Geht bald die Goldpreis-Rallye los?

In den letzten Wochen ist der Goldpreis vom Jahreshoch bei 1357$/oz bis auf die Unterstützungslinie bei 1265$ zurückgegangen, um sich dann  wieder bis auf knapp über 1300$/oz zu stabilisieren. Bei 1301$/oz wurde charttechnisch ein Widerstand berührt, wo der Goldpreis wieder leicht nach unten abprallte.

Bodenbildung Goldpreis bei 1265$/oz

Der Goldpreis könnte aber bei 1265$/oz einen Boden gefunden haben, erste Anzeichen einer Kaufwelle sind zu verzeichnen, wodurch der Goldpreis in Dollar wieder die 1301$-Barriere antesten könnte. Aktuell liegt der Preis bereits bei 1284$/oz. Sobald die 1301$/oz durchschritten werden, wäre das Signal für eine weitere Kursrallye Richtung bisheriges Jahreshoch (1357$) und später auf 1400$ wahrscheinlich.

Starke chinesische Goldnachfrage

Die starke Goldnachfrage aus China könnte dem Goldpreis Auftrieb verleihen. Das World Gold Council hatte in seiner gestrigen Veröffentlichung der Quartalszahlen zur Goldnachfrage in China Goldkäufe (Goldbarren und Goldmünzen) von 64,3 Tonnen im Reich der Mitte konstatiert, auch Goldschmuck wurde dort im Volumen von 159,3 Tonnen abgesetzt, was einem Plus von 13% entspricht. Eine derart starke Nachfrage in einem so bevölkerungsreichen Land wie China kann langfristig nicht ohne Auswirkungen auf den Goldpreis bleiben.

Viele junge Goldkäufer in China

Bemerkens ist laut Wang Lixin, dem Manager des World Gold Councils in China, dass besonders die jungen Leute in China gerne und viel Gold kaufen, dies wären zukünftig die marktbestimmenden Kunden.

Schlechte Nachrichten für Gold nur aus Saudi-Arabien

Schlechte Nachrichten für den Goldmarkt gab es nur aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten: Dort soll ab 1.Januar 2018 eine neue Steuer für Luxusartikel in Höhe von 5% auch auf Goldprodukte fällig werden, was den Absatz reduzieren könnte. Die neue Luxussteuer von 5% soll auf alle nicht-notwendigen Luxusgüter (non essential luxury goods tax)  angewendet werden, so z.B. auf Goldschmuck. Der Goldabsatz in Saudi-Arabien spielt aber weltweit betrachtet kaum eine Rolle: Währen in Deutschland in Q3 2017 beispielsweise alleine schon 25 Tonnen Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen verkauft worden sind, wurde in Saudi-Arabien in Q3 nur Goldschmuck im Volumen von 9,8 Tonnen bewegt. Selbst wenn dies durch eine Steuer um 10 oder 20% zurück gehen sollte, wäre dies Auswirkung auf die weltweite Gesamt-Goldnachfrage kaum signifikant. Die Regierung dort rechnet mit 3,3 Milliarden Dollar Steuereinnahmen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob in dem traditionell reichen Land eine solche Steuer überhaupt einen signifikanten Einfluss auf den Schmuckabsatz hat.

Steuerreform in USA könnte Goldpreis antreiben

Die Steuerpläne in den USA, die Steuersätze vor allen Dingen für Reiche und Unternehmen deutlich senken wollen, könnten dem Goldpreis zusätzlich Anschub geben, da viele Geldanleger dann mehr Geld in der Tasche hätten, um Gold als Investment oder als Goldschmuck zu kaufen. Es bleibt abzuwarten, ob Präsident Trump dies tatsächlich durchsetzen und finanzieren kann. Er will die Unternehmenssteuer von 35 auf 20% senken, – zuletzt wurde eine solche Senkung von 2018 auf 2019 verschoben.

Neuer FED-Chef wird Zinsen nicht schnell erhöhen können

Der designierte neue FED-Chef Jerome Powell wird die Zinsen in den USA nicht schnell erhöhen können, denn die US-Staatsschulden sind mittlerweile bei 20,44 Billionen Dollar, was 106% der jährlichen Wirtschaftsleistung entspricht. Dazu kommen Schulden der Unternehmen und Haushalte. Ein zu großer Zinsschritt würde nicht nur Millionen Haushalte belasten, sondern auch den US-Haushalt. US-Präsident Trump hat daher zuletzt mehrfach betont, dass er weiterhin auf Niedrigzinsen setzt, was dem Goldpreis Aufschub verleihen sollte.

Gold kaufen also vermutlich weiter sinnvoll

Gold kaufen dürfte daher voraussichtlich auch weiter für europäische Anleger sinnvoll sein, weil die folgenden Punkte für einen steigenden Goldpreis in Euro sprechen:

  • Zinsen in den USA sollten b.a.w. relativ niedrig bleiben, da der Staat USA einen höheren Zinssatz für seine Schulden gar nicht finanzieren könnte
  • Die FED in USA und die EZB in Europa fluten den Geldmarkt auch weiterhin jeden Monat mit Milliarden neu gedruckten Geldes. Es wurde zwar die Zuflussgeschwindigkeit des neuen Geldes reduziert, aber am System der Liquiditäts-Überversorgung wurde nichts geändert
  • Aktienmärkte sind teilweise auf Rekordniveau, was ein Zeichen einer Überhitzung sein könnte
  • Null- und Negativzinsen in Deutschland werden auch absehbar weiterhin existieren
  • starke asiatische Goldnachfrage könnte den Goldpreis steigen lassen. In Euro und in Dollar
  • 45% stärkere Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen in Deutschland in Q3 sprechen auch tendenziell für steigende Goldpreise

 

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WGC: Goldbarren- und Goldmünzen-Nachfrage in Q3 um 17% gestiegen

Das World Gold Council (WGC) hat die Absatzzahlen für das dritte Quartal (Q3) 2017 veröffentlicht. Demnach ist die weltweite Nachfrage nach Goldmünzen und Goldbarren um 17% gegenüber Vorjahr gestiegen. Bei der weltweiten Nachfrage spielten die starke Nachfrage in China (+57%) und eine zurückgehende Nachfrage in Indien (-23%) eine wesentliche Rolle.

Auch Gold ETFs konnten 18,9 Tonnen zulegen

In Q3 2017 flossen Gold-ETFs insgesamt 18,9 Tonnen mehr Gold zu, aber im Vergleich zum Vorjahr ist dies zwar ein Wachstum, aber eines, welches um 87% geringer ist als im Vorjahr.

Goldmünzen und Goldbarren für 9,1 Milliarden Dollar verkauft

Anleger kauften im abgelaufenen Quartal Goldbarren und Goldmünzen im Wert von 9,1 Milliarden Dollar. 222,3 Tonnen Gold wurden in Form von Goldbarren und Goldmünzen in Q3 verkauft. Davon wurden 64,3 Tonnen Gold in China abgesetzt, dem weltweit wichtigsten Markt. In China macht sich die Angst vor einer anziehenden Inflation breit, – die Anleger fliehen ins Krisenmetall Gold.

Indien hat unter der Außerverkehrsetzung der großen Banknoten und neuen Steuerregularien im Goldmarkt gelitten und konnte nur noch mit 31 Tonnen Goldbarren- und Goldmünzen-Nachfrage aufwarten. Illegale Importe und Schmuggelaktivitäten nach Indien werden überdies die offizielle Absatzstatistik beeinflusst haben.

Goldnachfrage in Deutschland + 45%

Goldbarren und Goldmünzen sind jedoch auch stark in Europa gefragt. Während die Gesamtnachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen in Europa um 36% auf 45,5 Tonnen in Q3 stieg, sind die Nachfragezahlen in Deutschland beachtlich:

25,1 Tonnen Gold in Deutschland verkauft

Die Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen in Deutschland stieg um sagenhafte 45% im dritten Quartal, insgesamt wurden 25.100 Kilogramm Gold in Deutschland in Form von Münzen und Barren verkauft, teilt das World Gold Council mit.

Goldbarren/Goldmünzen: Nachfrage Deutschland

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Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen zieht in Deutschland deutlich an.

Die Nachfrage nach Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen war in Q3 in Deutschland nicht nur höher als in Q2 2017, sondern auch höher als im Vorjahres-Vergleichsportal und nähert sich wieder dem 5-Jahres-Durchschnitt (gestrichelte Linie).

Goldnachfrage in USA schwächer

In den USA scheinen die Wähler auf Trump zu vertrauen, die Goldnachfrage war mit 7,3 Tonnen in Q3 deutlich schwächer als ein Jahr zuvor (Q3 2016: 17,7t), allerdings war 2016 auch ein Jahr mit Rekordnachfrage nach Gold in den USA. Amerikaner setzen mehr auf Aktien und die US-Börse und glauben daran, dass Präsident Trump die Wirtschaft deutlich beleben kann.

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Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen in den USA geht zurück.

Goldminen fördern weniger Gold

Das World Gold Council hat auch die Goldminen-Explorationen ausgewertet: Im dritten Quartal sank die Goldminenproduktion weltweit um 1% auf 841 Tonnen Gold, nach 851,8 Tonnen in Q3 2016.

Dies konnte auch nicht durch mehr Gold aus Recycling ausgeglichen werden, hier ging die Goldgewinnung sogar um 6% zurück (315,4 Tonnen nach 335t in Q3 2016).

In China als dem weltweit größten Goldförderland ging die Goldförderung im fünften Quartal nacheinander zurück.

Goldschmuck-Nachfrage sank weltweit

Während die Geldanleger massiv Investment-Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen kaufen, ging die Goldschmuck-Nachfrage weltweit zurück. Die weltweite Goldschmucknachfrage war in Q3 2017 fr 478,7 Tonnen Goldverbrauch verantwortlich, was 3% weniger als in Q3 2016 ist (495,3 Tonnen). Hierfür hauptverantwortlich ist eine zurückgehende Goldschmuck-Nachfrage in Indien, die aktuell auf einem 25% niedrigerem Niveau als im Vorjahr ist (Q3 2017: 114,9 Tonnen nach 152,7t in Q3 2016)

Als Grund werden neue Steueranordnungen und Schwierigkeiten bei der Umsetzung einer neuen Geldwäscherichtlinie genannt.

Goldschmuck-Nachfrage in USA zieht an

In den USA zog jedoch die Goldschmuck-Nachfrage deutlich an, die Nachfrage ist auf einem 7-Jahres-Höchststand, in den ersten drei Quartalen 2017 wurde Goldschmuck im Gewicht von 76,8 Tonnen gekauft.

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Amerikaner kaufen Gold in Form von Goldschmuck statt Goldbarren oder Goldmünzen

Zentralbanken setzen weiter auf Gold

Die Notenbanken dieser Welt setzen offensichtlich weiter auf Gold. Die weltweiten Goldreserven von Zentralbanken wurden im dritten Quartal um 111 Tonnen Gold erhöht, wobei Russland, die Türkei und Kasachstan die Nachfrage dominierten. Die weltweite Goldnachfrage durch Notenbanken war im dritten Quartal mit 111 Tonnen um 25% höher als in Q3 2016, wo Notenbanken Gold im Gewicht von 88,8 Tonnen kauften.

Mehr Gold in Elektronik verbraucht

Auch der Goldgebrauch in Elektronik hat zugenommen. Im dritten Quartal wurden mit 67,3 Tonnen Gold 3% mehr als im Vorjahr in elektronischen Schaltungen etc. verbaut. Besonders ist der Goldgebrauch für Chips in hochwertigen Smartphones und bei LED-Elementen gestiegen.

Beliebteste Goldmünze in Deutschland

Bei deutschen Anlegern, die 45% mehr Anlagegold in Form von Goldmünzen und Goldbarren gekauft haben, ware im dritten Quartal wieder der Krügerrand als Goldbullionmünze am beliebtesten.

Gold kaufen - Kruegerrand 1oz
Bei deutschen Anlegern am beliebtesten: Goldmünze Krügerrand

Goldpreis in Euro zieht an

Am Donnerstag morgen bewegte sich der Goldpreis in Euro um 1107 €/oz herum und war damals abermals fester. Der Goldkurs in Dollar notierte am frühen Morgen im europäischen Handel bei 1284$/oz.

Grafiken/Zahlen: WGC

 

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Goldförderung in China geht zurück – aber die Chinesen kaufen mehr Gold

In China als dem größten Goldförderland, welches gleichzeitig das Land mit der weltweit größten Goldnachfrage ist, geht die Menge des geförderten Goldes zurück, während die Nachfrage nach Gold steigt. Über kurz oder lang dürfte dies zu steigenden Goldpreisen führen.

Goldförderung in China minus 10%

Die bisher vorliegenden Zahlen zur Goldförderung in China zeigen auf, dass man in China zwar in immer mehr Goldminen nach Gold sucht, aber die Ausbeute immer geringer wird. Auch begonnene Goldminenprojekte unter dem Meeresspiegel, auf die man in der Not schon ausgewichen ist, brachten noch keinen Zuwachs an Goldförderung.

Im Jahr 2017 wurden ca. 10% weniger Gold im ersten Halbjahr gefördert als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum:

china-goldfoerderung-2017
(China-Goldförderung 2017)

Nachfrage nach Gold an der Börse in China +6%

Betrachtet man hingegen die Nachfrage an der Shanghai Gold Exchange (SGE) und vergleicht, wieviel Tonnen Gold dort dieses Jahr im Verhältnis zum letzten Jahr verkauft worden sind, stellt man fest, dass dort 6,2% mehr Gold gekauft worden ist (Vergleich 1-10/2017 gegen 1-10/2016):

shanghai-gold-2017-sge
(SGE Goldverkäufe 2017)

Damit dürfte man im Gesamtjahr 2017 auf über 2000 Tonnen Gold kommen, die an der SGE gekauft worden sind. Die chinesischen staatlichen Goldreserven sind seit Monaten stabil bei 59,24 Millionen Goldunzen, – daher ist davon auszugehen, dass die chinesischen Privatanleger massiv Gold kaufen. Dies wird auch durch Auswertungen des World Gold Councils unterlegt, die einen Anstieg der Goldbarren- und Goldmünzen-Nachfrage in China vermelden.

Goldpreis dürfte steigen

Bei steigender Goldnachfrage, die auf sinkende Goldexploration trifft, müsste nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage über kurz oder lang der Goldpreis steigen, da einer immer größer werdenden Nachfrage ein immer kleiner werdendes Angebot gegenüber steht.

Goldpreis in Euro über 1100 €/oz

Am Mittwoch morgen hielt sich der Goldpreis in Euro wie am Vortag über der Marke von 1100 Euro und notierte zuletzt bei 1102€/oz. Der Goldpreis in US-Dollar notierte in London am Mittwoch Vormittag bei 1279$/oz.

Krügerrand der Favorit

Auch diese Woche ist die Krügerrand-Goldmünze der Favorit bei der Goldnachfrage im physischen Edelmetallhandel, gefolgt vom Maple Leaf aus Kanada, dem neuen Känguru 2018 in Gold und größeren Goldbarren. Bei den Silbermünzen konzentrierte sich die Nachfrage auf die neuen Silber-Kängurus 2018 der Perth Mint und die neu in 2017 eingeführten Krügerrands in Silber.

Silber Kruegerrand 2017 1 Unze
Der Krügerrand in Silber ist wie seine Schwester in Gold stark nachgefragt

 

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Deutsche Anleger kaufen massiv australisches Gold und Silber

Die australische Perth Mint hat Zahlen zu den Gold- und Silberverkäufen im letzten Geschäftsjahr bekannt gegeben: Danach waren Deutschland und China die Hauptabsatzländer außerhalb Australiens, wobei die deutschen Kunden  gar nicht so viel weniger  als die Chinesen gekauft haben, was angesichts der Größe und Nähe zu Australien bei China überrascht.

Gold und Silber für 487 Millionen Dollar

Nach Deutschland wurde von der Perth Mint in Australien Gold und Silber im Wert von 487 Millionen US-Dollar im Geschäftsjahr 2016/2017 exportiert. Dies entsprach einem Gewicht von 158 Tonnen Edelmetall, welches nach Deutschland exportiert wurde.

Dies wurde nur noch getoppt von China, wohin 230 Tonnen ex Perth Mint flossen. Die Perth Mint ist seit 2014 an der Shanghai Gold Exchange, der in China ansässigen Edelmetallbörse gelistet und war damit die erste ausländische Raffinerie, die dies erreicht hat.

Deutsche kaufen massiv Kängurus in Gold und Silber

Die deutschen Anleger kaufen massiv die Silbermünzen und Goldmünzen der Perth Mint. Hauptkassenschlager der australischen Münzprägestätte ist dabei das Känguru Motiv.

Jüngst hatte die Münzprägestätte damit begonnen, die Känguru Goldmünzen 2018 auszuliefern, die auch in den Vorjahren sehr beliebt waren. Die Känguru Silbermünzen 2018 stehen ebenfalls bereits vor dem Jahreswechsel zur Verfügung. Die Perth Mint hatte bereits Hunderttausende im Oktober produziert.

Känguru Silbermünzen Perth Mint tube
Silbermünzen Känguru der Perth Mint werden häufig gleich in 20er-Gebinden, sogenannten TUBES geordert.

World Gold Council fragt deutsche Kunden nach Gold

Der Weltgoldverband, das World Gold Council (WGC) hat deutsche Anleger gefragt, warum sie Gold kaufen, das Video sieht man hier:

Warum Deutsche Gold kaufen

Aus Deutschland wurde im Jahr 2016 weltweit das meiste Anlagegold gekauft:

Gold-Nachfrage-Deutschland-2016
Gold-Nachfrage-Deutschland-2016
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Krügerrand Goldmünzen: Von 40.000 auf 1 Million Stück pro Jahr

Die Krügerrand Goldmünzen wurden 1967 von Südafrika am Markt eingeführt. Die ersten Krügerrand 1967 Münzen hatten eine Auflage von nur 40.000 Exemplaren und sind heute gesuchte Sammlerstücke. Mittlerweile hat der Krügerrand im Jahr 2017 eine Auflage von über 1 Million Exemplaren und die Münzprägestätte South African Mint hat alle Hände voll zu tun, der Nachfrage Herr zu werden. Die Krügerrand Auflagen in den letzten Jahren sind längst nicht mehr fünfstellig, sondern größer.

Über 60 Millionen Krügerrands verkauft

Im Laufe der Jahre wurden über 60 Millionen Krügerrand Goldmünzen in der ganzen Welt verkauft. Als Sachwert ist er in vielen Länder beliebt. Der Krügerrand wurde in den 60er-Jahren entwickelt, um die großen Goldmengen aus Südafrikas Goldminen weltweit leichter verkaufen zu können. Damals war Südafrika weltweit der größte Goldproduzent und holte über 1000 Tonnen Gold pro Jahr aus der Erde.

Goldminen in Südafrika sind leer

Die Ausbeute aus Südafrikas Goldminen wird jedoch mit den Jahren immer geringer. Aktuell kommen nur noch 150 Tonnen Gold pro Jahr aus Südafrikas Goldminen. Länder wie China produzieren ein Vielfaches pro Jahr. Südafrika ist nur noch auf Platz 7 der weltweit größten Goldförderländer.

Am Anfang 1 Krügerrand pro Person

Im Startjahr 1967 erlaubte man in Südafrika jedem Bürger, der es wollte, den Erwerb von maximal EINEM Krügerrand. Eine Beschränkung, die mittlerweile weggefallen ist.

Goldpreis von 35$ auf 1300$ pro Unze Krügerrand

1971 betrug der Goldpreis pro Unze Feingold, die im Krügerrand enthalten ist, noch 35 US$, mittlerweile ist das Gold im Krügerrand nicht mehr 35, sondern knapp 1300$ wert. Gold in Form von Krügerrands war also über die Jahre eine sehr gute Wertanlage.

Goldmünze Krügerrand 1970
Anfang der 70er-Jahre kostete eine Goldunze im Krügerrand nur 35US$ – im Jahr 2017 steht Gold schon bei ca. 1300$/oz. Krügerrands zu sammeln kann sich also lohnen.

Krügerrand: Produkt von Rand Refinery und South African Mint

Der Krügerrand wird in Südafrika arbeitsteilig hergestellt: Die Gold-Raffinerie Rand Refinery stellt das Gold zur Verfügung und produziert die Münzrohlinge, sogenannte Ronden (engl.: blanks), während die South African Mint als Münzprägestätte die Krügerrand Goldmünzen daraus herstellt.

Rückkaufgarantie der Reserve Bank of South Africa

Eine Besonderheit gibt es beim Krügerrand noch: Die Zentralbank Südafrikas hat eine Rückkaufgarantie für Krügerrand abgegeben: sie kauft den Krügerrand jeden Tag zum Spot-Preis des Goldes zurück – ohne Gebühren dafür zu nehmen. Kaum jemand nimmt das aber in Anspruch: Wer einmal Krügerrand Goldmünzen gekauft hat, kauft statistisch im Laufe seines Lebens eher welche hinzu, statt welche zu verkaufen. Der Krügerrand als Sachwert hat über Jahrzehnte an Beliebtheit nichts eingebüßt.

10 Gründe, Krügerrand zu kaufen:

Krügerrand kaufen könnte klug sein, weil:

  1. Krügerrand Goldmünzen sind als Anlagegold von der Mehrwertsteuer befreit: Steuerfreies Anlagegold!
  2. Gold Krügerrands können jederzeit wieder zu Geld gemacht werden. Man braucht dafür weder eine Kündigungsfrist (wie bei Sparverträgen), noch eine Verkaufsperiode (wie bei Immobilien)
  3. Krügerrand Goldmünzen sind mobil: Sie können mit ihren Werten wann immer sie wollen verreisen und Werte in andere Länder transportieren: Probieren Sie das mal mit Ihrer Eigentumswohnung oder Ihrer Oldtimer-Sammlung
  4. Das Gold im Krügerrand kann nicht von Regierungen selber beliebig hergestellt werden. Es ist nur begrenzt auf der Erde vorhanden und bleibt dadurch wertvoll. Banknoten können Zentralbanken über Nacht in Massen drucken und so für eine Entwertung sorgen.
  5. Es gab in Deutschland noch nie eine Papiergeldwährung für mehr als 100 Jahre: Weder DM, noch Reichsmark, noch DDR-Mark, noch Euro – Gold hingegen war schon bei den alten Ägyptern wertvoll und ist es tausende Jahre später noch: Ein Billionen-Mark-Schein aus Inflationszeiten ist heute noch keine 20 Cent wert.
  6. Gold hat seinen Wert über tausende Jahre behalten: Für eine Unze Gold haben Sie im alten Rom einen Maßanzug bekommen (Tunika), für eine Unze Gold gab es auch 1910, 1980 oder im Jahr 2017 einen Maßanzug. Krügerrand Goldunzen scheinen also geeignet zu sein, Vermögen über Jahrzehnte und Jahrhunderte zu bewahren.
  7. Eine Goldmünze Krügerrand ist kein Zahlungsversprechen einer dritten Partei, wie ein ETF, ein Zertifikat, ein Optionsschein oder festverzinsliche Wertpapiere: Irgendwo verspricht immer irgendjemand irgend etwas zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Geschichte lehrt, dass derjenige, der etwas verspricht, auch schon mal am Einlösetag sein Versprechen nicht einhält oder schlichtweg nicht mehr existiert. Gold hingegen trägt seinen Wert in sich. Es ist weder von Politikern, noch von Unternehmensführern noch von einem Versprechen abhängig. Es ist schlichtweg selten auf der Erde vorhanden und deswegen wertvoll.
  8. Gold funktioniert häufig wie eine Art Versicherung gegen Krisen: Fallen Aktien oder andere Wertpapiere in Crashs ins Bodenlose, hat sich Gold als werterhaltender oder gar steigender Faktor oft schon bewiesen.  Auch in der Lehmann-Finanzkrise in den 2000er-Jahren ist Gold im Wert deutlich gestiegen, während so manch Zertifikate-Besitzer sein ganzes Geld verloren hat.
  9. Goldmünzen Krügerrand sind geeignet, auf kleinem Raum große Wert zu komprimieren: 40 Krügerrand Goldmünzen, die weniger Platz als eine Zigarettenschachtel wegnehmen, sind über 40.000 Euro wert.
  10. Goldmünzen Krügerrand sind leicht übertragbar: Wenn Sie Goldmünzen Krügerrand an Ihre Enkel oder Kinder übertragen wollen, geht das in Sekunden, ohne Formalitäten. Sie übergeben die Münzen einfach. Probieren Sie das einmal mit einer Immobilie oder einem Sparvertrag.

Welche Krügerrand-Jahrgänge sollte man kaufen?

Welchen Krügerrand-Jahrgang Sie kaufen, ist Ihnen überlassen. Für die ersten Jahrgänge haben sich am Sammlermarkt deutliche Sammleraufschläge herausgebildet. Gebrauchte Krügerrand Goldmünzen (diverse Jahre/Jahrgang unserer Wahl) gibt es häufig für ein paar Euro weniger als nagelneue, prägefrische Krügerrand Goldmünzen des aktuellen Jahres. Letztendlich sind dies aber Nuancen. Wenn der Krügerrand Preis pro Unze Gold sich in ein paar Jahren verdoppeln oder verdreifachen sollte (wie er es z.B. von 2000 bis 2016 getan hat), ist es relativ sekundär, ob sie nun beim Kauf 10 oder 20 Euro mehr oder weniger bezahlt haben. Dies sind dann Nachkommastellen in der Rendite.

Viel entscheidender ist die Entscheidung, DASS Sie Gold kaufen und so mit Sachwerten Ihr Vermögen schützen.

Hier kommen Sie zu einem Preisvergleich Krügerrand Gold, der Ihnen zeigt, welche Jahrgänge der beliebten Goldmünze wieviel Euro kosten.

 

 

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Neues Gold aus Minen zu fördern wird immer schwieriger – in 18 Jahren ist das Gold aus

Während die Anzahl der Menschen auf der Erde ständig weiter steigt und Gold sich sowohl im Goldschmuck- wie auch Goldmünzen-/Goldbarren-Bereich steigender Nachfrage erfreut, wird es immer schwieriger, neues Gold aus der Erde zu fördern:

Chinas Goldproduktion geht 3,7% zurück

In den ersten 3 Quartalen des Jahres 2017 ging die Goldminenförderung in China – trotz Intensivierung des Abbaus – um 3,76% auf 375 Tonnen zurück. In China wurden auch die Umweltauflagen verschärft, was zusätzliche Kosten verursachte und den Abbau in einigen Goldminen unwirtschaftlich machte. Weil in den vergangenen Jahren Goldminen intensiv genutzt worden waren, gehen nunmehr deren Reserven zurück und es verbleiben nur noch unökonomisch abbaubare Reserven, insbesondere in den Provinzen Gansu und Qinghai. China gilt weitweit als der größte Goldförderer überhaupt, noch vor Australien, Russland und den USA.

Nur noch für 18 Jahre Gold in der Erde

Geht es nach einer Untersuchung des United States Geological Survey (USGS) aus dem Januar 2017 reichen die Goldreserven der Erde ohnhin nur noch für 18 Jahre. (Statistische Reichweite), woei die grössten Vorkommen noch in Australien, Russland und Südafrika vermutet werden.

Weltweit kaum neue Goldminen-Erschließungen

Dies passt auch zu einer Aussage des Vorstands der großen Goldminengesellschaft Franco-Nevada, Pierre Lassonde, der kürzlich in einem Interview äußerte, dass kaum noch größere Goldvorkommen erschlossen werden würden, – von niemandem. In den 70er-,80er- oder 90er-Jahren hatte die Goldminenindustrie immer wieder neue Vorkommen mit einem Gehalt von 50 Millionen Unzen, 30 Millionen Unzen oder auch nur 10 Millionen Unzen vermelden können. In den letzten 15 Jahren sei aber z.B. kein einziges neues Vorkommen von 30 oder 50 Millionen Unzen bekannt geworden und nur eine sehr geringe Anzahl an nennenswerten neuen Vorkommen mit i.d.R. einstelligen Millionen-Unzen-Vorräten. Da die Industrie schon große Summen in das Finden neuer Goldvorkommen gesteckt habe, sei auch bei einem steigenden Goldpreis nicht mit einem vermehrten Auffinden von goldhaltigem Gelände zu rechnen.

Goldpreis wird steigen

Der Goldpreis wird bei konstanter Nachfrage und sinkendem Angebot daher voraussichtlich auch weiter steigen. Zunächst wird man versuchen, durch Vergrößerung des Marktes für Altgoldrecycling der Nachfrage Herr zu werden, aber hier stehen auch nur begrenzte Mengen zur Verfügung.

Geschätzte Goldreserven nach Ländern, Stand 2015

(Quelle: USGS, USA)

Tonnen Gold (Stand 2015)
Rang Land Förderung Reserven Anteil in %
1. Australien 278 9.500 16,7
2. Russland 252 8.000 14,0
3. Südafrika 145 6.000 10,5
4. USA 214 3.000 5,3
5. Indonesien 97 3.000 5,3
6. Kanada 153 2.400 4,2
7. Peru 145 2.400 4,2
8. Brasilien 81 2.400 4,2
9. China 450 2.000 3,5
10. Usbekistan 102 1.700 3,0
11. Papua-Neuguinea 60 1.500 2,6
12. Mexiko 135 1.400 2,5
13. Ghana 88 990 1,7
14. Andere Länder 897 13.000 22,8
Welt 3.100 57.000 100,0

Bei den hier aufgeführten Goldreserven sind auch vermutete und wahrscheinliche Vorkommen integriert, die noch gar nicht zum Abbau erschlossen sind, aber als wahrscheinlich gelten.

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Perth Mint verkauft fast 1 Million Silberunzen im Oktober

Die australische Perth Mint konnte den Silbermünzen-Absatz im Oktober deutlich steigern: Im Oktober wurden 999.425 Silberunzen durch die Perth Mint verkauft, dies ist im Vergleich zu den Vormonaten eine deutliche Steigerung:

Silbermünzen-Verkauf der Perth Mint:

  • August 2017: 392.091 Unzen
  • September 2017: 697.849 Unzen
  • Oktober 2017: 999.425 Unzen

Ausschlaggebend für den Verkaufserfolg dürfte die Einführung des neuen Jahrgangs bei den Känguru Silbermünzen gewesen sein. Die Perth Mint hatte im Oktober die Känguru 2018 Silbermünzen zum Vertrieb freigegeben. Traditionell kaufen direkt am Anfang zahlreiche Händler Vorräte ein, weil viele Endkunden schon auf den neuen Jahrgang warten. Im Oktober des letzten Jahres (2016) lag man mit 1.084.213 verkauften Silberunzen noch leicht über den diesjährigen Absatzzahlen.

44.000 Goldunzen verkauft

Mit 44.618 Goldunzen lag man beim Oktoberabsatz 2017 in Australien rund doppelt so hoch wie in den Sommermonaten July und August, wo man jeweils ca. 23.000 Goldunzen verkaufte.

Chinesen kaufen 16% mehr Gold

Die China Gold Association hat die Nachfragezahlen in Sachen Gold und Chinesen veröffentlicht: Die Goldnachfrage in China incl. Goldschmuck und Goldanlage in Barren und Goldmünzen ging in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 um 16% nach oben und zwar auf 815,9 Tonnen Gold.

Goldbarren-Nachfrage in China + 44,5%

Die Chinesen haben besonders stark bei Goldbarren zugeschlagen: Hier wurden in China 44,5% mehr Barren verkauft, – insgesamt Goldbarren im Gewicht von 222 Tonnen. Die Goldschmuck-Nachfrage stieg um 7,44% auf 503,87 Tonnen.

China Player Nr. 1 auf der Welt

China spielt damit am Goldmarkt weltweit eine wesentliche Rolle:

  • 29% der weltweiten Goldschmucknachfrage kommt aus China
  • 26% der Goldbarren- und Goldmünzen-Nachfrage kommt aus China
  • Mit 1843 Tonnen sitzt China auf den weltweit fünftgrößten Goldreserven (die allerdings auch nur ca. 2 Jahresverbräuche in China decken)

Türkei importiert vermehrt Gold

Die Türkei hat in diesem Jahr bereits Gold für 13,8 Milliarden US$ importiert, was ca. 9,8 Milliarden Euro mehr sind als in der vergleichbaren Vorjahresperiode, die Zentralbank-Goldbestände dort sind auf einem 3-Jahres-Höchststand. Präsident Erdogan hatte im November dazu aufgerufen, Reserven statt in Dollar lieber in Gold zu halten.

In Europa: Deutschland stärkster Goldnachfrager

Gemäß einer Auswertung des World Gold Councils wird das meiste Anlagegold in Europa in Deutschland gekauft. Kein anderes Land in Europa kauft so viel Gold in Form von Goldbarren, Goldmünzen und Gold-ETFs als Deutschland. Das WGC kommt auf 6 Milliarden britische Pfund alleine durch deutsche Besitzer, dies entspricht ca. 6,86 Milliarden Euro – basierend auf einem Goldpreis in Euro von ca. 1095€/oz.

Goldpreis in Euro zieht am Mittwoch an

Der Goldpreis in Euro zog am Mittwoch Mittag wieder deutlich an, lag mit 1099 Euro/oz knapp unter der magischen Schwelle von 1100 Euro pro Feinunze Gold.

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Känguru 2018 Silbermünze – wo ist das Sicherheits-Feature?

Einige Münzsammler und Silber-Anleger haben auf den ersten Blick das Sicherheits-Feature der Känguru Silbermünzen 2018 der Perth Mint nicht gefunden und fragen sich, ob sie einer Fälschung aufgesessen sind.  Die Perth Mint steht jedes Jahr vor einer schwierigen Aufgabe: Das Sicherheits-Feature muss technisch so raffiniert und klein sein, dass es der gewöhnliche Münzfälscher nicht hinbekommt und doch so deutlich, dass ein Privatanleger spätestens mit der Lupe nachvollziehen kann, dass er eine echte Münze hat.

Wo ist das Sicherheits-Feature beim Känguru 2018 Silber ?

Wie auch in den letzten Jahren hat die Perth Mint einen kleinen Buchstaben in den großen Buchstaben auf der Münze versteckt. War es zuvor noch ein kleines A im dritten A von Australian auf der Münze, so ist jetzt ein kleines A im ZWEITEN A von Australian versteckt.

Känguru 2018 Australian Sicherheitsfeature Münze
Das Sicherheits-Feature bei der Känguru Silbermünze 2018 1oz der Perth Mint ist im Wort AUSTRALIAN versteckt – sehen Sie es?

Das Känguru mit der Lupe betrachten

Wer die Känguru Silbermünze 2018 mit der Lupe betrachtet, wird es bei näherer Ansicht finden: Im zweiten A ganz oben an der Spitze ist ein micro-kleines zusätzliches A angebracht, welches über Microlaser-Gravur erzeugt wird. Eine Technik, die Fälscher bis dato noch nicht beherrschen: Es ist bisher nicht eine einzige Münze bekannt, wo dieses Sicherheitsfeature vernünftig simuliert werden konnte.

Sicherheits Feature Känguru 2018 Silbermünze Perth Mint
Sicherheits-Feature Känguru 2018 Silbermünze der Perth Mint: Kleines A im großen A (zweites A von AUSTRALIAN)

Sieht man das Sicherheitskennzeichen mit bloßem Auge?

Um das Sicherheits-Feature beim Silber-Känguru mit bloßem Auge zu sehen, müssten Sie ein extrem gutes Auge haben, – 99 von 100 Bundesbürgern dürften dazu die Hilfe einer Lupe benötigen. Stilvolle Lupen gibt es z.B. hier:

Lupe für Münzen bestellen

Noch besser wird das Betrachtungsergebnis mit einem kleinen Taschen-Mikrokop sein, was immerhin 15-fach vergrößert:

Mikroskop 15-fach von Leuchtturm

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Känguru Silbermünzen der Perth Mint sind auch mit Jahrgang 2018 sehr beliebt

 

 

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Goldmünzen-Nachfrage steigt um 12% – Goldpreis in Euro steigt

Das Kaufen von Goldmünzen wird immer populärer, nunmehr hat es auch das Analyseinstitut GFMS/Thomson Reuters festgestellt: Im dritten Quartal 2017 lag die Nachfrage nach Goldmünzen bei 54 Tonnen, dies ist 12% mehr als im vergleichbaren Vorjahresquartal 2016 (48 Tonnen Gold).

Insgesamt sei die Goldnachfrage in Q3 2017 um rund 7% höher als im Vorjahr, was der starken Goldmünzennachfrage und der guten Goldschmuckproduktion (+13%) zu verdanken sei.

Mehr Goldmünzen, weniger Goldbarren

Die Anleger gehen gemäß Statistik des GFMS dazu über, bei physischen Investments mehr Goldmünzen als Goldbarren zu kaufen. Während die Goldmünzennachfrage um 12% gestiegen sei, gingen die Käufe von Goldbarren um 5% zurück (157 Tonnen in Q3 2017 statt 164 Tonnen in Q3 2016).

Goldminenproduktion leicht rückläufig

Die Goldminenproduktion ist leicht rückläufig, konnte nicht gesteigert werden: In Q3 2017 wurden weltweit 841 Tonnen Gold aus Goldminen gefördert, das sind 3 Tonnen weniger als im vergleichbaren Vorjahresquartal. Und dies trotz immenser Investitionen in neue Goldminen.

Goldpreis in Euro zieht an

Während der Goldkurs in US-Dollar etwas schwächelt (zuletzt 1271$/oz), zieht der Goldpreis in Euro am Montag vormittag im europäischen Handel an, hat die Grenze von 1090 Euro pro Feinunze Gold überschritten und notierte um die Mittagszeit bei 1093 €/oz.

ABN Amro sieht auf 1450$/oz steigenden Goldpreis

Die ABN Amro Bank denkt, dass der jüngste Goldpreisrücksetzer beendet ist und der Goldpreis nunmehr einen Anlauf zur Überschreitung der 1300$-Linie nehmen wird (aktuell 1271$/oz). ABN Amro sieht die folgende Goldpreisentwicklung:

  • Goldpreis geht auf 1350$/oz zwischen Januar und März 2018
  • Goldpreis steigt bis Ende 2018 auf 1450$/oz im Schnitt

Auch für den Goldkurs in Euro würde dies mindestens 100 Euro höhere Notierungen pro Unze Gold bedeuten. Die ABN Amro sieht einen langfristig positiven Trend für den Goldpreis und ist negativ für den US-Dollar eingestimmt, teilte Georgette Boele aus dem Analyseteam für Edelmetalle der ABN Amro mit.

 

 

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Goldpreis in Euro steigt – nach EZB-Sitzung

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hatte sich noch weitgehendere Kürzungen bei der Geldüberschwemmung der Märkte durch die EZB gewünscht, – trotz intensiver Diskussionen hatte die EZB sich aber nur dazu durchringen können, auch weiterhin die Märkte mit Geld zu fluten, aber auf kleinerer Flamme: Statt 60 Milliarden Euro pro Monat will man zukünftig nur 30 Milliarden Euro pro Monat (!) in die Märkte pumpen.

Der Goldpreis in Euro steigt über 1090€/oz

Nach dem EZB-Votum für weitere Geldflutungen, welches nach Aussagen Mario Draghis, dem EZB-Präsidenten, nicht einstimmig erfolgte, sondern mit Gegenstimmen, stieg der Goldpreis um inzwischen fast 10 Euro pro Unze. Am Freitagmorgen notiert Gold in Europa auf einem Niveau von 1090€/oz und damit deutlich stärker als noch 1-2 Tage zuvor.

GFMS sieht 9% Goldpreis-Plus in 2018

Der Analysedient GFMS (vormals: Gold Fields Mineral Service) sieht für 2018 einen deutlich höheren Goldpreis, dieser werde im Schnitt 9% über den jetzigen Notierungen liegen. Weltweite Höchststände an den Aktienmärkten führen zu erheblichen Finanzmarktrisiken. GFMS sieht für 2018 daher einen durchschnittlichen Goldpreis von 1360$/oz und Ausschläge auch über 1400$/oz. Auf Basis heutiger Goldpreise von 1267$/oz, respektive 1090 Euro/oz wären dies höchst erfreuliche Kurssteigerungen für die Besitzer von Goldbarren oder Goldmünzen. Der Goldpreis in Euro dürfte damit nach Ansicht der GFMS auch über 100 Euro steigen im Folgejahr.

Umicore kündigt 100 Gramm Goldbarren gegossen an

Der Goldbarren-Hersteller Umicore, der 2005 das Goldbarrengeschäft der Degussa übernommen hat, kündigt an, in Kürze auch gegossene 100 Gramm Goldbarren zu vertreiben.

Goldbarren Umicore 100 Gramm geprägt
Goldbarren der Umicore 100 Gramm geprägt (wie bisher)
Umicore Goldbarren 100 Gramm gegossen
Alternativ zukünftig auch Goldbarren mit dem Gewicht von 100 Gramm in gegossener Form in UMICORE-Qualität
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