Auch Österreich holt Gold zurück nach Wien

Was die Bundesbank in Deutschland ist, ist die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in Österreich. Die OeNB als Zentralbank Österreichs hat die letzten Jahre auch Gold aus Zentralbankbeständen heim nach Wien geholt.

Österreich besitzt 280 Tonnen Gold

Österreichs Goldbestand ist seit dem Jahr 2007 unverändert 280 Tonnen, zumeist in Form von Goldbarren. Im Jahr 2015 hat man bereits 15 Tonnen Gold aus dem Ausland zurück nach Österreich befördert. Im Jahr 2017 hat man bis jetzt weitere 35 Tonnen Gold nach Österreich geholt. Damit hat man ein Zwischenziel von 65 zurückgeholten Tonnen erreicht.

In 2018 nochmal 25 Tonnen Gold

Bis Herbst 2018 will man weitere 25 Tonnen Gold aus dem Ausland zurückholen, sodass man dann insgesamt 90 Tonnen repatriiert hätte. Zusammen mit den 50 Tonnen Gold, die ohnehin schon in Wien gelagert waren, hätte man dann mit 140 Tonnen genau die Hälfte des österreichischen Goldes in Wien und die andere Hälfte im Ausland, vor allen Dingen an den großen Goldhandelsplätzen London und Zürich.

Ursprünglich war vorgesehen, die Hälfte des Goldes bis 2020 zurückzuholen. Bei einer Erreichung des Ziels in 2018 wäre man etwas schneller am Ziel. Von den 140 Tonnen Gold in Österreich sollen nach letzter Planung ca. 90 Tonnen in der Oesterreichischen Nationalbank und ca. 50 Tonnen in der Münze Österreich, der staatlichen Münzprägestätte lagern. Jeweils in Hochsicherheitstresoren.

Kein Gold in den USA

Österreich werde nach der Umlagerung kein Gold in den USA lagern. Nicht in Fort Knox und auch nicht in New York. Die Umverteilung von 2015 bis 2020, respektive 2018 war wie folgt geplant:

Goldbarren Nationalbank Österreich
Goldbarren der Nationalbank Österreichs wandern zurück ins Land

Rechnungshof übte Kritik

In Österreich hat der Rechnungshof Kritik an einzelnen Bedingungen der Goldlagerung im Ausland geäußert, woraufhin sich die Notenbank zur Rückholung entschlossen habe. Ein Teil des Goldes der europäischen Zentralbanken bildet auch einen Teil der Währungsreserven des Eurosystems und soll der Stabilisierung des Euros dienen. Wörtlich monierte der Rechnungshof in Österreich:

Die OeNB lagerte Ende 2013 rd. 82 % ihrer physischen Goldbestände bei einer Lagerstelle in England und war somit einem hohen Konzentrationsrisiko ausgesetzt. Im aktuellen Lagerstellenkonzept fehlten angemessene Maßnahmen zur Verringerung dieses Risikos. Hinzu kam eine mangelhafte Ausgestaltung des Goldlagerstellen­vertrags mit der Lagerstelle in England sowie fehlende Revisionsmaßnahmen bei den im Ausland gelagerten Goldbeständen.

Offensiver Umgang mit Gold-Rückholung

Die OeNB hat bereits in 2015 ein kurzes Video zur Gold-Rückholung anfertigen lassen. Damals war man davon ausgegangen, dass es bis 2020 dauert, bis die Hälfte des Goldes in Wien ist:

Foto/Graphik: OeNB/Niesner

Gleich fünf Banken wollen Goldhandelshaus Scotia Mocatta kaufen

Es ist schon erstaunlich: Da raten große Banken fast einhellig von ach so bösen Gold-Investments ab, – insgeheim kaufen sie dann aber doch selber Gold oder investieren in den Goldhandel. Glaubt man Goldhändlern in London und New York, wetteifern aktuell gleich fünf große Banken darum, den Goldhändler Scotia Mocatta kaufen zu dürfen.

Goldhandel der Scotia Mocatta unter Vorwürfen

Scotia Mocatta, einst die Goldhandelsabteilung der kanadischen Bank of Nova Scotia, war früher einer der weltweit größten Goldhändler und in dieser Eigenschaft auch Teilnehmer am berühmten Londoner Goldpreis-Fixing. Den Händlern von Scotia Mocatta war in der Vergangenheit vorgeworfen worden, an Manipulationen des Goldpreises und auch am Goldschmuggel beteiligt gewesen zu sein. Dem Vernehmen nach schweben immer noch immense Risiken aus möglichen Prozessen über dem Handelshaus. Der Vorwurf, den Goldpreis zwischen 2004 und 2013 widerrechtlich manipuliert zu haben, konnte bislang wohl nicht vollumfänglich aus dem Weg geräumt werden. Die Deutsche Bank hatte zu ähnlichen Vorwürfen einer Strafzahlung in Höhe von 98 Millionen Dollar zugestimmt, will dies aber nicht als Schuldeingeständnis gewertet sehen.

Auch die britische Barclays Bank hatte Strafzahlungen akzeptiert.

Fünf Banken bieten bis zu 1 Milliarde Dollar

Dem Vernehmen nach sollen bis zu 5 Banken Beträge bis zu 1 Milliarde Dollar für den Goldhandel der Scotia Mocatta bieten. Daraus wird man schließen dürfen, dass zumindestens die bietenden Banken in der Zukunft dem Gold eine steigende Bedeutung beimessen. Vielleicht sehen sie auch schon selber ein Ende des Papiergeldsystems kommen. JP Morgan soll den Verkaufsprozess begleiten.

Interesse an ScotiaMocatta sollen insbesondere die folgenden fünf Parteien bekundet haben:

  • GOLDMAN SACHS
  • Sumitomo (Japan)
  • ANZ Bank (Australien)
  • 2 chinesische Banken

Scotia Mocatta – 3 Jahrhunderte Geschichte

Die Wurzeln der ScotiaMocatta gehen bis ins Jahr 1671 zurück, – der Goldhandel blickt dort also auf mehr als 3 Jahrhunderte zurück. Angefangen hat man in London mit Schwerpunkt auf den Diamanten-Handel durch Moses Mocatta, begleitet durch Gold und Silber. Aktuell hat man noch mehr als 160 Angestellte in 10 Büros weltweit. Den möglichen Aufkäufern dürfte es vor allen Dingen um die Kontakte zu Goldproduzenten und Gold-Großabnehmern gehen, die ScotiaMocatta sicherlich vorzuweisen hat.

ScotiaMocatta war früher ein maßgeblicher Käufer von Goldmünzen wie Krügerrand, Maple Leaf und Wiener Philharmoniker, hat aber auch eigene Goldbarren (Scotiabank) vertrieben.

Gold zu kaufen scheint – dem Kaufinteresse der fünf Großbanken nach – auch in der Zukunft eine eher zunehmende Bedeutung zu erlangen, sonst würden Großbanken kaum mit solch immensen Beträgen in diesen Markt einsteigen wollen.

18 Gründe, Gold zu kaufen

Wir haben hier einmal die 18 Argumente aufgeführt, die von Kunden, die Gold gekauft haben, hauptsächlich genannt wurden. Die Reihenfolge ist eher zufällig gewählt und stellt keine Abstufung dar:

18 Gründe, Gold zu kaufen

  1. Gold hat keinerlei Gegenpartei-Risiko.  Im Gegensatz zu Anleihen, Aktien oder Zertifikaten ist Gold nicht von dem Wohlergehen oder Wohlverhalten einer Gegenseite abhängig. Es ist nicht davon abhängig, dass ein Geschäftsführer oder Vorstand eines Unternehmens die richtigen Entscheidungen trifft. Das sogenannten Kontrahenten-Risiko fällt bei physisch gekauftem Gold komplett weg.
  2. Gold ist selten. Gold wächst nicht auf Bäumen, kann nicht künstlich hergestellt werden, dies haben Alchemisten über Jahrtausende probiert und es gelingt auch in der Neuzeit nicht. Es kann auch nicht durch Regierungen oder Zentralbanken gedruckt oder vermehrt werden. Im Gegensatz zu Papiergeld oder Währungen. Gold ist nur in begrenzter Form in Goldminen und Goldlagerstätten vorhanden. Die Vorräte sind sehr begrenzt und gehen in den nächsten Jahrzehnten vermutlich dem Ende zu.
  3. Gold kann nicht entwertet werden. Welch unglaublichen Vorteil dies hat, haben z.B. die Inder erfahren: Dort wurden schlichtweg über Nacht alle größeren Banknoten für ungültig erklärt. Mit Papiergeldwährungen kann man dies machen. Mit Gold geht dies nicht. Weil Gold eben kein Zahlungsversprechen einer Regierung ist. Für Gold gibt es immer einen Markt. Es muss gar nicht so weit kommen, wie in Indien, dass Geldscheine komplett für ungültig erklärt werden. Auch das Nullen-Streichen bei Währungen oder das Neueinführung von Währungen führt in der Regel zur Geldentwertung. Die Einführung des Euros anstatt der DM ist auch ein schönes Beispiel dafür, wie Geld wertloser werden kann. Trotz aller gegenteiliger Versprechen. Überlegen Sie, wie viel Pfennig Sie als Kind für eine Kugel Eis oder ein Brötchen bezahlt haben und was das heute kostet. Papiergeld kann man schleichend oder über Nacht entwerten, Gold nicht.
  4. Gold ist seit Jahrtausenden wertvoll. Gold hat seine Stabilität und seinen Wert über Jahrtausende bewiesen. Das Gold der alten Ägypter in den Pyramiden ist noch heute wertvoll. Im Gegensatz dazu gibt es keine Papiergeldwährung auf europäischem Boden, die auch nur über Jahrhunderte ihren Wert behalten hat. Auch nicht in Deutschland
  5. Gold ist mobil. Gold ist flexibel und mobil. Sie können Goldbarren und Goldmünzen im Konfliktfall einfach in die Tasche stecken und wegfahren. Es z.B. in einem Land deponieren oder gegen etwas umtauschen. Probieren Sie einmal Ihre Immobilie oder ihre Aktien unbemerkt und schnell in ein anderes Land zu transportieren.
  6. Gold wird weltweit anerkannt. Egal, ob Sie in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Dänemark, Japan, Australien oder den USA sind: Gold wird weltweit anerkannt. Eine Unze Gold ist auch in USA eine Unze Gold und nicht erklärungsbedürftig. Für Gold gibt es auch weltweit einen Markt. Es mag sein, dass auch 100 Flaschen Chateau Lafite wertvoll sind, aber u.U. wird es lange dauern, bis sie dafür in Canada, Schweden oder Sibirien einen Käufer finden. Für Gold werden Sie auf der ganzen Welt immer einen Käufer finden, der Ihnen innerhalb von 24h ihr Gold abkauft. Es ist weltweit anerkannt und gefragt.
  7. Gold ist kein Teil des Bankensystems. Die Lehman-Krise hat gelehrt: Auch das zuvor als sicher eingestufte Bankensystem kann zusammenfallen. Durch die internationale Vernetzung kann es auch global zusammenbrechen. Alle Banken bekommen dadurch Probleme. Gold jedoch ist KEIN Teil dieses Bankensystems. Auch bei einem Zusammenbrechen des Bankensystems ist Gold noch da. Ihre Bank kann schließen, pleite sein oder vom Staat zwangsgeschlossen werden: Ihr zuhause verwahrtes Gold ist unabhängig davon.
  8. Gold kann anonym verwahrt werden. Das von Ihnen gekaufte Gold in Form von Goldbarren oder Goldmünzen kann von Ihnen selber völlig anonym und außerhalb des Bankensystems verwahrt werden. Gold hat eine hohe Wertdichte und nimmt auch bei großen Werten wenig Platz weg. Es lässt sich damit auch gut in einem Durchschnittshaushalt verstecken. Keine Bank und kein Staat hat eine Übersicht, wer wieviel Gold zuhause hat. Das könnte wichtig werden, wenn z.B. ein Unrechtsregime an die Macht kommt oder eines, welches aus Ihrer Sicht ungerecht agiert.
  9. Gold ist unabhängig von Strom und Internet. Manche Errungenschaften der Menschheit wie z.B. Bitcoins funktionieren nur, wenn das Internet und Strom funktioniert. Ohne Strom und ohne Internet sind sie nicht verkaufbar. Ihre Goldunzen funktionieren auch dann. Sie brauchen weder WLAN, noch Internet, noch Strom, um diese zu Geld zu machen.
  10. Auch Zentralbanken setzen auf Gold. Auch wenn Zentralbanken sich teilweise kritisch zu Gold äußern, so halten sie es doch selber in großen Mengen. Damit offenbaren sie, dass Gold doch ein veritabler Wertspeicher ist.
  11. Gold ist leicht zu vererben. Wer Gold hat, kann dieses leicht durch Einigung und Übergabe verschenken oder vererben. Wer merkt, dass das eigene Leben zuende geht, kann seine Lieben zu sich bestellen und jedem das Gold übergeben, was er für richtig hält. Das geht von heute auf morgen. Ohne Notar. Ohne Papierkram. Ohne Internet. Ohne aufwändige Behördenformalitäten. Oftmals kann man so einen späteren Streit um ein etwaiges Erbe vermeiden. Man kann so sicher sein, dass ein wesentlicher Teil des Vermögens nach den eigenen Vorstellungen verteilt wurde.
  12. Goldgewinne sind steuerfrei. Wer physisches Gold hält und mindestens ein Jahr hält, darf etwaige Wertzuwächse einkommensteuerfrei vereinnahmen, wenn das Gold im Privatvermögen gehalten wird. (Stand 11/2017). Stand eine Unze Gold Anfang der 2000er-Jahre noch unter 300 Euro, so ist die Unze Gold bis zum Jahr 2017 auf ca. 1100 Euro gestiegen. Der gesamte Wertzuwachs war einkommensteuerfrei.
  13. Gold kann man notfalls auch schnell beleihen. Wer schnell vorrübergehend Geld braucht, kann Gold notfalls auch schnell beleihen. Bei der Bank oder im Pfandhaus oder auch privaten Geldgebern als Sicherheit für vorrübergehende Kredite. Dazu bedarf es nicht eines umständlichen Sachverständigengutachtens wie dies z.B. bei einer Immobilie der Fall wäre.
  14. Goldwert geht nach Gewicht. Der Wert von Gold ist ganz schnell und leicht nach Gewicht zu berechnen. Ist nicht wie z.B. eine Immobilie von zahlreichen Faktoren wie Lage, Energieffizienzklasse abhängig, – sondern sie können das Gold im Prinzip auf die Waage legen und dann leicht nach dem Feingoldgehalt und dem Gewicht den Goldwert ermitteln.
  15. Gold wird nicht entwertet, wenn bestimmte Nachbarn einziehen. Immobilienbesitzer haben schon die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht: Bei dem einen wird nebendran ein Saunaclub eröffnet, bei dem anderen wird ein Flüchtlings-Containerlager am Ende der Strasse gebaut, beim nächsten wird das benachbarte Naturgrundstück nach Jahrzehnten plötzlich doch bebaut…oder eine neue Ortsumgehungsstraße geht nun an ihrem vormals ruhigen Gartengrundstück vorbei…  und plötzlich sinkt der Wert des eigenen Grundstücks, ohne dass sie etwas dafür können oder dies ändern könnten. Von heute auf morgen werden Sie Ihre Immobilie nur noch schwer los. Ihr Goldbarren kann Nachbarn bekommen wie er will: Der Wert des Goldbarrens bleibt immer gleich.
  16. Gold ist weltweit beliebt. Egal in welcher Stadt Sie mit einer Frau durch die Fußgängerzone spazieren gehen: ob in Tokyo, New York, Sydney oder London: Vor der Goldauslage eines Juweliers bleibt sie stehen. Gold fasziniert auf der ganzen Welt. Weil es wertvoll ist und Wertschätzung ausdrückt.
  17. Gold hat alle Finanzkrisen überstanden. Egal ob große Inflation in Deutschland, Kriege, Aktienbörsen-Crash oder Lehman-Finanzkrise: Mit Gold ist man immer gut durch die großen Krisen gekommen und konnte sei Vermögen durch die Krise retten. Aktien, Papiergeld, Sparguthaben etc. haben oft deutlich an Wert verloren. Wer Gold hatte, hatte immer Geld und konnte sein Vermögen in die Zukunft transferieren.
  18. Gold kaufen macht Spaß. Nicht zuletzt macht das Bilden eines persönlichen Goldschatzes Spaß. Es macht einfach Freude, immer wieder einen Goldbarren oder unterschiedliche Goldmünzen dem Gold-Vermögen hinzuzufügen.  Natürlich sind 31,1 Gramm Gold 31,1 Gramm Gold. Eine Unze ist eine Unze. Und doch macht es Spaß, das Gold in immer wieder neuen Goldmünzen oder Goldbarren anzuhäufen. Das Auge isst mit… und so kann es Freude machen, neben einen goldenen Maple Leaf ein paar Krügerrand Goldmünzen zu legen, die neben dem Stapel mit den Goldbarren liegen. Probieren Sie es aus!

Ausgabeplan Deutsche Münzen 2018 – 100 Euro, 50 Euro u.a.

Das Bundesfinanzministerium hat den Ausgabeplan für deutsche Münzen, auch Goldmünzen 2018 bekannt gegeben. Demnach sind im kommenden Jahr 2018 die folgenden Münzausgaben geplant:

100 Euro Goldmünze 2018

Am 1.Oktober 2018 soll eine 100 Euro Goldmünze Deutschland erscheinen, die als Thema

Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl

hat. Dieser Goldeuro soll – wie üblich – zu gleichen Teilen von den fünf deutschen Prägestätten (A, D, F, G, J) hergestellt werden.

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Deutsche 100 Euro Goldmünze: Augustusburg 2018

50 Euro Goldmünze 2018

Wie bereits berichtet, plant die Bundesregierung im zweiten Halbjahr 2018 die Ausgabe einer 50-Euro-Goldmünze mit dem Thema

Musikinstrumente: Kontrabass

Die 50-Euro-Goldmünze Kontrabass im Gewicht von 1/4 oz (7,78 g) ist allerdings bisher noch ohne fixes Ausgabedatum. Herstellung erfolgt auch zu gleichen Teilen in allen fünf deutschen Münzprägestätten.

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50 Euro Kontrabass Goldmünze 2018 Deutschland

20 Euro Goldmünze 2018

In 2018 soll am 21.6.2018 die Serie HEIMISCHE VÖGEL fortgesetzt werden und zwar mit dem Motiv:

Uhu

Auch die Uhu-Goldmünze wird zu gleichen Teilen in allen fünf deutschen Münzprägestätten hergestellt.

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Goldmünze 20 Euro Uhu Deutschland 2018

20 Euro Silbermünzen 2018

Gleich fünf verschiedene 20-Euro-Silbermünzen aus Sterlingsilber sind für das Jahr 2018 in Deutschland geplant. Der Ausgabeplan für diese Silbermünzen sieht wie folgt aus:

  • 25.1.2018: 20 Euro Froschkönig, hergestellt in Stuttgart (F)
  • 8.3.2018: 20 Euro 275 Jahre Gewandhausorchester, hergestelt in Karlsruhe (G)
  • 17.5.2018: 20 Euro 800 Jahre Hansestadt Rostock, hergestellt in Hamburg (J)
  • 13.9.2018: 20 Euro 150.Geburttag Peter Behrens, hergestellt in Berlin (A)
  • 11.10.2018: 20 Euro 100.Geburtstag Ernst Otto Fischer, hergestellt in München (D)

Die 18 Gramm Silbermünzen werden jeweils in Normalprägung (Stempelglanz) und in Sammlerqualität (Spiegelglanz, volkstümlich: PP) hergestellt.

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20 Euro Silbermünze 2018: Peter Behrens

5 Euro mit Polymerring 2018

Nach dem großen Erfolg der 5-Euro-Münzen Tropische Zone und Planet Erde ist auch für 2018 die Ausgabe einer 5-Euro-Münze mit Polymerring geplant, der Ring wird in 2018 orange sein. Am 19.4.2018 soll die 5-Euro-Münze:

Subtropische Zone 

ausgegeben werden und zwar zu gleichen Teilen aus den fünf deutschen Münzprägestätten hergestellt. Die Auflage wird etwas über der 2017er-Auflage liegen. Geplant sind bisher 3 Millionen Exemplare in Stempelglanz (je 600.000 pro Prägestätte) und 400.000 in Spiegelglanz (je 80.000 pro Prägestätte)

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5 Euro 2018 mit Polymerring: Subtropische Zone

2 Euro 2018

Auch 2-Euro-Münzen-Sammler kommen in 2018 nicht zu kurz: Am 30.1.2018 sind gleich zwei Motive geplant:

  • 100.Geburtstag Helmut Schmidt
  • Berlin: Motiv Schloss Charlottenburg (Bundesländerserie)
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Helmut Schmidt 2 Euro Münze 2018 Deutschland

Bilder: BADV

 

50 Pfennig 1950 Bank Deutscher Länder noch in der Krimskrams-Schublade?

Viele Deutsche haben immer noch Restgeld aus DM-Zeiten in Schränken und Schubladen. Bei einer letzten Erhebung kam die Bundesbank Ende 2016 zum Schluss, dass die Deutschen noch DM-Bargeld in Münzen im Volumen von fast 13 Milliarden DM, ca. 6,5 Milliarden Euro in Schränken, Kellern und Spardosen horten.

Münzraritäten darunter können wertvoll sein

Wenn Sie auch denjenigen gehören, die noch irgendwo ein Glas oder eine Dose mit alten DM-Münzen haben, lohnt sich u.U. das Durchschauen, denn eine Münze, die gar nicht so selten ist, könnte deutlich wertvoller sein als der aufgeprägte Nennwert:

50 Pfennig Bank Deutscher Länder 1950 G

Eine Münze mit dem Nennwert 50 Pfennig (50 Pf) ist dann besonders wertvoll, wenn sie ALLE der nachfolgenden Bedingungen erfüllt:

  • Jahreszahl 1950
  • Aufschrift BANK DEUTSCHER LÄNDER
  • Prägestätten-Buchstabe G

Echtheit der Münze vorausgesetzt, darf man sich auf einen dreistelligen Wert der Münze freuen.

Um Fragen gleich vorwegzunehmen:

Nur die oben genannte Kombination ist so wertvoll. Münzen mit 1950 und der Aufschrift „Bundesrepublik Deutschland“ oder Münzen mit BANK DEUTSCHER LÄNDER-Aufschrift, aber anderem Jahrgang sind ebenfalls nicht besonders wertvoll, sondern nur: 50 Pf Bank Deutscher Länder 1950 G

Was kostet so eine 50 Pfennig Münze 1950 BdL G?

Der Wert der Münze ist auf jeden Fall im dreistelligen Bereich. Wie bei Sammlermünzen üblich, kommt es auf den Erhaltungszustand an, als Anhaltspunkt können Sie unter folgendem Link nachschauen:

Aktueller Preis 50 Pfennig Bank deutscher Länder 1950 G

Warum ist dieses 50-Pfennig-Stück so wertvoll?

In 1950 sollten eigentlich die 50 Pfennig-Münzen bereits mit der Umschrift BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND geprägt werden. In der Münzprägestätte Karlsruhe, die man an dem kleinen Prägebuchstaben G auf der Münze erkennt, hat jedoch ein Mitarbeiter einen Prägestempel verwechselt und vermutlich aus Versehen 30.000 Münzen mit der an sich nicht mehr vorgesehenen Umschrift BANK DEUTSCHER LÄNDER geprägt. Genau diese 30.000 Stück sind heute gesucht und wertvoll.

Warum sind die anderen Bank deutscher Länder – Prägungen nicht wertvoll?

Die anderen 50 Pfennig-Stücke mit Bank deutscher Länder (BdL) Umschrift haben schlichtweg eine zu hohe Auflage, siehe folgende Auflistung:

  • 50 Pf BdL 1949 D: Auflage 39 Millionen
  • 50 Pf BdL 1949 F: Auflage 45 Millionen
  • 50 Pf BdL 1949 G: Auflage 25 Millionen
  • 50 Pf BdL 1949 J: Auflage 42 Millionen
  • 50 Pf BdL 1950 G: Auflage 30.000

(D=München, F=Stuttgart, G=Karlsruhe, J=Hamburg)

50 Pfennig Münze 1950
50 Pfennig 1950: Nur mit Prägebuchstabe G und Aufschrift BANK DEUTSCHER LÄNDER wertvoll

 

Jamaika hin oder her: Citibank sieht Goldpreis über 1400$/oz wachsen

Nachdem der Goldpreis zunächst nach dem Aus der Sondierungsgespräche einer möglichen Jamaika-Kollektion auf über 1100 Euro/oz gestiegen ist, ging er bis Mittag wieder 4 bis 5 Euro die Unze zurück, notierte gegen 15 Uhr deutscher Zeit bei ca. 1095 €/oz.

Präsident Steinmeier ermahnt noch einmal alle Parteien

Bundespräsident Steinmeier ermahnte  alle Parteien, noch einmal in sich zu gehen und zu überlegen, ob man nicht Verantwortung tragen wolle. Aktuell erscheint es schwierig und es könnte auch auf Neuwahlen hinauslaufen, die gemäß  Jürgen Trittin dann vermutlich vor Ostern 2018 stattfinden würden.

Citibank sieht Goldpreis steigen

Aufgrund der vielen geopolitischen Risiken und auch Wahlen, die in den nächsten 2-3 Jahren anstehen, sieht die Citibank eine steigende Kaufbereitschaft der Anleger für Gold und geht von Goldpreisen oberhalb von 1400$/oz bis 2020 aus. In Zeiten politischer Unsicherheit würden Anleger vermehrt in vermeintlich sichere Anlage wie Schweizer Franken, Gold oder Yen investieren, während Aktienmärkte und Anleihen als zu volatil und riskant empfunden werden.

Die Citibank sieht als untere Grenze, die getestet werden könnte, 1270$/oz und dann bereits im nächsten Jahr eine Überschreitung der Marke von 1350$/oz, teilte sie heute mit. Am Montagnachmittag stand Gold dabei im europäischen Handel bei 1288$/oz.

Commerzbank sieht Safe-Haven-Buying bei Gold

Die Commerzbank sieht angesichts der politischen Unsicherheiten in Deutschland, der Mitte Europas Goldkäufe, die auch zunächst zum Anstieg auf 1100€/oz geführt haben. Solche politischen Unsicherheiten nach einer Bundestagswahl habe es seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland noch nicht gegeben. Zum ersten Mal nach dem zweiten Weltkrieg gäbe es solche Unwägbarkeiten in Deutschland. Gold wird in solche Zeichen als sicherer Hafen vermehrt gekauft.

Weltweite Silbernachfrage doppelt so hoch wie 2007

Das Silver Institute prognostiziert für diese Jahr eine weltweite Nachfrage nach Silbermünzen und Silberbarren im Volumen von 130 Millionen Unzen. Dies wäre zwar weniger als ein Jahr zuvor, aber immer noch mehr als doppelt so hoch wie vor Ausbruch der Finanzkrise. Im Jahr 2007 lag die weltweite Silbernachfrage nach Silberbarren und Silbermünzen nur bei 62 Millionen Unzen, weniger als halb so viel. In Deutschland sind die beliebtesten Silbermünzen zur Geldanlage in dem Edelmetall:

Bei vielen Anlegern sind Silbermünzen wegen ihrer praktischen Stückelung und Fälschungssicherheit beliebter als Silberbarren. Einige Anleger bevorzugen aber auch die Münzbarren aus Silber, die es in verschiedenen Größen bis 15 kg gibt.

FDP erklärt Jamaika-Sondierung als gescheitert – Gold steigt

Gegen Mitternacht trat FDP-Chef Lindner vor die Presse und erklärte die Jamaika-Sondierungsgespräche für gescheitert. Die anderen beteiligten Parteien erklärten anschließend ihr Unverständnis, da man nach 4 Wochen ganz nah an einer Einigung gewesen sei. Fakt ist, dass damit Deutschland keine handlungsfähige Mehrheitsregierung mehr hat und entweder Neuwahlen angesetzt werden müssen oder eine Minderheitsregierung geschaffen werden muss, die sich für jede Entscheidung ihre Mehrheiten erkämpfen muss.

Gold steigt nach Bekanntgabe Lindners

Kaum hatte sich der Rückzug der FDP nach der Presseerklärung Lindners über die Nachrichtenticker verbreitet, stieg der Goldpreis an den asiatischen Börsen. Man macht sich Sorgen um Europa. Deutschland als Exportweltmeister und führende Wirtschaftsnation in Europa hat keine Mehrheitsregierung mehr. Ein bis dato führendes Land, welches in der EU eine Vermittler- und Führungsrolle gespielt hat, bekommt keine Regierung aufgestellt. Diese Vorstellung führte international zu Goldkäufen. Auch online setzten kurz nach Bekanntgabe der FDP in Deutschland vermehrt Goldkäufe ein.

Gold als Krisenmetall gefragt

Wegen der einsetzenden Goldkäufe stieg der Goldpreis in Euro auf über 1100 Euro, notierte am frühen Montagmorgen in Deutschland bei 1100,73 €/oz. Der Euro veränderte sich zum US-Dollar auf 1,1728. Besonders gefragt waren in Deutschland Goldbarren bis 100 Gramm und 1-Unzen-Goldmünzen.

Russland & China setzen Milliarden-Goldfonds auf

Russland und China wollen einen Goldfonds mit einer Kapitalausstattung von 1 Milliarde US-Dollar aufsetzen, der Gold kauft und Goldprojekte wie Goldminen unterstützt. Der russische Far East Development Funds und China´s National Gold Group, ein staatliches Unternehmen, wollen dabei federführend tätig werden. Aleksey Chekunov erklärte für die russische Beteiligung, dass auch Privatanleger sich beteiligen  und so in Gold investieren können. Die Anfangskapitalausstattung solle bereits 500 Millionen Dollar betragen und dann auf 1 Milliarde gesteigert werden. Russland und China haben beide ein Interesse, die eigene Währung durch Gold stabil zu halten und den US-Dollar von seiner Rolle als Weltleitwährung zu verdrängen. Für den Goldpreis dürfte dies eine positive Entwicklung bedeuten.

 

Goldpreis: Wann geht die Jahresendrallye los?

Händler und Anleger schauen dieser Tage gespannt auf die Goldpreisentwicklung. War es doch in den vergangenen Jahren oft so, dass gegen Jahresende der Goldpreis noch einmal richtig zugelegt hat.

Goldpreis zum Jahreswechsel 2016/2017 + 10%

Betrachtet man in der Retrospektive die Goldpreisentwicklung Ende letzten Jahres, so lässt sich feststellen, dass sich der Goldpreis in Euro von Mitte Dezember 2016 bis Ende Januar 2017 um über 100 Euro nach oben entwickelt hat (pro Unze Feingold). Dies entsprach damals ca. +10% Wertentwicklung um den Jahreswechsel herum.

Goldpreis in Euro klettert zum Wochenschluss über 1090€/oz

Am Freitag nachmittag kletterte der Goldpreis in Euro zum Wochenschluss im europäischen Handel über die Grenze von 1090 €/oz und notierte am frühen Abend bei 1092,59 Euro pro Feinunze Gold. In US-Dollar notierte Gold gegen Wochenschluss bei 1288,50 $/oz.

Charttechnik für Goldpreis

In den letzten Monaten stieg der Goldpreis zunächst auf ein Jahreshoch von 1355$/oz, ließ dann aber Anfang September nach. Der Goldpreis fiel dabei aber nicht unter die charttechnische Unterstützunglinie von 1265$/oz. Gold pendelte seitwärts und schwankte immer wieder zwischen 1265 und 1296$. Wichtig war das Überschreiten der Marke von 1285$. Sollte sich Gold länger darüber halten, sollte man davon ausgehen, dass Gold zunächst die 1301$/oz-Marke überschreitet, um dann auf 1325$ und 1355$/oz steigen zu können. Der Wochenschluss von 1288 diese Woche könnte ein Signal sein, dass ein Überschreiten der 1301$-Markierung ggf. nächste Woche bevorsteht, was aber auch von fundamentalen Daten abhängig ist.

Was bedeutet die Jamaika-Koalition für Gold?

Falls die Jamaika-Koalition zustande kommt, muss mit mehr oder weniger strengen Umweltauflagen für den Individualverkehr gerechnet werden. Mittelfristig werden deutlich mehr Elektrofahrzeuge zugelassen werden und auf dem Weg zu einem hohen Elektrofahrzeuganteil werden strengere Abgasvorschriften für Benzin und vor allen Dingen Diesel-Fahrzeuge kommen.

Dies dürfte bedeuten, dass kurzfristig deutlich mehr Platin und Palladium für Abgaskatalysatoren benötigt werden wird, später dann aber für Fahrzeugelektronik Gold und Silber stärker nachgefragt sein dürfte, wenn der Anteil der Elektrofahrzeuge stark zunimmt. In der Diskussion ist ein Elektrofahrzeuganteil von 60% im Jahr 2040.

Allerdings muss man auch sehen, dass in vielen Ländern der Welt auch weiterhin Benzin- und Dieselfahrzeuge unterwegs sein werden.

Langfristig ist hinsichtlich Gold und Silber mit einem vermehrten Verbrauch in der Automobilindustrie zu rechnen, der nur in den nächsten Jahren durch höheren Absatz von Platin und Palladium begleitet wird. Die Palladium-Preise sind entsprechend auch schon deutlich gestiegen. Aktuell gibt es einen Nachfrageüberhang. Palladiumbarren finden Sie im Anlagegold24-Angebot ebenso wie Palladium-Münzen.

Palladium Münze EMU
Palladium Münze EMU

 

 

Zentralbanken kaufen 25% mehr Gold

Die Notenbanken dieser Welt haben im letzten Quartal 25% mehr Gold gekauft. Insgesamt wurden netto 111 Tonnen Gold durch Zentralbanken im dritten Quartal 2017 gekauft. Besonders kräftig haben dabei übrigens die Zentralbanken aus Russland, der Türkei und Kasachstan zugelangt, stellte das World Gold Council (WGC) fest.

In 2017 bisher 289 Tonnen Gold gekauft

Die Notenbanken dieser Welt scheinen an Gold als Wertaufbewahrungsmittel zu glauben, sonst hätten sie dieses Jahr nicht schon insgesamt 289,6 Tonnen Gold gekauft (Jan.-Sept. 2017). Russland hat davon alleine im letzten Quartal 63 Tonnen zugesteuert, die Türkei 30,4 Tonnen.

Türken verkaufen Dollar und kaufen Gold

Die Türken folgen einem Aufruf ihres Präsidenten Erdogan, der die Türken aufgefordert hatte, US-Dollar zu verkaufen und sich dafür lieber Gold zuzulegen. Im Gesamtjahr 2017 haben die Türken bisher alleine 47 Tonnen Goldbarren und Goldmünzen gekauft, verglichen mit einem Vorjahreswert von 14,8 Tonnen eine erhebliche Steigerung.

US-Banken kaufen massiv Gold

Bemerkenswerterweise kaufen US-Banken massiv Gold für sich selber. In den USA müssen 6 Wochen nach Quartalsende die großen ETFs ihre größten Anteilseigner bekannt geben und bei der Gelegenheit wurde nunmehr öffentlich, wer z.B. beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares die meisten Anteile hält. Bemerkenswerterweise sind unter den zehn größten Anteilseignern dort gleich VIER US-Banken, die ihre Bestände deutlich aufgestockt haben:

  • Morgan Stanley (+ 73,4%)
  • Bank of America (+31,5%)
  • JP Morgan Chase (+28,5%)
  • Wells Fargo & Comp. (+8,4%)

Die amerikanischen Banken scheinen also selber nicht vollends von ihrem Papiergeldsystem überzeugt zu sein, sondern setzen auch auf GOLD.

Goldpreis geht seitwärts

Der Goldpreis bewegt sich die letzten Tage eher seitwärts, einige Marktteilnehmer erwarten aber eine kräftige Jahresendrallye. Das Unterstützungslevel von 1275$ hat auf jeden Fall gehalten, am Donnerstag nachmittag bewegten sich die Kurse in Dollar um 1280$/oz und der Goldpreis in Euro oszillierte um 1088€/oz.

Chinas Goldnachfrage ungebrochen

In China wird nach wie vor massiv Gold gekauft, im dritten Quartal haben sich die Zahlen wie folgt verändert:

  • Goldnachfrage allgemein in China: +15,49%
  • Goldbarren-Nachfrage in China: + 44,45%
  • Goldschmuck-Nachfrage in China +7,44%

Die Goldförderung in China fiel im gleichen Zeitrum um 10%.

China Goldpanda 2018 in Europa und China stark gefragt

Die Pandamünzen aus China mit der Jahreszahl 2018 wurden von der chinesischen Nationalbank bereits ausgegeben und sind in Deutschland, Europa und auch in China bereits stark gefragt. Die neuen 2018er Panda Goldmünzen und Silbermünzen tragen einen großen Pandakopf als Motiv.

Goldpanda 2018 China
Goldpanda 2018 China der Grösse 100 Yuan/8g

Gold kaufen: 5 Totschlagargumente, warum dies böse ist

Von Leuten, die andere Interessen verfolgen (z.B. Bankern, die lieber Investmentfonds mit Aufgeld verkaufen) kommen immer wieder Stammtischparolen, die unreflektiert wiederholt werden, aber durch Wiederholung nicht besser werden.

Was wird gegen das Gold kaufen eingewendet?

  1. Gold bringt keine Zinsen
  2. Der Goldpreis kann schwanken
  3. Goldaufbewahrung kostet ein Vermögen
  4. Gold kann man nicht essen
  5. Gold könne verboten werden

In der Folge wollen wir uns im Einzelnen den Totschlagargumenten widmen:

Gold bringt keine Zinsen

Absolut richtig. Gold bekommt keine Kinder und wirft kein Papiergeld als Zinsen ab. 1kg Gold bleibt 1kg Gold. Auch wenn Sie es ein Jahr oder zehn Jahre im Keller aufbewahren: Es bekommt keinen Nachwuchs.

Aber: Abgesehen davon, dass ihr Geld aktuell bei den Banken auch keine oder so gut wie keine Zinsen abwirft, wird Gold im Laufe der Zeit gegenüber Papiergeldwährungen wertvoller: Wer Anfang der 2000er-Jahre für eine Unze Gold ca. 300 Euro bezahlt hat, kann diese jetzt für über 1000 Euro verkaufen. Da stört es auch nicht, wenn zwischendurch keine Zinsen ausgezahlt worden sind. Wer die 300 Euro auf ein Sparbuch angelegt hätte, hat am Ende noch keine 400 Euro incl. Zinsen auf seinem Sparbuch. Da dürfte vielen das Gold lieber sein.

In Währungsreformen und Inflationen verschwindet übrigens der Wert von Zinsen schlagartig auf Null, der Wert von Gold bleibt.

Der Wert des Goldes ist nicht etwa eine jährliche Zinszahlung, sondern der Erhalt des Vermögens und des Kapitals. Zinsen müssen Banken nur als Ausgleich für etwas zahlen,was immer wertloser wird: Papiergeld.

Der Goldpreis kann schwanken

Ja, das ist richtig. Der Goldpreis in Euro oder der Goldkurs gegen Dollar kann schwanken, aber langfristig ist der Goldpreis gegen die meisten Papiergeldwährungen gestiegen, sowohl in Dollar als auch in Euro. Anfang der 70er-Jahre kostete eine Unze Feingold ca. 35 Dollar, heute über 1200 Dollar. Dazwischen ist sie unter Schwankungen gestiegen. Damit kann der langfristig orientierte Anleger sehr gut leben.

Übrigens: Auch der Preis für Euros (als Papiergeld) schwankt: Wer sich anschaut, wieviel Yen oder US-Dollar man für Euros im Laufe der Zeit bekommen hat, wird feststellen, dass das ganz schön schwankt. Ein Einwand also, dass der Goldpreis schwankt und man deshalb lieber Euros horten sollte, ist also widersinnig.

Das Gegenteil ist richtig: Langfristig ist der Euro immer wertloser geworden, werden man langfristig immer mehr Euros für das Gold bekommen hat. Richtiger wäre also eine Beschreibung mit „Der Goldpreis steigt unter Schwankungen“

Einzig richtig daran ist, dass Gold nicht unbedingt das geeignetste Anlagemedium für sehr kurze Zeiträume ist. Wer 500.000 Euro für einen Monat anlegen möchte, weil er das Geld dann für einen Hauskauf braucht, sollte nicht unbedingt Goldbarren mit dem Ziel kaufen, diese in einem Monat wieder zu verkaufen. Hier könnten kurzfristige Schwankungen kontraproduktiv wirken.

Wer jedoch das Familienvermögen, was ohnehin immer nur auf Sparverträgen oder Festgeldern vor sich hin geschoben wird, langfristig sichern will, ist mit Gold voraussichtlich wesentlich besser bedient: Etwaige Wertsteigerungen sind nach einem Jahr im Privatvermögen überdies steuerfrei.

Das Aufbewahren von Gold ist teuer

Das Aufbewahren von Gold ist nicht teuer, sondern preiswert. Es kostet zumeist deutlich weniger, als Investmentfonds zumeist an Depotgebühren und Verwaltungsgebühren einstreichen. Ein Schließfach bei einer Bank gibt es zumeist für Beträge unter 100 Euro pro Jahr incl. Versicherung.  Gold ist überdies so handlich, dass es auch im eigenen Haushalt leicht und gut versteckt werden kann. Das kostet gar nichts. 1kg Gold nimmt weniger Platz weg als eine Tafel Schokolade. Und die sollte jeder in seinem Haushalt so verstecken können, dass ein etwaiger Einbrecher diese nicht auf Anhieb findet. Ein schwerer, über 300kg wiegener Tresor incl. Verankerung ist eine einmalige Anschaffung für das ganze Leben und schlägt mit kaum mehr als 1000 Euro zu Buche. Bei einer Goldanlage über 100.000 wäre dies 1% an Kosten. Wird der Tresor 10 Jahre genutzt, sind es 0,1% pro Jahr. Ein eher zu vernachlässigender Faktor. Selbst, wenn der Tresor per Alarmschaltung an einen Wachdienst angeschlossen werden würde, kostet dies in den seltensten Fällen über 50 Euro pro Monat. Das bedeutet, dass selbst das Schaffen einer hohen Sicherheit zu Hause nur mit zu vernachlässigenden Kosten zu Buche schlägt.

Zum Vergleich: Führende Aktienfonds in Deutschland kostet in der Regel neben einem 5%igen Ausgabeaufschlag jährliche Verwaltungsgebühren von 1,4 Prozent. Ein Satz, der bei Gold nicht anfällt.

Insoweit ist auch dieses Totschlagargument gegen Gold realitätsfern und hält einer Überprüfung nicht stand.

Gold kann man nicht essen

Abgesehen davon, dass man Gold schon essen kann, – es gibt sogar im Lebensmittelhandel extra Blattgold zum Verzieren von Kuchen o.ä. – wird auch der Verzehr eines Sparbuchs, eines Bausparvertrags oder eines Bündels mit 500-Euro-Scheinen wenig schmackhaft sein. Da ist das Blattgold auf einer Currywurst eher noch zu bevorzugen.

Dieses Totschlagargument ist also nicht nur sachlich falsch, sondern auch noch dumm.

Gold kann verboten werden

Theoretisch wäre dies natürlich konstruierbar, wobei das oft zitierte Goldverbot in den USA schon Generationen zurückliegt und vor dem zweiten Weltkrieg ausgesprochen wurde. Im zweiten Weltkrieg war so einiges verboten. Davor jetzt Angst zu machen, ist schlichtweg unseriös.

Selbst wenn eine Bundesregierung oder Zentralbank den Goldbesitz verbieten würde, stellt sich die Frage: Wer will dies wie überprüfen?

Abgesehen davon, dass in der heutigen Zeit die Bürger auf die Barrikaden gehen würden, ist dann davon auszugehen, dass die Betroffenen das Gold verstecken oder in nicht betroffenes Ausland verbringen würden. Das ist der wesentliche Vorteil von Gold gegenüber anderen Anlageklassen. Es ist (im Gegensatz zur Immobilie) mobil: Man kann es in die Tasche stecken und verreisen. Goldbesitz zu Hause ist auch nicht registriert und entzieht damit in der Regel eine Besitzbesteuerung oder einem Einzug.

Ein Goldverbot im 21.Jahrhundert dürfte in westlichen Ländern als extrem unwahrscheinlich gelten und wenn es wider Erwarten kommen sollte, ist die Durchsetzbarkeit extrem zweifelhaft.

Selbst in Indien, wo die starken Goldkäufe der Bevölkerung ein Handelsbilanzproblem für das Land bedeuten, ist Gold nicht verboten. Man versucht allerdings, neue Goldkäufe durch höhere Steuern auf den Kauf zu reduzieren. Dies ist aber ein Grund, jetzt in steuerlosen Zeiten in Europa noch mehr Gold zu kaufen.

Insoweit hält auch dieses Totschlagargument einer Überprüfung an der Realität nicht stand.

Fazit:

Die fünf häufigsten vorgebrachten Argumente, warum man kein Gold kaufen sollte, halten allesamt einer Überprüfung auf sachliche Richtigkeit nicht stand. Sie sind schlichtweg falsch.

Sie werden entweder von Unwissenden ohne eigenes Nachdenken nachgeplappert oder aber wider besseren Wissens von Leuten wiederholt, die andere Interessen haben, z.B. das Geld, was man in Gold investiert, lieber nutzen würden, um einen Fonds zu kaufen, wo dann einmalig und jährlich Gebühren anfallen.

Wer das Geld hat, um Gold zu kaufen und über einen entsprechenden Anlagehorizont verfügt, sollte auch Gold kaufen. Ob man dabei Goldbarren oder Goldmünzen kauft, ist eher sekundär.