:

Damit können sowohl Geschenke-Käufer wie auch Geldanleger die passende Größe im winterlichen Design ordern.

Sowohl der Goldbarren wie auch die Verpackung sind bei der Winter-Ausgabe winterlich gestaltet:

Goldbarren Winter Following Nature 2017 / 2018
Goldbarren Winter Following Nature 2017 / 2018Gold
Goldbarren Argor Heraeus Winter Edition 2017/2018
Goldbarren Argor Heraeus Winter Edition 2017/2018 aus der Following Nature Serie

Feinheit 999,9 der Goldbarren

Die Goldbarren der Heraeus Following Nature Serie haben die Heraeus-übliche Goldbarren-Feinheit von 999,9/1000, bestehen also aus Feingold. Die Goldbarren aus der Serie sind jeweils auf 9.999 Exemplare pro Ausgabe limitiert.

Argor Heraeus LBMA-zertifiziert

Die Gold-Raffinerie Argor Heraeus in der Schweiz ist seit 1961 von der LBMA zertifiziert und unterwirft sich regelmässigen Überprüfungen und Audits. Geldanleger können sich also darauf verlassen, zertifiziertes Gold eines zertifizierten Unternehmens zu erwerben, welches weltweit anerkannt wird. Ein Audit-Bericht eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers zu Argor-Heraeus für LBMA-Zwecke findet sich z.B. hier: Audit Argor-Heraeus

 

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Gold in dünnem Handel auf 3-Wochen-Hoch – startet jetzt die Rallye zum Jahreswechsel?

Der Goldpreis notiert am Mittwochnachmittag bei 1286$/oz und hat den 3-Wochen-Höchststand erreicht. Der Goldpreis in Euro notiert bei 1081,88 €/oz und ist damit ebenfalls fester.

3 Gründe für positive Goldpreisentwicklung in 2018

Von Händlern in London werden drei Gründe genannt, warum der Goldpreis auch in 2018 steigen könnte:

  1. Weiter bestehende politische Unsicherheiten, z.B. rund um Nordkorea, die das Niveau des Säbelrasselns eskalierend verlassen könnten. Dazu noch ungelöster Brexit und Probleme im Euro-Raum
  2. Zu hohe Inflation, vor allen Dingen in den USA, hier rechnen Analysten mit Anstiegen auf 3% bis Mitte 2018
  3. Die FED könnte evtl. doch nicht 3 Zinserhöhungen in USA vornehmen, wie ursprünglich für 2018 erwartet und im Goldpreis eingepreist, da die USA sich höhere Zinsen schlichtweg nicht leisten können und die Wirtschaft sonst abgewürgt werden könnte

Charttechnik für Goldpreis

Der Goldpreis hat zunächst Luft bis 1294$/oz, hier wurden zuletzt einige bedeutende Zwischenhochs festgestellt. Spätestens nach dem Jahreswechsel spricht viel für ein Überschreiten der wichtigen 1300$-Linie, sodass Gold dann wieder relative Stärke gewinnen könnte. Das Jahreshoch aus September bei 1349$/oz könnte dann wieder angestrebt werden.

Negative Realzinsen in den USA sollten Goldpreis treiben

In den USA wird mit einem Anstieg des negativen Realzinses gerechnet, d.h. im ersten Halbjahr wird die Inflation dort voraussichtlich die Zinsen für Geldanlagen um ca. 0,5 oder 0,6% übersteigen. Als wahrscheinlich gilt nach Meinung einiger Analysten, dass die Verzinsung 10-jähriger Staatsanleihen sich in den USA zur Jahresmitte 2018 bei ca. 2,4% bewegen wird, während die Inflation dann eher bei 3% liegen dürfte. Besitzer von Papiergeld verzeichnen also negative Realzinsen, ihr Vermögen verliert an Wert, wenn es tatsächlich so kommt.

Ein weiteres Fluten der Märkte mit Milliarden von Dollars durch massive Anleihekäufe der FED plus die Aussicht auf Zinserhöhungen durch die Zentralbank machen das Szenario gar nicht so unwahrscheinlich.

Gold-Käufe als Schutz vor negativem Realzins

Um nicht per Saldo Vermögenswerte zu verlieren, könnte eine solche Entwicklung dazu führen, dass vermehrt in Gold investiert wird. Die Goldkäufe würden dann zu einem Goldpreisanstieg führen.

+10% beim Goldpreis in 8 von 10 Jahren

In den letzten 10 Jahren hat sich der Goldpreis in 8 von 10 Jahren im Vergleich zum vorausgegangenen Dezember jeweils immer um plus 10% innerhalb einer Periode von ca. 1/2 Jahr nach oben entwickelt, häufig getragen von Wertsteigerungen direkt im Januar. Dieser statistische Wert mag nicht für die Zukunft hochrechenbar sein, zeigt aber die Möglichkeiten auf, die bei einem jetzigen Goldkauf durchaus bestehen.

Goldpreis bereits in 2017 um 9% gestiegen

Der Goldpreis in US-Dollar ist im Jahr 2017 bereits um über 9% gestiegen, während die Gesamtjahresbetrachtung in Euro eher eine Seitwärtsbewegung wiedergibt. Daraus könnte eine Chance für Gold-Investments in Euro erwachsen.

Institutioneller Goldhandel schwach, physisch stark

Am Mittwoch war der institutionelle Goldhandel eher dünn, während physische Käufe von privat – auch über die auch zu Weihnachten geöffneten Onlineshops – angezogen haben. Besonders gefragt die klassischen Goldmünzen wie der kanadische Maple Leaf und der Krügerrand aus Südafrika.

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Bitcoin stürzt dramatisch ab – Goldpreis steigt

Nachdem die Kryptowährung Bitcoin am letzten Wochenende bei annähernd 20.000 US-Dollar stand und zahlreiche Neuanleger auf diesem Niveau eingestiegen sind, stürzten die Bitcoins zum Wochenausklang auf diversen Handelsplattform dramatisch auf unter 13.000 USD ab. In einigen elektronischen Handelsbörsen notierte die Bitcoin-Währung im Laufe des Freitags bei 11.833 $. Nach Höchstständen von 20.078$ noch am 17.12.2017 ein Einbruch von über 40%.

Goldpreis legte hingegen zu

Besser erging es dem Goldpreis. Er legte zum Wochenschluss leicht zu, notierte zum Handelsschluss vor Weihnachten bei 1074,65 Euro/oz. Damit ist der Goldkurs in Euro wieder über der wichtigen Marke von 1070 €/oz. Auch in US-Dollar wurden feste Notierungen erreicht, Gold ging mit über 1274 $/oz in das Wochenende.

Negative Realzinsen dürften Goldpreis in 2018 beflügeln

Im ersten Halbjahr 2018 könnten negative Realzinsen den Goldpreis weiter beflügeln. Bei den niedrigen Zinsen, an denen die EZB festhält und  einer anziehenden Inflation werden traditionelle Kontensparer inflationsbereinigt an Kaufkraft verlieren, was sich positiv auf den Goldpreis auswirken könnte. Dabei könnten auch die Goldpreise aus 2016 übertroffen werden.

Commerzbank sieht Goldpreis bis auf 1500 US$ steigen

Die Commerzbank ist positiv für Gold gestimmt: Bis Ende 2019 sieht man dort Goldpreise von 1500 US$, schon Ende 2018 werde man wieder um 1350$/oz sehen. Die Commerzbank sieht gute Chancen für einen Goldpreisanstieg, da die Goldnachfrage im Westen steigen dürfte und politische Unsicherheiten in Europa und USA den Markt bestimmen werden.

Tritt China in 2018 wieder als Goldkäufer auf?

Die chinesische Zentralbank hatte zuletzt keine Bestandserhöhung des staatlichen Goldbestands mehr vermeldet, droht mittlerweile von Russland auf Platz 6 der weltweit größten staatlichen Goldbestände verdrängt zu werden. Experten vermuten, dass China im Jahr 2018 wieder mehr Gold für den Staatsschatz erwirbt. Chinesische Käufe hatten in der Vergangenheit den Goldpreis positiv beeinflusst. Auch die Türkei und Kasachstan zählen zu den Ländern, die voraussichtlich den Goldbestand der Zentralbank deutlich ausbauen werden.

In Russland wird privater Goldbesitz erschwert

In Russland könnte privater Golderwerb erschwert werden, da eine eingeführte Mehrwertsteuer von 18% den Absatz bremst. Die Bank of Russia hat hingegen in 2017 den staatlichen Goldbesitz um über 200 Tonnen erhöht.

Türken liefern nur wenig Gold ab

In der Türkei schätzt man, sitzt die türkische Bevölkerung auf ca. 2500 bis 5000 Tonnen Gold, die in heimischen Tresoren und Schränken verwahrt werden. Der Staat hatte Bemühungen an den Tag gelegt, an dieses Gold zu kommen, um Geld ins Finanzsystem zu pumpen. Man hatte Anleihen aufgelegt, dieses Gold einzusammeln und den Menschen dafür Geld zu geben. Entsprechende Anleihen wurden begeben, die aber nur auf mäßigen Erfolg stießen. Wie jetzt bekannt wurde, sammelte die Türkei damit lediglich 75 Tonnen Gold ein (2017), was angesichts der unteren Schätzung von 2200 Tonnen vorhandenen Goldes und der massiven Bewerbung in Print und TV durch den Staat eine eher zu vernachlässigende Größenordnung ist. Elf Banken hatten sich in der Türkei an der Aktion beteiligt. Die türkische Goldanleihe soll am Laufzeitende in Goldmünzen oder 1kg-Goldbarren der staatlichen türkischen Münzprägeanstalt zurückgezahlt werden.

Türkische Goldmünzen gehören im Gegensatz zu Krügerrand, Maple Leaf oder Känguru 1oz Gold nicht zu den weltweit anerkannten Goldanlagemünzen (Bullionmünzen).

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