Goldman Sachs zieht Goldpreis-Prognose nach oben: 1450$/oz

Die Banker von Goldman Sachs haben in einer jüngsten Analyse die Einschätzung zum Goldpreis nach oben korrigiert. Das US-Bankhaus sieht den Goldpreis nun wie folgt:

  • Goldpreis in 3 Monaten: 1350$/oz
  • Goldpreis in 6 Monaten: 1375$/oz
  • Goldpreis in 12 Monaten: 1450$/oz

Grund für positive Goldpreisentwicklung

Goldman Sachs gibt als Grund für die positivere Goldpreisentwicklung in 2018 an, dass das Wachstum in den Schwellenländern stärker ausfallen würde, der US-Dollar werde schwächer werden und die Investoren hätten damit eine zunehmende Bereitschaft, sich mit einem Investment in Gold gegen Risiken abzusichern. Auch höhere Inflationsraten aufgrund steigender Ölpreise werden dazu beitragen, den Goldpreis anzukurbeln.

Goldpreis in US-Dollar schwächer, in Euro stabil

Die US-Dollar-Notierung für Gold schwächelte die letzten zwei Wochen. Im frühen Freitagshandel notierte die Feinunze Gold bei 1314$/oz und damit deutlich unter den Höchstständen, die dieses Jahr bei über 1360$/oz lagen. In Euro notierte der Goldpreis am Freitagmorgen bei 1071€/oz relativ fest. Für einen Euro bekam man 1,2280 US$, der Dollar ist damit relativ schwach.

Chinesen kaufen 45,8 Tonnen Gold – am Tag

Von der Shanghai Gold Exchange (SGE), an der 1-Kilo-Goldbarren gehandelt werden, wird ein rekordverdächtiger Umsatz gemeldet: Alleine an einem Tag wurden dort 45.800 Kilogramm Gold verkauft, 45,8 Tonnen. Das ist fast 50% mehr als an gewöhnlichen Tagen. Die SGE dient als wichtige Börse für Chinas Edelmetallanleger. Im Gegensatz zu vielen anderen Börsen der Welt werden dort nicht 400-Unzen-Goldbarren, sondern 1kg-Goldbarren als Grundlage für jeden Handel vereinbart. Weltweit gibt es aktuell Bestrebungen, den internationalen Goldhandel auf diese Kilo-Maße umzustellen.

Goldschmucknachfrage zog in 2017 an

Gemäß einer Statistik des World Gold Councils (WGC) zog die Goldnachfrage aus der Schmuckindustrie in 2017 erstmals sei 2013 wieder an. Setzt sich die Tendenz fort, könnte dies positiv für den Goldpreis auswirken:

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Goldschmuck-Nachfrage zog in 2017 erstmals wieder an. (Quelle/Grafik: WGC)

ETFs kaufen immer noch tonnenweise Gold, aber weniger

Die großen Papiergold-Fonds, ETFs haben auch in 2017 tonnenweise Gold gekauft, nach einer Statistik des WGC 203 Tonnen. Dies addierte sich zu den bereits in 2016 gekauften 547 Tonnen Gold.

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ETFs kauften in 2017 nicht mehr so viel Gold wie in 2016, aber immerhin noch 203 Tonnen dazu

Goldnachfrage im Wesentlichen nur bei ETFs gesunken

Nach der Statistik des World Gold Councils ist die Gesamtgoldnachfrage im Jahr 2017 rund 7% niedriger als in 2016, was im Wesentlichen auf die zurückgehenden Neu-Investments bei Gold-ETFs zurückzuführen sei. Die direkte physisches Nachfrage nach Goldmünzen, Goldbarren, Goldschmuck und von Zentralbanken ist stabil:

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Nur ETF-Goldkäufe haben wesentlich abgenommen – (Goldnachfrage-Grafik: WGC)

Insgesamt wurde im Jahr 2017 Gold im Volumen von 4.071,7 Tonnen nachgefragt, wovon Zentralbanken alleine schon 371,4 Tonnen gekauft haben

Goldbarren und Goldmünzen: 1029,2 Tonnen verkauft

Gold in Form von Goldbarren und Goldmünzen wurde im Jahr 2017 im Gesamtgewicht von 1029,2 Tonnen verkauft. Bemerkenswert dabei vor allen Dingen China mit 306,4 Tonnen (+8%) und Indien mit 164,2 Tonnen (+2%).

Amerikaner glauben an Trump

Bemerkenswert sind stark zurückgehende Goldbarren- und Goldmünzenabsätze in den USA: Die Amerikaner glauben offensichtlich mehrheitlich an Trump und seine Politik und kauften nur noch 39,4 Tonnen Gold in Form von Goldmünzen und Goldbarren – statt 93 Tonnen im Jahr zuvor. Darunter litten auch die Absatzzahlen der amerikanischen Münzprägestätte US Mint, die mit dem US Eagle in Gold und Silber deutlich weniger verkauften als in Jahren zuvor.

Deutschland kauft mehr Gold als USA

Die deutschen Anleger kauften in 2017 mehr Goldmünzen und Goldbarren als alle Amerikaner zusammen. Während in den USA 39,4 Tonnen Gold verkauft wurden, kauften deutsche Anleger Goldbarren und Goldmünzen im Volumen von 106,3 Tonnen – und das, obwohl der DAX von Rekord zu Rekord hüpfte. Gold ist den deutschen Anlegern offensichtlich wichtig im Anlageportfolio.

Krügerrand 2018 1oz Gold
Meistverkaufte Goldmünze in Deutschland: Der Krügerrand

Gold in dünnem Handel auf 3-Wochen-Hoch – startet jetzt die Rallye zum Jahreswechsel?

Der Goldpreis notiert am Mittwochnachmittag bei 1286$/oz und hat den 3-Wochen-Höchststand erreicht. Der Goldpreis in Euro notiert bei 1081,88 €/oz und ist damit ebenfalls fester.

3 Gründe für positive Goldpreisentwicklung in 2018

Von Händlern in London werden drei Gründe genannt, warum der Goldpreis auch in 2018 steigen könnte:

  1. Weiter bestehende politische Unsicherheiten, z.B. rund um Nordkorea, die das Niveau des Säbelrasselns eskalierend verlassen könnten. Dazu noch ungelöster Brexit und Probleme im Euro-Raum
  2. Zu hohe Inflation, vor allen Dingen in den USA, hier rechnen Analysten mit Anstiegen auf 3% bis Mitte 2018
  3. Die FED könnte evtl. doch nicht 3 Zinserhöhungen in USA vornehmen, wie ursprünglich für 2018 erwartet und im Goldpreis eingepreist, da die USA sich höhere Zinsen schlichtweg nicht leisten können und die Wirtschaft sonst abgewürgt werden könnte

Charttechnik für Goldpreis

Der Goldpreis hat zunächst Luft bis 1294$/oz, hier wurden zuletzt einige bedeutende Zwischenhochs festgestellt. Spätestens nach dem Jahreswechsel spricht viel für ein Überschreiten der wichtigen 1300$-Linie, sodass Gold dann wieder relative Stärke gewinnen könnte. Das Jahreshoch aus September bei 1349$/oz könnte dann wieder angestrebt werden.

Negative Realzinsen in den USA sollten Goldpreis treiben

In den USA wird mit einem Anstieg des negativen Realzinses gerechnet, d.h. im ersten Halbjahr wird die Inflation dort voraussichtlich die Zinsen für Geldanlagen um ca. 0,5 oder 0,6% übersteigen. Als wahrscheinlich gilt nach Meinung einiger Analysten, dass die Verzinsung 10-jähriger Staatsanleihen sich in den USA zur Jahresmitte 2018 bei ca. 2,4% bewegen wird, während die Inflation dann eher bei 3% liegen dürfte. Besitzer von Papiergeld verzeichnen also negative Realzinsen, ihr Vermögen verliert an Wert, wenn es tatsächlich so kommt.

Ein weiteres Fluten der Märkte mit Milliarden von Dollars durch massive Anleihekäufe der FED plus die Aussicht auf Zinserhöhungen durch die Zentralbank machen das Szenario gar nicht so unwahrscheinlich.

Gold-Käufe als Schutz vor negativem Realzins

Um nicht per Saldo Vermögenswerte zu verlieren, könnte eine solche Entwicklung dazu führen, dass vermehrt in Gold investiert wird. Die Goldkäufe würden dann zu einem Goldpreisanstieg führen.

+10% beim Goldpreis in 8 von 10 Jahren

In den letzten 10 Jahren hat sich der Goldpreis in 8 von 10 Jahren im Vergleich zum vorausgegangenen Dezember jeweils immer um plus 10% innerhalb einer Periode von ca. 1/2 Jahr nach oben entwickelt, häufig getragen von Wertsteigerungen direkt im Januar. Dieser statistische Wert mag nicht für die Zukunft hochrechenbar sein, zeigt aber die Möglichkeiten auf, die bei einem jetzigen Goldkauf durchaus bestehen.

Goldpreis bereits in 2017 um 9% gestiegen

Der Goldpreis in US-Dollar ist im Jahr 2017 bereits um über 9% gestiegen, während die Gesamtjahresbetrachtung in Euro eher eine Seitwärtsbewegung wiedergibt. Daraus könnte eine Chance für Gold-Investments in Euro erwachsen.

Institutioneller Goldhandel schwach, physisch stark

Am Mittwoch war der institutionelle Goldhandel eher dünn, während physische Käufe von privat – auch über die auch zu Weihnachten geöffneten Onlineshops – angezogen haben. Besonders gefragt die klassischen Goldmünzen wie der kanadische Maple Leaf und der Krügerrand aus Südafrika.

Commerzbank sieht steigenden Goldpreis in 2018

Was gibt es Schöneres als die Aussicht auf einen steigenden Goldpreis gepaart mit aktuell niedrigen Einstiegskursen? Aktuell sind die Aussichten für eine positive Goldpreisentwicklung in 2018 gut und der Goldpreis lädt nach einem Rücksetzer mit niedrigen Kursen zum Kaufen ein.

Commerzbank sieht Goldpreis in 2018 steigen

Geht es nach der jüngsten Einschätzung der Commerzbank, so dürfte der Goldpreis im Jahr 2018 wieder deutlich steigen. Negative Zinsen und Niedrigzinsen gepaart mit bleibenden politischen Unsicherheiten in USA und Europa sollten für steigende Kurse sorgen.

Ausgehend vom aktuellen Goldpreis (1249$ am 11.12.2017) sieht die Commerzbank einen Durchschnittskurs von 1300$ in den ersten beiden Quartalen 2018. Der Goldpreis 2018 werde sich dann in der zweiten Jahreshälfte auf ein Durchschnittsniveau von 1350$/oz bewegen, was ca. 100$ pro Unze mehr wären als aktuell. Gold notiert in Dollar im aktuell rund 8% höher als zur Jahreswende.

Geldschwemme wird Goldpreis steigen lassen

Die Politik der Geldschwemme durch die EZB und FED, die nur in der Schwemm-Geschwindigkeit abnimmt, aber grundsätzlich immer noch die Märkte mit Liquidität flutet, wird nach Ansicht der Commerzbank für steigende Goldpreise in 2018 sorgen.

Silber könnte noch interessanter werden als Gold

Silber könnte nach Ansicht der Commerzbank wegen der starken industriellen Nachfrage die Kurssteigerungen von Gold im nächsten Jahr noch übertreffen. Für Silber sieht die Commerzbank im Jahr 2018 einen Durchschnittskurs von 17,25$/oz. (Stand 11.12.2017: 15,86$/oz).

Auch Goldpreis in Euro dürfte anziehen

Auch der Goldpreis in Euro dürfte entsprechend anziehen, sollte sich die Parität zum US-Dollar nicht wesentlich verändern.

Arbeitsmarktdaten in USA besser als erwartet

In den USA wurden bessere als erwartete Arbeitsmarktdaten verkündet: So wurden im November in den USA 228.000 neue Jobs geschaffen, was man nicht erwartet hatte. Für Mittwoch dieser Woche erwarten Marktteilnehmer eine kleine Zinsanpassung durch die FED, die im Goldpreis allerdings schon eingepreist sein dürfte. Diese Woche stehen zudem auch Sitzungen der EZB, der Bank of England und der Schweizer Nationalbank an, was den Goldpreis allerdings kaum beeinflussen sollte.

Starke Nachfrage nach 1 oz – Goldmünzen

Zu Wochenbeginn startete der Vormittag mit einer starken Nachfrage nach 1-Unzen-Goldmünzen und 100g Goldbarren. Käufer nutzen den Preisrücksetzer beim Goldpreis für Positionsaufstockungen und Neuinvestments. Wie schon seit Ende November werden vermehrt auch kleinere Goldbarren mit Weihnachtsmotiven gekauft (1 bis 5 Gramm), die wohl ihren Platz unter dem Weihnachtsbaum finden werden.

 

Goldpreisentwicklung 2018 geht bis 1340$/oz laut JP Morgan

Das Bankhaus JP Morgan hat seine Glaskugel befragt, bzw. die Analysten arbeiten lassen. Für den Goldpreis im Jahr 2018 kam man dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen:

Goldpreisentwicklung 2018 im Plus

Basierend auf dem aktuellen Goldpreis von 1275$/oz sieht man für das Jahr 2018 einen durchschnittlichen Goldpreis von 1295$ pro Unze, also leicht höher. In der Spitze werde der Goldpreis im Jahr 2018 aber bis auf 1340$/oz steigen. Dies sehe man eher in der zweiten Jahreshälfte 2018. Sollte die Wirtschaft in den USA anziehen, könnten die ersten beiden Quartale in 2018 für eine Seitwärtsbewegung/eher niedrige Goldpreise stehen, spätestens Mitte des Jahres werde allerdings der Goldpreis dann steigen, weil steigende Zinsen dann die US-Wirtschaft bremsen werden. JP Morgan geht von fünf Zinserhöhungsschritten der FED zwischen Dezember 2017 und Dezember 2018 aus. Bei gleichen Währunsparitäten dürfte dies auch einen Anstieg beim Goldpreis in Euro bedeuten.

Steigende US-Zinsen werden US-Haushalt belasten

Das tendenziell steigende US-Zinsniveau belastet zunehmend den US-Haushalt. Fünfjährige US-Staatsanleihen werfen mit leicht über zwei Prozent deutlich mehr Zinsen ab als deutsche Bundesanleihen, die aktuell bei fünf Jahren im Minusbereich (minus 0,33%) liegen. Durch die Steuerreform entstehen den USA Kosten in Höhe von über 1 Billion Dollar, die zum Teil über Anleihen finanziert werden müssen. In den USA werden dadurch voraussichtlich die Zinsen deutlich steigen, was zu inflationären Tendenzen führen könnte.

Schuldenobergrenze in USA reicht jetzt schon nicht

Wenn bis Freitag dieser Woche keine Änderung bei der Schuldenobergrenze in den USA beschlossen wird, können ab kommender Woche in den USA jetzt schon einige Gehälter von staatlichen Bediensteten nicht mehr bezahlt werden und öffentliche Einrichtungen müssten schließen. In der Vergangenheit hatten die USA die absolute Schuldenobergrenze einfach immer wieder nach oben verändert. Ob diese Methode der Einhaltung aber auf Dauer tragfähig ist, bezweifeln Ökonomen. Ökonomen bezweifeln auch die Selbstfinanzierung der Steuernachlässe, die Trumps Steuerpläne vorsehen.

Lunarmünzen Australien stark gefragt

Nach der AUSVERKAUFT-Meldung der Perth Mint, die bekannt gab, dass bei der Münzprägestätte die Lunarmünzen zum Jahr des Hundes in Gold und Silber (jeweils 1 oz) ausverkauft sind, setzten vermehrt Käufe im Handel zu diesen beiden Produkten ein. Bei den klassischen Anlagemünzen hatte der Krügerrand Gold und der Maple Leaf die Nase vorne. Jahreszeitlich bedingt kam es bei den Goldbarren vor allen Dingen zu Geschenkkäufen an Weihnachts-Goldbarren zu 5 Gramm und 1 Gramm.

Goldbarren Weihnachten
Klassiker unter dem Weihnachtsbaum: Goldbarren

 

Goldpreis: Wann geht die Jahresendrallye los?

Händler und Anleger schauen dieser Tage gespannt auf die Goldpreisentwicklung. War es doch in den vergangenen Jahren oft so, dass gegen Jahresende der Goldpreis noch einmal richtig zugelegt hat.

Goldpreis zum Jahreswechsel 2016/2017 + 10%

Betrachtet man in der Retrospektive die Goldpreisentwicklung Ende letzten Jahres, so lässt sich feststellen, dass sich der Goldpreis in Euro von Mitte Dezember 2016 bis Ende Januar 2017 um über 100 Euro nach oben entwickelt hat (pro Unze Feingold). Dies entsprach damals ca. +10% Wertentwicklung um den Jahreswechsel herum.

Goldpreis in Euro klettert zum Wochenschluss über 1090€/oz

Am Freitag nachmittag kletterte der Goldpreis in Euro zum Wochenschluss im europäischen Handel über die Grenze von 1090 €/oz und notierte am frühen Abend bei 1092,59 Euro pro Feinunze Gold. In US-Dollar notierte Gold gegen Wochenschluss bei 1288,50 $/oz.

Charttechnik für Goldpreis

In den letzten Monaten stieg der Goldpreis zunächst auf ein Jahreshoch von 1355$/oz, ließ dann aber Anfang September nach. Der Goldpreis fiel dabei aber nicht unter die charttechnische Unterstützunglinie von 1265$/oz. Gold pendelte seitwärts und schwankte immer wieder zwischen 1265 und 1296$. Wichtig war das Überschreiten der Marke von 1285$. Sollte sich Gold länger darüber halten, sollte man davon ausgehen, dass Gold zunächst die 1301$/oz-Marke überschreitet, um dann auf 1325$ und 1355$/oz steigen zu können. Der Wochenschluss von 1288 diese Woche könnte ein Signal sein, dass ein Überschreiten der 1301$-Markierung ggf. nächste Woche bevorsteht, was aber auch von fundamentalen Daten abhängig ist.

Was bedeutet die Jamaika-Koalition für Gold?

Falls die Jamaika-Koalition zustande kommt, muss mit mehr oder weniger strengen Umweltauflagen für den Individualverkehr gerechnet werden. Mittelfristig werden deutlich mehr Elektrofahrzeuge zugelassen werden und auf dem Weg zu einem hohen Elektrofahrzeuganteil werden strengere Abgasvorschriften für Benzin und vor allen Dingen Diesel-Fahrzeuge kommen.

Dies dürfte bedeuten, dass kurzfristig deutlich mehr Platin und Palladium für Abgaskatalysatoren benötigt werden wird, später dann aber für Fahrzeugelektronik Gold und Silber stärker nachgefragt sein dürfte, wenn der Anteil der Elektrofahrzeuge stark zunimmt. In der Diskussion ist ein Elektrofahrzeuganteil von 60% im Jahr 2040.

Allerdings muss man auch sehen, dass in vielen Ländern der Welt auch weiterhin Benzin- und Dieselfahrzeuge unterwegs sein werden.

Langfristig ist hinsichtlich Gold und Silber mit einem vermehrten Verbrauch in der Automobilindustrie zu rechnen, der nur in den nächsten Jahren durch höheren Absatz von Platin und Palladium begleitet wird. Die Palladium-Preise sind entsprechend auch schon deutlich gestiegen. Aktuell gibt es einen Nachfrageüberhang. Palladiumbarren finden Sie im Anlagegold24-Angebot ebenso wie Palladium-Münzen.

Palladium Münze EMU
Palladium Münze EMU

 

 

Commerzbank bleibt bullish für den Goldpreis

Die Commerzbank bleibt in ihrer Wochenbetrachtung des Goldmarktes bei der Langfristanalyse bullish für die Goldpreisentwicklung. Auf lange Sicht ist man positiv, dass der Goldpreis, wenn er sich erst einmal wieder über 1381$ stabilisiert hat, auch das alte Ziel von 1434$/oz wieder anstreben wird (zuletzt im August 2013) und dann auch wieder über 1484$/oz klettern wird. Der Goldpreis beendete die aktuelle Woche mit 1281$/oz. Der Goldpreis in Euro ging mit einem Niveau von 1087€/oz in das Wochenende.

Kurzfristig könne natürlich das Goldpreispendel noch einmal die 1260$-Linie nach unten testen, allerdings sollten spätestens dort Stabilisierungstendenzen einsetzen. Geht der Goldpreis die nächste Zeit über 1306,33$/oz, könnte die 1355$-Linie angegriffen werden.

Silberpreis-Aussicht auch positiv

Die Commerzbank sieht langfristig den Silberpreis pro Unze Feinsilber auch wieder über 21.17$/oz steigen, die in 2016 zuletzt gesehen wurden. Der Silberpreis ging aus der laufenden Woche mit einem Niveau bei 17,08$/oz, respektive 14,51€/oz.

Goldpreis die letzten 10 Jahre +74%

Betrachtet man die Goldpreisentwiclung langfristig, so hat sich der Goldpreis ($) die letzten 10 Jahre um 74% nach oben bewegt und war damit eine der besten Geldanlagen überhaupt – bei allen Schwankungen, denen der Goldpreis zwischenzeitlich ausgesetzt war. Als langfristiges Investment – und so sehen die meisten Anleger eine Goldanlage – hat er sich bewährt.

Gold – das Kriseninvestment

Auch wenn man einzelne Krisen singulär betrachtet, ist man mit einem Investment in Gold i.d.R. sehr gut gefahren, wie die untenstehende Analyse einzelner Crashs/Finanzkrisen anschaulich zeigt. Stellt man die Entwicklung eines Muster-Aktiendepots mit dem S&P-500-Index einem Goldinvestment gegegenüber, ergeben sich folgende Vergleichszahlen:

  • Aktiencrash 1987 (25.8.-19.10.1987): S&P -33,2%, Gold +5,0%
  • Irak marschiert in Kuwait ein (17.7.-12.10.1990): S&P -17,6%, Gold +7,6%
  • 11.September Anschlag (10.9.01-11.10.02): S&P -22,3%, Gold +16,6%
  • Lehman Finanzkrise (11.10.07-6.3.09) S&P -54,5%, Gold +25,6%

Gold hat also seine Funktion als Kriseninvestment mehrfach bewiesen, auch später in der Eurokrise und anderen Krisen. Mit Gold als Investment sein Vermögen gegen besondere Krisen abzusichern, hat sich also in der Vergangenheit mehrfach als richtig erwiesen. Während Aktien- und Anleihendepots in den Keller gingen, ist Gold aus solchen Krisen gestärkt hervorgegangen.

Gold als Versicherung gegen Krisen

Kaum jemand wünscht sich eine eine Krise, eine kriegerische Auseinandersetzung, furchtbare Terroranschläge oder Bankenzusammenbrüche. Die Geschichte lehrt aber, dass solche Ereignisse immer wieder vorkommen. Mit einem Investment in Gold konnte man in der Vergangenheit eine Art Versicherung für das Vermögen abschließen. Wie bei einer Versicherung: Keiner wünscht sich, dass der Versicherungsfall eintritt, – aber wenn er eintrit ist es gut, wenn man eine Versicherung hat. Während Versicherungsprämien für eine Hausrat- oder Risikolebensversicherung oft „weg“ sind, bleibt das gekaufte Gold im Besitz. Es mag zwar jährlich keine Zinsen abwerfen, ist aber langfristig im Wert gestiegen. Wobei die Kaufkraft des Vermögens erhalten bleibt:

  • Man hat im alten Rom für eine Unze Gold einen Maßanzug (Tunika) bekommen und erhält auch heute noch für eine Unze Gold einen Maßanzug.
  • Vor 100 Jahren hat man für 41 Goldunzen ein Ford T-Modell erhalten. Für 41 Unzen Gold erhält man auch heute noch einen gut ausgestatteten Mittelklassewagen

Gold erhält also über Jahrhunderte und Jahrtausende die Kaufkraft.

Es ist dabei gar nicht so entscheidend, ob man einen Goldbarren für 10 oder 20 Euro weniger oder mehr pro Unze einkauft, sondern es ist viel entscheidender, dass man ihn einkauft. Auf lange Sicht sind solche kleineren Schwankungen lediglich Nachkommastellen in der Rendite. Ob man im Jahr 2000 eine Unze Krügerrand für 296 Euro, für 306 oder 286 Euro gekauft hat, ist nach 17 Jahren Besitz eher zweitrangig: Man hat sein Geld mehr als verdreifacht und zwischendurch standen Preise sogar auf vierfachem Niveau. Die meisten Goldanleger kaufen Gold und lassen es liegen. Häufig über Generationen und sind damit gut gefahren.

Krügerrand Preis - Goldpreisentwicklung 2000-2017
Krügerrand Preis – Goldpreisentwicklung 2000-2017

 

 

Goldpreis in Euro durchbricht 1100€-Linie – Gold über 1300$

Der Goldpreis in Euro ging am Freitag letzter Woche bereits mit Preisen über 1100 Euro aus dem Handel, notierte zuletzt bei 1101. Im europäischen Handel heute morgen wurden die ersten Kurse bereits auf einem Niveau von 1105/1106 Euro/oz gestellt. Der Goldpreis in Euro ist damit wieder gestiegen. Auch in USA ist der Goldkurs in Dollar über die magische 1300$-Linie gestiegen, notiert im frühen europäischen Handel bereits bei 1304$/oz.

Gründe für positive Goldpreisentwicklung

Als Grund für die positive Goldpreisentwicklung wurden am Markt hauptsächlich zwei Tatsachen genannt:

  1. Veröffentlichung der FED-Minutes: Der Offenmarktausschuss der amerikanischen Notenbank FED hat letzte Woche die Gedanken veröffentlicht, die man sich zuletzt gemacht hatte: Im Prinzip wird die FED vermutlich in einer Handlungsunfähigkeitsstarre verharren, ggf. noch 1x dieses Jahr die Zinsen erhöhen und vielleicht 3x im nächsten Jahr. Aber jeweils nur leicht und einzelne FED-Mitglieder ließen Zweifel laut werden, ob dies schon der richtige Zeitpunkt sei und ob die US-Wirtschaft wirklich schon robust genug sei, Zinserhöhungen ohne Abwürgeffekt auszuhalten.
  2. Veröffentlichung indischer Goldimport-Zahlen: Aus Indien wurden Zahlen bekannt, dass Indien die Goldimporte in der Saison 2017/2018 im Verhältnis zu 2016/2017 mehr als verdoppelt habe. So berichtet die Times of India von einem Anstieg von Goldimporten im Volumen von 6,88 Milliarden US$ auf 16,95 Milliarden US$. Indien ist nach China der weltweit zweitgrößte Goldkonsument. Indische Goldimporte und deren Veränderungen sind also wesentlich preisbestimmend für den Goldpreis. Die indischen Goldimporte haben trotz einer 10%igen Einfuhrbesteuerung zugenommen. Der indische Staat versucht, den Goldhunger der Bevölkerung durch allerlei Maßnahmen zu reduzieren, weil die ständigen Goldimporte die Handelsbilanz des Staates negativ beeinflussen.

Neue deutsche 100 Euro Goldmünze Luther sehr begehrt

Die Anfang Oktober neu erschienene 100 Euro Goldmünze Luther (Luthergedenkstätten Eisleben/Wittenberg) der Bundesrepublik Deutschland wird aktuell von Sammlern und Geldanlegern häufig geordert. Die Halbunzen-Goldmünze ist bei der staatlichen Verteilstelle für Goldmünzen bereits ausverkauft, einige wenige Exemplare dieses neuen Goldeuros aus Deutschland sind noch im Handel erhältlich.

100 Euro Luthergedenkstätten Goldmünze 2017
Neue 100 Euro Goldmünze Luther 2017 sehr begehrt

Kookaburra 2018 und Känguru 2017 bei Silber der Renner

Bei den Silbermünzen sind der neue Kookaburra 2018 der australischen Perth Mint und die bewährten Känguru Silbermünzen 2017 aktuell der Absatzrenner.

Verhältnis Goldkäufer zu Goldverkäufer

Aktuell gibt es wie auch in den Vorwochen kaum Goldrückgaben, auf 100 Käufer von Gold kommen statistisch weniger als 1 Verkäufer von Goldmünzen oder Goldbarren.

Goldbarren-Nachfrage in China steigt um 51% im ersten Halbjahr 2017

Der Goldhunger der Chinesen scheint unstillbar: In den ersten 6 Monaten stieg die Nachfrage nach Goldbarren in China um 51%, teil die China Gold Association mit.

158.400 Kilo Goldbarren verkauft

In China wurden alleine im ersten Halbjahr 2017 158,4 Tonnen Gold in Form von Goldbarren verkauft, was 51% mehr als im Vorjahr ist. Aber auch die gesamte Goldnachfrage Chinas (incl. Goldmünzen, Goldschmuck etc.) stieg um 10% auf 545,2 Tonnen im ersten Halbjahr.

Alle Wege führen nach China

Das Gold für China nimmt mittlerweile viele Wege: Die Exporte aus der Schweiz nach China sind ebenso gestiegen wie der Handel mit der ehemaligen Kronkolonie Hong Kong.

Chinesen kaufen 1000 Tonnen Gold in 2017

Experten gehen daher davon aus, dass die Chinesen im Gesamtjahr 2017 über 1000 Tonnen Gold nachfragen werden, aufgeteilt auf Goldbarren, Goldmünzen, Goldmedaillen, Goldschmuck und sonstige Verwendungszwecke. Dies wäre soviel wie seit 4 Jahren nicht mehr.

Goldpreis könnte weiter steigen, da Eigenproduktion sinkt

Da die gestiegene Goldnachfrage auf eine gesunkene Goldproduktion in China trifft, könnte dies positive Auswirkungen auf den Goldpreis haben. Ein weiteres Ansteigen dürfte da wahrscheinlicher sein als ein Goldkurs-Rückgang. Die Goldminenproduktion in China fiel im ersten Halbjahr um 6% auf ca. 241 Tonnen. Höhere Umweltauflagen und ausgeschöpfte Goldminen seien die Ursache, sagte ein Experte für den Goldhandel in China.

Was heißt das für europäische Anleger?

China und Indien sind gemäß World Gold Council (WGC) weltweit die größten Goldnachfrager. Geht dort die Nachfrage wesentlich nach oben, hat dies eine immense Auswirkung auf den Goldmarkt. Wird die stärkere Nachfrage in diesen Ländern nicht durch negative Effekte in anderen Ländern kompensiert, sollte der Goldpreis eher nach oben als nach unten gehen. Europäische Investoren kaufen daher weiterhin Goldbarren und Goldmünzen zur Geldanlage. Beim Gold kaufen kommen die günstigen Goldpreise aktuell den Anlegern entgegen. Der Goldpreis in Euro lag am Freitag Vormittag bei 1074 Euro/oz.

 

Credit Suisse sieht Goldpreis auf über 1300$ steigen

Geht es nach der Schweizer Großbank Credit Suisse, sollte die Goldpreisentwicklung in 2017 positiv verlaufen und Gold auf über 1300 Dollar/Unze steigen.

Goldpreis steigt auf 1313 $/oz

Die Analysten der Credit Suisse sehen in der zweiten Jahreshälfte 2017 den Goldpreis auf 1313 Dollar je Unze steigen (von jetzt aktuell 1242 $/oz). Das ist etwas weniger optimistisch, als man in früheren Vorhersagen war (1388 $/oz), aber immer noch deutlich positiv für Gold.

Comex Verkäufe drückten Goldkurs im Juni

Die Credit Suisse führt den aktuell eher weicheren Goldpreis zurück auf 16 Millionen verkaufte Goldunzen an der Comex seit Juni, als die FED Zinserhöhungsmöglichkeiten für die Zukunft avisierte. Mittlerweile hätten aber Wirtschafts- und Inflationsdaten eher enttäuscht. In einer starken asiatischen Goldnachfrage (vor allen Dingen aus China) sieht man den Grund für weiter steigende Goldpreise.

Goldminen würden 3% weniger produzieren

Die Analysten sehen weniger ergiebige Goldquellen im Recycling, aber eine starke Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen in China, die Förderung aus Goldminen würde dort voraussichtlich um 3% dieses Jahr sinken. Die Goldschmucknachfrage sollte dieses Jahr – nach einem schwachen 2016 – wieder stärker werden. All das führe zu steigenden Goldpreisen.

Silberpreis geht auf 17,50$ im zweiten Halbjahr

Auch für Silber ist man optimistisch: Ausgehend von aktuellen Silberpreisen im Bereich von 16,30$/oz sieht die Schweizer Bank im zweiten Jahr einen Silberpreisanstieg auf 17,50 $/oz. Besitzer von Silbermünzen dürften sich dann über steigende Preise freuen.

Goldnachfrage steigt im In- und Ausland

Die Goldnachfrage bei deutschen Edelmetallhändlern ist nach wie vor auf hohem Niveau. Kunden kaufen auch in grösseren Mengen Goldmünzen und Goldbarren. Im benachbarten Großbritannien verzeichnen Händler ebenfalls eine deutlich gestiegene Nachfrage, ein Shopbetreiber nannte nach einem Vorjahresumsatz von 40 Millionen britischen Pfund im vergangenen Jahr das Überschreiten der Marke von 100 Millionen für dieses Jahr als wahrscheinlich. Nicht nur in Deutschland macht man sich also Sorgen um den Brexit, die EU und die Stabilität des Euros oder anderer Währungen.

Sprott sieht Goldpreis in 2017 Richtung 1400$ steigen – Aktien dagegen fallen

Der Vermögensverwalter Sprott, der aktuell 9,7 Milliarden Dollar Vermögen managt, sieht gute Chancen dafür, dass sich der Goldpreis bis Jahresende Richtung 1400$/oz bewegt. Sprott begründet dies mit einem voraussichtlichem Rückgang der US-Aktien.

US-Wirtschaft wird weniger stark wachsen – Goldpreis steigt

Sprott sieht die US-Wirtschaft weit weniger wachsen, als die FED oder der US-Präsident dies annehmen. Dies wird dazu führen, dass Aktienkurse zurückgehen und Geld in Goldkäufe fließt, was den Goldpreis steigen lassen wird. Seit Anfang Juni sei der Goldpreis zwar ca. 5% zurück gegangen, die kanadische Zentralbank habe kürzlich den Leitzins erstmals seit 2010 angehoben, die US-Notenbank FED und die EZB hätten auch angekündigt, Zinsen weiter anheben zu können, aber dennoch seien die Wirtschaftsdaten noch nicht so fest, dass man die Zinsen deutlich anziehen könne, ohne die Konjunktur abzuwürgen.

Die in Toronto sitzenden Experten von Sprott sehen daher gute Chancen für den Goldpreis, sich Richtung 1400 US$/oz zu bewegen. Bei gleichen Währungsparitäten entspräche dies einem Goldpreis in Euro von 1209 €/oz.

Aktuell notiert am Dienstagnachmittag Gold in Euro bei rund 1073 Euro/oz, der Goldkurs in US$ liegt  bei 1242 $/oz.

 

Bank of England sieht größere Systemrisiken als 2008

Die englische Zentralbank hat in den letzten Tagen Warnungen verlautbaren lassen, dass aktuell die Systemrisiken im Bankensystem größer als im Krisenjahr 2008 seinen. Bei simulierten Stresstests kam man zum Schluss, dass gerade im europäischen Anleihenmarkt größere systemische Risiken als in 2008 lägen, dies teilt die Bank of England in einer Notiz „Stimulating Stress Across the Financial System“ mit. Auch die britische Regulierungsbehörde „Prudential Regulation Authority“ bezeichnete es jüngst als „dünnes Eis“, auf dem sich die europäischen Finanzmarktteilnehmer aktuell bewegten – insbesondere hinsichtlich der immer noch dünnen Kapitalhinterlegung. Eigenkapitalerfordernisse werden teilweise nur durch „Rechentricks“ erreicht. Sollten die Rückgaben von Finanzmarktpapieren auch nur 1/3 höher sein als üblich, kämen viele Marktteilnehmer schon ins Straucheln.

Goldpreis wieder über der 200-Tage-Linie

Der Goldpreis bewegte sich die letzten Tage wieder nachhaltig über der 200-Tage-Linie (1229 $), aktuell mit über 1240$/oz deutlich darüber. Wenn jetzt die 100-Tage-Linie bei 1248$/oz noch nachhaltig geknackt wird, gilt das bei Chartisten als eine gute Voraussetzung für einen Bullenmarkt mit steigenden Goldkursen.

Papiergold nahezu unverändert – leichte Abgaben

Bei den Freunden von Papiergold-Investments sind aktuell nahezu keine Veränderungen bemerkbar, grössere Abgaben sind nicht auffällig. Der weltgrösste Gold-ETF, der SPDR Gold Trust wies gestern 827,07 Tonnen Gold auf, nach zuletzt 828,84 Tonnen letzte Woche. Damit ist nahezu keine Bestandsveränderung beim Stand des Goldbesitzes gegeben(./. 0,21%), aber dieser Wert stellt den niedrigsten Wert seit ca. 4 Monaten dar.

ING sieht Goldpreis auch steigen

Auch die ING Bankengruppe sieht den Goldpreis steigen, zunächst auf ein Niveau von 1300$/oz im dritten Quartal 2017, als Begründung gibt man die starke indische Goldnachfrage an. Dies werde für eine positive Goldpreisentwicklung sorgen. Experten vermuten, dass Indien dieses Jahr bis zu doppelt so viel Gold kaufen wird wie im vergangenen Jahr. Bis Anfang Juli hat man in Indien jedenfalls schon mehr Gold gekauft als im gesamten Vorjahr.

Trump scheitert erneut

US-Präsident Trump ist es trotz vollmundiger Ankündigungen nicht gelungen, die von Obama eingeführte Krankenversicherung für Millionen von Amerikanern (Obamacare) zu beenden und durch seine, wesentlich weniger umfängliche Trumpcare-Kontruktion zu ersetzen. Die Demokraten und auch ein paar Republikaner konnten sich den Trump-Vorschlägen nicht anschließen. An den Edelmetallmärkten wird dies als ein weiteres Zeichen der Instabilität der USA gewertet, was für gewöhnlich dem Goldpreis zugute kommt.

Känguru Goldmünzen gefragt

Im deutschen Edelmetallhandel waren am Dienstag die Goldmünzen des Typs Känguru der Perth Mint besonders gefragt, überdies gab es grössere Orders für Goldbarren der 1-Unzen-Klasse und 1/10 oz Krügerrand-Goldmünzen. Auf 90 Käufer von Goldbarren oder Goldmünzen kam statistisch ein Verkäufer von Gold.