LBMA: Goldpreis-Vorhersage für 2017 durchweg positiv

Die Londoner LBMA als eine der weltweit anerkanntesten Edelmetallhandelsvereinigungen hat ihre Mitglieder nach einer Einschätzung der in 2017 eintretenden Preise für Gold und Silber befragt. Die Antworten sind durchweg positiv, die Experten gehen im Schnitt von einem Goldpreis aus, der im Schnitt des Jahres 2017 5,3% höher sein dürfte als der Goldpreis im Schnitt der ersten 15 Januartage dieses Jahres.

Goldpreis steigt in 2017

Während der Goldpreis tatsächlich in den ersten beiden Januarwochen im Schnitt bei 1181 US$/oz gelegen hat, sehen die Analysten für einen Gesamtjahres-Durchschnitt beim Goldpreis eher ein höheres Niveau, nämlich 1244 $/oz, was einer Steigerung von 5,3% entsprechen würde. Damit würde sich Gold immer noch deutlich besser entwickeln als festverzinsliche Wertpapiere oder Spareinlagen, die bei der Niedrigzinspolitik der EZB kaum noch Zinsen bringen.

Gold als Anlageform bleibt interessant

Damit bleibt Gold als Anlageform für Kapitalanleger weiter interessant, wobei es sekundär ist, ob Anleger Goldmünzen kaufen oder in Goldbarren investieren. Gold sollte nach Meinung der Analysten im Jahr 2017 deutlich steigen.

Silber steigt mehr als Gold

Für Silber sehen die Analysten der LBMA sogar noch etwas mehr Potential: Der Silberpreis sollte im Jahresschnitt 2017 7,1% höher sein als in den ersten Januartagen. So der Durchschnitt der Einschätzung der LBMA-Analysten. Der Anfang Januar gewesene Durchschnitts-Silberpreis von 16,59$ soll im Jahresschnitt bei 17,77 $ liegen, – da ist also noch Luft nach oben.

Auch Platin und Palladium im Plus

Für Platin sieht der Schnitt der Vorhersagen ein Plus von 4,9% für 2017, bei Palladium eher verhaltene +2,4%

 

 

 

 

 

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