Indische Goldnachfrage zieht nach Ausserkurssetzung von Goldscheinen an

Die in Indien vollzogene Außerkurssetzung der 500- und 1000-Rupien-Geldscheine hat die Nachfrage nach Gold in Indien deutlich beflügelt. In der ersten Novemberwoche hatte Indiens Regierung ohne Vorwarnung alle 500-Rupien- und alle 1000-Rupien-Scheine für ungültig erklärt.

Da dies die beiden grössten Geldscheingrössen in Indien sind, wurde über Nacht praktisch ca. 80% des umlaufenden Bargelds ungültig. Den Geschäften ist es verboten, solche Scheine anzunehmen.

Es ist nur unter bürokratischen Hürden möglich, im Besitz befindliche Scheine in andere Nennwerte umzutauschen. Wenn überhaupt, dann nur mit stunden- oder tagelangem Warten vor einer Bank und unter Angaben von Herkunftsquellen des Bargelds. Die New York Times hatte ausführlich darüber berichtet: Schlangen in Indien vor den Banken

Gold kaufen populär wie lange nicht mehr in Indien

Vor den indischen Goldverkäufern, egal ob Goldschmuck, Goldbarren oder Goldmünzen bildeten sich lange Schlangen, weil viele versuchen, ihr Bargeld noch in Sachwerte wie Gold umzuwandeln. Auch den indischen Goldverkäufern ist es jedoch verboten, die bis vor kurzem gültigen 500- und 1000-Rupien-Scheine anzunehmen. Die Goldimporte Indiens lagen zuletzt um 103% (!) über dem Vorjahreswert. Die Verdoppelung entspricht der gesteigerten Nachfrage.

 

 

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