Gold kaufen gegen die Inflation – in der Eurozone jetzt 2% und mehr

Gold gegen die Inflation zu kaufen, scheint wieder das Gebot der Stunde zu werden: Gefühlt haben sich die Preise seit Euro-Einführung in der Eurozone alle mindestens verdoppelt, aber ausgewiesen wurde die Inflation von den Politikern immer niedriger. Nunmehr steigt aber auch die ausgewiesene Inflationsrate über die Zielvorgabe der EZB. Das erste Mal seit vier Jahren übersteigt die Inflation die EZB-Zielrate, angetrieben von höheren Energiepreisen. Die EZB wollte unter 2% bleiben.

Euro wert wertloser – jetzt 2% Inflation

Die EZB wollte eigentlich deutlich unter 2% Inflationsrate innerhalb der EU bleiben, – letztes Jahr im Mai war das Preisniveau sogar noch niedriger als im Jahr zuvor. Im Dezember letzten Jahres wurde zuerst die 1% Marke durchbrochen. Die Konsumentenpreise wären im Februar um 2% höher als im Jahr zuvor gewesen, teilt die EU-Statistikbehörde mit. Das ist die höchste Inflationsrate seit Januar 2013 und nochmal etwas höher als im Januar mit 1,8%

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Nur im Schnitt 2% kann auch mal 4% heißen

Aus EZB-Kreisen war zu verlauten, dass man die angestrebten 2% nur im 10-Jahres-Durchschnitt erreichen wolle,- angesichts der letzten Jahre mit niedrigen Inflationsraten könnte dies jetzt auch mal heißen, dass die Inflationsrate in einzelnen Jahren 4% betrage. Der 10-Jahresschnitt sollte halt nur unter 2% sein.

4% Inflation bei 0% Zinsen = Geldentwertung

Wer allerdings 2 bis 4% Inflation hinnehmen muss, – im Gegenzug von Banken nur 0,xy% Zinsen erhält, verliert de facto Kaufkraft und Vermögen.

Gold kaufen als Sachwert im Kampf gegen Inflation

Wer hingegen sein Vermögen in Sachwerten wie Gold anlegt, konnte in der Vergangenheit der Inflation oft ein Schnippchen schlagen. Der Wert in der Anlagewährung stieg häufig stärker als die Geldentwertung, sodass man über den Kauf von Gold z.B. sein Vermögen schadlos durch Inflationszeiten bringen konnte. Ob man dabei Goldmünzen kauft oder Goldbarren, ist sekundär. Wichtig ist, vor Beginn inflationärer Zeiten in Gold zu investieren.

Gestiegene Energiepreise führen zu steigenden Produktpreisen

Wegen gestiegener Produktionskosten durch die höheren Energiepreise sind viele industrielle Produzenten von Waren gezwungen, auch die Warenpreise für Verbraucher zu erhöhen, was zu höherer Inflation führt. Im Februar wurden so häufig und schnell Konsumentenpreise erhöht wie seit 5 Jahren nicht mehr.

Die Statistikbehörde Eurostat hat auch konstatiert, dass die Produktpreise, die Industrieanlagen in der Eurozone dieses Jahr verlassen, im Schnitt 3,5% teurer sind als noch im Vorjahr – die Verbraucher werden dies bald durch noch höhere Endkundenpreise für industriell gefertigte Waren bemerken. Die 3,5%-Steigerung ist die grösste Steigerung seit März 2012. Auch ohne die Energiepreise sind die Preise in der Eurozone bereits um 1,5% gestiegen, – die Inflation nähert sich also einem höheren Ausmaß.

15,6 Millionen Arbeitslose in der Eurozone.

In der Eurozone waren im Februar 15,6 Millionen Menschen arbeitslos, was einer Arbeitslosenrate von 9,6% entspricht. Die Arbeitslosen dürften von höheren Preisen für Produkte und Lebensmittel besonders betroffen sein und könnten bei so mancher Wahl dieses Jahr in der Eurozone das Zünglein an der Waage sein.

Goldpreis von 2001 bis heute – Gold kaufen lohnt sich

Wer Gold im Jahr 2001, dem letzten Jahr vor der Euroeinführung gekauft hat, musste dafür umgerechnet 310 Euro pro Unze bezahlen. Heute liegt der Goldpreis pro Unze Feingold bei deutlich über 1100 Euro. Gold kaufen als Inflationsschutz und zum Vermögenserhalt hat also funktioniert. Man konnte mit GOLD sein Vermögen seit der Euro-Einführung im Jahr 2002 verdreifachen. Vorausgesetzt, man hat das Gold rechtzeitig genug gekauft.

 

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