Goldpreis in Euro zu Wochenbeginn weiter fest

Der Goldpreis in Euro startete am Montag früh mit Preisen um 1106 Euro, um sich dann bis zum frühen Nachmittag auf ein Niveau von 1116 €/oz hoch zu bewegen.

Gescheiterte Regierungsbildung in Italien

In Italien ist am Wochenende die Regierungsbildung wieder einmal gescheitert, es konnten sich weder Euro-Skeptiker noch die Euro-Befürworter durchsetzen. Der Euro- und Deutschlandkritiker Paolo Savona wurde nicht für das Amt des Finanz- und Wirtschaftministers akzeptiert, nunmehr muss abgewartet werden, ob und wie sich eine neue Regierung in Italien bildet. Der eigentlich als Finanzminister vorgesehene Savona hatte bereits einen Plan zum Ausstieg aus dem Euro in der Tasche, werden Politiker in Italien zitiert.

Auch wenn US-Präsident Trump sich nunmehr doch mit Nordkoreas Machthaber Kim treffen wird, scheinen die Ereignisse in Italien die Anleger verunsichert zu haben. Niemand weiß, ob Italien nicht vielleicht doch aus dem Euro ausbrechen wird.

Anleger in Deutschland kaufen Gold

Den ganzen Vormittag setzen auf jeden Fall starke Goldkäufe von Anlegern ein, die vor allen Dingen 100 Gramm Goldbarren und Maple Leaf Goldmünzen kauften.

Türken kaufen vermehrt Gold

Glaubt man einem Bericht in Bloomberg, zieht auch die Gold-Nachfrage in der Türkei drastisch an. Obwohl aufgrund der Schwäche der türkische Lira das Gold in der Türkei für Türken so teuer wie schon lange nicht mehr ist, kaufen die Türken massiv Gold. Einen Monat vor der nächsten Wahl scheint man dort zu glauben, dass die eigene Währung noch mehr an Wert verliert und ein Investment in Gold sicherer ist.

US Immobilienmarkt bekommt wieder Probleme

In den USA sind die Hypothekenzinsen mittlerweile wieder auf ein 7-Jahres-Hoch gestiegen und zwar so schnell wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Experten erwarten negative Auswirkungen auf den Immobilienmarkt, da nunmehr viele potentielle Hauskäufer keine Finanzierung mehr bekommen oder aber eine bekommen, die sie dauerhaft nicht leisten können.

Deutsche Bank baut tausende Stellen ab

Die Deutsche Bank baut vor allem durch eine Verkleinerung des Investmentbankings mehr als 7000 Stellen ab, – in einer Analyse der NORD LB wird dem einstmaligen Branchenprimus ein Hinterherhinken gegenüber Wettbewerbern von 3-4 Jahren diagnostiziert. Der Vorstand der Bank, Christian Sewing, bezeichnete die Ertragslage als herausfordernd und möchte, dass sein Institut wieder langweiliger wird. In der Vergangenheit sah sich die Deutsche Bank mit zahlreichen Klagen in Millionenhöhe konfrontiert.

Italienische Bank-Aktien verlieren massiv

Die Anleger verkauften heute offensichtlich auch massiv italienische Bank-Aktien, die phasenweise um 4,8% niedriger notierten, – auch italienische Staatsanleihen verloren deutlich, einige Anleger scheinen weniger zuversichtlich zu sein, dass man dort sein Geld auch zurückbekommt. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen aus Italien stiegt auf 2,697%, ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch.

 

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